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Zwei Verstärker an ein Boxenpaar anschließen? (Zwei Verstärker an ein Paar Boxen anschließen?)
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Heute haben viele Musikliebhaber nicht nur einen AV Receiver (Audio-Video) sondern zusätzlich noch einen Stereo Receiver, Stereo Vollverstärker oder eine Vor-Endstufen Kombi klassischer Bauart um Musik in bester Qualität hören zu können. Das Problem ist das sie die Frontlautsprecher der (AV) Musikanlage für die Stereowiedergabe nutzen wollen da es sich
in den meisten Fällen um hochwertige Boxen handelt. Zwei Verstärker an ein Paar Lautsprecher anschließen, geht das? Ja es geht! Wenn jemand nicht ein Elektronikfachmann ist sollte er auf Bastelarbeiten verzichten! Es können bei nicht fachgerechter Fertigung einer Schaltung beide angeschlossenen Verstärker beschädigt werden (!) Es gibt aber, Gott sei Dank, fertige Geräte (Verstärkerumschalter, Lautsprecherumschalter). Da wäre zum einen der
Dynavox AMP der in einem silbernen oder schwarzen Gehäuse erhältlich ist. Bestandteil ist ein hochwertiger Schalter (Masse wird ebenfalls geschaltet) mit Nullstellung zum Schutz der Geräte. Dann gibt es noch den
Lyndahl ALS-11. Handverdrahtung ohne Platine,
Schutzwiderstände und die Verwendung hochwertiger Bauteile zeichnen den Lyndahl aus. Der Preis der beiden Geräte liegt zwischen 60 und 70 Euro. Beide sind uneingeschränkt zu empfehlen!
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Hifi Ratgeber was bedeutet? Was ist?
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| Hertz (Hz) |
| Maßeinheit Hertz (Hz) Anzahl der Schwingungen pro Sekunde. Nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz benannt. |
| Stereofonie |
| Steht im Gegensatz zur Monofonie und bedeutet die Aufzeichnungs und Wiedergabetechnik mit zwei Übertragungskanälen. |
| Quadrofonie (Quadrophonie, Vierkanal Stereophonie) |
| Im Gegensatz zur Stereofonie, Aufzeichnungs und Wiedergabetechnik mit vier Übertragungskanälen. |
| Kunstkopf Stereophonie |
| Ein künstlicher Kopf dessen Ohrmuscheln und Gehörgänge dem menschlichem Vorbild exakt nachgebildet
sind, besitzt an Stelle des Trommelfells zwei eingebaute Mikrofone welche den Schall (Musik) aufzeichnen. Zur Wiedergabe von
Kunstkopfaufnahmen benötigt man einen Kopfhörer. |
| Schall |
| Mehr oder weniger regelmäßige
Schwingungen, Druckunterschiede, der Luft die vom Trommelfell
aufgenommen und an das Gehirn weitergeleitet werden. Wie schnell die
Schwingungen aufeinander folgen ist für die Tonhöhe maßgebend: z.B.:
100 Schwingungen pro Sekunde = 100 Hz, ein tiefer Ton. 10.000
Schwingungen pro Sekunde = 10.000 Hz oder 10 kHz, ein hoher Ton. Das
menschliche Hörvermögen liegt normal zwischen 20 und 20.000 Hz
(altersabhängig). |
| Oktav |
| Eine Verdopplung der Schwingungszahl (Frequenz) pro Sekunde entspricht einem Tonhöhenunterschied, der in der Musik als eine Oktav bezeichnet wird. |
| HiFi |
| Die Abkürzung für High Fidelity, "höchste Naturtreue". |
| DIN 45500 |
| Der deutsche Normenausschuß (DNA) in
dem Vertreter der Industrie und andere Fachleute zusammen arbeiten
hat in der DIN 45500 Mindestanforderungen für die Hifi Geräte
(Heimstudio Technik) aufgestellt. |
| Dezibel (dB) |
| Logarithmisches Maß nach A.G.Bell drückt ein Verhältnis zweier gleicher Größen aus. Z.B. 0 dB = Spannungsverhältnis = 1:1, Leistungsverhältnis = 1:1. |
