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Zwei Verstärker an ein Boxenpaar anschließen? Zwei Receiver an ein Paar Boxen anschließen (Zwei Verstärker an ein Paar Boxen anschließen?) AV Receiver und Stereo Receiver an ein Paar Lautsprecher anschließen

Heute haben viele Musikliebhaber nicht nur einen AV Receiver (Audio-Video) sondern zusätzlich noch einen Stereo Receiver, Stereo Vollverstärker oder eine Vor-Endstufen Kombi klassischer Bauart um Musik in bester Qualität hören zu können. Das Problem ist das sie die Frontlautsprecher der (AV) Musikanlage für die Stereowiedergabe nutzen wollen da es sich in den meisten Fällen um hochwertige Boxen handelt. Zwei Verstärker an ein Paar Lautsprecher anschließen, geht das? Ja es geht! Wenn jemand nicht ein Elektronikfachmann ist sollte er auf Bastelarbeiten verzichten! Es können bei nicht fachgerechter Fertigung einer Schaltung beide angeschlossenen Verstärker beschädigt werden (!) Es gibt aber, Gott sei Dank, fertige Geräte (Verstärkerumschalter, Lautsprecherumschalter). Da wäre zum einen der Dynavox AMP der in einem silbernen oder schwarzen Gehäuse erhältlich ist. Bestandteil ist ein hochwertiger Schalter (Masse wird ebenfalls geschaltet) mit Nullstellung zum Schutz der Geräte. Dann gibt es noch den Lyndahl ALS-11. Handverdrahtung ohne Platine, Schutzwiderstände und die Verwendung hochwertiger Bauteile zeichnen den Lyndahl aus. Der Preis der beiden Geräte liegt zwischen 60 und 70 Euro. Beide sind uneingeschränkt zu empfehlen!

Lautsprecherumschalter


Hifi Ratgeber was bedeutet? Was ist?

Hertz (Hz)
Maßeinheit Hertz (Hz) Anzahl der Schwingungen pro Sekunde. Nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz benannt.
Stereofonie
Steht im Gegensatz zur Monofonie und bedeutet die Aufzeichnungs und Wiedergabetechnik mit zwei Übertragungskanälen.
Quadrofonie (Quadrophonie, Vierkanal Stereophonie)
Im Gegensatz zur Stereofonie, Aufzeichnungs und Wiedergabetechnik mit vier Übertragungskanälen.
Kunstkopf Stereophonie

Ein künstlicher Kopf dessen Ohrmuscheln und Gehörgänge dem menschlichem Vorbild exakt nachgebildet sind, besitzt an Stelle des Trommelfells zwei eingebaute Mikrofone welche den Schall (Musik) aufzeichnen. Zur Wiedergabe von Kunstkopfaufnahmen benötigt man einen Kopfhörer.

Schall

Mehr oder weniger regelmäßige Schwingungen, Druckunterschiede, der Luft die vom Trommelfell aufgenommen und an das Gehirn weitergeleitet werden. Wie schnell die Schwingungen aufeinander folgen ist für die Tonhöhe maßgebend: z.B.: 100 Schwingungen pro Sekunde = 100 Hz, ein tiefer Ton. 10.000 Schwingungen pro Sekunde = 10.000 Hz oder 10 kHz, ein hoher Ton. Das menschliche Hörvermögen liegt normal zwischen 20 und 20.000 Hz (altersabhängig).

Diffusor

Ein Treiber hat die Eigenschaft die Höhen in einem engen Bündel (gebündelt) abzustrahlen. Ein Diffusors vor dem Treiber angebracht reduziert die Geschwindigkeit des Schalls im Zentrum und verteilt den Schall gleichmäßig nach außen, rechts, Mitte und links. Dadurch wird ein besseres Abstrahlverhalten und eine räumliche Wiedergabe erreicht.

Oktav
Eine Verdopplung der Schwingungszahl (Frequenz) pro Sekunde entspricht einem Tonhöhenunterschied, der in der Musik als eine Oktav bezeichnet wird.
Akustiklinse, Akustische Linse
siehe Diffusor
HiFi
Die Abkürzung für High Fidelity, "höchste Naturtreue".
DIN 45500

Der deutsche Normenausschuss (DNA) in dem Vertreter der Industrie und andere Fachleute  zusammen arbeiten hat 1966 in der DIN 45500 Mindestanforderungen für die Hifi Geräte (Heimstudio Technik) aufgestellt.

