Nakamichi: Dragon, 1000 und 700, Stasis-Receiver, CA-7E und TX-1000 mit technischen Daten
32 Nakamichi-Geräte von 1957 bis 1993 mit technischen Daten, 84 Fotos und Neupreisen in DM: die Kassettendecks 1000, 700, 500, 600, Dragon, CR-4E und CR-5E, die Stasis-Receiver SR-2E bis SR-4E, Vor- und Endstufen bis CA-7E und PA-7E, die Plattenspieler TX-1000 und Dragon CT. Dazu die Firmengeschichte von Etsuro Nakamichi bis zum Ende der Marke.
- Gegründet
- 1948, Tokio
- Gründer
- Etsuro Nakamichi
- Bekannt für
- Dragon, 1000, 700
- Auf dieser Seite
- 32 Modelle
Firmengeschichte kompakt

Etsuro Nakamichi gründete die Firma 1948 in Tokio als Nakamichi Research Corporation Ltd, japanisch Nakamichi Kenkyujo Kabushiki Kaisha, einen Entwicklungs- und Forschungsbetrieb für Elektronik und Optik. Gebaut wurden zunächst tragbare Radios, Tonabnehmer, Lautsprecher und Funkausrüstung, in den Fünfzigern eines der ersten Tonbandgeräte Japans. 1957 fertigte Nakamichi die ersten eigenen Magnettonköpfe und brachte mit der Fidela 807 ein Dreikopf-Stereotonbandgerät heraus. Als sich die Kassette von Philips durchsetzte, legte sich die Firma auf Kassettendecks fest und baute ab 1967 Laufwerke für Harman Kardon, KLH, Advent, Fisher, ELAC, Sylvania, Ampex und Motorola. 1969 kam die Lizenz für das Dolby-Rauschunterdrückungssystem.
1972 brachte Nakamichi Stereokassettendecks, die den großen Bandmaschinen auf Dauer den Markt nahmen: Die 1000 und die 700 mit drei Köpfen und Doppelcapstan-Antrieb zählten Mitte der Siebziger zu den besten Kassettenrecordern. Die Gleichlaufschwankungen erreichten sehr niedrige Werte, Dolby B hob den Geräuschspannungsabstand, und der regelbare Aufnahmeazimut mit Dolby-Kalibrierung ließ sich auf jede Kassette einstellen. Wer sich die beiden nicht leisten konnte, bekam die günstigeren Zweikopfdecks 500 und das keilförmige 600. 1975 folgte das tragbare 550 mit drei Mikrofoneingängen für links, rechts und einen gemischten Kanal, das mit Batterien oder Netzteil lief und Aufnahmen in hoher Qualität im Freien erlaubte. 1977 kam der UKW-Tuner 430, 1978 die UKW/MW-Receiver 730 und 530.
Ende der Siebziger erneuerte Nakamichi die Decks mit den Modellen 1000 II und 700 II, 1982 kam der Dragon, dazu Verstärker, die Plattenspieler TX-700 und TX-1000 und schließlich Lautsprecher. Anfang der Achtziger stieg der Preis mit dem 1000 ZXL auf 3.800 US-Dollar, das 700 ZXL kostete 3.000 US-Dollar, Einsteigerdecks gab es unter 200 Dollar. Mit der Digitalaufnahme brach der Verkauf von Kassettendecks ein, und um die Marke wurde es still. Dass Nakamichi bei HiFi-Freunden trotz der Qualität nie den Stellenwert anderer Hersteller hatte, lag am schmalen Programm ohne Tuner und Vollverstärker in mehreren Preisklassen, am kantigen, fast durchweg schwarzen Design und an den Preisen: Ein Deck wie das Aurex PC-X80AD bot teilweise bessere Qualität zum halben Preis, und Luxman hatte damals den besseren Blick für Kundenwünsche. Heute werden alle damaligen Nakamichi-Geräte zu hohen Preisen gehandelt.
Wer einen alten Nakamichi-Receiver oder ein Kassettendeck weiterbetreiben will, braucht nur einen Zuspieler für Streaming: Ein Netzwerkplayer am Tape- oder Aux-Eingang macht die Anlage streamingfähig, ohne dass ein Gerät weichen muss.
- 1948Gründung in Tokio durch Etsuro Nakamichi
- 1957Eigene Tonköpfe, Tonbandgerät Fidela 807
- 1967Kassettendecks für Harman Kardon, KLH, Advent, Fisher, ELAC u. a.
- 1969Lizenz für Dolby
- 1972Kassettendecks, die den Bandmaschinen den Markt nehmen: 1000 und 700
- 1977UKW-Tuner 430, Kombination 410, 420, 430
- 1978Receiver 730 und 530
- 1982Dragon
- 1984Plattenspieler TX-1000 mit selbstzentrierendem Teller
- 1987Vorverstärker CA-7E, gebaut bis 1993
Die erste Generation: 1000, 700, 500, 600 und das System ONE
Die Tape Decks 1000, 700, 500 und 600 und die Einzelbausteine des Nakamichi System ONE bilden die erste Generation der Marke. Zum System gehören der Vorverstärker 610 und die Endstufe 620 in der Keilform des 600, der Tuner-Vorverstärker 630 und die flache Kombination aus Vorverstärker 410, Endstufe 420 und Tuner 430, die zusammen eine komplette Anlage ergab. Jedes Gerät hat unten einen Abschnitt mit Daten und Foto: 1000, 700, 500, 600, 610, 620, 630, 410, 420 und 430.
