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"Leidenswege" und Erinnerungen von HiFi Begeisterten

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Mein Weg ins Hifi Reich: 
angefangen hat alles bei meinem Freund, eine Sandkastenfreundschaft, seine Eltern hatten sich eine SABA Stereoanlage nebst DUAL Plattenspieler zugelegt. Da lernte ich die Beethoven Sinfonien mit Karajan aus den Sechzigern kennen und lieben. Dann machte in Böblingen, südlich von Stuttgart, wo ich aufgewachsen bin, ein HIFI Studio auf, in dem ich Tage verbracht und mit dem Inhaber gefachsimpelt habe. Der Traum meiner ersten Stereoanlage ging zu meiner Konfirmation in Erfüllung: ein DUAL Plattenspieler mit eingebautem Verstärker und Boxen. Mit dem Geld aus Ferienjobs wurde ein Tonbandgerät von Philips (4504) angeschafft, dazu Sennheiser Mikrofone und mein Abschlussfest in der Schule wurde meine erste Aufnahme. Da wurde auch mein Berufswunsch geboren: Toningenieur. Doch die Berufsaussichten waren damals schlecht und so studiere ich Betriebswirtschaft und fand zur Computertechnik. Doch das Um und Aufrüsten der heimischen Stereoanlage ging weiter, bis ich 1982, mittlerweile im Berufsleben, zur HIFI Video nach Düsseldorf fuhr und das erste Mal eine CD gehört habe. Damals wurden noch Vorführungen gemacht, wo ein Güterzug ganz leise von Links kam und irre laut polternd durch den Raum fuhr, und dann ganz leise rechts wieder zu verschwinden. Da war klar: so ein Gerät muss her! Doch die Liebe zu meinen Schallplatten riss nie ab, es ist heute schon witzig, dass die Kratzer in einigen schon dazugehören, denn ich weiß noch genau, wie sie entstanden sind, und so erzählen sie heute eine Geschichte. So schön kann damals empfundene Unzulänglichkeit sein! Meinen ursprünglichen Berufswunsch habe ich allerdings nie ganz zu Grabe getragen, denn heute, mit den finanziellen Mitteln ausgestattet, rüste ich nicht nur wiedergabeseitig, sondern auch aufnahmeseitig. Das Tollste ist, dass ich davon nicht leben muss, mir aussuchen kann, mit wem ich arbeiten möchte und sich bei jeder Aufnahme eher ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Musikliebhaber und Musiker entwickelt. Damals hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich mal selber CDs produzieren werde und es ist bitter, dass die Technik nicht gehalten hat, was sie damals versprochen hat, denn heute wird komprimiert und datenreduziert. So habe ich mir zum Ziel gesetzt, meinen Kunden diese Mängel an ihrer eigenen Musik vor Augen zu führen und sie für gute Aufnahmen und deren vollendeter Reproduktion zu begeistern. So kam es wie es kommen muss: Aufnahmen werden in Mehrspurverfahren mit 24 Bit 96 kHz und in Stereo mit 24 Bit 192 kHz gemacht und die HIFI Händler staunen, wenn ich selber, mit Freunden oder Musikern zu Hörterminen komme über die audiophilen Aufnahmen und den Sachverstand, denn meine Begleiter waren bei den Aufnahmen dabei und wissen, wie das zu klingen hat. So hat meine HIFI Geschichte ein Happy End gefunden, doch das Ende ist noch nicht in Sicht, denn ich kann mich vor Aufnahmeanfragen kaum retten und höre selber noch immer leidenschaftlich gern Musik, sowohl von Tonträger, im Rahmen meiner Aufnahmen und als Konzertbesucher... Ohne Musik wäre das Leben für mich undenkbar!
Stephan Schmidt


Mein Weg ins Hifi Reich:

Es war am 26.12.1958, ich war 6 Jahre alt, als ein Arbeitskollege meines Vaters mit seinem Nordmende Röhrenradio zu uns zu Besuch kam. Das war kein Zufall, denn am Abend wurde die erste Stereo Versuchssendung des Sender Freies Berlin (meiner Heimatstadt) gestartet. Ein Sender (SFB 1 auf 88,8 MHz) übertrug den linken Kanal, während der rechte auf SFB2 (92,4 MHz) übertragen wurde. Dazu benötigte man allerdings zwei Empfänger, deshalb brachte der Kollege seinen 20kg schweren Röhrenempfänger mit, mein Vater besaß ein baugleiches Gerät (Nordmende Tannhäuser). Um 20 Uhr ging es los, das übliche Demo-Programm: Tischtennis, fahrende Autos und Eisenbahnen und dergleichen mehr. Das war zwar interessant, aber begeistert hat es mich nicht. Erst als gegen 20:30 Uhr eine live-Übertragung eines Konzertes begann, saß ich völlig fasziniert vor den Geräten - obwohl mich klassische Musik damals noch nicht die Bohne interessierte. Aber die Räumlichkeit der Übertragung, das Gefühl "dabei zu sein", das hatte mich völlig in Bann geschlagen - und das hat bis heute angehalten!

