Was bedeutet ? Was ist ?
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| Hertz (Hz) |
| Maßeinheit Hertz (Hz) Anzahl der Schwingungen pro Sekunde. Nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz benannt. |
| Stereofonie |
| Steht im Gegensatz zur Monofonie und bedeutet die Aufzeichnungs und Wiedergabetechnik mit zwei Übertragungskanälen. |
| Quadrofonie (Quadrophonie, Vierkanal Stereophonie) |
| Im Gegensatz zur Stereofonie, Aufzeichnungs und Wiedergabetechnik mit vier Übertragungskanälen. |
| Kunstkopf Stereophonie |
| Ein künstlicher Kopf dessen Ohrmuscheln und Gehörgänge dem menschlichem Vorbild exakt nachgebildet
sind, besitzt an Stelle des Trommelfells zwei eingebaute Mikrofone welche den Schall (Musik) aufzeichnen. Zur Wiedergabe von
Kunstkopfaufnahmen benötigt man einen Kopfhörer. |
| Schall |
| Mehr oder weniger regelmäßige
Schwingungen, Druckunterschiede, der Luft die vom Trommelfell
aufgenommen und an das Gehirn weitergeleitet werden. Wie schnell die
Schwingungen aufeinander folgen ist für die Tonhöhe maßgebend: z.B.:
100 Schwingungen pro Sekunde = 100 Hz, ein tiefer Ton. 10.000
Schwingungen pro Sekunde = 10.000 Hz oder 10 kHz, ein hoher Ton. Das
menschliche Hörvermögen liegt normal zwischen 20 und 20.000 Hz
(altersabhängig). |
| Oktav |
| Eine Verdopplung der Schwingungszahl (Frequenz) pro Sekunde entspricht einem Tonhöhenunterschied, der in der Musik als eine Oktav bezeichnet wird. |
| HiFi |
| Die Abkürzung für High Fidelity, "höchste Naturtreue". |
| DIN 45500 |
| Der deutsche Normenausschuß (DNA) in
dem Vertreter der Industrie und andere Fachleute zusammen arbeiten
hat in der DIN 45500 Mindestanforderungen für die Hifi Geräte
(Heimstudio Technik) aufgestellt. |
| Dezibel (dB) |
| Logarithmisches Maß nach A.G.Bell drückt ein Verhältnis zweier gleicher Größen aus. Z.B. 0 dB = Spannungsverhältnis = 1:1, Leistungsverhältnis = 1:1. |
| Intermodulationsgrad (IM): |
| Der Intermodulationsgrad gibt den
prozentualen Anteil der beim Auftreten zweier und mehrerer verschiedener
Frequenzen entstehenden Summen und Differenz Frequenzen an. |
| Nichtlineare Verzerrungen: |
| Klirren und Intermodulation werden zusammen unter dem Begriff Nichtlineare Verzerrungen zusammengefasst. |
| Klirrgrad, Klirrfaktor: |
| gibt den prozentualen Anteil der künstlich (unerwünscht) erzeugten Oberschwingungen am Gesamtklang an. |
| Harmonische Verzerrung: |
| Klirrgrad, Klirrfaktor |
| Musikbelastbarkeit bei Lautsprechern: |
| in Watt ist die kurzfristige, max. 2 Sec Impulsbelastbarkeit, die keine Beschädigung des Lautsprechers hervorruft und die Wiedegabequalität nicht hörbar beeinträchtigt, Verzerrungen oder mechanische Geräusche durch Anstoßen der Membran. |
| Impulsbelastbarkeit |
| = Musikbelastberkeit |
| Amplitudenmodulation (AM): |
| Wird bei Mittel, Kurz und Langwelle
verwendet. Die Amplitude (Schwingungsweite) der hochfrequenten
Radiowellen ändert sich dabei im Rhythmus der Tonfrequenz. |
| Frequenzmodulation (FM): |
| Im UKW Bereich. Die Amplitude ist
konstant. Störimpulse werden durch einen Begrenzer ferngehalten.
Erfordert einen großen Abstand zwischen den Sendern (100 kHz). |
| Begrenzeinsatz: |
| Wird in µ gemessen. Er gibt an welche
Antennenspannung bei einem schwach einfallenden Sender mindestens
vorhanden sein muss um gleichlaut wie ein stark einfallender Sender zu
sein. |
| Übertragungsbereich, Frequenzgang: |
| Der Bereich in dem Frequenzen linear wiedergegeben werden. Ideal ± 0 dB.