Der Zusatz „E“ in CA-7E, SR-3E oder CR-4E steht für Geräte nach europäischen Sicherheits- und Funknormen; die internationale Ausführung, etwa mit „A“ oder ohne Zusatz, kann anders ausgestattet sein. Leistungen nach IHF gelten als Sinus an 8 Ω von 20 bis 20.000 Hz, Geräuschspannungsabstände sind A-bewertet, MM steht für magnetische Tonabnehmer. Was DIN und IHF unterscheidet, erklärt der Ratgeber DIN und IHF.
This German web site has great pictures of classic Nakamichi gear from the 80’s with a nice description of Nakamichi’s history in German.
Kassettendecks und Tonband 1957–1990 · 11 Modelle
Nakamichi baute in seiner Glanzzeit mit die besten Kassettendecks, die es zu kaufen gab. Die Spitzenmodelle Dragon, 1000ZXL und 700ZXL kennt jeder, aber auch die kleineren Decks wie CR-4E und CR-5E gehören zur Spitzenklasse. Alle Decks auf einer Seite zu zeigen, würde den Rahmen sprengen; die vollständige Übersicht steht in der Nakamichi-Tape-Galerie von audioinnovationen.de.
Tonbandgerät · Dreikopf-Stereo · 1957
Nakamichi Fidela 807
Mit der Fidela 807 fing 1957 alles an: Nakamichis erstes eigenes Tonbandgerät, ein Dreikopf-Stereogerät aus dem Jahr, in dem die Firma auch ihre ersten Magnettonköpfe fertigte. Mehr als dieses Foto hat unser Archiv nicht. Wenn du eine Fidela besitzt oder einen Prospekt hast, freuen wir uns über Daten und Bilder.
Kassettendeck · drei Köpfe, Doppelcapstan · 1970er
Nakamichi 1000
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz (Chromband) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | über 60 dB (Chromband, Dolby) |
| Klirrfaktor | unter 1,5 % (Chromband ohne Dolby) |
| Gleichlaufschwankung | unter 0,10 % |
| Maße (B × H × T) | 515 × 305 × 240 mm |
| Gewicht | 17,7 kg |
Drei Köpfe, Doppelcapstan-Antrieb, regelbarer Aufnahmeazimut und Dolby-Kalibrierung für jede Kassette: Die 1000 ist das große Deck der ersten Generation. 17,7 kg und 515 mm Breite sagen, wo sie hingehört, nämlich ins Regal einer Anlage, die sonst mit einer Bandmaschine gefahren worden wäre. Wer ein spielfertiges Exemplar findet, bekommt den Klang, für den Mitte der Siebziger viele gespart haben; der Nachfolger 1000 ZXL kostete Anfang der Achtziger 3.800 US-Dollar.
Kassettendeck · drei Köpfe, Doppelcapstan · 1970er
Nakamichi 700
-
Das Deck von Pierre Bast Foto: Pierre Bast
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz (Chromband) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | über 60 dB (Chromband, Dolby) |
| Klirrfaktor | unter 1,5 % (Chromband ohne Dolby) |
| Gleichlaufschwankung | unter 0,10 % |
| Maße (B × H × T) | 520 × 290 × 150 mm |
| Gewicht | 12,7 kg |
Die 700 teilt sich mit der 1000 die Technik aus drei Köpfen und Doppelcapstan und misst dieselben 20 bis 20.000 Hz auf Chromband, wiegt mit 12,7 kg aber fünf Kilo weniger. Für viele Hörer war sie das erreichbare Spitzendeck, und auch sie war vielen zu teuer. Ende der Siebziger löste das 700 II sie ab.
Kassettendeck · zwei Köpfe · 1970er
Nakamichi 500
| Frequenzgang | 20–16.000 Hz (Chromband) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | über 58 dB (Chromband, Dolby) |
| Klirrfaktor | unter 2 % (Chromband ohne Dolby) |
| Gleichlaufschwankung | unter 0,12 % |
| Maße (B × H × T) | 380 × 115 × 255 mm |
| Gewicht | 7 kg |
Die 500 war Nakamichis Antwort für die Kunden, die sich 1000 oder 700 nicht leisten konnten: ein Zweikopfdeck mit 20 bis 16.000 Hz auf Chromband, 7 kg und einem Gehäuse, das mit 380 mm Breite in jedes Regal passt. Am Rauschabstand und am Gleichlauf merkst du den Abstand zu den großen Decks, an der Verarbeitung nicht. Für den Einstieg in die Marke bleibt sie die günstigste Wahl.
Kassettendeck · zwei Köpfe, Keilgehäuse · 1970er
Nakamichi 600
-
Von schräg oben
| Frequenzgang | 20–18.000 Hz (Chromband) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | über 60 dB (Chromband, Dolby) |
| Klirrfaktor | unter 1,5 % (Chromband ohne Dolby) |
| Gleichlaufschwankung | 0,12 % |
| Maße (B × H × T) | 400 × 170 × 237 mm |
| Gewicht | 6,5 kg |
Das 600 erkennst du am keilförmigen Gehäuse mit schräger Front: Es stellt sich wie ein Pult vor dich und lässt sich im Sitzen bedienen. Technisch liegt es zwischen 500 und 700, mit 20 bis 18.000 Hz auf Chromband und über 60 dB Geräuschspannungsabstand mit Dolby bei nur 6,5 kg. Der Vorverstärker 610 hat dieselben Maße, zusammen mit der Endstufe 620 ergibt das Trio das System ONE.