Mit 15 Jahre begann ich Lautsprecherboxen zu bauen, nachdem ich vorher schon mit den Chassis in meinen Röhrenradios experimentiert hatte, z.B. durch das Aufkleben von Eierschalen (sozusagen als Kalotte) auf die Membranmitte. Danach lief ich durch alle Radioläden, die seinerzeit gerade begannen Stereo-Abteilungen zu eröffnen. Mitten in der Lehre (Versicherungskaufmann) machte mir einer der Radiohändler ein ernst gemeintes Angebot, bei ihm als Hifi-Berater anzufangen. Ich nahm das Angebot an und schmiss meine Ausbildung - mit 17. Danach widmete ich mich meinem neuen Beruf mit Hingabe und legte mit 18 die Prüfung als anerkannter Fachberater des dhfi in Deidesheim ab, bei Karl Breh, Dieter Ludenia und Otfried Sandig. Mit 20 stand ich in einem von Berlins exklusivstem Hifi-Studio und war sehr stolz darauf. Ich begann mich aber zunehmend für die Technik zu interessieren und wechselte daher in die Elektronik Branche, kehrte aber nach einigen Jahren (1978) wieder in die Hifi-Szene zurück. Diesesmal gleich in die Technik und legte in Abendkursen der Handwerkskammer meine Techniker-Prüfung ab. Leider ging das Hifi-Studio 1982 pleite und ich wechselte zum Kenwood Kundendienst. 1986 machte ich mich selbständig und baute eine Hifi-Werkstatt auf, für viele Fabrikate und mit 32 Mitarbeitern. Das ging über 20 Jahre, dann war Schluss, kaum jemand interessierte sich noch für Hifi, auch diese Werkstatt war pleite und musste schließen. 2008 wagte ich einen Neuanfang und startete mit einer Spezialwerkstatt für japanische Hifi-Klassiker und mache das noch bis heute, mit bleibendem Spaß und immer noch ungebrochener Freude am Musikhören über Hifi-Stereo-Anlagen...
Beste Grüße
Armin Kahn
good-old-hifi.de


Hallo an alle, die....!
Komme auf diese Seite und finde mich in vielen Beiträgen wieder; hier und da immer mal wieder ein Stückchen. Aber mal ganz im Ernst, was braucht der Mensch zum Glück? Da schießt man sich über die Jahrzehnte von Neukauf zu Neukauf, in der ersten Euphorie immer besser. Verstärker, Plattenspieler, CD Player, Boxen, hier ein Kabel für Lautsprecher, da eins Cinch> Phono oder CD! Schneller, weicher, silbern, vorn oder hinten, breit oder tief?? In einer Zeitschrift taucht jetzt immer auf:::sonorr??????
Damals, 80er, ab in ne Disko; James Brown--Sex Mashine / Diana Ross/ Parliament; zum Schmusen Jose Feliciano und Commodores, meine Ersten große Stimmlieben: Kate Busch und Joan Baez. Zuhause dann Jazz, Fusion und Folk; ich liebe Frauenstimmen. Back To The Roots!!!!!!!!!! zum Glück habe ich von meinem Bruder meinen alten M.Cyrus II icl. Psx zurückbekommen; nach 4 1/2 Jahren endlich wieder einen Schwabbel >>Thorens 147 mit Denon DL103; keine CD ohne Dacmagic 1, Boxen ?
Und dann werden die alten Schätzchen durchgehört und nicht schon nach einem Titel etwas anderes aufgelegt >>irgendwie alles nicht das Richtige.
Alles neu, "klingel, klingel", eine neue digitale Abmischung auf Vinyl für 24 fuffzich +++++. BACK TO THE ROOTS ist keinesfalls gleichzusetzen mit ZURÜCK IN DIE STEINZEIT.
Stanley Clarke spielt nicht nur einen funky Bass, er kann auch den Contra-Bass streicheln.
Wie ich es damals hörte? Da habe ich mir einen Weg gesucht, zum Glück gibt es noch KLASSIKER!!
Bernhard

