Pioneer: Receiver, Verstärker, Plattenspieler, Bandmaschinen und Lautsprecher mit technischen Daten
74 Pioneer-Geräte von 1960 bis 1985 mit technischen Daten, 312 Fotos und Neupreisen in DM: Röhrenreceiver SX-34, die Monster-Receiver SX-980 bis SX-1980, SA-Vollverstärker, SPEC- und Exclusive-Serie, Plattenspieler vom PL-12 bis zum Exclusive P10, die Bandmaschinen RT-707 und RT-909 und die HPM-Lautsprecher. Dazu die Geschichte der Familie Matsumoto.
- Gründer
- Nozomu Matsumoto
- Erstes Produkt
- Lautsprecher A-8, 1937
- Name Pioneer
- seit 1961
- Auf dieser Seite
- 74 Modelle
Firmengeschichte kompakt: von Fukuin Electric zu Pioneer

Pioneer ist eine Schöpfung der Familie Matsumoto. Nozomu Matsumoto, 1906 in Kobe als Sohn eines christlichen Missionars geboren, hörte 1932 einen Phonographen-Lautsprecher von Philco und wollte einen so guten Lautsprecher in Japan bauen. 1936 gründete er in Osaka die kleine Firma Fukuin Shokai Denki Seisakusho, auf Englisch Gospel Electric Works. Nach einem Jahr Experimentieren entstand 1937 der dynamische Lautsprecher A-8. Matsumoto taufte ihn „Pioneer“ und gab ihm das Zeichen, das die Firma jahrzehntelang trug: das Omega für den elektrischen Widerstand und eine Stimmgabel.
1938 zog die Firma nach Tokio. Matsumoto baute und reparierte Radios und Lautsprecher, seine Brüder halfen in der Fertigung, der Vater lieferte aus, seine Frau Chiyo führte die Bücher. Alle Mitglieder der Familie überlebten den Krieg, ab 1947 ging die Entwicklung von Audiogeräten weiter. Sohn Seiya Matsumoto studierte Betriebswirtschaft und übernahm Marketing und Vertrieb, bis er 1982 Präsident wurde. Sohn Kanya, technisch begabt wie der Vater, leitete Technik und Fertigung. In den Fünfzigern wuchs Fukuin mit Japans Wirtschaft, verkaufte eine breite Palette an Komponenten und baute seinen Ruf als Lautsprecherhersteller aus. Massenware war nicht das Ziel: Anfang der Sechziger setzte die Firma auf komplette Stereoanlagen.
1961 hieß die Firma in Erinnerung an den A-8 nur noch Pioneer und ging an die Tokioter Börse. 1962 kam der PSC-5A, ein Stereosystem mit abnehmbaren Lautsprechern statt der einteiligen Konsole. Das Format wurde Industriestandard. 1963 holte Matsumoto Yozo Ishizuka von Toshiba als Geschäftsführer, der den Familienbetrieb zum Konzern umbaute und 1971 Präsident wurde. Das modulare Stereo-Set S-71X von 1964 traf den Moment, in dem japanische Elektronik weltweit zum Standard wurde, 1966 folgten die Niederlassungen in Europa und den USA. Anfang der Siebziger stieg Pioneer in hochwertige HiFi-Komponenten und Quadrophonie ein, 1975 kamen die Car-Stereo-Komponenten.
1977 war Pioneer der größte Lautsprecherhersteller der Welt; von 1979 bis 1980 standen 35 Boxenmodelle im Programm, dazu Hochtöner, Mitteltöner, Hörner der PH-Serie, Weichen und Breitbänder. Das Glanzstück in Europa war die HPM-150, die S-955 blieb Japan vorbehalten. Plattenspieler gab es in allen Preisklassen, vom Einfachspieler PL-10 bis zum Tangentialspieler PL-L1. 1979 kam der Laserdisc-Player VP-1000 in den USA, 1981 die LD-Spieler für den Hausgebrauch in Japan, 1984 ein LD-Kombispieler mit CD-Wiedergabe, 1985 ein 100-cm-Rückprojektor, 1989 die Gründung von Pioneer Deutschland. Nimmt man Stückzahlen und Vielfalt zusammen, war Pioneer lange der größte HiFi-Hersteller der Welt. Die Geräte sind exzellent verarbeitet, robust und unanfällig. Sammelwürdig sind vor allem die Lautsprecher, die nie für den Export vorgesehen waren. Schwierig daranzukommen, aber es lohnt sich.
Die HPM-Boxen von damals waren Standlautsprecher mit 92,5 dB Wirkungsgrad; was heute in dieser Klasse neu zu haben ist, zeigt unsere Standlautsprecher-Kaufberatung. Die HPM-100 selbst beschreiben wir im Detail.
Pioneers Receiver der SX-Reihe sind gesucht; wer stattdessen neu kauft, findet aktuelle Receiver mit Phono-Eingang und Streaming in unserer HiFi-Receiver-Kaufberatung.
- 1936Gründung der Fukuin Shokai Denki Seisakusho in Osaka durch Nozomu Matsumoto
- 1937Dynamischer Lautsprecher A-8, getauft „Pioneer“
- 1938Umzug nach Tokio
- 1961Umbenennung in Pioneer, Börsengang
- 1962PSC-5A: Stereosystem mit abnehmbaren Lautsprechern
- 1964Modulares Stereo-Set S-71X
- 1966Niederlassungen in Europa und den USA
- 1975Car-Stereo-Komponenten
- 1977Größter Lautsprecherhersteller der Welt
- 1979Laserdisc-Player VP-1000 in den USA
- 1989Gründung Pioneer Deutschland
Plattenspieler und Tonarme 1972–1985 · 7 Modelle
Pioneer baute Plattenspieler in allen Preisklassen, vom Einfachspieler PL-12 für knapp 400 DM bis zum handgefertigten Exclusive P10, der Japan nie verließ. Die Laufwerke der Jahre 1976 bis 1979 (PL-530, PL-550, PL-570, PLC-590) sind heute die gesuchten Stücke; die Katalogreihe von 1977 bis 1982 steht als Tabelle weiter unten. Wer eines kauft, prüft zuerst Tonarmlager, Lift und, bei Direktantrieb, das Stroboskop.
Laufwerk mit Tonarm · Direktantrieb, DC-Servo · ab 1979, nur Japan
Pioneer Exclusive P10 mit Tonarm Exclusive EA10
- Exclusive P3
- Exclusive P10
-
P10 von schräg oben -
Tonarm EA10 über dem Teller -
Tonarmbasis des EA10; der Arm ist gerade, 282 mm lang -
Tonarmbasis: Antiskating, Höhen- und Horizontalverstellung -
Horizontallager mit Verzahnung -
Tonarmbasis mit Skala der Höhenverstellung -
Lager, zweite Ansicht -
Tonarmrohr des EA10 -
Tonarmrohr des EA10, ausgebaut -
Tonarm EA10, Tonkopf ohne Tonabnehmer -
Zubehör: Anleitung, Tonarmrohr und Gegengewichte -
Antriebseinheit EM-10 mit Teller, 310 mm und 2,8 kg -
EA10: „Built for eternity“ -
EA10, Katalogfoto -
Datenseite der Bedienungsanleitung -
Der P10 auf der alten Pioneer-Übersicht
| Antriebseinheit | Exclusive EM-10, DC-Servo, Direktantrieb |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min |
| Plattenteller | Aluminiumlegierung, 310 mm, 2,8 kg Trägheitsmoment 680 kg/cm² |
| Drehzahlabweichung | ± 0,002 % (max.) |
| Geräuschspannungsabstand | über 78 dB (DIN 45544) |
| Tonarm | Exclusive EA10, gerade S-Rohr als Zubehör |
| Effektive Länge | 282 mm |
| Überhang | 12,5 mm |
| Spurfehlwinkel | +1,85° / −1,10° |
| Tonabnehmergewicht | 4–35 g |
| Auflagekraft | 0,1–3 g |
| Maße (B × H × T) | 550 × 245 × 415 mm |
| Gewicht | 30 kg komplett |
| Leistungsaufnahme | 9 W |
Verkauft nur in Japan; nach dem Yen-Preis von 1979 hätte der P10 in Deutschland gut 5.300 DM gekostet.
Mit dem Exclusive P10 antwortete Pioneer ab 1979 auf die großen Laufwerke von Micro Seiki. Der Spieler entstand komplett in Handarbeit, mit erstklassigen Materialien und einer Feinmechanik, die ich bei keinem anderen Pioneer so gesehen habe. Offiziell exportiert wurde er nie, warum, weiß niemand.
Die Exclusive-Serie umfasste auch Vor- und Endstufen wie C3 und M3, die weltweit verkauft wurden, und einen zweiten Plattenspieler, den Exclusive P3. Für den Tonarm EA10 gab es neben dem geraden Rohr ein S-Rohr. Wer einen P10 findet, kauft eines der seltensten Laufwerke der Marke.
Laufwerk ohne Tonarm · quarzgeregelter Direktantrieb · ab Ende 1976
Pioneer PLC-590 (XLC-1850) mit Tonarm PA-1000
- PL-530
- PL-550
- PL-570
- PLC-590
| Antrieb | Quarz-Direktantrieb, DC-PLL-Hallmotor PXM-051 |
|---|---|
| Bedienung | manuell, Laufwerk ohne Tonarm |
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min Quarz abschaltbar, dann ± 6 % regelbar |
| Drehzahlabweichung | 0,0003 % pro Stunde |
| Plattenteller | 320 mm, Aluminium-Druckguss Schwungmasse 350 kg/cm² |
| Gleichlaufschwankungen | unter 0,025 % |
| Geräuschspannungsabstand | 75 dB (DIN) |
| Maße (B × H × T) | 490 × 185 × 406 mm |
| Gewicht | 14,5 kg ohne Tonarm |
| Bauform | S-Form, Carbonfaser-Rohr, statisch ausbalanciert |
|---|---|
| Effektive Länge | 237 mm (Gesamtlänge 323 mm) |
| Überhang | 15 mm |
| Kröpfung | 21° |
| Spurfehlwinkel | +2° / −1° |
| Auflagekraft | 0–3 g in 0,5-g-Schritten |
| Tonabnehmergewicht | 4–15 g |
| Headshell | PP-312, Carbonfaser |
Der PLC-590 der Series 20 ist ein reines Laufwerk der Spitzenklasse: direkt angetrieben, quarzgeregelt, mit einer Antriebswelle, die auf weniger als 0,2 µm Abweichung bearbeitet ist. Aluminiumchassis, Lager und der schwere Druckgussteller halten die Drehzahl so stabil, dass die Gleichlaufschwankungen kaum noch messbar sind. Schaltest du den Quarz ab, lässt sich die Geschwindigkeit um ± 6 % verstellen.
Der passende Arm ist der PA-1000, ab 1979 im Programm und wie der PA-5000 ein Spitzenarm. Das extrem dünne, steife Carbonrohr senkt das Trägheitsmoment, das Präzisionslager hält die Reibung minimal. Trotz SME-Anschluss zählt er zu den leichten Armen und passt deshalb zu Tonabnehmern mit hoher Nadelnachgiebigkeit; Höhe und Antiskating sind einstellbar. Vorgestellt wurde der PLC-590 Ende 1976 zusammen mit dem PL-570 und dem PL-550.
Plattenspieler, Vollautomat · Quarz-Direktantrieb · Ende 1976 bis 1978
Pioneer PL-570 (XL-A700)
- PL-530
- PL-550
- PL-570
- PLC-590
-
Gesamtansicht mit geöffneter Haube -
Von oben -
Von schräg oben, Bedienfeld rechts -
Mit Haube -
Der Tonarm ist höhenverstellbar -
Stroboskopkontrolle -
Mit geöffneter Haube, zweite Aufnahme -
Der PL-570 auf der alten Übersicht
| Antrieb | Direkt, Quarz-PLL, DC-Hallmotor |
|---|---|
| Bedienung | Vollautomat mit zweitem Motor für den Tonarm, auch manuell |
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min ± 6 % regelbar bei abgeschaltetem Quarz |
| Plattenteller | 324 mm, Aluminium-Spritzguss |
| Tonarm | S-Form, Aluminium, höhenverstellbar |
| Effektive Länge | 237 mm, Überhang 15 mm |
| Tonabnehmergewicht | 4–13,5 g |
| Gleichlaufschwankungen | 0,04 % |
| Drehzahlabweichung | 0,0003 % |
| Geräuschspannungsabstand | über 70 dB |
| Maße (B × H × T) | 490 × 200 × 390 mm |
| Gewicht | 13,5 kg |
Der PL-570 kam Ende 1976 als Spitze der Vollautomaten, gleichzeitig mit dem PL-550 und dem Laufwerk PLC-590. Alle drei ergänzten den PL-530, den es seit Anfang 1976 gab. PL-530, PL-550 und PL-570 teilen sich das Design mit furnierter Holzzarge; 1978 ersetzte Pioneer sie durch Modelle mit lackierter Zarge, nur der PLC-590 blieb.
Im Alltag ist der 570 ein bequemes Gerät: Ein zweiter Motor führt den Arm, du tippst Start und der Quarz hält die Drehzahl. Für Tonabnehmer bis 13,5 g reicht das Gegengewicht, die Armhöhe stellst du am Lager ein. Technisch und optisch ist der japanische XL-A700 dasselbe Gerät.
Plattenspieler, Vollautomat · Riemenantrieb · Ende 1976 bis 1978
Pioneer PL-117D
- PL-112D
- PL-115D
- PL-117D
- PL-510A
- PL-530
-
Gesamtansicht -
Mit geöffneter Haube; der Tonarm hat Antiskating und Lateralgewicht -
Von vorn mit Haube -
Teller und Pioneer-Schriftzug -
Tonarm und Bedienfeld -
Teller und Tonarm von oben -
Von schräg oben mit aufgelegter Platte -
Tonarm und Bedienelemente von oben -
Der PL-117D auf der alten Übersicht
| Antrieb | Riemen, 4-poliger Synchronmotor |
|---|---|
| Bedienung | Vollautomat mit Repeat, auch manuell |
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min |
| Plattenteller | 300 mm, Aluminium-Spritzguss |
| Tonarm | S-Form, Aluminium, mittelschwer Antiskating, Lift, Lateralgewicht |
| Effektive Länge | 221 mm, Überhang 15 mm |
| Tonabnehmergewicht | 4–10 g |
| Gleichlaufschwankungen | unter 0,1 % |
| Geräuschspannungsabstand | über 63 dB |
| Chassis | Subchassis mit Doppelaufhängung |
| Maße (B × H × T) | 440 × 159 × 362 mm |
| Gewicht | 7 kg |
Der PL-117D von Ende 1976 war der drittbeste von fünf Pioneer-Plattenspielern seiner Zeit, hinter dem PL-530 und dem PL-510A mit Direktantrieb und vor den riemengetriebenen PL-115D und PL-112D. Er läuft mit Riemen und Synchronmotor, dafür bekommst du Vollautomatik mit Repeat-Taste, ein Subchassis mit Doppelaufhängung, Antiskating, Lift und ein Lateralgewicht am Arm.
