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Lautsprecher Klassiker
Von der BBC-Regalbox bis zur 190-Kilo-Technics SB-9500: Diese Übersicht zeigt 119 Lautsprecher der Jahre 1965 bis 1990 mit Foto, viele mit technischen Daten, dazu die Chassis-Hersteller Coral, Fane und Visaton für den Selbstbau. Suchfeld für die Modelle, Sprungmarken für die Abschnitte, und für jeden Klassiker mit eigener Seite im Archiv der Weg dorthin. Vierzehn Modelle haben eigene Abschnitte mit Text, Daten und allen Fotos ihrer früheren Archivseiten, von der Bose 901 über ESS AMT, Canton, IMF und Infinity Kappa 9 bis zur Rogers LS2, dazu die Datentabelle der Celestion Ditton.
Kurz gesagt
Wer einen Klassiker gebraucht kauft, prüft zuerst die Sicken der Tieftöner und die Pegelsteller: Zerfallene Schaumsicken und kratzende Regler sind reparabel, ein verbrannter Mitteltöner oft nicht, weil es keinen Ersatz mehr gibt. Für normale Wohnräume sind die BBC-Monitore und die kompakten Dreiwegeboxen die bessere Wahl als die japanischen Giganten; die brauchen Fläche, einen tragfähigen Boden und Hörabstand.
Welche Box wofür gebaut war, steht bei den Modellen; was sie neu kosteten, in den Neupreisen in DM, und was sie zuletzt im Archiv den Besitzer wechselten, in den Gebrauchtpreisen unten.
Lautsprecher-Klassiker 1965 bis 1990: der Überblick
Lautsprecher verschiedener Hersteller. In den 25 Jahren (1965 – 1990) wurden unheimlich viele Lautsprechermodelle produziert. Wobei eigentlich Mitte der 80er Jahre, was die Größe der Lautsprecher betrifft, Giganten an der Tagesordnung waren. Wie auf dieser Seite zu sehen ist. Da jedoch, mal abgesehen vom Preis der Giganten, die Größe und auch das Gewicht die Grenzen eines Wohnzimmers sprengte verschwanden diese Lautsprecher alsbald wieder. Viele intelligentere Lösungen setzten sich allmälig durch. Um eine tiefreichende Basswiedergabe zu erreichen wurden für kleine Gehäuse auch Equalizer eingesetzt, wie z.B. bei den Electro Voice Interface A und Interface B Modellen. Für Freunde der schalldruckreichen Wiedergabe modifizierte die schweizer Firma ACR das bewährte Klipsch Horn. Das Klipsch Horn hat moderate Abmessungen und auf Grund der Konstruktion, gefaltetes Horn, ist eine Tieftonwiedergabe von rund 25 Hz (abhängig von der gefalteten Hornlänge) mit einem beachtlichem Schalldruck möglich. Klipsch baut das Horn seit 1948. Es ist ein Lautsprecher der nahezu unverändert über so eine lange Zeit bis heute gebaut wird. So ziemlich jeder HiFi Gerätehersteller hatte auch eine breite Palette an Lautsprechern im Angebot. Erstaunlich war die Tatsache das Lautsprecher der absoluten Spitzenklasse genau so häufig zu finden waren wie einfache Standard Lautsprecher. Hier sollen nur die herausragendsten Lautsprecher vorgestellt werden die auch heute noch bei vielen HiFi Freunden in bester Erinnerung sind. Alles Andere würde den Rahmen sprengen.
Viele dieser Boxen sind heute Sammlerstücke mit Sicken, die zu tauschen sind. Wer neu kauft, findet die aktuellen Erben in unserer Standlautsprecher-Kaufberatung und, für kleinere Räume, in der Regallautsprecher-Kaufberatung.
Lautsprecher welche unter der Regie der BBC entwickelt und letztendlich von namhaften britischen Herstellern in Lizenz gefertigt wurden sind in erster Linie für die Verwendung in Rundfunkstudios gedacht. Da im Sendebetrieb der Anteil von Musik nicht annähernd so hoch ist wie der von Sprache sind diese Lautsprecher dementsprechend darauf ausgelegt. Es wurde Wert auf eine optimale Wiedergabe der mittleren und hohen Töne gelegt, also auf eine bestmögliche und ausgeglichene Gesamtwiedergabe. Dadurch haben diese Lautsprecher ein eher schlankes Klangbild ohne eine spektakuläre Tieftonwiedergabe aber mit einer exzellenten räumlichen Abbildung. Allen Freunden die diesen typischen britischen Sound bevorzugen zu empfehlen.
BBC-Monitore sind Regalboxen und klingen nur auf Ohrhöhe richtig; passende Ständer für solche Kompaktboxen vergleichen wir in der Lautsprecherständer-Kaufberatung.
Chassis, Hörner und Systeme für den Selbstbau
Die Hersteller und Konstruktionen, deren Daten im Archiv eigene Seiten haben:
Die Modelle: 119 Lautsprecher mit Foto und Daten
In der Reihenfolge des Archivs; die Suche filtert nach Hersteller oder Modell. Fettgesetzte Namen führen zur eigenen Seite oder zum passenden Abschnitt.
Kein Modell gefunden. Prüfe die Schreibweise oder blättere durch die Karten.
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KLH 1 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Quadral Vulkan II Foto: Archiv hifi-studio.de -
Audioplan Konzept Foto: Archiv hifi-studio.de -
Bang & Olufsen Beovox S 4500 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Dynaudio Contour 1 MKII Foto: Archiv hifi-studio.de -
Dynaudio Contour 1.3 MKII Foto: Archiv hifi-studio.de -
Audioplan – Audioplan Kontrast II Foto: Archiv hifi-studio.de -
KS, Kücke & Schmitz KS Mega E80 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Audio Static ES 300RS Foto: Archiv hifi-studio.de -
Zenith B595 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Genesis III Foto: Archiv hifi-studio.de -
T+A CRITERION TMR 160 MK II Foto: Archiv hifi-studio.de -
Magnat Magnasphere Lambda 10 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Rogers LS2 Foto: Archiv hifi-studio.de -
REVOX Forum B MK III Foto: Archiv hifi-studio.de -
ALPHA PAT 20 17 Hz mit 90 dB Schalldruck! Foto: Archiv hifi-studio.de -
Mission 731 Pro (Mission Seven Three One) Foto: Archiv hifi-studio.de -
Kenwood LS-1900 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Aurex SS 930 S Foto: Archiv hifi-studio.de -
JVC Zero 9 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Braun L710, Braun L710/1 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Martin Logan Aerius Foto: Archiv hifi-studio.de -
Spendor BC1A Foto: Archiv hifi-studio.de -
Pioneer CS-755 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Sony SS-G5 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Sony APM-66ES Foto: Archiv hifi-studio.de -
Dynaco M-25x Foto: Archiv hifi-studio.de -
Canton Ergo 122DC Foto: Archiv hifi-studio.de -
Canton Fonum 601 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Cerwin-Vega – Cerwin-Vega CVX-H183 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Kirksaeter Monitor Panorama 280 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Kirksaeter Monitor 102 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Kirksaeter Monitor Tower 260 CD Foto: Archiv hifi-studio.de -
Ecouton MRL 50 Plus Foto: Archiv hifi-studio.de -
Ecouton MRL 50 Plus Foto: Archiv hifi-studio.de -
ARCUS TM85 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Hans Deutsch – ATL HD 306 S Foto: Archiv hifi-studio.de -
MB Quart 2200 S Foto: Archiv hifi-studio.de -
MB Quart 980 S Foto: Archiv hifi-studio.de -
MB Quart 280 Foto: Archiv hifi-studio.de -
IMF Reference Standard Professional Monitor MK IV Foto: Archiv hifi-studio.de -
Isophon Prominent 2002
Die ultrarare Isophon "Prominent" mit Rückwärtigem Bass. Diese Box war 72 die Spitzen-Studiobox für welche extra die Chassies entwickelt wurden.Die Teile "befeuere"ich mit 2 Do.Mosfet-Mono..Lynyrd Skynyrd bei Vollpegel bis der Arzt kommt! Foto: Archiv hifi-studio.de -
Celestion Ditton 33 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Specification Ditton und UL Modelle Foto: Archiv hifi-studio.de -
Celestion Ditton 332 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Acoustic Research AR9 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Acoustic Research AR MST-1 Foto: Archiv hifi-studio.de -
KEF 104aB Reference Foto: Archiv hifi-studio.de -
Cabasse Albatros V Foto: Archiv hifi-studio.de -
Sonics AS 447A Foto: Archiv hifi-studio.de -
GOODMANS MAGNUM K Foto: Archiv hifi-studio.de -
JBL Century Gold Foto: Archiv hifi-studio.de -
JBL TI-5000 Foto: Archiv hifi-studio.de -
JBL 4312 Foto: Archiv hifi-studio.de -
JBL L150 Foto: Archiv hifi-studio.de -
JBL CM 52 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Ohm L Foto: Archiv hifi-studio.de -
Infinity Kappa 7.1 i Foto: Archiv hifi-studio.de -
Infinity Kappa 9 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Castle Trent II Foto: Archiv hifi-studio.de -
3a Audio-Design Midi Master Les Masters Foto: Archiv hifi-studio.de -
3a andante lineaire Foto: Archiv hifi-studio.de -
Pöhler Sound Foto: Archiv hifi-studio.de -
ESS AMT Monitor Foto: Archiv hifi-studio.de -
ESS AMT 1c Foto: Archiv hifi-studio.de -
Sonab
OA5 V1 OD 11 Oa4 OA14 OA6 OA116 OA12 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Electro Voice Interface A Foto: Archiv hifi-studio.de -
Electro Voice Sentry 3 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Electro Voice XEQ-3 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Bose 901 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Bose 601 Foto: Archiv hifi-studio.de -
B&W DM 70 Foto: Archiv hifi-studio.de -
B&W 802 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Pioneer HPM-100 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Pioneer HPM-1500 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Yamaha FX-3 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Yamaha FX-3, weiteres Foto Foto: Archiv hifi-studio.de -
Yamaha NS-1000 & Yamaha NS-1000M
Monitorlautsprecher Foto: Archiv hifi-studio.de -
Yamaha NS-690 II Foto: Archiv hifi-studio.de -
Yamaha Lautsprecher Systeme Foto: Archiv hifi-studio.de -
Altec 604-8G, Altec 620A Foto: Archiv hifi-studio.de -
Luxman FS-3 Foto: Archiv hifi-studio.de -
The Fisher WS-80 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Diatone DS-1000 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Diatone PW 3050 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Mitsubishi DS40 CS Diatone DS 40 CS
Standlautsprecher (Diatone DS-40 CS) 2 Weg, Bassreflex TT: 300 mm MHT: 50 mm (Konus) Diatone TW25 Übergangsfrequenz: 1500 Hz Belastbarkeit: 80 W (IHF 8 Ω) Schalldruck: 92 dB/W/1 m Übertragungsbereich: 30-20.000 Hz Abmessungen: B x H x T 400 x 840 x 405 mm Gewicht: 32 Kg Pegelsteller MHT Neupreis: 1600,- DM / Paar Technische Daten
Um 1980 stellte Mitsubishi 22 verschiedene Lautsprechermodelle her. Der größte, Monitor 1, wog 135 Kg. Foto: Archiv hifi-studio.de -
Mitsubishi DS40 CS Diatone DS 40 CS, weiteres Foto Foto: Archiv hifi-studio.de -
Mitsubishi Monitor 1 Diatone Monitor 1
Standlautsprecher ab 1977 4 Weg TT 40 cm MT 18 cm HT 5 cm SHT 2,3 cm Übergangsfrequenz: 400 / 2000 / 7000 Hz Belastbarkeit: 300 W Schalldruck: 93 dB/W/1 m Übertragungsbereich: 20-35.000 Hz Abmessungen: B x H x T 662 ×1336 × 678 mm Gewicht: 135 kg Pegelsteller Foto: Archiv hifi-studio.de -
Technics SB-10000
Bassreflex 3 Weg (700/6500 Hz) Tieftöner 46 cm (!). Ein Schwergewicht, 140 Kg und stattliche Abmessungen: 111,5 cm breit, 1,20 m hoch und 70,5 cm tief. Der Schalldruck: 95 dB. Belastbarkeit 200 W Sinus (IHF). Frequenzgang: 30-22.000 Hz Foto: Archiv hifi-studio.de -
Technics SB-9500
Bassreflex Der wohl gewaltigste Lautsprecher. 190 Kg Die Größe, atemberaubend: 1,81 m hoch (!), 92,4 cm breit und 67 cm tief. 4 Weg mit vier 35 cm Tieftönern (700/1600/3000/7000 Hz). Belastbarkeit: 300 W (IHF) und einem nominellen Schalldruck von 95 dB. Maximaler Schalldruck sagenhafte 122 dB ! Ausreichend um einen Altbau in Schutt und Asche zu zerlegen. Foto: Archiv hifi-studio.de -
