Luxman: Röhren- und Class-A-Verstärker, Plattenspieler, Tuner und Receiver mit technischen Daten
105 Luxman-Geräte von 1962 bis 1995 mit technischen Daten, 322 Fotos, Varianten und Neupreisen in DM. Dazu die Firmengeschichte von 1925 bis zur Alpine-Fusion und die Frage, wer heute Luxman baut.
- Gegründet
- 1925
- Gründer
- Hayakawa & Yoshikawa
- Zweitmarke
- L&G (1972)
- Auf dieser Seite
- 105 Modelle
Firmengeschichte kompakt

Luxman gehört seit 1925 zu den Herstellern, die HiFi am oberen Ende bauen. Gegründet haben die Firma T. Hayakawa und sein Bruder K. Yoshikawa. 1928 kamen der Radiobausatz 735 mit magnetischem Lautsprecher und der Plattenspieler 1730, 1931 ein magnetischer Tonabnehmer (MM), 1952 der Ausgangsübertrager OY-15, der Anfang der OY-Reihe, die später in den MQ-Endstufen steckt. 1958 baute Luxman die Mono-Röhrenendstufe MA-7A mit 60 W und 16,6 kg, im selben Jahr kam die 45/45-Stereoschallplatte.
Die Röhrenjahre beginnen 1961 mit dem SQ-5A, 2 × 12 W, einem der ersten integrierten Stereoverstärker und dem ersten mit Luxmans eigener Klangregelschaltung, die bis heute in den Verstärkern steckt. 1962 folgten der SQ-65 mit patentierter Motional-Feedback-Regelung und der Phono-Vorverstärker PZ-11 mit Germaniumtransistoren, 1964 der SQ-38D als erster Luxman mit Trioden und Anfang der 38er-Serie, 1966 die OTL-Endstufe MQ-36 ohne Ausgangsübertrager und die Mono-Endstufe MB-88 von Susumu Uehara. 1968 kamen SQ-505 und SQ-507 mit Transistoren, 1969 war die Röhrenzeit bei den Vollverstärkern vorbei. Von 1971 bis 1980 verkaufte Luxman rund 70 Bausätze unter dem Namen LUXKIT, 1972 gründete die Firma mit GoldStar die Zweitmarke L&G.
Zum 50. Jubiläum 1975 kamen die Endstufe M-6000 mit 2 × 300 W, von der nur 25 Stück entstanden, der Vorverstärker C-1000 und der Tuner T-110. 1977 folgte die Laboratory Reference Series mit DC-Verstärkern und Synthesizer-Tunern. Bei den Plattenspielern steht der riemengetriebene P-22 von 1966 am Anfang, 1975 kam mit dem PD-121 der erste Direktantrieb, 1976 der günstige PD-282, 1980 der PD-300 mit Vakuumansaugung. 1982 erschien das Kassettendeck D-05, der erste CD-Player hieß DX-104 und nutzte die Technik des Alpine AD-7100. 1985 zeichnete die japanische Regierung die Modelle LV-105 und LV-103 mit einem Technologiepreis aus, 1986 kam der Phono-Vorverstärker LE-109 für 1.300 DM, der sich so schlecht verkaufte, dass er heute sehr selten ist.
- 1925Gründung durch T. Hayakawa und K. Yoshikawa
- 1928Radiobausatz 735 und Plattenspieler 1730
- 1952Ausgangsübertrager OY-15, Anfang der OY-Reihe
- 1961SQ-5A, Röhren-Vollverstärker mit Luxmans Klangregelschaltung
- 1964SQ-38D, erster Luxman mit Trioden, Beginn der 38er-Serie
- 1966MQ-36, OTL-Endstufe ohne Ausgangsübertrager; erstes Laufwerk P-22
- 1972Zweitmarke L&G mit GoldStar
- 1975M-6000, 2 × 300 W in 25 Exemplaren; erster Direktantrieb PD-121
- 1977Laboratory Reference Series: DC-Verstärker und Synthesizer-Tuner
- 1984Fusion mit Alpine, Vertrieb über Discounter, Ende der Plattenspieler
- 2000Alpine verkauft Luxman; Neustart unter neuen Eigentümern
Die Alpine-Jahre: Fusion, Discounter und das Ende der Plattenspieler
1984 fusionierte Luxman mit Alpine Electronics, einem japanischen Elektronikhersteller, der seine HiFi-Sparte und die Marke Alpage mit Luxman zusammenlegen wollte. Die Fusion brachte Luxman an den Rand des Ruins. Bis dahin galt die Marke als Edelmarke, die Geräte standen beim unabhängigen HiFi-Fachhändler. Um gegen Yamaha Marktanteile zu gewinnen, ließ Alpine Luxman danach in den USA über Costco und in England über Richer Sounds verkaufen, also über Händler, deren Geschäft die mittlere und billige Unterhaltungselektronik war.
Der Plan schlug fehl. Die Fachhändler verloren ihr Exklusivprodukt, und neben den günstigen Alpine-Geräten aus Kunststoff wirkte das teure Luxman-Programm fehl am Platz. Die Stammkundschaft wandte sich ab, die Verkäufe brachen ein, Luxman stand vor dem Ende. Alpine blieb bestehen, die Versuche, Luxman neu aufzustellen, scheiterten. Anfang 2000 verkaufte Alpine die Marke, im selben Jahr schloss die letzte Alpine-HiFi-Fertigung in Hongkong.
Warum gab es Ende der Achtziger keine Luxman-Plattenspieler mehr? Auch das lag an Alpine. Die Laufwerke waren ausgezeichnet, aber die Stückzahlen klein und der Gewinn für Alpine zu gering, also wurde die Fertigung eingestellt. Der deutsche Vertrieb All Akustik verkaufte danach Laufwerke von Micro Seiki. Alle Luxman-Plattenspieler stehen weiter unten in der Gruppe Plattenspieler.
Plattenspieler 1976–1985 · 10 Modelle
Das früheste Luxman-Laufwerk im Katalog ist der riemengetriebene P-22 von 1966, der erste Direktantrieb der PD-121 von 1975. Die Modelle auf dieser Seite reichen vom günstigen Direktantrieb PD-282 (1976) bis zu den Vakuum-Laufwerken PD-300 und PD-375 und enden Mitte der Achtziger mit dem Rückzug unter Alpine. Alle sind selten. Wer eines findet, prüft zuerst Tonarmlager, Lift und Stroboskop, denn Ersatzteile gibt es nicht mehr.
Plattenspieler, manuell · Direktantrieb · 1976
Luxman PD-282
-
Mit Haube, in jeder Stellung arretierbar -
Der S-Arm mit Lateralgewicht und Antiskating -
Drehzahlwahl und Feinregler vorn -
Rückseite, die Füße lassen sich 10 mm in der Höhe verstellen
| Antrieb | Direkt, 6-poliger AC-Servomotor |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min, ±4 % regelbar |
| Plattenteller | 300 mm, Aluminium-Druckguss |
| Gleichlaufschwankungen | 0,03 % |
| Fremdspannungsabstand | über 60 dB |
| Hochlaufzeit | 1,5 s |
| Tonarm | S-Form, mittelschwer, Aluminium, manuell |
| Effektive Länge | 237 mm |
| Überhang | 15 mm |
| Tonabnehmergewicht | 4–12 g |
| Auflagekraft | 0–3 g |
| Maße (B × H × T) | 471 × 175 × 373 mm |
| Gewicht | 10 kg |
| Leistungsaufnahme | 12 W |
Mit dem PD-282 wollte Luxman 1976 einen bezahlbaren Direktantrieb anbieten, ohne die Qualität der großen Laufwerke aufzugeben. Die Elektronik hält den sechspoligen Motor auf 0,03 % Gleichlaufschwankung, der Stroboskopring am Tellerrand wird von einer Neonlampe angestrahlt. Beides gab es bei späteren Modellen nicht mehr: Die Nachfolger bekamen gerade Arme und das Spiegelreflex-Stroboskop im Fenster.
Der S-Arm läuft in Lagern mit sehr geringer Reibung, dazu kommen ölgedämpfter Lift, Lateralgewicht und Antiskating. Die Füße lassen sich um 10 mm in der Höhe verstellen, die Haube rastet in jeder Stellung. Der PD-282 ist seltener als seine Brüder, und ich würde ihn genauso kaufen wie einen PD-277, wenn der Arm spielfrei ist.
Plattenspieler, Vollautomat (PD-272 manuell) · Direktantrieb · Ende 1970er bis ca. 1980
Luxman PD-277 und PD-272
- PD-272
- PD-277
| Antrieb | Direkt, bürstenloser DC-Motor |
|---|---|
| Bedienung | PD-277 Vollautomat, Tipptasten PD-272 manuell mit Lift |
| Tonarm | Luxman TA-1, 240 mm |
| Gleichlaufschwankungen | unter 0,03 % |
| Geräuschspannungsabstand | über 60 dB (IEC-B) |
| Gewicht | 10 kg |
Der PD-277 ist der Vollautomat der Reihe: Ein zweiter Motor führt den Tonarm, du tippst nur Start. Der PD-272 ist dasselbe Laufwerk ohne Automatik, er kam Ende 1977 in Japan und lief parallel zum 277. Beide tragen den TA-1, den Luxman auch einzeln verkaufte.
Technik, Stroboskop, zwölf Fotos und der Vergleich der beiden stehen auf der eigenen Modellseite.
Plattenspieler, Halbautomat · Direktantrieb · 1981–1984
Luxman PD-284
-
Front mit Tasten für Start und Stopp -
Spiegelreflex-Stroboskop im Fenster -
Armbasis mit Gegengewicht und Lift -
Der 1,6 kg schwere Druckgussteller -
Der gerade Arm von oben, 227 mm effektive Länge -
Seitenansicht mit Haube -
Rückseite -
Unterseite mit dem Schalter für die Endabschaltung -
Detail der Armaufhängung -
Headshell mit System -
Bedienelemente im Detail -
Ohne Haube
| Antrieb | Direkt, DC-Servomotor |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min, ±4 % regelbar |
| Stroboskop | Spiegelreflex |
| Plattenteller | 300 mm, Aluminium-Druckguss, 1,6 kg |
| Gleichlaufschwankungen | 0,035 % |
| Fremdspannungsabstand | 70 dB |
| Hochlaufzeit | 1,5 s |
| Tonarm | gerade, statisch balanciert, Low Mass |
| Effektive Länge | 227 mm |
| Überhang | 16 mm |
| Tonabnehmergewicht | 4,5–9 g |
| Auflagekraft | 0–3 g |
| Maße (B × H × T) | 438 × 128 × 350 mm |
| Leistungsaufnahme | 12 W |
| Neupreis 1982 | 450 DM ohne System |
Der PD-284 löste den rein manuellen PD-282 ab. Du startest von Hand, am Ende der Platte hebt die Halbautomatik den Arm an und schaltet ab. Wer das nicht will, legt den Schalter auf der Unterseite um, dann läuft der Teller weiter.
Mit 450 DM ohne System war er 1982 das günstigste Luxman-Laufwerk. Das flache Gehäuse und der leichte gerade Arm mit 227 mm verlangen nach einem leichten System zwischen 4,5 und 9 g.
Plattenspieler, Vollautomat · Direktantrieb · ab 1982
Luxman PD-288
-
Tipptasten für Start, Stopp und Lift -
Armbasis -
Spiegelreflex-Stroboskop -
Rückseite
| Antrieb | Direkt, DC-Servomotor |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min, ±3 % regelbar |
| Plattenteller | 300 mm, Aluminium-Spritzguss, 1,6 kg |
| Gleichlaufschwankungen | 0,035 % |
| Fremdspannungsabstand | über 75 dB |
| Hochlaufzeit | 1,3 s |
| Tonarm | gerade, leicht, Aluminium, Low Mass |
| Effektive Länge | 230 mm |
| Spurfehlwinkel | +2° / −1° |
| Überhang | 16 mm |
| Tonabnehmergewicht | 4–12 g |
| Auflagekraft | 0–3 g |
| Maße (B × H × T) | 438 × 160 × 365 mm |
| Gewicht | 7,5 kg |
| Leistungsaufnahme | 12 W |
Der PD-288 ist der Vollautomat über dem PD-284: Ein zweiter Motor bewegt den Arm, bedient wird mit Tipptasten, die Drehzahl kontrollierst du im Spiegelreflex-Stroboskop. Mit 75 dB Fremdspannungsabstand liegt er über dem 284, das Gehäuse ist dasselbe schlichte Luxman-Design, das alle Laufwerke der Reihe tragen.
Er gehörte zum oberen Preissegment und lohnt sich heute, wenn die Automatik sauber in die Einlaufrille trifft. Die Mechanik dafür sitzt unter dem Chassis und ist nicht mehr als Ersatzteil zu bekommen.
Plattenspieler, manuell · Direktantrieb
Luxman PD-289
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Front Foto: Siegfried Schwarz -
Von oben Foto: Siegfried Schwarz -
Armbasis mit Höhenverstellung Foto: Siegfried Schwarz -
Gegengewicht und Antiskating Foto: Siegfried Schwarz -
Headshell Foto: Siegfried Schwarz -
Bedienelemente Foto: Siegfried Schwarz -
Seitenansicht Foto: Siegfried Schwarz -
Rückseite Foto: Siegfried Schwarz -
Der TA-1 als Einzelarm Foto: lencoheaven.net
| Antrieb | Direkt, 6-poliger AC-Servomotor |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min, ±4 % regelbar |
| Plattenteller | 300 mm, Aluminium-Druckguss |
| Gleichlaufschwankungen | 0,03 % |
| Fremdspannungsabstand | über 60 dB |
| Hochlaufzeit | 1,5 s |
| Tonarm | gerade, mittelschwer, Aluminium, manuell |
| Effektive Länge | 237 mm |
| Überhang | 15 mm |
| Tonabnehmergewicht | 4–12 g |
| Auflagekraft | 0–3 g |
| Maße (B × H × T) | 471 × 175 × 373 mm |
| Gewicht | 10 kg |
| Leistungsaufnahme | 12 W |
Für mich der interessanteste Komplettspieler der PD-2er-Reihe, und zwar wegen des Arms: ein leicht abgewandelter TA-1, höhenverstellbar, mit auswechselbarem Armrohr, extrem geringer Lagerreibung, ölgedämpftem Lift und Antiskating. Laufwerk und Gehäuse teilt er sich mit dem PD-282, nur der S-Arm ist dem geraden gewichen.
Der PD-289 ist noch seltener als der 282. Wer einen findet, bekommt mit der Höhenverstellung einen Arm, der sich für jedes System parallel zur Platte stellen lässt.
Plattenspieler, Vollautomat · Quarz-Direktantrieb · 1984
Luxman PD-291
-
Von oben -
Tipptasten für Lift und Start -
Tonarm und Armbasis -
Seitenansicht -
Frontansicht Foto: Jan Eskildsen
| Antrieb | Direkt, DC-Motor, quarzgeregelt |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min |
| Plattenteller | 30 cm, 1,75 kg |
| Gleichlaufschwankungen | unter 0,03 % |
| Geräuschspannungsabstand | über 70 dB (DIN 45544) |
| Hochlaufzeit | 1,3 s |
| Tonarm | gerade, Low Mass, effektive Länge 230 mm, Überhang 15 mm |
| Maße (B × H × T) | 440 × 148 × 420 mm geschlossen |
| Gewicht | 6,5 kg |
| Bauzeit | Ende 1984 |
Der PD-291 ist der letzte große Vollautomat von Luxman: Quarzregelung für den Direktantrieb, ein zweiter Motor für den Arm, Tipptasten und das Spiegelreflex-Stroboskop. Er gehörte zum oberen Preissegment und ist mit 6,5 kg deutlich leichter gebaut als die zehn Kilo schweren Laufwerke der ersten Generation.