Ein zuverlässiger Spieler, den ich jedem empfehle, der einen bequemen Riemenantrieb mit anständigem Arm sucht und keine 13 kg Direktantrieb braucht.
Plattenspieler, manuell · Riemenantrieb · 1972–1975
Pioneer PL-12, PL-12D und PL-12S
- PL-12 (PL-12AC)
- PL-12D
- PL-12S
- PL-15D
-
Typenschild PL-12; das Antiskating arbeitet mit Fadengewicht -
Tonarm und Lager -
PL-12D (1973–1975) mit S-Arm -
PL-12D von schräg vorn; Antiskating per Rädchen -
Tonarm mit Headshell -
Tonarm ab PL-12D -
Der PL-12D auf der alten Übersicht -
PL-120 (1981–82): oft mit dem PL-12D verwechselt -
PL-12D, Katalogbild -
Kartonaufdruck: das D sieht aus wie eine Null
| Antrieb | Riemen, 4-poliger AC-Synchronmotor |
|---|---|
| Bedienung | manuell PL-12S mit elektronischem Auto-Stop (Hall-Element) |
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min |
| Plattenteller | 310 mm |
| Gleichlaufschwankungen | unter 0,08 % |
| Geräuschspannungsabstand | 47 dB, Rumpelabstand 61 dB |
| Maße (B × H × T) | 430 × 164 × 362 mm |
| Gewicht | 7,5 kg |
| Leistungsaufnahme | 12,5 W |
| Neupreis 1972 | knapp 400 DM |
| PL-12 | J-Form, Alu-Rohr, mittelschwer 230 mm effektiv, Überhang 15 mm Kröpfung 27°, Spurfehlwinkel 0,3° Tonabnehmer 4–8,5 g, Nachgiebigkeit bis 20 µm/mN Mindestauflagekraft 0,5 g |
|---|---|
| PL-12D / PL-12S | S-Form, Alu-Rohr, mittelschwer 221 mm effektiv, Überhang 15,5 mm Kröpfung 25°, Spurfehlwinkel 0,5° Tonabnehmer 4–10 g, Nachgiebigkeit bis 15 µm/mN Mindestauflagekraft 1 g |
Pioneer stellte PL-12 und PL-12AC 1972 vor. Bis zum PL-12D trugen sie den Arm des PL-A35 mit dem kleinen Antiskating-Gewicht am Faden. Der PL-12D (1973–1975) bekam ein anderes Lager, ein Rädchen für das Antiskating und neben dem Lifthebel eine Einstellhilfe für den Spurfehlwinkel; der PL-12S von 1975 ergänzte eine elektronische Endabschaltung. Der PL-15D ist ein PL-12D mit Tonarmrückführung.
„Einfachspieler“ heißt hier Ausstattung, nicht Qualität: Pioneer ließ alles weg, was den Preis treibt, und baute ein robustes, unanfälliges Laufwerk, das mit einem guten System auch anspruchsvolle Hörer zufriedenstellt. Am wertvollsten ist das erste Modell PL-12, allein wegen seiner Seltenheit, und sein Arm ist die bessere Konstruktion.
Eine Warnung aus der Praxis: Viele Anfragen nach Daten für einen „PL-120“ betreffen in Wahrheit den PL-12D, denn auf dem Typenschild sieht das D wie eine Null aus. Der echte PL-120 ist ein anderes Gerät von 1981 bis 1982.
Studio-Plattenspieler · Kleinserie · Anfang der 1970er
Pioneer SPL-40
| Einsatz | Rundfunkstudios und Plattenlabels |
|---|---|
| Tonarm | eigene Konstruktion, bewusst ohne Antiskating eigenes Headshell, nie in einer anderen Serie |
| Zarge | innen aufwendig verstrebt gegen Resonanzen |
Technische Daten liegen im Archiv nicht vor. Wer das SPL-40-Datenblatt besitzt, hilft uns mit einer Kopie.
Der SPL-40 ist eine echte Rarität: Anfang der Siebziger baute Pioneer eine kleine Serie für Rundfunkstudios und Plattenlabels. Selbst der Tonarm stammt aus keiner Serienreihe, er wurde für diesen Spieler konstruiert und verzichtet bewusst auf Antiskating; das Headshell gab es nie an einem anderen Pioneer. Im Inneren der Zarge sitzen Verstrebungen gegen Resonanzen.
Bekannt sind heute nur wenige Exemplare, darunter drei in Frankreich und eines in Deutschland. Mit dem richtigen Tonabnehmer spielt der SPL-40 in der Spitzenklasse.
Katalogreihe · Riemen- und Direktantrieb · 1977–1982
Pioneer Plattenspieler 1977–1982: PL-1050B bis XL-1300
| Modell | Motor | Tonarm (eff. Länge / Überhang) | Tonabnehmer | Teller | Gleichlauf | Geräuschsp. (IHF) | Maße B × H × T | Gewicht |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| PL-1050B | DC | S-Form, 221 / 15,5 mm | 4–10 g | 320 mm | 0,045 % | 55 dB | 440 × 140 × 365 mm | 7,5 kg |
| PL-340 | DC, ± 2 % regelbar | S-Form, 221 / 15,5 mm | 4–10 g | 330 mm, 1,5 kg | 0,03 % | 63 dB | 440 × 140 × 385 mm | 8,7 kg |
| PL-M340 | DC, ± 2 % regelbar | S-Form, 221 / 15,5 mm | 4–10 g | 310 mm, 1,4 kg | 0,03 % | 60 dB | 384 × 145 × 358 mm | 8 kg |
| PL-A350B | DC, ± 2 % regelbar | S-Form, 221 / 15,5 mm | 4–10 g | 303 mm | 0,045 % | 55 dB | 460 × 171 × 397 mm | 7,5 kg |
| PL-A450 | DC, regelbar | S-Form, 221 / 15,5 mm | 4–10 g | 330 mm | 0,03 % | 60 dB | 460 × 171 × 397 mm | 8,45 kg |
| XL-1300 | DC, PLL | S-Form, 222 / 15 mm | 4–10 g | 320 mm | 0,025 % | 60 dB | 440 × 145 × 365 mm | 10 kg |
| PL-280 | PLL, Abweichung 0,002 % | S-Form, 221 / 15 mm | 4–10 g | 310 mm | 0,025 % | 75 dB | 420 × 96 × 365 mm | 6,5 kg |
| PL-360 | DC, PLL, Abweichung 0,002 % | S-Form, 237 / 15 mm | 4–9 g | 330 mm, 1,8 kg | 0,025 % | 78 dB | 456 × 140 × 377 mm | 10,5 kg |
| PL-350 | DC, FG-Servo | S-Form, 237 / 15 mm | 4–9 g | 330 mm, 1,5 kg | 0,025 % | 63 dB | 440 × 140 × 385 mm | 9,1 kg |
Von der Katalogreihe der Jahre 1977 bis 1982 gibt es Daten und ein einziges Foto, das des PL-M340. Alle Modelle laufen mit 33⅓ und 45 U/min und tragen einen S-förmigen Arm; die Spreizung liegt bei Motor und Störabstand: PL-280 und PL-360 mit PLL-Regelung erreichen 75 und 78 dB, die einfachen DC-Modelle 55 bis 63 dB.
Für den Gebrauchtkauf heißt das: Ein PL-360 mit 1,8-kg-Teller und 237-mm-Arm spielt eine Klasse über dem PL-1050B, obwohl beide aus demselben Katalog stammen. Reine Laufwerke ohne Arm hießen in diesen Jahren MU-1200, MU-1800 und XLX-1850.
Von weiteren Pioneer-Plattenspielern haben wir nur Fotos: vom riemengetriebenen PL-112D, vom PL-560, vom PL-61 mit seinem automatischen Zwilling PLC-61 und vom Tangentialspieler PL-L1 von 1981. Wer Prospekte oder Daten zu diesen Modellen hat, hilft uns mit einer Nachricht.
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Pioneer PL-112D, riemengetriebener Einstieg der 1976er Reihe -
Pioneer PL-560 -
Pioneer PL-61, als PLC-61 mit Automatik -
Pioneer PL-L1 mit Tangentialtonarm, 1981
Ein Pioneer-Laufwerk braucht einen Verstärker mit Phono-Eingang: HiFi-Receiver mit Phono im Test ›
Röhrenzeit: Verstärker, Tuner, Receiver 1960–1969 · 8 Modelle
Pioneer baute in den Sechzigern weit weniger Röhrengeräte als The Fisher oder H.H. Scott. Deshalb sind SM-83, SX-34 und ER-420 heute rar und gesucht. Alle Geräte dieser Gruppe haben Röhrenbestückung, soweit das Archiv sie nennt; beim SM-B200 von 1960 liegen nur Foto und Jahr vor.
Röhrengerät der SM-Reihe · 1960
Pioneer SM-B200
| Baujahr | 1960 |
|---|---|
| Reihe | SM (Stereo Master) |
Daten liegen nicht vor. Du hast Prospekt oder Schaltplan? Schreib uns.
Der SM-B200 aus dem Jahr 1960 ist das früheste Pioneer-Gerät in unserem Archiv, ein Jahr vor der Umbenennung von Fukuin Electric in Pioneer. Mehr als dieses Foto und das Baujahr ist nicht überliefert; zusammen mit dem ER-420 zählt er zu den Röhrengeräten, die heute kaum noch auftauchen.
Röhren-Vollverstärker · Ende 1965 bis 1969
Pioneer SM-83
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Rückseite von schräg Foto: Thijs Wink -
Innen: 3 × ECC83, 2 × 6AN8, 4 × 7189A Foto: Thijs Wink -
Chassis von oben Foto: Thijs Wink -
Frontplatte Foto: Thijs Wink -
Front im Detail: Filter, Mode und Selector Foto: Thijs Wink -
Front im Detail: Balance, Lautstärke, Tape Monitor Foto: Thijs Wink -
Der SM-83 auf der alten Übersicht -
Chassis von oben, Archivfoto
| Sinusleistung | 2 × 30 W an 8 Ω (IHF, 15–100.000 Hz) |
|---|---|
| Musikleistung | 2 × 40 W |
| Klirrfaktor | unter 1 % bei Vollaussteuerung |
| Frequenzgang | 15–100.000 Hz ± 1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 13 an 8 Ω |
| Eingänge | Phono 1 MM 3 mV/50 kΩ · Phono 2 Keramik 25 mV AUX, Tuner 150 mV/50 kΩ · Tape 200 mV |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 2 dB (30–20.000 Hz) |
| Fremdspannungsabstand | Phono 60 dB · AUX, Tape, Tuner 80 dB |
| Röhren | 3 × ECC83, 2 × 6AN8, 4 × 7189A, 2 Gleichrichter SE-05b |
| Lautsprecher | 8 und 16 Ω |
| Maße (B × H × T) | 390 × 150 × 350 mm |
| Gewicht | 13 kg |
| Leistungsaufnahme | 145 W (max.) |
| Neupreis 1965 | 820 DM |
Den SM-83 gab es ab Ende 1965. Er bringt eine gehörrichtige Lautstärkekorrektur, getrennte Klangregler für jeden Kanal, Hoch- und Tiefpassfilter, einen Kopfhöreranschluss vorn und einen Eingang für das zweikanalige Hallgerät SR-101. Mit vier 7189A in der Endstufe liefert er 2 × 30 W, für 1965 viel Leistung aus einem Vollverstärker.
820 DM waren 1967 gemessen am Verdienst fast utopisch, und weil Pioneer nur kleine Stückzahlen baute, ist der SM-83 heute einer der teuersten Pioneer-Klassiker. Die passenden Röhrentuner waren TX-5A und TX-400. Prüfe vor dem Kauf die Ausgangsübertrager und die Koppelkondensatoren; Röhren sind noch zu bekommen.
Röhren-Stereotuner UKW/MW · ab 1965
Pioneer TX-5A
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Skala, von links -
Skala -
Front rechts: Tuning und Selector -
Rückseite
| Empfang | UKW und Mittelwelle, Stereodecoder |
|---|---|
| Röhren | 6CA4, 6BE6, 3 × 6BA6, 6AV6, 3 × 6AQ8, 6CG7, 6CW4 (Nuvistor), EM84 7 Dioden OA81 |
| Maße (B × H × T) | 390 × 150 × 330 mm |
| Gewicht | 8,5 kg |
| Neupreis 1965 | 760 DM |
Der TX-5A ist der Röhrentuner zum SM-83, gleiche Breite, gleiche Höhe, gleiche Zeit. Im Eingang sitzt ein Nuvistor 6CW4, die Abstimmanzeige übernimmt eine EM84. Mit 760 DM kostete er fast so viel wie der Verstärker. Empfangsdaten nennt das Archiv nicht, dafür die komplette Röhrenbestückung, die du beim Kauf durchprüfen solltest.
Röhren-Stereotuner UKW/MW · 1960er
Pioneer TX-400
| Empfang | UKW und Mittelwelle automatische Stereo-Umschaltung mit Anzeige, automatische UKW-Scharfabstimmung |
|---|---|
| Röhren | 2 × EF93, 2 × ECC85, EK90, 6CG7, EF94, EBC91 OA70, 9 × OA79, IS351, 2 × SD1A |
| Maße (B × H × T) | 390 × 135 × 280 mm |
| Gewicht | 6,3 kg |
Der TX-400 ist der kleinere der beiden Röhrentuner zum SM-83: flacher, leichter und mit automatischer Stereo-Umschaltung samt optischer Anzeige. Die UKW-Scharfabstimmung arbeitet automatisch, ein Komfort, den 1965 nicht jeder Tuner hatte. Wer einen SM-83 fährt und keinen TX-5A findet, ist mit dem TX-400 optisch und technisch richtig.