Hallo und Guten Tag, allen Schwestern und Brüdern im Geiste.
Ich kann kaum schreiben, mir stehen die Tränen in den Augen.
Bei mir hat es begonnen mit der Heimkehr meines älteren Bruders aus Amerika nach seiner Ausbildung beim Bund. Er kam nach Hause und hatte für uns alle kleine Geschenke dabei, war mir egal denn in seinem Zimmer nahm (nach viel Aufwand 110 auf 220 Volt usw.) beim Auspacken etwas Magisches Gestalt an - seine Stereoanlage. Im Jahre 1968 war das etwas, für deutsche Verhältnisse und vor allem für mein Wissen davon, Übersinnliches. Nix Radio - Tuner Marke weiß ich nicht mehr, Amplifier Philips, Tonbandgerät Grundig, Plattenspieler ELAC. Knöpfe so weit das Auge schauen konnte. Ich sehnte jede Sekunde herbei wo mein Bruder nicht da war - und immer hat er mich beim herumfingern erwischt, aber es half nichts mehr - ich war infiziert. 
Es kam das Jahr 1974, nach endlosen Diskussionen mit meinen Eltern durfte ich mir von meinen Taschengeld meine erste "Stereoanlage" zu Weihnachten wünschen. Ein Monoradio von Grundig und ein 1225 Plattenspieler von Dual. Nach drei Wochen wusste ich, das kann nicht die Erfüllung gewesen sein, ich kannte ja die Anlage meines Bruders. Also begann ich die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Das Ergebnis waren ein Blaupunkt Receiver und zwei kleine Boxen (alle Lautsprecher Konus). Schnell wurden die kleinen Boxen durch zwei Selbstbauboxen (Heco und Isophon Bestückung) ersetzt, zunehmend wurde das Wohlwollen meiner Mutter allerdings auch durch Misstrauen ersetzt (Von den Kommentaren meines Vaters ganz zu schweigen). Es wurde 1979 und ich bekam einen Nebenjob bei der SABENA. Endlich, eigentlich möchte ich dieses Endlich 30 cm hoch schreiben, immer 2-4 Monate gespart und man konnte sich was kaufen was das Wort HIFI verdiente. Ein Tapedeck von Dual (C 809) einen Receiver von Marantz (Modell 1550) einen riesigen Denon Plattenspieler. Allerdings merkte ich schnell, dass schwere Plattenarme und leicht gewellte Platten irgendwie nicht zusammen harmonieren. Also wurde das Denon Schlachtschiff durch einen Dual CS 607 ersetzt und dieser durch einen Thorens TD 115 MK II. Die Boxen dann durch den damals sehr beliebten Nachbau der IMF Studio Monitor (4- Wege, Transmission Line - Kef und Cellestion Bestückung). Die Skepsis meiner Eltern wich spätestens mit dem IMF Nachbauten der festen Überzeugung, dass ihr Sohn wahnsinnig geworden war. Die Meinung meiner Freundin ignorierte ich (noch). Der kleiner Marantz wurde durch eine BASF Kombination von Tuner und Verstärker ersetzt, waren wirklich nicht schlecht. Diese dann später durch den Tuner Grundig T-7500 und einen JVC AX9 Verstärker, ein Schlachtschiff von einem Verstärker. Mein Stolz war grenzenlos. 1980 dann ein Höhepunkt mein Telefunken TC 750 High Com Tapedeck. Mittlerweile nicht mehr einsatzklar aber immer noch in meiner Asservatenkammer. 1982 das RC 300 High Com auch von Telefunken. Irgendwann gesellte sich noch ein Uher CG350 dazu. Allerdings verkaufte ich dieses dann weiter an meinen Bruder (den der in Amerika war) aber nunmehr mir bei Stereoanlagen das Wasser nicht mehr reichen konnte. War auch egal meine Eltern hatten es aufgegeben in mein Zimmer zu schauen. 
Dann kam es wie es kommen mussten, der Esel hat geheiratet. Der Abnutzungskrieg gegen "das muss kleiner werden" begann. Er dauerte 18 Jahre. In der Zeit kamen die beiden Dinge in mein Leben die mir bis heute mehr wert sind als meine HIFI -Sehnsucht - meine beiden Kinder. 1995 wurde dann ein YAMAHA AX-1070, der zugehörige Tuner, ein schöner Sony CD Player CDP 991 und ein AKAI Tapedeck dazugruppiert. Nach der langen Schlacht kam die Erlösung - die Scheidung von meinen Dämon - meiner Frau. Als ich dann so mit meine beiden Kindern in meinen recht leeren Haus saß, wurde ich auf Ebay aufmerksam. Da mich meine Kinder ja sowieso nur "infiziert" kennen gab es auch keine Motzattacken mehr. Heute habe ich meine Yamaha Stereoanlage bei meiner Freundin, die Gott sei Dank auch gerne Musik hört, oder es mir zuliebe wenigstens vorgibt. 
In meinen Haus habe ich in den letzten Jahren praktisch alle von mir ersehnten und verehrten Tuner, Verstärker, Plattenspieler, CD Player und Tapedecks der 80er und 90er Jahre von Yamaha, Sony, Braun, Kenwood, Grundig, Uher, Telefunken, Pioneer, Canton und Marantz eines mir heute golden erscheinenden Zeitalters ersteigert und versammelt - immer mal wieder in wechselnder Konfiguration eingesetzt. Rückblickend betrachtet hat mir meine Leidenschaft viel mehr Freude gebracht als es etwa ein Auto (nein - ich sage jetzt nicht Frau, denn da sind bei Leibe auch sehr nette auf dieser Welt) hätte jemals bringen können.
Nicht zuletzt bleibt anzumerken, dass langsam auch meine Kinder merken, natürlich nur weil einige ihrer Freund sie aufgeklärt haben, was da in Vaters Asservatenkammer steht, dass hier echte Schätze versammelt sind. 
und schließlich dieses Hobby können wir alle Gott sei dank meist ein Leben lag pflegen. 
In diesem Sinne herzliche Grüße an alle Gleichgesinnten. 
Werner 