Kassettendecks · Spitzenmodelle · Anfang 1980er
Nakamichi 700 ZXL und 1000 ZXL
-
Laufwerk und Aussteuerungsanzeige
Mit dem 1000 ZXL als Nachfolger der 1000 stieg der Preis Anfang der Achtziger auf 3.800 US-Dollar, das 700 ZXL kostete 3.000 US-Dollar. Beide gehören mit dem Dragon zu den drei Decks, die jeder Nakamichi-Kenner nennt. Technische Daten zu 700 ZXL und 1000 ZXL fehlen in unserem Archiv; wer eine Bedienungsanleitung oder einen Prospekt hat, hilft uns weiter.
Kassettendeck
Nakamichi 480
Das 480 gehört zu den Einstiegsdecks, mit denen Nakamichi das Programm nach unten abrundete. Auf dem Bedienfeld sitzen Schalter für Dolby NR, den MPX-Filter, die Bandsorten SX, ZX und EX und die Entzerrung 70/120 µs, dazu die Speicherfunktion für das Zählwerk. Mehr als dieses Foto haben wir nicht, Daten sind willkommen.
Kassettendeck · Autoreverse, drei Köpfe · 1982
Nakamichi Dragon
-
Front -
Kassettenfach und Pegelanzeige -
Von schräg oben -
Bedientasten und Regler rechts -
Rückseite -
Prospekt -
Mit Bedienungsanleitung -
Die AUDIO-Trophäe „Gerät des Jahres 1989“
| Motoren | 5 (1 × Direktantrieb, 2 × DC-Motor) |
|---|---|
| Spursystem | 4 Spur, 2 Kanal Stereo, Autoreverse |
| Köpfe | 3 (1 Löschkopf, 2 Aufnahme/Wiedergabe) |
| Bandgeschwindigkeit | 4,75 cm/s |
| Gleichlaufschwankung | 0,019 % |
| Frequenzgang | 20–22.000 Hz ±3 dB (Metallband Nakamichi ZX) |
| Geräuschspannungsabstand | 66 dB (Dolby B) · 74 dB (Dolby C), Band Nakamichi ZX |
| Klirrfaktor | 0,8 % |
| Kanaltrennung | 37 dB (1 kHz) |
| Eingangsempfindlichkeit | 50 mV / 30 kΩ |
| Maße (B × H × T) | 450 × 135 × 300 mm |
| Gewicht | 9,5 kg |
| Neupreis | 4.498 DM |
Der Dragon gehört mit 700ZXL und 1000ZXL zu den besten Kassettendecks, die Nakamichi je gebaut hat, und war mit 4.498 DM so teuer, dass die Stückzahlen klein blieben. Er setzte sich bei Käufern durch, die keine monströse Bandmaschine im Regal wollten, aber auf deren Qualität nicht verzichten mochten: Autoreverse mit drei Köpfen, 0,019 % Gleichlaufschwankung, 20 bis 22.000 Hz auf Metallband. Daten und Ausstattung blieben lange der Maßstab für die Konkurrenz, der regelbare Aufnahmeazimut und die Dolby-Kalibrierung gehören dazu. Das Angebot ist heute überschaubar, und ein Dragon im Topzustand kostet noch immer vergleichsweise viel; 1989 kürte ihn die AUDIO zum Gerät des Jahres.
Kassettendeck · drei Köpfe, Doppelcapstan · 1986–1987
Nakamichi CR-4E
- CR-4E
- CR-5E
-
Rückseite -
Zählwerk, Pegelanzeige und Kalibrierregler
| Motoren | 3 (1 × Direktantrieb, 2 × DC-Motor) |
|---|---|
| Spursystem | 4 Spur, 2 Kanal Stereo |
| Köpfe | 3 (1 Löschkopf, 2 Aufnahme/Wiedergabe) |
| Bandgeschwindigkeit | 4,75 cm/s |
| Gleichlaufschwankung | 0,027 % |
| Frequenzgang | 20–21.000 Hz ±3 dB (Metallband Nakamichi ZX) |
| Geräuschspannungsabstand | 66 dB (Dolby B) · 72 dB (Dolby C), Band Nakamichi ZX |
| Klirrfaktor | 0,8 % |
| Kanaltrennung | 37 dB (1 kHz) |
| Eingangsempfindlichkeit | 50 mV / 30 kΩ |
| Maße (B × H × T) | 430 × 100 × 265 mm |
| Gewicht | 5,9 kg |
Das CR-4E von 1986 bis 1987 bringt die Technik der großen Decks in ein Gehäuse von 100 mm Höhe: Doppelcapstan mit Direct-Drive-FG-Motor, drei getrennte Köpfe, Doppelspalt-Löschkopf, Laufwerksteuerung per Mikroprozessor, Dolby B/C, Bias-Feinabstimmung mit eingebautem Oszillator für 400 Hz und 15 kHz, Master-Fader, verkupfertes Chassis, mehrfach abgeschirmter Netztrafo und automatische Bandstraffung. Mit 0,027 % Gleichlaufschwankung und 20 bis 21.000 Hz auf Metallband liegt es nah am Dragon. Das CR-5E ergänzt Echtzeitzählwerk und Autorepeat.