Röhren-Stereoreceiver UKW/MW · 1965–1967
Pioneer SX-34 und SX-34A
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Chassis von oben Foto: Th. Schütze -
Rückseite Foto: Th. Schütze -
Chassis von unten Foto: Th. Schütze -
Chassis von oben, zweite Ansicht Foto: Th. Schütze -
Front Foto: Th. Schütze -
Front -
Front, zweite Ansicht -
Front, dritte Ansicht -
Rückseite -
Chassis von schräg hinten -
Chassis von oben -
Chassis von unten -
Front rechts mit magischem Auge -
Linke Seite der Front -
Der SX-34A auf der alten Übersicht
| Sinusleistung | 2 × 11 W an 8 Ω (IHF, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Musikleistung | 2 × 17 W an 8 Ω (DIN, 1 kHz) |
| Klirrfaktor | unter 1 % (1 kHz) |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ± 1,3 dB |
| Dämpfungsfaktor | 40 (16 Ω) |
| Eingänge | Phono MM 2,5 mV/47 kΩ · Phono Keramik 30 mV AUX, Tape 300 mV |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 2,5 dB |
| Fremdspannungsabstand | Phono 60 dB · AUX, Tape 75 dB |
| Lautsprecher | 8 und 16 Ω |
| Röhren | 6AQ8, 2 × 12AX7, 2 × 6EA8, 6AU6, 2 × 6BA6, 6BE6, 4 × 6BM8, 6E5 8 Germaniumdioden, 2 Gleichrichter SE-05B |
| Maße (B × H × T) | 400 × 150 × 350 mm |
| Gewicht | 12 kg |
| Neupreis 1967 | 1.098 DM |
| UKW-Empfindlichkeit | 2,5 µV (IHF) |
|---|---|
| Trennschärfe | 30 dB |
| Kanaltrennung | 35 dB |
| Klirrfaktor | unter 1 % |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | 55 dB |
| MW-Empfindlichkeit | 12 µV, Geräuschspannungsabstand 50 dB |
Der SX-34A war 1965 Pioneers Einstiegs-Röhrenreceiver, der SX-82 die größere Variante. Ausstattung: magisches Auge, Loudness, Tape Monitor, Kopfhörerbuchse auf der Front und ein UKW-Stereodecoder. Vier 6BM8 liefern 2 × 11 W, genug für Lautsprecher mit gutem Wirkungsgrad.
Für Sammler ist der SX-34A ein Pflichtkauf, sobald einer auftaucht, denn Exemplare in diesem Zustand gibt es kaum noch. Die Fotos zeigen ein Gerät, das Th. Schütze restauriert und fotografiert hat. Beim SX-34B von 1968 verschwand das magische Auge.
Röhren-Stereoreceiver UKW/MW · 1968–1969
Pioneer SX-34B
- SX-34 / SX-34A
- SX-34B
- LX-34B
| Sinusleistung | 2 × 11 W an 8 Ω (IHF) |
|---|---|
| Musikleistung | 34 W gesamt an 4 Ω (IHF) |
| Frequenzgang | 30–20.000 Hz ± 3 dB |
| Klirrfaktor | unter 2 % bei Vollaussteuerung |
| Eingänge | Phono 1 MM 3 mV · Phono 2 Keramik 29 mV AUX 430 mV · Tape 350 mV |
| UKW-Empfindlichkeit | 2,0 µV |
| Geräuschspannungsabstand | 60 dB |
| Maße (B × H × T) | 400 × 147 × 345 mm |
Der SX-34B löste 1968 den SX-34A ab und blieb bis 1969 im Programm. Leistung und Konzept sind gleich, die Front wurde nüchterner, das magische Auge entfiel. Wer die Anzeige liebt, sucht den A; wer einen Röhrenreceiver zum Hören will, nimmt den B, der meist etwas günstiger zu haben ist.
Röhren-Stereoreceiver UKW/MW/LW · 1968–1969
Pioneer LX-34B
- SX-34B
- LX-34B
-
Innenansicht
| Technik | wie SX-34B |
|---|---|
| Zusatz | Langwelle (LW) |
Der LX-34B ist technisch ein SX-34B mit einem zusätzlichen Langwellenbereich, gedacht für europäische Märkte. Alle Daten stehen beim SX-34B.
Röhren-Stereoreceiver UKW/MW · 1966
Pioneer ER-420
-
Innen: 18 Röhren, 10 Dioden
| Sinusleistung | 2 × 15 W an 8 Ω (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ± 1 dB |
| Klirrfaktor | unter 1 % bei Vollaussteuerung |
| Eingänge | Phono 1 MM 2,7 mV · Phono 2 Keramik 29 mV Tape, AUX 200 mV |
| UKW-Empfindlichkeit | 2,0 µV (nur 300-Ω-Eingang) · MW 20 µV |
| Geräuschspannungsabstand | 55 dB |
| Röhren | 18 Röhren, 10 Dioden, Endstufe 2 × EL84/6BQ5 je Kanal |
| Lautsprecher | 8 und 16 Ω |
Der ER-420 von 1966 zählt zu den Röhrenreceivern, die kaum noch zu finden sind. Zwei EL84 je Kanal liefern 2 × 15 W, der UKW-Teil hat nur einen 300-Ω-Antenneneingang, also brauchst du für ein Koaxkabel einen Symmetrierübertrager. Das Archiv nennt daneben die Variante LX-420A, zu der keine weiteren Angaben vorliegen.
Vom SMQ-300, vom Stereo Master SM-R150 mit Tuner AFT-12 und von den Receivern SX-40 und SX-82, dem großen Bruder des SX-34, haben wir nur Fotos.
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Pioneer SMQ-300 -
Stereo Master SM-R150 und Tuner AFT-12 -
SX-40 und SX-82, der größere Receiver neben dem SX-34
Röhrenklang ohne Ersatzteilsuche: Aktuelle Röhrenverstärker in der Kaufberatung ›
Stereo-Receiver 1968–1980 · 3 Modelle
Pioneers Receiver der SX-Reihe sind heute die gesuchtesten Geräte der Marke, allen voran die Monster-Receiver SX-980, SX-1080 und SX-1980 von 1977 bis 1980 mit Holzgehäuse und zwei VU-Metern. Die frühen Transistor-Receiver SX-700TF und SX-1000TA markieren den Übergang von der Röhre.
Stereo-Receiver UKW/MW · 1968–1971
Pioneer SX-700TF
| Sinusleistung | 2 × 25 W an 8 Ω · 2 × 30 W an 4 Ω (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 1 % bei Vollaussteuerung (1 kHz) |
| Eingänge | Phono MM 3,0 mV · AUX, Tape 250 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM über 75 dB |
| UKW-Empfindlichkeit | 2,2 µV (IHF) |
| Tuner | Geräuschspannungsabstand über 60 dB, Kanaltrennung 35 dB |
| Maße (B × H × T) | 415 × 137 × 345 mm |
Der SX-700TF lief von 1968 bis 1971 parallel zum letzten Röhrenreceiver SX-34B, mit 2 × 25 W aus Transistoren und 75 dB Störabstand am Phono-Eingang. Ein Foto fehlt uns.
Stereo-Receiver UKW/MW · 1969
Pioneer SX-1000TA
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Innenansicht
| Sinusleistung | 2 × 40 W an 8 Ω (IHF) |
|---|---|
| Musikleistung | 90 W gesamt an 8 Ω (IHF) |
| Frequenzgang | 20–60.000 Hz ± 1 dB |
| Klirrfaktor | unter 0,5 % bei Vollaussteuerung (1 kHz) |
| Eingänge | Phono 1 MM 2,5 mV · Phono 2 Keramik 55 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM über 70 dB |
| UKW-Empfindlichkeit | 2,2 µV (IHF) |
| Maße (B × H × T) | 405 × 137 × 350 mm |
Der SX-1000TA von 1969 war Pioneers großer Receiver am Ende der Sechziger: 2 × 40 W, Frequenzgang bis 60 kHz und noch ein Keramik-Phono-Eingang für die Plattenspieler der Zeit. Ein solides Gerät für Sammler, die den Übergang zur Transistorzeit im Regal haben wollen.
Stereo-Receiver UKW/MW · Monster-Receiver · 1977–1980
Pioneer SX-980, SX-1080 und SX-1980
- SX-980
- SX-1080
- SX-1980
| Sinusleistung | SX-980: 2 × 80 W · SX-1080: 2 × 120 W an 8 Ω (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,05 % bei Vollast |
| Frequenzgang | 5–80.000 Hz +0/−1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 30 (4 Ω) |
| Eingänge | Phono MM 2,5 mV/50 kΩ · AUX, Tape 150 mV/60 kΩ |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,5 dB |
| Störabstand | Phono MM 70 dB (IHF-A) · AUX, Tape 95 dB |
| Lautsprecher | 4–8 Ω |
| Leistungsaufnahme | 210 W max. (SX-980) |
| Maße (B × H × T) | 526 × 176 × 440 mm |
| Gewicht | SX-980 18,5 kg · SX-1080 21,3 kg |
| Neupreis 1977 | 2.385 DM (SX-980) |
| UKW-Empfindlichkeit | 1,7 µV mono (IHF) |
|---|---|
| Trennschärfe | 80 dB |
| Kanaltrennung | 40 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor Stereo | 0,15 % |
| Frequenzgang | 20–15.000 Hz +0,2/−2 dB |
| Spiegelfrequenz | 60 dB (98 MHz) |
| ZF-Dämpfung | 90 dB · AM-Unterdrückung 50 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 70 dB |
| MW | 15 µV, Selektivität über 35 dB |
Von 1977 bis 1980 baute Pioneer drei Receiver der 80er-Serie: SX-980, SX-1080 und SX-1980, alle drei Spitzenklasse mit einem Materialeinsatz, der seinesgleichen sucht. SX-980 und SX-1080 sehen bis auf eine Drucktaste gleich aus, die Daten sind bis auf das Gewicht identisch. Der Unterschied steckt innen: Der SX-1080 trägt den Ringkerntrafo und die Stromversorgung des SX-1980, deshalb 2 × 120 statt 2 × 80 W.
Für den Hörer ist der Leistungsunterschied unerheblich. Im Alltag zählt, dass alle drei zwei VU-Meter und ein massives Holzgehäuse mitbringen und mit 18 bis 21 kg ein stabiles Regal brauchen. 2.385 DM kostete der SX-980 1977. Wer heute kauft, lässt die Lautsprecherrelais und die Elkos der Endstufe prüfen; der Rest ist meist unkaputtbar.
Vom seltenen SX-9, vom SX-770 „Black Beauty“, vom SX-636, vom großen SX-1250, vom SX-5560 und vom Paar SX-9930 / SX-939 haben wir nur Fotos.
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Pioneer SX-9, eine Receiver-Rarität -
Pioneer SX-770 „Black Beauty“ -
Pioneer SX-636 -
Pioneer SX-1250 -
Pioneer SX-5560 -
Pioneer SX-9930 / SX-939
Quadrophonie: Verstärker und Receiver 1970er · 6 Modelle
Anfang der Siebziger stieg Pioneer in die Quadrophonie ein. Die 800er-Reihe aus Vorverstärker QC-800A, Verstärker QA-800A und Endstufe QM-800A war der Baukasten, die QX-Receiver das Komplettpaket mit SQ-, Matrix- und CD-4-Decoder. Vier Kanäle brauchen vier Lautsprecher; heute laufen die Geräte meist als Stereo-Receiver mit Reserve.
Quadro-Vollverstärker, 4 Kanäle
Pioneer QA-800A
| Sinusleistung | 4 × 20 W an 8 Ω (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,08 % |
| Frequenzgang | 8–70.000 Hz ± 1 dB |
| Eingänge | Phono 1+2 2,5 mV/50 kΩ · Tuner, AUX, Tape 200 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono über 80 dB · Tuner, AUX über 90 dB |
| Maße (B × H × T) | 430 × 145 × 337 mm |
| Gewicht | 10,9 kg |
Der QA-800A ist der Vollverstärker der 800er-Quadroreihe: vier Kanäle mit je 20 W, zwei Phono-Eingänge und ein Störabstand von über 80 dB am Phono-Eingang, das war 1972 ein guter Wert. Wer heute nur zwei Boxen anschließt, kann die hinteren Kanäle brücken und hat einen stabilen Stereoverstärker mit Reserve.
Endstufe, 4 Kanäle
Pioneer QM-800A
| Sinusleistung | 4 × 30 W an 8 Ω (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 8–60.000 Hz ± 0,1 dB |
| Klirrfaktor | unter 0,5 % |
| Maße (B × H × T) | 430 × 138 × 337 mm |
| Gewicht | 11,5 kg |
Die QM-800A liefert 4 × 30 W und gehört zum Vorverstärker QC-800A. Beide haben dieselbe Gehäusegröße und stapeln sich zum Quadro-Turm. Der Frequenzgang hält ± 0,1 dB bis 60 kHz.
Quadro-Vorverstärker, 4 Kanäle
Pioneer QC-800A
| Eingänge | Phono 2,5 mV/50 kΩ · Tuner, AUX, Tape 150 mV |
|---|---|
| Frequenzgang | 10–70.000 Hz ± 1 dB |
| Klirrfaktor | unter 0,5 % |
| Bestückung | 48 Transistoren, 9 Dioden, 4 FETs |
| Maße (B × H × T) | 430 × 138 × 337 mm |
| Gewicht | 7,6 kg |
Der QC-800A steuert vier Kanäle und ist das Gegenstück zur Endstufe QM-800A. Mit 7,6 kg ist er der leichteste Baustein des Trios, bringt aber die komplette Eingangswahl und Klangregelung für alle vier Kanäle mit.