| Intermodulationsgrad (IM): |
| Der Intermodulationsgrad gibt den
prozentualen Anteil der beim Auftreten zweier und mehrerer verschiedener
Frequenzen entstehenden Summen und Differenz Frequenzen an. |
| Nichtlineare Verzerrungen: |
| Klirren und Intermodulation werden zusammen unter dem Begriff Nichtlineare Verzerrungen zusammengefasst. |
| Klirrgrad, Klirrfaktor: |
| gibt den prozentualen Anteil der künstlich (unerwünscht) erzeugten Oberschwingungen am Gesamtklang an. |
| Harmonische Verzerrung: |
| Klirrgrad, Klirrfaktor |
| Musikbelastbarkeit bei Lautsprechern: |
| in Watt ist die kurzfristige, max. 2 Sec Impulsbelastbarkeit, die keine Beschädigung des Lautsprechers hervorruft und die Wiedegabequalität nicht hörbar beeinträchtigt, Verzerrungen oder mechanische Geräusche durch Anstoßen der Membran. |
| Impulsbelastbarkeit |
| = Musikbelastbarkeit |
| Amplitudenmodulation (AM Unterdrückung): |
| Wird bei Mittel, Kurz und Langwelle
verwendet. Die Amplitude (Schwingungsweite) der hochfrequenten
Radiowellen ändert sich dabei im Rhythmus der Tonfrequenz. |
| Frequenzmodulation (FM): |
| Im UKW Bereich. Die Amplitude ist
konstant. Störimpulse werden durch einen Begrenzer ferngehalten.
Erfordert einen großen Abstand zwischen den Sendern (100 kHz). |
| Begrenzeinsatz: |
| Wird in µ gemessen. Er gibt an welche
Antennenspannung bei einem schwach einfallenden Sender mindestens
vorhanden sein muss um gleichlaut wie ein stark einfallender Sender zu
sein. |
| Übertragungsbereich, Frequenzgang: |
| Der Bereich in dem Frequenzen linear wiedergegeben werden. Ideal ± 0 dB.
Grundlage des Frequenzgangs ist das durchschnittliche menschliche
Hörvermögen im Bereich von 20 ~ 20.000 Hz. |
| Leistungsbandbreite: |
| Der Bereich in dem Frequenzen mit einer maximalen Abweichung von ± 3 dB wiedergegeben werden. |
| Pilotton: |
| Von einem UKW Sender künstlich erzeugtes 19 kHz Signal. Wird mit dem Programm ausgestrahlt.
Im Tuner wird aus dem 19 kHz Pilotton ein 38 kHz Ton erzeugt aus dem
mittels eines Stereodecoders die L + R Informationen für die
Stereowiedergabe gewonnen wird. |
| Pilottondämpfung: |
| Mit der Übertragung des Stereo
Programms werden die 19 und 38 kHz Signale überflüssig. Sie müssen
anschließend unterdrückt werden. Die Pilottondämpfung wird in dB
angegeben. Um so höher dieser Wert um so besser die Unterdrückung. |
| RIAA
(Recording Industry Association of America) |
| Abweichung (± dB) bei einer Frequenz von 20 ~ 20.000 Hz.
Bei der Aufzeichnung auf Schallplatte werden aus physikalischen Gründen die Höhen angehoben
(Preemphasis) und die Tiefen
abgeschwächt. Bei der Wiedergabe wird der Frequenzgang wieder entzerrt. Dazu gibt es eine genormte Kennlinie der RIAA. Zum Entzerren verwendet man einen Entzerrervorverstärker oder einen speziellen Tonabnehmer.
Kristall Tonabnehmersysteme benötigen keinen zusätzlichen
Entzerrervorverstärker, da sie den Frequenzgang in etwa durch ihre physikalischen Eigenschaften von sich aus entzerren. |
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Wirkungsgrad
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| Lautsprecher setzen nur etwa 1 bis 3 % der zugeführten elektrischen Leistung in Schalleistung um der Rest geht als Wärme verloren.
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THD
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| Total Harmonic Distortion, Bezeichnung für Klirrfaktor.