Technics SB-7000
Bassreflex Gegen die großen Brüder fast zierlich. 3 Weg, 48 cm breit, 84,5 cm hoch und 41 cm tief, Gewicht 36 Kg. Schalldruck 93 dB, Belastbarkeit 150 W Sinus (IHF). Foto: Archiv hifi-studio.de -
Technics SB-4500
Weitere Modelle aus dieser Serie: Technics SB-4500 (2 Weg, 75 W, 14,5 kg), SB-5000 (2 Weg, 75 W, 16 kg), SB-5300 (2 Weg, 80 W, 20 kg), SB-5500 (2 Weg, 100 W, 21,5 kg), SB-6000 (2 Weg, 100 W, 28 kg), SB-8000 (4 Weg, 100 W, 46 kg). Foto: Archiv hifi-studio.de -
Technics SB-E 100
3 Weg, Bassreflex TT: 300 mm MT: Horn HT: Horn Belastbarkeit: 100 W (DIN 8 Ω) Übergangsfrequenz: 1500 / 6500 Hz Übertragungsbereich: 37-22.000 Hz Schalldruck: 95 dB/W/1 m Abmessungen: B x H x T 525 x 846 x 424 mm Gewicht: 29 Kg Pegelsteller MT/HT Foto: Archiv hifi-studio.de -
Sansui SP-6300
1979 Bassreflex 4 Wege, 5 Systeme TT 323 mm MT 121 mm HT 154 x 50 mm Super HT45 mm x 2 Sound Balance: Natural, Soft 1, Soft 2 Übertragungsbereich: 30-20.000 Hz Schalldruck: 95 dB W/1 m Belastbarkeit: 130 W 8 Ω Abmessungen: B x H x T 630 x 383 X 295 mm Gewicht: 14,2 Kg
Vorgänger der Sansui SP-X6700, technische Daten identisch. Foto: Archiv hifi-studio.de -
Allison Four
(Acoustic Suspension) 2 Weg Impedanz: 8 Ω (IHF ) Schalldruck: 87 dB 1W/1m Frequenzgang: 39 – 20.000 Hz ± 3 dB Tieftöner: 200 mm Hochtöner: 25 mm (Dome) 2x Übergangsfrequenz: 2000 Hz Verstärker Leistung: 30-150 Watt Abmessungen: B x H x T 492 x 279 x 250 mm Gewicht: 10,7 Kg Specs
Gehäuse: geöltes Walnuss Furnier, Grill: schwarz. Made in USA. Foto: Archiv hifi-studio.de -
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Allison Three
3 Weg (Acoustic Suspension) Impedanz: 4 Ω (IHF ) Schalldruck: 89 dB 1W/1m Frequenzgang: 35 – 20.000 Hz ± dB Tieftöner: 250 mm Mitteltöner: 89 mm Hochtöner: 25 mm (Dome) Übergangsfrequenz: 350/ 3750 Hz Verstärker Leistung: 30-150 Watt Abmessungen: B x H x T 387 x 1020 x 254 mm Gewicht: 20,4 Kg -
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Allison Two
3 Weg (Acoustic Suspension) Impedanz: 8 Ω (IHF ) Schalldruck: 89 dB 1W/1m Frequenzgang: 36 – 20.000 Hz ± 3 dB Tieftöner: 200 mm (x 2) Mitteltöner: 89 mm (x2) Hochtöner: 25 mm (Dome) 2x Übergangsfrequenz: 350/ 3750 Hz Verstärker Leistung: 30-150 Watt Abmessungen: B x H x T 406 x 914 x 238 mm Gewicht: 25,8 Kg -
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Allison One
3 Weg (Acoustic Suspension) Impedanz: 8 Ω (IHF ) Schalldruck: 90 dB 1W/1m Frequenzgang: 32 – 20.000 Hz ± 3 dB Tieftöner: 250 mm (x 2) Mitteltöner: 89 mm (x2) Hochtöner: 25 mm (Dome) 2x Übergangsfrequenz: 350/ 3750 Hz Verstärker Leistung: 30-150 Watt Abmessungen: B x H x T 483 x 1020 x 273 mm Gewicht: 30,4 Kg -
Sony APM-8
Bassreflex 1978 – 1984 4 Weg Tieftöner: 807 cm² Mitteltöner: 144 cm² Mittelhochtöner: 24 cm² Hochtöner: 5,8 cm² Übergangsfrequenz: 320/1250/4500 Hz Übertragungsbereich: 25-30.000 Hz Schalldruck: 92 dB/W/1 m (DIN 1kHz) Abmessungen: B x H x T 650 x 1050 x 450 mm Gewicht: 102 Kg Pegelsteller +0/-6 dB Die APM-8 war der größte Lautsprecher aus Sonys APM Serie. Foto: Archiv hifi-studio.de -
Sony APM-77
Bassreflex 1981 3 Weg Tieftöner: 530 cm² Mitteltöner: 27 cm² Hochtöner: 7 cm² Übergangsfrequenz: 700/4500 Hz Übertragungsbereich: 28-30.000 Hz Schalldruck: 90 dB/W/1 m Abmessungen: B x H x T 405 x 745 x 325 mm Gewicht: 32 Kg Pegelsteller +0/-50 dB Foto: Archiv hifi-studio.de -
Sony APM 6
2 Weg, Bassreflex Tieftöner: 502 cm² Hochtöner: 16 cm² Übertragungsbereich: 20-20.000 Hz Übergangsfrequenz: 1200 Hz Belastbarkeit: 100 W 300 W (Peak) Impedanz: 8 Ω Schalldruck: 88 dB/W/1m Abmessungen: B x H x T 545 x 820 x 375 mm Gewicht: 48 Kg Foto: Archiv hifi-studio.de -
Sony APM 6, weiteres Foto Foto: Archiv hifi-studio.de -
Coral X-15
ab 1977 3 Weg, Bassreflex Tieftöner: 380 mm Mitteltöner: Horn 1 Zoll Hochtöner: Horn 98 mm Übergangsfrequenzen: 750/8000 Hz Übertragungsbereich: 30-30.000 Hz Schalldruck: 97 dB/W/1 m Belastbarkeit: 150 W/8 Ω Abmessungen: B x H x T 590 x 860 x 590 mm Gewicht: 77 Kg Pegelsteller MT/HT TT: Coral 15L-100 MT: Coral M-100, Coral AH-503 Coral AL-603 HT: Coral H-100 Foto: Archiv hifi-studio.de -
Coral X-15 Lautsprechersystem Foto: Archiv hifi-studio.de -
Pioneer HPM 1100
4 Weg Bassreflex Frequenzgang: 25-50.000 Hz Nennbelastbarkeit: max. 300 W Schalldruck: 92,5 dB (1W/1m) Übergangsfrequenzen: 850/2000/16.000 Hz Tieftöner: 400 mm Mittel/Hochtöner: 120 mm Hochtöner: 45 mm Superhochtöner: High Polymer Abmessung B x H x T: 500 x 910 x 358 mm Gewicht: 31,8 Kg Pegelsteller MT/HT Foto: Archiv hifi-studio.de -
JBL 4435
1984 2 Weg, Bassreflex 2 Tieftöner 38 cm JBL 2234H Mittelhochtöner: JBL 2421A Horn JBL 2234 Treiber Abstrahlwinkel: 100 x 100 Grad Frequenzgang: 30-16.000 Hz ± 3 dB Übergangsfrequenz: 1kHz Impedanz: 8 Ω Schalldruck: 96dB 1W/m (122 dB max.) Belastbarkeit: 375W Belastbarkeit kurzfristig: 2000 W (Peak, 10 mS) Pegelsteller: – 6dB 1250 ~ 16.000 Hz Volumen 280L Abmessung B x H x T: 965 × 908 × 515 mm Gewicht: 114 kg Foto: Archiv hifi-studio.de -
JBL 4435, weiteres Foto Foto: Volker Bonas -
Electro Voice 30 W
ab 1985 Er war seinerzeit der größte Basslautsprecher der Welt. Einsetzbar unterhalb 200 Hz. Er wurde konzipiert um die niedrigsten überhaupt noch mit dem Gehör wahrnehmbaren Frequenzen wieder – zugeben. Schallwellen die nur noch fühlbar nicht mehr hörbar sind. Die Oberfläche von 3625 cm² entspricht fünf 380 mm Lautsprechern! 20 Hz mit einem Schalldruck von fast noch 100 dB! Abmessung: Durchmesser 76 cm Tiefe 341 mm Gewicht 15,4 Kg Eigenresonanz 15 Hz Schalldruck max.: 119 dB Dieser Basslautsprecher eingebaut in ein entsprechendes Gehäuse mit Reflexöffnung ermöglichte eine Tieftonwiedergabe von 16 Hz mit einem noch recht ordentlichem Schalldruck. Foto: Archiv hifi-studio.de -
Fane Colossus 24
Bass Der Colossus 24 Bass (61 cm) überträgt noch 20 Hz mit einem Schalldruck von 90 dB. Der ideale Übertragungsbereich ist von 20-200 Hz. Der maximale Schalldruck beträgt 101 dB. Die Belastbarkeit 400 W Sinus. Gewicht 16,5 Kg. Damals der zweitgrößte Tieftöner der Welt. Fane Studio Serie Foto: Archiv hifi-studio.de -
Klipsch Horn
Hergestellt seit 1948 3 Weg Frequenzgang: 33-17.000 Hz ± 3dB Übergangsfrequenz: 450/4500 Hz Belastbarkeit: 100 W (400 W Spitzenleistung) Schalldruck: 104 dB 1W/1m max. 121 dB Impedanz 8 Ohm Abmessung: 1321 x 794 x 724 mm Gewicht: 75,8 kg Eckhorn, wird in der Ecke des Raumes aufgestellt und benutzt die Wände als Verlängerung der Hornfaltung. Klipsch KR-3 Horn Ab 1956 gab es das Klipschhorn in einer, in den Abmessungen verkleinerten Version für einen 8" oder 12" Tieftöner. Foto: Archiv hifi-studio.de -
Klipsch Horn 1951
Preis Paar damals US $1500 1951 waren das DM 6300,- Berechnet nach dem damaligem Wechselkurs auf der Seite: Preisentwicklung. Wer hatte 1951 so viel Geld für ein Paar Lautsprecher übrig ? Foto: Archiv hifi-studio.de -
ACR Eckhorn Foto: Archiv hifi-studio.de -
Onkyo Grand Scepter
2 Weg Bassreflex TT: 2 x 28 cm W 3060A HT Horn: TW 502801A Schalldruck: 88 dB 1W/1m max. 100 dB Belastbarkeit: 300 W Peak: 2000 W Übergangsfrequenz: 800 Hz Frequenzgang: 20-20.000 Hz Abmessung B x H x T: 650 x 1060 x 615 mm Gewicht: Bassgehäuse 77 Kg Hochtongehäuse 40 Kg ab Oktober 1984 Foto: Frank Kaster -
Onkyo Scepter 500
1977 Heute nahezu unbekannt das Onkyo seinerzeit auch gigantische Boxen fertigte. Die Onkyo Scepter 500 war das größte was Onkyo jemals herstellte. 4 Weg Bassreflex TT: 38 cm (W 3801) MT Horn: H 4003S MT Treiber: D 6540A MHT Treiber: D 3520A HT Horn: TW 3001 Linse: AL 80 Frequenzgang: 25-35.000 Hz Schalldruck: 96 dB 1W/1m Belastbarkeit: 120 W Sinus Abmessung B x H x T: 650 x 1300 x 624 mm Gewicht: 97 Kg Pegelsteller MT/HT
Tieftöner Onkyo W-3801: 15 Zoll (38 cm), Frequenzgang 21 ~ 2.000 Hz, Trennfrequenz 2 kHz (max.), Resonanzfrequenz (fo) 21 Hz, Impedanz 8 Ω, Belastbarkeit 120 W Sinus, Schalldruck 96 dB/W/m, 11.000 Gauss, 246.000 Maxwell, Befestigungslochabstand 36,6 cm, Gewicht 9,7 kg, nötiges Gehäusevolumen 135 ~ 200 Liter (netto). Foto: Archiv hifi-studio.de -
Onkyo Scepter 10
1976- 1980 Der zweitgrößte Onkyo Lautsprecher. Knochentrockene Bässe und gewaltige Dynamik zeichneten diesen Lautsprecher aus. 2 Weg Bassreflex TT: 38 cm (W 3810A) Mittel Hochton: TW-1206A, AL-120 Übergangsfrequenz: 1200 Hz Frequenzgang: 35-20.000 Hz ± 4 dB Schalldruck: 95 dB 1W/1m, max.115 Belastbarkeit: 100 W Sinus 8 Ω Abmessung B x H x T: 560 x 870 x 525 mm Gewicht: 44 Kg Pegelsteller HT Foto: Archiv hifi-studio.de -
Sansui SP-G300 /2
1979 – 1981 2 Weg Bassreflex TT: 2 x 305 mm MT: Horn 70 mm HT: Horn 65 mm Übergangsfrequenz: 1500/10.000 Hz Frequenzgang: 25-20.000 Hz Belastbarkeit: 300 W (max.) 8 Ω Schalldruck: 95 dB 1W/1m Abmessung B x H x T: 460 x 910 x 392 mm Gewicht: 45,3 Kg Pegelsteller HT/MT Foto: Archiv hifi-studio.de -
Altec Lansing
Model 14 Studio Monitor 2 Weg Bassreflex TT: 305 mm, 12" MHT: Horn MHT: MANTARAY™ Horn Übergangsfrequenz: 1500 Hz Frequenzgang: 35-20.000 Hz Belastbarkeit: 350 W (max.) 8 Ω Schalldruck: 95 dB 1W/1m Max. 114 dB 1W/1m Gewicht: 34,9 Kg EQ: HT/MT Foto: Archiv hifi-studio.de -
Technics SB1000
3 Weg Geschlossen TT: 300 mm MT: 45 mm HT: 19 mm Übergangsfrequenz: 500/5.000 Hz Frequenzgang: 20-30.000 Hz Belastbarkeit: 100 W (max.) 8 Ω Schalldruck: 90 dB 1W/1m Abmessung B x H x T: 392 x 582 x 398 mm Gewicht: 52 Kg Pegelsteller HT/MT TT: 300 mm MT: 45 mm Kalotte HT: 19 mm Kalotte Foto: Archiv hifi-studio.de -
Technics SB-440
1975 ~ 1976 3 Weg Bass Reflex Frequenzgang: 35-20.000 Hz Belastbarkeit: 40 W (Sinus) 8 Ω Übergangsfrequenz: 1500/7.000 Hz Schalldruck: 93 dB/1 W Abmessung B x H x T: 358 x 595 x 317 mm Gewicht: 17,4 Kg Pegelsteller HT Preis pro Paar: 1396,- DM TT: 250 mm MT: 250×100 mm Horn HT: 65 mm Horn Foto: Archiv hifi-studio.de -
Technics SB-660
1975 ~ 1976 3 Weg Bass Reflex Frequenzgang: 30-20.000 Hz Belastbarkeit: 70 W (Sinus) 8 Ω Übergangsfrequenz: 1500/7.000 Hz Schalldruck: 95 dB/1 W Abmessung B x H x T: 400 x 660 x 317 mm Gewicht: 22,5 Kg TT: 300 mm MT: 250×100 mm Horn HT: 50 mm Horn Pegelsteller HT/MT Preis pro Paar: 1600,- DM Foto: Archiv hifi-studio.de -
Technics SB-402
3 Weg Frequenzgang: 38-20.000 Hz Belastbarkeit: 55 W (Sinus) 8 Ω Übergangsfrequenz: 1500/7.000 Hz Schalldruck: 89 dB/1 W Abmessung B x H x T: 340 x 600 x 318 mm Gewicht: 17 Kg TT: 250 mm MT: 32 mm (Kalotte) HT: 25 mm (Kalotte) Pegelsteller HT/MT Foto: Archiv hifi-studio.de -
SANSUI SP-300S
Kalotten Hochtöner: 25 mm Hard Dome Hochtöner mit CPF Karbon Diaphragma. Frequenzbereich: 1.500 ~ 40.000 Hz (mit Frequenzweiche, Cut off: 1.500 Hz). Impedanz 6 Ω. Der Hochtöner wurde Ende der 80er Jahre für einige Lautsprechermodelle gefertigt. Foto: Archiv hifi-studio.de -
Victor ZERO-L10
Einer der besten Lautsprecher seiner Zeit Foto: Archiv hifi-studio.de
Fane Lautsprechersysteme
Fane Acoustic Limited, Batley, England
Die Fane-Seite des Archivs (2011) ist seit dem Umzug 2021 nicht mehr erreichbar; hier steht sie mit allen Daten. Der Colossus 24 Bass aus der Übersicht oben gehört zu dieser Serie.