Quadro-Receiver UKW/MW · SQ, Matrix, CD-4
Pioneer QX-949
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Zweite Ansicht
| Sinusleistung | 4 × 44 W an 8 Ω (DIN) · 4 × 40 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 7–25.000 Hz +0,5/−1 dB |
| Eingänge | Phono Stereo 2,5 mV/50 kΩ · Phono CD-4 2,5 mV/100 kΩ · Tape 150 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 1+2 über 70 dB · Tuner, AUX über 90 dB |
| Decoder | SQ, SQ-Matrix, CD-4 |
| UKW-Empfindlichkeit | 1,8 µV · Spiegelfrequenz über 85 dB · Kanaltrennung über 40 dB |
| Maße (B × H × T) | 550 × 160 × 440 mm |
| Gewicht | 22,4 kg |
Der QX-949 ist der große Quadroreceiver mit 4 × 44 W nach DIN, einem eigenen CD-4-Phono-Eingang mit 100 kΩ und Anschlüssen für drei Bandgeräte. 22,4 kg und 55 cm Breite: Das ist ein Gerät für ein stabiles Sideboard. Als Stereo-Receiver gefahren, bleibt genug Reserve für große Boxen.
Quadro-Receiver UKW/MW · SQ, Matrix, CD-4
Pioneer QX-646
| Sinusleistung | 4 × 13 W an 8 Ω (DIN) · 4 × 10 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 10 Hz–100 kHz +0,5/−1 dB |
| Eingänge | Phono 2,5 mV/10 kΩ · AUX, Tape 180 mV/90 kΩ |
| Decoder | SQ, Matrix, CD-4 |
| UKW-Empfindlichkeit | 2,2 µV · Spiegelfrequenz über 50 dB · Kanaltrennung über 40 dB |
| Maße (B × H × T) | 525 × 149 × 360 mm |
| Gewicht | 12,3 kg |
Der QX-646 ist der Einstieg in Pioneers Quadrowelt: 4 × 13 W reichen für vier kleine Boxen im Wohnzimmer, Decoder für SQ, Matrix und CD-4 sind an Bord. Für Stereo-Hörer ist er zu schwach, für Sammler der Quadro-Ära eine günstige Gelegenheit.
Quadro-Receiver UKW/MW · SQ, Matrix, CD-4
Pioneer QX-9900
-
Zweite Ansicht
| Sinusleistung | 4 × 30 W an 8 Ω (DIN) |
|---|---|
| Frequenzgang | 5–70.000 Hz −0,5 dB |
| Eingänge | Phono 1+2 MM 2,9 mV/45 kΩ · Mikrofon 3,8 mV/50 kΩ · AUX 1+2, Tape 1+2 200 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono über 75 dB · Tuner, AUX über 85 dB |
| Besonderheiten | Mikrofon mischbar, eingebauter Nachhallverstärker |
| Decoder | SQ, Matrix, CD-4 |
| UKW-Empfindlichkeit | 1,8 µV · Spiegelfrequenz über 85 dB · Kanaltrennung über 40 dB |
| Maße (B × H × T) | 560 × 170 × 430 mm |
| Gewicht | 21,3 kg |
Der QX-9900 ist der Entertainer unter den Quadroreceivern: Ein Mikrofon lässt sich in die Musik mischen, ein Nachhallverstärker ist eingebaut, wie ihn Pioneer sonst als SR-202W einzeln verkaufte. Dazu zwei Phono- und je zwei AUX- und Tape-Eingänge und 21,3 kg Gewicht.
Vom Quadroreceiver QX-8000, hier auch in der Variante mit schwarzen Knöpfen und Drucktasten, und vom QX-747 haben wir nur Fotos.
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Pioneer QX-8000 -
QX-8000 mit schwarzen Knöpfen -
Pioneer QX-747
SA-Vollverstärker 1969–1981 · 11 Modelle
Die SA-Reihe ist Pioneers Vollverstärker-Rückgrat der Siebziger: vom kleinen SA-500 mit 2 × 12 W über die 1973er Dreierreihe SA-7100, SA-8100 und SA-9100 bis zu SA-9500 II, SA-9900 und dem SA-9800 mit MC-Eingang. Gemeinsam sind ihnen zwei Phono-Eingänge, Differenzverstärker in der Eingangsstufe ab 1973 und eine Verarbeitung, die heute noch Bestand hat.
Stereo-Vollverstärker · 1969–1970
Pioneer SA-500
| Sinusleistung | 2 × 12 W an 8 Ω (IHF) · 2 × 13 W an 4 Ω (DIN) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,5 % bei Vollaussteuerung |
| Frequenzgang | 20–50.000 Hz +1 dB |
| Eingänge | Phono MM 2,5 mV/47 kΩ · Tuner, AUX 200 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 75 dB · AUX 90 dB |
| Endstufe | quasikomplementär, Gegentakt |
| Lautsprecher | 4–16 Ω |
| Maße (B × H × T) | 330 × 118 × 313 mm |
| Gewicht | 6 kg |
Der SA-500 von 1969 ist ein kleiner Transistorverstärker mit 2 × 12 W, 33 cm breit und 6 kg schwer. Für ein Arbeitszimmer mit wirkungsgradstarken Boxen reicht das bis heute, und der Phono-Eingang mit 75 dB Störabstand war für die Klasse ordentlich.
Stereo-Vollverstärker · 1973
Pioneer SA-5200
| Sinusleistung | 2 × 10 W (IHF) |
|---|---|
| Übertragungsbereich | 15–30.000 Hz |
| Maße (B × H × T) | 415 × 138 × 328 mm |
Der SA-5200 ist das Einstiegsmodell von 1973 im gleichen Gehäuseformat wie der SA-6200. 2 × 10 W genügen für Nahfeld und kleine Räume; wer mehr will, geht zum 6200 oder gleich zur 7100er-Reihe.
Stereo-Vollverstärker · 1974
Pioneer SA-6200
| Sinusleistung | 2 × 15 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,5 % (IHF) |
| Übertragungsbereich | 7–40.000 Hz |
| Eingänge | Phono 2,5 mV/50 kΩ · Tuner, Tape, AUX 150 mV/50 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand | über 90 dB |
| Anschlüsse | 2 × Tape, 2 Lautsprecherpaare |
| Maße (B × H × T) | 415 × 138 × 328 mm |
| Gewicht | 8,1 kg |
Der SA-6200 von 1974 bringt im Gehäuse des SA-5200 mehr Ausstattung: zwei Tape-Anschlüsse, zwei Lautsprecherpaare und einen Differenzverstärker in der Eingangsstufe, wie ihn die großen Modelle der Reihe hatten. Mit 2 × 15 W ist er ein Verstärker für Regalboxen mit gutem Wirkungsgrad.
Stereo-Vollverstärker · 1973–1974
Pioneer SA-7100
-
Rückseite
| Sinusleistung | 2 × 20 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,5 % (IHF) |
| Übertragungsbereich | 5–70.000 Hz |
| Eingänge | 2 × Phono 2,5 mV/50 kΩ · Tuner, 2 × Tape, 2 × AUX 150 mV/50 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand | über 90 dB |
| Klangregelung | Tiefen 200/400 Hz, Höhen 2.500/5.000 Hz wählbar, FET |
| Schutzschaltung | ja |
| Maße (B × H × T) | 430 × 138 × 341 mm |
| Gewicht | 10,1 kg |
Der SA-7100 ist der kleinste der 1973er Dreierreihe, teilt sich aber Gehäuse und Ausstattung mit SA-8100 und SA-9100: zwei Phono-, zwei AUX- und zwei Tape-Eingänge, eine Klangregelung mit wählbaren Einsatzfrequenzen und FETs sowie eine Schutzschaltung. Mit 2 × 20 W ist er der Vernünftige der drei, wenn die Boxen nicht zu groß sind.
Stereo-Vollverstärker · 1973–1974
Pioneer SA-8100
| Sinusleistung | 2 × 40 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,3 % (IHF) |
| Übertragungsbereich | 5–40.000 Hz |
| Eingänge | 2 × Phono 2,5 mV/50 kΩ · Tuner, 2 × Tape, 2 × AUX 150 mV/50 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand | über 95 dB |
| Eingangsstufe | Differenzverstärker |
| Maße (B × H × T) | 430 × 138 × 341 mm |
| Gewicht | 12,1 kg |
Der SA-8100 sieht dem SA-9100 fast zum Verwechseln ähnlich und liegt mit 2 × 40 W zwischen den Geschwistern. Differenzverstärker im Eingang, 95 dB Störabstand und zwei Kilo mehr als der 7100: ein unterschätzter Verstärker, weil alle nach dem 9100 suchen.
Stereo-Vollverstärker · 1973–1975
Pioneer SA-9100
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Von schräg -
Innenansicht -
Innen, Detail -
Front links -
Front rechts -
Frontdetail -
Rückseite mit Spannungswahlschalter -
Rückseite links -
Rückseite Mitte: Tape-Anschlüsse und Lautsprecherklemmen -
Rückseite rechts -
SA-9100 mit dem Tuner TX-9100 -
Der SA-9100 auf der alten Übersicht
| Sinusleistung | 2 × 60 W an 8 Ω (IHF, 20–20.000 Hz) · 2 × 100 W an 4 Ω (DIN, 1 kHz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,1 % bei Vollast |
| Frequenzgang | 5–40.000 Hz +0/−1 dB · Leistungsbandbreite 7–80.000 Hz |
| Dämpfungsfaktor | 60 an 8 Ω |
| Eingänge | Phono 1 MM 2,5 mV/50 kΩ · Phono 2 MM 2,5 mV, 25/50/100 kΩ AUX 1+2, Tape, Tuner 150 mV/100 kΩ · Mikrofon |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Störabstand | Phono MM 70 dB (IHF-A) · AUX, Tape 90 dB |
| Anschlüsse | 3 Lautsprecherpaare (A, B, C), 2 × Tape mit DIN-Buchse, Vor-/Endstufe auftrennbar |
| Netz | 110/120/130/220/240 V umschaltbar |
| Maße (B × H × T) | 430 × 138 × 341 mm |
| Gewicht | 13,6 kg |
| Neupreis | 1.798 DM |
Der SA-9100 ist das Topmodell der 1973er Reihe und ein Verstärker, den ich für den Alltag empfehle: Mikrofoneingang, elektronische Schutzschaltung, Pegelsteller für Phono 2, AUX 2 und Lautsprecherpaar B auf der Rückseite, drei Lautsprecherpaare und zwei Tape-Schleifen, eine davon zusätzlich mit DIN-Buchse. Vor- und Endstufe lassen sich auftrennen, der Spannungswahlschalter reicht von 110 bis 240 V.
2 × 60 W an 8 Ω nach IHF und 2 × 100 W an 4 Ω nach DIN treiben auch schwerere Boxen. Der passende Tuner war der TX-9100 im gleichen Gehäuse. 1.798 DM kostete der Verstärker, der Tuner 1.398 DM.
Stereo-Vollverstärker
Pioneer SA-7400/2
| Sinusleistung | 2 × 35 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,08 % |
| Frequenzbereich | 5–40.000 Hz ± 1 dB |
| Eingänge | Phono 2,5 mV/50 kΩ · Tuner, AUX, Tape 150 mV/50 kΩ |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,5 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 78 dB |
| Maße (B × H × T) | 420 × 147 × 274 mm |
| Gewicht | 6,4 kg |
Der SA-7400/2 ist ein leichter Mittelklasse-Vollverstärker mit 2 × 35 W und nur 6,4 kg. Er passt in flache Regale, in die kein SA-9100 geht, und hat mit 78 dB einen sauberen Phono-Eingang.
Stereo-Vollverstärker · 1977–1979
Pioneer SA-9500 II
- SA-9500
- SA-9500 II
- SA-9800
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Front im Detail: Klangregler und Lautsprecherwahl -
Frontdetail -
Rückseite -
Rückseite im Detail: Eingänge -
Rückseite: Lautsprecherklemmen und Netzsteckdosen -
Innen: zwei Netzteile, Kühlkörper je Kanal -
Der SA-9500 II auf der alten Übersicht
| Sinusleistung | 2 × 80 W an 8 Ω · 2 × 100 W an 4 Ω (IHF, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,05 % bei Vollast |
| Frequenzgang | 5–50.000 Hz +0/−1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 60 an 8 Ω |
| Eingänge | Phono 1+2 MM 2,5 mV, 10/25/50/100 kΩ, 100–400 pF AUX, Tape, Tuner 150 mV/50 kΩ |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Störabstand | Phono MM 75 dB (IHF-A) · AUX, Tape 95 dB |
| Netzteil | zwei Netzteile, 2 × 2 × 12.000 µF, Kühlkörper je Kanal |
| Maße (B × H × T) | 420 × 150 × 375 mm |
| Gewicht | 16 kg |
| Neupreis 1977 | 2.298 DM |
Der SA-9500 II löste 1977 den SA-9500 ab und lief bis 1979, dann kam der SA-9800. Gegenüber dem Vorgänger änderte Pioneer das Aussehen, erhöhte die Leistung und baute zwei Netzteile mit je zwei 12.000-µF-Elkos und getrennten Kühlkörpern ein. Die Doppel-Klangregelung ist umschaltbar, beide Phono-Eingänge haben schaltbare Impedanz und Kapazität, damit du MM-Systeme exakt anpassen kannst.
Die Fotos zeigen US-Modelle. Mit 2.298 DM lag der 9500 II 1977 knapp unter dem Receiver SX-980; der passende Tuner war der TX-9500 II.
Stereo-Vollverstärker · 1977
Pioneer SA-9900
| Sinusleistung | 2 × 110 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,1 % (IHF) |
| Übertragungsbereich | 7–40.000 Hz +0/−1 dB |
| Eingänge | Phono 1 2,5 mV/50 kΩ · Phono 2 2,5–10 mV, 35/50/75/100 kΩ Tuner, Tape, AUX 150 mV/50 kΩ |
| Signalrauschabstand | Phono 70 dB |
| Schutzschaltung | Endstufe und Lautsprecher |
| Maße (B × H × T) | 420 × 165 × 403 mm |
| Gewicht | 20 kg |
Der SA-9900 von 1977 ist mit 2 × 110 W und 20 kg der stärkste SA-Vollverstärker vor der 9800er-Generation. Phono 2 lässt sich in Empfindlichkeit und Impedanz anpassen, die Schutzschaltung sichert Endstufe und Lautsprecher. Ein Gerät für große Boxen und große Räume.
