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Pioneer RT 909 - (Pioneer RT-909 Black)
Stereo Spulenbandmaschine mit
Dreimotoren Laufwerk, Vierkopf Bestückung und Auto Reverse. Die RT 909 wurde
nur in Silber verkauft. Es gab eine limitierte Edition in schwarz.
Das die RT-909 bis 1982 (Info in mehreren Internetseiten) gebaut wurde ist falsch. Die RT-909 wurde bis Ende 1984 gebaut. Ich persönlich habe eine von 1983 und auch eine von 1984 ! Es gab zwischen 1979 und 1984 einige Veränderungen der Elektronik. Die frühen Modelle 1979 und Anfang 1980 hatten einen Fehler auf einer Switch Platine. Und zwar Auto-Reverse funktionierte nur wenn Auto Repeat auch eingeschaltet war. Ab (irgendwann) 1980 wurde dieser Fehler behoben. Spätere Modelle hatten auch eine verbesserte Version der Motorsteuerung.
(V. Frincu)

Technische Daten Pioneer RT-909
| Motoren: |
3 |
(Relaissteuerung) |
| Tonköpfe: |
4 Spur / 2 Kanal Playback |
1 X |
|
4 Spur / 2 Kanal Reverse Playback |
1 X |
|
4 Spur / 2 Kanal Record |
1 X |
|
4 Spur / 2 Kanal Löschen |
1 X |
| Bandgeschwindigkeiten: |
19 cm/sec |
9,5 cm/sec |
| Gleichlaufschwankung: |
19 cm/sec |
± 0,1 % |
|
9,5 cm/sec |
± 0,16 % |
| Frequenzgang: |
20 - 28.000 Hz |
19 cm/sec |
|
20 - 18.000 Hz |
9,5 cm/sec |
| Eingangsempfindlichkeit: |
Mikrofon: |
0,316 mV / 27 kΩ |
|
Line: |
50 mV / 50 kΩ |
| Ausgänge: |
Line: |
900 mV / 2,6 kΩ |
|
Kopfhörer |
100 mV / 8 Ω |
| Klirrfaktor: |
unter 1 % |
(max) |
| Geräuschspannungsabstand: |
60 dB |
|
| Abmessungen: |
480 x 340 x 318 mm |
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| Gewicht: |
21,5 Kg |
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| Herstellungsjahre: |
1979 - 1984 |
|
| Preis: |
2800,- DM (silber) |
(UvP) |



Ein Traum etwas zu haben was ich damals mal "live" gesehen habe. Das war schon damals eine extreme Seltenheit. Es ist die Bandmaschine Pioneer RT-909 in SCHWARZ. Pioneer hat sie nur in Silber gemacht für den Verbrauchermarkt. Jedoch gab es Sonderausgaben in extrem limitierter Auflage für
Regierungen, Militär und Filmindustrie. In manchen Filmen sieht man schon die
Pioneer RT-707 in schwarz. Aber die Pioneer RT-909 in schwarz habe ich nur ein einziges Mal gesehen. Seitdem hatte ich diesen Traum eine solche zu besitzen. Ich habe es nie auf dem Markt gefunden so habe ich in einem 2 jährigen Projekt mit einem Bekannten eine Kleinserie der Pioneer RT-909 in schwarz fertig gestellt. Die Umstellung auf schwarz zielte primär auf Qualität des Ergebnisses und nicht auf Kostenoptimierung. Wir haben dann doch 10 Stück auf schwarz umstellen müssen weil es sonnst bei einem Stück auch für unsere Kasse zu viel gewesen wäre. Alle Umstellungsarbeiten wurden in dem Werk gemacht wo auch Burmester produziert. Trotz Kleinserie von 10 Stück haben diese Maschinen den Wert eines Mittelklassewagens erreicht.
V. Frincu
Hallo Peter,
ja natürlich sind technische Daten vorhanden. Zu diesem Thema muss ich aber erwähnen dass die höchste Priorität, die Erhaltung des
Originalzustandes war. An den Maschinen wurde absolut gar nichts geändert - das ist wichtig für akribische Sammler. Nur verschlissene Teile wurden ersetzt.
Bei der Umstellung auf schwarz war nötig auch die Bandspanner schwarz zu machen, aber dafür muss man den Bandspanner-Stift abmontieren. Das ist leider ohne Bruch nicht möglich. So wurden diese Bandspanner-Stifte exakt nach dem Original in 200µ Genauigkeit angefertigt. Dito die Bremsfeder - sind Sonderanfertigung. Und nicht zu vergessen das größte Problem - die Head-Base Platte wo die Köpfe drauf sitzen. Die originale Head-Base kann nicht eloxiert werden weil das Material nicht eloxalfähig ist. So wurde die original Head-Base 3D-gescannt und 3D gefräst in höchster Genauigkeit und
Planetiät. Die Schrift auf der Head-Base ist KEIN Siebdruck - ist ebenfalls eloxiert aber in transparent, so ist die Schrift silber und nicht weiß. Die Köpfe wurden in USA bei JRF-magnetics relapped (auf Neuzustand), geplant und das Alignement mit Laser gemacht.
Die Head-Base und das Alignement sind ein Juwel. - siehe im Anhang Bilder der Head-Base. Zu deiner Frage mit der Schrift entsprechend dem Original. Das war nicht einfach, aber das original wurde eingescannt, dann die Schrift neu
vektorisiert und bereinigt. Ein nicht einfacher Prozess, aber das Ergebnis ist besser als die Originalschrift, weil die Linienstärke konstanter ist als beim Original. Es gibt noch ein Highlight zu der RT: und zwar ich habe eine IR-Fernbdienung
(Bild unten) dafür entwickelt. Das ist deswegen ein Highlight weil es wie ein Add-On eingebaut wird ohne irgend eine Änderung an der Maschine vorzunehmen. Nicht mal Löten ist nötig, wird mit Federkontakten an richtiger Stelle
eingesetzt.
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