Dezibel (dB)
Logarithmisches Maß nach A.G.Bell drückt ein Verhältnis zweier gleicher Größen aus. Z.B. 0 dB = Spannungsverhältnis = 1:1, Leistungsverhältnis = 1:1.
Intermodulationsgrad (IM):
Der Intermodulationsgrad gibt den prozentualen Anteil der beim Auftreten zweier und mehrerer verschiedener Frequenzen entstehenden Summen und Differenz Frequenzen an.
Nichtlineare Verzerrungen:
Klirren und Intermodulation werden zusammen unter dem Begriff Nichtlineare Verzerrungen zusammengefasst.
Klirrgrad, Klirrfaktor:
gibt den prozentualen Anteil der künstlich (unerwünscht) erzeugten Oberschwingungen am Gesamtklang an.
Harmonische Verzerrung:
Klirrgrad, Klirrfaktor
Musikbelastbarkeit bei Lautsprechern:

in Watt ist die kurzfristige Impulsbelastbarkeit, max. 2 Sekunden, die keine Beschädigung des Lautsprechers hervorruft und die Wiedegabequalität nicht hörbar beeinträchtigt, Verzerrungen oder mechanische Geräusche durch Anstoßen der Membran. Die Angabe ist belanglos und absolut überflüssig.

Impulsbelastbarkeit
= Musikbelastbarkeit
Peak Angabe bei Lautsprechern

Peak bedeutet Spitzenmusikleistung. Diese Angabe wird in der Regel für Lautsprecher oder Verstärker verwendet und gibt die maximale Leistung in Watt für einen extrem kurzen Zeitraum von maximal 2ms an ohne das der Lautsprecher oder Verstärker Schaden nimmt. Die Angabe ist absolut überflüssig und führt den Betrachter nur in die Irre da oftmals Fantasiewerte angegeben werden.

Amplitudenmodulation (AM Unterdrückung):
Wird bei Mittel, Kurz und Langwelle verwendet. Die Amplitude (Schwingungsweite) der hochfrequenten Radiowellen ändert sich dabei im Rhythmus der Tonfrequenz.
Frequenzmodulation (FM):

Im UKW Bereich. Die Amplitude ist konstant. Störimpulse werden durch einen Begrenzer ferngehalten. Erfordert einen großen Abstand zwischen den Sendern (100 kHz).

Begrenzeinsatz:

Wird in µ gemessen. Er gibt an welche Antennenspannung bei einem schwach einfallenden Sender mindestens vorhanden sein muss um gleichlaut wie ein stark einfallender Sender zu sein.

Übertragungsbereich, Frequenzgang:
Der Bereich in dem Frequenzen linear wiedergegeben werden. Ideal ± 0 dB. Grundlage des Frequenzgangs ist das durchschnittliche menschliche Hörvermögen im Bereich von 20 ~ 20.000 Hz.
Leistungsbandbreite:
Der Bereich in dem Frequenzen mit einer maximalen Abweichung von ± 3 dB wiedergegeben werden.
Pilotton:

Von einem UKW Sender künstlich erzeugtes 19 kHz Signal. Wird mit dem Programm ausgestrahlt. Im Tuner wird aus dem 19 kHz Pilotton ein 38 kHz Ton erzeugt aus dem mittels eines Stereodecoders die L + R Informationen für die Stereowiedergabe gewonnen wird.

Pilottondämpfung:

Mit der Übertragung des Stereo Programms werden die 19 und 38 kHz Signale überflüssig. Sie müssen anschließend unterdrückt werden. Die Pilottondämpfung wird in dB angegeben. Um so höher dieser Wert um so besser die Unterdrückung.

RIAA (Recording Industry Association of America)

Abweichung (± dB) bei einer Frequenz von 20 ~ 20.000 Hz. Bei der Aufzeichnung auf Schallplatte werden aus physikalischen Gründen die Höhen angehoben (Preemphasis) und die Tiefen abgeschwächt. Bei der Wiedergabe wird der Frequenzgang wieder entzerrt. Dazu gibt es eine genormte Kennlinie der RIAA. Zum Entzerren verwendet man einen Entzerrervorverstärker oder einen speziellen Tonabnehmer. Kristall Tonabnehmersysteme benötigen keinen zusätzlichen Entzerrervorverstärker, da sie den Frequenzgang in etwa durch ihre physikalischen Eigenschaften von sich aus entzerren.