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| Gleichlaufschwankungen (Wow and
flutter)
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| Kurzzeitige Drehzahlabweichungen
(Frequenzschwankung oder Tonhöhenschwankung). Messung: Gleichlaufschwankungen werden mit Hilfe eines
Meßtons von 3150 Hz und eines Schnellschreibers gemessen. Gleichlaufschwankungen machen sich durch sogenanntes "Jaulen"
bemerkbar. Selbst das beste Gehör kann Gleichlaufschwankungen unter 0,12 % nicht mehr wahrnehmen.
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| Riemenantrieb
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| Ein präzise geschliffener,
nahtloser, elastischer Riemen (rund oder flach) überträgt die Motorkraft zum
Plattenteller (Schwingungsentkopplung). Drehzahlumschaltung erfolgt
durch eine Stufenwelle oder durch elektronische Umschaltung der Motordrehzahl.
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Umschaltung mit Stufenwelle (Thorens, Pioneer u.a.) besser elektronisch, z.B.
Technics FG Servo
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| Direktantrieb
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| Der Plattenteller sitzt
direkt auf der Motorachse. Voraussetzung ist ein sehr langsam und
präzise laufender Motor da keine Schwingungsentkopplung möglich ist.
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| Oszilloskop
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| Kleine Bildröhre ähnlich
wie im Fernsehapparat auf der ein Elektronenstrahl trägheitslos
verschiedene, für die Übertragungsqualität wichtige Parameter
anzeigt. Durch Umschalten der Elektronik lassen sich elektrische Werte
u.a. des Hochfrequenz oder Niederfrequenz Bereichs darstellen.
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| Clipping
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| Die Netzspannung bricht durch Überforderung des Netzteils zusammen und die Verzerrungen steigen schlagartig an.
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| LSI Schaltung
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| Large Scale Integration. Integrierte Schaltung in CD 4 Demodulatoren
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| Nadelnachgiebigkeit
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| Ein Maß das angibt wie
leicht die Nadel mit ihrer elastischen Aufhängung schnellen Schwingungen folgen kann:
z.B.: 15 x 10^-6 cm/dyne
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| Compliance
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| Nadelnachgiebigkeit
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| Impedanz
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Elektrische Leiter besitzen gegenüber Gleichstrom (DC) einen elektrischen
Wiederstand welcher in Ohm (Ω) gemessen und als ohmscher Wiederstand
bezeichnet wird. Bei Lautsprechern mit 4 Ω muß der Mindestwert 3,2
Ω, bei 8 Ω Lautsprechern 6,4 Ω übertreffen.
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Halbleiter System
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Ein Tonabnehmer System bei dem die mechanischen Schwingungen in einem hauchdünn geschliffenem Silizium Halbleiter elektrische Wiederstandsänderungen hervorrufen, die wiederum eine von außen zugeführte elektrische Spannung im Rhythmus der Schwingungen verändern. Qualität besser als ein MM System.
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Schalldruck
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gemessen in einem schalltoten Raum. Dem Lautsprecher wird eine elektrische Leistung von 1 Watt mit rosa Rauschen zugeführt. Der Abstand des
Messmikrofons zum Lautsprecher beträgt 1 Meter. Angabe: X dB/W/m.
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Dämpfungsfaktor
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Verhältnis des Ausgangswiderstands der Endstufe zum Anschlusswiderstand des Lautsprechers. Je höher dieses Verhältnis ist desto besser wird der Lautsprecher durch die Endstufe kontrolliert. Das bedeutet vereinfacht gesagt: die Fähigkeit der Endstufe den angeschlossenen Lautsprecher und dessen Membranbewegung zu kontrollieren und die durch Gegeninduktion erzeugte Spannung kurz zu schließen.
Röhrenendstufen haben immer einen geringeren Dämpfungsfaktor als
Transistor Endstufen.