Fane Acoustics, Fane Lautsprecher bzw. Lautsprechersysteme made in England sind hier in Deutschland zumeist nur professionellen Anwendern bekannt. Die Firma FANE wurde 1958 von Dennis Newbold und Arthur Faulcus gegründet. Die ersten beiden Buchstaben ihres Namens bildeten den Namen FANE. FANE wurde von Arthur Barnes, seit 1966 bei FANE in der Geschäftsführung, nach oben gebracht. Er war maßgeblich an Fanes großem Erfolg beteiligt. Fane stattete schon früh Gitarrenlautsprecher mit einer Glasfaserschwingspule aus. Dieser Tieftöner war mit einer Leistung von 100 Watt belastbar und erreichte einen Schalldruckpegel von über 100 dB. Fane Produkte werden unter anderem in der Carnegie Hall New York, im Royal Theatre Kopenhagen und Grand Ole Opry Nashville USA eingesetzt. Auf dem professionellem Sektor benutzen z.B. Pink Floyd, Status Quo, The Who, Thin Lizzy, Queen, David Bowie, Ella Fitzgerald, Oscar Peterson, Genesis, Iron Maiden, The Killers, Coldplay, Oasis, The Kooks, U2, The Zutons und viele mehr Fane Lautsprecher.
FANE wurde der größte britische Lautsprecherhersteller und lieferte mehr als 75 % aller in Großbritannien gefertigten Lautsprecher z.B. an Jennings, Selmer, Sound City, Watkins / WEM, Vox, Marshall, Peavey, Fender, Mesa Boogie, Trace Elliot, Hiwatt, Laney und Turbosound. Hiwatt war der größte Abnehmer und verhalf FANE maßgeblich zu dessen Bekanntheitsgrad. Die Treiber wurden nach speziellen Kundenanforderungen entwickelt. Mit beteiligt an den Entwicklungen für High Power Treiber und Musikinstrumente Equipment bei Fane Acoustics Ltd war der Ingenieur Dean Hartley (1987 ~ 1989). Bereits Mitte der 1960er Jahre hatte man sich mit hochqualitativen Tieftönern (Crescendo 12A) einen Namen gemacht. 1984 wurde die Kombination Glasfaser Schwingspule mit hochkant gewickeltem Kupferdraht zur Serienreife gebracht und eingesetzt. Die Profiserien sind unter anderem: Medusa, Classic, Crescendo, Crescendo M und Crescendo E. Arthur Barnes kaufte 2007 mit seinen Söhnen Neil Barnes und Mark Barnes das Unternehmen in dem er vor vielen Jahren begonnen hatte. Barnes stellte einige der ursprünglichen Mitarbeiter mit denen er in den 1970er bis 1980er Jahren gearbeitet hatte wieder ein. Er baute eine neue Fabrik in Yorkshire nur 15 Kilometer vom Stammwerk in Batley entfernt. Dort werden heute Chassis nach original Blaupausen der klassischen Lautsprecher und in genau der gleichen Weise wie die damaligen Originale hergestellt.
Die Fane Studio Serie M ist Hifi Freunden so gut wie gar nicht bekannt, kann aber getrost als High End bezeichnet werden. Sie wurde für den Einsatz in Studio Lautsprechern konzipiert, ist aber auch für den absoluten Spitzenklasse Hifi Bereich die erste Wahl und uneingeschränkt zu empfehlen. Die „Studio Serie“ findet man auch in Tonstudios. Ideale Verwendung in Bassreflex Gehäusen oder Horn Konstruktionen. Die im Verhältnis zum Gesamtdurchmesser der Systeme riesigen Magneten sind belüftet und bestehen aus APS Ferrit, einem Material mit extrem hoher Dichte, die Schwingspulen sind aus Glasfaser mit hochkant gewickeltem Kupferdraht gefertigt. Die Chassis sind resonanzfrei und werden aus einer speziellen Druckguss Legierung (AL 10Z) hergestellt. Alleine das Gewicht der Systeme spricht für sich. Topp Material und Verarbeitungsqualität. Die Klangqualität ist einfach kompromisslos.
Folgende Komponenten sind für den Hifi Lautsprecher Selbstbau ideal:
| Modell | Typ | Sinus | Impuls | Impedanz | Schalldruck (1 W/1 m) | Übertragungsbereich (Weiche 18 dB/Okt.) | Maße, Gewicht |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fane HT 100 | Hochtöner | 30 W | – | 8 Ω | 100 dB | – | – |
| Fane HT 150 | Hochtöner | 40 W | – | 8 Ω | 103 dB | – | – |
| Fane HF 200 | Hochtöner, Ringradiator | 30 W | – | 8 Ω | 103 dB | – | – |
| Fane HF 250 | Hochtöner, Ringradiator | 25 W | 250 W | 8 Ω | 105 dB | 5.000 ~ 20.000 Hz | 114 × 114 × 94 mm, 2,95 kg |
| Fane HF75M | Hochtöner | 25 W | 75 W | 8 + 16 Ω | 101 dB | 1.000 ~ 15.000 Hz | Ø 124 mm, 2,7 kg |
| Fane HF100M | Hochtöner | 50 W | 100 W | 8 + 16 Ω | 104 dB | 1.000 ~ 15.000 Hz | Ø 152 mm, 4,5 kg |
| Fane ST5020 | Hochtöner, Schlitzstrahler | 40 W | 250 W | 16 Ω | 110 dB | 6.000 ~ 21.000 Hz | 121 × 121 × 89 mm, Einbau Ø 108 mm, 2,84 kg |
| Fane ST5022 | Hochtöner, Ringradiator | 40 W | 250 W | 16 Ω | 112 dB | 6.000 ~ 21.000 Hz | 121 × 121 × 89 mm, Einbau Ø 108 mm, 2,84 kg |
| Fane J 40 | Hochtonhorn | 40 W | 100 W | 8 Ω | 96 dB | 6.000 ~ 40.000 Hz | 100 × 100 × 45 mm, Einbautiefe 43 mm, 250 g |
| Fane J 44 | Hochtöner | 20 W | 70 W (max.) | 8 Ω | 98 dB | 3.000 ~ 16.000 Hz | 88 × 88 × 77 mm |
| Fane MD 4100 | Mittel-Hochton-Treiber 2" | 100 W | 250 W (max.) | 8 oder 16 Ω | 110 dB | 1.800 ~ 20.000 Hz | Ø 226 mm, Höhe 171 mm, 13,2 kg |
| Fane Studio 5M | Mitteltöner 5" | 50 W (150 W im Systemverbund) | – | 8 / 16 Ω | 100 dB | 900 ~ 8.000 Hz (−6 dB), Resonanz 95 Hz | Ø 152 mm, Tiefe 86 mm, 2,46 kg |
| Fane Studio 8M | Tiefmitteltöner 8" | 100 W | – | 8 und 16 Ω | 103 dB | – | – |
| Fane Studio 10M | Tiefmitteltöner, Mitteltöner 10" | 200 W | – | 8 und 16 Ω | 102 dB | – | – |
| Fane Studio 10 Bass | Tieftöner 10" | 150 W | – | 8 und 16 Ω | 98 dB | – | – |
| Fane Studio 12 B | Tieftöner 12" | 200 W | – | 8 und 16 Ω | 100 dB | – | – |
| Fane Studio 12 Bass | Tieftöner 12" | 150 W | – | 8 und 16 Ω | 100 dB | – | – |
| Fane Studio 15 Bass | Tieftöner 15" | 200 W | – | 8 und 16 Ω | 102 dB | – | – |
| Fane Colossus 15 Bass | Tieftöner 15" | 400 W | – | 8 und 16 Ω | 99 dB | – | – |
| Fane Colossus 18 Bass | Tieftöner 18" | 400 W | – | 8 und 16 Ω | 97 dB | – | – |
| Fane Colossus 24 Bass | Tieftöner 24" | 400 W | – | 8 und 16 Ω | 101 dB | 20 ~ 200 Hz (Einsatzbereich) | 16,5 kg |
Werte aus der Archivseite „Fane Lautsprechersysteme“ (2011); leere Felder nennt das Archiv nicht. Studio 5M nach dem Fane-Datenblatt: Datenblatt Studio 5M als PDF (1 Seite).
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Fane HT 100, 30 W, 100 dB -
Fane HT 150, 40 W, 103 dB -
Fane HF 200, Ringradiator, 103 dB -
Fane HF 250, Ringradiator, 105 dB -
Fane HF75M, 101 dB, ab 1.000 Hz -
Fane HF100M, 104 dB, ab 1.000 Hz -
Fane ST5020, Schlitzstrahler, 110 dB -
Fane ST5022, Ringradiator, 112 dB -
Fane J 40, Horn bis 40.000 Hz -
Fane J 44, 98 dB -
Fane MD 4100, 2-Zoll-Treiber, 110 dB -
Fane Studio 5M, 150 W, 95 dB -
Fane Studio 8M, 8 Zoll, 103 dB -
Fane Studio 10M, 10 Zoll, 102 dB -
Fane Studio 10 Bass, 150 W, 98 dB -
Fane Studio 12 B, 200 W, 100 dB -
Fane Studio 12 Bass, 150 W, 100 dB -
Fane Studio 15 Bass, 200 W, 102 dB -
Fane Colossus 15 Bass, 400 W, 99 dB -
Fane Colossus 24 Bass, 61 cm, 400 W -
Glasfaser Schwingspule mit hochkant gewickeltem Kupferdraht -
Normaler Ferritmagnet, Gefüge stark vergrößert
Heil Air Motion Transformer
ESS AMT Monitor
Auch diese Archivseite (2011) war seit 2021 tot. Die Box steht in der Übersicht oben; hier Text, Daten und Fotos.