Hallo,
ich habe Ihre Seite per Zufall beim Suchen nach einem alten Gerät gefunden, dem ersten Supergerät, das auf mich mehr als bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Mein Onkel hatte eine Quadro-Anlage von JVC, eine Haptik zum Niederknien, Schieberegler, die sich anfühlten, als wenn ein warmes Messer durch Butter gleitet und so ein Gerät hätte ich gerne günstig erstanden.
Der Virus (gegen Bazillen lässt sich etwas unternehmen, gegen Viren zum Glück nicht) hat mich schon früh erfasst. Am Anfang meiner Hör-Karriere bekam ich abgelegt Geräte geschenkt. Anfang der 70er fing es an mit einem alten Röhrenradio und einem Grundig Mono-Bandgerät. Per Mikro saß ich dann Mittwochs abends vor dem Radio und habe die WDR-Hitparade mit Mal Sandock aufgezeichnet und habe mich darüber aufgeregt, dass entweder er in die Stücke geredet hat oder meine Mutter in mein Zimmer kam und so die Aufnahme störte. Vom ersten erarbeiteten Geld wurde dann ein SABA 8070 incl. Lautsprecher erstanden. Der erwünschte Plattenspieler von DUAL, ein Reibradler, war nicht lieferbar, so dass ich das Geschäft und den Ort wechseln musste. In Recklinghausen bei Benzenberg und Knippers wurde dann aus dem 1228 ein DUAL CS 510, die erste riemengetriebene Reihe von DUAL. Ein Jahr später nach dem nächsten Ferienjob gab es dann die ersehnte Bandmaschine, eine Philips 4504 vollelektonisch gesteuert mit 3 Tonköpfen, die jedoch zwei Tage später wieder zurückging. Zwei von drei Tonköpfen defekt und dann gewandelt in eine SONY TC 377. Als Schüler und später als Student reichte das Geld leider nur für die billigen Shamrock-Bänder. Während des Studiums habe ich zunächst die Lautsprecher ausgetauscht, es wurden Canton GLE 70 gekauft, dann wurde der SABA Receiver in den Ruhestand geschickt und ein Technics Receiver gekauft, der allerdings nur zwei Jahre überlebt hat. Der Klang war einfach zu mies, klebte an den Lautsprechern. Nachfolger des Technics wurde eine Kombination von Telefunken, RA 200 und RT 100. Die CD hielt Einzug, ein Audio Technika (Nachbau eines Yamaha). Der alte DUAL CS 510 wurde gegen einen Thorens TD146 MK VI gewandelt. Die Bandmaschine konnte auf Grund der billigen Bänder nicht mehr mithalten (die Bänder lösten sich auf und der Abrieb versammelte sich alle 15 min auf dem Tonkopf, schade ca. 230 Tonbänder mussten entsorgt werden und einige unwiederbringliche Aufnahmen verschwanden so). Ein Kenwood Kassettendeck KX 4520 übernahm den Part der Aufnahme. Mittlerweile genügten die Canton Lautsprecher nicht mehr den Ansprüchen und wurden gegen Selbstbaulautsprecher eingetauscht, Network II, ein Bausatz mit einer Thiel Keramikhochtonkalotte und einem Görlich Tiefmitteltöner, vorgestellt in Klang & Ton 1987. Der CD-Player wurde durch einen Kenwood DP 5040 ersetzt. Ein paar Jahre später wurde aus dem Telfunken RA 200 ein Rotel RA 940, der dann auch noch modifiziert wurde mit anderen Vorstufen-ICs und mit einem verbesserten Netzteil. Der Thorens musste einem Laufwerk von Scheu weichen. Nach einem Umzug in den Dachboden musste dann noch ein Subwoofer her, da der Raum sich als äußerst problematisch herausstellte mit extremen Interferenzen im Bassbereich, keine Verstärkung der Moden sondern nur Auslöschungen. Dem Kenwood folgte ein Marantz SA 7001, mittlerweile auch modifiziert. Im letzten Jahr sind dann die Verstärker getauscht worden gegen eine Vor-/Endstufen-Kombination von Abacus, einem kleinen Hersteller aus Norddeutschland, der sein Schaltungskonzept seit den 80er Jahren verfolgt. Zusätzlich höre ich noch mit Hornlautsprechern  (Selbstbau Jericho), die an selbstgebauten Röhren (Vorstufe und zwei Mono-Endstufen mit EL84  laufen. Wieso ich die genauen Bezeichnungen noch kenne ? Fast alle Geräte sind noch im Haus in diversen Kombinationen verteilt, zum Leidwesen der restlichen Familie oder stehen quasi als Museumsteile in meinem Dachbodenzimmer, erweitert durch Schenkungen von diversen anderen Geräten. Es stehen hier ein Thorens TD 150 mit dem Kugeltonarm, ein JVC Nivico Plattenspieler SRP 473 incl. Quadrosystem, ein DUAL Kassettendeck C919 und ein DUAL Verstärker CV31, ein Braun Kassettendeck TGC 450 und ein SONY Vollverstärker vom Typ TA 2650 nebst Tuner ST 2950. Die Canton-Lautsprecher laufen im Wohnzimmer an einer BRAUN Audio 308. Nur der SABA 8070, den ich als Küchenradio unter einen Hochschrank gebaut hatte, konnte den WAV (Women acception factor) nicht mehr aufbringen, als wir eine neue Küche bekamen. Die momentan genutzten Geräte sind also Lautsprecher aus 89, Verstärker aus 2009 (Schaltungskonzept von 84) und Plattenspieler von Anfang der 90er und ich glaube nicht, dass moderner Plastiksondermüll besser geeignet ist, meine Ohren zu verwöhnen, wobei ich sagen muss, dass wahre Klassiker noch nicht dabei sind.
Viele Grüße
Uwe Kähler