Stereo-Vollverstärker · Ende 1979 bis 1981
Pioneer SA-8800
- SA-8800
- SA-9800
-
Von schräg -
Leistungsanzeige -
Innenansicht -
Innen, Detail -
Von unten -
Rückseite -
Rückseite: Eingänge -
Rückseite: Lautsprecherklemmen -
Drehknopf -
Drehknopf, Detail -
Mit Prospekt
| Sinusleistung | 2 × 80 W an 8 Ω · 2 × 100 W an 4 Ω (IHF, 10–50.000 Hz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,004 % bei Vollast |
| Frequenzgang | 5–200.000 Hz +0/−2 dB |
| Dämpfungsfaktor | 55 an 8 Ω |
| Eingänge | Phono 1+2 MM 2,5 mV, 100 Ω bis 100 kΩ, 100–500 pF AUX, Tape, Tuner 150 mV/50 kΩ |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Störabstand | Phono MM 90 dB (IHF-A) · AUX, Tape 110 dB |
| Leistungsaufnahme | 220 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 420 × 150 × 425 mm |
| Gewicht | 15 kg |
Der SA-8800 ist die abgespeckte Version des SA-9800: außen fast gleich, innen erkennbar anders und ohne MC-Eingang. Das ist zweitrangig, denn qualitativ steht er dem 9800 nicht nach, mit 0,004 % Klirr und 90 dB am MM-Eingang. Wer kein MC-System fährt, spart mit dem 8800 Geld und bekommt denselben Klang; sehr zu empfehlen.
Stereo-Vollverstärker · Doppel-Mono · 1979–1981
Pioneer SA-9800
- SA-9500 II
- SA-8800
- SA-9800
-
Leistungsanzeige -
Innen: Doppel-Mono-Aufbau -
Innen: Netzteil und Kühlkörper -
Von unten -
Front -
Front links -
Front rechts -
Rückseite -
Von schräg oben, Rückseite
| Sinusleistung | 2 × 100 W an 8 Ω · 2 × 120 W an 4 Ω (IHF, 10–20.000 Hz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,005 % bei Vollast |
| Frequenzgang | 5–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 60 an 8 Ω |
| Eingänge | Phono 1+2 MM 2,5 mV/50 kΩ, 100 Ω bis 100 kΩ, 100–500 pF Phono 2 MC 100 Ω · AUX, Tape, Tuner 150 mV/50 kΩ |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Störabstand | Phono MM 90 dB · Phono MC 72 dB (IHF-A) · AUX, Tape 110 dB |
| Aufbau | Doppel-Mono, geregelte DC-Versorgung, DC-gekoppelte Endstufen, FETs |
| Filter | Höhen- und Tiefenfilter 12 dB/Okt., schaltbare Übergangsfrequenzen |
| Maße (B × H × T) | 453 × 155 × 425 mm |
| Gewicht | 18 kg |
Der SA-9800 war von 1979 bis 1981 Pioneers bester Vollverstärker: Doppel-Mono-Aufbau, geregelte Gleichspannungsversorgung, DC-gekoppelte Endstufen, ein eigener MC-Verstärker und direkt gekoppelte FETs. Die Klangregelung hat schaltbare Übergangsfrequenzen, die Filter arbeiten mit 12 dB pro Oktave.
Für Vinylhörer ist er der SA, den ich zuerst nenne: MM-Eingänge mit fünf Impedanzen und fünf Kapazitäten, dazu MC an 100 Ω. Wer kein MC braucht, nimmt den SA-8800. Beim Kauf auf saubere Schalter und Potis achten, die Doppel-Mono-Platinen selbst sind robust.
Vom SA-400 (1967 bis 1969) und von der kleinen Anlage aus SA-3000 und A-2030 mit den Tunern F-2050 und TX-3000 haben wir nur Fotos.
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Pioneer SA-400 (1967–1969) -
SA-400, zweite Ansicht -
Pioneer SA-3000 und A-2030 -
SA-2030 mit F-2050 und TX-3000
Vollverstärker heute: kompakt, kühl und mit Phono-Eingang. Class-D-Verstärker in der Kaufberatung ›
A-Vollverstärker und F-Tuner 1977–1985 · 12 Modelle
Mit der A-Serie wechselte Pioneer Ende der Siebziger von den SA- zu den A-Bezeichnungen: A-006 und A-900 brachten MC-Eingänge mit wählbaren Abschlüssen, der A-27 bis zu 30 W in Class A, der A-80 2 × 150 W. Die flachen A-5 bis A-9 mit den Tunern F-5L, F-7 und F-9 sind die Generation Anfang der Achtziger: Klirrfaktoren im Tausendstelbereich, 6 cm hohe Tuner, Verarbeitung wie gewohnt.
Stereo-Vollverstärker · MM/MC · 1977
Pioneer A-006
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Innenansicht
| Sinusleistung | 2 × 70 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,01 % |
| Frequenzbereich | 5–50.000 Hz |
| Phono MM | 2,5 mV, 100 Ω / 10 / 25 / 50 / 100 kΩ, 100–500 pF |
| Phono MC | 0,25 mV, 100 Ω |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Hochpegel | Tuner, AUX, Tape 1+2 150 mV/50 kΩ |
| Geräuschspannung | Phono MM 90 dB · MC 73 dB · Hochpegel 100 dB |
| Maße (B × H × T) | 420 × 155 × 378 mm |
| Gewicht | 14,6 kg |
Der A-006 von 1977 ist der erste Vollverstärker dieser Gruppe mit MC-Eingang. Fünf Impedanzen und fünf Kapazitäten für MM, 100 Ω für MC und 90 dB Störabstand: Für Vinylhörer ist der A-006 ein Kauftipp, der mit 2 × 70 W auch größere Boxen versorgt.
Stereo-Vollverstärker · Class A bis 30 W
Pioneer A-27 (A-0012)
| Sinusleistung | 2 × 120 W (IHF), bis 30 W in Class A |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,01 % |
| Frequenzbereich | 5–500.000 Hz ± 1 dB |
| Phono MM | 2,5 mV, 100 Ω / 10 / 21 / 50 / 100 kΩ, 100–500 pF |
| Phono MC | 0,25 mV, 100 Ω |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Geräuschspannung | Phono MM 91 dB · MC 80 dB · Tuner, AUX, Tape 100 dB |
| Aufbau | 2 Netzteile, 4 Elkos, zweifache Klangregelung mit einstellbaren Einsatzfrequenzen |
| Maße (B × H × T) | 454 × 167 × 468 mm |
| Gewicht | 24,7 kg |
A-27 und A-0012 sind völlig identisch; der eine Name gilt für Europa, der andere für Japan. Zwei Netzteile und vier Elkos tragen 2 × 120 W, bis 30 W davon in Class A, der Frequenzbereich reicht bis 500 kHz. Mit 24,7 kg und 47 cm Tiefe ist er der schwerste Vollverstärker auf dieser Seite; 80 dB am MC-Eingang machen ihn für Vinylhörer interessant.
Stereo-Vollverstärker · MM/MC
Pioneer A-80
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Rückseite -
Der A-80 auf der alten Übersicht; dort zusammen mit dem A-150 genannt
| Sinusleistung | 2 × 150 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,003 % |
| Phono MM | 2,5 mV/50 kΩ |
| Phono MC | 0,15 mV/3 kΩ · 0,25 mV/40 kΩ |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Hochpegel | Tuner, AUX, Tape 150 mV/100 kΩ |
| Geräuschspannung (IHF-A) | Phono MM 78 dB · MC 70 dB · Hochpegel 109 dB |
| Dämpfungsfaktor | 25 (20–2.000 Hz) |
| Klangregelung | Bässe ± 10 dB (100 Hz), Höhen ± 10 dB (10 kHz) |
| Maße (B × H × T) | 420 × 150 × 420 mm |
| Gewicht | 16,8 kg |
Der A-80 liefert 2 × 150 W bei 0,003 % Klirr und bringt zwei MC-Abschlüsse mit, 3 kΩ und 40 kΩ. Die alte Übersicht nannte ihn zusammen mit dem A-150, zu dem im Archiv nichts weiter liegt. Ein Verstärker für Leute, die eine große Box ohne Endstufen-Turm fahren wollen.
Stereo-Vollverstärker · MM/MC · 1979
Pioneer A-900
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A-900 Innenleben
| Sinusleistung | 2 × 110 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,005 % |
| Frequenzbereich | 5–100.000 Hz |
| Phono MM | 2,5 mV, 10 / 25 / 50 / 100 kΩ, 100–400 pF |
| Phono MC | 0,1 mV, 10 / 33 / 100 / 220 / 550 Ω |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Hochpegel | Tuner, AUX, Tape 1+2 150 mV/50 kΩ |
| Geräuschspannung | Phono MM 90 dB · MC 73 dB · Hochpegel 110 dB |
| Maße (B × H × T) | 460 × 150 × 455 mm |
| Gewicht | 22,5 kg |
Der A-900 von 1979 ist der Vinyl-Vollverstärker der Reihe: Der MC-Eingang arbeitet mit 0,1 mV Empfindlichkeit und fünf Abschlüssen von 10 bis 550 Ω, MM bekommt vier Impedanzen und vier Kapazitäten. Mit 2 × 110 W, 22,5 kg und 45 cm Tiefe ist er ein großes Gerät, das ich Vinylhörern empfehle, wenn die Umschalter sauber sind.
Stereo-Vollverstärker · MM/MC
Pioneer A-9
-
Innenansicht -
Front im Detail
| Sinusleistung | 2 × 110 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,003 % · IM-Verzerrung 0,005 % |
| Phono MM | 2,5 mV/50 kΩ, 100 / 200 / 300 / 400 pF |
| Phono MC | 100 oder 33 Ω |
| Hochpegel | Tuner, AUX, Tape 150 mV/50 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand (DIN) | Phono MM 80 dB · MC 75 dB · Hochpegel 95 dB |
| Maße (B × H × T) | 420 × 150 × 443 mm |
| Gewicht | 16 kg |
Der A-9 steht an der Spitze der A-Serie: 2 × 110 W, 0,003 % Klirr und ein MC-Eingang mit 33 oder 100 Ω. Nach DIN gemessen liegen die Störabstände bei 80 dB (MM) und 75 dB (MC), das sind andere Messbedingungen als die IHF-A-Werte der älteren Modelle, also nicht direkt vergleichen. Der A-9 ist das Gerät, mit dem die Reihe in Foren weltweit zitiert wird.
Stereo-Vollverstärker · MM/MC
Pioneer A-8
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Front im Detail -
Archivbild der alten Seite: Google-Treffer
| Sinusleistung | 2 × 90 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,005 % · IM-Verzerrung 0,005 % |
| Phono MM | 2,5 mV/50 kΩ, 200 / 400 pF |
| Phono MC | 0,25 mV, 100 oder 33 Ω |
| Hochpegel | Tuner, AUX, Tape 150 mV/50 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand (DIN) | Phono MM 80 dB · MC 71 dB · Hochpegel 95 dB |
| Maße (B × H × T) | 420 × 132 × 423 mm |
| Gewicht | 13,8 kg |
Der A-8 teilt sich das Gehäuse mit dem A-7, liefert 2 × 90 W und bietet wie der A-9 den MC-Eingang mit 33 oder 100 Ω. Wer die Leistung des A-9 nicht braucht, bekommt hier denselben Aufbau 2 kg leichter.
Stereo-Vollverstärker · MM/MC
Pioneer A-7
| Sinusleistung | 2 × 70 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,007 % · IM-Verzerrung 0,005 % |
| Phono MM | 2,5 mV/50 kΩ |
| Phono MC | 0,25 mV, 100 Ω |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Hochpegel | Tuner, AUX, Tape 150 mV/50 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand (DIN) | Phono MM 80 dB · MC 70 dB · Hochpegel 95 dB |
| Maße (B × H × T) | 420 × 132 × 423 mm |
| Gewicht | 12,2 kg |
Der A-7 ist die Mitte der Reihe: 2 × 70 W, MC-Eingang mit festen 100 Ω, 12,2 kg. Für die meisten Wohnzimmer die vernünftige Wahl, wenn ein MC-System im Spiel ist.
Stereo-Vollverstärker · MM/MC
Pioneer A-6
| Sinusleistung | 2 × 60 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,008 % |
| Phono MM | 2,5 mV/50 kΩ |
| Phono MC | 0,25 mV, 100 Ω |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Hochpegel | Tuner, AUX, Tape 150 mV/50 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand (DIN) | Phono MM 80 dB · MC 70 dB · Hochpegel 95 dB |
| Maße (B × H × T) | 420 × 98 × 367 mm |
| Gewicht | 7 kg |
Der A-6 ist der flache der Reihe: 98 mm hoch, 7 kg, trotzdem 2 × 60 W und ein MC-Eingang. Wer wenig Platz hat und ein MC-System fährt, findet in der A-Serie nichts Passenderes.
Stereo-Vollverstärker · MM
Pioneer A-5
| Sinusleistung | 2 × 35 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,009 % |
| Phono MM | 2,5 mV/50 kΩ |
| Hochpegel | Tuner, AUX, Tape 150 mV/50 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand (DIN) | Phono MM 72 dB · Hochpegel 95 dB |
| Maße (B × H × T) | 420 × 98 × 367 mm |
| Gewicht | 6,5 kg |
Der A-5 ist der Einstieg: 2 × 35 W, nur MM-Phono, 6,5 kg im flachen Gehäuse des A-6. Für eine zweite Anlage mit Regalboxen reicht er, der Störabstand am Phono-Eingang liegt mit 72 dB unter dem der größeren Modelle.
Tuner UKW/MW · wide/narrow
Pioneer F-9
| Empfindlichkeit UKW | 0,75 µV wide · 0,55 µV narrow (DIN) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 90 dB mono · 85 dB stereo (IHF) |
| Klirrfaktor | 0,03 % |
| Trennschärfe | 40 dB wide · 85 dB narrow |
| Nebenwellen / Spiegelfrequenz | 80 dB / 70 dB |
| ZF-Dämpfung | 100 dB · AM-Unterdrückung 65 dB |
| Kanaltrennung | 55 dB wide · 40 dB narrow |
| Maße (B × H × T) | 420 × 60 × 380 mm |
| Gewicht | 4,5 kg |
Der F-9 ist der Tuner zum A-9 und der beste der drei F-Modelle: Bandbreitenumschaltung wide/narrow, 0,55 µV Empfindlichkeit im Narrow-Modus und 100 dB ZF-Dämpfung. Alle drei Tuner sind nur 6 cm hoch und 4,5 kg schwer; die Unterschiede liegen in den Empfangsdaten.
