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Das ist DIE Seite für den Freund von klassischen HiFi Geräten.

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Quadrophonie - Vierkanalstereofonie - Aufnahmen in Quadrophonie
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1971 wurden zum ersten Mal
Arbeiten zum Thema QUADROPHONIE veröffentlicht. Die ersten
Geräte kamen aus Japan und den USA. In Deutschland wurden
erstmals Quadrophonie Geräteprototypen deutscher Fertigung (Elac,
Telefunken) auf der Funkausstellung 1973 gezeigt. Ursprünglich
gab es eine Methode das Stereosignal auf vier Kanäle zu
verteilen, CD 4 Quadrophonie, ein Standart den JVC erfand. Es folgten SQ,
(Sony CBS) Vari Matrix (Marantz) und Regular Matrix
(Toshiba. QM, Kenwood: QR, Denon: QX-4). Sansui entwickelte
ein eigenes System, QS. Wie so oft konnten sich die Gerätehersteller
nicht auf eine Norm verständigen. Jeder hielt seine
Entwicklung für die beste Lösung. Die Lager spalteten sich.
Sony z.B. setzte auf SQ Quadrophonie. Ebenso AR, Audionics, Aiwa, Benjamin,
EICO, Electro Voice, Electrophonic, Emerson, Fisher, Harman
Kardon, Hitachi, Kenwood, KLH, Lafayette, Lloyds, Masterwork,
Major, Marantz, Metrotec, Olson Electronic, Onkyo, Pacific,
Philco, Pilot, Pioneer, Radio Shack, Rotel, Scott, Soundesign,
Superscope, Teledyne Packard Bell, TELEX, Tele-Tone, Toshiba,
VM und andere. Marantz
setzte noch einen drauf, Vari Matrix. Obwohl einige Hersteller
dazu übergingen Decoder für mehrere Quadroverfahren
einzubauen spielte die Plattenindustrie nicht mit. Verständlich
da es mehr als sinnlos ist, aus
wirtschaftlichen Gründen, eine Schallplatte in vier Quadrophonie
Variationen herzustellen. SQ und QS ähnelten sich, lediglich
CD 4 unterschied sich dadurch das die vier Kanäle mehr von
einander getrennt wurden. Wenn man so will der Vorläufer
von Surround. Es gab Schallplatten in SQ und CD 4. Allerdings
nicht übermäßig viele. Für die Aufnahmen wurden mindestens
vier Mikrofone verwendet. In jeder Ecke eins. Das Ergebnis war
ein bis dahin noch nicht gekanntes Hörerlebnis.
Absolute räumliche Wiedergabe. Vorraussetzung waren
allerdings geeignete Verstärker und Receiver sowie spezielle
(CD-4) Tonabnehmer für den verwendeten Plattenspieler und vier
Lautsprecher. Was die Qualität der
Quadrophonie Wiedergabe anbelangt kann man alle
Matrixverfahren getrost
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vergessen. Die besten Resul -
tate / Qualität hatte CD-4. Der Unterschied zwischen CD 4 und SQ
Quadrophonie besteht darin das bei CD 4 vier Kanäle
separat aufgezeichnet wurden 4 Mikros, 4 Verstärker für die
Aufnahme und ein 4 Kanal Tonbandgerät. Die Herstellung der Schallplatten
beruhte darauf das jeder der 4 Kanäle in die Platte
geschnitten wurde und zusätzlich noch eine 30 kHz Trägerfrequenz.
Die Widergabe der Schallplatte erforderte außerdem bei den Tonabnehmern
einen speziellen Schliff der Nadel (Shibata). Normale Nadeln hatten einen elliptischen Schliff. Ein CD 4
Demodulator war erforderlich. Bei SQ wurden ebenfalls 4
Mikrofone und 4verstärker für die Aufnahme verwendet. Jedoch wurde
die Aufnahme der 4 Kanäle in ein 2 Kanal Stereo - signal kodiert
und in die Schall - platte geschnitten. Zur
Wieder- gabe reichte
ein Tonabnehmer mit konventionellem Nadel - schliff. Das
abgetastete Signal wurde in den, in den Geräten vorhandenen
SQ Demodula - toren, wieder in ein 4 Kanal Signal umgewandelt.
Der Vorteil, weniger Aufwand bei der Plattenherstellung und die
Verwendung eines Standard - tonabnehmers. Der Nachteil, bei
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der
Wiedergabe fehlte zum Teil die entscheidende Mitteninformation, heute
bei Dolby Digital der Centerspeaker. Das Hörerlebnis bei CD 4
Wiedergabe entspricht (theoretisch) weitestgehend heutiger Dolby Digital Wiedergabe.
Wobei man fairerweise sagen muss das das Hörerlebnis bei CD-4
wesentlich besser ist als wenn man Schallplatten über einen AV
Receiver wiedergibt. Das liegt daran das das Signal der
Schallplatte im AV Receiver nur in ein Surroundsignal
umgewandelt wird. Bei Quadrophonie dagegen hat man das
räumliche Hörerlebnis wie in einem Konzertsaal. 1979 wurde leider die Quadrophonie "beerdigt". Hätte
jemand damals schon einen CD Spieler erfunden wäre die
Entwicklung garantiert anders verlaufen. Die ersten CD Spieler
kamen 1982. UD-4 Quadrophonie:
1974 entwickelte DENON das UD-4 Verfahren. Es wurde Anfang 1975 der Öffentlichkeit
vorgestellt. Dieses Verfahren sollte die Vorzüge des CD 4 Systems und die der SQ, QS/RM Systeme vereinigen.