Der Lautsprecher ESS AMT Monitor ist ein zwei Weg Standlautsprecher mit geschlossenem Gehäuse, zusätzlich mit einer Passivmembran zur Erweiterung des Tieftonbereichs. Für den Mittel-Hochtonbereich wird ein sogenanntes Heil Air Motion Transformer System verwendet. Eine Erfindung von Dr. Oskar Heil. Die Membrane besteht aus einer flexiblen gefalteten Folie. In den Falten befinden sich parallel verlaufende Leiterbahnen welche wie in normalen Schwingspulen vom Tonfrequenzwechselstrom durchflossen werden. Durch die Stromschwankungen verändert sich das Magnetfeld und führt in Wechselwirkung mit einem Permanentmagneten zu einer Veränderung des Faltenwurfs. Die Luft wird dabei aus den Falten gepresst und angesaugt und erreicht dabei die fünffache Membrangeschwindigkeit. Dadurch entstehen nur minimalste Verzerrungen.
| Prinzip | passiv, 2 Weg, geschlossen, 8 Ω |
|---|---|
| Tieftöner | 1 × 300 mm, dazu Passivmembran 300 mm |
| Mittel- und Hochtöner | Heil Air Motion Transformer |
| Übergangsfrequenz | 1.000 Hz, 12 dB/Okt. tiefste mögliche: 800 Hz / 12 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 30 ~ 23.000 Hz, ± 3 dB |
| Resonanzfrequenz | 40 Hz |
| Belastbarkeit | Sinus 100 W, Peak 375 W |
| Schalldruck | 90 dB, 1 W / 1 m |
| Abmessungen (B × H × T) | 397 × 997 × 405 mm |
| Gewicht | 47 kg |
| Pegelsteller | ja |
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ESS AMT Monitor, Front mit Heil-AMT über dem 30-cm-Tieftöner -
AMT Monitor, Paar in der Seitenansicht -
Heil Air Motion Transformer -
Funktionsprinzip der gefalteten Folie -
AMT Monitor, Konuschassis ohne Bespannung -
AMT Monitor, Paar, rechts ohne Bespannung -
Rückseite mit Anschlussfeld und Pegelsteller
Kompaktlautsprecher, 2 Wege, geschlossen mit Passivmembran · ab 1977
ESS AMT 1c
Die Archivseite zur AMT 1c (2011) war seit 2021 nicht mehr erreichbar; hier stehen Text, Daten und die Fotos von Stefan Müller. Wie der Heil Air Motion Transformer arbeitet, steht direkt darüber beim AMT Monitor; die Karte der 1c steht oben in der Übersicht.
Die AMT 1 kam 1973 auf den Markt und wurde über die Jahre mehrfach überarbeitet; ESS kennzeichnete die Stufen mit den Buchstaben a bis d. Die 1c ist die Ausführung ab 1977: Statt des 250-mm-Tieftöners der frühen Versionen sitzt ein 305-mm-Tieftöner mit Bextrene-Membran in der Front, auf der Rückseite eine gleich große Passivmembran, die die Reflexöffnung ersetzt und den Tiefton bis 35 Hz hinunter erweitert. Darüber steht der Heil-Wandler für alles ab 1.000 Hz, mit 18 dB pro Oktave sauber vom Tieftöner getrennt. 6 Ohm, 90 dB und 75 Watt Sinus: Ein Vollverstärker mit 50 Watt an 4 Ohm reicht, und er darf ruhig älter sein. Die Verwandtschaft zum AMT Monitor ist offensichtlich, gleicher Wandler, gleiches Tieftonkonzept, nur in einem 60 Zentimeter hohen Gehäuse statt im Standmöbel.
Im Hörraum steht die 1c am besten auf einem niedrigen Sockel oder Ständer, so dass der AMT auf Ohrhöhe liegt; seine Abstrahlung ist horizontal breit und vertikal eng, wer deutlich darunter sitzt, verliert Glanz. Beim Gebrauchtkauf prüfe ich beide 305er: Die Schaumsicke der Passivmembran zerfällt genauso wie die des Tieftöners, und eine undichte Passivmembran bringt den Bass durcheinander. Den Heil-Wandler höre ich leise mit einem Sinuston um 2 kHz auf Kratzen ab; eine beschädigte Folie ist der teuerste Defekt dieser Box. Mit 28 Kilo ist sie schwerer, als sie aussieht.
| Prinzip | passiv, 2 Wege, geschlossen mit Passivmembran, 6 Ω |
|---|---|
| Tieftöner | 1 × 305 mm, Bextrene-Membran |
| Passivmembran | 1 × 305 mm, Rückseite |
| Mittel- und Hochtöner | Heil Air Motion Transformer |
| Übergangsfrequenz | 1.000 Hz, 18 dB/Okt. tiefste mögliche: 800 Hz / 12 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 35 ~ 25.000 Hz, ± 3 dB |
| Resonanzfrequenz | 40 Hz |
| Belastbarkeit | Sinus 75 W, Peak 350 W |
| Schalldruck | 90 dB, 1 W / 1 m |
| Abmessungen (B × H × T) | 350 × 600 × 350 mm |
| Gewicht | 28 kg |
| Pegelsteller | ja |
| Bauzeit | ab 1977; Vorgänger AMT 1, 1a, 1b, Nachfolger 1d |
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ESS AMT 1c mit Bespannung auf dem Sockel Foto: Stefan Müller -
AMT 1c ohne Bespannung: 305-mm-Tieftöner, oben der Heil-Wandler Foto: Stefan Müller -
Heil Air Motion Transformer der 1c, ausgebaut Foto: Stefan Müller -
Typenschild „ESS amt 1c“ Foto: Stefan Müller -
305-mm-Tieftöner mit Bextrene-Membran Foto: Stefan Müller -
Aktiv und passiv: Tieftöner und Passivmembran im Prospektbild -
Rückseite: die 305-mm-Passivmembran, darunter die Anschlussklemmen Foto: Stefan Müller
Standlautsprecher, Bassreflex, 3 Wege · 1991 bis 1993
Canton Fonum 601
Die Archivseite zur Fonum 601 (2016) war seit 2021 nicht mehr erreichbar; hier stehen Text, Daten und ihre fünf Fotos. In der Übersicht oben hat die Box ihre Karte unter Canton.
Canton baute die Fonum 601 von 1991 bis 1993 und löste sie 1993 durch die überarbeitete Fonum 601 DC ab. Gedacht war sie als Hauptlautsprecher einer AV-Anlage, und so ist sie gebaut: 24 Zentimeter schmal, 90 Zentimeter hoch, 18 Kilo, unten ein 200-mm-Tieftöner mit Reflexöffnung, darüber die 25-mm-Kalotte und ganz oben ein zweiter 200er als Tiefmitteltöner. Mit 89 dB Wirkungsgrad, 4 bis 8 Ohm und 100 Watt Belastbarkeit spielt sie an jedem Receiver ihrer Zeit laut genug für ein Zimmer von 20 Quadratmetern, und für Stereo taugt sie genauso: Die Trennung bei 300 Hz hält den Tiefmitteltöner von der Bassarbeit frei, das tut Stimmen gut.
Beim Gebrauchtkauf nehme ich den Bespannrahmen ab und prüfe beide 200er auf Sicken und Zentrierung, die Kalotte auf Dellen. Pegelsteller gibt es keine, also auch nichts, was kratzen könnte. 798 DM kostete eine Box 1991.
| Prinzip | Bassreflex, 3 Wege, 4 bis 8 Ω |
|---|---|
| Tieftöner | 1 × 200 mm Konus |
| Tiefmitteltöner | 1 × 200 mm Konus |
| Hochtöner | 1 × 25 mm Kalotte |
| Übergangsfrequenzen | 300 Hz und 3.000 Hz, 12 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 25 ~ 26.000 Hz (35 Hz bei −3 dB) |
| Resonanzfrequenz | 35 Hz |
| Belastbarkeit | 100 W Sinus an 4 Ω |
| Schalldruck | 89 dB, 1 W / 1 m |
| Abmessungen (B × H × T) | 240 × 900 × 270 mm |
| Gewicht | 18 kg |
| Pegelsteller | keine |
| Bauzeit | 1991 bis 1993, danach Fonum 601 DC |
| Neupreis 1991 | 798 DM je Stück |
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Canton Fonum 601, Paar in Schwarz; links ohne Bespannung: Tiefmitteltöner, Kalotte, Tieftöner und Reflexöffnung -
Fonum 601, Paar vor dem Fenster, rechts ohne Bespannung -
Fonum 601 ohne Bespannung: oben der 200-mm-Tiefmitteltöner, darunter die 25-mm-Kalotte, der 200-mm-Tieftöner und die Reflexöffnung -
Tiefmitteltöner und Kalotte der Fonum 601 im Detail -
Rückseite beider Boxen mit Anschlussfeld und Typenschild
Standlautsprecher, Bassreflex, 3 Wege mit 4 Chassis · 1998 bis 2001
Canton Ergo 122 DC
Die Archivseite zur Ergo 122 DC (2013) war seit 2021 nicht mehr erreichbar; hier stehen Text, Daten und ihre sieben Fotos. Ihre Karte steht in der Übersicht oben unter Canton.
Die Ergo 122 DC war von 1998 bis 2001 der große Standlautsprecher der Ergo-DC-Baureihe, neben 72 DC, 92 DC und 102 DC. Zwei 260-mm-Tieftöner laufen parallel, darüber ein 180-mm-Tiefmitteltöner und eine 25-mm-Kalotte aus Aluminium-Mangan; 1,25 Meter hoch, 40 Kilo das Stück, 2.998 DM pro Box im Jahr 1998. Getrennt wird bei 300 und 3.500 Hz, das Gehäuse ist innen so aufgeteilt, dass sich stehende Wellen kaum ausbilden, und die vier Chassis sitzen so übereinander, dass die Box auch seitlich versetzt gleichmäßig abstrahlt.
Für mich ist das die Canton für große Räume: 90 dB Wirkungsgrad, 250 Watt Sinus und ein Tiefton, der erst bei 28 Hz 3 dB verliert, das füllt 40 Quadratmeter ohne Mühe. Der Haken steht im Datenblatt: 4 Ohm nominal, Minimum 3,2 Ohm, weil die beiden 8-Ohm-Tieftöner parallel hängen. Ein Verstärker, der an 4 Ohm sauber Strom liefert, ist Pflicht; ein kleiner Receiver mit 8-Ohm-Freigabe wird warm, bevor die Box laut wird. Beim Gebrauchtkauf lohnt der Blick auf das Anschlussfeld: vier Polklemmen für Bi-Wiring, die Brücken müssen drin sein, sonst spielt nur die halbe Box.
| Prinzip | Bassreflex, 3 Wege mit 4 Chassis, 4 Ω (Minimum 3,2 Ω) |
|---|---|
| Tieftöner | 2 × 260 mm Konus, parallel geschaltet (je 8 Ω) |
| Tiefmitteltöner | 1 × 180 mm Konus |
| Hochtöner | 1 × 25 mm Aluminium-Mangan-Kalotte |
| Übergangsfrequenzen | 300 Hz und 3.500 Hz, 12 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 20 ~ 30.000 Hz (28 Hz bei −3 dB) |
| Resonanzfrequenz | 30 Hz |
| Belastbarkeit | 250 W Sinus an 4 Ω |
| Schalldruck | 90 dB, 1 W / 1 m |
| Abmessungen (B × H × T) | 310 × 1.250 × 340 mm |
| Gewicht | 40 kg |
| Pegelsteller | keine |
| Baureihe | Ergo 72 DC, 92 DC, 102 DC, 122 DC |
| Bauzeit | 1998 bis 2001 |
| Neupreis 1998 | 2.998 DM je Stück |
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Canton Ergo 122 DC, Paar in Schwarz ohne Bespannung: Tiefmitteltöner, Kalotte und die beiden 260-mm-Tieftöner -
Ergo 122 DC in hellem Furnier, links mit, rechts ohne Bespannung -
Ergo 122 DC ohne Bespannung, 1,25 Meter hoch -
Tiefmitteltöner und Kalotte der Ergo 122 DC -
Die beiden 260-mm-Tieftöner, parallel geschaltet, darunter die Reflexöffnung -
Rückseite mit Anschlussfeld, daneben die Front mit Tieftöner und Reflexöffnung -
Anschlussfeld mit vier Polklemmen für Bi-Wiring und Typenschild
Standlautsprecher, Transmission Line, 4 Wege · 1975
IMF Reference Standard Professional Monitor Mk IV
Die Archivseite zur Professional Monitor Mk IV (2013) war seit 2021 nicht mehr erreichbar; hier stehen Text, Daten, die neun Fotos und die IMF-Unterlagen zu den Reglern. Ihre Karte steht in der Übersicht oben unter IMF.
Die Professional Monitor Mk IV ist eine Transmission-Line-Box mit vier Wegen und Chassis von KEF und Celestion: der ovale KEF B139 für den Bass, der KEF B110 für die Mitten, Celestion HF 1300 und HF 2000 für Höhen und Superhochton, asymmetrisch auf der Schallwand verteilt. IMF lieferte sie paarweise selektiert und mit Ständern, auf die sie gehört. 1975 stand sie als Abhörmonitor bei BBC und Decca, was ihr den Ruf bei HiFi-Liebhabern einbrachte; ein Großteil der Produktion ging in die USA. 5.200 DM kostete das Paar 1975.
Transmission Line: warum die Box so tief kommt und so wenig Wirkungsgrad hat
Bassreflex und Transmission Line koppeln beide einen tief abgestimmten Resonator an den Tieftöner. Bei der Reflexbox ist das ein Helmholtz-Resonator aus Gehäusevolumen und Rohr. Die Transmission Line arbeitet wie eine Orgelpfeife: ein langer Kanal, an einem Ende geschlossen, am anderen offen. Am geschlossenen Ende steht die Luft, zur Mündung hin nimmt die Schallschnelle zu. Der Kanal schwingt auf der Frequenz, deren Viertelwellenlänge seiner Länge entspricht; für 22 Hz wären das knapp vier Meter, deshalb ist er gefaltet und läuft zur Mündung hin enger. Die Dämpfung im Kanal unterdrückt die höheren Resonanzen, nur die tiefste bleibt, und diese Dämpfung kostet Wirkungsgrad. Das Ergebnis ist ein Bass, der gerade und tief läuft, aber wenig Schalldruck je Watt liefert.