Tuner UKW/MW
Pioneer F-7
| Empfindlichkeit UKW | 0,75 µV (DIN) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 85 dB mono · 80 dB stereo (IHF) |
| Klirrfaktor | 0,06 % |
| Trennschärfe | 60 dB |
| Nebenwellen / Spiegelfrequenz | 70 dB / 55 dB |
| ZF-Dämpfung | 90 dB · AM-Unterdrückung 60 dB |
| Kanaltrennung | 50 dB |
| Maße (B × H × T) | 420 × 60 × 380 mm |
| Gewicht | 4,5 kg |
Der F-7 verzichtet auf die Bandbreitenumschaltung des F-9, bleibt aber mit 85 dB Störabstand mono und 0,06 % Klirr ein sauberer Tuner für normale Empfangslagen.
Tuner UKW/MW/LW
Pioneer F-5L
| Empfindlichkeit UKW | 0,75 µV (DIN) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 75 dB mono · 70 dB stereo (IHF) |
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Trennschärfe | 60 dB |
| Nebenwellen / Spiegelfrequenz | 70 dB / 50 dB |
| ZF-Dämpfung | 80 dB · AM-Unterdrückung 50 dB |
| Kanaltrennung | 40 dB |
| Bereiche | UKW, MW, LW |
| Maße (B × H × T) | 420 × 60 × 380 mm |
| Gewicht | 4,5 kg |
Der F-5L ist der Einstiegstuner der Reihe und der einzige mit Langwelle. Störabstand und Kanaltrennung liegen unter F-7 und F-9; wer heute UKW hört, nimmt den F-7.
Vor- und Endstufen: SPEC, Exclusive, C und M 1974–1985 · 14 Modelle
1974 begann Pioneer mit SC-3000 und SM-3000 die getrennten Vor- und Endstufen, 1976 folgte das Gespann SPEC 1 und SPEC 2 für 4.900 DM, danach die Exclusive-Serie, die Class-A-Endstufe M-22 und die M- und C-Modelle bis zu C-90 und M-90 mit 2 × 200 W. Alle Endstufen ab der SPEC 2 bringen über 100 dB Störabstand; die Unterschiede liegen in Leistung, Gewicht und Netzteil.
Vorverstärker und Endstufe · 1974
Pioneer SC-3000 und SM-3000
-
SC-3000 -
SM-3000: 2 × 85 W -
SM-3000, zweite Ansicht
| Klirrfaktor | 0,05 % |
|---|---|
| Eingänge | Phono 1 2,5 mV/50 kΩ · Phono 2 2,5 mV, 20/50/100 kΩ AUX, Tuner, Tape 100 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono über 70 dB · AUX über 90 dB |
| Klangregelung | getrennt für rechten und linken Kanal |
| Maße (B × H × T) | 422 × 138 × 295 mm |
| Gewicht | 7 kg |
| Sinusleistung | 2 × 85 W an 8 Ω (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,1 % bei Vollast |
| Frequenzgang | 10–70.000 Hz +0/−1 dB |
| Dämpfungsfaktor | über 100 (1 kHz, 8 Ω) |
| Eingänge | 2 Vorverstärker anschließbar, 0,5/1/2/5 V, 60 kΩ |
| Maße (B × H × T) | 422 × 172 × 288 mm |
| Gewicht | 15,1 kg |
SC-3000 und SM-3000 von 1974 sind Pioneers erstes getrenntes Gespann auf dieser Seite. Der Vorverstärker regelt den Klang für jeden Kanal einzeln und bietet an Phono 2 drei Eingangsimpedanzen; die Endstufe nimmt zwei Vorverstärker an und lässt sich in der Eingangsempfindlichkeit von 0,5 bis 5 V anpassen. Mit 2 × 85 W und einem Dämpfungsfaktor über 100 steuert sie auch schwierige Boxen souverän.
Vorverstärker und Endstufe · nur als Paar verkauft · 1976–1979, Abverkauf bis 1980
Pioneer SPEC 1 und SPEC 2
- SPEC 1
- SPEC 2
- SPEC 4
-
Frontdetail mit Mikrofonmischer -
Rückseite von schräg oben Foto: audiogeneration -
SPEC 1 innen Foto: audiogeneration -
Rückseite mit Anschlüssen und geschalteten Netzsteckdosen Foto: audiogeneration -
Rückseite von schräg Foto: audiogeneration -
Front im Detail Foto: audiogeneration -
SPEC 1, SPEC 2 und Kassettendeck CT-F1000 -
SPEC 2: 2 × 250 W -
SPEC 2 -
SPEC 2 innen Foto: etov.com.ua -
Die SPEC-Anlage: PL-630, RT-707, TX-9500 II, SG-9500, SPEC 1, SPEC 4, JA-R2 -
Katalogbild SPEC 1 und SPEC 2 -
Die SPEC 1 auf der alten Übersicht -
Die SPEC 2 auf der alten Übersicht -
Der komplette Turm: PL-630, RT-707, TX-9500 II, SG-9500, SPEC 1, SPEC 4
| Klirrfaktor | unter 0,05 % |
|---|---|
| Frequenzgang | 10–70.000 Hz +0/−2 dB |
| Eingänge | Phono 1 2,5 mV/50 kΩ · Phono 2 2,5–10 mV/50 kΩ regelbar Tuner, Tape, AUX 150 mV/100 kΩ |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Störabstand | Phono MM über 70 dB (IHF-A) · AUX, Tape über 90 dB |
| Klangregelung | Bass 50 Hz ± 4,5 dB, 100 Hz ± 7,5 dB · Höhen 10 kHz ± 4,5 dB, 20 kHz ± 7,5 dB |
| Leistungsaufnahme | 17 W |
| Maße (B × H × T) | 480 × 186,5 × 365 mm |
| Gewicht | 11,2 kg |
| Neupreis 1976 | 4.900 DM für SPEC 1 und SPEC 2 |
| Sinusleistung | 2 × 250 W an 8 Ω (IHF, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,06 % (1 W) · 0,1 % bei Vollast |
| Frequenzgang | 5–80.000 Hz +0/−1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 150 an 8 Ω |
| Eingänge | 1 + 2: 2 V/50 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand | 110 dB (IHF) |
| Leistungsaufnahme | 500 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 480 × 186,5 × 445 mm |
| Gewicht | 24,3 kg |
SPEC 1 und SPEC 2 waren 1976 Pioneers bestes Gespann und wurden bis 1979 gebaut, bis 1980 abverkauft. Einzeln gab es sie nicht, und das Paar kostete 4.900 DM, halb so viel wie ein neuer Opel Manta. Der Vorverstärker bietet eine zweistufige Klangregelung mit vier Eckfrequenzen und einen regelbaren Phono-2-Eingang, die Endstufe 2 × 250 W bei 110 dB Störabstand und einem Dämpfungsfaktor von 150.
Heute findest du fast nie ein Angebot, in dem SPEC 1 und SPEC 2 zusammen stehen. Taucht eines auf: nicht lange überlegen. Verarbeitung und Materialeinsatz sind in beiden Geräten so, wie man es von 4.900 DM erwarten darf.
Endstufe
Pioneer SPEC 4
| Sinusleistung | 2 × 150 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,01 % |
| Übertragungsbereich | 5–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Signalrauschabstand | 115 dB (IHF) |
| Maße (B × H × T) | 480 × 187 × 445 mm |
| Gewicht | 24,5 kg |
Die SPEC 4 ist die kleinere SPEC-Endstufe mit 2 × 150 W, dafür mit 0,01 % Klirr und 115 dB Störabstand sauberer als die SPEC 2. Im Katalogturm stand sie unter der SPEC 1, zusammen mit PL-630, RT-707, TX-9500 II und dem Equalizer SG-9500.
Vorverstärker und Endstufe · Exclusive-Serie
Pioneer Exclusive C3 und M3
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Exclusive M3: 2 × 150 W
| Eingänge | 3 × Phono, Tuner, AUX, Tape |
|---|---|
| Phono | 1: 2,5 mV/50 kΩ · 2: 2,5–10 mV, 25/50/100 kΩ · 3: 2,5 mV/50 kΩ |
| Signalrauschabstand | Phono über 70 dB · AUX über 90 dB |
| Klirrfaktor | unter 0,05 % |
| Maße (B × H × T) | 468 × 206 × 342 mm |
| Gewicht | 12,5 kg |
| Sinusleistung | 2 × 150 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,1 % (IHF) |
| Übertragungsbereich | 10–80.000 Hz +0/−1 dB |
| Signalrauschabstand | über 100 dB (IHF) |
| Maße (B × H × T) | 468 × 206 × 370 mm |
| Gewicht | 27 kg |
Die Exclusive-Serie war Pioneers Oberklasse, und anders als der Plattenspieler P10 wurden C3 und M3 weltweit exportiert. Der Vorverstärker nimmt drei Plattenspieler an, Phono 2 lässt sich in Empfindlichkeit und Impedanz anpassen. Die Endstufe M3 liefert 2 × 150 W und wiegt 27 kg; wer mehr Feinheit als Leistung will, nimmt die Class-A-Schwester M4.
Endstufe · Class A
Pioneer Exclusive M4
| Sinusleistung | 2 × 50 W (IHF), Class A |
|---|---|
| Übertragungsbereich | 3–60.000 Hz +0/−1 dB |
| Klirrfaktor | unter 0,1 % (IHF) |
| Maße (B × H × T) | 468 × 206 × 385 mm |
| Gewicht | 27,3 kg |
Die M4 ist die Class-A-Endstufe der Exclusive-Serie: 2 × 50 W, die durchgehend im A-Betrieb entstehen, deshalb 27,3 kg Kühlkörper und Trafo für vergleichsweise wenig Leistung. Für wirkungsgradstarke Boxen in normalen Wohnräumen reicht das, und die M4 wird dabei ordentlich warm.
Vorverstärker
Pioneer C-21
-
Innenansicht
| Klirrfaktor | Phono 0,006 % · AUX 0,005 % |
|---|---|
| Übertragungsbereich | Phono 20–20.000 Hz · AUX 3–300.000 Hz |
| Signalrauschabstand | Phono 80 dB · AUX 100 dB |
| Phono-Eingang | 2,5 mV, 100 Ω / 10 / 25 / 50 / 75 / 100 kΩ |
| Eingangskapazität Phono | 100 / 150 / 200 / 300 / 400 / 500 pF |
| Maße (B × H × T) | 420 × 81 × 357 mm |
| Gewicht | 6,3 kg |
Der C-21 ist ein flacher Vorverstärker, 81 mm hoch, der sich ganz dem Phono-Eingang widmet: sechs Impedanzen und sechs Kapazitäten ergeben 36 Kombinationen, der Übertragungsbereich an AUX reicht bis 300 kHz. Die passenden Endstufen sind M-22 und M-25.
Endstufen · M-22 Class A, M-25 Class B
Pioneer M-22 und M-25
-
M-22 innen
| Leistung | 2 × 30 W (IHF), Class A |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,01 % (IHF) |
| Signalrauschabstand | 106 dB |
| Übertragungsbereich | 2–150.000 Hz +0/−1 dB |
| Maße (B × H × T) | 429 × 153 × 370 mm |
| Gewicht | 22 kg |
| Leistung | 2 × 125 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,01 % · 0,007 % bei 1 W |
| Frequenzbereich | 5–200.000 Hz +0/−1 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 120 dB |
| Dämpfungsfaktor | 100 (20–20.000 Hz, 8 Ω) |
| Lautsprecher | 4–16 Ω |
| Maße (B × H × T) | 429 × 153 × 370 mm |
| Gewicht | 22,5 kg |
M-22 und M-25 sehen gleich aus und wiegen fast gleich viel, sind aber zwei Konzepte: Die M-22 liefert 2 × 30 W in reinem Class A, die M-25 ab 1977 2 × 125 W in Class B. Die M-22 ist das Gerät für Kenner mit wirkungsgradstarken Lautsprechern; wer Leistung braucht, nimmt die M-25 mit 120 dB Störabstand. Vorverstärker dazu: der C-21.
Vorverstärker und Endstufe
Pioneer SC-1500/2 und SM-1500-2
| Eingänge | Phono 2,5 mV/50 kΩ · Tuner, AUX, Tape 1+2 150 mV/50 kΩ |
|---|---|
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Übertragungsbereich | 5–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 87 dB · Hochpegel 110 dB |
| Klirrfaktor (1 V) | 0,005 % |
| Maße (B × H × T) | 480 × 142 × 290 mm |
| Gewicht | 4,6 kg |
| Sinusleistung | 2 × 65 W (IHF) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 120 dB |
| Übertragungsbereich | 5–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Maße (B × H × T) | 480 × 143 × 290 mm |
| Gewicht | 7,2 kg |
SC-1500/2 und SM-1500-2 sind das leichte Einstiegsgespann der 48-cm-Reihe: Vorverstärker 4,6 kg, Endstufe 7,2 kg bei 2 × 65 W. Die Endstufe sieht genau wie die SM-1500 aus. Der Störabstand von 120 dB an der Endstufe liegt auf dem Niveau der großen M-Modelle, die Leistung nicht; für Regalboxen ist das Paar eine schlanke Lösung. Vom Vorverstärker fehlt uns ein Foto.
Vorverstärker und Endstufe
Pioneer SC-1800/2 und SM-1800-2
| Phono MM | 2,5 mV, 25/50/100 kΩ, 100/200/300 pF |
|---|---|
| Phono MC | 0,25 mV/100 Ω |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Hochpegel | Tuner, AUX, Tape 1+2 150 mV/50 kΩ |
| Übertragungsbereich | 5–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 89 dB · MC 72 dB · Hochpegel 110 dB |
| Klirrfaktor (1 V) | 0,005 % |
| Maße (B × H × T) | 480 × 142 × 290 mm |
| Gewicht | 4,9 kg |
| Sinusleistung | 2 × 85 W (IHF) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 120 dB |
| Übertragungsbereich | 5–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Maße (B × H × T) | 480 × 143 × 378 mm |
| Gewicht | 13 kg |
Die 1800er sind die größeren Geschwister der 1500er: Der Vorverstärker bekommt einen MC-Eingang und schaltbare MM-Abschlüsse, die Endstufe 2 × 85 W und 13 kg statt 7,2 kg. Fotos fehlen uns zu beiden Geräten.