Eine Erhöhung des Signal Fremdspannungsabstand und Verringerung von Verzerrungen waren möglich. Eigentlich
eine gute Idee, kam aber viel zu spät. Außerdem war der technische Aufwand was das Equipment anbelangte viel zu hoch.
Es wurde ein spezieller Decoder benötigt, diesen gab es nur von DENON (UDA-100). Um alle Vorteile genießen zu können auch noch
ein spezieller Tonabnehmer (DENON DL-103s) und dazu einen Impedanzwandler (DENON AU-320). Lediglich vier UD-4 Schallplatten
zur Demonstration wurden gefertigt. Es kam nie zur Serienproduktion. Der DENON UDA-100 hatte auch einen CD-4 Demodulator eingebaut.
| Tonabnehmer CD-4 geeignet: |
| Audio Technica AT-VM 35 F, Audio Technica SL-20 A, Audio Technica AT 14 S |
| AKG PU 4E |
| Bang & Olufsen MMC-5000, Bang & Olufsen MMC-6000 |
| Elac STS-655 D4 |
| EMPIRE 4000 D III, EMPIRE 4000 D II, EMPIRE 4000 D I |
| JVC 4 MD-10 X, JVC 4 MD-20 X, JVC X1 |
| Micro Seiki VF 3500/F |
| Ortofon SL-15 Q |
| Phillips Super M-422 |
| Pickering XUV 4500 Q |
| Shure M 24 H |
| Toshiba C-404 S (*) |
| National Panasonic EPC-450C II (*) |
| (*) Electret Condensator (Halbleiter) Halbleiter System, spezieller Phonovorverstärker erforderlich |
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Aufnahmen in Quadrophonie (SQ)
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Hier nur ein kleiner Auszug
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| COLUMBIA |
Titel |
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| Santana |
Abraxas |
CQ 30130 |
| Janis Joplin |
Pearl |
CQ 30322 |
| Babra Streisand |
Stoney End |
CQ 30378 |
| Lynn Anderson |
Rose Garden |
CQ 30411 |
| Nanette |
No, No |
SQ 30563 |
| Santana |
|
CQ 30596 |
| Ten Years After |
A Space in Time |
CQ 30801 |
| Miles Davis |
Live Evil |
CQ 30954 |
| Funny Girl |
Soundtrack |
SQ 30992 |
| Simon & Garfunkel |
Bridge over troubled water |
CQ 30995 |
| Miles Davis |
Bitches Brew |
GQ 30997 |
| Peter Mata |
Quadraphonic |
CQ 31247 |
| Percy Faith |
Joy |
CQ 31301 |
| Andy Williams |
Love Theme |
CQ 31303 |
| Santana |
Caravanserai |
CQ 31610 |
| C. Santana & Buddy Miles |
LIVE |
CQ 31308 |
| COLUMBIA Masterworks |
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| Verdi |
Requiem / Bernstein |
M2Q 30060 |
| Richard Strauss |
Zarathustra / Bernstein |
MQ 30443 |
| Sidewinder |
|
MQ 30683 |
| L. Bernsteins Mass |
|
M2Q 31008 |
| Walter Carlos |
Switched ON Bach |
MQ 31018 |
| Morton Subotnic |
Touch |
MQ 31019 |
| Stravinski |
Petrushka |
MQ 31076 |
| E. Power Biggs |
Music for Organ, Brass & Percussion |
MQ 31193 |
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1812 Overture |
MQ 31276 |
| Columbia Brass Esemble |
Music for Brass |
MQ 31289 |
| Boulez Conducts Bartok |
Miraculous Mandarin |
MQ 31368 |
| Stravinski |
Le Sacre Du Printemps / Bernstein |
MQ 31520 |
| EPIC |
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| Sly & The Family Stone |
Greatest Hits |
EQ 30325 |
| CHASE |
|
EQ 30472 |
| Jeff Beck Group |
|
EQ 31331 |
| Red Bone |
Message from a Drum |
EQ 30815 |
| CUSTOM Labels |
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| Kris Kristofferson |
Border Lord |
ZQ 31302 |
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Separater CD-4 Quadrophonie Demodulator Technics SH-400 (*)
Electret Condensator System Phonovorverstärker eingebaut. |
| Viele Firmen boten diese CD 4 Demodulatoren an. |
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Quadrophonie Receiver Pioneer QX-8000
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CD 4 Demodulator JVC CD-4 |
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Quadrophonie, Quadriphonique, CD 4, SQ, QS, Vierkanalstereofonie, Electret Condensator, Regular Matrix, AR,
Audionics, Aiwa, Benjamin, EICO, Electro Voice, Electrophonic, Emerson, Fisher, Harman Kardon, Hitachi, Kenwood, cd4 schallplatten, KLH, Lafayette, Lloyds, Masterwork, Major, Marantz, Metrotec, Olson Electronic, Onkyo, Pacific,
Philco, Pilot, Pioneer, Radio Shack, Rotel, Scott, Soundesign, Superscope, Teledyne Packard Bell, TELEX, Tele-Tone, Toshiba,
VM, Vari Matrix, Quadrophonie Klassiker, Audio Technica AT-VM 35 F, National Panasonic EPC-450C II, Shure M 24 H, Audio Technica SL-20 A,
Bang & Olufsen MMC-5000, Bang & Olufsen MMC-6000, Elac STS-655 D4, EMPIRE 4000 D III, EMPIRE 4000 D II, EMPIRE 4000 D I,
JVC 4 MD-10 X, JVC 4 MD-20 X, Ortofon SL-15 Q, Phillips Super M-422, Toshiba C-404 S, Quadrophonie Marantz, Quadrophonie Vorverstärker
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