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Triodenleistung
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spezielle Schaltung bei Röhrenverstärkern vergleichbar mit Class A bei Transistor Verstärkern
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Monolithischer Schaltkreis
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(erfunden von Werner Jacobi 1949, Patent 1952): alle Bauelemente werden auf einem einzigen Stück einkristallinem Halbleitermaterial (Chip) hergestellt
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BTL - Bridged Transless
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Brückenbetrieb zur Leistungserhöhung
Die BTL (Bridged Transless) Betriebsart ermöglicht die Erhöhung der Ausgangsleistung durch Brückenbetrieb der Endstufen.
Diese Technik wird meist aus Platz und Kostengründen im Car Hifi Bereich angewendet. Der Widerstand eines Lautsprechers lässt
sich nicht verändern. Zwei Möglichkeiten die Leistung eines Verstärkers zu erhöhen liegen darin die Amplitude der Ausgangsspannung
zu vergrößern. Entweder das Netzteil so groß zu dimensionieren (und Veränderung anderer Bauteile) das eine hohe Spannung erzielt
wird oder die Verwendung eines zweiten Verstärkers in einer sogenannten Brückenschaltung. In diesem Fall besitzen die zwei
Verstärker die gleichen Eigenschaften, arbeiten jedoch mit einer Phasenverschiebung von 180°. Da die Phasenverschiebung
quadratisch in die Leistungsgleichung eingeht bewirkt sie durch eine Verdopplung der Ausgangsspannung eine Vervierfachung
der Leistung im Verstärker. Am Beispiel eines 4 Ohm Lautsprechers werden aus einer Verstärkerleistung von 25 Watt = 100 Watt.
Durch solch eine Maßnahme kann ein Hersteller, bezogen auf eine Serie von zig Geräten, eine Menge Geld einsparen.
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| OTL Schaltung
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Röhrenverstärker haben eine hohe Spannungsverstärkung jedoch nur eine geringe Stromverstärkung. Um Ausgangssignale an niederohmige Lautsprecher anzupassen ist es bei einem Röhrenverstärker üblich hinter die Endstufenröhren einen Ausgangsübertrager (Transformator) zu schalten. Dieser nimmt die entsprechende Umwandlung vor. Ausgangsübertrager haben allerdings Nachteile (geringer Dämpfungsfaktor, hoher Klirrfaktor, geringe Dynamik) gegenüber Transistorverstärkern bei denen Ausgangsübertrager nicht erforderlich sind. Die OTL Schaltung (Output Transformer Less) kommt ohne Ausgangsübertrager aus. Sie arbeitet sozusagen komplementär. Bei invertiertem Eingangssignal sind zwei identische Endröhren bei symmetrischer Betriebsspannung in der Lage einen Lautsprecher direkt zu betreiben.
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Frequenzweiche (passiv)
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Die Frequenzweiche teilt das zugeführte Signal in einzelne Bereiche und sorgt so dafür das jeder Lautsprecher nur den Teil der Spannung zugeführt bekommt den er einwandfrei in Schall umwandeln kann. Sie besteht aus Drosselspulen und Kondensatoren
evtl. auch Wiederstände um den Schalldruck des Mittel und Hochtonbereichs anzupassen. Gebräuchlich sind 2, 3 und 4 Weg Weichen. Die Qualität einer Weiche wird durch die Güte der Bauteile bestimmt. Standard Weichen haben meist Ferritkernspulen und lediglich MK Kondensatoren.
Ferritkernspulen werden mit dem Argument "platzsparend" verwendet. Das ist allerdings Nonsens. Diese Teile sind als billig zu bezeichnen. Auf Weichen höchster Güte findet man dagegen
Kupferdraht Luftspulen, Ø ab 2 mm (mindestens 1,4 mm Ø) und MKP Kondensatoren mit niedrigsten Toleranzen.
Die Qualität einer Frequenzweiche ist maßgeblich für die Wiedergabequalität einer Lautsprecherbox verantwortlich.
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Bauteile höchster Güte: Intertechnik Luftspulen, je 5 Kg (2 mm
Kupferdraht und 1,6 mm) und Intertechnik MKP Kondensatoren mit einer Toleranz unter 1 %.