Grundlage des Frequenzgangs ist das durchschnittliche menschliche
Hörvermögen im Bereich von 20 ~ 20.000 Hz. |
| Leistungsbandbreite: |
| Der Bereich in dem Frequenzen mit einer maximalen Abweichung von ± 3 dB wiedergegeben werden. |
| Pilotton: |
| Von einem UKW Sender künstlich erzeugtes 19 kHz Signal. Wird mit dem Programm ausgestrahlt.
Im Tuner wird aus dem 19 kHz Pilotton ein 38 kHz Ton erzeugt aus dem
mittels eines Stereodecoders die L + R Informationen für die
Stereowiedergabe gewonnen wird. |
| Pilottondämpfung: |
| Mit der Übertragung des Stereo
Programms werden die 19 und 38 kHz Signale überflüssig. Sie müssen
anschließend unterdrückt werden. Die Pilottondämpfung wird in dB
angegeben. Um so höher dieser Wert um so besser die Unterdrückung. |
| RIAA (Recording Industry Association of America) |
| Abweichung (± dB) bei einer Frequenz von 20 ~ 20.000 Hz.
Bei der Aufzeichnung auf Schallplatte werden aus physikalischen Gründen die Höhen angehoben (Preemphasis) und die Tiefen
abgeschwächt. Bei der Wiedergabe wird der Frequenzgang wieder entzerrt. Dazu gibt es eine genormte Kennlinie der RIAA. Zum Entzerren verwendet man einen Entzerrervorverstärker oder einen speziellen Tonabnehmer.
Kristall Tonabnehmersysteme benötigen keinen zusätzlichen Entzerrervorverstärker, da sie den Frequenzgang in etwa durch ihre physikalischen Eigenschaften von sich aus entzerren. |
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Wirkungsgrad
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| Lautsprecher setzen nur etwa 1 bis 3 % der zugeführten elektrischen Leistung in Schalleistung um der Rest geht als Wärme verloren.
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THD
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| Total Harmonic Distortion, Bezeichnung für Klirrfaktor.
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| Gleichlaufschwankungen (Wow and flutter)
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| Kurzzeitige Drehzahlabweichungen
(Frequenzschwankung oder Tonhöhenschwankung). Messung: Gleichlaufschwankungen werden mit Hilfe eines
Meßtons von 3150 Hz und eines Schnellschreibers gemessen. Gleichlaufschwankungen machen sich durch sogenanntes "Jaulen"
bemerkbar. Selbst das beste Gehör kann Gleichlaufschwankungen unter 0,12 % nicht mehr wahrnehmen.
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| Riemenantrieb
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| Ein präzise geschliffener,
nahtloser, elastischer Riemen (rund oder flach) überträgt die Motorkraft zum
Plattenteller (Schwingungsentkopplung). Drehzahlumschaltung erfolgt
durch eine Stufenwelle oder durch elektronische Umschaltung der Motordrehzahl.
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Umschaltung mit Stufenwelle (Thorens, Pioneer u.a.) besser elektronisch, z.B. Technics FG Servo
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| Direktantrieb
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| Der Plattenteller sitzt
direkt auf der Motorachse. Voraussetzung ist ein sehr langsam und
präzise laufender Motor da keine Schwingungsentkopplung möglich ist.
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| Oszilloskop
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| Kleine Bildröhre ähnlich
wie im Fernsehapparat auf der ein Elektronenstrahl trägheitslos
verschiedene, für die Übertragungsqualität wichtige Parameter
anzeigt. Durch Umschalten der Elektronik lassen sich elektrische Werte
u.a. des Hochfrequenz oder Niederfrequenz Bereichs darstellen.
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| Clipping
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| Die Netzspannung bricht durch Überforderung des Netzteils zusammen und die Verzerrungen steigen schlagartig an.
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| LSI Schaltung
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| Large Scale Integration. Integrierte Schaltung in CD 4 Demodulatoren
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| Nadelnachgiebigkeit
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| Ein Maß das angibt wie
leicht die Nadel mit ihrer elastischen Aufhängung schnellen Schwingungen folgen kann:
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| Compliance
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| Nadelnachgiebigkeit
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| Impedanz
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Elektrische Leiter besitzen gegenüber Gleichstrom (DC) einen elektrischen
Wiederstand welcher in Ohm (Ω) gemessen und als ohmscher Wiederstand
bezeichnet wird. Bei Lautsprechern mit 4 Ω muß der Mindestwert 3,2 Ω,
bei 8 Ω Lautsprechern 6,4 Ω übertreffen.
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Halbleiter System
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Ein Tonabnehmer System bei dem die mechanischen Schwingungen in einem hauchdünn geschliffenem Silizium Halbleiter elektrische Wiederstandsänderungen hervorrufen, die wiederum eine von außen zugeführte elektrische Spannung im Rhythmus der Schwingungen verändern. Qualität besser als ein MM System.