Die Quarzregelung macht den Feinregler überflüssig, deshalb fehlt er. Prüfe stattdessen, ob das Stroboskopmuster bei beiden Drehzahlen sofort steht.
Plattenspieler mit Vakuumansaugung · Riemenantrieb · 1980
Luxman PD-300
| Antrieb | Riemen |
|---|---|
| Besonderheit | Vakuumansaugung der Platte (VDS) |
| Geräuschspannungsabstand | 80 dB |
| Gleichlaufschwankungen | unter 0,03 % |
| Maße (B × H × T) | 490 × 200 × 390 mm |
| Gewicht | 18 kg |
1980 führte Luxman mit dem PD-300 die Vakuumansaugung ein: Die Platte wird nach dem Auflegen an den Teller gesaugt, wellige Pressungen liegen plan. Der Antrieb läuft über Riemen, das 18 kg schwere Laufwerk kommt ohne Tonarm und nimmt einen Arm deiner Wahl auf.
Du hast Prospekt oder Bedienungsanleitung zum PD-300? Dann ergänzen wir Tonarmbasis, Teller und Motor.
Plattenspieler mit Vakuumansaugung · Direktantrieb · 1981–1985
Luxman PD-375
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Front -
Teller mit der Ansaugfläche für die Platte -
Stroboskop und Drehzahlwahl -
Seitenansicht -
Rückseite -
Detail der Vakuumansaugung -
Mit Haube -
Der Arm in TA-1-Bauart -
Armbasis mit Höhenverstellung
| Antrieb | Direkt, quarzgeregelter Servomotor |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min |
| Besonderheit | Vakuum Disc Stabilizer (VDS) |
| Plattenteller | 300 mm, Aluminium-Spritzguss |
| Gleichlaufschwankungen | 0,03 % |
| Geräuschspannungsabstand | über 74 dB |
| Hochlaufzeit | 1,5 s |
| Tonarm | gerade, mittelschwer, Aluminium, manuell, Bauart TA-1 |
| Effektive Länge | 230 mm |
| Spurfehlwinkel | +2° / −1° |
| Überhang | 16 mm |
| Tonabnehmergewicht | 4–13 g |
| Auflagekraft | 0–3 g |
| Maße (B × H × T) | 438 × 160 × 365 mm |
| Gewicht | 10,5 kg |
| Leistungsaufnahme | 12 W |
Der PD-375 ist das Spitzenlaufwerk mit Tonarm: Vakuum Disc Stabilizer wie beim PD-300, dazu ein quarzgeregelter Direktantrieb und ein Arm nach dem Muster des TA-1. Die Ansaugung glättet wellige Platten, der Antrieb bleibt mit 74 dB Geräuschspannungsabstand leise.
Bei der Besichtigung lasse ich die Pumpe laufen und höre, ob die Platte innerhalb weniger Sekunden anliegt und das Geräusch danach verschwindet.
Plattenspieler, Halbautomat · Riemenantrieb · 1985
Luxman PD-210
| Antrieb | Riemen, Servo |
|---|---|
| Bedienung | Halbautomat |
| Gleichlaufschwankungen | 0,08 % |
| Fremdspannungsabstand | über 70 dB |
| Maße (B × H × T) | 416 × 111 × 355 mm |
| Gewicht | 4,3 kg |
Der PD-210 von 1985 ist das kleinste Laufwerk der Reihe und eines der letzten: ein flacher Halbautomat mit servogeregeltem Riemenantrieb und 4,3 kg Gewicht. Nach der Alpine-Fusion stellte Luxman die Plattenspielerfertigung ein, in Deutschland verkaufte der Vertrieb All Akustik danach Laufwerke von Micro Seiki.
Tonarm, gerade, einzeln erhältlich
Luxman TA-1
| Bauart | gerade, austauschbares Armrohr |
|---|---|
| Balance | statisch |
| Effektive Länge | 240 mm |
| Kröpfungswinkel | 21,5° |
| Überhang | 15 mm |
| Tonabnehmergewicht | 2–16 g |
| Auflagekraft | 0–3 g |
| Höhenverstellung | 43–90 mm |
| Ausstattung | Antiskating, Lift, Armbasis-Stabilisator |
Der TA-1 ist der einzige Luxman-Tonarm, den es auch einzeln zu kaufen gab, in den USA 1978 für 125 Dollar. Er sitzt auf PD-272 und PD-277, in abgewandelter Form auf PD-289 und PD-375. Mit 240 mm effektiver Länge und 15 mm Überhang ergibt sich ein Montageabstand von 225 mm zwischen Drehpunkt und Tellerachse.
Die Höhenverstellung über 47 mm ist für einen Arm dieser Zeit ungewöhnlich großzügig und macht ihn auf fremden Laufwerken brauchbar.
PD-277 und PD-272 mit TA-1 Tonarme: Länge, Überhang, Resonanz
Ein Luxman-Laufwerk braucht einen Verstärker mit Phono-Eingang: HiFi-Receiver mit Phono im Test ›
Röhren-Vollverstärker 1962–1970 · 7 Modelle
Luxman war der größte japanische Hersteller von Röhrengeräten und baute auch für andere Marken. Eine vollständige Liste gibt es nicht, aber die Linie ist klar: 1961 der SQ-5A, 1964 der erste SQ-38 mit Trioden, 1969 das Ende der Röhren-Vollverstärker mit dem SQ-77T. Bausätze mit der Bezeichnung LUXKIT sind dieselben Geräte vorgefertigt zum Komplettieren, keine Bastlerware, nur mit anderer Typenbezeichnung. Wer die Spitze sucht, nimmt einen CL-Vorverstärker mit einer MQ-Endstufe, beide weiter unten.
Röhren-Vollverstärker · 1962
Luxman SQ-5B
| Sinusleistung | 2 × 14 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz −1,5 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 4,5 mV / 50 kΩ Tuner, Tape, AUX: 250 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 60 dB · Tape 54 dB Tuner, AUX 65 dB bei Vollaussteuerung |
| Lautsprecher | 4, 8, 16 und 32 Ω |
| Maße (B × H × T) | 390 × 155 × 290 mm |
| Gewicht | 11,2 kg |
1961 brachte Luxman den SQ-5A mit 2 × 12 W, den ersten Verstärker mit der hauseigenen Klangregelschaltung, die bis heute in Luxman-Geräten steckt. 1962 folgte der SQ-5B mit 2 × 14 W. Der Abgriff für 32-Ω-Lautsprecher verrät das Alter: Solche Boxen gab es damals noch, heute hängst du ihn an 8 Ω und bist zufrieden.
Röhren-Vollverstärker · 1962
Luxman SQ-65
| Ausgangsleistung | 2 × 28 W |
|---|---|
| Röhren | 11 |
| Besonderheit | Motional-Feedback-Regelung (MFB), international patentiert |
| Maße (B × H × T) | 363 × 127 × 320 mm |
| Gewicht | 14,5 kg |
Der SQ-65 ist der stärkere Bruder des SQ-5B aus demselben Jahr: 2 × 28 W aus elf Röhren und eine patentierte Motional-Feedback-Regelung, die die Bewegung des Lautsprechers in die Gegenkopplung einbezieht. Was MFB genau macht, erkläre ich auf der eigenen Seite.
Ein Datenblatt zum SQ-65 liegt im Archiv, die vollständigen Werte tragen wir nach.
Röhren-Vollverstärker · 1963–1969
Luxman SQ-77 und SQ-78
SQ-77 ab 1963/64, überarbeitet 1965 · SQ-78 ab 1967 · SQ-77T mit Transistoren ab 1969
- SQ-77
- SQ-78
- SQ-77T
-
SQ-77, Front Foto: Nils Rinner -
Von oben: vier 6RA8 in der Endstufe Foto: Nils Rinner -
Röhren und Übertrager Foto: Nils Rinner -
Rückseite mit Schraubklemmen, beim SQ-78 durch Stecker ersetzt Foto: Nils Rinner -
Verdrahtung unter dem Chassis Foto: Nils Rinner -
Knöpfe im Detail Foto: Nils Rinner -
Seitenansicht Foto: Nils Rinner -
Von schräg vorn Foto: Nils Rinner -
Lautsprecherstecker des SQ-78 -
SQ-77T von oben: Trafo und Transistorplatinen statt Röhren
| Sinusleistung | 2 × 12 W (8 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 1 % |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono: 4,0 mV / 50 kΩ Tape: 400 mV / 100 kΩ AUX 1, AUX 2: 300 mV / 100 kΩ Monitor: 400 mV / 90 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 57 dB · Tape 55 dB · AUX 63 dB |
| Klangregelung | je Kanal getrennt Bass ±9 dB / 100 Hz · Höhen ±9 dB / 10 kHz Rumpelfilter 80 Hz · Scratchfilter 5 kHz |
| Ausstattung | Tape Monitor, Kopfhörer, Low Boost, Kanal-Mix |
| Röhren | 4 × 6RA8, 2 × 6AN8, 3 × 12AX7 4 Siliziumdioden SM-150b |
| Lautsprecher | 8 und 16 Ω |
| Leistungsaufnahme | 120 W max. |
| Maße (B × H × T) | 348 × 130 × 215 mm |
| Gewicht | 8,7 kg |
| Sinusleistung | 2 × 20 W (16 Ω) · 2 × 30 W (8 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,5 % bei 20 W · 0,1 % bei 10 W 16 Ω, 1 kHz |
| Frequenzgang | 10–50.000 Hz +0/−3 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono: 1,8 mV / 50 kΩ AUX 1: 200 mV · AUX 2: 800 mV Tape: 180 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 65 dB |
| Transistoren | 4 × 2SC627, 2 × 2SB421, 8 × 2SC693, 2 × 2SC56 Dioden 4 × B170004 |
| Leistungsaufnahme | 150 W max. · 30 W ohne Signal |
| Maße (B × H × T) | 365 × 145 × 215 mm mit Holzgehäuse |
Der SQ-77 kam 1963/64 mit 2 × 10 W, 1965 hob Luxman die Leistung auf 2 × 12 W und änderte die Eingangsempfindlichkeiten, Schalter und Knöpfe blieben, wo sie waren. Der SQ-78 von 1967 ist technisch der 77 von 1965: Auf der Rückseite ersetzen zwei Stecker die Schraubklemmen, vorn sind die Knöpfe beige statt dunkelgrau. Mehr Unterschied gibt es nicht.
1969 löste der SQ-77T die Röhren ab, das T steht für Transistor. Germanium- und Siliziumtransistoren übernahmen, das Design blieb, die Programmwahlschalter und die Rückseite auch. Erkennbar ist der Wechsel am Gehäuse: Holz statt Metall, Knöpfe ganz aus Aluminium statt kunststoffummantelt. Der SQ-77T II ist eine weitere leichte Überarbeitung.
Luxmans Modellbezeichnungen dieser Jahre sind chaotisch, viele Reihen liefen nur kurz, Datenblätter fehlen. Meine Faustregel: Gibt es zu einem Modell keinen Prospekt, wurde es nur kurz verkauft. SQ-77, SQ-78 und SQ-77T sind heute so gut wie nicht mehr zu finden.
Röhren-Vollverstärker · 1964
Luxman SQ-38D
| Ausgangsleistung | 2 × 10 W |
|---|---|
| Endröhren | 6RA8 |
| Vor- und Treiberstufen | 12AX7, 12AU7 |
| Ausgangsübertrager | OY-14 |
| Vertrieb | nur in Japan |
Der SQ-38D von 1964 ist der erste Luxman mit Trioden und der Anfang der 38er-Serie, die über SQ-38F, SQ-38FD und SQ-38 bis zum heutigen SQ-38 Signature reicht. 2 × 10 W aus 6RA8 mit dem hauseigenen Übertrager OY-14. Exportiert wurde er nie, ein SQ-38D in Europa ist ein Japan-Import.
Röhren-Vollverstärker · 1970
Luxman SQ-38FD
| Sinusleistung | 2 × 30 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,7 % |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz −1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 4,5 mV / 50 kΩ Tuner, Tape, AUX: 200 mV |
| Phono RIAA | ±0,5 dB, 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 60 dB · Tape 54 dB Tuner 65 dB · AUX 70 dB bei Vollaussteuerung |
| Röhren | 4 × 50CA10, 2 × 6AQ8, 2 × 6267, 4 × 12AX7 |
| Maße (B × H × T) | 476 × 190 × 335 mm |
| Gewicht | 18 kg |
Der SQ-38FD von 1970 ist der große Vollverstärker der 38er-Serie: 2 × 30 W aus vier 50CA10, 18 kg, Holzgehäuse. Die 50CA10 ist eine japanische Endröhre, die es als Ersatz kaum noch gibt. Vor dem Kauf lasse ich mir deshalb die Endröhren zeigen und frage nach Ersatz im Lieferumfang.
Der graue SQ-1220 unter den Transistorgeräten ist vermutlich die Studio-Ausführung des SQ-38F.
Röhren-Vollverstärker, Neuauflage · um 2006
Luxman SQ-38 Signature
| Verkaufspreis 2006 | 3.500 US-Dollar |
|---|
Die 38er-Linie hat das Ende der klassischen Luxman-Jahre überlebt. Der SQ-38 Signature kostete 2006 in den USA 3.500 Dollar und zeigt, wofür die Marke nach dem Neustart steht: Röhren-Vollverstärker im alten Format mit Holzgehäuse. Wer so ein Gerät neu statt gebraucht will, findet die aktuellen Röhrenverstärker in unserer Kaufberatung.
Röhren-Vollverstärker, Bausatz · 1970er
Luxman LX-33 / LUXKIT A1033
Zwischen 1971 und 1980 verkaufte Luxman rund 70 Bausätze unter dem Namen LUXKIT, darunter Röhren- und Transistorverstärker, Plattenspieler und Werkzeug. Der LX-33 ist der Röhren-Vollverstärker daraus, Bausatznummer A1033. Bei einem Bausatz schaue ich zuerst unter das Chassis: saubere Lötstellen und kurze Drähte, dann ist er so gut wie ein Werksgerät.
Daten zum LX-33 fehlen uns noch. Du hast die Bauanleitung? Dann schreib uns.
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Röhren-Vorverstärker 1960er–1987 · 6 Modelle
Die CL-Reihe ist Luxmans Röhren-Vorstufe über drei Jahrzehnte: vom CL-30 mit sieben Röhren und Mikrofoneingang bis zum CL-360 von 1987, den es nur im Paket mit der Endstufe MQ-360 gab. Alle haben zwei Phono-Eingänge, bei den späteren Modellen mit umschaltbarer Impedanz. Für MC-Systeme gehört ein Luxman-Übertrager dazu, die Daten stehen am Ende der Gruppe.
Röhren-Vorverstärker
Luxman CL-30
| Ausgangsspannung | 2 V, 15 V |
|---|---|
| Ausgangsimpedanz | 550 Ω |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1: 2 mV, 4 mV (100, 50, 20 kΩ) Phono 2: 2 mV (100, 50, 20 kΩ) AUX 1: 170 mV / 150 kΩ · AUX 2, Tuner: 170 mV / 100 kΩ Tape 1–3: 170 mV / 170 kΩ · Mikrofon: 2 mV / 50 kΩ |
| Phono RIAA | 30–15.000 Hz ±0,3 dB |
| Klangregelung | Bass 100, 250, 500 Hz · Höhen 8, 4, 2 kHz Equalizer 100 Hz: 0, ±1, ±2 dB |
| Filter | Low 15 Hz, 80 Hz · High 12 kHz, 7 kHz 12 dB/Okt. |
| Röhren | 6 × 12AX7, 1 × 12AU7 |
| Ausstattung | Tape-Dubbing für drei Decks, Tone Defeat, Kopfhörer, 2 geschaltete und 2 ungeschaltete Netzausgänge |
Der CL-30 ist die Vorstufe für Leute mit drei Tonbandgeräten: drei Tape-Eingänge mit Dubbing-Schalter, dazu ein Mikrofoneingang und ein Equalizer bei 100 Hz. Die Klangregler haben wählbare Eckfrequenzen, Filter oben und unten lassen sich zuschalten. Sieben Röhren, alle 12AX7 und 12AU7, also gut zu ersetzen.