Darum fiel die Wahl auf den KEF B139: Seine Resonanzfrequenz liegt bei 22,8 Hz, sein Äquivalentvolumen VAS bei 98,7 Litern, das passt zu einer Line mit 22 Hz unterer Grenze. Der Preis dafür: Von Haus aus bringt der B139 84 dB, in der bedämpften Line bleiben 80 dB bei 1 Watt in 1 Meter. IMF nannte 96 dB, gemessen aber mit 40 Watt rosa Rauschen; auf 1 Watt umgerechnet sind das dieselben 80 dB. Zum Vergleich: Ein Klipschorn liefert 104 dB bei 1 Watt. Für Klassik in Zimmerlautstärke reicht das, und dort spielt die Mk IV ihre Stärken aus. Wer Rock und Pop mit Druck hören will, braucht für jede 3 dB mehr Pegel die doppelte Leistung und ist mit dieser Box schnell am Limit.
Die Endstufe braucht deshalb 2 × 100 Watt Sinus an 8 Ohm, Laststabilität und einen hohen Dämpfungsfaktor, also einen Ausgangswiderstand, der nur einen Bruchteil der 8 Ohm der Box beträgt. Je kleiner er ist, desto straffer hält der Verstärker die schwere B139-Membran am Ende der Line unter Kontrolle. Was der Dämpfungsfaktor genau ist und warum Röhrenendstufen hier im Nachteil sind, steht in den HiFi-Begriffen.
Die drei Regler: Filter, Tilt und Slope
Hinter der schwarzen Abdeckplatte unten an der Front sitzen drei Drehschalter, die direkt in die Frequenzweiche eingreifen. Die IMF-Unterlagen dazu, Explosionszeichnung, Weichenschaltbild, Frontblende und die Wirkungskurven, liegen als PDF bei: IMF Reglereinstellung (PDF, 3 Seiten, 0,4 MB).
- Filter (Cut, In, Out): ein Hochpass vor dem Tieftöner. „Out“ ist linear bis 20 Hz, „In“ nimmt den Pegel unterhalb von etwa 100 Hz sanft zurück, „Cut“ deutlicher. Das hilft gegen Rumpeln vom Plattenspieler und gegen Dröhnen bei wandnaher Aufstellung.
- Tilt (Fall, Flat, Rise): hebt oder senkt den Mittel-Hochtonbereich zwischen etwa 300 Hz und 15 kHz breitbandig, am stärksten um 1 bis 5 kHz. „Fall“ nimmt hellen Aufnahmen die Härte, „Rise“ holt in stark bedämpften Räumen Präsenz zurück.
- Slope (Cut, Flat, Add): setzt bei etwa 2 kHz an und hebt oder senkt die Höhen bis 15 kHz, am stärksten zwischen 5 und 10 kHz. „Cut“ gegen zischelnde Platten und Räume mit viel Glas, „Add“ bei Teppich und schweren Vorhängen.
Tilt und Slope lassen sich kombinieren, das PDF zeigt den Fächer der neun Stellungen. Grundeinstellung ist Filter auf „Out“, Tilt und Slope auf „Flat“; die 22 bis 20.000 Hz im Datenblatt gelten für diese Stellung.
| Prinzip | Transmission Line, 4 Wege, 8 Ω |
|---|---|
| Tieftöner | KEF B 139, oval 300 × 210 mm |
| Mitteltöner | KEF B 110, 110 mm |
| Hochtöner | Celestion HF 1300, 28 mm |
| Superhochtöner | Celestion HF 2000, 14 mm |
| Übergangsfrequenzen | 350 Hz, 3.000 Hz und 13.000 Hz, 12 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 22 ~ 20.000 Hz (Regler in Grundstellung) |
| Schalldruck | 80 dB, 1 W / 1 m (IMF-Angabe 96 dB, gemessen mit 40 W) |
| Belastbarkeit | 150 W |
| Mindestverstärkerleistung | 50 W |
| Regler | Filter, Tilt, Slope |
| Gewicht | 64 kg |
| Lieferumfang | paarweise selektiert, mit Ständern |
| Neupreis 1975 | 5.200 DM je Paar |
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IMF Professional Monitor Mk IV ohne Bespannung: oben links der ovale KEF B139, rechts HF 1300, HF 2000 und der KEF B110, unten die beiden Mündungen der Line mit Dämpfungsmaterial und die Abdeckplatte der Regler -
Mk IV mit Bespannung auf dem mitgelieferten Ständer -
Mk IV von der Seite, Furniergehäuse auf dem Ständer -
Chassis im Detail: KEF B139 (oval), rechts oben Celestion HF 1300, darunter HF 2000 und KEF B110 -
KEF B110, der 110-mm-Mitteltöner -
Celestion HF 1300, Hochtöner mit Schutzgitter -
Celestion HF 2000, der Superhochtöner mit Schallverteiler -
Mündungen der Transmission Line mit Dämpfungsmaterial, darunter die Abdeckplatte -
Abdeckplatte abgenommen: die Drehschalter Filter, Slope und Tilt
Direct/Reflecting, 9 Breitbänder mit Equalizer · Series II Continental, 1974
Bose 901 Continental
Die Archivseite zur Bose 901 Continental (2017) war seit 2021 nicht mehr erreichbar; hier stehen Text, Daten und die Fotos, dazu der Equalizer und die Daten der kleineren Bose 601. In der Übersicht oben haben beide ihre Karte.
Die 901 ist Amar Boses Idee von 1968: neun gleiche Breitbänder von 4,5 Zoll (rund 11,5 cm), einer strahlt nach vorn, acht nach hinten gegen die Wand. 11 Prozent Direktschall, 89 Prozent Reflexion, so rechnet Bose, und deshalb gehört die Box auf den Tulpenständer, mit etwas Abstand vor die Rückwand oder in die Ecke; im Regal fehlt den acht hinteren Treibern der Raum zum Reflektieren. Breitbänder dieser Größe schaffen weder Tiefbass noch Hochton von allein; den Rest erledigt der aktive Equalizer, der zwingend zwischen Vor- und Endstufe oder in die Tape-Schleife gehört. Die Continental ist die für Europa gebaute Ausführung der Series II (1973 bis 1976), äußerlich abgewandelt, technisch identisch. 2.300 DM kostete das Paar mit Equalizer 1974.
Der Equalizer hat zwei stufenlose Regler, Höhen ±3 dB um 4 kHz und Mitten von −5 bis +3 dB zwischen 80 und 260 Hz, dazu die feste Entzerrung nach unten und oben. Das kostet Leistung: Die 10 Watt „praktische Betriebsleistung“ reichen für Zimmerlautstärke, für Pegel braucht die 901 eine Endstufe mit 50 bis 100 Watt an 8 Ohm, und die 270 Watt Spitzenbelastbarkeit gelten für Impulse von 10 Millisekunden. Beim Gebrauchtkauf gilt: ohne Equalizer kein Kauf, denn jede Serie hat ihren eigenen, und einzeln ist er schwer zu finden. Dann alle 18 Sicken ansehen; Schaum zerfällt bei diesen Treibern wie überall, Ersatzsicken gibt es als Satz.
| Prinzip | Direct/Reflecting, 9 Breitbänder (1 vorn, 8 hinten), mit Equalizer, 8 Ω |
|---|---|
| Chassis | 9 × 4,5 Zoll (rund 115 mm) Konus-Breitbänder |
| Frequenzgang | 35 ~ 20.000 Hz (mit Equalizer) |
| Belastbarkeit | 100 W (max.), Peak 270 W (10 ms) |
| Praktische Betriebsleistung | 10 W |
| Schalldruck | 90 dB, 1 W / 1 m |
| Abmessungen (B × H × T) | 520 × 323 × 326 mm |
| Gewicht | 16 kg |
| Pegelsteller | am Equalizer |
| Bauzeit | Series II 1973 bis 1976, Continental ab 1974 |
| Neupreis 1974 | 2.300 DM je Paar inkl. Equalizer |
Equalizer der 901
| Entzerrung Höhen | ±3 dB (4 kHz), stufenlos |
|---|---|
| Entzerrung Mitten | −5 / +3 dB (80 ~ 260 Hz), stufenlos |
| Geräuschspannungsabstand | 80 dB (200 mV), 20 ~ 20.000 Hz |
| Max. Eingangsspannung | 5 V |
| Klirrfaktor | < 1 %, 20 ~ 20.000 Hz |
| Kanaltrennung | 50 dB (mindestens) |
| Frequenzgang | 20 ~ 20.000 Hz |
| Eingangsimpedanz | 60 kΩ |
| Netz | 220 V, 50 / 60 Hz, 3 W (max.) |
| Abmessungen (B × H × T) | 279 × 64 × 127 mm |
| Gewicht | 2 kg |
Bose 601
Die kleinere Bose 601 arbeitet nach demselben Direct/Reflecting-Prinzip, kommt aber ohne Equalizer aus: zwei 205-mm-Tieftöner mit Keramikmagneten und vier 76-mm-Konushochtöner, die teils nach vorn, teils nach hinten oben strahlen, ab 2.000 Hz getrennt, 35 bis 20.000 Hz, 90 dB, 100 Watt. Ein Schalter auf der Rückseite stellt die Abstrahlung auf symmetrische oder asymmetrische Aufstellung im Raum ein. Auch ihre Archivseite ist verschwunden; die Daten stehen hier.
| Prinzip | Direct/Reflecting, Bassreflex, 2 Wege, ohne Equalizer, 8 Ω |
|---|---|
| Tieftöner | 2 × 205 mm, Keramikmagnete |
| Hochtöner | 4 × 76 mm Konus |
| Übergangsfrequenz | 2.000 Hz |
| Frequenzgang | 35 ~ 20.000 Hz |
| Belastbarkeit | 100 W (max.), Peak 250 W (10 ms) |
| Praktische Betriebsleistung | 20 W |
| Schalldruck | 90 dB, 1 W / 1 m |
| Abmessungen (B × H × T) | 381 × 648 × 331 mm |
| Gewicht | 16,3 kg |
| Schalter | Symmetric / Asymmetric |
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Bose 901 Continental auf Tulpenständern, der Equalizer liegt auf der rechten Box -
901 Continental auf dem Tulpenständer, Equalizer obenauf -
Bose-Schriftzug auf der Bespannung -
Active Equalizer der 901 im Holzgehäuse -
Entzerrungskurven des Equalizers (Prospekt) -
Breitbandtreiber in Einzelteilen (Prospekt) -
Schnitt durch das Gehäuse mit den neun Treibern (Prospekt)
Aktiv-Standlautsprecher, 4 Wege, 4 Endstufen, geschlossen, Servoregelung · ab 1983
Cabasse Albatros V
Die Archivseite zur Cabasse Albatros V (2018) war seit 2021 nicht mehr erreichbar; hier stehen Text, Daten und ihre sieben Fotos eines Paares in Nussbaum. In der Übersicht oben hat die Box ihre Karte unter Cabasse.
Georges und Elisabeth Cabasse gründeten 1950 in Neuilly-sur-Marne östlich von Paris die Maison du Haut-Parleur; 1952 lieferte Georges Cabasse den 36-cm-Koaxiallautsprecher Diphone für das Pariser Kino Grand Rex, 1958 die erste Dreiwege-Aktivbox mit Röhrenendstufen. Ende der 1950er Jahre zog die Firma nach Brest, wo sie bis heute entwickelt; seit April 2026 gehört die Marke zu Loewe. 1974 folgten mit Brigantin VTA und Galion 3VTA aktive Dreiwege-Boxen mit sensorgeregeltem Bass für die Studios von Radio France, 1979 die Albatros 4VTA als Vierwege-Flaggschiff. Die Albatros V ist die dritte Ausführung, ab 1983, mit den 200-Watt-Endstufen der M2 von 1982 und dem Wabentreiber 17NDA im Tiefmittelton; stereoplay testete sie im selben Jahr. Die VI ab 1985 und die für den deutschen Markt gezeichnete VII (1987 bis 1991) änderten nur Blende und Gehäuseoptik, bei den letzten Ausführungen legte Cabasse die Servoregelung still. Die Servo-Versionen gingen vor allem nach Deutschland und in die Schweiz; 1986 kostete eine Albatros V hier 20.000 DM je Stück.
Die Albatros V ist eine geschlossene Vierwege-Aktivbox: der 360-mm-Tieftöner 36EYA, der 170-mm-Tiefmitteltöner 17NDA mit Wabenmembran, die 55-mm-Kalotte DOM 13 und der 25-mm-Hochtöner DOM 4, getrennt bei 180, 1.000 und 5.500 Hz von einer Aktivweiche, dahinter vier Endstufen mit 200, 200, 100 und 100 Watt, eine je Chassis. Tieftöner und Tiefmitteltöner tragen einen Sensor, der Geschwindigkeit und Beschleunigung der Membran an die Endstufe zurückmeldet, die Abweichungen vom Signal sofort ausregelt; Cabasse nennt das Asservissement. Der Tieftöner allein wiegt 16 Kilo, die Kühlrippen der Endstufen sitzen unten in der Front hinter einer Holzblende, und neben der Mittelkalotte zeigen vier Reihen Leuchtdioden je Endstufe Signal, −3 dB und Übersteuerung. Die Eckwerte: 30 bis 20.000 Hz (±3 dB) und 120 dB Impulspegel, bei 98 Kilo auf Rollen. Zum Betrieb reicht ein Vorverstärker mit Line-Ausgang und ein Kabel je Seite bis zum XLR-Eingang; 140 mV genügen für 98 dB in einem Meter, das liefert jeder Vorverstärker. Unter 30 Quadratmetern und drei Metern Hörabstand rate ich ab: Vier Chassis über gut einen halben Meter Schallwand brauchen Abstand, um zu einer Quelle zu verschmelzen, und ein geschlossener 36er mit 200 Watt und Servoregelung füllt auch 50 Quadratmeter.