Kassettendeck · drei Köpfe, Doppelcapstan · 1986–1990
Nakamichi CR-5E
- CR-4E
- CR-5E
-
Display und Bedienfeld von schräg vorn -
Frontmitte: Laufwerkstasten und Bias-Regler -
Kassettenfach mit Modellbezeichnung -
Prospekt zu CR-7E und CR-5E
| Motoren | 4 |
|---|---|
| Spursystem | 4 Spur, 2 Kanal Stereo |
| Köpfe | 3 (1 Löschkopf, 1 Wiedergabe, 1 Aufnahme) |
| Bandgeschwindigkeit | 4,75 cm/s |
| Gleichlaufschwankung | 0,027 % |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±3 dB (Metallband Nakamichi ZX) |
| Geräuschspannungsabstand | 66 dB (Dolby B) · 72 dB (Dolby C), Band Nakamichi ZX |
| Klirrfaktor | 0,8 % |
| Kanaltrennung | 37 dB (1 kHz) |
| Eingangsempfindlichkeit | 50 mV / 40 kΩ |
| Maße (B × H × T) | 435 × 135 × 306 mm |
| Gewicht | 8,5 kg |
Das CR-5E lief von 1986 bis 1990 und ist das größere der beiden Decks: vier Motoren, 8,5 kg, Doppelcapstan mit Direct-Drive-FG-Motor und drei getrennte Köpfe mit Doppelspalt-Löschkopf. Dazu kommen Echtzeitzählwerk, Bias-Feinabstimmung, Autorepeat, Dolby B/C, automatische und manuelle Bandsortenumschaltung und Master-Fader. Die Messwerte sind die des CR-4E, nur der Frequenzgang auf Metallband endet bei 20.000 Hz.
Rauschunterdrückungssystem · Zusatzgerät
Nakamichi High-Com II
Das High-Com II ist ein Rauschunterdrückungssystem im eigenen Gehäuse, das zwischen Deck und Verstärker sitzt und sich an zwei Instrumenten einpegeln lässt. Daten dazu haben wir nicht; wer das Gerät nutzt, kann uns Prospekt oder Anleitung schicken.
Deck an kabellose Kopfhörer? Bluetooth-Transmitter: Sender für den Line-Ausgang ›
Plattenspieler 1980er · 3 Modelle
Nakamichis Laufwerke waren Experimente auf höchstem Niveau: Der TX-1000 zentrierte die Platte selbst, der TX-700 ist mit dem Dragon CT identisch.
Plattenspieler · Direktantrieb, selbstzentrierend · 1984
Nakamichi TX-1000
-
Laufwerk ohne Tonarm
| Laufwerk | Direktantrieb |
|---|---|
| Motor | DC Quartz PLL, bürstenlos |
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min |
| Gleichlaufschwankung | 0,003 % WRMS/FG (Direktablesung) · 0,02 % nach WRMS |
| Geräuschspannungsabstand | 78 dB (DIN-B) |
Der TX-1000 von 1984 war mehr Experiment als der Versuch, ein verkäufliches Laufwerk zu bauen. Weil keine Schallplatte hundertprozentig zentrisch gepresst ist und der Tonarm deshalb seitlich pendelt, verschieben zwei Elektromotoren die Lager-Teller-Einheit so lange, bis die Platte exakt mittig läuft; abschalten ließ sich die Funktion auch. So kam der TX-1000 auf ±0,003 % Gleichlauf, obwohl das Gehör Tonhöhenschwankungen unter 0,12 % nicht mehr wahrnimmt. Der Preis war utopisch, Käufer fanden sich kaum, die Produktion wurde eingestellt.
Plattenspieler · Direktantrieb
Nakamichi Dragon CT
| Antrieb | Direktantrieb, Motor DC Quartz PLL, bürstenlos |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min |
| Gleichlaufschwankung | 0,03 % |
| Tonarm | statisch ausbalanciert, ölgedämpft |
| Effektive Länge | 237 mm |
| Überhang | 15 mm |
| Spurfehlwinkel | ±2,5° (max.) |
| Tonabnehmergewicht | 4–11 g |
| Geräuschspannungsabstand | 78 dB (DIN-B) |
| Gewicht | 20 kg |
Der Dragon CT trägt den Namen des großen Decks und bringt 20 kg auf die Waage. Sein statisch ausbalancierter, ölgedämpfter Arm mit 237 mm effektiver Länge und 15 mm Überhang nimmt Tonabnehmer von 4 bis 11 g; ob dein System dazu passt, rechnet der Tonarm-Ratgeber aus. Mit 0,03 % Gleichlaufschwankung und 78 dB Geräuschspannungsabstand nach DIN-B ist er ein Laufwerk ohne den Zentrierzauber des TX-1000. Der TX-700 ist mit ihm baugleich.
Plattenspieler · baugleich mit Dragon CT
Nakamichi TX-700
Bis auf den Namen ist der TX-700 mit dem Dragon CT identisch. Daten und Tonarm stehen deshalb im Abschnitt zum Dragon CT.
