Sansui: AU-Vollverstärker, Receiver, Quadro, Tuner und Endstufen mit technischen Daten
83 Sansui-Geräte von 1955 bis 2000 mit technischen Daten, 331 Fotos und Neupreisen in DM: die Röhren-Vollverstärker AU-70 und AU-111, die AU-Reihen bis zum AU-20000 und AU-X1, Quadro-Receiver, der Tuner TU-9900 und die Endstufen BA-3000 und BA-5000. Dazu die Firmengeschichte vom Trafowickler zur Weltmarke und die Modellchronik 1949 bis 1980.
- Gegründet
- 1947, Tokio
- Gründer
- Kikuchi
- Erstes Produkt
- Netztrafo P-422H
- Auf dieser Seite
- 83 Modelle
Firmengeschichte kompakt

Sansui fängt nicht mit HiFi an, sondern mit Transformatoren. Im Dezember 1944 begann Kuniyasu Motoki, bis dahin Verkäufer von Radioteilen in Tokio, eigene Bauteile zu fertigen, weil ihm die Qualität der Ware nicht reichte. Das erste Produkt war der Netztrafo P-422H für Übertragungsanlagen, teurer als alles andere am Markt und trotzdem gefragt, weil er die Normen hielt. 1947 gründete Kikuchi daraus die Sansui Electric Co. mit 180.000 Yen Kapital und zehn Angestellten. 1952 waren es 52 Leute und über 40 Trafotypen, 1954 kamen Vorverstärker, Verstärkerbausätze und fertige Verstärker dazu, darunter der Röhrenbausatz HPR-100 mit Tuner. Die Kürzel HPR und PR (bis 1957) stehen für Vorverstärker, HF für Endstufen; verkauft wurde jeweils als halbfertiger Bausatz, kompletter Bausatz oder Fertiggerät.
Ab 1956 baute Sansui eigene Röhrenreceiver, 1958 folgten der Vorverstärker SP-220 und der Stereoverstärker Q-3535, 1959 der erste Stereo-Vollverstärker SM-88 und der Stereo-Receiver SM-20. Das Ziel war ausgesprochen: besser sein als Fisher und Scott. 1961 ging die Firma an die Tokioter Börse und ließ den Namen in den USA schützen, bis 1963 standen über 40 Röhrenverstärker und -receiver im Programm. Die Exportreceiver 1000 (1963) und 1000A (1964) sicherten das Fundament, der 1000A lief mit über zehn Überarbeitungen bis 1970. Ab Mitte 1964 kamen der Röhren-Vollverstärker AU-70 und der Tuner TU-70, 1965 der AU-111, Sansuis aufwendigster Röhren-Vollverstärker, gebaut bis in die frühen Siebziger. Im selben Jahr übernahm Sansui den Exklusivvertrieb von JBL in Japan, 1966 kamen die ersten eigenen Lautsprecher SP-100 und SP-200 und die Niederlassung in New York, 1967 die letzten Röhren-Vor- und Endstufen CA-303 und BA-303.
1967 brachte der AU-777 den Umstieg auf Siliziumtransistoren und wurde sofort ein Verkaufsschlager, genau wie der erste Plattenspieler SR-4040. 1968 stellte Sansui die Trafofertigung für Fremdfirmen ein und war damit vom Zulieferer zum reinen Gerätehersteller geworden. 1970 folgten die Europa-Niederlassung in Belgien, der Spitzen-Vollverstärker AU-999, der erste Vierkanal-Synthesizer QS-1 und der AU-666 als Anfang der modernen Transistor-Vollverstärker. Von 1971 bis 1975 baute Sansui mehr Quadro-Geräte als jeder andere Hersteller, 1975 kam die Baureihe „Definition“ mit AU-20000, BA-5000 und CA-3000, 1976 die erste Generation der 07er-Reihe mit dem AU-607, 1979 der AU-X1. Die Geräte dieser Jahre sind unanfällig und halten, und wer heute einen gepflegten AU-9500, BA-5000 oder TU-9900 verkauft, bekommt oft mehr als den damaligen Neupreis. Die Geräte bis etwa 1975 und die Alpha-Serie der Neunziger sind die gesuchtesten.
Ein AU-9500 oder AU-111 ist Wertanlage und Hörgerät zugleich, aber selten; wer einfach einen guten Vollverstärker will, findet aktuelle Alternativen in unserer Class-D-Verstärker-Kaufberatung und Receiver mit Phono-Eingang in der HiFi-Receiver-Kaufberatung.
- 1944Kuniyasu Motoki fertigt in Tokio erste Bauteile, Netztrafo P-422H
- 1947Gründung der Sansui Electric Co., 180.000 Yen Kapital, zehn Angestellte
- 1954HPR-100, erster Röhrenverstärker-Bausatz mit Tuner
- 1959SM-88, erster Stereo-Vollverstärker, und Receiver SM-20
- 1961Börsengang in Tokio, Marke „Sansui“ in den USA eingetragen
- 1964AU-70 und TU-70; Exportreceiver 1000A
- 1965AU-111, Exklusivvertrieb für JBL in Japan
- 1967AU-777 mit Siliziumtransistoren; erster Plattenspieler SR-4040
- 1970AU-999, Vierkanal-Synthesizer QS-1, Sansui Audio Europe in Belgien
- 1975Baureihe „Definition“: AU-20000, BA-5000, CA-3000, TU-9900
- 1979AU-X1 und TU-X1
- 1987Neues Logo, AU-α907i als achte Generation der 07er-Reihe
- 2001Nach dem Produktionswechsel im April 2000 wird die Firma geschlossen
Kompromisslos. Wenn es um die absolut lupenreine Wiedergabe einer musikalischen Darbietung geht, wenn äußersten Ansprüchen genügt werden muss, dann zeigen die Geräte der Baureihe „Definition“, was in ihnen steckt: höchste Reife. Die Verstärker BA 5000 und BA 3000, der Vorverstärker CA 3000 und der integrierte Verstärker AU 20000 lassen keinen Wunsch offen.
Quadrophonie bei Sansui: QS, QRX und der Zusatz A
Kein Hersteller hat so viele Quadro-Geräte gebaut wie Sansui, weder nach Stückzahl noch nach Modellen. Den Anfang machte 1970 der QS-1, ein Synthesizer-Decoder ohne Endstufen, der aus zwei Kanälen vier macht. 1971 folgten die Rückkanal-Verstärker QS-100 und QS-500, 1972 die erste QRX-Serie mit QRX-3000, QRX-3500, QRX-5500, QRX-6500, QRX-7500 und QRX-9500, dazu die kleineren QR-500 und QR-1500, der Quadro-Vollverstärker QA-7000 und die Vierkanal-Tonbandgeräte QD-5500S, SD-5050S und SD-3030.