Beim Gebrauchtkauf gilt mein erster Blick der Elektronik: Die Endstufen stecken als Einschubkarten im Sockel, ihre Elkos sind über vierzig Jahre alt, Cabasse wartet die aktiven Reihen VT und VTA seit Jahren nicht mehr, und die Sensoren der Servoregelung gibt es dort nicht mehr. Ich kaufe nur ein Paar, das vorführbereit spielt, und rechne eine Revision von Netzteilen und Elkos beim Spezialisten ein; fällt die Servoregelung aus, lässt sie sich stilllegen, die Box läuft dann ohne Sensor weiter. Dann die Sicken der 36er und 17er, mit einem leisen Sinuston um 50 Hz höre ich den Tieftöner auf Kratzen ab. Und der Transport: 98 Kilo je Box rollen auf ebenem Boden, jede Treppe braucht drei Leute und eine Sackkarre. 12.200 Euro wechselte ein Paar zuletzt im Archiv den Besitzer (Gebrauchtpreise); ein Paar ohne Revision kostet deutlich weniger, die Instandsetzung frisst den Unterschied wieder auf.
| Prinzip | aktiv, 4 Wege, geschlossen, Aktivweiche, 4 Endstufen, Servoregelung für Tief- und Tiefmittelton |
|---|---|
| Tieftöner | 1 × 360 mm Konus (36EYA), servogeregelt |
| Tiefmitteltöner | 1 × 170 mm, Wabenmembran (17NDA), servogeregelt |
| Mitteltöner | 1 × 55 mm Kalotte (DOM 13) |
| Hochtöner | 1 × 25 mm Kalotte (DOM 4) |
| Übergangsfrequenzen | 180 / 1.000 / 5.500 Hz, aktiv |
| Endstufen | 200 W (Tief), 200 W (Tiefmittel), 100 W (Mittel), 100 W (Hoch) |
| Frequenzgang | 30 ~ 20.000 Hz, ± 3 dB |
| Maximalpegel | 120 dB (Impuls) |
| Eingang | XLR, 140 mV für 98 dB in 1 m |
| Anzeige | 4 × 3 Leuchtdioden, je Endstufe: Signal, −3 dB, Übersteuerung |
| Abmessungen (B × H × T) | 450 × 1.440 × 470 mm, auf Rollen |
| Gewicht | 98 kg je Box |
| Bauzeit | ab 1983; Vorgänger 4VTA (1979) und M2 (1982), Nachfolger VI (ab 1985) und VII (1987 bis 1991) |
| Neupreis | 20.000 DM je Stück (1986) |
| Gebrauchtpreis im Archiv | 12.200 € je Paar |
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Cabasse Albatros V ohne Bespannung: von oben DOM 4, DOM 13, der 17NDA mit Wabenmembran und der 360-mm-Tieftöner 36EYA, unten die Kühlrippen der vier Endstufen -
Albatros V schräg von vorn: 47 Zentimeter tief, Furnier auf allen Seiten, auf Rollen -
Rückseite: unten das Anschlussfeld der Elektronik, darüber eine Reihe Lüftungsöffnungen -
Mit Bespannung: die Holzblende unten verdeckt die Kühlrippen -
360-mm-Tieftöner 36EYA, darüber der 17NDA mit Wabenmembran -
Front oben: DOM 4 und DOM 13 auf schwarzen Platten, darunter der 17NDA; links vier Reihen Leuchtdioden, eine je Endstufe (grün Signal, gelb −3 dB, rot Übersteuerung) -
Anschlussfeld: Typenschild „Cabasse Albatros 5“, links die Netzbuchse, rechts der XLR-Eingang
Regallautsprecher, Bassreflex, 2 Wege, Bi-Wiring · Mitte der 1990er Jahre
Castle Trent II
Die Archivseite zur Castle Trent II (2018) war seit 2021 nicht mehr erreichbar; hier stehen Text, Daten und ihre 13 Fotos von zwei Paaren, einem in Schwarz und einem hell furniert. In der Übersicht oben hat die Box ihre Karte unter Castle.
Castle Acoustics entstand am 3. September 1973 in Skipton, North Yorkshire, als eine Gruppe von Wharfedale-Leuten sich selbstständig machte; Name und Burg-Logo stammen von Skipton Castle. Bis 2006 baute die Firma dort Chassis, Weichen und die echtholzfurnierten Gehäuse selbst, in acht Furnierausführungen. 2007 übernahm die International Audio Group die Marke, die heute von Huntingdon aus geführt wird. Die Trent II kam Mitte der 1990er Jahre als Nachfolgerin der Trent I; ihren 19-mm-Hochtöner mit Ferrofluid verwendete Castle auch in den Modellen Warwick und Richmond.
Was Castle da hinstellte, ist eine kleine Zweiwege-Reflexbox, 18 Zentimeter schmal, 3,8 Kilo leicht, mit einem 130-mm-Tiefmitteltöner, zwei Reflexöffnungen in der Front und einem Bi-Wiring-Terminal auf der Rückseite. Die Trennung liegt bei 2.200 Hz mit 12 dB pro Oktave, der Bass reicht bis 70 Hz (−3 dB), die Resonanz liegt bei 45 Hz. Mit 89 dB an 8 Ohm ist sie genügsam: schon 15 Watt reichen ihr, und ein kleiner britischer Vollverstärker mit 30 bis 50 Watt, wie ihn Naim oder Arcam damals bauten, treibt sie ohne Mühe. Die Öffnungen vorn erlauben die wandnahe Aufstellung im Regal; auf Ständern mit 30 Zentimetern Wandabstand spielt sie freier.
Beim Gebrauchtkauf nehme ich die Bespannung ab und prüfe die Sicke des 130ers und die Kalotte auf Dellen; Pegelsteller gibt es keine. Fällt der Hochtöner aus oder klingt er stumpf, sind meist die Kondensatoren der Weiche fällig, das ist für wenige Euro zu beheben. Das Furnier ist echtes Holz und verträgt Politur, aber keine Lösungsmittel. 380 Euro wechselte ein Paar zuletzt im Archiv den Besitzer (Gebrauchtpreise).
| Prinzip | Bassreflex (2 Öffnungen vorn), 2 Wege, Bi-Wiring, 8 Ω |
|---|---|
| Tiefmitteltöner | 1 × 130 mm |
| Hochtöner | 1 × 19 mm Kalotte, Ferrofluid |
| Übergangsfrequenz | 2.200 Hz, 12 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 70 ~ 22.000 Hz (−3 dB) |
| Resonanzfrequenz | 45 Hz |
| Belastbarkeit | 200 W (max.) |
| Verstärkerleistung | 15 ~ 150 W |
| Schalldruck | 89 dB, 1 W / 1 m |
| Breite × Tiefe | 180 × 205 mm |
| Gewicht | 3,8 kg |
| Pegelsteller | keine |
| Bauzeit | Mitte der 1990er Jahre, Nachfolgerin der Trent I |
| Gebrauchtpreis im Archiv | 380 € je Paar |
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Castle Trent II, hell furniert, ohne Bespannung: 19-mm-Kalotte, 130-mm-Tiefmitteltöner, zwei Reflexöffnungen -
Trent II, Paar von vorn -
Trent II schräg von vorn, Furnier auf allen Seiten -
Mit Bespannung: Castle-Emblem unten auf dem Rahmen -
Rückseite mit Bi-Wiring-Terminal -
Terminal im Detail: getrennte Klemmen für Treble und Bass, Typenschild mit Seriennummer -
Originalkarton der Trent II -
Zweites Paar in Schwarz, ohne Bespannung -
Front der schwarzen Box: Kalotte auf quadratischer Platte, darunter der 130er -
Tiefmitteltöner und die beiden Reflexöffnungen -
Mit Bespannung, Paar in Schwarz -
Rückseiten der schwarzen Boxen mit Terminals -
Gehäusekante: schwarz gebeiztes Holzfurnier
Regal- und Standlautsprecher aus England · Datentabelle mit 13 Modellen
Celestion Ditton und UL
Die Datentabelle zu den Celestion-Modellen (2012) war als PDF seit 2021 nicht mehr erreichbar; hier stehen die 13 Modelle als Tabelle, das Original gibt es unten als PDF. Celestion saß bis 1975 in Thames Ditton bei London, daher der Name der Serie, danach in Ipswich. In der Übersicht oben stehen die Ditton 33 und die Ditton 332 mit Foto; die Hochtöner HF 1300 und HF 2000 derselben Firma stecken in der IMF Professional Monitor Mk IV.
Die Tabelle folgt dem japanischen Hifi Stereo Guide 1980, der Quelle der Daten. Zwei Dinge zum Lesen: Die Schalldruckspalte nennt die Leistung, die für 90 dB in einem Meter nötig ist, je kleiner die Wattzahl, desto wirkungsgradstärker die Box. Und im PDF steht bei allen Frequenzgängen „kHz“, gemeint ist Hz; hier ist das korrigiert. ABR heißt Passivmembran (Auxiliary Bass Radiator), alle Modelle haben 8 Ohm.
| Modell | Bauart | Chassis (Tief / Mittel / Hoch) | Frequenzgang | Trennfrequenz | Belastbarkeit (Verstärker) | Schalldruck | Maße (B × H × T), Gewicht |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Celestion Ditton 11 | 2 Wege, geschlossen | 150 mm / – / 30 mm | 35 ~ 28.000 Hz | 2.500 Hz | 50 W Sinus (10 ~ 50 W) | 90 dB bei 5,5 W | 240 × 355 × 250 mm, 5,9 kg |
| Celestion Ditton 15XR | 2 Wege, geschlossen, mit Passivmembran (ab 1977) | 200 mm + 200 mm ABR / – / 30 mm (HD-1000) | 30 ~ 28.000 Hz | 2.400 Hz | 60 W Sinus (10 ~ 50 W) | 90 dB bei 5,1 W | 250 × 560 × 240 mm, 8,2 kg |
| Celestion Ditton 22 | 3 Wege, geschlossen | 200 / 120 / 25 mm | 30 ~ 28.000 Hz | 500 / 3.000 Hz | 80 W Sinus (10 ~ 80 W) | 75 dB bei 1 W | 330 × 510 × 270 mm, 13,5 kg |
| Celestion Ditton 25 | 3 Wege, 4 Systeme, geschlossen, mit Passivmembran | 300 mm + 300 mm ABR / 2 × 38 mm (HF1300/II) / 25 mm | 20 ~ 40.000 Hz ± 3 dB | 2.000 / 9.000 Hz | 120 W Sinus (10 ~ 120 W) | 90 dB bei 2,9 W | 360 × 810 × 280 mm, 19 kg |
| Celestion Ditton 44 | 3 Wege, geschlossen | 300 / 150 / 25 mm | 25 ~ 40.000 Hz | 500 / 5.000 Hz | 100 W Sinus (10 ~ 100 W) | 90 dB bei 4 W | 370 × 760 × 250 mm, 20,4 kg |
| Celestion Ditton 442 | 3 Wege, geschlossen | 330 / 130 / 19 mm | 45 ~ 20.000 Hz ± 3 dB | 600 / 4.500 Hz | 120 W Sinus (10 ~ 100 W) | 90 dB bei 2,9 W | 390 × 762 × 290 mm, 24 kg |
| Celestion Ditton 551 | 3 Wege, Bassreflex | 290 / 46 / 19 mm | 38 ~ 20.000 Hz ± 3 dB | 600 / 4.500 Hz | 140 W Sinus (20 ~ 140 W) | 90 dB bei 3,25 W | 395 × 720 × 328 mm, 25 kg |
| Celestion Ditton 66 | 3 Wege, geschlossen, mit Passivmembran | 330 mm + 330 mm ABR / 50 / 25 mm | 16 ~ 40.000 Hz ± 3 dB | 500 / 5.000 Hz | 160 W Sinus (10 ~ 160 W) | 90 dB bei 4,8 W | 380 × 1.000 × 290 mm, 30 kg |
| Celestion Ditton 662 | 3 Wege, geschlossen | 2 × 330 / 50 / 19 mm | 38 ~ 20.000 Hz ± 3 dB | 700 / 4.500 Hz | 160 W Sinus (10 ~ 160 W) | 90 dB bei 2,9 W | 400 × 1.057 × 300 mm, 34 kg |
| Celestion Dedham | 3 Wege, geschlossen (ab 1978) | 300 / 50 / 25 mm | 18 ~ 40.000 Hz ± 3 dB | 500 / 5.000 Hz | 160 W Sinus (10 ~ 160 W) | 90 dB bei 4,8 W | 750 × 1.300 × 380 mm, 70 kg |
| Celestion UL6 | 2 Wege, geschlossen, mit Passivmembran | 160 mm + 160 mm ABR / – / 25 mm (HD1000) | 35 ~ 28.000 Hz | 2.500 Hz | 80 W Sinus (10 ~ 80 W) | 90 dB bei 5,1 W | 412 × 292 × 222 mm, 10 kg |
| Celestion UL8 | 2 Wege, geschlossen, mit Passivmembran | 200 mm + 200 mm ABR / – / 30 mm (HD1000) | 35 ~ 28.000 Hz | 2.000 Hz | 100 W Sinus (10 ~ 100 W) | 90 dB bei 8,4 W | 280 × 584 × 235 mm, 12 kg |
| Celestion UL10 | 3 Wege, geschlossen | 250 / 40 mm (MD700) / 25 mm (HF2000) | 20 ~ 40.000 Hz | 700 / 5.000 Hz | 150 W Sinus (10 ~ 150 W) | 90 dB bei 18 W | 317 × 673 × 380 mm, 23 kg |
Werte aus der Archivtabelle (2012) nach dem Hifi Stereo Guide Japan 1980; „kHz“ im Original zu Hz korrigiert, Reihenfolge nach Modellnummer. Datentabelle Celestion Ditton und UL als PDF (6 Seiten).