Gratuliere zu dieser ausführlichen Website. Ich habe nach langer "Vernachlässigung" meiner damals teuren Anlage wieder die alten Klassiker entdeckt. Nach dem Ausstieg meiner alten Linn Vorstufe habe ich begonnen eine neue Anlage aufzubauen. Die guten alten Linn Boxen fahre ich vieradrig mit hochwertigen Kabeln an wo der Meter heute 35 CHF kostet. Es geht einfach nichts über die frühere Qualität. Die Preise für gute Komponenten ziehen bereits an. In Zürich kenne ich ein kleineres Geschäft. Der Besitzer ist totaler angefressener Nostalgiker. Bei ihm findet man Raritäten und dies generalüberholt. Der Laden heißt Nostalgieradio Zürich im Kreis 4. Habe alle neuen alten Komponenten von ihm. Heutige "Plastikkomponenten" verziehen sich, sind einfach Taiwan und China Billigmist. Eine Reparatur liegt da schon gar nicht drin. O.K. PC, TV sind eine andere Geschichte. Aber Musik bleibt Musik und Wiedergabe bleibt Wiedergabe. Es ist halt wie mit Möbeln. Holz bleibt Holz und Spanplatten etc. ist halt? Noch ein Beispiel; REVOX CD-Player: War damals sündenteuer. Aber alles hochwertiges Material. Wird am alten Sitz immer noch durch eine Auffanggesellschaft gewartet wenn es sein muss. Zahnstangen der Ladeschublade sind aus gefrästem Metal und die Zahnräder auch. Führungen des Lasers aus Metall.
Gruß
Hugo Dörig aus Birmensdorf bei Zürich

Revox Zur guten Letzt sende ich im Anhang noch eine Foto meiner Anlage.

Echt toll!!!!!!! ein großes Lob an Dich und deine Website! Noch kurz was zum schmunzeln: vor vier Jahren wollte ich mir neue Lautsprecher kaufen.
habe meine zwei Cyrus II Biamping zum Probehören mitgenommen. Am Schluss stand vor mir ein Accuphase mit Lautsprecher für ca. 7000 Euro (zusammen). Diese Kombination war klanglich auf dem Niveau meiner über 15 Jahre alten Anlage. Sehr bedenklich diese Entwicklung...... Gekauft habe ich zwei Monate später einen gebrauchten Cyrus II + PSX mit einem paar Mission Argonaut. Meine alte Anlage in fast neuwertigem Zustand für 650 Euro...
Ich wünsche Dir alles Gute!
MA


Hola,

estuve viendo su pagina sobre los equipos de audio y quede fascinado,los felicito,bueno,el motivo de mi consulta es la siguiente, si uds. saben donde puedo conseguir informacion de un sintoamplificador receiver Scott rs 1000 con equalizador incorporado de potencia de 100+100 watts con control remoto, año de fabricacion aproximadamente entre 1989 y 1990 , que he adquirido hace aproximadamente 1 mes, el equipo lo compre usado (sin uso), una rareza total, el equipo funciona de maravillas y tiene muy buen sonido,lo que no he conseguido es el manual de mantenimiento y de caracteristicas tecnicas,extraviado, si uds. saben donde conseguirlo les estare agradecidos,desde ya muchas gracias y felicito a uds. por la pagina.

Saludos Marcelo


Hallo,
Glückwunsch zu dieser Seite, die ist einfach sehr beeindruckend und weckt alte Erinnerungen wieder. Ich habe selbst noch ein Radio TELEFUNKEN - Gavotte 301, Baujahr ca. 1972 und das schnurrt immer noch wie ein Kätzchen!! Im Keller von meiner Oma steht noch ein Rundfunkgerät von Loewe-Opta. Vieleicht sollte man einmal ein kleines Museum eröffnen, da hätten bestimmt viele ihre Freude daran

Liebe Grüße Anne K.


Quadral Korun MK II

Vor einiger Zeit bin ich über einen der vielen euphorisierten Prüfberichte der Quadral Aurum Titan VII gestolpert. Als Besitzer der guten alten Quadral Korun MK II war ich unmittelbar begeistert aber eine leichte Gier schlich sich in mein Herz. Ich wollte sie wenigstens mal sehen. Der einzige autorisierte Händler in München ist Saturn. Da standen sie auch dann im Studio eins. Zum Niederknien schön: Für 6000,- das Stück. In unmittelbarer Nähe die beiden kleineren Brüder, die Aurum Montan VII, für immerhin 5000,- das Paar. Da ward mein Herz traurig und ich ging Heim, streichelte über meine Schätze und wusste, wenn die Titan jemals mein werden sollten, dann muss ich auch genug Geld haben, um das Haus drumherum zu bauen. Hifi-Genuss ist leider nicht immer sozial verträglich. Jedenfalls ergab sich dann vor wenigen Tagen die seltene Situation, Markus allein zu Haus, kein Mitmieter da und ich konnte wenigstens eine Stunde lang tun, was ich schon lang mal hatte tun wollen. Die drei Mit-Beteiligen waren, eine seltsame Konfiguration, ich weiß, ein Technics 1210 MKII, ein Telefunken TR 300 (klein, aber klanglich erstaunlich warm) und die beiden Schätze. Die Lautstärke-Skala des TR 300 geht bis 40. Bei 15 fängt´s an Spaß zu machen, bei 20 wird´s richtig nett, bei 25 ist man mitten in der Musik, bei 30 wird´s bedrohlich und bei 35 war ich fassungslos, wie sauber und klar der Sound auf mich hereindonnert, bis 40 bin ich nie gegangen. Da ward mein Herz wieder heiter, ich streichelte noch mal mit neuem Respekt über meine Korun-Schätze und war auf´s neue verliebt.