Wirkungsgrad

Lautsprecher setzen nur etwa 1 % bis 3 % der zugeführten elektrischen Leistung in Schalleistung um der Rest geht als Wärme verloren.

THD
Total Harmonic Distortion, Bezeichnung für Klirrfaktor.
Gleichlaufschwankungen (Wow and flutter)

Kurzzeitige Drehzahlabweichungen (auch Frequenzschwankung oder Tonhöhenschwankung). Messung: Gleichlaufschwankungen werden mit Hilfe eines Meßtons von 3150 Hz und eines Schnellschreibers gemessen. Gleichlaufschwankungen machen sich durch sogenanntes "Jaulen" bemerkbar. Selbst das beste Gehör kann Gleichlaufschwankungen unter 0,12 % nicht mehr wahrnehmen.

Riemenantrieb

Ein präzise geschliffener, nahtloser und elastischer Riemen (rund oder flach) überträgt die Motorkraft zum Plattenteller (Schwingungsentkopplung). Die Drehzahlumschaltung erfolgt durch eine Stufenwelle oder durch elektronische Umschaltung der Motordrehzahl.

Stufenwelle Umschaltung mit Stufenwelle (Thorens, Pioneer u.a.) besser elektronisch, z.B. Technics FG Servo
Direktantrieb

Der Plattenteller sitzt direkt auf der Motorachse. Voraussetzung ist ein sehr langsam und präzise laufender Motor da keine Schwingungsentkopplung möglich ist.

Oszilloskop

Kleine Bildröhre ähnlich wie im Fernsehapparat auf der ein Elektronenstrahl trägheitslos verschiedene, für die Übertragungsqualität wichtige Parameter anzeigt. Durch Umschalten der Elektronik lassen sich elektrische Werte u.a. des Hochfrequenz oder Niederfrequenz Bereichs darstellen.

LSI Schaltung
Large Scale Integration. Integrierte Schaltung in CD 4 Demodulatoren
Nadelnachgiebigkeit
Ein Maß das angibt wie leicht die Nadel mit ihrer elastischen Aufhängung schnellen Schwingungen folgen kann: z.B.: 15 x 10^-6 cm/dyne
Compliance
Nadelnachgiebigkeit
Halbleiter System
Ein Tonabnehmer System bei dem die mechanischen Schwingungen in einem hauchdünn geschliffenem Silizium Halbleiter elektrische Wiederstandsänderungen hervorrufen, die wiederum eine von außen zugeführte elektrische Spannung im Rhythmus der Schwingungen verändern. Qualität besser als ein MM System.
Schalldruck

gemessen in einem schalltoten Raum. Dem Lautsprecher wird eine elektrische Leistung von 1 Watt mit rosa Rauschen zugeführt. Der Abstand des Messmikrofons zum Lautsprecher beträgt 1 Meter. Angabe: X dB/W/m.

Schalldruckangabe 2,83 Volt/1 m, gleich wie viel Watt?
2.83 Volt an einer 8Ω Last entspricht 1 Watt Leistung. 2,83 Volt an einer 4Ω Last entspricht 2 Watt Leistung. Also kommt es auf die Impedanz eines Lautsprechers an wie hoch die (Watt) Leistung ist.
Dämpfungsfaktor

Verhältnis des Ausgangswiderstands der Endstufe zum Anschlusswiderstand des Lautsprechers. Je höher dieses Verhältnis ist desto besser wird der Lautsprecher durch die Endstufe kontrolliert. Das bedeutet vereinfacht gesagt: die Fähigkeit der Endstufe den angeschlossenen Lautsprecher und dessen Membranbewegung zu kontrollieren und die durch Gegeninduktion erzeugte Spannung kurzzuschließen. Röhrenendstufen haben immer einen geringeren Dämpfungsfaktor als Transistor Endstufen. Der Dämpfungsfaktor sollte idealerweise für den Frequenzbereich von 20 ~ 20.000 Hz angegeben werden. Praxis ist allerdings oft das nur eine Angabe bei einer willkürlich ausgesuchten Frequenz, bei der der Dämpfungsfaktor des jeweiligen Verstärkers am höchsten ist, z.B. 50 Hz, angegeben wird.