Die Ditton 332 fehlt in dieser Tabelle; ihr englisches Datenblatt haben wir separat: 3 Wege mit 10-Zoll-Tieftöner, 5-Zoll-Mitteltöner und 3-Zoll-Hochtöner, 50 ~ 20.000 Hz ± 3 dB, 8 Ω, 2,8 W für 90 dB, 645 × 360 × 290 mm, 20 kg, Chassis spiegelbildlich angeordnet, Sicherungen auf der Rückseite, 900 Dollar Listenpreis 1980 bis 1984. Datenblatt Ditton 332 als PDF (1 Seite, englisch). Eine Ditton 33 brachte zuletzt 320 Euro im Archiv (Gebrauchtpreise).
Kompaktlautsprecher, Bassreflex mit Passivmembran und Equalizer, 2 Wege · ab 1973
Electro Voice Interface A
Die Archivseite zur Interface A (2018) war seit 2021 nicht mehr erreichbar; hier stehen Text, Daten und die Fotos, dazu der Equalizer SEQ mit Datenblatt. Den Schaltplan der Weiche zeigen wir bei den Frequenzweichen, die Karte steht oben in der Übersicht.
Electro-Voice aus Buchanan, Michigan, gehörte seit 1967 zum Gulton-Konzern, der über eine Tochter in Frankfurt am Main auch den deutschen Markt bediente; EV-Chassis steckten lange in Boxen anderer Hersteller, unter anderem bei Klein + Hummel. 1973 brachte EV die Interface A heraus, die erste Box, die EV nach den Reflexgehäuse-Theorien von A. N. Thiele rechnete: ein 200-mm-Tieftöner, darunter eine 305-mm-Passivmembran ohne Schwingspule, von EV „vent substitute“ genannt, dazu ein 50-mm-Hochtöner vorn und ein zweiter auf der Rückseite, der ab 7.000 Hz mitspielt. Ohne Equalizer ist das eine normale Kompaktbox; mit dem mitgelieferten SEQ reicht der Bass bis 32 Hz, aus einem Gehäuse von 35 × 56 × 20 Zentimetern.
Der SEQ sitzt zwischen Vor- und Endstufe oder in der Tape-Schleife. Seine Bassanhebung ist fest: +6 dB bei 39 Hz, bei 28 Hz wieder 0 dB, darunter fällt die Kurve steil ab, das hält Plattenrumpeln vom Tieftöner fern. Die Höhen stellt ein Drehschalter in drei Stufen: Position 1 hebt ab 10 kHz um 5 dB an, Position 2 senkt ab 15 kHz um 3 dB, Position 3 ab 10 kHz um 6 dB. Die spätere schwarze Ausführung des SEQ-A und der SEQ-B der Interface B können nur absenken (0, −3, −6 dB) und passen damit auch zur Sentry III, deren SEQ-3 genauso arbeitet. EV überarbeitete die Box zweimal, Series II und ab 1980 Series III, beide Male mit neuem Hochtöner; die Fotos von David Wrisley unten zeigen die zweite Ausführung.
Mit der Bassanhebung des SEQ gehört die Interface A auf einen Ständer oder das Sideboard, 30 bis 50 Zentimeter von der Wand, sonst dröhnt es. Zwei Dinge prüfe ich vor dem Kauf. Ist der SEQ dabei? Ohne ihn fehlt die untere Oktave, und ein passender Equalizer ist einzeln schwer zu bekommen. Und läuft die Passivmembran frei? Ihre Sicke altert wie die des Tieftöners, und eine schwergängige Membran verstimmt das ganze System. 600 Euro brachte ein Paar der Series 2 zuletzt im Archiv (Gebrauchtpreise). Das Datenblatt des SEQ gibt es als PDF (1 Seite).
| Prinzip | Bassreflex mit Passivmembran („vent substitute“), 2 Wege, 8 Ω, mit Equalizer SEQ |
|---|---|
| Tieftöner | 1 × 200 mm |
| Passivmembran | 1 × 305 mm, ohne Schwingspule |
| Hochtöner | 1 × 50 mm vorn, 1 × 50 mm Rückseite (ab 7.000 Hz) |
| Übergangsfrequenz | 1.500 Hz, 12 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 32 ~ 20.000 Hz (mit SEQ) |
| Schalldruck | 90 dB, 1 W / 1 m |
| Abmessungen (B × H × T) | 355 × 560 × 200 mm |
| Gewicht | rund 12 kg |
| Pegelsteller | Höhen am SEQ, 3 Stufen |
| Bauzeit | ab 1973; Series II, ab 1980 Series III |
| Gebrauchtpreis im Archiv | 600 € je Paar (Series 2) |
| Neupreis 1974 | 1.700 DM je Paar inkl. SEQ-A |
| Bassanhebung, fest | +6 dB bei 39 Hz, ±0 dB bei 28 Hz |
|---|---|
| Höhen | 3 Stufen: +5 dB ab 10 kHz, −3 dB ab 15 kHz, −6 dB ab 10 kHz |
| Geräuschspannungsabstand | > 80 dB (200 mV), 20 ~ 20.000 Hz |
| Max. Eingangsspannung | 5 V |
| Intermodulation | 0,005 % (Position 2), max. 0,5 % bei 5 V |
| Ausgangsimpedanz | 1,2 kΩ |
| Kanaltrennung | 60 dB (mindestens) |
| Frequenzgang | 20 ~ 20.000 Hz |
| Eingangsimpedanz | min. 10 kΩ, normal 100 kΩ |
| Netz | 220 V, 50 / 60 Hz, 3 W (max.) |
| Abmessungen (B × H × T) | 205 × 75 × 175 mm |
| Gewicht | 2,2 kg |
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Electro Voice Interface A ohne Bespannung: oben der 200-mm-Tieftöner, unten die 305-mm-Passivmembran, links der Hochtöner Foto: Thomas Karst -
Equalizer SEQ-A, silberne Ausführung: Power, High Frequency 1/2/3, Source/Tape -
Höhenschalter des SEQ-A: Off, 1, 2, 3 -
Zwei Ausführungen: silberner SEQ-A (1) mit Anhebung, schwarzer (2) nur mit Absenkung 0 / −3 / −6 dB -
Anschlussfeld des Equalizers: Ein- und Ausgänge für Vor-/Endstufe und Tape -
SEQ-A: feste Bassanhebung, drei Höhenkurven -
SEQ-3 der Sentry III: nur Absenkung der Höhen -
Explosionszeichnung aus den Serviceunterlagen -
200-mm-Tieftöner -
Passivmembran („vent substitute“) ohne Schwingspule, links oben die Hochtönerplatte -
Hochtöner hinter der quadratischen Platte -
Zweite Ausführung mit Bespannung Foto: David Wrisley -
Zweite Ausführung ohne Bespannung Foto: David Wrisley -
Box, Equalizer und Anleitung Foto: David Wrisley
Standlautsprecher, Bassreflex, EMIT und Polydome · Kappa 9: 1987 bis 1989, Kappa 7.1 i: 1992 bis 1996
Infinity Kappa 9 und Kappa 7.1 i
Die Archivseiten zur Kappa 9 (2018) und zur Kappa 7.1 i (2017) waren seit 2021 nicht mehr erreichbar; hier stehen beide mit Text, Daten und Fotos. Ihre Karten stehen oben in der Übersicht.
Infinity führte die Kappa-Serie 1987 als Nachfolgerin der RS-Serie ein, mit den Modellen 6, 7, 8 und 9, wenig später kam die Kappa 5 dazu. Die Kappa 9 ist das Spitzenmodell: 1,51 Meter hoch, 52 Kilo, zwei 300-mm-Tieftöner in Gussrahmen, ein 127-mm-Polygraph-Mittelbasstreiber aus Polypropylen und Graphit, eine 76-mm-Polydome-Mittelkalotte, ein EMIT-Hochtöner und ein SEMIT-Superhochtöner, dazu ein weiterer EMIT auf der Rückseite. Infinity nennt sie im Service-Datenblatt ein 4-Wege-System mit Trennungen bei 80, 800 und 4.500 Hz; zählt man den SEMIT ab 10.000 Hz als eigenen Weg, sind es fünf. Der Frequenzgang reicht von 29 bis 45.000 Hz (±3 dB), die Belastbarkeit liegt bei 340 Watt.
Die Kappa 9 braucht einen laststabilen Verstärker, der hohe Ströme liefert und Impedanzen von zeitweise unter 2 Ohm verkraftet. Nominal sind 4 bis 6 Ohm angegeben, im Bass sinkt die Last weit darunter; ein Receiver schaltet dann ab oder stirbt. Ein Schalter an der Unterseite entschärft die Last für schwächere Endstufen, kostet aber Tiefbass. Wer die Box kauft, plant die Endstufe mit: 60 Watt sind das Minimum, in der Praxis sind es stromstarke Endstufen mit 200 Watt an 4 Ohm. Aus dem US-Listenpreis von 1.499 Dollar je Stück wurden gebraucht zuletzt 1.500 Euro für das Paar (Gebrauchtpreise). Vor dem Kauf: alle Sicken der 300er prüfen, die EMIT-Folien auf Risse ansehen, und die Box nur zu zweit tragen.
| Prinzip | Bassreflex, 4 Wege (5 mit SEMIT), 4 ~ 6 Ω nominal, Minimum unter 2 Ω |
|---|---|
| Tieftöner | 2 × 300 mm, Gussrahmen |
| Mittelbass | 1 × 127 mm Polygraph (Polypropylen/Graphit) |
| Mitteltöner | 1 × 76 mm Polydome |
| Hochtöner | EMIT |
| Superhochtöner | SEMIT |
| Rückseite | 1 × EMIT |
| Übergangsfrequenzen | 80 / 800 / 4.500 Hz, SEMIT ab 10.000 Hz |
| Frequenzgang | 29 ~ 45.000 Hz, ± 3 dB |
| Belastbarkeit | 60 ~ 340 W |
| Abmessungen (B × H × T) | 546 × 1.511 × 203 mm |
| Gewicht | 52 kg |
| Pegelsteller | 4 Drehregler: EMIT, SEMIT, Polygraph, Polydome (Min / Nom / Max) |
| Schalter | an der Unterseite, Betrieb an weniger stromstarken Verstärkern |
| Bauzeit | 1987 bis 1989 |
| Gebrauchtpreis im Archiv | 1.500 € je Paar |
| US-Listenpreis 1987 | 1.499 $ je Stück |
Infinity Kappa 7.1 i
Die Kappa 7.1 i (1992 bis 1996) ist die überarbeitete Kappa 7 der zweiten Generation. Beim Vorgänger lief der 250-mm-Tieftöner bis 800 Hz hinauf, zu weit für ein Chassis dieser Größe; bei der 7.1 i senkte Infinity die Trennung auf 500 Hz, darüber übernimmt die 76-mm-Polydome bis 4.500 Hz, dann der EMIT-R. Die Schallwand ist seitlich abgerundet, damit die Kanten keine Sekundärwellen werfen. Mit 6 Ohm, 89 dB und 39 bis 35.000 Hz ist sie im Vergleich zur Kappa 9 die umgängliche Schwester: 1,08 Meter hoch, 36 Zentimeter breit, 5.000 DM das Paar. Auch sie will einen Verstärker, der niedrige Impedanzen aushält; ein kräftiger Vollverstärker mit 100 Watt an 4 Ohm reicht.
| Prinzip | Bassreflex, 3 Wege, 6 Ω |
|---|---|
| Tieftöner | 1 × 250 mm |
| Mitteltöner | 1 × 76 mm Polydome |
| Hochtöner | EMIT-R |
| Übergangsfrequenzen | 500 / 4.500 Hz |
| Frequenzgang | 39 ~ 35.000 Hz, ± 2 dB |
| Schalldruck | 89 dB, 2,83 V / 1 m |
| Abmessungen (B × H × T) | 360 × 1.075 × 263 mm |
| Pegelsteller | 2 Drehregler auf der Rückseite |
| Bauzeit | 1992 bis 1996, Nachfolgerin der Kappa 7 |
| Neupreis 1992 | rund 5.000 DM je Paar |
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Infinity Kappa 9 ohne Bespannung: von oben SEMIT, EMIT, Polydome-Mitteltöner, Polygraph-Mittelbass und die beiden 300-mm-Tieftöner -
Kappa 9 mit Bespannung, Seitenwangen in Eiche -
Die beiden 300-mm-Tieftöner der Kappa 9 -
Rückseite der Kappa 9: unten der nach hinten strahlende EMIT -
Pegelsteller: EMIT, SEMIT, Polygraph-Mittelbass und Polydome-Mitteltöner, jeweils Min / Nom / Max -
Typenschild „Reference Standard 9 Kappa“, Infinity, Chatsworth, Kalifornien
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Infinity Kappa 7.1 i, Paar mit Bespannung -
Kappa 7.1 i ohne Bespannung: EMIT-R, Polydome und 250-mm-Tieftöner, Schallwand mit abgerundeten Kanten -
Kappa 7.1 i im Wohnraum -
Anschlussfeld mit Typenschild „Kappa 7.1 i“, zwei Pegelstellern und Polklemmen -
EMIT-R, der Hochtöner der 7.1 i -
Polydome-Mitteltöner, 76 mm -
250-mm-Tieftöner der 7.1 i -
Kappa 7.1 i ohne Bespannung, schräg von vorn
Standlautsprecher, geschlossen mit Passivmembran, 3 Wege · ab 1979
JBL L150
Die Archivseite zur L150 (2017) war seit 2021 nicht mehr erreichbar; hier stehen Text, Daten und die sechs Fotos. In der Übersicht oben hat die Box ihre Karte unter JBL.