Den Buchstaben A hinter der Typenbezeichnung musst du kennen, wenn du einen QRX kaufst: Im Lauf der Produktion wechselte Sansui die Decoder-ICs vom „QS-Decoder“ und „QS-Synthesizer“ auf die späteren Verfahren QS, SQ und Surround, der QRX-5500A hat also andere ICs als der QRX-5500. Die zweite Serie QRX-6001, QRX-7001, QRX-8001 und QRX-9001 kam 1974, die letzten Quadro-Receiver wurden bis 1974/75 gebaut und bis 1978 abverkauft. Alle Geräte stehen unten in der Gruppe Quadrophonie und Raumklang.
So liest du die Daten: IHF ist die Sinusleistung an 8 Ω über 20 bis 20.000 Hz mit beiden Kanälen, DIN die Sinusleistung bei 1.000 Hz und 1 % Klirrfaktor, bei den kleinen AU-Modellen an 4 Ω. Geräuschspannungsabstände sind A-bewertet, „unter“ und „über“ ersetzen die Zeichen der alten Prospekte. Warum dasselbe Gerät nach IHF 32 W und nach DIN 43 W hat, erklärt unser Ratgeber DIN- und IHF-Norm.
Röhrengeräte 1955–1970 · 5 Modelle
Sansuis erste 25 Jahre sind Röhrenjahre, getragen von den eigenen Übertragern. Hier stehen die Geräte, von denen das Archiv Fotos und Daten hat: der Mono-Vorverstärker PR-330 von 1955, die Vollverstärker AU-70 und AU-111 und die Röhrenreceiver 1000, 1000A und 250.
Mono-Röhrenvorverstärker mit MW-Tuner · 1955–1958
Sansui PR-330
-
Front mit Skala -
Front links im Detail: Sansui-Schriftzug und Regler -
Front links -
Front rechts -
Von schräg oben -
Rückseite -
Rückseite links -
Rückseite rechts: hier kommt die Versorgung aus der Endstufe -
Innen: 2 × 12AX7, 2 × 6BD6, 2 × 12AU7 -
Eine der beiden 12AX7 -
Die passende Mono-Endstufe HF-V6K
| Gerätetyp | Mono-Vorverstärker mit Mittelwellentuner |
|---|---|
| Röhren | 2 × 12AX7, 2 × 6BD6, 2 × 12AU7 |
| Eingänge | Phono mit einstellbarer Entzerrung, AUX |
| Klangregelung | ja |
| Stromversorgung | über die Endstufe HF-V6K, kein eigenes Netzteil |
| Bauzeit | 1955–1958 |
Weitere Messwerte liegen nicht vor. Du hast Prospekt oder Serviceunterlagen zum PR-330? Schreib uns.
Der PR-330 ist das älteste Sansui-Gerät auf dieser Seite und ein reines Sammlerstück: ein Mono-Röhrenvorverstärker mit eingebautem Mittelwellentuner aus dem Jahr 1955, als Sansui gerade von Trafos auf Fertiggeräte umstieg. Phono mit einstellbarer Entzerrung, ein AUX-Eingang, Klangregelung und etliche Schalter, für die Zeit ordentlich ausgestattet. Im Programm hieß er PR-330K, das K steht für die Bausatzversion.
Bevor du einen kaufst, kläre die Stromversorgung: Der PR-330 hat kein eigenes Netzteil und kein externes als Zubehör, er hängt an der Mono-Endstufe HF-V6K. Ein selbst konfiguriertes Netzteil mit passender Spannung geht, Plug-and-play ist er nicht. Einen PR-330 in gutem Zustand zu finden, ist heute fast unmöglich.
Röhren-Vollverstärker · ab 1964
Sansui AU-70
-
AU-70 im Holzgehäuse Foto: S. Heidermann
| Ausgangsleistung | 2 × 25 W |
|---|---|
| Frequenzgang | 10–80.000 Hz |
| Klirrfaktor | 0,15 % |
| Passender Tuner | TU-70 (1964) |
| Bauzeit | ab Mitte 1964 |
Der AU-70 ist der populäre Röhren-Vollverstärker von Sansui, ab Mitte 1964 zusammen mit dem UKW/MW-Tuner TU-70 gebaut. 2 × 25 W reichen für wirkungsgradstarke Boxen der Zeit, und weil er weit häufiger ist als der AU-111, ist er der realistischere Einstieg in Sansuis Röhrenzeit. Die drei Werte im Steckbrief sind alles, was das Archiv zum AU-70 hat; wer den Prospekt besitzt, hilft uns weiter.
Röhren-Vollverstärker · 1965 bis Anfang der 1970er
Sansui AU-111
-
Front -
Klangregelung getrennt je Kanal, Eckfrequenzen schaltbar -
Von schräg vorn -
Front von schräg oben -
Rückseite von schräg -
Rückseite: 2 × Phono, 2 × Tape, Vor- und Endstufe auftrennbar -
Rückseite rechts: Lautsprecherklemmen, Netzsteckdosen und Sicherung -
Von oben geöffnet: Röhren, Übertrager und Netztrafo -
Von unten: freie Verdrahtung -
Eingangsübertrager A-603: damit wird Phono 1 zum MC-Eingang
| Röhren | 12 Stück: 4 × 6L6GC, 5 × 12AX7, 2 × 12BH7A, 1 × 6AQ8 |
|---|---|
| Transistoren | 2 × 2SC402 (2SC650) |
| Sinusleistung | 2 × 40 W (IHF) |
| Klirrfaktor | unter 0,8 % (Volllast) |
| Intermodulation | unter 0,8 % |
| Frequenzgang | 20–50.000 Hz ±1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 15 |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1: 0,06 mV mit Übertrager A-604 · 0,2 mV mit A-603 Phono 2: 2,0 mV · Tuner, AUX: 220 mV · Tape: 200 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 70 dB · AUX, Tape, Tuner 80 dB |
| Klangregelung | Bass und Höhen je Kanal getrennt · Bass 250/500 Hz · Höhen 2,5/5 kHz schaltbar |
| Ausstattung | 2 × Phono, 2 × Tape, Vor- und Endstufe auftrennbar, 2 × Center Out |
| Maße (B × H × T) | 460 × 170 × 345 mm |
| Gewicht | 24,5 kg |
| Bauzeit | 1965 bis Anfang der 1970er |
Der AU-111 ist Sansuis röhrentechnisches Meisterstück und der letzte Röhren-Vollverstärker der Marke, 1965 vorgestellt und bis in die frühen Siebziger gebaut. Vier 6L6GC liefern 2 × 40 W, das Gerät wiegt 24,5 kg, und die Ausstattung ist für einen Röhrenverstärker üppig: getrennte Klangregelung für jeden Kanal mit schaltbaren Eckfrequenzen, zwei Phono- und zwei Tape-Eingänge, auftrennbare Vor- und Endstufe, zwei Center-Ausgänge.