Laufwerk an einen neuen Verstärker? HiFi-Receiver mit Phono-Eingang: aktuelle Modelle ›
Vor- und Endstufen 1977–1993 · 9 Modelle
Von der Keilform der 610/620-Kombination über die flache 410/420-Linie bis zu CA-7E und PA-7E, der Kombination mit 40 Optokopplern und 28,5 kg Endstufe.
Vorverstärker · System ONE
Nakamichi 610
-
Frontansicht
| Eingänge | 5 × Mikrofon · AUX, 3 × Tape, Tuner · 2 × Phono MM |
|---|---|
| Phono-Eingang | 1 mV / 200 Ω, 10 kΩ, 100 kΩ umschaltbar |
| Frequenzgang | 20–100.000 Hz |
| Maße (B × H × T) | 400 × 170 × 237 mm |
| Gewicht | 7 kg |
Der 610 ist der Vorverstärker zum keilförmigen Deck 600, gleiche Maße, gleiche schräge Front, und mehr Studio als Wohnzimmer: fünf Mikrofoneingänge, drei Tape-Schleifen und zwei eingebaute, mischbare Phonovorverstärker mit umschaltbarem Abschlusswiderstand von 200 Ω bis 100 kΩ. Ein Rosa-Rauschen-Generator ist eingebaut. Zwei MM-Eingänge sind selten und machen ihn für Hörer mit zwei Laufwerken interessant.
Stereo-Endstufe · System ONE
Nakamichi 620
| Sinusleistung | 2 × 100 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 5–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Dämpfungsfaktor | über 100 |
| Klirrfaktor | unter 0,01 % (IHF) |
| Geräuschspannungsabstand | über 120 dB |
| Maße (B × H × T) | 400 × 189 × 248 mm |
| Gewicht | 12,5 kg |
Als Endstufe des System ONE liefert die 620 2 × 100 W nach IHF bei einem Frequenzgang bis 100 kHz, einem Klirrfaktor unter 0,01 % und einem Dämpfungsfaktor über 100, der auch schwierige Lautsprecher im Griff behält. 12,5 kg bei 400 mm Breite, also kompakter als die späteren PA-Endstufen. Mit 610 und 600 ergibt sie die komplette Anlage der ersten Generation.
Vorverstärker
Nakamichi 410
| Eingänge | 1 × Phono MM (1, 2, 5 mV, 100 kΩ umschaltbar) · Tape, 2 × AUX, Tuner |
|---|---|
| Frequenzgang | 20–50.000 Hz |
| Maße (B × H × T) | 400 × 80 × 215 mm |
| Gewicht | 4 kg |
Mit 420 und 430 ergab der 410 eine komplette Anlage, und er ist ihr flacher Vorverstärker: 80 mm hoch, 4 kg, ein Phono-MM-Eingang mit umschaltbarer Empfindlichkeit von 1, 2 und 5 mV, dazu Tape, zwei AUX und Tuner. Wer nur ein Laufwerk hat, braucht nicht mehr. Endstufe und Tuner stehen in den Abschnitten 420 und 430.
Stereo-Endstufe · 1977–1980
Nakamichi 420
| Sinusleistung | 2 × 50 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 5–50.000 Hz +0/−1 dB |
| Dämpfungsfaktor | über 100 |
| Klirrfaktor | unter 0,02 % (IHF) |
| Geräuschspannungsabstand | über 110 dB |
| Maße (B × H × T) | 400 × 80 × 225 mm |
| Gewicht | 7 kg |
Die 420 lief von 1977 bis 1980 und liefert 2 × 50 W nach IHF aus einem 80 mm flachen Gehäuse von 7 kg. Klirrfaktor unter 0,02 % und ein Dämpfungsfaktor über 100 reichen für Regallautsprecher mit normalem Wirkungsgrad im Wohnzimmer; für große Standboxen nimmst du die 620 mit der doppelten Leistung.
Vorverstärker · 1986
Nakamichi CA-5E
Internationale Ausführung: Nakamichi CA-5
-
Für Puristen: Die Klangregelung ist abschaltbar -
Eingangswahl, Balance und Lautstärke -
Von schräg oben -
Gehäuse von schräg hinten -
Rückseite mit Anschlüssen -
Phonoeingang: MM/MC, Lastkapazität und Verstärkung wählbar -
Typenschild des CA-5E II, Ausgänge 1 und 2 -
Innenansicht Foto: hifiengine.com
| Eingangsempfindlichkeit Phono MM | 2,5 mV / 47 kΩ · 100, 200, 300 pF |
|---|---|
| Eingangsempfindlichkeit Phono MC | 48, 76, 170 µV / 50, 100, 200 Ω |
| Phono RIAA | MM ±0,5 dB · MC −0,7 dB (20–20.000 Hz) |
| Tuner, AUX, Tape | 200 mV / 12,5 kΩ |
| Klirrfaktor | Phono MM 0,002 % · Phono MC 0,005 % |
| Frequenzgang | 1,5–100.000 Hz +0/−3 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM über 81 dB · Phono MC über 78 dB · Tuner, AUX, Tape 90 dB |
| Maße (B × H × T) | 435 × 63 × 289 mm |
| Gewicht | 3,7 kg |
| Neupreis 1986 | 2.000 DM |
Der CA-5E ist ein Vorverstärker der Spitzenklasse mit der Verarbeitung und den selektierten Bauteilen des größeren CA-7E, aber auf das Nötigste reduziert, um 1986 bei 2.000 DM zu bleiben: wenige Bedienelemente, keine ICs, nur diskrete Schaltungen und bewusst kein aufwendiger Schaltungsaufbau, weil der zusätzliche Maßnahmen gegen Gegenkopplungen verlangt hätte. Versiegelte Relais schalten die Eingänge auf kurzen Wegen, sauerstofffreie Kupferleitungen und Leiterbahnen halten das Signal sauber. Für Plattenhörer ist er die erste Wahl: Die Phonostufe nimmt MM mit drei Kapazitäten und MC mit drei Abschlusswiderständen, und die Klangregelung lässt sich für Puristen abschalten. Er ist heute so aktuell wie Mitte der Achtziger.