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Schalldruck
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gemessen in einem schalltoten Raum. Dem Lautsprecher wird eine elektrische Leistung von 1 Watt mit rosa Rauschen zugeführt. Der Abstand des Meßmikrofons zum Lautsprecher beträgt 1 Meter. Angabe: X dB/W/m.
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Triodenleistung
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spezielle Schaltung bei Röhrenverstärkern vergleichbar mit Class A bei Transistor Verstärkern
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BTL - Bridged Transless
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Brückenbetrieb zur Leistungserhöhung
Die BTL (Bridged Transless) Betriebsart ermöglicht die Erhöhung der Ausgangsleistung durch Brückenbetrieb der Endstufen.
Diese Technik wird meist aus Platz und Kostengründen im Car Hifi Bereich angewendet. Der Widerstand eines Lautsprechers lässt
sich nicht verändern. Zwei Möglichkeiten die Leistung eines Verstärkers zu erhöhen liegen darin die Amplitude der Ausgangsspannung
zu vergrößern. Entweder das Netzteil so groß zu dimensionieren (und Veränderung anderer Bauteile) das eine hohe Spannung erzielt
wird oder die Verwendung eines zweiten Verstärkers in einer sogenannten Brückenschaltung. In diesem Fall besitzen die zwei
Verstärker die gleichen Eigenschaften, arbeiten jedoch mit einer Phasenverschiebung von 180°. Da die Phasenverschiebung
quadratisch in die Leistungsgleichung eingeht bewirkt sie durch eine Verdopplung der Ausgangsspannung eine Vervierfachung
der Leistung im Verstärker. Am Beispiel eines 4 Ohm Lautsprechers werden aus einer Verstärkerleistung von 25 Watt = 100 Watt.
Durch solch eine Maßnahme kann ein Hersteller, bezogen auf eine Serie von zig Geräten, eine Menge Geld einsparen.
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Frequenzweiche (passiv)
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Die Frequenzweiche teilt das zugeführte Signal in einzelne Bereiche und sorgt so dafür das jeder Lautsprecher nur den Teil der Spannung zugeführt bekommt den er einwandfrei in Schall umwandeln kann. Sie besteht aus Drosselspulen und Kondensatoren ewtl. auch Wiederstände um den Schalldruck des Mittel und Hochtonbereichs anzupassen. Gebräuchlich sind 2, 3 und 4 Weg Weichen. Die Qualität einer Weiche wird durch die Güte der Bauteile bestimmt. Standard Weichen haben meist Ferritkernspulen und lediglich MK Kondensatoren. Diese Teile sind als billig zu bezeichnen. Auf Weichen höchster Güte findet man dagegen Kupferdraht, Ø ab 2 mm, Luftspulen (ideal hochkant gewickelt) und MKP Kondensatoren mit niedrigsten Toleranzen. Ferritkernspulen haben wie der Name schon sagt einen Kern aus Ferrit. Um diesen wird lediglich dünner Kupferdraht gewickelt. Der Nachteil gegenüber Luftspulen ist gravierend, Toleranzen bis zu ± 10 % sind möglich.
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Bauteile höchster Güte: Intertechnik Luftspulen, je 5 Kg und Intertechnik MKP Kondensatoren mit einer Toleranz unter 1 %.
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Frequenzweiche (aktiv) elektronische Frequenzweiche
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Funktion wie eine passive Weiche: Es werden jedoch elektronische Bauteile und Schaltungen in einem separatem Gehäuse verwendet. Der Vorteil gegenüber einer Passivweiche sind die individuellen Einstellmöglichkeiten der Übergangsfrequenzen. Nachteil: für jedes Lautsprechersystem ist eine separate Endstufe nötig.
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Leistungsaufnahme (Power consumption)
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in Watt, gibt an wie viel Strom ein Gerät verbraucht. Angaben oft für
den Betrieb unter Vollast (max.) und Leerlauf (min.). Hat nichts mit der
Ausgangsleistung, Sinus oder Musikleistung, des Gerätes zu tun.
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Digital:
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Signale, die in numerische Werte umgewandelt wurden. An den Buchsen DIGITAL AUDIO OUT COAXIAL und OPTICAL liegen digitale Audiosignale an. Über diese Buchsen können Mehrkanal-Audiosignale übertragen werden, im Gegensatz zu den lediglich zwei Kanälen der analogen Ausgänge.
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Dolby Digital:
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Ein von Dolby Laboratories entwickeltes Surround Sound-System, das bis zu sechs Digital Audio-Kanäle aufweist (vorne links und rechts, Surround links und rechts und Mitte).
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