Eine Besonderheit ist Phono 1: Mit eingebautem Eingangsübertrager A-603 oder A-604 wird daraus ein MC-Eingang mit 0,2 oder 0,06 mV Empfindlichkeit. Prüfe beim Kauf, ob und welcher Übertrager steckt. Ein AU-111 in einwandfreiem Zustand ist heute mehr als rar; wer einen findet, zahlt Sammlerpreise, bekommt aber einen Verstärker, der auch nach 60 Jahren an wirkungsgradstarken Boxen eine Freude ist.
Stereo-Röhrenreceiver UKW/MW/LW · 1963–1970
Sansui 1000A und 1000
- 1000
- 1000A
- 1000AE
- SAX-1000
-
Skala und Bedienung -
Rückseite -
Front von schräg vorn -
Front links -
Front rechts -
Skala und Regler des 1000A, Ausschnitt aus der Receiver-Übersicht des Archivs -
Der Vorgänger 1000 mit 17 Röhren -
Sansui 1000 von innen -
Zum Vergleich: der 1000, letztes Baujahr 1965 -
Der SM-80 von 1961, dessen Schaltung im 1000 weiterlebt
| Röhren | 21 |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 40 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz), Ausführung 1970 |
| Klirrfaktor | 1 % (20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 9,5 (16 Ω) |
| Phono RIAA | ±0,5 dB, 20–20.000 Hz |
| Mittelwelle | Geräuschspannungsabstand 50 dB |
| Maße (B × H × T) | 460 × 142 × 342 mm |
| Bauzeit | 1964–1970, über zehn Überarbeitungen |
| Röhren | 17: 2 × 6AQ8, 1 × 6BL8, 1 × 6BE6, 3 × 6BA6, 2 × 12AX7, 1 × 12AU7, 1 × 12AT7, 2 × 6AN8, 4 × 25E5 |
|---|---|
| Empfänger | UKW, MW, LW |
| Empfindlichkeit UKW | 2,0 µV |
| Sinusleistung | 2 × 33 W (IHF) |
| Intermodulation | unter 1 % bei Vollaussteuerung (1 kHz) |
| Frequenzgang | 10–30.000 Hz ±2 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1,2 mV (MM) · AUX, Tape 150 mV |
| Lautsprecher | 8, 16, 32 Ω |
| Maße (B × H × T) | 461 × 142 × 342 mm |
| Gewicht | 18,5 kg |
| Neupreis | 1.550 DM |
Der 1000 kam 1963 als Röhrenreceiver für den Export, der 1000A ersetzte ihn innerhalb eines Jahres, und genau deshalb ist der 1000 heute der seltenere von beiden. Lass dich von Name und Aussehen nicht täuschen: Innen sind es zwei verschiedene Geräte. Der 1000 hat 17 Röhren und ist im Kern eine verkleinerte Fassung des SM-80 von 1961, dessen drei Tuner (zwei MW, ein UKW) durch je einen MW- und einen UKW-Multiplextuner ersetzt wurden, gebaut mit kleineren, günstigeren Teilen für die Serienfertigung, dünnerem Blech an Gehäuse und Übertragermänteln.
Der 1000A hat 21 Röhren, eine deutlich komplexere Schaltung, einen empfindlicheren Tuner und in der Ausführung von 1970 2 × 40 W an 8 Ω bei unter 1 % Klirr. Sansui baute ihn mit über zehn Überarbeitungen bis 1970 weiter: 1000A für Nordamerika, 1000AE für Europa, SAX-1000 für Japan. Ein 1000A ist der Sansui-Röhrenreceiver, den du am ehesten findest; beim 1000 zählt der Seltenheitswert.
Der kleine Röhrenreceiver: 250 Der Transistor-Nachfolger: 1000X
Stereo-Röhrenreceiver UKW/MW · 1966–1969
Sansui 250
-
Front mit Skala Foto: Sansui (Prospekt)
| Röhren | 17 (Verstärker 7, Tuner 10) |
|---|---|
| Empfindlichkeit UKW | 4,0 µV (IHF) · 2,1 µV (DIN) |
| Sinusleistung | 2 × 10 W (IHF) |
| Intermodulation | unter 1 % bei Vollaussteuerung (1 kHz) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 3 mV (MM) · AUX, Tape 150 mV |
| Frequenzgang | 30–20.000 Hz ±2 dB |
| Maße (B × H × T) | 440 × 110 × 315 mm |
| Gewicht | 13,5 kg |
| Bauzeit | 1966–1969 |
| Neupreis | 958 DM |
Der 250 ist der kleine Röhrenreceiver im Programm, von 1966 bis 1969 gebaut, mit 17 Röhren, von denen zehn im Tuner stecken. 2 × 10 W klingen nach wenig, an den Breitbändern und Hochwirkungsgrad-Boxen der Zeit reichen sie, und 13,5 kg Gewicht verraten, dass Sansui an Übertragern und Trafo nicht gespart hat. Mit 958 DM Neupreis lag er weit unter dem 1000A und ist heute ein bezahlbarer Einstieg in die Röhren-Receiver der Marke.
Röhrenklang ohne Sammlerpreis? Aktuelle Röhrenverstärker in unserer Kaufberatung ›
AU-Vollverstärker 1967–1973 · 11 Modelle
Mit dem AU-777 begann 1967 die Transistorzeit, mit dem AU-999 von 1970 und dem AU-9500 von 1972 stand Sansui bei den Vollverstärkern an der Spitze der japanischen Konkurrenz. Die Geräte dieser Jahre haben Holzgehäuse, zwei Phono-Eingänge und schaltbare Eckfrequenzen in der Klangregelung; in Tests der internationalen Fachpresse lagen sie regelmäßig vorn.