Röhren-Vorverstärker
Luxman CL-34
Der CL-34 steht zwischen CL-30 und CL-35. Außer dem Foto und der Einordnung als Röhren-Vorstufe haben wir nichts zu ihm. Du besitzt einen mit Prospekt oder Anleitung? Dann ergänzen wir Röhrenbestückung, Eingänge und Neupreis.
Röhren-Vorverstärker · ab 1970, mehrfach überarbeitet
Luxman CL-35
CL-35 MK II ab 1975
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Bedienelemente -
Von schräg oben -
Innen: fünf 12AX7 und zwei 12AU7 -
Netzteil und Platine -
Chassis von oben -
Rückseite: drei AUX, zwei Phono, zwei Pre-out -
Rückseite im Detail
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1: 1,3 mV (30, 50, 100 kΩ) Phono 2: 1,3 mV / 50 kΩ AUX 1–3, Tape, Tuner: 130 mV / 110 kΩ |
|---|---|
| Phono RIAA | ±0,3 dB, 20–20.000 Hz |
| Klirrfaktor | 0,08 % bei 2 V Ausgangsspannung |
| Ausgangsspannung | 2–20 V max. |
| Leistungsbandbreite | 2–100.000 Hz |
| Frequenzgang | 10–30.000 Hz ±0,5 dB |
| Kanaltrennung | über 50 dB |
| Fremdspannungsabstand | 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM über 75 dB AUX, Tuner, Tape 85 dB |
| Röhren | 5 × 12AX7, 2 × 12AU7 Dioden 4 × DS16A, 4 × DS16C4 |
| Ausstattung | Subsonic-Filter, Low-Cut, Klangregelung abschaltbar, AUX 1 und 2 regelbar, 2 × Pre-out (1 regelbar), 2 × Tape Monitor, Tape-Dubbing, Kopfhörer |
| Zubehör | MC-Übertrager Luxman 8025, Holzgehäuse |
| Maße (B × H × T) | 476 × 190 × 275 mm |
| Gewicht | 12 kg |
| Leistungsaufnahme | 30 W |
| Neupreis 1975 | 2.400 DM CL-35 MK II |
Der CL-35 war einzeln zu haben und wurde ab 1970 mehrfach überarbeitet, der MK II von 1975 kostete 2.400 DM. Die Ausstattung ist die einer Studio-Vorstufe: drei AUX-Eingänge, zwei davon mit Pegelsteller, zwei Vorstufenausgänge, abschaltbare Klangregelung, Subsonic- und Low-Cut-Filter. Für MC-Systeme braucht er den Übertrager 8025.
Mit fünf 12AX7 und zwei 12AU7 ist die Röhrenbestückung unkritisch. Ich prüfe vor allem die Schalter, die oxidieren bei seltener Nutzung.
Röhren-Vorverstärker
Luxman CL-36
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 und 2: 2,6 mV Phono 1: 100, 50, 33 kΩ · Phono 2: 50 kΩ AUX, Tape, Tuner: 170 mV / 70 kΩ |
|---|---|
| Phono RIAA | ±0,3 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 80 dB AUX, Tape, Tuner 95 dB |
| Frequenzgang | Phono 20–20.000 Hz ±1 dB AUX, Tuner, Tape 10–50.000 Hz ±1 dB |
| Klirrfaktor | 0,03 % |
| Ausgangsspannung | 2–20 V max. |
| Röhren | 7 × 12AX7/ECC83, 4 × 12AU7/ECC82 |
| Zubehör | MC-Übertrager Luxman 8025 |
| Maße (B × H × T) | 440 × 162 × 278 mm |
| Gewicht | 12 kg |
Der CL-36 bringt elf Röhren mit, alle aus der ECC-Familie, also jederzeit ersetzbar. Gegenüber dem CL-35 ist der Klirrfaktor auf 0,03 % gesunken und der Phono-Geräuschspannungsabstand auf 80 dB gestiegen. Die Impedanz von Phono 1 wählst du zwischen 100, 50 und 33 kΩ.
Röhren-Vorverstärker · 1987
Luxman CL-360
| Eingangsempfindlichkeit | Phono: 1,8 mV / 50 kΩ AUX, Tape, Tuner: 170 mV / 100 kΩ |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | Phono 81 dB AUX, Tape, Tuner 97 dB |
| Frequenzgang | Phono 20–20.000 Hz ±0,3 dB AUX, Tuner, Tape 5–100.000 Hz ±1 dB |
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Ausgangsspannung | 2–20 V max. |
| Röhren | 3 × 12AX7, 5 × 12AU7 |
| Maße (B × H × T) | 492 × 142 × 402 mm |
| Gewicht | 11,5 kg |
| Neupreis 1987 | 13.000 DM im Paket mit MQ-360 |
CL-360 und MQ-360 gab es 1987 nur zusammen, für 13.000 DM. Mehr hat Luxman mit Röhren nie gebaut. Die Vorstufe arbeitet mit acht Röhren und reicht am Hochpegeleingang bis 100 kHz. Wer das Paar komplett findet, zahlt viel.
Zubehör: Step-up-Übertrager für MC-Tonabnehmer
Luxman MC-Übertrager 8020, 8025 und 8030
| Merkmal | 8020 | 8030 | 8025 |
|---|---|---|---|
| Verstärkung | 20 dB (1 : 10) | 30 dB (1 : 32) | 20 dB (1 : 10) |
| Primärimpedanz | 20–40 Ω | 1,5–3,5 Ω | 40 Ω |
| Sekundärimpedanz | 47–50 kΩ | 47–50 kΩ | – |
| Max. Eingangsspannung | 70 mV | 22 mV | 70 mV |
| Frequenzgang (−1 dB) | 10–100.000 Hz | 10–100.000 Hz | 10–100.000 Hz |
| Klirrfaktor | 0,003 % max. | 0,003 % max. | 0,003 % max. |
| Kanaltrennung (1 kHz) | 90 dB | 90 dB | 90 dB |
| Fremdspannungsabstand | 95 dB | 95 dB | 95 dB |
| Gewicht | 100 g | 100 g | 100 g |
Die CL-Vorstufen haben keinen MC-Eingang, dafür gab es drei Übertrager: 8020 und 8025 mit 20 dB für Systeme um 20 bis 40 Ω, den 8030 mit 30 dB für sehr niederohmige Systeme bis 3,5 Ω. Der C-5000A erreicht mit dem 8030 seine 76 dB am MC-Eingang. Dazu kam der Adapter AD-8000 mit Cinch-Ausgängen.
Röhren-Endstufen 1966–1987 · 7 Modelle
Die MQ-Reihe sind Luxmans Stereo-Röhrenendstufen, die MB-3045 die Mono-Ausführung für den Betrieb zu zweit. 1966 kam mit der MQ-36 eine OTL-Endstufe ohne Ausgangsübertrager, 2 × 25 W, 18,7 kg, lange ein Verkaufsschlager, im selben Jahr die Mono-Endstufe MB-88. Die MQ-60 von 1969 beendete die klassische Reihe, 1987 kam mit der MQ-360 noch einmal eine Röhrenendstufe, nur im Paket mit dem CL-360.
Stereo-Röhrenendstufe · 1969
Luxman MQ-60
| Ausgangsleistung | 2 × 30 W an 4, 8 oder 16 Ω |
|---|---|
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz |
| Klirrfaktor | max. 0,3 % |
| Röhren | 4 × 50CA10, 2 × EF86, 2 × ECC85 |
| Maße (B × H × T) | 410 × 160 × 205 mm |
| Gewicht | 14 kg |
Die MQ-60 von 1969 ist die letzte Endstufe der klassischen MQ-Reihe: 2 × 30 W aus vier 50CA10, mit EF86 und ECC85 davor. Die 50CA10 ist dieselbe Endröhre wie im SQ-38FD, und sie ist das Ersatzteilproblem beider Geräte. Wer eine MQ-60 kauft, kauft die Röhren mit.
Stereo-Röhrenendstufe
Luxman MQ-68C
| Ausgangsleistung | 2 × 30 W (4 und 8 Ω) 2 × 20 W (16 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Frequenzgang | 10–60.000 Hz −1 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 105 dB |
| Röhren | 4 × 50CA10, 2 × 6240G, 2 × 6267/EF86 |
| Ausgangsübertrager | OY15-6KHP |
| Maße (B × H × T) | 410 × 183 × 160 mm |
| Gewicht | 13,8 kg |
Die MQ-68C bringt dieselben vier 50CA10 wie die MQ-60, treibt sie aber mit 6240G und EF86 und erreicht 0,05 % Klirr und 105 dB Geräuschspannungsabstand. Der Übertrager ist der OY15-6KHP aus Luxmans eigener OY-Reihe, die schon 1952 mit dem OY-15 begann.
Stereo-Röhrenendstufe
Luxman MQ-70
Stereo-Röhrenendstufe
Luxman MQ-80
als Bausatz: LUXKIT KMQ-80
| Sinusleistung | 2 × 40 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 10–60.000 Hz −1 dB |
| Klirrfaktor | 0,5 % |
| Dämpfungsfaktor | 15 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | 800 mV 8 Ω, 40 W |
| Eingangsimpedanz | 80 kΩ |
| Röhren | 2 × 6336A, 2 × 12BH7A, 2 × ECC85, 2 × EF86 Dioden 10 × RA-1B, 2 × 1S2367, 4 × S3G80Z · Thyristoren SF-3G14, N-13T1 |
| Leistungsaufnahme | 250 W, max. 350 W |
| Maße (B × H × T) | 435 × 170 × 260 mm |
| Gewicht | 17 kg |
Die MQ-80 ist die ungewöhnlichste MQ: Statt vier Endröhren arbeiten zwei 6336A, Doppeltrioden mit dickem Kolben, die je Kanal 40 W liefern. Die Thyristoren im Netzteil verraten die späte Konstruktion. Als LUXKIT KMQ-80 gab es sie auch zum Selbstbau.
Mono-Röhrenendstufe
Luxman MB-3045
| Sinusleistung | 50 W (IHF), Mono |
|---|---|
| Frequenzgang | 10–40.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | über 95 dB |
| Klirrfaktor | unter 0,3 % |
| Maße (B × H × T) | 370 × 170 × 240 mm |
| Gewicht | 15,2 kg |
Die MB-3045 ist eine Mono-Endstufe mit 50 W, für Stereo brauchst du zwei. Passende Paare sind entsprechend selten, und die beiden sollten vom selben Baujahr sein, sonst klingt die Bühne schief.
Stereo-Röhrenendstufe
Luxman MQ-3600
| Sinusleistung | 2 × 50 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 10–35.000 Hz |
| Klirrfaktor | unter 0,5 % |
| Maße (B × H × T) | 465 × 168 × 206 mm |
| Gewicht | 17 kg |
Die MQ-3600 ist die Stereo-Schwester der MB-3045 mit denselben 50 W je Kanal in einem Gehäuse. Wer keine zwei Monoblöcke stellen will, nimmt sie.
Stereo-Röhrenendstufe · 1987
Luxman MQ-360
| Ausgangsleistung | 2 × 40 W (8 Ω, 1 kHz) |
|---|---|
| Eingangsempfindlichkeit | 1,1 V / 100 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand | 100 dB |
| Frequenzgang | 10–30.000 Hz +0/−1 dB |
| Röhren | 4 × 6550A, 2 × 12AU7A, zwei Treiberröhren |
| Maße (B × H × T) | 434 × 176 × 252 mm |
| Gewicht | 19 kg |
| Neupreis 1987 | 13.000 DM im Paket mit CL-360 |
1987 legte Luxman mit der MQ-360 noch einmal eine Röhrenendstufe auf, mit vier 6550A statt der alten 50CA10. Die 6550 gibt es bis heute neu, das macht die MQ-360 zur pflegeleichtesten Röhrenendstufe der Marke. Verkauft wurde sie nur zusammen mit dem CL-360, 13.000 DM für das Paar.
SQ-Transistorverstärker 1965–1973 · 8 Modelle
Die SQ-Nummern tragen bei Luxman Röhren- wie Transistorgeräte, deshalb stehen hier nur die Transistor-Vollverstärker. 1965 kam mit dem SQ-101 der erste, 1968 folgten SQ-505 und SQ-507 mit 2 × 30 und 2 × 50 W, die Vorläufer der späteren L-505 und L-507. Die X-Modelle von 1971 und der üppig ausgestattete SQ-202 schließen die Reihe ab.
Transistor-Vollverstärker · 1965
Luxman SQ-101
Der SQ-101 ist Luxmans erster Transistor-Stereoverstärker, 1965, im selben Jahr wie der Phono-Vorverstärker PZ-24. Er ist so selten, dass wir keine einzige technische Angabe haben, nur dieses Foto aus England. Wer einen besitzt oder einen Prospekt hat: Wir tragen die Daten nach.
Transistor-Vollverstärker · Ende 1968
Luxman SQ-606
| Bestückung | 27 Transistoren, 7 Dioden |
|---|---|
| Ausstattung | Vor- und Endstufe auftrennbar, ein AUX-Eingang |
Ende 1968 kam neben dem SQ-77T ein weiterer Transistor-Vollverstärker, der SQ-606. Das Design verrät die Verwandtschaft. Gegenüber dem 77T fiel der zweite AUX-Eingang weg, dafür lassen sich Vor- und Endstufe trennen.
Transistor-Vollverstärker, Studio-Ausführung · um 1968
Luxman SQ-1220
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Front -
Rückseite mit den Anschlüssen für zwei Mono-Übertrager Foto: Michael Bock -
Innen Foto: Michael Bock -
Endstufe Foto: Michael Bock -
Bedienelemente Foto: Michael Bock -
Schalter für den Dämpfungsfaktor 2, 10 oder 80 Foto: Michael Bock -
Lautsprecheranschlüsse wie beim SQ-38F Foto: Michael Bock
| Sinusleistung | 2 × 35 W (16 Ω) · 2 × 50 W (8 Ω) |
|---|---|
| Dynamikbereich | 96 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2 mV / 50 kΩ · Phono MC: 0,2 mV mit Übertrager AUX 1: 110 mV · AUX 2: 750 mV Tuner, Tape: 200 mV |
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Frequenzgang | Endstufe 10–50.000 Hz ±1 dB Vorstufe 20–20.000 Hz ±1 dB |
| Kanaltrennung | 50 dB |
| Fremdspannungsabstand | 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 60 dB · AUX, Tuner, Tape 75 dB |
| Dämpfungsfaktor | 2, 10 oder 80 16 Ω, schaltbar |
| Zubehör | Luxman Step-up-Übertrager |
| Leistungsaufnahme | 220 W max. |
| Maße (B × H × T) | 476 × 180 × 275 mm |
| Gewicht | 13,6 kg |
Der SQ-1220 ist eine Rarität und eines der Rätsel im Luxman-Programm, wie SQ-101 und SQ-65. Das graue Gehäuse ohne Schriftzug, die Transistortechnik und die Anschlüsse für zwei Mono-Step-up-Übertrager am Phono-Eingang sprechen für Rundfunkstudios und Plattenfirmen als Kunden. Ich halte ihn für die Profi-Ausführung des SQ-38F von 1968, die Lautsprecheranschlüsse sind dieselben.