Vorverstärker und Endstufe
Pioneer C-77 und M-77
| Phono | 1+2: 2,5 mV/50 kΩ · Phono 2 regelbar 2,5–10 mV |
|---|---|
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Hochpegel | Tuner, AUX, Tape 1+2 150 mV/100 kΩ |
| Übertragungsbereich | 5–70.000 Hz +0/−0,5 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 74 dB · Hochpegel 90 dB |
| Klirrfaktor | 0,005 % |
| Maße (B × H × T) | 480 × 142 × 290 mm |
| Gewicht | 4,9 kg |
| Sinusleistung | 2 × 250 W (IHF) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 110 dB |
| Übertragungsbereich | 5–80.000 Hz +0/−1 dB |
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Maße (B × H × T) | 480 × 187 × 445 mm |
| Gewicht | 24,3 kg |
C-77 und M-77 bilden das stärkste Paar der 48-cm-Reihe: Die Endstufe liefert 2 × 250 W wie die SPEC 2 und wiegt 24,3 kg, der Vorverstärker bleibt mit 4,9 kg schlank und bietet an Phono 2 eine regelbare Empfindlichkeit. Die kleineren Endstufen M-75 und M-73 teilen sich das Gehäuseformat.
Endstufe
Pioneer M-75
| Sinusleistung | 2 × 150 W (IHF) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 115 dB |
| Übertragungsbereich | 5–100.000 Hz |
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Maße (B × H × T) | 480 × 187 × 445 mm |
| Gewicht | 24,5 kg |
Die M-75 liegt zwischen M-73 und M-77: 2 × 150 W, 115 dB Störabstand, 24,5 kg im gleichen Gehäuse wie die M-77. Für die meisten Standboxen ist sie die vernünftigere Wahl als die 250-W-Schwester.
Endstufe · 1978
Pioneer M-73
-
Innen: zwei Netzteile
| Sinusleistung | 2 × 85 W (IHF) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 115 dB |
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Leistungsbandbreite | 5–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Frequenzgang | 5–45.000 Hz (IHF, 8 Ω, 0,05 % Klirr) |
| Netzteil | getrennt für jeden Kanal |
| Maße (B × H × T) | 480 × 142 × 390 mm |
| Gewicht | 15,2 kg |
Die M-73 von 1978 ist die kleine Endstufe der 70er-Reihe mit 2 × 85 W, aber mit getrennter Stromversorgung für jeden Kanal, was die Kanaltrennung bei Lastwechseln sauber hält. 15,2 kg und 142 mm Höhe machen sie zur praktischsten der drei M-7x.
Vorverstärker
Pioneer CZ-1
| Phono | 2,5 mV, 25/50/100 kΩ, 100/200/400 pF |
|---|---|
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Hochpegel | Tuner, AUX, Tape 1+2 150 mV/50 kΩ |
| Übertragungsbereich | 5–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Maße (B × H × T) | 220 × 185 × 454 mm |
| Gewicht | 12,1 kg |
Der CZ-1 fällt aus der Reihe: nur 22 cm breit, aber 45 cm tief und 12,1 kg schwer, ein Vorverstärker im Hochformat mit schaltbaren Phono-Abschlüssen. Ein Foto fehlt uns; wer eines hat, meldet sich.
Vorverstärker und Endstufe
Pioneer C-90 und M-90
-
M-90: 2 × 200 W Foto: Jens Rinne -
VU-Meter der M-90: zwei Netzteile, 48.000 µF
| Phono MM | 2,5 mV/50 kΩ |
|---|---|
| Phono MC | 0,25 mV/40 Ω · 0,125 mV/3 Ω |
| Hochpegel | CD, Tuner, Tape, AUX 150 mV/50 kΩ |
| Ausgangsspannung | 8 V (max.) |
| Klirrfaktor | 0,002 % (20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz +0/−0,2 dB · RIAA ± 0,2 dB |
| Geräuschspannung (IHF) | Phono MM 96 dB · MC 86 dB · Hochpegel 109 dB |
| Maße (B × H × T) | 457 × 125 × 405 mm |
| Gewicht | 9 kg |
| Ausgangsleistung | 2 × 200 W Sinus (20–20.000 Hz, 8 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,003 % (20–20.000 Hz) |
| Geräuschspannung | 125 dB (IHF) |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz +0/−0,1 dB |
| Netzteil | zwei Netzteile, Elkos 48.000 µF |
| Maße (B × H × T) | 457 × 154 × 430 mm |
| Gewicht | 22,6 kg |
C-90 und M-90 stammen aus der CD-Zeit, erkennbar am CD-Eingang des Vorverstärkers. Der C-90 bringt zwei MC-Abschlüsse mit 40 und 3 Ω und 96 dB Störabstand am MM-Eingang, die M-90 2 × 200 W bei 125 dB Störabstand aus zwei Netzteilen mit 48.000 µF. Wer heute eine Endstufe für große Boxen sucht, findet in der M-90 Pioneers Schlusswort zum Thema.
Vom Pioneer U-24 haben wir nur ein Foto.
-
Pioneer U-24 Foto: audio-extasa.eu
TX-Tuner 1973–1979 · 2 Modelle
Die TX-Tuner gehören zu den SA-Vollverstärkern derselben Jahre: TX-9100 zum SA-9100, TX-9500 II zum SA-9500 II, jeweils im gleichen Gehäuse. Die Röhrentuner TX-5A und TX-400 stehen in der Röhrengruppe, die flachen F-Tuner bei der A-Serie.
Tuner UKW/MW · 1973–1975
Pioneer TX-9100
| Empfindlichkeit UKW | 1,0 µV mono (IHF, 40 kHz) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 75 dB |
| Klirrfaktor | 0,3 % stereo |
| Kanaltrennung | 40 dB (1 kHz) |
| Trennschärfe | 90 dB (± 300 kHz) · Selektivität 50 dB |
| Spiegelfrequenz / ZF-Dämpfung | über 110 dB / über 110 dB |
| AM-Unterdrückung | 80 dB |
| Frequenzgang | 20–15.000 Hz ± 3 dB |
| MW | 15 µV, 50 dB Störabstand, 0,8 % Klirr |
| Antenne | 75 Ω und 300 Ω |
| Maße (B × H × T) | 430 × 138 × 345 mm |
| Gewicht | 8,9 kg |
| Neupreis 1975 | 1.398 DM |
Der TX-9100 ist der Tuner zum SA-9100: 1 µV Empfindlichkeit, 90 dB Trennschärfe und über 110 dB Spiegelfrequenzunterdrückung, das sind Werte, mit denen er auch in dicht belegten Ballungsräumen sauber trennt. Mit 8,9 kg und 1.398 DM war er ein ernsthaftes Gerät, kein Beiwerk.
Tuner UKW/MW · wide/narrow · 1977–1979
Pioneer TX-9500 II
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Front im Detail: Skala und Instrumente -
Front rechts mit Abstimmknopf -
Rückseite: De-Emphasis 25/75 µs -
Rückseite im Detail: Ausgänge
| Empfindlichkeit UKW | 0,6 µV mono (IHF, 40 kHz) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 77 dB stereo |
| Klirrfaktor | 0,25 % narrow · 0,07 % wide |
| Kanaltrennung | 45 dB narrow · 50 dB wide |
| Trennschärfe | 85 dB narrow · 35 dB wide · Selektivität 50 dB |
| Spiegelfrequenz / ZF-Dämpfung | 120 dB / 110 dB |
| AM-Unterdrückung | 80 dB |
| Gleichwellenselektion | 0,8 dB wide · 2 dB narrow |
| Ausgänge | fest und regelbar · De-Emphasis 25/75 µs |
| MW | 15 µV, 55 dB Störabstand, 0,8 % Klirr |
| Antenne | 75 Ω und 300 Ω |
| Maße (B × H × T) | 420 × 150 × 395 mm |
| Gewicht | 9,5 kg |
| Neupreis 1977 | 1.398 DM |
Der TX-9500 II löste 1977 den TX-9500 ab, bekam neu entwickelte ICs und eine Bandbreitenumschaltung narrow/wide. Es gibt einen Ausgang mit festem Pegel und einen regelbaren, die De-Emphasis lässt sich zwischen 25 und 75 µs umschalten. Mit 120 dB Spiegelfrequenzunterdrückung und 0,6 µV ist er der aufwendigste TX-Tuner auf dieser Seite und der Partner zum SA-9500 II.
Nachhallverstärker und elektronische Frequenzweichen 1972–1980 · 4 Modelle
Pioneer baute neben Verstärkern und Receivern auch Zusatzgeräte: den Nachhallverstärker SR-202W für Raumeffekte und Bandaufnahmen sowie elektronische Frequenzweichen für aktive Mehrwege-Anlagen, von der zwei- bis dreiwegigen SF-700 bis zur vierwegigen D-23.
Nachhallverstärker (Reverberation Amplifier) · ab 1972
Pioneer SR-202W
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Gesamtansicht -
Bedienelemente -
Bedienelemente: Reverberation, Mode, Tape Mode -
Front links: Netzschalter und Nachhallzeit -
Front, zweite Ansicht -
Rückseite -
Rückseite: Typenschild und Anschlüsse -
Rückseite im Detail: Tape A und B -
Rückseite im Detail: Sicherung und Netzsteckdosen -
Der SR-202W auf der alten Übersicht
| Eingangsspannung | 200 mV / 300 kΩ |
|---|---|
| Ausgangsspannung | 330 mV |
| Klirrfaktor | 0,2 % (max., bei 330 mV) |
| Frequenzbereich | 20–35.000 Hz ± 2 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 65 dB |
| Nachhallzeit | stufenlos 0 bis 2,5 s |
| Bestückung | nur Siliziumtransistoren |
| Maße (B × H × T) | 322 × 140 × 263 mm |
| Gewicht | 4,6 kg |
Ab 1972 verkaufte Pioneer den Nachhallverstärker SR-202W. Er legt einen veränderbaren Nachhall über die Wiedergabe, um einen räumlichen Effekt zu erzielen, und lässt sich in den Aufnahmeweg eines Bandgeräts schalten. Die Nachhallzeit regelst du stufenlos bis 2,5 Sekunden, im Gerät arbeiten nur Siliziumtransistoren.
Für Sammler ist der SR-202W ein kleines, 32 cm breites Gerät, das in jede Pioneer-Anlage der frühen Siebziger passt; der Quadroreceiver QX-9900 hatte dieselbe Funktion eingebaut.
Elektronische 4-Wege-Frequenzweiche
Pioneer D-23
-
Innenansicht
| Wege | 4 |
|---|---|
| Flankensteilheit | 6, 12 oder 18 dB/Okt. |
| Übertragungsbereich | 10–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Signalrauschabstand | 100 dB (1 V Ausgang) |
| Klirrfaktor | unter 0,005 % |
| Maße (B × H × T) | 420 × 150 × 352 mm |
| Gewicht | 8,7 kg |
Die D-23 ist die große elektronische Weiche für Vierwege-Aktivanlagen: Flankensteilheit wählbar in drei Stufen, 100 dB Störabstand und 0,005 % Klirr. Sie gehört zu den Geräten, die Pioneer für Kunden baute, die Lautsprecher aus Einzelchassis mit mehreren Endstufen betrieben.
Elektronische 2/3-Wege-Frequenzweiche
Pioneer SF-850
| Wege | 2 oder 3 |
|---|---|
| Eckfrequenzen Tiefton | 125 / 250 / 500 / 700 / 1.000 Hz |
| Eckfrequenzen Hochton | 1 / 2 / 4 / 6 / 8 kHz |
| Flankensteilheit | 6, 12 oder 18 dB/Okt. |
| Klirrfaktor | unter 0,3 % |
| Signalrauschabstand | 85 dB |
| Maße (B × H × T) | 350 × 138 × 329 mm |
Die SF-850 trennt zwei oder drei Wege mit je fünf wählbaren Eckfrequenzen und ist mit 35 cm Breite kompakter als die D-23. Für eine aktive Zweiwege-Box mit Subwoofer-Trennung bei 125 Hz reicht sie heute noch.
Elektronische Frequenzweiche · 1972
Pioneer SF-700
| Übergangsfrequenzen Low/Mid | 250 / 500 / 700 / 1.000 Hz |
|---|---|
| Übergangsfrequenzen Mid/High | 1 / 2 / 4 / 6 / 8 kHz |
| Flankensteilheit | 6, 12 oder 18 dB/Okt. |
| Klirrfaktor | 0,3 % |
| Fremdspannungsabstand | 85 dB |
| Maße (B × H × T) | 300 × 115 × 254 mm |
| Gewicht | 4,1 kg |
Die SF-700 von 1972 ist der Vorläufer der SF-850 mit vier statt fünf Tiefton-Eckfrequenzen und einem noch kleineren Gehäuse. Flankensteilheit und Störabstand sind gleich.
Bandmaschinen und Kassettendecks 1976–1984 · 4 Modelle
Die Spulenmaschinen RT-707 und RT-909 sind die begehrtesten Pioneer-Geräte überhaupt: Dreimotoren-Laufwerk, vier Köpfe, Auto-Reverse, Rackmaße. Dazu kommen das Kassettendeck CT-F1000 mit Dolby-Testgenerator und der 8-Spur-Spieler H-R99.