Transistor-Vollverstärker · 1967–1969
Sansui AU-777
- AU-777
- AU-777D
| Sinusleistung | 2 × 30 W (8 Ω) |
|---|---|
| Dämpfungsfaktor | 15 (8 Ω) |
| Klirrfaktor | 0,5 % (max.) |
| Frequenzgang | 20–50.000 Hz |
| Bandbreite | 20–100.000 Hz ±1 dB |
| Kanaltrennung | 50 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1: 2 mV / 50 kΩ · Phono 2: 2 mV, 30/50/100 kΩ AUX 1 und 2: 140 mV · Tape: 140 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 1 und 2: 80 dB · AUX, Tape: 85 dB |
| Maße (B × H × T) | 435 × 155 × 334 mm |
| Gewicht | 12,3 kg |
| Bauzeit | 1967–1969, danach AU-777D |
| Neupreis | 1.349 DM |
Der AU-777 ist Sansuis erster Vollverstärker mit Siliziumtransistoren und beendete 1967 zwanzig Jahre Röhrentradition. Er wurde sofort ein Verkaufsschlager, und das zu Recht: 2 × 30 W, zwei Phono-Eingänge, davon einer mit umschaltbarer Abschlussimpedanz, 80 dB Geräuschspannungsabstand an Phono und ein Gehäuse, das mit 12,3 kg noch nach Röhrenverstärker wiegt. 1969 folgte der AU-777D mit gleicher Leistung.
Die Ironie der Geschichte: Als Mitte der Achtziger die Nachfrage nach dem „weichen“ Röhrenklang wieder wuchs, konnte Sansui nicht mehr an die alte Tradition anknüpfen. Zum Kennenlernen der Sansui-Transistorzeit ist der AU-777 der richtige Anfang, häufiger und günstiger als AU-999 oder AU-9500.
Transistor-Vollverstärker · ab 1969
Sansui AU-888
Der AU-888 kam 1969 zusammen mit dem AU-555 und ordnete sich zwischen diesem und dem ein Jahr später vorgestellten Spitzenmodell AU-999 ein, mit dem er Frontgestaltung und Holzgehäuse teilt. Mehr als dieses Foto hat das Archiv zum AU-888 nicht; Daten, Neupreis und Bauzeit ergänzen wir, sobald ein Besitzer Prospekt oder Anleitung schickt.
Transistor-Vollverstärker · ab 1970
Sansui AU-222
| Sinusleistung | 2 × 16 W (8 Ω) |
|---|---|
| Frequenzgang | 20–30.000 Hz ±1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1: 2 mV / 47 kΩ · Phono 2: 2 mV / 100 kΩ AUX 1 und 2: 100 mV · Tape: 150 mV |
| Fremdspannungsabstand | Phono 60 dB · AUX, Tape 65 dB |
| Maße (B × H × T) | 292 × 111 × 267 mm |
| Gewicht | 5,8 kg |
| Bauzeit | ab 1970 |
| Neupreis | 689 DM |
Der AU-222 ist der Kleinste der Reihe von 1970: 292 mm breit, 5,8 kg, 2 × 16 W. Dass Sansui ihm trotzdem zwei Phono-Eingänge mit unterschiedlicher Abschlussimpedanz gab, zeigt, für wen er gedacht war: für die zweite Anlage eines Plattenhörers, nicht für den Einsteiger. 689 DM kostete er neu.
Transistor-Vollverstärker · 1970–1973
Sansui AU-999
-
Front im Detail -
Bass, Mitten, Höhen mit je zwei Eckfrequenzen -
Eingangswahl und Lautstärke -
Front im hellen Holzgehäuse -
Front, zweite Aufnahme -
Front schräg -
Rückseite -
Innen -
Oberseite -
Geöffnet, von links hinten: Kühlkörper und Netzteil -
Geöffnet, von rechts hinten -
Front links -
Front rechts -
Aus der Verstärker-Übersicht -
Aus der Historie-Seite
| Sinusleistung | 2 × 50 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) · 2 × 55 W (8 Ω, 1 kHz) |
|---|---|
| Musikleistung | 2 × 70 W (4 Ω, 1 kHz, DIN) |
| Klirrfaktor | 0,4 % (max., 20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz (bei 1 W) |
| Bandbreite | 5–100.000 Hz ±1 dB (bei 1 W) |
| Kanaltrennung | 50 dB (1 kHz) |
| Dämpfungsfaktor | 45 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 MM: 2 mV / 50 kΩ · Phono 2 MM: 2 mV, Impedanz umschaltbar AUX, Tape, Tuner: 200 mV / 50 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,5 dB, 30–15.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 1 und 2: 82 dB (IHF-A) · AUX, Tuner, Tape: 85 dB |
| Klangregelung | Bass +12/−8 dB (200/400 Hz) · Mitten ±5 dB (1/2 kHz) · Höhen +12/−8 dB (3/6 kHz) |
| Netzspannung | 100, 117, 220, 240 V |
| Leistungsaufnahme | 370 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 434 × 130 × 315 mm |
| Gewicht | 12,3 kg |
| Bauzeit | 1970–1973 |
| Neupreis | 1.750 DM |
Der AU-999 war 1970 Sansuis Spitzen-Vollverstärker und ist bis heute einer der gesuchtesten der Marke. Was ihn von den Mitbewerbern abhob, ist die Klangregelung: drei Bänder, jedes mit zwei wählbaren Eckfrequenzen, Bass bei 200 oder 400 Hz, Mitten bei 1 oder 2 kHz, Höhen bei 3 oder 6 kHz. Dazu 2 × 50 W nach IHF, 82 dB Geräuschspannungsabstand an Phono und eine Bandbreite von 5 bis 100.000 Hz. Das Holzgehäuse gab es als Zubehör, viele Geräte haben es.
Der passende Tuner ist der TU-777, optisch wie technisch. Ein AU-999 kostete 1.750 DM, heute liegt er preislich zwischen AU-777 und AU-9500; achte beim Kauf auf kratzfreie Potis der Klangregelung, die bei diesem Gerät das halbe Vergnügen sind.
Passender Tuner: TU-777 Der Nachfolger an der Spitze: AU-9500
Transistor-Vollverstärker · ab 1971
Sansui AU-555A
- AU-555
- AU-555A
-
AU-555A mit dem passenden Tuner TU-666
| Sinusleistung | 2 × 25 W (8 Ω) |
|---|---|
| Musikleistung | 2 × 42,5 W (4 Ω) |
| Klirrfaktor | 0,5 % |
| Leistungsbandbreite | 20–40.000 Hz |
| Maße (B × H × T) | 395 × 135 × 278 mm |
| Gewicht | 8 kg |
| Bauzeit | ab 1971; Vorgänger AU-555 ab 1969 |
Der AU-555A von 1971 ist die überarbeitete Fassung des AU-555, den Sansui 1969 für 889 DM eingeführt hatte. 2 × 25 W an 8 Ω und 8 kg sind die Mittelklasse der Zeit, der Partner ist der Tuner TU-666. Mit AU-555 und TU-666 bekommst du das Design der AU-999-Ära in einer Größe, die ins Regal passt.