Triodenleistung
spezielle Schaltung bei Röhrenverstärkern vergleichbar mit Class A bei Transistor Verstärkern
Monolithischer Schaltkreis
(erfunden von Werner Jacobi 1949, Patent 1952): alle Bauelemente werden auf einem einzigen Stück einkristallinem Halbleitermaterial (Chip) hergestellt
BTL - Bridged Transless

Brückenbetrieb zur Leistungserhöhung eines Verstärkers. Die BTL (Bridged Transless) Betriebsart ermöglicht die Erhöhung der Ausgangsleistung durch Brückenbetrieb der Endstufen. Diese Technik wird meist aus Platz und Kostengründen im Car-Hifi Bereich angewendet um Endstufen mit kleinen Abmessungen bauen zu können. Der Widerstand eines Lautsprechers lässt sich nicht verändern. Zwei Möglichkeiten die Leistung eines Verstärkers zu erhöhen bestehen darin die Amplitude der Ausgangsspannung zu vergrößern. Entweder das Netzteil so groß zu dimensionieren (und Veränderung anderer Bauteile, z.B. Elkos) das eine hohe Spannung erzielt wird oder die Verwendung eines zweiten Verstärkers in einer sogenannten Brückenschaltung. In diesem Fall besitzen die zwei Verstärker die gleichen Eigenschaften, arbeiten jedoch mit einer Phasenverschiebung von 180°. Da die Phasenverschiebung quadratisch in die Leistungsgleichung eingeht bewirkt sie durch eine Verdopplung der Ausgangsspannung eine Vervierfachung der Leistung im Verstärker. Am Beispiel eines 4 Ohm Lautsprechers werden aus einer Verstärkerleistung von 25 Watt = 100 Watt. Durch solch eine (getrickste) Maßnahme kann ein Hersteller, bezogen auf eine Serie von zig Geräten, eine Menge Geld einsparen.

Sinusleistung - und wie Käufer hinters Licht geführt werden

Bezüglich der Sinusleistung gibt es obskure Beschreibungen um optisch den Käufer in die Irre zu führen, z.B. bei dem Mini Receiver Onkyo R-1045 die Angaben: 70W + 70W (4Ω, 1 kHz, 1 Kanal ausgesteuert, IEC). Dann gibt es noch eine "Norm" Namens JEITA (Japan Electronics and Information Technology Industries Association). Die JEITA Messmethode ist unbekannt. Nach dieser "Norm" hat der Onkyo R-1045 sogar eine Leistung von sagenhaften 85 + 85W! Hört sich so an als ob der Receiver 140W bzw.170W Sinusleistung bringt. Sieht aber ganz anders aus. Nachvollziehbare reale Werte bedeuten nach internationaler IHF Norm das eine Sinusleistung eines Verstärkers kontinuirlich und gleichmäßig über den gesamten Hörbereich, 20 bis 20.000 Hz, mit einem breitbandigem Rauschen ermittelt wird. Das heißt, Beispiel: Sinusleistung 2 x 25W an 8Ω im Bereich von 20 bis 20.000 Hz. Dabei ist es durchaus möglich das im Frequenzbereich um 1.000 Hz (1 kHz) 30W zur Verfügung stehen. Diese IHF Aussage ist korrekt und für jeden Käufer nachvollziehbar. Die Ermittlung der Sinusleistung nach DIN wird mit einem Dauerton von 1kHz gemessen bis der Verstärker beginnt das Signal zu verzerren (bis der Klirranteil max. 1% beträgt). Die nun festgestellte Leistung sagt eigentlich nur aus wie hoch sie bei 1.000 Hz ist. Komplexe Musiksignale im Tieftonbereich und viele Lautsprecher erfordern eine sehr hohe Leistung des Verstärkers. Es ist nicht ausgeschlossen das der Verstärker z.B. bei 1.000 Hz 50W leistet aber bei 20 Hz, in dem Bereich worauf es ankommt, wesentlich weniger.