Ungewöhnlich ist der schaltbare Dämpfungsfaktor 2, 10 oder 80 für 16-Ω-Lautsprecher. Damit ließ sich die Box anpassen, später sparte Luxman das ein, weil es keine 16-Ω-Lautsprecher mehr gab.
Transistor-Vollverstärker · 1969
Luxman SQ-707
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Im Holzgehäuse -
Von schräg oben
| Sinusleistung | 2 × 30 W (4 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,09 % |
| Frequenzgang | 30–30.000 Hz ±1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 und 2 MM: 2,0 mV AUX, Tuner, Tape: 120 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 60 dB · AUX, Tuner, Tape 65 dB |
| Klangregelung | stufenweise schaltbar, getrennt für Höhen, Tiefen, links und rechts |
| Maße (B × H × T) | 375 × 125 × 227 mm |
| Gewicht | 8 kg |
Der SQ-707 von 1969 ist klein, 375 mm breit, und regelt den Klang in Stufen statt stufenlos, getrennt für jeden Kanal. Einen optisch passenden Tuner hat Luxman dazu nie gebaut. Für Restaurierer liegt der Schaltplan im Archiv: Schaltplan SQ-707 als JPG, 1600 Pixel breit.
Transistor-Vollverstärker · 1971
Luxman SQ-507X
| Endstufe | echte Komplementär-Endstufe, kapazitätsloser Ausgang |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 60 W (8 Ω) · 2 × 80 W (4 Ω) |
| Klirrfaktor | 0,03 % (DIN, 8 Ω) |
| Frequenzgang | 10–60.000 Hz −1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 40 (4 Ω) · 80 (16 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 und 2: 2 mV Phono 1: 30, 50, 100 kΩ umschaltbar · Phono 2: 50 kΩ |
| Maße (B × H × T) | 450 × 160 × 268 mm |
| Gewicht | 11 kg |
Der SQ-507X ist das Spitzenmodell der X-Reihe von 1971: 2 × 60 W an 8 Ω, kapazitätslos gekoppelt, mit umschaltbarer Impedanz an Phono 1. Sein Vorgänger SQ-507 von 1968 leistete 2 × 50 W. SQ-505X und SQ-503X teilen Gehäuse und Ausstattung und unterscheiden sich in der Leistung.
Transistor-Vollverstärker · 1971
Luxman SQ-505X
| Ausgangsleistung | 2 × 30 W |
|---|---|
| Maße (B × H × T) | 450 × 160 × 268 mm |
| Gewicht | 10,5 kg |
Die Mitte der X-Reihe mit 2 × 30 W. Ausstattung und Gehäuse sind die des SQ-507X, das Vorgängermodell SQ-505 von 1968 hatte dieselbe Leistung.
Transistor-Vollverstärker · 1971
Luxman SQ-503X
| Ausgangsleistung | 2 × 20 W |
|---|---|
| Maße (B × H × T) | 450 × 160 × 268 mm |
| Gewicht | 10 kg |
Der kleinste der drei mit 2 × 20 W im gleichen 450-mm-Gehäuse. Für Lautsprecher mit hohem Wirkungsgrad reicht das im Wohnzimmer.
Transistor-Vollverstärker · 1970–1973
Luxman SQ-202
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Mit dem Holzgehäuse, das es als Zubehör gab -
Rückseite: drei AUX, zwei Phono, zwei Tape, Main-in Foto: Glenn Stewart -
Innen Foto: Glenn Stewart -
Rückseite im Detail Foto: Glenn Stewart -
Pegelregler für AUX 2 und Main Foto: Glenn Stewart -
Von oben Foto: Glenn Stewart
| Sinusleistung | 2 × 70 W (8 Ω, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1: 2 mV / 50 kΩ Phono 2: 2 mV / 30, 50 oder 100 kΩ AUX 1–3, Tuner, Tape: 110 mV |
| Klirrfaktor | 0,04 % (1 kHz) |
| Leistungsbandbreite | 5–50.000 Hz ±1 dB |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±0,1 dB |
| Kanaltrennung | über 66 dB |
| Fremdspannungsabstand | 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 66 dB · AUX, Tuner, Tape 80 dB |
| Dämpfungsfaktor | 35 (8 Ω) · 70 (16 Ω) |
| Leistungsaufnahme | 270 W max. |
| Maße (B × H × T) | 480 × 165 × 280 mm |
| Gewicht | 12 kg |
Der SQ-202 fällt aus dem Rahmen: drei AUX-Eingänge, AUX 2 mit Pegelregler, zwei Phono-Eingänge, Phono 2 mit dreistufiger Impedanzwahl, auftrennbare Vor- und Endstufe mit Pegelregler am Main-Eingang, zwei Tape-Eingänge. Das Holzgehäuse war Zubehör. Hierzulande kennt ihn kaum jemand, weil er so selten ist, das abgebildete Gerät ging von Japan nach Australien.
Der Tuner dazu heißt WL-212 und ist noch schwerer zu finden. Rechnet man den Neupreis von 1970 aus Yen um, hätte der SQ-202 in Deutschland knapp über 1.500 DM gekostet, der WL-212 rund 1.150 DM.
L- und A-Vollverstärker 1970er–1995 · 18 Modelle
Mit der L-Serie wechselte Luxman in den Siebzigern zu Transistor-Vollverstärkern in Großserie. Die kleinen L-30, L-31 und L-81 kosteten wenig, die DC-Verstärker L-55A bis L-68A gehören zur Spitzenklasse, und die 500er von 1982 bis 1985 arbeiten bei kleiner Lautstärke in Class A (Duo-Beta-Schaltung). Die 400er sind die abgespeckten Geschwister ohne Class A. Der A-371 von 1992 schließt die Reihe ab. Leistungsangaben stehen meist nach IHF, der R-1030 zeigt den Unterschied zu DIN.
Vollverstärker
Luxman L-30
| Sinusleistung | 2 × 32 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 15–50.000 Hz +0/−1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 2,6 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 64 dB · 2 × AUX, Tape 83 dB |
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Dämpfungsfaktor | über 90 (8 Ω) |
| Maße (B × H × T) | 440 × 160 × 225 mm |
| Gewicht | 7 kg |
Der L-30 ist der kleinste Luxman-Vollverstärker der Siebziger, 2 × 32 W in einem 440 mm breiten Gehäuse mit 225 mm Tiefe. Der passende Tuner im gleichen Format ist der T-33.
Vollverstärker
Luxman L-31
| Sinusleistung | 2 × 38 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 15–50.000 Hz +0/−1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 2,6 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 64 dB · 2 × AUX 83 dB |
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Maße (B × H × T) | 440 × 160 × 225 mm |
| Gewicht | 7 kg |
Der L-31 ist der L-30 mit 2 × 38 W, sonst dieselben Werte und dasselbe Gehäuse. Zwischen beiden entscheidet der Preis, nicht die Technik.
Vollverstärker
Luxman L-81
L-80V baugleich mit 2 × 50 W
| Sinusleistung | 2 × 45 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 5–50.000 Hz +0/−1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | 2 × Phono 2,6 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono über 65 dB · AUX über 80 dB |
| Eingänge | 2 × Phono, 2 × AUX, 2 × Monitor |
| Maße (B × H × T) | 450 × 160 × 300 mm |
| Gewicht | 12 kg |
Der L-81 bringt zwei Phono-Eingänge für zwei Plattenspieler und 2 × 45 W. Der L-80V ist baugleich mit 2 × 50 W und einem Frequenzgang von 10 bis 50.000 Hz bei −1 dB.
Vollverstärker
Luxman L-100
| Sinusleistung | 2 × 110 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,03 % |
| Frequenzgang | 5–50.000 Hz ±0,5 dB |
| Fremdspannungsabstand | 97 dB |
| Dämpfungsfaktor | 25 |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 3,0 mV, regelbar Tuner, Tape, AUX 180 mV |
| Ausstattung | Pegelvoreinsteller, Ausgangsleistung reduzierbar |
| Maße (B × H × T) | 490 × 180 × 350 mm |
| Gewicht | 19 kg |
Der L-100 ist der große Vollverstärker der ersten L-Generation: 2 × 110 W, 19 kg, Phono-Pegel regelbar und die Ausgangsleistung über einen Voreinsteller begrenzbar, damit empfindliche Lautsprecher nicht überfahren werden.
Vollverstärker
Luxman L-308
| Sinusleistung | 2 × 55 W (IHF) |
|---|---|
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 2,5 mV, regelbar Tuner, Tape, AUX 100 mV |
| Frequenzgang | 5–50.000 Hz ±1,5 dB |
| Klirrfaktor | 0,03 % |
| Fremdspannungsabstand | 95 dB |
| Dämpfungsfaktor | 20 |
| Ausstattung | Pegelvoreinsteller, Ausgangsleistung reduzierbar |
| Maße (B × H × T) | 490 × 170 × 300 mm |
| Gewicht | 12,5 kg |
Der L-308 ist der kleinere Bruder des L-100 mit 2 × 55 W und denselben Voreinstellern für Phono-Pegel und Ausgangsleistung.
Vollverstärker
Luxman L-350
Vollverstärker
Luxman L-48A
| Sinusleistung | 2 × 70 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,03 % |
| Frequenzgang | 10–100.000 Hz ±1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 1,2 mV / 50 kΩ · Phono MC: 0,3 mV / 100 Ω AUX, Tuner, Tape: 190 mV / 50 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,3 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 77 dB · Phono MC 71 dB AUX, Tuner, Tape 105 dB |
| Maße (B × H × T) | 466 × 145 × 333 mm |
| Gewicht | 12 kg |
Der L-48A hat als einer der ersten Luxman-Vollverstärker einen MC-Eingang ohne Übertrager, 0,3 mV an 100 Ω. Die Leuchtdioden-Pegelanzeige in der Front ist sein Erkennungszeichen.
DC-Vollverstärker
Luxman L-55A
| Sinusleistung | 2 × 80 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,015 % |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 1,5 mV / 50 kΩ Phono MC 1: 1,5 mV Phono MC 2, einstellbar: 0,05 mV / 2 Ω bis 0,15 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 80 dB · Phono MC 80 dB AUX 1 und 2, Tuner 100 dB |
| Frequenzgang | Phono 20–20.000 Hz ±0,2 dB AUX, Tuner, Main 10–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Maße (B × H × T) | 466 × 181 × 378 mm |
| Gewicht | 15,3 kg |
L-55A und L-58A sind bis auf die Endstufe identisch: Der 58A leistet 2 × 100 W aus einer MOS-FET-Endstufe, der 55A 2 × 80 W. Beide sind gleichspannungsgekoppelte Vollverstärker der Spitzenklasse mit zwei MC-Eingängen, der zweite einstellbar bis hinunter zu 0,05 mV an 2 Ω.
Zwischen den beiden entscheide ich nach den Lautsprechern: Für wirkungsgradschwache Boxen den 58A, sonst den günstigeren 55A.
DC-Vollverstärker, MOS-FET-Endstufe
Luxman L-58A
| Sinusleistung | 2 × 100 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,015 % |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 1,5 mV / 50 kΩ Phono MC 1: 1,5 mV Phono MC 2, einstellbar: 0,05 mV / 2 Ω bis 0,15 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 80 dB · Phono MC 80 dB AUX 1 und 2, Tuner 100 dB |
| Frequenzgang | Phono 20–20.000 Hz ±0,2 dB AUX, Tuner, Main 10–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Maße (B × H × T) | 466 × 181 × 378 mm |
| Gewicht | 15,3 kg |
Der L-58A ist der L-55A mit MOS-FET-Endstufe und 2 × 100 W. Alles andere, von den Eingängen bis zum Gehäuse, ist gleich.
DC-Vollverstärker
Luxman L-68A
| Sinusleistung | 2 × 110 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,008 % |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2,0 mV / 50 kΩ Phono MC 1: 2,0 mV Phono MC 2, einstellbar: 0,7 mV bis 0,2 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 80 dB · Phono MC 80 dB AUX 1 und 2, Tuner 100 dB |
| Frequenzgang | Phono 20–20.000 Hz ±0,2 dB AUX, Tuner, Main 10–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Maße (B × H × T) | 478 × 194 × 378 mm |
| Gewicht | 15,5 kg |
Der L-68A ist der stärkste der drei DC-Vollverstärker, 2 × 110 W bei 0,008 % Klirr, und das größte Gehäuse der Reihe.
Vollverstärker · 1983–1985
Luxman L-400
-
Front links -
Front rechts -
Innen -
Endstufe und Kühlkörper -
Rückseite mit MC-Eingang -
Rückseite im Detail -
Lautsprecherklemmen -
Seitenansicht -
Von schräg oben -
Von oben
| Sinusleistung | 2 × 70 W (8 Ω, IHF) |
|---|---|
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 MM: 1,8 mV / 50 kΩ Phono 2 MC: 250 µV / 100 Ω AUX, Tape 1 und 2, Tuner: 160 mV / 40 kΩ |
| Klirrfaktor | 0,02 % Vollast, max. |
| Leistungsbandbreite | 10–100.000 Hz ±0,3 dB |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz +0/−1 dB |
| Kanaltrennung | über 50 dB |
| Fremdspannungsabstand | 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 90 dB · Phono MC 67 dB AUX, Tuner, Tape 117 dB |
| Maße (B × H × T) | 453 × 111 × 317 mm |
| Gewicht | 8 kg |
Der L-400 lief von 1983 bis 1985 neben dem L-410 und ist dessen abgespeckte Version: flacher, leichter, ohne Class-A-Betrieb. Die Duo-Beta-Schaltung haben alle 400er, der L-400 dazu einen MC-Eingang und eine abschaltbare Klangregelung (Flat). Für 8 kg ist das viel Ausstattung.
Vollverstärker · 1983–1985
Luxman L-410 und L-430
- L-400
- L-410
- L-430
-
Front im Detail -
Innen -
Rückseite -
Von schräg oben -
L-410 -
L-430: erkennbar an der dreifach beleuchteten Funktionsanzeige -
L-430 im Detail -
L-430
| Sinusleistung | L-410: 2 × 75 W (8 Ω, IHF) L-430: 2 × 90 W (8 Ω, IHF) |
|---|---|
| Dynamikbereich | 96 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 MM: 2,5 mV / 50 kΩ Phono 2 MC: 100 µV / 100 oder 300 Ω AUX, Tape 1 und 2, Tuner: 200 mV / 40 kΩ |
| Klirrfaktor | 0,015 % Vollast · 0,002 % min. |
| Leistungsbandbreite | 10–100.000 Hz ±0,3 dB |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz +0/−1 dB |
| Kanaltrennung | über 50 dB |
| Fremdspannungsabstand | 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 89 dB · Phono MC 67 dB AUX, Tuner, Tape 118 dB |
| Dämpfungsfaktor | 100 (8 Ω) |
| Ausstattung | abschaltbare Aufnahmeausgänge, Impedanzwahl für MC, abschaltbare Klangregelung |
| Leistungsaufnahme | 200 W max. |
| Maße (B × H × T) | 453 × 135 × 425 mm |
| Gewicht | L-410 12 kg · L-430 13 kg |
| Neupreis 1983 | L-410 1.098 DM · L-430 1.298 DM |
L-410 und L-430 sind konstruktiv weitgehend ein L-510, nur ohne die Class-A-Schaltung der 500er. Der L-430 leistet 2 × 90 statt 2 × 75 W und kostete 200 DM mehr. Von außen unterscheidet ihn nur die dreifach beleuchtete Funktionsanzeige.