Transistor-Vollverstärker · bis 1975
Sansui AU-9500
-
Front -
Geöffnet, von schräg vorn: Front und Innenaufbau -
Innen: vier Elkos mit je 4.700 µF -
Front links: Lautstärke, Betriebsart, Eingangswahl -
Rückseite -
Rückseite im Detail: Phono, Tuner, Aux und Tape -
Rückseite rechts: Lautsprecherklemmen, Sicherungen und Netzsteckdosen -
Innenaufbau mit Beschriftung der Baugruppen -
Mit dem passenden Tuner TU-9500
| Sinusleistung | 2 × 75 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) · 2 × 115 W (DIN, 4 Ω, 1 kHz) |
|---|---|
| Musikleistung | 260 W (4 Ω, 1 kHz) |
| Klirrfaktor | 0,1 % (max., 20–20.000 Hz) · Vorverstärker 0,05 % |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz (bei 1 W) |
| Bandbreite | 15–50.000 Hz +0/−0,5 dB · 3–80.000 Hz +0/−1 dB (bei 1 W) |
| Dämpfungsfaktor | 50 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 MM: 2,5 mV / 50 kΩ · Phono 2 MM: 2,5 mV, 30/50/100 kΩ AUX 1 und 2, Tape 1 und 2: 100 mV / 50 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,5 dB, 30–15.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM über 75 dB (IHF-A) · AUX, Tape über 85 dB · Endstufe über 100 dB |
| Kanaltrennung | AUX, Tape 50 dB · Phono 50 dB |
| Netzspannung | 100, 117, 127, 220, 240 V |
| Leistungsaufnahme | 550 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 500 × 140 × 347 mm |
| Gewicht | 23,3 kg |
| Bauzeit | bis 1975 |
| Neupreis 1973 | 2.450 DM |
Der AU-9500 war 1973 Sansuis größter und schwerster Vollverstärker und ist das Gerät, das HiFi-Anhänger bis heute am lautesten loben. 2 × 75 W nach IHF, 2 × 115 W nach DIN an 4 Ω, ein Netzteil mit vier Elkos zu je 4.700 µF und 23,3 kg Gewicht. Die Übergangsfrequenzen für Bass, Mitten und Höhen sind einstellbar, Phono 2 lässt sich auf 30, 50 oder 100 kΩ schalten, der AUX-Pegel ist regelbar, Vor- und Endstufe sind auftrennbar, drei Lautsprecherpaare finden Anschluss.
Mit dem Tuner TU-9500 bildet er ein Paar, das optisch wie technisch zusammengehört. Für 2.450 DM war er 1973 ein teures Gerät, und weil viele davon hart gearbeitet haben, ist ein AU-9500 in perfektem Zustand heute selten. Wer einen findet, hat Wertanlage und Hörgerät zugleich.
Transistor-Vollverstärker · ab 1972
Sansui AU-8500
| Sinusleistung | 2 × 60 W (IHF) · 2 × 64 W (DIN) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Leistungsbandbreite | 3–50.000 Hz +0/−1 dB |
| Frequenzgang | 15–30.000 Hz +0,2/−1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1: 2,5 mV / 50 kΩ · Phono 2: 2,5 mV, 30/50/100 kΩ Tuner, AUX, Tape: 100 mV / 50 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 1 und 2: 75 dB · Tuner, AUX, Tape: 85 dB |
| Maße (B × H × T) | 500 × 140 × 347 mm |
| Gewicht | 20,5 kg |
| Bauzeit | ab 1972 |
Der AU-8500 steht eine Stufe unter dem AU-9500, mit demselben Gehäuseformat, 2 × 60 W nach IHF und einem Klirrfaktor von 0,05 %, der niedriger liegt als beim großen Bruder. Er bietet die Ausstattung des AU-9500 zum kleineren Preis: Phono 2 mit umschaltbarer Impedanz und 20,5 kg Substanz hat auch er.
Transistor-Vollverstärker · ab 1972
Sansui AU-7500
-
AU-6500, AU-7500 und TU-7500 im Prospekt
| Sinusleistung | 2 × 32 W (IHF, 8 Ω) · 2 × 43 W (DIN, 8 Ω) |
|---|---|
| Musikleistung | 2 × 75 W (DIN, 4 Ω) |
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Leistungsbandbreite | 5–40.000 Hz |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1: 2,5 mV / 50 kΩ · Phono 2: 2,5 mV, 30/50/100 kΩ AUX, Tuner, Tape: 100 mV / 100 kΩ |
| Vorverstärker | direkt gekoppelt, dreistufig · 2 × Tape |
| Maße (B × H × T) | 440 × 140 × 322 mm |
| Gewicht | 12,7 kg |
| Bauzeit | ab 1972 |
| Neupreis | 1.548 DM |
Der AU-7500 ist das beste Beispiel dafür, warum du bei alten Leistungsangaben auf die Norm achten musst: 2 × 32 W nach IHF über den ganzen Frequenzbereich, 2 × 43 W nach DIN bei 1 kHz, ein und dasselbe Gerät. Direkt gekoppelter dreistufiger Vorverstärker, zwei Tape-Schleifen, zwei Phono-Eingänge mit umschaltbarer Impedanz. Der Tuner dazu heißt TU-7500.
Transistor-Vollverstärker · ab 1972
Sansui AU-6500
| Sinusleistung | 2 × 32 W (IHF, 8 Ω) |
|---|---|
| Musikleistung | 2 × 47 W (4 Ω) |
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Leistungsbandbreite | 5–40.000 Hz |
| Vorverstärker | direkt gekoppelt, dreistufig · 2 × Tape |
| Maße (B × H × T) | 440 × 140 × 322 mm |
| Gewicht | 11,5 kg |
| Bauzeit | ab 1972 |
| Neupreis | 1.248 DM |
Der AU-6500 teilt Gehäuse, Vorverstärker und IHF-Leistung mit dem AU-7500, hat aber weniger Reserven an 4 Ω (2 × 47 statt 2 × 75 W Musikleistung) und 1,2 kg weniger Gewicht, was auf das kleinere Netzteil zurückgeht. Für Boxen mit 8 Ω und normalem Wirkungsgrad macht das im Wohnzimmer keinen Unterschied; 300 DM Preisabstand machten ihn damals zum vernünftigeren Kauf.