Zerlegt man die Angaben für den Mini Receiver Onkyo R-1045: warum wird die volle Leistung nur mit der Aussteuerung eines Kanals getestet? Anscheinend gibt es Verzerrungsprobleme oder eine Überlastung des Netzteils wenn beide Kanäle voll ausgesteuert werden. Die maximale Leistungsaufnahme der Verstärkerstufe von lediglich 65 Watt lässt auf ein mickriges Netzteil schließen. Dann der Wiederstand von 4Ω. Die Angabe ist überflüssig, heute haben 99% aller Lautsprecher die man kaufen kann einen Wiederstand von 8Ω. Gibt man die Ausgangsleistung eines Verstärkers jedoch mit 4Ω an fällt das Ergebnis naturgemäß höher aus. Dann noch der Messpunkt 1 Kilohertz. Bei einem Kilohertz ist die Leistung eines Verstärkers am höchsten. Das bedeutet im Fall des Onkyo R-1045: würde die IHF Norm zu Grunde gelegt, beide Kanäle voll ausgesteuert und der Wiederstand 8Ω betragen blieb nur noch eine realistische Leistung von 2 x 18W bis 2 x 20Watt übrig. Da die Zahl 70 + 70 aber mehr hermacht wird sie halt angegeben und der Käufer lebt in dem Glauben er hätte einen Receiver mit 2 x 70W Sinusleistung gekauft.

P.M.P.O. - Peak Music Power Output, Verstärkerleistung
siehe unten auf der Seite AUREX System 10
Leistungsaufnahme (Power consumption)

Dieser Begriff gibt den Stromverbrauch z.B. eines Verstärkers an. Beispiel: eine Angabe von 150 Watt bedeutet das der Verstärker bei Vollast maximal 150W Strom verbraucht. Dieser Hinweis befindet sich in der Regel auf einem Schildchen auf der Geräterückseite. Manchmal wird in Prospekten auch der minimale Stromverbrauch im Standby Betrieb angegeben. Der Begriff Leistungsaufnahme hat nichts mit der (Sinus) Verstärkerleistung zu tun. 

Clipping
Die Netzspannung bricht durch Überforderung des Netzteils zusammen und die Verzerrungen steigen schlagartig an.
Impedanz

Elektrische Leiter besitzen gegenüber Gleichstrom (DC) einen elektrischen Wiederstand welcher in Ohm (Ω) gemessen und als ohmscher Wiederstand bezeichnet wird. Bei Lautsprechern mit 4 Ω muss der Mindestwert 3,2 Ω, bei 8 Ω Lautsprechern 6,4 Ω übertreffen.

OTL Schaltung

Röhrenverstärker haben eine hohe Spannungsverstärkung jedoch nur eine geringe Stromverstärkung. Um Ausgangssignale an niederohmige Lautsprecher anzupassen ist es bei einem Röhrenverstärker üblich hinter die Endstufenröhren einen Ausgangsübertrager (Transformator) zu schalten. Dieser nimmt die entsprechende Umwandlung vor. Ausgangsübertrager haben allerdings Nachteile (geringer Dämpfungsfaktor, hoher Klirrfaktor, geringe Dynamik) gegenüber Transistorverstärkern bei denen Ausgangsübertrager nicht erforderlich sind. Die OTL Schaltung (Output Transformer Less) kommt ohne Ausgangsübertrager aus. Sie arbeitet sozusagen komplementär. Bei invertiertem Eingangssignal sind zwei identische Endröhren bei symmetrischer Betriebsspannung in der Lage einen Lautsprecher direkt zu betreiben.

Frequenzweiche (passiv)

Die Frequenzweiche teilt das zugeführte Signal in einzelne Bereiche und sorgt so dafür das jeder Lautsprecher nur den Teil der Spannung zugeführt bekommt den er einwandfrei in Schall umwandeln kann. Sie besteht aus Drosselspulen und Kondensatoren evtl. auch Wiederstände um den Schalldruck des Mittel und Hochtonbereichs anzupassen. Gebräuchlich sind 2, 3 und 4 Weg Weichen. Die Qualität einer Weiche wird durch die Güte der Bauteile bestimmt. Standard Weichen haben meist Ferritkernspulen und lediglich MK Kondensatoren. Ferritkernspulen werden mit dem Argument "platzsparend" verwendet. Das ist allerdings Nonsens. Diese Teile sind als billig zu bezeichnen. Auf Weichen höchster Güte findet man dagegen Kupferdraht Luftspulen, Ø ab 2 mm (mindestens 1,4 mm Ø) und MKP Kondensatoren mit niedrigsten Toleranzen. Die Qualität einer Frequenzweiche ist maßgeblich für die Wiedergabequalität einer Lautsprecherbox verantwortlich.