Apollo Dionys


Ja, wie hat alles angefangen?

Vermutlich mit dem Telefunken Mister Hit Plattenspieler. Echtes Mono? Wirklich? Im zarten Alter von 11 Jahren rasch mit dem Seitenschneider die Lautsprecher Schnur durchgeschnitten und aus dem alten, kaputten Phillips Philetta meiner Eltern den Lautsprecher entfernt und mit Bananensteckern angeschlossen. Natürlich mit Lüsterklemmen! Schön in Reihe! Wie toll klingen die Europa Platten doch in Doppel Mono!

So fing es an!

Der Bazillus ist schwer bis gar nicht wieder los zu kriegen. Das Geld der Kommunion fließt logischerweise in einen ITT Schaub Lorenz 7500 Receiver und ein Paar Heco Prof 4001 Boxen. Selbst mit Wurfantenne kommen  da schon viele tolle Sender. Der CLUB auf NDR 2 versüßt mir die langweiligen Hausaufgaben. Der ITT hat einen ausgezeichneten KW-Tuner. Also kleiner Ausflug in die KW-Welt mit selbstgebauter Antenne in Nachbars Kirschbaum. Dies findet bei einem heftigen Gewitter durch Mutters Eingriff/Abriss ein doch eher jähes Ende.

Es ist wieder Geld da ...

Dual 1216 gekauft! Endlich Schallplatten in Stereo hören! Durch das Austragen von Zeitungen (2 Pfennig pro Exemplar) kamen jede Woche ca. 14 DM in die Taschengeldkasse. Das reichte immer für eine LP. Deep Purple, Led Zeppelin, Police, Pink Floyd usw. Die gibt es alle heute noch!

Dann kommen die HIFI Zeitungen auf ...

Audio, Stereo, Stereoplay etc. Dadurch ermuntert erste Versuche mit neuem Tonabnehmer. SHURE M75 ED! Oh, wie klingt das besser als das Dual-System! Trotz Reibradantrieb und Abspielen bei abgenommener Plexi-Haube. Aber der Bazillus des Aufnehmens hat sich eingeschlichen. Der CLUB spielt tolle Musik mit richtiger Ansage und Pausen zum Aufnehmen. Was kaufen? Cassette oder Tonband? Der Streit entzweite das Stereo Lager. Nach langem Hin und Her und noch längerem Sparen habe ich ein AKAI 4000 DS. Trotz DIN-Anschluss am ITT mit Adapter kein Problem. Das erste Lied war David Bowie /TVC15.

Ein magischer Moment!

Die Taschengeld-Kohle reicht nicht für richtige Bänder von BASF oder AGFA. Also die billigen Shamrock gekauft und mit Vorspann/Nachspann Band von Conrad „veredelt“. So lernte ich gleich Bänder Schneiden und Kleben. Unter dem Farbfernseher taucht bei den Eltern die erste Stereo-Anlage auf. Receiver WEGA 3131 und 4-Wege Lautsprecher Monster. Steht WEGA drauf sehen aber nach Canton aus. Mein Onkel hat damals einen Grundig Stereo Empfänger/Vorverstärker in Röhre, eine 2 x 6 Watt Dual Röhren-Endstufe (gibt es noch, wer kann sowas reparieren?) und einen Dual 1219 (läuft heute noch gut mit 78RPM), bei dem man auch die Schallplatten bei geschlossener Haube abspielen konnte. Und ganz viele Verve Jazzplatten und jede Menge Klassik. Für den Dual gab es Wechselkopf mit Schellack-Nadel, damit meine Tante ihre geliebten Schellack-Schlager hören konnte. Das ganze wurde durch zwei Telefunken Standlautsprecher mit Holzgitter komplettiert und hat für damalige Verhältnisse sicherlich ein Vermögen gekostet. Klang damals schon nach high-end ...oder?.

Die Passion nimmt Fahrt auf!