Transistor-Vollverstärker · 1973–1975
Sansui AU-505
-
Rückseite: zwei Lautsprecherpaare, zwei Netzausgänge Foto: Peter Böhm -
Front im Prospekt -
AU-101, AU-505 und TU-505 im Prospekt Foto: Audio Classics Germany
| Sinusleistung | 2 × 25 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Musikleistung | 2 × 45 W (IHF, 4 Ω, 1 kHz) |
| Klirrfaktor | 0,5 % (max., 20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz (bei 1 W) |
| Bandbreite | 25–40.000 Hz (bei 1 W) |
| Dämpfungsfaktor | 30 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono: 2,5 mV / 47 kΩ · AUX, Tape: 100 mV / 50 kΩ |
| Phono RIAA | 30–15.000 Hz |
| Ausstattung | 2 Lautsprecherpaare, 2 Netzausgänge (1 geschaltet), Kopfhörer- und Mikrofoneingang vorn, Low- und High-Filter, Loudness, Tape Monitor |
| Netzspannung | 100, 117, 220, 240 V |
| Maße (B × H × T) | 407 × 115 × 278 mm |
| Gewicht | 8 kg |
| Bauzeit | 1973–1975 |
AU-505 und TU-505 sind ein Gespann ohne große Geschichte, aber mit viel Substanz für ihre Klasse. Der Verstärker bringt 2 × 25 W nach IHF, hat Siliziumtransistoren, ein überdimensioniertes Netzteil, zwei Lautsprecherpaare, zwei Netzausgänge und vorn neben dem Kopfhörer einen Mikrofoneingang, dazu Low- und High-Filter, Loudness, Mono/Stereo und Tape Monitor. Beide Geräte tragen Holzseitenteile und sind so sauber verarbeitet, wie du es von Sansui erwartest.
Wer keine leistungshungrigen Lautsprecher besitzt, ist mit diesem Tandem gut beraten, und bezahlt deutlich weniger als für einen AU-7500. Die Daten im Steckbrief sind alles, was es zum AU-505 gibt; Geräuschspannungsabstände und Neupreis fehlen.
Transistor-Vollverstärker · ab 1973
Sansui AU-101
| Sinusleistung | 2 × 15 W (8 Ω) |
|---|---|
| Musikleistung | 2 × 25 W (4 Ω) |
| Klirrfaktor | 0,8 % |
| Leistungsbandbreite | 25–40.000 Hz |
| Maße (B × H × T) | 407 × 115 × 278 mm |
| Gewicht | 5,9 kg |
| Bauzeit | ab 1973 |
Der AU-101 ist der Einstiegsverstärker von 1973 im Gehäuse des AU-505, mit 2 × 15 W und 5,9 kg. Er teilt Front und Holzseitenteile mit den größeren Modellen, verzichtet aber auf deren Netzteilreserven. Für ein Arbeitszimmer mit kleinen Boxen reicht er, als Sammlerstück steht er im Schatten des AU-505.
Vollverstärker mit Phono, aber neu und mit Garantie? Unsere Class-D-Verstärker-Kaufberatung ›
AU-Serie 1974–1978 · 15 Modelle
Die AU-Serie von 1974 bis 1978 reicht vom AU-2200 mit 2 × 10 W bis zum AU-20000 mit 2 × 170 W, dem Flaggschiff der Baureihe „Definition“. Auch bei den kleinen Modellen hat Sansui an nichts gespart; sie sind heute nicht leicht zu finden, aber jede Anschaffung wert. Die Kombination aus x900-Verstärker und TU-x900-Tuner ist das typische Sansui-Paar dieser Jahre.
Transistor-Vollverstärker · ab 1974
Sansui AU-2200
| Sinusleistung | 2 × 10 W (IHF, 40–20.000 Hz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,8 % |
| Leistungsbandbreite | 30–22.000 Hz |
| Fremdspannungsabstand | 75 dB (IHF) |
| Maße (B × H × T) | 400 × 120 × 240 mm |
| Gewicht | 5,5 kg |
| Bauzeit | ab 1974 |
| Neupreis | 690 DM |
Der AU-2200 ist der Einstieg in die Serie von 1974, 2 × 10 W im 400-mm-Gehäuse, das er mit AU-3300 und AU-4400 teilt. Beachte beim Vergleich mit anderen Herstellern: Sansui misst die Leistung der drei kleinen Modelle von 40 bis 20.000 Hz, nicht ab 20 Hz.
Transistor-Vollverstärker · ab 1974
Sansui AU-3300
| Musikleistung | 140 W (4 Ω, DIN) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,15 % |
| Leistungsbandbreite | 5–40.000 Hz (IHF) |
| Frequenzgang | 10–40.000 Hz +0,5/−1,5 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono: 2,5 mV / 50 kΩ, übersteuerungsfest bis 230 mV · Mikrofon: 0,5 mV / 10 kΩ Tuner, AUX, Tape Monitor: 130 mV / 50 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,5 dB, 30–15.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 75 dB (1 kHz) |
| Maße (B × H × T) | 400 × 120 × 240 mm |
| Gewicht | 6,3 kg |
| Bauzeit | ab 1974 |
Der AU-3300 sitzt zwischen AU-2200 und AU-4400 und bringt als Besonderheit einen Mikrofoneingang mit 0,5 mV Empfindlichkeit mit, den du zum Einsprechen auf Band nutzen kannst. Die Sinusleistung lassen wir weg: Die Angaben des Archivs zu AU-3300 und AU-4400 widersprechen einander und der Stellung der beiden Modelle in der Reihe. Mit einem Prospekt schließen wir die Lücke.
Transistor-Vollverstärker · ab 1974
Sansui AU-4400
| Klirrfaktor | 0,5 % |
|---|---|
| Leistungsbandbreite | 20–30.000 Hz |
| Fremdspannungsabstand | 85 dB (IHF) |
| Maße (B × H × T) | 400 × 120 × 240 mm |
| Gewicht | 6,5 kg |
| Bauzeit | ab 1974, 1975 abgelöst durch AU-4900 |
| Neupreis | 890 DM |
Der AU-4400 war 1974 der größte der drei 400-mm-Verstärker und wurde Ende 1975 vom AU-4900 abgelöst, genau wie der AU-2200 vom AU-2900. 890 DM Neupreis ordnen ihn knapp unter dem AU-5500 ein. Zur Sinusleistung gilt dasselbe wie beim AU-3300: Die Archivangabe passt nicht zum Platz in der Reihe, deshalb steht sie hier nicht.