JBL stellte die L150 1979 vor. Das Gehäuse besteht aus 19-mm-Platten mit Verstrebungen, außen Walnuss, und es ist geschlossen: Statt einer Reflexöffnung sitzt unter dem Tieftöner die 300-mm-Passivmembran PR300, die der aktive 128H über das Luftpolster im Gehäuse antreibt und die die tiefste Oktave abstrahlt. Der 128H bringt einen 4,7 Kilo schweren Magneten und eine 76-mm-Schwingspule mit; darüber arbeiten der 130-mm-Mitteltöner LE5-10 ab 1.000 Hz und die 25-mm-Kalotte 033 ab 4.000 Hz. 88 dB an 8 Ohm, 36 Kilo, und die Endstufe darf bis 300 Watt Dauerleistung je Kanal liefern. Für einen 25-Quadratmeter-Raum rechne ich mit 100 Watt an 8 Ohm aufwärts, damit der Bass Kontrolle behält.
Mitten und Höhen lassen sich auf der Front stufenlos regeln. Die spätere L150A bekam die Aluminiumkalotte 044 statt der 033, der Rest blieb; wer die ursprüngliche Abstimmung will, achtet auf das Typenschild ohne A. Beim Gebrauchtkauf sind die Sicken von 128H und PR300 der erste Blick, beide aus Schaum, beide bei einer 40 Jahre alten Box fast immer erneuert oder fällig. Dann die Pegelsteller drehen: Kratzen lässt sich mit Kontaktspray beheben, ein Tausch ist selten nötig. Die Kalotte 033 prüfe ich mit einem leisen Sinuston um 8 kHz; Ersatz ist knapp. Bespannrahmen gab es in Braun, Rost und Kamel.
| Prinzip | geschlossen mit Passivmembran, 3 Wege, 8 Ω |
|---|---|
| Tieftöner | 1 × 300 mm JBL 128H, Magnet 4,7 kg, Schwingspule 76 mm |
| Passivmembran | 1 × 300 mm JBL PR300 |
| Mitteltöner | 1 × 130 mm JBL LE5-10 |
| Hochtöner | 1 × 25 mm Kalotte JBL 033 |
| Übergangsfrequenzen | 1.000 / 4.000 Hz, 12 dB/Okt. |
| Schalldruck | 88 dB, 1 W / 1 m |
| Belastbarkeit | Endstufe bis 300 W Sinus je Kanal empfohlen, mindestens 10 W |
| Abmessungen (B × H × T) | 432 × 1.054 × 330 mm |
| Gewicht | 36,4 kg |
| Gehäuse | 19-mm-Platten mit Verstrebungen, Walnussfurnier |
| Pegelsteller | Mitten und Höhen, stufenlos |
| Bauzeit | ab 1979; später L150A mit Hochtöner 044 |
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JBL L150 ohne Bespannung: oben Kalotte, Pegelsteller und Mitteltöner, darunter Tieftöner 128H und Passivmembran PR300 -
Oberer Teil der Schallwand: Kalotte 033, Pegelsteller, Mitteltöner LE5-10 -
Die beiden 300er: Tieftöner 128H und Passivmembran PR300 -
JBL 128H, der 300-mm-Tieftöner -
Typenschild „Model L150“ mit den Pegelstellern für Mitten und Höhen -
Frequenzweichen beider Boxen, ausgebaut
Standlautsprecher, Bassreflex, 3 Wege, rundstrahlender Hochton · um 1990
Magnat Magnasphere Lambda 10
Die Archivseite zur Lambda 10 (2017) war seit 2021 nicht mehr erreichbar; hier stehen Text, Daten und die sechs Fotos. Die Karte steht oben in der Übersicht.
Magnat baute die Magnasphere-Serie um 1990 in Köln, mit der Lambda 10 als größtem Modell und den kleineren Lambda 5 und Lambda 3. Das Erkennungszeichen ist die Hochtonkugel auf dem Gehäuse: Sie sieht aus wie der berühmte Magnat-Plasmahochtöner, enthält aber zwei gewöhnliche 25-mm-Aluminiumkalotten mit Ferrofluid, parallel geschaltet, eine strahlt nach vorn, eine nach hinten. So wird nur der Hochton rundstrahlend; der Rest der Box ist eine konventionelle Reflexsäule mit zwei 17-cm-Chassis in Gusskörben mit Polypropylenmembran. Die Weiche trennt bei 700 und 2.600 Hz mit 12 dB pro Oktave, die Kugel übernimmt also ab 2.600 Hz, der Frequenzgang reicht von 28 bis 34.000 Hz. 4 Ohm, 90 dB, 150 Watt, einen Meter hoch, 15,5 Kilo, 1.990 DM das Paar.
Die Kugel braucht Luft. Mit 60 bis 80 Zentimetern Abstand zur Rückwand und seitlich freiem Raum wirft sie ein breites, von der Hörposition wenig abhängiges Klangbild; direkt an der Wand verwischt die hintere Kalotte die Ortung. Für die 4 Ohm genügt ein Vollverstärker mit 60 Watt, er muss die Last nur sauber treiben. Beim Gebrauchtkauf prüfe ich beide 17er auf Sicken und die Kugel darauf, dass beide Kalotten spielen: Fällt die hintere aus, hört man es erst im Vergleich. Der Kugelaufsatz ist der Schwachpunkt beim Transport; eine Box mit verbeulter oder lockerer Kugel lasse ich stehen.
| Prinzip | Bassreflex, 3 Wege, 4 Ω |
|---|---|
| Tief- und Mitteltöner | 2 × 170 mm, Gusskorb, Polypropylenmembran |
| Hochtöner | 2 × 25 mm Aluminiumkalotte mit Ferrofluid in der Kugel, vorn und hinten, parallel |
| Übergangsfrequenzen | 700 / 2.600 Hz, 12 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 28 ~ 34.000 Hz |
| Belastbarkeit | 150 W |
| Schalldruck | 90 dB, 1 W / 1 m |
| Abmessungen (B × H × T) | 210 × 1.006 × 270 mm |
| Gewicht | 15,5 kg |
| Bauzeit | um 1990; kleinere Modelle Lambda 5 und Lambda 3 |
| Neupreis um 1990 | 1.990 DM je Paar |
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Magnat Magnasphere Lambda 10, Paar; rechts ohne Bespannung mit den beiden 17-cm-Chassis, oben die Hochtonkugeln -
Lambda 10 mit Bespannung, die Kugeln auf dem Gehäuse -
Die beiden 17-cm-Chassis mit Polypropylenmembran -
Hochtonkugeln auf den Gehäusen, von oben -
Hochtonkugeln im Detail: Gitterkugel mit je zwei 25-mm-Kalotten, vorn und hinten -
Hochtonkugel auf dem Stiel
Regallautsprecher, Bassreflex, 2 Wege · zweite Hälfte der 1980er Jahre
Rogers LS2
Die Archivseite zur LS2 (2017) war seit 2021 nicht mehr erreichbar; hier stehen Text, Daten und die sechs Fotos. In der Übersicht oben hat die Box ihre Karte unter Rogers.
Rogers gehörte zu den wenigen Firmen mit BBC-Lizenz für die LS3/5a, und die LS2 ist das, was Rogers daraus für den Hausgebrauch machte: eine kleine Zweiwege-Monitorbox, aber mit Reflexöffnung statt geschlossenem Gehäuse. Das zahlt sich aus: 87 dB bei 2,83 Volt gegen 82,5 dB bei der LS3/5a, dazu 100 Watt Belastbarkeit und 103 dB Maximalpegel in 2 Metern. Der Bass beginnt bei 60 Hz, 8 Ohm nominal, 23 Zentimeter breit, 37 hoch, 6 Kilo. Mit einem 30-Watt-Verstärker spielt sie Wohnzimmerlautstärke, mit 50 bis 100 Watt an 8 Ohm nutzt sie, was Rogers ihr zugetraut hat. Ihr Mittelton ist präzise und neutral, das Erbe der großen Schwester; Tiefbass hat sie nicht, wer ihn will, stellt einen Subwoofer dazu.
Die LS2 gehört auf Ständer in Ohrhöhe, etwa 30 Zentimeter von der Rückwand; die Reflexöffnung sitzt vorn unter dem Tiefmitteltöner, deshalb verträgt sie auch das Regal. Beim Gebrauchtkauf prüfe ich die Sicke des Tiefmitteltöners und das Furnier an den Kanten; Pegelsteller gibt es keine. 250 Euro kostete ein Paar zuletzt im Archiv (Gebrauchtpreise), für eine britische Monitorbox mit dieser Abstammung ein fairer Kurs.
| Prinzip | Bassreflex, 2 Wege, 8 Ω |
|---|---|
| Frequenzbereich | 60 ~ 20.000 Hz |
| Schalldruck | 87 dB, 2,83 V / 1 m |
| Maximalpegel | 103 dB (2 m) |
| Belastbarkeit | 100 W Sinus |
| Verstärkerleistung | 15 ~ 100 W |
| Abmessungen (B × H × T) | 230 × 366 × 208 mm |
| Gewicht | 6,0 kg |
| Pegelsteller | keine |
| Bauzeit | zweite Hälfte der 1980er Jahre |
| Gebrauchtpreis im Archiv | 250 € je Paar |
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Rogers LS2, Paar ohne Bespannung, Bespannrahmen daneben -
LS2 ohne Bespannung: Kalotte, Tiefmitteltöner, darunter die Reflexöffnung -
Mit Bespannung und Rogers-Emblem -
Typenschild mit Daten und Anschlussklemmen -
Rückseiten beider Boxen -
Rückseite mit Typenschild
Was die Klassiker gebraucht kosteten: Verkaufspreise aus dem Archiv
Zwischen 2007 und 2018 vermittelte das Archiv private Angebote; die Preise je Paar aus dieser Liste sind ein Anhaltspunkt dafür, was ein Klassiker zuletzt den Besitzer wechselte. Keine aktuellen Angebote, keine Gewähr für den heutigen Markt.
| Modell | Verkaufspreis je Paar |
|---|---|
| Fostex 6301B | 250 € |
| Pioneer CS 922 | 250 € |
| Lowther Classic 200 | 700 € |
| Technics SB-G300 | 100 € |
| dbx Soundfield 100 | 180 € |
| Allison Four | 200 € |
| Goodmans Magnum K | 250 € |
| T+A CRITERION TMR 160 MK II | 700 € |
| Bonsai Akustik | 350 € |
| Rogers LS2 | 250 € |
| Dynaudio Contour 1.3 MK II | 1.200 € |
| PIEGA P4 MK 2 | 2.940 € |
| YAMAHA NS 1000 | 900 € |
| JBL Century Gold | 3.500 € |
| Technics EAS-10TH1000 | 400 € |
| Cabasse Albatros V | 12.200 € |
| B&W 802 | 850 € |
| Sony SS-G5 | 390 € |
| ALTEC 604-8G | 2000 USD |
| Pioneer CS 755 | 900 € |
| Electro Voice Sentry 3 | 1.950 € |
| EV Interface A Series2 | 600 € |
| Canton ERGO-RCL | 600 € |
| 3a Audio Design Midi Master | 790 € |
| Celestion Ditton 33 | 320 € |
| JBL 4312 | 730 € |
| Dynaco M-25x | 100 € |
| YAMAHA NS-1000 M | 900 € |
| Castle Trent II | 380 € |
| HECO P3302 | 80 € |
| YAMAHA NS 1000 M | 980 € |
| Heco Concerto Grosso | 1950 € |
| KLH-1 | 600 € |
| Marantz 7G | 180 € |
| Infinity Kappa 9 | 1.500 € |
| Sansui SP 6300 | 400 € |
| Quadral Korun MKII | 300 € |
| Pioneer HPM 150 | 1.500 € |
| Ohm Acoustics Corp. USA, Ohm L | 720 € |
| Sony APM-66 ES | 1.250 € |
| ART Nummer 5 | 800 € |
| Yamaha FX-3 | 2.400 € |
| Technics SB 660 | 900 € |
| Audioplan Kontrast II | 650 € |
44 Einträge aus der Kleinanzeigenliste des Archivs (Snapshot 2018). Verlinkte Modelle haben eine Karte in der Übersicht.
Alle Modelle dieser Übersicht sind seit Jahrzehnten aus der Produktion. Was heute in ihrer Klasse neu zu haben ist, zeigen unsere Kaufberatungen für Standlautsprecher und Regallautsprecher.



































































































































































































































































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