Vorverstärker · Fernbedienung RM-7CA · 1987–1993
Nakamichi CA-7E
Internationale Ausführung: Nakamichi CA-7
-
Von schräg vorn -
Bedienelemente -
Netzschalter, Fernbedienungssensor, Modellschriftzug -
Phonoeingänge mit MM/MC-, Gain- und Kapazitätsschaltern -
Eingänge für Tuner, CD, AUX und zwei Tapes -
Typenschild und System-Remote-Buchsen -
Fernbedienung RM-7CA -
Rückseite mit Fernsteueranschlüssen -
Mit Fernbedienung -
Drehregler und Quellenwahltasten -
Rückseite -
Typenschild und System-Remote-Ausgänge -
Cinch-Eingänge -
Innenansicht Foto: nakremotes.com -
Die 40 Optokoppler der Quellenumschaltung -
Aufbau in der Explosionsdarstellung -
Komplett: CA-7E II, PA-7E II und ST-7E II, auch heute noch High End Foto: Anton Kräuchi
| Klirrfaktor | 0,004 % (max.) |
|---|---|
| Frequenzgang | 1–20.000 Hz +0/−0,2 dB · 1–100.000 Hz +0/−3 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM 2,5 mV / 50 kΩ umschaltbar · Phono MC 40, 80, 160 µV / 100 Ω · AUX, Tape 1 + 2: 150 mV / 12,5 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,2 dB (20–20.000 Hz) |
| Kanaltrennung | über 120 dB |
| Geräuschspannungsabstand (IHF-A) | Phono MC 87 dB · Phono MM 88 dB · AUX, Tape 94 dB |
| Klangregelung | Bass ±5 dB bei 25 Hz · Tiefen ±5 dB bei 250 Hz · Höhen ±5 dB bei 30.000 Hz |
| Ausstattung | Mute, Aufnahmewahlschalter, Klangregler abschaltbar, 2 × AUX, 2 × Tape, Fernsteuerausgänge für Nakamichi-Komponenten |
| Leistungsaufnahme | 42 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 435 × 82 × 310 mm |
| Gewicht | 7,2 kg |
| Zubehör | SPC-1E, RS-7 |
| Baujahre | 1987–1993 |
| Neupreis 1990 | 6.998 DM |
Der CA-7E ist Nakamichis Vorverstärker der absoluten Spitzenklasse, gebaut von 1987 bis 1993 und 1990 mit 6.998 DM in der Preisliste; die vorgesehene Endstufe ist die PA-7E. Die Quellenumschaltung läuft über FETs und 40 Optokoppler, in den Phonostufen arbeiten bipolare FETs, dazu Metallfilmwiderstände, sauerstofffreie Kupferleitungen und Präzisions-Folienkondensatoren. Anschlüsse und Steuermöglichkeiten gibt es im Überfluss: zwei AUX, zwei Tape, Aufnahmewahlschalter, Mute, abschaltbare Klangregler und Fernsteuerausgänge für andere Nakamichi-Komponenten; die Fernbedienung RM-7CA gehört zum Lieferumfang und bedient auch die Geräte der 5er-Serie. Das letzte Foto zeigt die komplette Kombination CA-7E II, PA-7E II und ST-7E II, die Anton Kräuchi fotografiert hat.
Stereo-Endstufe
Nakamichi PA-5E
| Sinusleistung | 2 × 100 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Geräuschspannungsabstand | über 120 dB |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz +0/−0,5 dB · 7–150.000 Hz +0/−3 dB |
| Kanaltrennung | 120 dB |
| Maße (B × H × T) | 435 × 135 × 412 mm |
| Gewicht | 22 kg |
Zum CA-5E gehört die kleinere Endstufe PA-5E: 2 × 100 W nach IHF, 22 kg, Frequenzgang bis 150 kHz und 120 dB Kanaltrennung. Wer ein Paar normale Standlautsprecher antreibt, braucht die PA-7E nicht; die PA-5E hat dieselbe Gehäusebreite und passt optisch unter den CA-5E.