Transistor-Vollverstärker · ab 1974
Sansui AU-5500
-
Innen: Netzteil und Endstufe Foto: Sansui (Prospekt)
| Sinusleistung | 2 × 32 W (IHF) |
|---|---|
| Musikleistung | 130 W (4 Ω, DIN) |
| Klirrfaktor | 0,2 % |
| Leistungsbandbreite | 5–30.000 Hz |
| Frequenzgang | 10–35.000 Hz +0,5/−1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono: 2,5 mV / 50 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono 70 dB · AUX, Tuner, Tape 85 dB (IHF) |
| Maße (B × H × T) | 434 × 130 × 315 mm |
| Gewicht | 10,4 kg |
| Bauzeit | ab 1974 |
| Neupreis | 1.390 DM |
Mit dem AU-5500 beginnt 1974 die Mittelklasse: 434 mm breit, 10,4 kg, 2 × 32 W nach IHF und 130 W Musikleistung an 4 Ω. Das Innenfoto zeigt, wofür das Geld draufging: ein Netzteil, das man eher in einem 50-Watt-Gerät erwartet. Für 1.390 DM war er der vernünftige Sansui für normale Wohnzimmer.
Transistor-Vollverstärker · ab 1974
Sansui AU-6600
| Sinusleistung | 2 × 42 W (IHF) |
|---|---|
| Musikleistung | 190 W (4 Ω, DIN) |
| Klirrfaktor | 0,15 % |
| Leistungsbandbreite | 5–35.000 Hz |
| Frequenzgang | 10–40.000 Hz +0,5/−1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono: 2,5 mV / 50 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono 70 dB · AUX, Tuner, Tape 85 dB (IHF) |
| Maße (B × H × T) | 434 × 130 × 315 mm |
| Gewicht | 11,5 kg |
| Bauzeit | ab 1974 |
Der AU-6600 ist der AU-5500 mit mehr Netzteil: gleiches Gehäuse, 2 × 42 statt 2 × 32 W, 190 statt 130 W Musikleistung an 4 Ω und ein Kilogramm mehr. An Boxen mit 4 Ω oder niedrigem Wirkungsgrad lohnt der 6600, an 8-Ω-Boxen hörst du den Unterschied selten.
Transistor-Vollverstärker · 1973–1975
Sansui AU-7700
-
Front -
Im Prospekt Foto: Sansui (Prospekt) -
Geöffnet, von hinten: Rückwand und Netzteil mit zwei Elkos je 10.000 µF -
Von oben geöffnet: Platinen und Netzteil -
Front links -
Front rechts
| Sinusleistung | 2 × 54 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) · 2 × 55 W (8 Ω, 1 kHz) |
|---|---|
| Musikleistung | 2 × 125 W (4 Ω, 1 kHz, DIN) |
| Klirrfaktor | 0,1 % (max., 20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz (bei 1 W) |
| Bandbreite | 5–50.000 Hz +0/−1 dB (bei 1 W) |
| Dämpfungsfaktor | 30 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 MM: 2,5 mV, 30/50/100 kΩ · Phono 2 MM: 2,5 mV / 50 kΩ AUX 1 und 2, Tape 1 und 2: 100 mV / 50 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,5 dB, 30–15.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 75 dB (IHF-A) · AUX, Tape 85 dB |
| Kanaltrennung | AUX, Tape 85 dB · Phono 50 dB |
| Netzspannung | 100, 117, 220, 240 V |
| Leistungsaufnahme | 350 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 434 × 130 × 315 mm |
| Gewicht | 12,3 kg |
| Bauzeit | 1973–1975 |
| Neupreis | 1.750 DM |
Der AU-7700 ist das Spitzenmodell der x700-Reihe und steckt im Gehäuse des AU-999, dessen Preis von 1.750 DM er auch übernahm. 2 × 54 W nach IHF, 2 × 125 W Musikleistung an 4 Ω, zwei Phono-Eingänge mit umschaltbarer Impedanz, und der Phono-Eingang bleibt bis 300 mV übersteuerungsfest, ein Wert, der laute Systeme und Übersprechen von Pop-Pressungen verkraftet. Das Netzteil arbeitet mit zwei Elkos zu je 10.000 µF, die Übergangsfrequenzen für Bass und Höhen sind einstellbar.
Zwischen AU-7700 und AU-7900 entscheidet eher das Gehäuse als der Klang: der 7700 mit Holzgehäuse im Stil der frühen Siebziger, der 7900 in der kantigeren Form ab 1975.
Transistor-Vollverstärker · ab 1975
Sansui AU-2900
-
Zweite Ansicht Foto: Sansui (Prospekt)
| Sinusleistung | 2 × 15 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,3 % |
| Leistungsbandbreite | 10–40.000 Hz (IHF) |
| Dämpfungsfaktor | 50 (8 Ω) |
| Kanaltrennung | Phono 57 dB |
| Ausstattung | OCL-Endstufe, Doppelstromversorgung, 2 Lautsprecherpaare |
| Maße (B × H × T) | 400 × 120 × 240 mm |
| Gewicht | 5,7 kg |
| Bauzeit | ab 1975 |
| Neupreis | 495 DM |
Der AU-2900 löste Ende 1975 den AU-2200 ab und ist mit 495 DM der günstigste Sansui-Vollverstärker dieser Seite. 2 × 15 W aus einer OCL-Endstufe mit doppelter Stromversorgung, zwei Boxenpaare, Phono mit 57 dB Kanaltrennung. Der passende Tuner im selben 400-mm-Format ist der TU-3900.
Transistor-Vollverstärker · ab 1975
Sansui AU-3900
-
Zweite Ansicht Foto: Sansui (Prospekt)
| Sinusleistung | 2 × 26 W (DIN, 4 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,15 % |
| Leistungsbandbreite | 10–40.000 Hz |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono: 2,5 mV / 50 kΩ · AUX, Tape: 130 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono über 75 dB · AUX, Tuner, Tape über 90 dB |
| Ausstattung | Mikrofonmischung, symmetrische Stromversorgung |
| Maße (B × H × T) | 400 × 120 × 240 mm |
| Gewicht | 5,5 kg |
| Bauzeit | ab 1975 |
| Neupreis | 695 DM |
Der AU-3900 ist das mittlere der drei 400-mm-Modelle von 1975: 2 × 26 W nach DIN an 4 Ω, symmetrische Stromversorgung, Mikrofonmischung und ein Geräuschspannungsabstand über 90 dB an den Hochpegeleingängen. Zusammen mit dem TU-3900 ergibt er eine kompakte Anlage, die optisch wie technisch zusammenpasst.