Beide haben Impedanzwahl für MC-Systeme, abschaltbare Aufnahmeausgänge und eine abschaltbare Klangregelung. Für 1.098 DM war der L-410 1983 ein Spitzenklasse-Verstärker zum Mittelklassepreis.
Vollverstärker, Class A bei kleiner Leistung · 1982–1985
Luxman L-530, L-510 und L-525
- L-510
- L-525
- L-530
-
L-530 -
Von schräg oben -
Front links -
Front Mitte -
Front rechts -
Rückseite -
Rückseite im Detail -
L-510 und L-530 übereinander
| Sinusleistung Class B | 2 × 120 W (8 Ω) · L-510: 2 × 100 W |
|---|---|
| Sinusleistung Class A | 2 × 15 W (8 Ω) · L-510: 2 × 8 W |
| Dynamikbereich | 96 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 MM: 2 mV, Impedanz umschaltbar Phono 2 MC: 125 µV / 40, 100 oder 300 Ω AUX, Tape 1 und 2, Tuner: 340 mV / 40 kΩ |
| Klirrfaktor | 0,07 % Vollast · 0,02 % min. |
| Leistungsbandbreite | 10–100.000 Hz |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±0,3 dB |
| Kanaltrennung | über 50 dB |
| Fremdspannungsabstand | 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 85 dB · Phono MC 70 dB AUX, Tuner, Tape 110 dB |
| Dämpfungsfaktor | 100 (8 Ω) |
| Leistungsaufnahme | 220 W max. |
| Maße (B × H × T) | 453 × 162 × 440 mm |
| Gewicht | 18 kg |
| Neupreis 1982 | 2.700 DM |
| Betriebsart | Class B, laststabil bis 2 Ω |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 110 W (IHF) |
| Dynamische Leistung | 230 W (4 Ω) |
| Maße (B × H × T) | 453 × 162 × 430 mm |
| Gewicht | 14,3 kg |
Der L-530 ist der Vollverstärker der 500er-Serie, den ich am liebsten empfehle: Bis 15 W läuft er in Class A, darüber wechselt die Duo-Beta-Schaltung in Class B mit 2 × 120 W. Der L-510 ist dasselbe Gerät mit Class A bis 8 W und 2 × 100 W, Ausstattung und Aussehen sind gleich. Mit 2.700 DM lag der L-530 1982 deutlich über dem L-510.
Der L-525 sieht aus wie die beiden, ist aber ein reiner Class-B-Verstärker mit 2 × 110 W und einer Endstufe, die bis 2 Ω stabil bleibt. Zu allen dreien gehört der Tuner T-530 im gleichen Rosenholzgehäuse.
Vollverstärker, Class A/B
Luxman L-540
| Sinusleistung | 2 × 100 W (IHF) |
|---|---|
| Class-A-Leistung | 2 × 15 W |
| Frequenzgang | 10–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Klirrfaktor | 0,015 % |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2,5 mV / 50 kΩ Phono MC: 100 µV / 100 Ω |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM über 86 dB · Phono MC über 74 dB |
| Maße (B × H × T) | 438 × 176 × 467 mm |
| Gewicht | 24 kg |
Der L-540 ist der Class-A/B-Verstärker mit 24 kg: 2 × 100 W insgesamt, bis 2 × 15 W in Class A. Wer die reine Class-A-Lehre will, nimmt L-550 oder L-570, wer Leistungsreserven braucht, den L-540.
Vollverstärker, Pure Class A
Luxman L-550 und L-560
- L-550
- L-560
- L-570
| Betriebsart | Pure Class A |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 50 W Class A (IHF) |
| Übertragungsbereich | Phono MM 20–20.000 Hz / 5 mV Phono MC 20–20.000 Hz / 250 µV AUX 2–100.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM über 94 dB · Phono MC über 67 dB |
| Maße (B × H × T) | 453 × 174 × 460 mm |
| Gewicht | 18 kg |
| Betriebsart | Pure Class A |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 50 W Class A (IHF) |
| Maße (B × H × T) | 453 × 174 × 460 mm |
| Gewicht | 20 kg |
Der L-550 ist der reine Class-A-Vollverstärker der 500er: 2 × 50 W, die das Gehäuse im Betrieb ordentlich aufheizen, stell ihn deshalb nicht ins geschlossene Regal. Der L-560 sieht genauso aus, wiegt zwei Kilo mehr und unterscheidet sich in Details der Ausstattung.
Bei einem gebrauchten Class-A-Luxman prüfe ich zuerst die Elkos im Netzteil, die Dauerhitze hat ihnen in vierzig Jahren zugesetzt.
Vollverstärker, Pure Class A
Luxman L-570
- L-550
- L-560
- L-570
| Betriebsart | Pure Class A |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 50 W Class A (IHF) |
| Frequenzgang | 10–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Klirrfaktor | 0,01 % |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2 mV / 50 kΩ Phono MC: 100 µV / 100 Ω |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM über 86 dB · Phono MC über 74 dB |
| Maße (B × H × T) | 438 × 110 × 467 mm |
| Gewicht | 30 kg |
Der L-570 ist der schwerste Vollverstärker auf dieser Seite, 30 kg für 2 × 50 W in Class A. Gegenüber dem L-550 sinkt der Klirrfaktor auf 0,01 %, der MC-Eingang arbeitet mit 100 µV an 100 Ω.
Vollverstärker
Luxman L-580
| Sinusleistung | 2 × 100 W (8 Ω, IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 10–100.000 Hz |
| Klirrfaktor | 0,03 % |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MC: 0,08 mV · Phono MM: 1,8 mV AUX, Tuner, Tape: 240 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MC 90 dB · Phono MM 90 dB AUX, Tuner, Tape 100 dB |
| Ausgangsspannung | 240 mV (Line) |
| Maße (B × H × T) | 466 × 181 × 378 mm |
| Gewicht | 15,5 kg |
Der L-580 ist der Leistungsverstärker der 500er mit 2 × 100 W und einem MC-Eingang, der mit 0,08 mV auch sehr leise Systeme verträgt. Das Gehäuse ist das der DC-Verstärker L-55A und L-58A.
Vollverstärker mit Fernbedienung · 1992–1995
Luxman A-371
-
Front in Champagner -
Eingangswahl -
Motorisiertes ALPS-Potentiometer -
Innen: zwei Elna-Elkos mit 8.200 µF -
Endstufe mit massiven Kühlkörpern -
Rückseite -
Der einzige Phono-Eingang: MM -
Fernbedienung -
Von schräg oben
| Sinusleistung | 2 × 70 W (8 Ω, IHF, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2,5 mV / 47 kΩ AUX, Tape, Tuner: 150 mV / 47 kΩ |
| Phono RIAA | 20–20.000 Hz ±0,5 dB |
| Klirrfaktor | 0,05 % Vollast, max. |
| Intermodulation | 0,02 % |
| Leistungsbandbreite | 10–100.000 Hz ±1 dB |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±0,3 dB |
| Kanaltrennung | über 60 dB |
| Fremdspannungsabstand | 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 82 dB · AUX, Tuner, Tape 97 dB |
| Dämpfungsfaktor | 50 (8 Ω) |
| Leistungsaufnahme | 300 W max. |
| Maße (B × H × T) | 438 × 125 × 363 mm |
| Gewicht | 9,5 kg |
| Neupreis 1992 | 998 DM |
Der A-371 war lange das Spitzenmodell der 300er-Serie, die Luxman 1992 vorstellte und bis 1998 baute; 1995 löste ihn der A-373 ab. Die Front gab es schwarz oder champagnerfarben, die Lautstärke regelt ein motorisiertes ALPS-Potentiometer per Fernbedienung, zwei Elna-Elkos mit 8.200 µF sorgen für die Reserve. Nur ein Phono-Eingang, aber ein sehr guter für MM.
Für 998 DM bekam man 1992 einen Vollverstärker, der heute noch ohne Einschränkung alltagstauglich ist. Einen Luxman dieser Generation empfehle ich jedem, der einen Klassiker ohne Restaurierungsaufwand will.
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Vor- und Endstufen 1962–1993 · 16 Modelle
1975 wagte Luxman mit der Endstufe M-6000 den Schritt in den High-End-Markt, 2 × 300 W, nur 25 Exemplare. Danach kamen die DC-Kombinationen C-5000A und M-4000, die Laboratory-Reference-Geräte 5C50 und 5M20 und ab 1984 die Paare C-02/M-02, C-05/M-05 und C-03/M-03. Wer eine Vor-Endstufen-Kombination sucht, kauft sie am besten als Paar, einzeln tauchen die Vorstufen seltener auf als die Endstufen.
Anlage aus Tuner, Vorverstärker und Endstufe · ab 1975
Luxman T-110, C-1010 und M-2000
Tuner T-110, Vorverstärker C-1010 und Endstufe M-2000 bilden die Luxman-Anlage der Jubiläumsjahre ab 1975. Daten zu T-110 und M-2000 stehen in den eigenen Abschnitten, zum C-1010 fehlt uns der Prospekt.
Phono-Vorverstärker · 1965
Luxman PZ-24
Nachfolger des PZ-11 von 1962
| Eingangsempfindlichkeit | 5 mV / 30 mV |
|---|---|
| Bestückung | Germaniumtransistoren |
| Maße (B × H × T) | 218 × 37 × 157 mm |
| Gewicht | 1,3 kg |
Der PZ-11 von 1962 ist ein Phono-Entzerrervorverstärker mit Germaniumtransistoren, wegen seines flachen Slimline-Gehäuses sehr beliebt, nur 37 mm hoch. 1965 folgte der PZ-24 als Nachfolger. Seine eigenen Daten fehlen uns, der Prospekt wäre willkommen.
Vorverstärker · ab 1975
Luxman C-1000
| Frequenzgang | 2–80.000 Hz +0/−0,5 dB |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,007 % |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 und 2: 2,5 mV AUX, Tuner, Tape: 150 mV |
| Geräuschspannungsabstand | 65 dB |
| Besonderheit | Lautstärkeabschwächung über Berührungssensor |
| Maße (B × H × T) | 485 × 175 × 245 mm |
| Gewicht | 10 kg |
Der C-1000 gehört zu den Geräten, mit denen Luxman 1975 den 50. Geburtstag feierte, zusammen mit der M-6000 und dem T-110. Die Lautstärke senkst du über einen Berührungssensor, ein ungewöhnliches Detail für die Zeit.
Vorverstärker
Luxman C-300
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±0,2 dB |
|---|---|
| Bandbreite | 5–140.000 Hz −0,5 dB |
| Klirrfaktor | 0,002 % |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MC: 0,09 mV, High 100 Ω, Low 50 Ω Phono MM: 2,0 mV / 50 kΩ AUX, Tuner, Tape: 140 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MC 78 dB · Phono MM 80 dB Tuner, AUX 100 dB |
| Netzausgänge | 2 geschaltet, 1 ungeschaltet |
| Maße (B × H × T) | 478 × 163 × 384 mm |
| Gewicht | 9 kg |
Der C-300 ist eine Vorstufe mit MC-Eingang in zwei Impedanzen und einer Bandbreite bis 140 kHz. Drei Netzausgänge auf der Rückseite schalten Endstufe und Zuspieler mit.
DC-Vorverstärker
Luxman C-5000A
| Ausgangsspannung | max. 18 V |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,005 % |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 und 2: 2,2 mV AUX, Tuner: 145 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM über 80 dB Phono MC über 76 dB mit Übertrager 8030 AUX, Tuner 100 dB |
| Maße (B × H × T) | 498 × 180 × 350 mm |
| Gewicht | 11,5 kg |
Der C-5000A ist die gleichspannungsgekoppelte Vorstufe zur Endstufe M-4000. MC-Systeme laufen über den Übertrager 8030, dann erreicht der Phono-Eingang 76 dB Geräuschspannungsabstand.
Vorverstärker, Laboratory Reference Series
Luxman 5C50
| Klirrfaktor | 0,005 % |
|---|---|
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 und 2: 2,5 mV Phono 1: 30, 50 oder 100 kΩ einstellbar |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 1 und 2: 80 dB AUX, Tuner, Tape: 100 dB |
| Frequenzgang 20–20.000 Hz | Phono ±0,2 dB AUX, Tuner, Tape −0,5 dB |
| Maße (B × H × T) | 442 × 101 × 400 mm |
| Gewicht | 8,2 kg |
Die 5er-Geräte sind die Laboratory Reference Series von 1977, flach und mit Phono-Impedanzwahl. Der 5C50 ist die Vorstufe dazu, die Endstufen heißen 5M20 und 5M21, der Tuner 5T-50.
Vorverstärker und Class-A-Endstufe
Luxman C-05 und M-05
-
C-05, Front -
C-05 von schräg oben -
C-05 im Detail
| Übertragungsbereich | Phono MM 20–20.000 Hz / 5 mV Phono MC 20–20.000 Hz / 250 µV AUX 2–100.000 Hz |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM über 90 dB · Phono MC über 78 dB AUX über 110 dB |
| Maße (B × H × T) | 460 × 130 × 442 mm |
| Gewicht | 11 kg |
| Sinusleistung | 2 × 105 W Class A (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,005 % · unter 0,008 % 20–20.000 Hz beide Kanäle, Vollast |
| Übertragungsbereich | 10–100.000 Hz +0/−0,5 dB |
| Geräuschspannungsabstand | über 120 dB |
| Ausstattung | VU-Meter mit Peak Hold, 2 Lüfter mit 3 Stufen, Dual-FET-Eingänge in Cascode-Bootstrap-Differenzschaltung optional Rackgriffe und Holzgehäuse |
| Maße (B × H × T) | 460 × 437 × 210 mm |
| Gewicht | 40 kg |
C-05 und M-05 sind das Class-A-Paar: 2 × 105 W in reinem A-Betrieb heizen so, dass die Endstufe zwei Lüfter mit drei Stufen braucht, sie wiegt 40 kg und ist mit 437 mm fast so hoch wie breit. VU-Meter mit Peak Hold zeigen, was die FET-Eingangsstufen durchlassen. Die Vorstufe C-05 hat MM- und MC-Eingang und 110 dB am Hochpegeleingang.
Beim Kauf höre ich zuerst die Lüfter: Laufen sie in allen drei Stufen ruhig, hat die Endstufe keine Hitzeprobleme gehabt.
Vorverstärker und Endstufe · 1984–1993
Luxman C-02 und M-02
-
Von schräg vorn -
Front im Detail
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2 mV / 50 kΩ Phono MC: 100 µV / 100 Ω AUX 1 und 2, Tuner, Tape: 125 mV / 47 kΩ |
|---|---|
| Klirrfaktor | Phono MM 0,005 % · Phono MC 0,007 % · Line 0,005 % |
| Ausgangsspannung | max. 10 V |
| Frequenzgang | 10–80.000 Hz |
| Phono RIAA | 20–20.000 Hz ±0,3 dB |
| Kanaltrennung | 60 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 90 dB · Phono MC 74 dB · Line 108 dB |
| Maße (B × H × T) | 453 × 81 × 317 mm |
| Gewicht | 7 kg |
| Sinusleistung | 2 × 130 W (8 Ω, IHF) · Mono 400 W |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,012 % bei Nennleistung |
| Frequenzgang | 10–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 120 (8 Ω) |
| Fremdspannungsabstand | 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | über 100 dB |
| Maße (B × H × T) | 452 × 141 × 336 mm |
| Gewicht | 14,5 kg |
C-02 und M-02 kamen 1984 und blieben bis 1993 im Programm, länger als jede andere Luxman-Kombination. Die Vorstufe ist nur 81 mm hoch und hat MM- und MC-Eingang, die Endstufe liefert 2 × 130 W und gebrückt 400 W mono. Wer die beiden zusammen bekommt, sollte nicht lange überlegen, das gilt genauso für das spätere Paar C-03 und M-03.