passive Frequenzweiche

Bauteile höchster Güte: Intertechnik Luftspulen, je 5 Kg (2 mm Kupferdraht und 1,6 mm) und Intertechnik MKP Kondensatoren mit einer Toleranz unter 1 %. Daten:

Klassische 3 Weg Frequenzweiche nach dem Butterworth Prinzip

DIN Norm, IHF Norm
Ferritkernspule - Ferritspule

Spule mit Ferritkern. Ferritkernspulen haben wie der Name schon sagt einen Kern aus Ferrit. Um diesen wird lediglich dünner Kupferdraht gewickelt. So lässt sich eine geringere Bauform erreichen und bei gleicher Wicklungszahl wie bei reinen Luftspulen wird die Induktivität erhöht. Der Nachteil gegenüber Luftspulen ist gravierend, Toleranzen bis zu ± 10 % sind möglich. Ein weiterer Nachteil ist das diese Erhöhung der Induktivität nur bis zu einem gewissen Strom funktioniert. Darüber hinaus verursacht die Spule starke Verzerrungen. Der "Vorteil" liegt im niedrigem Preis.

Rollenferritkernspule - Rollenferritkern

Diese Konstruktion ist ein Kompromiss zwischen Luftspule und Ferritkernspule. Sie besitzt keinen geschlossenen Ferritkern sondern zusätzlich eine sogenannte "Luftstrecke". Die Probleme sind ähnlich wie beim Ferritkern.

Flankensteilheit:

Steilheit der Trennfrequenz. Flankensteilheit: 1. Ordnung = 6 dB/Oktave, 2. Ordnung = 12 dB/Oktave, 3. Ordnung = 18 dB/Oktave und 4. Ordnung = 24 dB/Oktave. Letztere wird nur für die Kombination eines Horns, um 500 Hz, mit einem Tieftöner verwendet da der Cuttoff Punkt eines Horns bei dieser Frequenz sehr problematisch ist. (12 dB/Oktave Flankensteilheit ist der beste Kompromiss zwischen Impulsverhalten und Flankensteilheit)

Frequenzweiche (aktiv) elektronische Frequenzweiche

Frequenzweiche aktiv

Funktion wie eine passive Weiche: Es werden jedoch elektronische Bauteile und Schaltungen in einem separatem Gehäuse verwendet. Der Vorteil gegenüber einer Passivweiche sind die individuellen Einstellmöglichkeiten der Übergangsfrequenzen. Nachteil: für jeden Bereich ist eine separate Endstufe nötig. (z.B. 3 Weg Weiche = 3 Stereo Endstufen)

Digital:

Signale, die in numerische Werte umgewandelt wurden. An den Buchsen DIGITAL AUDIO OUT COAXIAL und OPTICAL liegen digitale Audiosignale an. Über diese Buchsen können Mehrkanal-Audiosignale übertragen werden, im Gegensatz zu den lediglich zwei Kanälen der analogen Ausgänge.

Dolby Digital:

Ein von Dolby Laboratories entwickeltes Surround Sound-System, das bis zu fünf (5.1) Digital Audio-Kanäle aufweist (vorne links und rechts, Surround links und rechts und Mitte).

Pulley
Antriebsrad eines Plattenspielers mit Riemenantrieb. Durchmesser berechnen
Loudness

Loudness bedeutet: gehörrichtiger Lautstärke Korrektur. Diese Schaltung findet man häufig bei Receivern und Verstärkern. Diese Schaltung hebt in der Regel Frequenzen unterhalb von 50 Hz an. Das soll bewirken das z.B: Töne unter 50 Hz genau so laut wiedergegeben werden wie ein 1.000 Hz Ton. Realität ist allerdings das die Töne die eine Bassgitarre wiedergeben kann natürlich anders sind wie die einer Sologitarre. Würden beide gleich laut spielen entspräche das nicht der musikalischen Wahrheit. Die Bassgitarre unterstützt lediglich das Musikgeschehen und tritt nie in den Vordergrund. Somit ist Loudness absolut überflüssig genau wie eine Klangregelung. Beides wird gerne benutzt um mittelmäßige Lautsprecher, die nicht in der Lage sind tiefe Frequenzen wiederzugeben, aufzupeppen.

IHF
Institute of High Fidelity
Rechteckanstiegszeit
Rechteckverhalten von Verstärkern und Endstufen

DIN Norm 45500

Die DIN Norm 45500 (entstanden ca. 1966)

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