Stereo-Endstufe · 1985–1988
Nakamichi PA-7E
Internationale Ausführung: Nakamichi PA-7
-
Mit den seitlichen Kühlkörpern -
Rückseite -
Von schräg oben -
Von oben
| Sinusleistung | 2 × 225 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Geräuschspannungsabstand | über 120 dB |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz +0/−0,2 dB · 7–150.000 Hz +0/−3 dB |
| Kanaltrennung | 120 dB |
| Maximaler Ausgangsstrom | 20 A |
| Maße (B × H × T) | 435 × 200 × 421 mm |
| Gewicht | 28,5 kg |
| Sinusleistung | 2 × 200 W (8 Ω) · 2 × 330 W (4 Ω) |
|---|---|
| Dynamikleistung | 2 × 300 W (8 Ω) · 2 × 550 W (4 Ω) |
| Gesamtklirrfaktor | unter 0,1 % (Volllast) |
| Dämpfungsfaktor | über 60 (8 Ω) |
| Frequenzgang | 7–150.000 Hz ±0,3 dB |
| Signalrauschabstand | über 120 dB |
| Kanaltrennung | über 100 dB |
| Eingang | Line 2 V / 75 kΩ |
| Leistungsaufnahme | 700 W |
| Maße (B × H × T) | 435 × 200 × 421 mm |
| Gewicht | 27 kg |
| Baujahre | 1985–1988 |
| Neupreis | 4.500 DM |
Die Endstufe zum CA-7E heißt PA-7E: 2 × 225 W nach IHF, 28,5 kg, 20 A Ausgangsstrom und ein Frequenzgang bis 150 kHz. Die PA-7 ohne E-Zusatz, gebaut von 1985 bis 1988 für 4.500 DM, leistet 2 × 200 W an 8 Ω und 2 × 330 W an 4 Ω und wiegt 27 kg; beide teilen sich das Gehäuse von 435 × 200 × 421 mm. Wer die Kombination komplett will, sucht dazu den Tuner ST-7E.
Vollverstärker
Nakamichi IA-3
Endstufenleistung ohne 27 kg? Class-D-Verstärker: aktuelle Modelle ›
Tuner und Receiver 1977–1986 · 8 Modelle
1977 kam der UKW-Tuner 430, 1978 folgten die Receiver 730 und 530, in den Achtzigern die Stasis-Receiver SR-2E bis SR-4E. Die drei SR-Modelle haben denselben Tuner mit zehn Senderspeichern und Suchlauf und denselben Phono-Vorverstärker, nur der SR-2E kommt ohne MC-Eingang.
UKW-Tuner · 1977–1980
Nakamichi 430
| Empfindlichkeit UKW | 1,8 µV (IHF 10,5 dBf) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 68 dB |
| Selektivität | 90 dB |
| Spiegelfrequenzunterdrückung | 100 dB |
| AM-Unterdrückung | 60 dB |
| Kanaltrennung | 35 dB · 50 dB (1 kHz) |
| Leistungsaufnahme | 11 W |
| Maße (B × H × T) | 400 × 80 × 220 mm |
| Gewicht | 4,9 kg |
Nakamichis UKW-Tuner von 1977 gehört in die flache Linie zu 410 und 420: 80 mm hoch, 4,9 kg, 1,8 µV Empfindlichkeit, 90 dB Selektivität und 100 dB Spiegelfrequenzunterdrückung. Mit 410 und 420 ergab er eine komplette Anlage, die im Regal zusammen nur 240 mm Höhe braucht.
Tuner-Vorverstärker · System ONE
Nakamichi 630
Der 630 fasst Tuner und Vorverstärker in einem Gehäuse zusammen und gehört zum System ONE neben 610 und 620. Mehr als dieses Foto hat unser Archiv nicht, die alte Modellseite zum 630 ist nicht erhalten; Daten und weitere Fotos nehmen wir gern auf.
Stereo-Receiver UKW/MW · 1978
Nakamichi 530
UKW/MW-Tuner · 1986
Nakamichi ST-7E
Internationale Ausführung: Nakamichi ST-7
| Geräuschspannungsabstand | Mono über 74 dB · Stereo über 69 dB |
|---|---|
| Frequenzgang | 20–15.000 Hz ±1 dB |
| Trennschärfe | über 60 dB (±300 kHz) |
| Nebenwellenunterdrückung | über 100 dB |
| Spiegelfrequenzunterdrückung | über 100 dB |
| ZF-Unterdrückung | über 100 dB |
| AM-Unterdrückung | über 60 dB |
| Maße (B × H × T) | 435 × 63 × 289 mm |
| Gewicht | 3,5 kg |
Der ST-7E von 1986 ist der Tuner zur 7er-Kombination und mit 63 mm Höhe genauso flach wie der CA-5E. Über 100 dB Nebenwellen-, Spiegelfrequenz- und ZF-Unterdrückung und über 74 dB Geräuschspannungsabstand in Mono sind Werte, die auch ein Standort mit starken Nachbarsendern nicht erschüttert. Als ST-7E II stand er später in der kompletten Kombination mit CA-7E II und PA-7E II.
Stereo-Receiver · Stasis
Nakamichi TA-3A / TA-3E
| Endstufe | Stasis-Technik |
|---|---|
| Tuner | Quarz-PLL |
| Sinusleistung | 2 × 75 W (IHF) |
| Gewicht | 11 kg |
Der TA-3A, in Europa TA-3E, ist der Stasis-Receiver mit 2 × 75 W und Quarz-PLL-Tuner, 11 kg schwer. Mehr Daten haben wir nicht; die Receiver SR-2E bis SR-4E stehen in den nächsten Abschnitten.