Vorverstärker und Endstufe · 1988–1993
Luxman C-03 und M-03
-
Front -
M-03 mit digitaler Leistungsanzeige -
Im Rack -
M-03 im Detail -
Typenschilder -
Rückseite der M-03 mit vergoldeten Buchsen -
M-03 -
Eingangspegelregler -
C-03 rechts -
C-03 -
Phono Straight und CD Straight -
Rückseite mit Videoanschlüssen -
Rückseite im Detail -
Die komplette 03er-Anlage mit Kassettendeck, Tuner und CD-Player
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2,5 mV / 50 kΩ Phono MC: 100 µV / 100 Ω AUX 1 und 2, Tuner, Tape: 150 mV / 47 kΩ |
|---|---|
| Klirrfaktor | Phono MM 0,005 % · Phono MC 0,01 % · Line 0,004 % |
| Ausgangsspannung | max. 10 V |
| Frequenzgang | 10–100.000 Hz |
| Phono RIAA | 20–20.000 Hz ±0,3 dB |
| Kanaltrennung | 60 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 85 dB · Phono MC 68 dB · Line 110 dB |
| Ausstattung | Class-A-Ausgangsstufe, Phono Straight, CD Straight, Videoanschluss mit Überspielung, getrennte Versorgung für Phono und Video, 2 schaltbare Vorstufenausgänge, Kopfhörer, vergoldete Buchsen |
| Maße (B × H × T) | 438 × 88 × 328 mm |
| Gewicht | 5,5 kg |
| Sinusleistung | 2 × 200 W (8 Ω, IHF) · Mono 400 W |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,005 % 1 W · 0,2 % Nennleistung |
| Frequenzgang | 10–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 120 (8 Ω) |
| Fremdspannungsabstand | 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 120 dB |
| Ausstattung | digitale Leistungsanzeige, FET-Differenzeingang, Bipolartransistoren, Siebelkos 15.000 µF, Eingangspegelregler, laststabil bis 2 Ω, vergoldete Buchsen |
| Maße (B × H × T) | 438 × 165 × 420 mm |
| Gewicht | 23,6 kg |
C-03 und M-03 kamen 1988 neben die laufenden Paare C-02/M-02 und C-05/M-05 und wurden bis 1993 verkauft. Die Vorstufe hat eine Class-A-Ausgangsstufe, Direktwege für Phono und CD, einen Videoeingang mit eigener Stromversorgung und eine Phonosektion, die ich zu den besten der Marke zähle. Die Endstufe liefert 2 × 200 W mit 15.000-µF-Siebung, bleibt bis 2 Ω stabil und zeigt die Leistung digital an.
Beide Geräte haben vergoldete Buchsen und müssen sich vor nichts Aktuellem verstecken.
Stereo-Endstufe · 1973
Luxman M-150
| Sinusleistung | 2 × 75 W (IHF) |
|---|---|
| Leistungsbandbreite | 10–50.000 Hz |
| Fremdspannungsabstand | 95 dB bei Nennleistung |
| Klirrfaktor | 0,05 % bei Nennleistung |
| Intermodulation | 0,05 % bei Nennleistung |
| Dämpfungsfaktor | 25 (4 Ω) |
| Maße (B × H × T) | 480 × 180 × 350 mm |
| Gewicht | 15,5 kg |
Die M-150 von 1973 ist die frühe Transistor-Endstufe mit 2 × 75 W. Die zwei großen Siebelkos im Inneren sind nach fünfzig Jahren der erste Kandidat für einen Tausch.
Stereo-Endstufe · 1975
Luxman M-6000
| Sinusleistung | 2 × 300 W (IHF) |
|---|---|
| Eingang | mit Pegelregler |
| Frequenzgang | 4–50.000 Hz ±1 dB |
| Klirrfaktor | 0,05 % bei Nennleistung |
| Intermodulation | 0,05 % bei Nennleistung |
| Fremdspannungsabstand | 100 dB |
| Dämpfungsfaktor | 50 (4 Ω) |
| Leistungsaufnahme | 150 W bis 1.300 W max. |
| Maße (B × H × T) | 570 × 220 × 430 mm |
| Gewicht | 52 kg |
| Stückzahl | 25 Exemplare |
Die M-6000 von 1975 war Luxmans erster Schritt in den High-End-Markt: 2 × 300 W, 52 kg, bis zu 1.300 W aus der Steckdose, gebaut in nur 25 Exemplaren zum 50. Firmenjubiläum. Sie schaffte den Durchbruch sofort. Bei 25 Stück ist die Chance, je eine zu sehen, gering.
Stereo-Endstufe
Luxman M-1600
| Sinusleistung | 2 × 130 W (4 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,05 % bei Nennleistung |
| Leistungsbandbreite | 10–50.000 Hz |
| Maße (B × H × T) | 470 × 170 × 350 mm |
| Gewicht | 16,5 kg |
Die M-1600 ist die größere Schwester der M-150 mit 2 × 130 W an 4 Ω im ähnlichen Gehäuse.
Stereo-Endstufe
Luxman M-375
| Sinusleistung | 2 × 110 W (8 Ω, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 126 dB |
| Klirrfaktor | 0,04 % bei Nennleistung |
| Leistungsbandbreite | 10–50.000 Hz |
| Maße (B × H × T) | 438 × 178 × 422 mm |
| Gewicht | 13,4 kg |
Die M-375 ist mit 126 dB Geräuschspannungsabstand die leiseste Endstufe der Liste und sehr selten zu finden.
DC-Stereo-Endstufe
Luxman M-4000
- M-2000
- M-4000
| Sinusleistung | 2 × 180 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,008 % |
| Frequenzgang | 3–100.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | über 115 dB |
| Maße (B × H × T) | 495 × 181 × 390 mm |
| Gewicht | 18 kg |
Die M-4000 ist die DC-Endstufe zur Vorstufe C-5000A: 2 × 180 W, Frequenzgang ab 3 Hz. Die M-2000 ist dieselbe Konstruktion mit weniger Leistung und kürzerem Gehäuse.
Stereo-Endstufe
Luxman M-2000
- M-2000
- M-4000
| Bauart | identisch mit M-4000 |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 120 W (IHF) |
| Frequenzgang | 5–100.000 Hz |
| Maße (B × H × T) | 495 × 181 × 295 mm |
Die M-2000 ist technisch die M-4000 mit 2 × 120 W statt 2 × 180 W, 95 mm kürzer und mit Frequenzgang ab 5 Hz. Sie ist die Endstufe im Turm mit T-110 und C-1010.
Stereo-Endstufe, Laboratory Reference Series
Luxman 5M21 und 5M20
| Sinusleistung | 2 × 100 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,005 % |
| Frequenzgang | 0–100.000 Hz −1 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 120 dB |
| Maße (B × H × T) | 442 × 146 × 400 mm |
| Gewicht | 19 kg |
5M21 und 5M20 sind identisch bis auf die VU-Meter, die nur die 5M21 hat. 2 × 100 W, Frequenzgang ab 0 Hz, also gleichspannungsgekoppelt. Die passende Vorstufe ist der 5C50.
Receiver 1969–1980er · 10 Modelle
Die FQ-Receiver von 1969 bis 1972 kennt kaum jemand, die R-Serie ab 1975 mit R-600, R-800S und R-1500 kommt öfter vor, danach folgten die 1000er bis zum R-1120 mit 2 × 120 W. Der R-1030 zeigt nebenbei, warum du bei Leistungsangaben auf die Norm achten musst. Der L&G R-3800 gehört zur Zweitmarke, die Luxman 1972 mit GoldStar gründete.
Stereo-Receiver UKW/MW · 1969–1972
Luxman FQ-900 und FQ-990
- FQ-900
- FQ-990
-
Klangregler mit schaltbaren Eckfrequenzen -
Rückseite: Antenne 75 und 300 Ω, drei Netzausgänge -
Von schräg oben -
Innen -
FQ-990: drei Drucktasten statt zwei, die dritte schaltet den Tape-Head-Eingang -
FQ-990, Rückseite mit Tape-Head-Eingang -
FQ-990 -
FQ-990, Front
| Empfindlichkeit UKW | 2 µV (9,3 dBf, IHF) · 1,5 µV (DIN) |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 65 dB |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 60 dB |
| Kanaltrennung | 36 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | Mono 0,2 % · Stereo 0,5 % |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz −3 dB |
| ZF-Dämpfung | 70 dB |
| Trennschärfe | 70 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 60 dB |
| Mittelwelle | Empfindlichkeit 18 µV · Selektivität 30 dB · Geräuschspannungsabstand 50 dB · Klirrfaktor 0,5 % |
| Sinusleistung | FQ-900: 2 × 45 W (8 Ω, 20–20.000 Hz) FQ-990: 2 × 70 W (8 Ω, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,1 % (20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 15–30.000 Hz ±1 dB |
| Leistungsbandbreite | 10–40.000 Hz −3 dB |
| Dämpfungsfaktor | 40 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono high: 2 mV / 50 kΩ · Phono low: 10 mV / 50 kΩ AUX, Tape: 100 mV / 100 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,5 dB, 30–18.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 60 dB (IHF-A) · AUX, Tape 75 dB |
| Klangregelung | je Kanal getrennt · Bass 150, 300, 600 Hz · Höhen 1.500, 3.000, 6.000 Hz |
| Ausstattung | 3 Senderspeicher, 2 Lautsprechergruppen, Kopfhörer vorn, Antenne 75 und 300 Ω, 3 Netzausgänge |
| Gewicht | 17 kg |
| Bauzeit | FQ-900 1969–1970 · FQ-990 1971–1972 |
Die beiden UKW/MW-Receiver sind echte Raritäten, die selbst Luxman-Sammler kaum kennen. Der FQ-900 lief 1969 und 1970, der FQ-990 1971 und 1972. Auf den ersten Blick gleichen sie sich, links unten auf der Front zählst du die Drucktasten: zwei beim 900 für zwei AUX-Eingänge, drei beim 990, der nur einen AUX hat, dafür einen Tape-Head-Eingang für Tonbandgeräte ohne eigene Wiedergabeverstärker. Mit dem 990 stieg die Leistung von 2 × 45 auf 2 × 70 W, sonst sind die Daten gleich.
Beide haben Klangregler mit drei wählbaren Eckfrequenzen je Band, drei Senderspeicher und den Kopfhörerausgang vorn. Weil sie so unbekannt sind, blieben die Preise lange niedrig. Beide lohnen sich in gutem Zustand.
Stereo-Receiver UKW/MW
Luxman R-600
| Empfindlichkeit UKW | 1,6 µV |
|---|---|
| Trennschärfe | 55 dB |
| Sinusleistung | 2 × 30 W (IHF) |
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Leistungsbandbreite | 10–40.000 Hz |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 2,5 mV |
| Tunerteil | 3-fach Drehkondensator, Dual-Gate-MOS-FETs im HF-Eingang, Keramikfilter |
| Lautsprecher | 2 Paare |
| Maße (B × H × T) | 480 × 150 × 360 mm |
| Gewicht | 13 kg |
Stereo-Receiver UKW/MW · 1975
Luxman R-800S
-
Front im Detail -
Rückseite: drei Lautsprecherpaare, Antenne, Tape-Connector -
AUX, Phono, Tape und der Anschluss für den 4-Kanal-Decoder -
Innen: sehr gute Verarbeitung, hochwertige Bauteile -
Tunerteil -
Verstärkerteil -
Netzteil -
Front links -
Front rechts
| Empfindlichkeit UKW | Mono 1,4 µV (9,3 dBf, IHF) · 1,0 µV (DIN) |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 65 dB |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 90 dB |
| Kanaltrennung | 45 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor Stereo | 0,45 % |
| Frequenzgang | 20–15.000 Hz −3 dB |
| ZF-Dämpfung | 90 dB |
| Trennschärfe | 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Mono 55 dB · Stereo 53 dB |
| Mittelwelle | Empfindlichkeit 300 µV · Selektivität 30 dB · Geräuschspannungsabstand 50 dB · Klirrfaktor 0,5 % |
| Sinusleistung | 2 × 40 W (8 Ω, IHF, 20–20.000 Hz) 2 × 45 W (4 Ω, DIN, 1 kHz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,05 % (20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 15–35.000 Hz −1 dB |
| Leistungsbandbreite | 5–75.000 Hz −3 dB |
| Dämpfungsfaktor | 60 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 und 2 MM: 2,3 mV / 47 kΩ AUX 1 und 2, Tape 1 und 2: 150 mV / 47 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,5 dB, 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 66 dB (IHF-A) · AUX, Tape 85 dB |
| Ausstattung | 2 Instrumente (Feldstärke, Abstimmung), 3 Lautsprecherpaare, Anschluss für 4-Kanal-Decoder, 2 × AUX, schaltbare Filter, Klangregelung je Kanal, Kurzschlusssicherung |
| Bestückung | 3 Doppelgate-FETs, 3 ICs, 39 Siliziumtransistoren, 33 Siliziumdioden |
| Maße (B × H × T) | 480 × 150 × 360 mm |
| Gewicht | 13 kg |
| Neupreis 1975 | 1.398 DM |
Der R-800S war 1975 der mittlere von drei Receivern der R-Serie, zwischen R-600 und dem stärkeren R-1500. Zwei Instrumente zeigen Feldstärke und Ratiomitte, drei Lautsprecherpaare und ein 4-Kanal-Decoder lassen sich anschließen, dazu zwei AUX-Eingänge, schaltbare Filter und Klangregler je Kanal. Für 1.398 DM gab es damit Luxman-Verarbeitung im Receiverformat.
Stereo-Receiver UKW/MW
Luxman R-1500
| Empfindlichkeit UKW | 0,9 µV |
|---|---|
| Trennschärfe | 70 dB |
| Sinusleistung | 2 × 75 W (IHF) |
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Leistungsbandbreite | 5–40.000 Hz −1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 2,7 mV |
| Lautsprecher | 3 Paare |
| Maße (B × H × T) | 520 × 160 × 350 mm |
| Gewicht | 19,5 kg |
Der R-1500 ist der stärkste Receiver der R-Serie von 1975: 2 × 75 W, 19,5 kg und ein UKW-Teil mit 0,9 µV Empfindlichkeit und 70 dB Trennschärfe. Drei Lautsprecherpaare wie beim R-800S.
Stereo-Receiver UKW/MW
Luxman R-1030
-
Die schwarze Ausführung -
Innen: gleichspannungsgekoppelte Endstufe, vierfaches Keramikfilter -
Die beleuchtete Skala, als Wallpaper 1024 Pixel breit
| Empfindlichkeit UKW | 1,0 µV (75 Ω) |
|---|---|
| Kanaltrennung | 45 dB |
| Klirrfaktor Stereo | 0,2 % |
| ZF-Filter | 4-fach Keramikfilter |
| Sinusleistung | 2 × 30 W (IHF) · 2 × 40 W (DIN) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Frequenzgang | 10–40.000 Hz +0/−1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 2,5 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 66 dB · AUX, Tape 86 dB |
| Endstufe | gleichspannungsgekoppelt |
| Maße (B × H × T) | 500 × 165 × 315 mm |
| Gewicht | 11 kg |
Der R-1030 ist das beste Beispiel dafür, warum Normen beim Datenvergleich zählen: 2 × 30 W nach IHF, 2 × 40 W nach DIN, dasselbe Gerät. Es gab ihn silbern und schwarz, die Endstufe ist gleichspannungsgekoppelt, das ZF-Teil arbeitet mit vier Keramikfiltern.