Spulenbandmaschine · 3 Motoren, 4 Köpfe, Auto-Reverse · 1977–1982
Pioneer RT-707, RT-701 und RT-701S
- RT-701
- RT-701S
- RT-707
- RT-909
-
RT-701, im kleinen Bild die noch seltenere RT-701S mit 450 mm Front -
Kopfträger -
Front links unten -
Front rechts unten -
Front ohne Spulen -
Kopfhörer-, Mikrofon- und Line-Buchsen -
Rückseite -
Rückseite im Detail -
Gesamtansicht -
Originalspule PR-85, 178 mm -
Die RT-701 auf der alten Übersicht -
Die RT-707 auf der alten Übersicht -
RT-707, Foto der bisherigen Seite
| Laufwerk | 3 Motoren, Direktantrieb |
|---|---|
| Spuren | 4 Spur / 2 Kanal Stereo, Auto-Reverse |
| Köpfe | 4 |
| Geschwindigkeiten | 19 und 9,5 cm/s, je ± 0,5 % |
| Gleichlaufschwankungen | 0,05 % (19) · 0,08 % (9,5) |
| Übertragungsbereich | 19 cm/s: 20–28.000 Hz (30–24.000 Hz ± 3 dB) 9,5 cm/s: 20–20.000 Hz (30–16.000 Hz ± 3 dB) |
| Geräuschspannungsabstand | über 58 dB |
| Übersprechdämpfung / Kanaltrennung | über 50 dB / über 50 dB |
| Spulen | bis 178 mm, Original PR-85 |
| Leistungsaufnahme | 120 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 480 × 230 × 356 mm |
| Gewicht | 20 kg (RT-701 19,3 kg) |
Die RT-707 wurde von 1977 bis 1982 gebaut, länger als jede andere Pioneer-Bandmaschine, und war die meistverkaufte. Drei Motoren, vier Köpfe und Auto-Reverse in 23 cm Höhe, dazu die Rackaussparungen in der Front. Heute ist sie ein begehrtes Sammlerstück, das zu finden kein Problem ist; die Ersatzteillage ist dank der Stückzahl besser als bei der RT-909.
Die RT-701 ist technisch gleich, aber selten: Ihr fehlen Ausgangspegelregler, die DIN-Buchse, die geschalteten Netzsteckdosen hinten, der L/R-Schalter und die Azimutverstellung. Noch seltener ist die RT-701S, S für Small, mit einer 450 mm schmalen Front ohne Rackaussparungen.
Spulenbandmaschine · 3 Motoren, 4 Köpfe, Auto-Reverse · 1979–1984
Pioneer RT-909
- RT-707
- RT-909
- RT-1020L
-
Zähler und Pegelanzeige Foto: V. Frincu -
Mit Spulen Foto: V. Frincu -
Mit Spulen, zweite Ansicht Foto: V. Frincu -
Frontdetail Foto: V. Frincu -
Bedientasten Foto: V. Frincu -
Die Serienausführung in Silber -
Silber, zweite Ansicht -
Nachgerüstete IR-Fernbedienung Foto: V. Frincu -
RT-909 in Schwarz Foto: Attila Sárkány -
Schwarz, Detail Foto: Attila Sárkány -
Schwarz, mit Band Foto: Attila Sárkány -
Schwarz, Front Foto: Attila Sárkány -
Die RT-909 auf der alten Übersicht
| Laufwerk | 3 Motoren, Relaissteuerung |
|---|---|
| Spuren | 4 Spur / 2 Kanal, Auto-Reverse |
| Köpfe | 4: Wiedergabe, Reverse-Wiedergabe, Aufnahme, Löschkopf |
| Geschwindigkeiten | 19 und 9,5 cm/s |
| Gleichlaufschwankungen | ± 0,1 % (19) · ± 0,16 % (9,5) |
| Frequenzgang | 20–28.000 Hz (19) · 20–18.000 Hz (9,5) |
| Eingänge | Mikrofon 0,316 mV/27 kΩ · Line 50 mV/50 kΩ |
| Ausgänge | Line 900 mV/2,6 kΩ · Kopfhörer 100 mV/8 Ω |
| Klirrfaktor | unter 1 % (max.) |
| Geräuschspannungsabstand | 60 dB |
| Maße (B × H × T) | 480 × 340 × 318 mm |
| Gewicht | 21,5 kg |
| Neupreis (UVP, silber) | 2.800 DM |
Die RT-909 ist die große Schwester der RT-707 für große Spulen, mit Dreimotoren-Laufwerk mit Relaissteuerung, vier Köpfen und Auto-Reverse. Dass sie nur bis 1982 gebaut wurde, steht auf vielen Seiten und ist falsch: Es gibt Maschinen von 1983 und 1984. Zwischen 1979 und 1984 änderte Pioneer mehrfach die Elektronik; frühe Geräte bis Anfang 1980 hatten einen Fehler auf der Schaltplatine, Auto-Reverse lief nur mit eingeschaltetem Auto-Repeat, spätere bekamen eine verbesserte Motorsteuerung. Beim Kauf also das Baujahr prüfen.
Verkauft wurde die RT-909 nur in Silber; schwarze Maschinen gab es in winziger Zahl für Behörden, Militär und Filmindustrie. Die schwarzen Geräte in der Galerie sind spätere Umbauten: V. Frincu ließ in Deutschland eine Kleinserie von zehn Stück im Originalzustand schwarz eloxieren, mit nachgefertigter Kopfträgerplatte und neu geschliffenen Köpfen, und entwickelte eine Infrarot-Fernbedienung, die ohne Lötarbeit eingesetzt wird. Attila Sárkány aus Ungarn hatte schon 2001 eine RT-909 schwarz umgebaut.
Kassettendeck · 2 Motoren, 3 Köpfe
Pioneer CT-F1000
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Zweite Ansicht
| Laufwerk | 2 Motoren |
|---|---|
| Köpfe | 1 Löschkopf, 1 Ferrit-Doppelkopf |
| Frequenzgang | Chrom und Ferrichrom 20–19.000 Hz · Normal 20–17.000 Hz |
| Gleichlaufschwankungen | ± 0,15 % (DIN) · unter 0,06 % (WRMS) |
| Signalrauschabstand | über 64 dB mit Dolby · über 54 dB ohne |
| Besonderheit | Dolby-Testgenerator für jeden Kanal |
| Maße (B × H × T) | 420 × 187 × 362 mm |
| Gewicht | 12 kg |
Das CT-F1000 war Pioneers großes Kassettendeck der SPEC-Zeit und stand im Katalogturm über SPEC 1 und SPEC 2. Zwei Motoren, ein Ferrit-Doppelkopf und ein eigener Dolby-Testgenerator pro Kanal, mit dem du den Pegel kalibrierst; 12 kg für ein Kassettendeck sagen, wie es gebaut ist.
8-Spur-Kassettendeck, 2 Kanäle
Pioneer H-R99
| System | 8 Spur, 2 Kanal |
|---|---|
| Bandgeschwindigkeit | 9,5 cm/s |
| Frequenzgang | 30–12.000 Hz |
| Gleichlaufschwankungen | unter 0,15 % |
| Klirrfaktor | unter 2 % |
| Kanaltrennung | über 40 dB |
| Signalrauschabstand | über 45 dB |
| Maße (B × H × T) | 295 × 116 × 275 mm |
| Gewicht | 5,5 kg |
Der H-R99 ist ein 8-Spur-Kassettendeck, ein Format, das in Europa nie Fuß fasste. Die Daten zeigen die Grenzen des Systems: 30 bis 12.000 Hz, 45 dB Störabstand. Der H-R100 war dasselbe Gerät mit Dolby-Rauschunterdrückung. Ein Stück für Sammler, die die Formatgeschichte komplett haben wollen.
Vom Kassettendeck CT-A7 und vom CD-Player PD-S06 haben wir nur Fotos.
-
Pioneer CT-A7 -
Pioneer PD-S06
Bandaufnahmen heute: Musik streamen statt spulen. Netzwerkplayer in der Kaufberatung ›
Lautsprecher 1976–1980 · 3 Modelle
1977 war Pioneer der größte Lautsprecherhersteller der Welt, aber nur ein Teil der Modelle kam nach Europa. Das Glanzstück hier war die HPM-150; die S-955 mit Bändchenhochtöner und die CS-3000A blieben Japan vorbehalten. HPM steht für High Polymer Mylar, das Material des Superhochtöners. Die HPM-100 hat eine eigene Seite.
4-Wege-Bassreflexbox · 8 Ω · 1977–1980
Pioneer HPM-150 und HPM-1500
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Von schräg -
Superhochtöner, 270° abstrahlend -
Von schräg oben mit Superhochtöner -
Superhochtöner unter der Abdeckung -
Gesamtansicht -
Detail -
Pegelsteller MT und HT -
Superhochtöner: die Ringscheiben -
Die HPM-150 auf der alten Lautsprecher-Übersicht
| Prinzip | 4-Wege-Bassreflex, 8 Ω |
|---|---|
| Tieftöner | 400 mm, Karbonfaser |
| Mitteltöner | 100 mm Konus |
| Hochtöner | 45 mm Konus |
| Superhochtöner | 270°, High Polymer Mylar |
| Übergangsfrequenzen | 750 / 2.600 / 8.500 Hz, 6 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 20–25.000 Hz |
| Belastbarkeit | 125 W (300 W max.) |
| Schalldruck | 92,5 dB (1 W/1 m) |
| Pegelsteller | MT +3 dB bis −∞ · HT +2 dB bis −∞ |
| Maße (B × H × T) | HPM-150: 450 × 985 × 450 mm · HPM-1500: 450 × 1.005 × 321 mm |
| Gewicht | HPM-150 36,5 kg · HPM-1500 37,3 kg |
Die HPM-150 war ab 1977 Pioneers größte Box und bis 1980 in Europa zu kaufen. Ihr Merkmal ist der rundum abstrahlende Superhochtöner aus High Polymer Mylar, dem Material, das der Serie den Namen gab; der 400-mm-Tieftöner hat eine Membran mit Karbonfaseranteil. 92,5 dB Wirkungsgrad heißt: Schon ein 30-W-Verstärker macht im Wohnzimmer Druck.
Die HPM-1500 ist technisch identisch, hat aber ein zweiteiliges Gehäuse, in dem Mittel- und Hochtöner separat sitzen. Ab 1979 gab es in Japan die Nachfolgerin S-955, die nie nach Europa kam. Die kleinere HPM-100 beschreiben wir auf einer eigenen Seite.
3-Wege-Bassreflexbox · 8 Ω · nur Japan · ab August 1979
Pioneer S-955
- HPM-150
- S-955
-
Bändchenhochtöner PT-R7A, 2,6 kg, 1980 einzeln für 450 DM -
Kuppel-Mitteltöner aus Kupfer-Beryllium, Magnet 156 mm und 1,2 kg
| Prinzip | 3-Wege-Bassreflex, 8 Ω |
|---|---|
| Tieftöner | 360 mm Karbonfaser, PW-361 |
| Mitteltöner | 65 mm Kalotte, Kupfer-Beryllium |
| Hochtöner | Bändchen PT-R7A |
| Übergangsfrequenzen | 950 / 8.000 Hz, 12 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 28–120.000 Hz |
| Belastbarkeit | 105 W (300 W max.) |
| Schalldruck | 91 dB (1 W/1 m) |
| Pegelsteller | MT +3 dB bis −∞ · HT +2 dB bis −∞ |
| Gehäuse | Rosenholz furniert |
| Maße (B × H × T) | 465 × 720 × 440 mm |
| Gewicht | 47 kg |
| Hochtöner PT-R7A 1980 | 450 DM je Stück |
Die S-955 kam im August 1979 als Nachfolgerin der HPM-150 und blieb Japan vorbehalten. Statt vier Wegen drei: 360-mm-Karbonfaser-Tieftöner, ein Kuppelmitteltöner aus Kupfer-Beryllium mit 1,2 kg schwerem Magneten, den Pioneer auch in der CS-3000A einsetzte, und der Bändchenhochtöner PT-R7A, der einzeln 450 DM kostete. 47 kg pro Box und ein Frequenzgang bis 120 kHz: Das ist die Box, die Pioneer-Sammler in Europa vergeblich suchen.
4-Wege-Bassreflexbox · 8 Ω · 1976–1980
Pioneer HPM-100
- HPM-100
- HPM-110
- HPM-150
| Prinzip | 4-Wege-Bassreflex, 8 Ω |
|---|---|
| Tieftöner | 300 mm, Karbonfaser |
| Übergangsfrequenzen | 1.200 / 4.000 / 12.000 Hz, 6 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 30–25.000 Hz |
| Belastbarkeit | 50 W (100 W max.) |
| Schalldruck | 92,5 dB (1 W/1 m) |
| Maße (B × H × T) | 390 × 670 × 393 mm |
| Gewicht | 26,7 kg |
Die HPM-100 war 1976 neben der HPM-150 Pioneers große Box und wurde 1980 von der HPM-110 abgelöst, technisch unverändert, nur mit schwarzem Strukturlack statt Holzfurnier. Konstruktion, sieben Fotos, Frequenzweiche und die Kauf-Tipps stehen auf der eigenen Seite.
Eigene Seite: Pioneer HPM-100 mit sieben Fotos und Kauf-Tipps
Von der Pioneer CS-755 haben wir nur ein Foto.
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Pioneer CS-755
Standboxen mit hohem Wirkungsgrad gibt es heute neu: Standlautsprecher in der Kaufberatung ›
Meilensteine aus dem Archiv
Die Bilder der bisherigen Pioneer-Seite in der Reihenfolge der Firmengeschichte: vom Lautsprecher A-8 über das Stereosystem PSC-5A und die Car-Stereo-Komponenten bis zum Laserdisc-Player und den beiden Logos. Alle Jahreszahlen stehen in der Zeitleiste.
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1937: Lautsprecher Pioneer A-8 -
1962: Stereosystem PSC-5A -
1975: Car-Stereo-Komponenten -
1975: Car-Stereo-Komponente, Detail -
Car-Stereo-Komponenten, Archivfoto -
1980: Laserdisc-Player VP-1000 -
1981: Tangential-Plattenspieler PL-L1 -
1985: 100-cm-Rückprojektor -
Logo bis 1969: Omega und Stimmgabel -
Logo ab 1969





















































































































































































































































































































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