Daten:
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Klassische 3 Weg Frequenzweiche nach dem Butterworth
Prinzip
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Ferritkernspule - Ferritspule
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Spule mit Ferritkern. Ferritkernspulen haben wie der Name schon sagt einen Kern aus Ferrit. Um diesen wird lediglich dünner Kupferdraht gewickelt. So lässt sich eine geringere Bauform erreichen und bei gleicher Wicklungszahl wie bei reinen Luftspulen wird die Induktivität erhöht. Der Nachteil gegenüber Luftspulen ist gravierend, Toleranzen bis zu ± 10 % sind möglich. Ein weiterer Nachteil ist das diese Erhöhung der Induktivität nur bis zu einem gewissen Strom funktioniert. Darüber hinaus verursacht die Spule starke Verzerrungen.
Der "Vorteil" liegt im niedrigem Preis.
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Rollenferritkernspule - Rollenferritkern
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Diese Konstruktion ist ein Kompromiss zwischen Luftspule und Ferritkernspule. Sie besitzt keinen geschlossenen Ferritkern sondern zusätzlich eine sogenannte "Luftstrecke". Probleme ähnlich wie beim Ferritkern.
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Flankensteilheit:
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Steilheit der Trennfrequenz. Flankensteilheit: 1. Ordnung = 6 dB/Oktave, 2. Ordnung = 12 dB/Oktave, 3. Ordnung = 18 dB/Oktave und 4. Ordnung = 24 dB/Oktave. Letztere wird nur für die Kombination eines Horns, um 500 Hz, mit einem Tieftöner verwendet da der Cuttoff Punkt eines Horns bei dieser Frequenz sehr problematisch ist. (12 dB/Oktave Flankensteilheit ist der beste Kompromiss zwischen Impulsverhalten und Flankensteilheit)
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Frequenzweiche (aktiv) elektronische Frequenzweiche
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Funktion wie eine passive Weiche: Es werden jedoch elektronische Bauteile und Schaltungen in einem separatem Gehäuse verwendet. Der Vorteil gegenüber einer Passivweiche sind die individuellen Einstellmöglichkeiten der Übergangsfrequenzen. Nachteil: für jedes Lautsprechersystem ist eine separate Endstufe nötig.
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Leistungsaufnahme (Power consumption)
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in Watt, gibt an wie viel Strom ein Gerät verbraucht. Angaben oft für
den Betrieb unter Vollast (max.) und Leerlauf (min.). Hat nichts mit der
Ausgangsleistung, Sinus oder Musikleistung, des Gerätes zu tun.
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Digital:
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Signale, die in numerische Werte umgewandelt wurden. An den Buchsen DIGITAL AUDIO OUT COAXIAL und OPTICAL liegen digitale Audiosignale an. Über diese Buchsen können Mehrkanal-Audiosignale übertragen werden, im Gegensatz zu den lediglich zwei Kanälen der analogen Ausgänge.
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Dolby Digital:
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Ein von Dolby Laboratories entwickeltes Surround Sound-System, das bis zu sechs Digital Audio-Kanäle aufweist (vorne links und rechts, Surround links und rechts und Mitte).
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Pulley
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Antriebsrad eines Plattenspielers mit Riemenantrieb. Durchmesser berechnen
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Loudness
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Loudness bedeutet: gehörrichtiger Lautstärke Korrektur. Diese Schaltung findet man häufig bei Receivern und Verstärkern. Diese Schaltung hebt in der Regel Frequenzen unterhalb von 50 Hz an.
Das soll bewirken das z.B: Töne unter 50 Hz genau so laut wiedergegeben
werden wie ein 1.000 Hz Ton. Realität ist allerdings das die Töne die
eine Bassgitarre wiedergeben kann natürlich anders sind wie die einer
Sologitarre. Würden beide gleich laut spielen entspräche das nicht der
musikalischen Wahrheit. Die Bassgitarre unterstützt lediglich das
Musikgeschehen und tritt nie in den Vordergrund. Somit ist Loudness
absolut überflüssig genau wie eine Klangregelung. Beides wird gerne
benutzt um Lautsprecher, die nicht in der Lage sind tiefe Frequenzen
wiederzugeben, aufzupeppen.
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