Stereo-Receiver UKW/MW · Stasis-Endstufe
Nakamichi SR-2E
| Sinusleistung | 2 × 50 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 5–75.000 Hz ±0,5 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 105 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM 2,5 mV / 47 kΩ · Tuner, AUX, Tape 200 mV / 20 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono MM 80 dB |
| Klirrfaktor | Phono MM 0,002 % |
| Tuner | 10 Senderspeicher, automatischer Suchlauf |
| Maße (B × H × T) | 430 × 100 × 370 mm |
| Gewicht | 8,5 kg |
Kleinster der drei Stasis-Receiver ist der SR-2E: 2 × 50 W nach IHF, 105 dB Geräuschspannungsabstand, Tuner mit zehn Senderspeichern und automatischem Suchlauf. Den Phono-Vorverstärker teilt er mit SR-3E und SR-4E, nur der MC-Eingang fehlt; wer ein MM-System fährt, verliert nichts. 100 mm Höhe und 8,5 kg machen ihn zum Receiver fürs Regal.
Stereo-Receiver UKW/MW · Stasis-Endstufe
Nakamichi SR-3E / SR-3
| Sinusleistung | 2 × 55 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 5–75.000 Hz ±0,5 dB |
| Klirrfaktor | max. 0,1 % (Volllast) |
| Geräuschspannungsabstand | 105 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM 2,5 mV / 47 kΩ · Phono MC 60 + 160 µV / 100 Ω · AUX, Tape, Video 200 mV / 20 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono MM 80 dB · Phono MC 73 dB |
| Ausstattung | 2 Video-Eingänge mit Audio/Video-Überspielung, Tuner mit 10 Senderspeichern und Suchlauf |
| Maße (B × H × T) | 430 × 100 × 370 mm |
| Gewicht | 8,6 kg |
Der SR-3E legt gegenüber dem SR-2E den MC-Eingang mit 60 und 160 µV und zwei Video-Eingänge mit Überspielmöglichkeit drauf, bei 2 × 55 W und sonst gleichen Werten. Das ist der Receiver für Plattenhörer mit MC-System, die den Fernseher gleich mit anschließen wollen. Gehäuse und Gewicht bleiben bei 430 × 100 × 370 mm und 8,6 kg.
Stereo-Receiver UKW/MW · Stasis-Endstufe
Nakamichi SR-4E / SR-4
| Sinusleistung | 2 × 80 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 5–75.000 Hz ±0,5 dB |
| Klirrfaktor | max. 0,1 % (Volllast) |
| Geräuschspannungsabstand | 105 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM 2,5 mV / 47 kΩ · Phono MC 60 + 160 µV / 100 Ω · AUX, Tape, Video 200 mV / 20 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono MM 80 dB · Phono MC 73 dB |
| Ausstattung | Fernbedienung, 3 Video-Eingänge mit Audio/Video-Überspielung, Anschluss für externen Prozessor, Tuner mit 10 Senderspeichern und Suchlauf |
| Maße (B × H × T) | 430 × 100 × 370 mm |
| Gewicht | 9,8 kg |
Das Spitzenmodell SR-4E bringt 2 × 80 W nach IHF, Fernbedienung, drei Video-Eingänge und einen Anschluss für einen externen Prozessor, dazu derselbe Tuner und Phono-Vorverstärker wie bei SR-2E und SR-3E. Mit 9,8 kg ist er der schwerste der drei. Wer Standlautsprecher mit normalem Wirkungsgrad antreibt und nicht auf die Fernbedienung verzichten will, nimmt ihn.
Receiver mit Phono und Streaming neu? HiFi-Receiver: aktuelle Modelle ›
CD-Player 1980er · 1 Modell
CD-Player
Nakamichi OMS-5E
| Frequenzgang | 5–20.000 Hz |
|---|---|
| Dynamik | 96 dB |
| Klirrfaktor | 0,003 % |
| Rauschabstand | 102 dB |
| Übersprechdämpfung | 100 dB |
| Gewicht | 7,2 kg |
Zur 5er-Serie gehört der CD-Player OMS-5E mit 96 dB Dynamik, 102 dB Rauschabstand und 7,2 kg Gewicht. Mehr Daten hat unser Archiv nicht.
CD-Sammlung streamen statt wechseln? Netzwerkplayer: aktuelle Modelle ›
Nakamichi heute: Was vom Namen blieb
Etsuro Nakamichi würde sich heute nicht nur im Grab umdrehen, er würde rotieren: Unter dem Namen Nakamichi gibt es nichts mehr, was ihn verdient, nur noch Killefitchen, Zubehör für Smartphones. Alles, was die Firma einmal ausmachte, ist Geschichte. Das ist kein Grund, auf einen Nakamichi-Klassiker zu verzichten, im Gegenteil: Das zeitlose Design ist gefragter denn je, die erstklassige Verarbeitung und die hochwertigen Bauteile sorgen für ein langes Leben, und weil die Geräte so gesucht sind, steigen die Preise weiter.
Für ein Kassettendeck ohne Bluetooth reicht ein kleiner Bluetooth-Transmitter (Sender) am Line-Ausgang, dann spielt das Deck auf kabellose Kopfhörer. Wer den ganzen Verstärker ersetzen will, findet in unserer HiFi-Receiver-Kaufberatung aktuelle Geräte mit Tape-Schleife und Phono-Eingang.





















































































Kommentarbereich geschlossen.