Der ITT Receiver wandert in den Party-Keller mit Matratzen-Sofa und vielfarbiger Tropfkerze auf Chianti Weinkorbflasche. Dazu Selbstbauboxen nach dem legendären blauen Lautsprecherbaubuch mit ISOPHON Chassis. Ich träume dabei von Klipsch-Hörnern. Im Jugendzimmer nimmt ein Sharp Optonica SM 4646 und ein Tuner Braun T 301 den Betrieb auf. Das Tonband rutscht in den Keller und eine Stereo Cassettendeck Hitachi D90s wird gekauft. Natürlich beim HiFi Untergrundhändler Roer & Martz in Hannover. Da die Kohle immer noch knapp ist jobbe ich dort erst als Entstauber/Entmüller bis zum Junior-Verkäufer. Ehrlicherweise hätte ich auch ohne die 10 DM Stundenlohn gearbeitet. Allein das Einkaufen zu den Mitarbeiterkonditionen lohnt sich bei mir. Ich habe trotzdem immer noch mehr Geld in den Laden geschleppt als ich dort verdient habe. Aus dem Dual wird ein Technics SL 2000 mit Shure M 95E. Endlich kein Reibradantrieb mehr und die Haube kann man auch zumachen. Durch eifriges Lesen der Hifi Blätter wuchs der Sachverstand aber auch leider die Ansprüche. Es kommen MFSL-Platten auf (Supertramp, Genesis, Alan Parsons etc.); Hifi Geschäfte schießen wie die Pilze aus der Erde; Roer & Martz macht pleite! 
Als Student ist die Kohle aber wirklich knapp!

Was tun? 
Tbc. m.u.

Hallo Martin,

tolle Geschichte. Könnte fast meine Biographie sein. Roer & Martz ist mir auch ein Begriff. Bei uns in Essen gab es seinerzeit den Vorläufer der blöd und Geizmärkte, Marcato aus Köln. Zu der Zeit gab es in Essen nur einige wenige, meist kleine, HiFi Studios. Karstadt dominierte in Sachen HiFi. Daneben noch Photo Porst mit einem Studio in der Fußgängerzone der Innenstadt. Als Marcato kam gab es 3 Studios. Marcato trat mit der Intension an alles "platt" zu machen. Preise die bis dahin die Welt noch nie gesehen hatte. Der Laden war nicht sehr groß und platzte durch wahnsinnig viele Besucher fast aus den Nähten. Ich hatte mir kurz vor der Eröffnung von Marcato in einem kleinem Studio, Hifi Studio Kleer, meine erste Stereoanlage gekauft. Quadroreceiver Rotel RX 154, Plattenspieler Onkyo CP 60A und zwei Warfedale Regallautsprecher, bis auf den Plattenspieler alles in Schleiflack weiß. Der Preis war für damalige Verhältnisse sehr hoch. Alles zusammen 1200,- DM. Dann kam es wie es kommen musste, Marcato am Ende, Pleite. Das Gute daran war das ich beim Ausverkauf zwei, mit meinen Lautsprechern identische, Boxen für sagenhafte 99,- DM (Paar) ergattern konnte.Der Bazillus hatte (heute immer noch) sich bei mir festgesetzt. Nase an Schaufenstern plattgedrückt, Prospekte gesammelt da ein Kauf von teureren Geräten damals nicht möglich war. Da die Anzahl der Studios begrenzt war hatte man irgendwann schon einen gewissen (negativen) Bekanntheitsgrad bei den Verkäufern. So nach dem Motto, der kauft sowieso nix, nimmt uns nur die Prospekte weg. Das hatte zur Folge das ich in Esen keine Prospekte mehr bekam und ich nach Düsseldorf "ausweichen" musste. Im Lauf der Jahre hatte ich sehr viele HiFi Geräte verschiedenster Firmen. Leider, aus heutiger Sicht, habe ich diese wieder verkauft. Geblieben sind Sony 3200F, SQD 2020, ST 5130 und Micro Seiki DD 20 (mittlerweile auch weg, heute Technics SL-1510). Die Geräte spielen noch wie am ersten Tag und werden regelmäßig benutzt.

PP


Hallo!

Zu dieser Seite kann man nur gratulieren! Ich habe selbst Mitte bis Ende der 1970er Jahre in einem HiFi-Studio gearbeitet und mir wurden die Augen ganz feucht beim Anblick dieser ganzen Schätze! Übrigens höre ich heute noch mit meinem Luxman L-430, einem Thorens TD 115 Mk II und einem Denon DCD-820, alle über 20 Jahre alt und völlig fit. Leider musste ich in den 1990ern meine Infinity Model 2000 aus Platzgründen verkaufen, das waren Lautsprecher, die heute kein Mensch mehr kennt, Baujahr 1970, 30 cm Bässe und 4 Hochton-Elektrostaten pro Box, die klangen sehr fein. Heute spielen an der Anlage ein Paar Bowers & Wilkins 705 und ich sehe keinen Grund, etwas neues zu kaufen. In letzter Zeit habe ich wieder eine starke Neigung zur guten, alten Schallplatte, nachdem ich dem Thorens einen neuen Riemen und ein Tonabnehmersystem spendiert habe. Ein wenig Rauschen und hin und wieder ein Knackser gehören einfach dazu! :-)
Vielleicht haben Sie einen Tipp, wo man günstig Vinyl erstehen kann, neu oder gebraucht ...
Ich habe gerade angefangen, auf meiner Homepage, www.kluge-ffm.de , unter Musik und HiFi, ein wenig über das Thema zum Besten zu geben und ich würde mich freuen, wenn ich auf Ihre Seite verlinken dürfte.