Stereo-Receiver UKW/MW
Luxman R-1040
| Empfindlichkeit UKW | 1,1 µV |
|---|---|
| Kanaltrennung | 45 dB |
| Klirrfaktor Stereo | 0,2 % |
| Sinusleistung | 2 × 40 W (IHF) |
| Frequenzgang | 10–50.000 Hz +0/−1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 2,5 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 66 dB · AUX, Tape 86 dB |
| Maße (B × H × T) | 485 × 175 × 353 mm |
| Gewicht | 12 kg |
Der R-1040 liegt mit 2 × 40 W zwischen R-1030 und R-1050, die Tunerdaten sind die des kleineren Modells.
Stereo-Receiver UKW/MW
Luxman R-1050
| Empfindlichkeit UKW | 0,9 µV |
|---|---|
| Kanaltrennung | 45 dB |
| Klirrfaktor Stereo | 0,1 % |
| Sinusleistung | 2 × 55 W (IHF) |
| Frequenzgang | 10–50.000 Hz +0/−1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 2,5 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 66 dB · AUX, Tape 86 dB |
| Maße (B × H × T) | 490 × 185 × 355 mm |
| Gewicht | 13,5 kg |
Mit dem R-1050 bekommt der Tuner 0,9 µV Empfindlichkeit und 0,1 % Klirr in Stereo, der Verstärker 2 × 55 W. Für die meisten Wohnzimmer der sinnvollste Receiver dieser Reihe.
Stereo-Receiver UKW/MW
Luxman R-1120
| Empfindlichkeit UKW | 0,9 µV (75 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor Stereo | 0,1 % |
| Sinusleistung | 2 × 120 W (IHF) |
| Klirrfaktor | 0,03 % |
| Frequenzgang | 15–70.000 Hz +0/−1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | 2 × Phono 2,6 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 1 und 2: 72 dB · AUX, Tape 88 dB |
| Maße (B × H × T) | 490 × 180 × 415 mm |
| Gewicht | 17 kg |
Der R-1120 ist das Spitzenmodell der 1000er-Receiver: 2 × 120 W, zwei Phono-Eingänge mit 72 dB Geräuschspannungsabstand und ein Gehäuse mit 415 mm Tiefe. Wer einen Luxman-Receiver für große Boxen sucht, sucht diesen.
Stereo-Receiver
Luxman HQ-555
Stereo-Receiver UKW/MW der Zweitmarke L&G · bis 1975
L&G R-3800
-
Front im Detail -
Skala und Abstimmung -
Bedienelemente -
Rückseite -
Innen -
Deemphasis umschaltbar 50 und 75 µs -
Umschaltbare LED-Aussteuerungsanzeige -
Anschlüsse für zwei Lautsprecherpaare -
Seitenansicht -
Das Abstimminstrument für AM und FM -
Front
| Empfindlichkeit UKW | 1,0 µV (DIN) |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 55 dB |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 90 dB |
| Kanaltrennung | 45 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | Mono 0,1 % · Stereo 0,3 % |
| Frequenzgang | 20–15.000 Hz −3 dB |
| ZF-Dämpfung | 90 dB |
| Trennschärfe | 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 55 dB |
| Gleichwellenselektion | 1,3 dB |
| Mittelwelle | Empfindlichkeit 300 µV · Selektivität 30 dB · Geräuschspannungsabstand 50 dB · Klirrfaktor 0,5 % |
| Sinusleistung | 2 × 36 W (8 Ω, IHF, 20–20.000 Hz) 2 × 50 W (4 Ω, DIN, 1 kHz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,08 % (20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 10–50.000 Hz −1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 60 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2,5 mV / 65 kΩ AUX, Tape: 150 mV / 50 kΩ |
| Phono RIAA | ±1 dB, 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 66 dB (IHF-A) · AUX, Tape 85 dB |
| Ausstattung | Deemphasis 50/75 µs umschaltbar, 2 Lautsprecherpaare, umschaltbare LED-Aussteuerungsanzeige |
| Maße (B × H × T) | 485 × 170 × 353 mm |
| Gewicht | 13 kg |
| Bauzeit | bis 1975 |
1972 gründete Luxman zusammen mit GoldStar aus Korea die Marke L&G, um hochwertige Geräte günstiger anzubieten, ohne sich selbst Konkurrenz zu machen. Technik und Verarbeitung kamen von Luxman. Bis Mitte der Siebziger gab es unter L&G Receiver, Verstärker, Tuner, Kassettendecks und Lautsprecher: Kassettendeck CT-5000, Receiver R-3400 und R-3600, Lautsprecher S20 und S25, Plattenspieler FP-15, Tuner T-1200 und T-1400, Verstärker L-2400, L-2600 und L-2800.
Der R-3800 war neben dem R-4000 der zweitgrößte Receiver, beide liefen bis 1975 und wurden von R-3400 und R-3600 abgelöst, die es auch in Schwarz gab und die eher an Braun erinnerten als an Luxman. Der R-3800 sieht dagegen aus wie ein Luxman derselben Jahre. Die Ausstattung ist übersichtlich: umschaltbare Deemphasis für 50 und 75 µs, zwei Lautsprecherpaare, eine umschaltbare LED-Aussteuerungsanzeige.
Mit dem heutigen LG hat L&G nur die Buchstaben gemeinsam. GoldStar entstand 1958 aus der Lak Hui Chemical Industrial Corp., die Zusammenarbeit mit Luxman war befristet, danach benutzte die neu gegründete LG Electronics das Kürzel ohne das Und-Zeichen. Das L steht für Lak, Lak-Hui bedeutet Glück.
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Tuner 1970–1990 · 17 Modelle
Luxman baute zu fast jedem Verstärker einen Tuner im passenden Design, zum SQ-707 allerdings keinen. Qualitativ liegen alle in der Spitzenklasse, der T-530 von 1983 hielt in Tests mit der Tunerlegende Onkyo T-9900 mit. Die 5T-Modelle gehören zur Laboratory Reference Series von 1977 und sind Frequenz-Synthesizer, T-4 und T-12 klassische Drehko-Tuner mit Quarz-Senderfixierung. Zu einigen Modellen hat unser Archiv nur das Foto, Prospekte sind willkommen.
Stereo-Tuner UKW/MW · um 1970
Luxman WL-212
Der WL-212 ist der Tuner zum Vollverstärker SQ-202 und noch seltener als der. Aus dem japanischen Neupreis von 1970 umgerechnet hätte er in Deutschland rund 1.150 DM gekostet. Daten haben wir keine, die Fotos zeigen Drucktasten für Senderspeicher und ein Abstimminstrument.
Stereo-Tuner
Luxman T-1
Stereo-Tuner UKW/MW (T-2L zusätzlich Langwelle)
Luxman T-2 und T-2L
| Empfindlichkeit UKW | 0,9 µV (75 Ω) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | Mono 75 dB |
| Klirrfaktor | 0,15 % (1 kHz) |
| Kanaltrennung | 38 dB europäische Version, 1 kHz, mit Birdie-Filter |
| Maße (B × H × T) | 438 × 84 × 331 mm |
| Gewicht | 5,8 kg |
Der T-2 ist ein flacher Drehko-Tuner mit 0,9 µV Empfindlichkeit. Der T-2L empfängt zusätzlich Langwelle, die europäische Version hat ein Birdie-Filter gegen Pfeifstörungen. Der T-4 sieht fast genauso aus, bringt aber deutlich mehr Technik mit.
Stereo-Tuner UKW/MW
Luxman T-4
| Empfindlichkeit UKW | 0,9 µV (75 Ω) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | Mono 75 dB |
| Klirrfaktor | 0,08 % wide, 1 kHz · 0,2 % narrow · 0,15 % Stereo, wide |
| Kanaltrennung | 50 dB |
| Ausstattung | CLL-Schaltung, Quarz-Feinabstimmung, Tuning Lock, ZF-Bandbreite umschaltbar, große LED-Anzeige für Feldstärke und Ratiomitte, Anti-Birdie-Filter |
| Maße (B × H × T) | 438 × 84 × 331 mm |
| Gewicht | 6 kg |
Der T-4 ist optisch fast ein T-2, technisch aber eine Klasse höher: CLL-Schaltung, Quarz-Feinabstimmung mit Tuning Lock, umschaltbare Bandbreite und 50 statt 38 dB Kanaltrennung. Bei schwachen Sendern stellst du auf narrow und nimmst 0,2 % Klirr in Kauf.
Stereo-Tuner UKW/MW
Luxman T-33 und T-34
| Empfindlichkeit UKW | 2,0 µV T-34: 1,0 µV |
|---|---|
| Trennschärfe | 50 dB |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 55 dB |
| ZF-Unterdrückung | 70 dB |
| Klirrfaktor Stereo | 0,2 % |
| Kanaltrennung | 45 dB |
| Pilottonunterdrückung | 41 dB |
| Maße (B × H × T) | 440 × 160 × 225 mm |
| Gewicht | 4,5 kg |
T-33 und T-34 sind die Tuner zu den kleinen Vollverstärkern L-30 und L-31, gleiches Gehäuse mit 440 mm Breite und 225 mm Tiefe. Der T-34 ist optisch und technisch ein T-33 mit besserer Empfindlichkeit, 1,0 statt 2,0 µV.
Stereo-Tuner UKW/MW
Luxman T-88 und T-88V
| Empfindlichkeit UKW | 1,0 µV |
|---|---|
| Trennschärfe | 60 dB |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 75 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 72 dB |
| Klirrfaktor Stereo | 0,3 % |
| Maße (B × H × T) | 450 × 160 × 300 mm |
| Gewicht | 7 kg |
T-88 und T-88V teilen sich die Daten und das 450 mm breite Gehäuse, das zum Vollverstärker L-81 passt. 1,0 µV Empfindlichkeit und 60 dB Trennschärfe reichen für jeden Ortssender.
Frequenz-Synthesizer-Tuner, Laboratory Reference Series · ab 1977
Luxman 5T-50
| Empfindlichkeit UKW | 0,85 µV (75 Ω) |
|---|---|
| Trennschärfe | 70 dB |
| Frequenzabweichung | 0,003 % |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 70 dB |
| Klirrfaktor | Mono 0,1 % · Stereo 0,15 % |
| Kanaltrennung | 100 dB |
| AM-Unterdrückung | 62 dB |
| Ausstattung | C-MOS-ICs, quarzgesteuerter Referenzoszillator, Testtongenerator, LED-Anzeige, MOS-FETs |
| Ausgangspegel | 1 V / 100 Ω fest · 0–1 V / 1 kΩ regelbar |
| Maße (B × H × T) | 442 × 101 × 400 mm |
| Gewicht | 8,7 kg |
Der 5T-50 ist der Synthesizer-Tuner der Laboratory Reference Series, flach wie die Vorstufe 5C50 und mit festem und regelbarem Ausgang. 100 dB Kanaltrennung nutzt kein Sender aus.
Stereo-Tuner, Laboratory Reference Series · ab 1977
Luxman 5T-10
| Empfindlichkeit UKW | 0,9 µV (75 Ω) |
|---|---|
| Trennschärfe | 90 dB |
| Kanaltrennung | 100 dB |
| ZF-Dämpfung | 100 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 80 dB |
| Klirrfaktor | 0,05 % (1 kHz) |
| Maße (B × H × T) | 442 × 101 × 400 mm |
| Gewicht | 7 kg |
Der 5T-10 ist der 5T-50 ohne Synthesizer: gleiches Gehäuse, 0,9 µV, 80 dB Geräuschspannungsabstand und nur 0,05 % Klirr.
UKW-Tuner · 1975–1978
Luxman T-110
| Tunerteil | 5-fach Drehkondensator, HF-Eingang mit MOS-FETs |
|---|---|
| Anzeige | Instrumente für Ratiomitte und Feldstärke |
| Ausstattung | schaltbarer Antennenabschwächer, regelbare Ausgangsspannung, Buchsen für Oszilloskop |
| Bauzeit | 1976–1978 |
| Neupreis 1976 | 1.998 DM |
Der T-110 kam 1975 zum 50. Firmenjubiläum und wurde bis 1978 gebaut. Fünffacher Drehko, MOS-FETs im Eingang, Oszilloskop-Buchsen für die Multipath-Anzeige: Für 1.998 DM bekam man 1976 einen Tuner, der eher ins Labor als ins Wohnzimmer gehörte. Im Turm steht er auf C-1010 und M-2000.
UKW-Tuner, Laboratory Series
Luxman T-12
| Empfindlichkeit UKW | 0,9 µV (75 Ω) |
|---|---|
| Selektivität | 60 dB (narrow) |
| Kanaltrennung | 50 dB (Stereo) |
| ZF-Dämpfung | 100 dB |
| Störfestigkeit | 100 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 80 dB |
| Klirrfaktor | 0,05 % (1 kHz) |
| Ausstattung | 5-fach Drehkondensator, Trennschärfe wide/narrow, Mono/Stereo, Testton, Mehrwegeanzeige, Muting, Senderfixierung per Quarz |
| Maße (B × H × T) | 438 × 78 × 322 mm |
| Gewicht | 7 kg |
Der T-12 ist der Drehko-Tuner der Laboratory-Reihe, nur 78 mm hoch, mit fünffachem Drehko und Quarz-Senderfixierung. Umschaltbare Trennschärfe und Mehrwegeanzeige machen ihn zum Werkzeug für schwierige Empfangslagen.
Stereo-Tuner
Luxman T-50A
Stereo-Tuner
Luxman T-115
Stereo-Tuner
Luxman T-210
Stereo-Tuner
Luxman T-240
Stereo-Tuner
Luxman T-450
Stereo-Tuner UKW/MW
Luxman WL-550
| Empfindlichkeit UKW | 1,6 µV |
|---|---|
| Trennschärfe | 70 dB |
| Klirrfaktor Stereo | 0,4 % |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 90 dB |
| Maße (B × H × T) | 450 × 160 × 268 mm |
| Gewicht | 8 kg |
Der WL-550 hat mit 450 × 160 × 268 mm exakt die Maße der SQ-503X, 505X und 507X von 1971 und ist der Tuner dazu.
Stereo-Tuner UKW/MW · 1983–1986
Luxman T-530 und T-530Y
- T-530
- T-530Y
-
Stationstasten für 16 UKW- und 8 MW-Sender -
Innen -
Tunerplatine mit MOS-FET-Front-End -
Rückseite: Antenne 300 Ω Schraubklemmen und 75 Ω koaxial -
Von schräg oben -
Front -
Front Foto: Audio Classics Germany
| Empfindlichkeit UKW | 0,9 µV / 75 Ω (DIN) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 81 dB |
| Frequenzgang | 20–15.000 Hz ±0,5 dB |
| Klirrfaktor | Mono: wide 0,05 % · narrow 0,06 % Stereo: wide 0,02 % · narrow 0,05 % |
| Gleichwellenselektion | wide 1,0 dB · narrow 1,5 dB |
| Trennschärfe | narrow 100 dB · wide 76 dB |
| Selektivität | narrow 80 dB · wide 40 dB |
| Spiegelfrequenzunterdrückung | 100 dB |
| ZF-Unterdrückung | 100 dB |
| AM-Unterdrückung | 60 dB |
| Kanaltrennung | 55 dB (wide, 1 kHz) · 30 dB (narrow) |
| Pilottonunterdrückung | 80 dB |
| Ausgangsspannung | 1 V / 100 Ω |
| Muting | 5–30 µV |
| Mittelwelle | Spiegelfrequenzunterdrückung 40 dB · Geräuschspannungsabstand 50 dB · Klirrfaktor 0,3 % |
| Ausstattung | 16 UKW- und 8 MW-Stationstasten, CAT-Mikroprozessor, Anti-Birdie-Filter, regelbares UKW-Muting, ZF-Bandbreite wide/narrow, Ratiomitte, Stereo- und Signalstärkeanzeige mit LED, CLL-Schaltung, MOS-FET-Front-End, PLL-IC im Demodulator |
| Maße (B × H × T) | 453 × 87 × 344 mm |
| Gewicht | 4,8 kg |
Der T-530 kam 1983 als Tuner zu den Verstärkern L-510, L-525, L-530 und L-550 und wurde bis 1986 gebaut, mit derselben Holzzarge in Rosenholzfurnier. Ab 1984 gab es ihn als T-530Y im Metallgehäuse, technisch identisch. In Tests hielt er mit der Tunerlegende Onkyo T-9900 mit.