Viele Grüße
Hans-Peter Kluge


Hallo,

Schöne Seite. Bei der HiFi Geschichte sehe ich mich voll wieder ! War bei mir fast genauso. Mr. Hit und vom ersten Konfigeld einen Saba Receiver und 2 kleine Liesenkötter Böxchen gekauft. Auch die Platten kommen mir sehr bekannt vor. Auch ich habe Lautsprecher aus alten Radios ausgebaut und eine (bescheiden klingende) Lautsprecherbox gebaut.

E. Heidbrink

Hallo,

ich habe gerade ein wenig gestöbert und dabei Ihre Homepage hifi-studio.de gefunden. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich den OTTO DCA V3 kenne, und zwar unter der Bezeichnung Fisher CA 2030. Unter dieser Bezeichnung wird er auch noch sehr häufig bei ebay, etc. vertrieben... . In meinem Freundeskreis existieren etwa 10 Stück. davon... diese Verstärker zeichnen sich durch einen warmen und angenehmen Klang aus. Darunter leidet die Analytik ein wenig... und sie sind NICHT pegelfest. Wenn er auf Feiern etwas länger in einem Bereich hoher Last gefahren wird, wird das Netzteil sehr heiß und die Schmelzsicherung im Trafo brennt durch. Dann hilft nur noch Abwickeln, die Sicherung austauschen und neu wickeln... Es gibt übrigens noch weitere Modelle Fisher CA 2230, einen Tuner, Plattenspieler (wahrscheinlich gleich mit TP-1014), etc. unter der Bezeichnung Fisher.

MfG Jan

Hallo,

Also, ich habe als Student während der 80er so ziemlich jede Mark für dieses Hobby gelassen. Klangvolle Namen wie Accuphase, Nakamichi, Luxman, Marantz, Micro-Seiki waren für mich der Quasi-Standard. Nach vielen Jahren der Abstinenz habe ich diese wunderbare Hobby wieder entdeckt. Nach einem kurzen Ausflug in moderne Geräte (Music Hall, Cambridge, Rotel), welches wirklich gute Geräte sind, habe ich doch wieder ein Setup aus älteren Geräten zusammengestellt. Heute verfüge ich über einen sehr gut erhaltene Luxman M03 und passender C03 Vorstufe. Dazu einen Luxman T-530 (Rosenholz) sowie einen wiederbelebten Micro-Seiki MB 18 mit einem Ortophon MC Samba Tonabnehmer (der zuvor an einem Music Hall a50.2 einfach nicht klang). Als einzige neue Komponente habe ich eine CD/DVD-Player von Rotel (RDV-1062) mit kombiniert, um die Brücke zum digitalen Zeitalter zu schlagen. Am Ende der Kette hängen zwei DALI 450, die mit der M03 wirklich perfekt harmonieren. Es macht einfach wieder Spaß eine alte Vinyl rauszukramen und entspannt Musik zu hören. Dieser ganze MP3 und Digitalkram geht mir so ziemlich auf den Nerv. Vor allem sind es wirklich hochwertige Dinge, die man sich hinstellt. Schönste Materialien, wertigste Verarbeitung und zeitloses Design und es steht nicht drauf "Made in China".

Schöne Grüße Michael

Hallo,

wie sich die HiFi-Biografien ähneln. Bin auch auf dem Weg zurück zum Vinyl. Von den alten Wegbegleitern sind nur die beiden Tannoy T 165 übrig. Neu ist der Sansui 1000X und gesucht wird nach dem verlorengegangenen (ja, sowas gibt's) Micro Seiki MR 622. Dies mal für den Anfang :-)

Schöne Grüße AH

Hallo,

ich habe auch in Eurer Seite gestöbert. WOW was für Geräte. Ich (Jahrgang 1973) kaufte mir eine NAD Anlage. Damit war ich zufrieden. Am Anfang. Dann kaufte ich dies und jenes dazu. Mit dem "Neuen" war ich nicht zufrieden. Vor allem mit dem Zeug aus Fernost. Also wechselte ich zu älteren Semestern aus der Goldenen Hifizeit. MARANTZ, SCOTT, REVOX, Mc INTOSH, DYNACO, QUAD. Was geblieben ist, sind McIntosh und QUAD. Der McIntosh MR71 Tuner, ich hatte noch MR73 MR78, den Receiver 1900, Amp. MA5100, EQ101, C28, MC2105. Aber diese Geräte habe ich nach und nach wieder verkauft. Einfach weil sie den Mc Charme nicht hatten. Von Quad habe ich 4 paar QUAD II und die Stereokombi 33 - 303. Aber mit den Klassikern hat man den Spass an Musik, welcher mit "Neuen" nicht rüber kommt. Immer besser, mehr Leistung, bessre Messresultate immer ........ Was soll das? Spass an der Musik soll doch im Vordergrund stehen. Wegen der kleinen Ausgangsleistung der Quad Verstärker, höre ich mit KLIPSCH Lautsprechern. "Hier spielt die Musik". Also ich habe Spass dran. Habt Spass an den Geräten und macht weiter.

Grüße aus der Schweiz, Roman

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