Die Ausstattung ist komplett: 16 UKW- und 8 MW-Speicher, Mikroprozessor-Abstimmung (CAT), umschaltbare Bandbreite mit 100 dB Trennschärfe in narrow, regelbares Muting, MOS-FET-Front-End und PLL-Demodulator. Ein gut erhaltener T-530 ist heute kaum noch zu finden.
CD-Player und Kassettendeck 1987–1990 · 3 Modelle
Eigentlich gehört nichts Digitales auf eine Klassikerseite. Für Luxman mache ich zwei Ausnahmen: den D-117 von 1987 mit zwei Digitalausgängen und den DZ-03, einen CD-Player mit Röhren in der Ausgangsstufe. Luxmans erster CD-Player war der DX-104, dessen Technik vom Alpine AD-7100 stammte.
CD-Player · ab 1987
Luxman D-117
-
Kopfhörerausgang mit Pegelregler und der Analogausgang vorn -
Laufwerkstasten -
Display -
Rückseite mit beiden Digitalausgängen -
Innen: getrennte Stromversorgung für Analog- und Digitalteil -
Laufwerk -
Von schräg oben
| Wandler | Dual-DAC, 16 Bit, 8-fach Oversampling |
|---|---|
| Oversampling-Frequenz | 44,1 kHz |
| Frequenzgang | 5–20.000 Hz ±0,5 dB |
| Dynamikbereich | 96 dB (30 kHz) |
| Geräuschspannungsabstand | 97 dB |
| Kanaltrennung | 88 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | 0,0035 % (20–20.000 Hz) |
| Ausgänge | digital optisch und koaxial · analog vorn und hinten · Kopfhörer regelbar |
| Fernbedienung | RD-109, Systemfernbedienung F-105 |
| Leistungsaufnahme | 15 W |
| Maße (B × H × T) | 438 × 85 × 314 mm |
| Gewicht | 5,0 kg |
| Neupreis 1987 | 1.198 DM |
Den D-117 gab es ab 1987 für 1.198 DM. Zwei Digitalausgänge, optisch und koaxial, machen ihn heute zum Laufwerk für einen externen Wandler. Der eigene FCS-Wandler arbeitet mit Oversampling und digitalen Filtern, das Netzteil versorgt Analog- und Digitalteil getrennt, ein Netzfilter hält Störungen vom Mikrocomputer fern.
Zwei Analogausgänge, vorn und hinten, ein regelbarer Kopfhörerausgang, 16 Titel programmierbar, Scan, Wiederholung und Indexsuche. Die Fernbedienung RD-109 gehört dazu, mit der Systemfernbedienung F-105 steuert er auch Surround-Geräte von Luxman.
CD-Player mit Röhren-Ausgangsstufe · 1990
Luxman DZ-03
-
Front im Detail -
Laufwerkstasten -
Rückseite -
Rückseite im Detail -
Röhre der Ausgangsstufe mit Luxman-Aufdruck -
Fernbedienung RD-100u, die RD-105u passt auch
| Wandler | Dual-DAC, 18 Bit, 8-fach Oversampling |
|---|---|
| Oversampling-Frequenz | 352,8 kHz |
| Ausgangsstufe | Trioden |
| Frequenzgang | 5–20.000 Hz ±1,0 dB |
| Dynamikbereich | 92 dB (30 kHz) |
| Geräuschspannungsabstand | 105 dB |
| Kanaltrennung | 90 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | 0,05 % (20–20.000 Hz) |
| Ausstattung | 32 Titel programmierbar, Fernbedienung RD-100u |
| Zubehör | Seitenteile aus Edelholz |
| Neupreis 1990 | 1.798 DM ohne Holzseitenteile |
Der DZ-03 ist die Ausnahme, die ich auf einer Klassikerseite gern mache: ein CD-Player von 1990 mit Trioden in der Ausgangsstufe, 18-Bit-Doppelwandler und 352,8 kHz Oversampling. 1.798 DM kostete er ohne die Holzseitenteile, die es als Zubehör gab.
Die Röhren tragen den Luxman-Aufdruck. Beim Kauf achte ich auf das Laufwerk, nicht auf die Röhren, denn Laser und Schlitten sind das, was bei einem CD-Player dieser Zeit stirbt.
Kassettendeck
Luxman K-03
Der K-03 ist das Kassettendeck der 03er-Reihe und steht im Turm mit C-03 und M-03 ganz oben. Außer dem Foto haben wir nichts zu ihm, der Prospekt wäre willkommen.
L-Compo-Anlagen 1990–1991 · 3 Modelle
Die L-Compo-Anlagen sind Luxmans Midi-Anlagen mit 36 cm Gehäusebreite: 007 und 008 ab 1990, die kleinere 005 ab 1991. Jede Anlage besteht aus Verstärker, Tuner mit Timer, CD-Player und Doppelkassettendeck, gesteuert über eine Systemfernbedienung. Dazu gab es Tangential-Plattenspieler, den Surround-Prozessor G-007 und die Regallautsprecher S-007.
Midi-Anlage: A-007, T-007, D-007, K-007 · 1990
Luxman L-Compo 007
-
Front -
Verstärker A-007 mit drei digitalen Eingängen -
Tuner T-007 mit Timer für die ganze Anlage
| Sinusleistung | 2 × 80 W (4 Ω, 1 kHz) |
|---|---|
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2,5 mV / 47 kΩ Tape, Tuner, AUX: 150 mV / 50 kΩ |
| Klirrfaktor | 0,001 % |
| Leistungsbandbreite | 15–80.000 Hz ±1 dB |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±1 dB |
| Fremdspannungsabstand | Tape, Tuner, AUX 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 75 dB |
| Eingänge | 3 digital, 4 analog, 3 Video mit Videoverstärker |
| Endstufe | FET-Transistoren |
| Maße (B × H × T) | 360 × 125 × 362 mm |
| Gewicht | 9 kg |
| Wandler | Dual-DAC, 16 Bit linear, 8-fach Oversampling |
|---|---|
| Oversampling-Frequenz | 44,1 kHz |
| Frequenzgang | 5–20.000 Hz ±0,7 dB |
| Dynamikbereich | 93 dB (30 kHz) |
| Geräuschspannungsabstand | 105 dB |
| Kanaltrennung | 90 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Maße (B × H × T) | 360 × 90 × 352 mm |
| Gewicht | 4,1 kg |
| Empfindlichkeit UKW | 1,2 µV |
|---|---|
| Kanaltrennung | 50 dB |
| Klirrfaktor | Mono 0,15 % · Stereo 0,2 % |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Mono 79 dB · Stereo 74 dB |
| Mittelwelle | Empfindlichkeit 55 dBm |
| Maße (B × H × T) | 360 × 90 × 362 mm |
| Gewicht | 3,6 kg |
| Neupreis 1991 | 3.600 DM Anlage mit Verstärker, Tuner, Deck und CD-Player |
Die 007 kam 1990 als große L-Compo-Anlage. Ihr Verstärker A-007 hat einen eingebauten D/A-Wandler mit drei Digitaleingängen und eine FET-Endstufe, der Tuner T-007 steuert mit seinem Timer die ganze Anlage, dazu CD-Player D-007, Autoreverse-Doppeldeck K-007 und eine Systemfernbedienung mit 40 Funktionen. Als Ergänzung gab es den vollautomatischen Tangential-Plattenspieler P-007.
Verstärker, Tuner, Deck und CD-Player kosteten 1991 zusammen 3.600 DM. Komplett ist die Anlage heute schwer zu bekommen, meist fehlt das Deck.
Midi-Anlage: A-005, T-005, D-005, K-005 · 1991
Luxman L-Compo 005
-
Die Anlage -
D-005 von schräg oben -
Verstärker A-005 -
A-005 von schräg oben -
Tuner T-005 -
T-005 von schräg oben -
Doppelkassettendeck K-005 -
K-005 von schräg oben -
Der japanische Prospekt
| Sinusleistung | 2 × 75 W (4 Ω, 1 kHz) |
|---|---|
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2,5 mV / 47 kΩ Tape, Tuner, AUX: 150 mV / 50 kΩ |
| Klirrfaktor | 0,01 % |
| Leistungsbandbreite | 15–100.000 Hz ±1 dB |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±1 dB |
| Fremdspannungsabstand | Tape, Tuner, AUX 90 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 80 dB |
| Maße (B × H × T) | 360 × 120 × 366 mm |
| Gewicht | 7,2 kg |
| Wandler | Dual-DAC, 16 Bit linear, 8-fach Oversampling |
|---|---|
| Oversampling-Frequenz | 44,1 kHz |
| Frequenzgang | 5–20.000 Hz ±0,7 dB |
| Dynamikbereich | 93 dB (30 kHz) |
| Geräuschspannungsabstand | 105 dB |
| Kanaltrennung | 90 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Maße (B × H × T) | 360 × 90 × 337 mm |
| Gewicht | 4,0 kg |
| Empfindlichkeit UKW | 1,3 µV |
|---|---|
| Kanaltrennung | 50 dB |
| Klirrfaktor | Mono 0,18 % · Stereo 0,2 % |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Mono 79 dB · Stereo 74 dB |
| Mittelwelle | Empfindlichkeit 55 dBm |
| Maße (B × H × T) | 360 × 90 × 362 mm |
| Gewicht | 3,2 kg |
| Neupreis 1991 | knapp 3.000 DM Anlage mit Systemfernbedienung |
Die 005 kam 1991 als kleinere Ergänzung zu 007 und 008: Verstärker A-005 mit Video-Audio-Funktion, Digital-Synthesizer-Tuner T-005 mit Timer für die ganze Anlage, CD-Player D-005, Autoreverse-Doppeldeck K-005 und eine Systemfernbedienung mit 41 Funktionen. Der Tangential-Plattenspieler P-005 war die Ergänzung dazu.
Knapp 3.000 DM kostete die Anlage 1991 mit Fernbedienung. Sie ist die richtige Wahl für alle, die schlichtes Design wollen und keine großen Geräte im Zimmer.
Zubehör L-Compo: Surround-Prozessor, Regallautsprecher, Ständer
Luxman G-007, S-007 und AS-007
-
G-007: 4-Kanal-Surround-Prozessor mit 7-Band-Equalizer -
S-007: Zweiwege-Bassreflex mit 160-mm-Kohlefaser-Tieftöner
| Bauart | 4-Kanal-Digital-Surround-Prozessor mit 7-Band-Equalizer |
|---|---|
| Verstärker | eingebaut, 2 × 30 W (6 Ω, 1 kHz) für die hinteren Lautsprecher |
| Fernbedienung | separat |
| Maße (B × H × T) | 360 × 90 × 348 mm |
| Gewicht | 5,25 kg |
| Neupreis | 1.398 DM |
| Bauart | 2 Wege, Bassreflex, magnetisch abgeschirmt |
|---|---|
| Tieftöner | 160 mm, Kohlefaser |
| Hochtöner | 25 mm Kalotte |
| Übergangsfrequenz | 3.000 Hz, 12 dB/Okt. |
| Impedanz | 6 Ω |
| Frequenzgang | 40–20.000 Hz |
| Resonanzfrequenz | 45 Hz |
| Belastbarkeit | 35 W Sinus · 80 W Spitze |
| Schalldruck | 88 dB (1 W / 1 m) |
| Maße (B × H × T) | 215 × 430 × 310 mm |
| Gewicht | 7,5 kg |
| Ständer AS-007 | 280 × 535 × 350 mm, 5 kg |
Der G-007 macht aus einer L-Compo eine Vierkanalanlage: digitaler Surround-Prozessor mit 7-Band-Equalizer und eigenem Verstärker für die hinteren Boxen, 1.398 DM. Die Regallautsprecher S-007 sind magnetisch abgeschirmt, also fernsehtauglich, mit 88 dB Wirkungsgrad an 6 Ω. Der Ständer AS-007 gehört dazu.
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Luxman nach 2000: Wer baut die Geräte?
Nach dem Verkauf durch Alpine begann der Neustart: Röhrengeräte, SACD- und DVD-Spieler und gewöhnliche Heimelektronik unter dem alten Namen. Unklar blieb, wo gefertigt wird. Erste Prospekte zeigten Geräte mit dem Aufdruck „designed by Luxman in Japan, assembled in China“, die beiden Fotos unten stammen daraus. Diese Prospekte wurden schnell durch solche ersetzt, auf denen „made in Japan“ zu lesen ist. Rund 70 Prozent der Fertigung, etwa die AV-Komponenten, sollten in China entstehen, der Rest in Japan, einen Hinweis auf ein japanisches Werk fanden wir nicht.
Verkauft wurde vor allem in Japan und Asien. Eigene Niederlassungen gab es nicht mehr, außerhalb Asiens übernahmen Importeure den Vertrieb, etwa in Rumänien, Polen und den USA, in Deutschland ab November 2007 die TCG Handels GmbH. Später kündigte die IAG-Gruppe als Eigentümerin der Marke diesen Vertrag, um den Vertrieb selbst zu übernehmen. IAG Macao ist die Vertriebs- und Servicetochter der Gruppe, und IAG beschreibt sich selbst mit Fertigung ausschließlich in China, Entwicklung mit Ingenieuren aus Großbritannien, Japan, China und Hongkong und Lieferung in über 100 Länder. Zur IAG Sanecore Audio (Jian) Co. Ltd. gehörten damals Quad, Mission, Wharfedale, Audiolab, Luxman, Castle, Leak und Albion.
Stand dieser Beobachtungen sind die Jahre 2007 bis 2010. Ob du einen Luxman-Klassiker oder ein Neugerät kaufst, entscheidest du selbst. Das, was die Marke in ihren besten Jahren ausmachte, gibt es in dieser Form nicht mehr.
-
Prospekt: „designed by Luxman in Japan, assembled in China“ -
Der Nachfolgeprospekt: „made in Japan“


































































































































































































































































































































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