Passender Tuner: TU-3900 Das Spitzenmodell der Reihe: AU-4900
Transistor-Vollverstärker · 1975–1977
Sansui AU-4900
-
AU-4900 auf dem passenden Tuner, von schräg vorn -
Von rechts: Verstärker auf dem Tuner -
Frontansicht: Verstärker auf dem Tuner -
Rückseite -
Front im Detail: Muting-Schalter und Mikrofonpegel -
Typenschild: AU-4900, 220 V, 240 W -
Im Prospekt Foto: Sansui (Prospekt)
| Sinusleistung | 2 × 35 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) · 2 × 38 W (DIN, 8 Ω, 1 kHz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,15 % (max., 20–20.000 Hz) |
| Bandbreite | 10–40.000 Hz +0/−1 dB (bei 1 W) |
| Dämpfungsfaktor | 50 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2,5 mV / 50 kΩ · AUX, Tape, Tuner: 100 mV / 50 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,5 dB, 30–15.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 75 dB (IHF-A) · AUX, Tape 90 dB |
| Kanaltrennung | AUX, Tape 85 dB · Phono 60 dB |
| Netzspannung | 100, 117, 220, 240 V |
| Leistungsaufnahme | 240 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 400 × 120 × 240 mm |
| Gewicht | 7,7 kg |
| Bauzeit | 1975–1977 |
| Neupreis | 875 DM |
Der AU-4900 war 1975/76 der größte Verstärker der neuen 400-mm-Linie mit AU-3900 und AU-2900, die die bisherigen AU-4400 und AU-2200 ablöste, und lief bis 1977. Kein Leistungsgigant, aber ein Gerät höchster Qualität: eine symmetrische Spannungsversorgung, die den Endstufen genug Strom für den vollen Dynamikumfang gibt, direkt gekoppelte rauscharme Transistoren im Phono-Entzerrer, elektronische Relais statt Sicherungen als Schutz, High- und Low-Filter, Audio-Muting und Mikrofonmischung.
Der Tuner TU-3900 ist optisch und in den Abmessungen die passende Ergänzung für AU-4900, AU-3900 und AU-2900; seine Daten stehen in der Tuner-Gruppe.
Transistor-Vollverstärker · ab 1975
Sansui AU-5900
| Sinusleistung | 2 × 45 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Fremdspannungsabstand | AUX 1 und 2 über 90 dB |
| Dämpfungsfaktor | 80 (8 Ω) |
| Leistungsbandbreite | 5–40.000 Hz (IHF) |
| Kanaltrennung | Phono 50 dB |
| Ausstattung | 2 × Phono, dreibandige Klangregelung, getrennte Stromversorgung für Vor- und Endstufe |
| Maße (B × H × T) | 430 × 132 × 312 mm |
| Gewicht | 11,5 kg |
| Bauzeit | ab 1975 |
| Neupreis | 1.204 DM |
Mit dem AU-5900 beginnt 1975 die große x900-Reihe: 430 mm breit, 2 × 45 W nach IHF, Dämpfungsfaktor 80, zwei Phono-Eingänge, dreibandige Klangregelung und getrennte Stromversorgung für Vor- und Endstufe. Bis auf die Leistung sind die Daten mit AU-6900 und AU-7900 identisch; der Tuner dazu ist der TU-5900.
Transistor-Vollverstärker · ab 1975
Sansui AU-6900
| Sinusleistung | 2 × 60 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Fremdspannungsabstand | AUX 1 und 2 über 90 dB |
| Dämpfungsfaktor | 80 (8 Ω) |
| Leistungsbandbreite | 5–40.000 Hz (IHF) |
| Kanaltrennung | Phono 50 dB |
| Ausstattung | 2 × Phono, dreibandige Klangregelung, getrennte Stromversorgung für Vor- und Endstufe, 4 Endstufentransistoren je Kanal |
| Maße (B × H × T) | 430 × 132 × 340 mm |
| Gewicht | 12,9 kg |
| Bauzeit | ab 1975 |
Der AU-6900 ist das mittlere Modell der x900-Reihe mit 2 × 60 W nach IHF und vier Endstufentransistoren je Kanal, die ihm auch an 4-Ω-Boxen Reserven geben. Gegenüber dem AU-5900 wächst die Tiefe auf 340 mm, das Gewicht auf 12,9 kg. Mit AU-6900 und TU-5900 oder TU-7900 hast du die klassische Sansui-Kombination der Jahre 1975 bis 1977, die oft komplett mit Tape angeboten wird.
Transistor-Vollverstärker · ab 1975
Sansui AU-7900
| Sinusleistung | 2 × 75 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Fremdspannungsabstand | AUX 1 und 2 über 90 dB |
| Dämpfungsfaktor | 80 (8 Ω) |
| Leistungsbandbreite | 5–40.000 Hz (IHF) |
| Kanaltrennung | Phono 50 dB |
| Ausstattung | 2 × Phono, dreibandige Klangregelung, getrennte Stromversorgung für Vor- und Endstufe |
| Maße (B × H × T) | 430 × 132 × 340 mm |
| Gewicht | 14,2 kg |
| Bauzeit | ab 1975 |
| Neupreis | 1.750 DM |
Der AU-7900 ist das Spitzenmodell der 430-mm-Reihe mit 2 × 75 W nach IHF, so viel wie der AU-9500 zwei Jahre zuvor, bei 14,2 statt 23,3 kg. Für 1.750 DM gab es die komplette Ausstattung der Reihe; darüber begann mit AU-9900 und AU-11000A die Definition-Klasse mit anderem Gehäuseformat. Der Tuner dazu heißt TU-7900.
Transistor-Vollverstärker · ab 1975
Sansui AU-9900
| Sinusleistung | 2 × 80 W (IHF) |
|---|---|
| Frequenzgang | 10–50.000 Hz |
| Leistungsbandbreite | 5–40.000 Hz |
| Klirrfaktor | unter 0,08 % |
| Fremdspannungsabstand | über 80 dB |
| Eingänge | 2 × Phono, 2 × AUX |
| Maße (B × H × T) | 460 × 178 × 373 mm |
| Gewicht | 18 kg |
| Bauzeit | ab 1975 |
| Neupreis | 2.800 DM |
Der AU-9900 ist der Einstieg in die Definition-Klasse: 460 mm breit, 178 mm hoch, 18 kg, 2 × 80 W nach IHF und ein Klirrfaktor unter 0,08 %. Konstruktiv ist er mit AU-11000 und AU-20000 verwandt und teilt mit ihnen Front und Gehäuseformat. Die überarbeitete Fassung AU-9900A steht mit dem AU-11000A im nächsten Abschnitt.
Die A-Versionen: AU-9900A und AU-11000A Passender Tuner: TU-9900
Transistor-Vollverstärker · 1975
Sansui AU-11000A und AU-9900A
- AU-9900A
- AU-11000A
-
Front im Detail mit Schriftzug -
Front -
Innen -
Von oben -
Rückseite links: Lautsprecherklemmen -
Rückseite rechts: Lautsprecherklemmen -
Innen, zweite Ansicht: Netzteil und Platinen -
Phono: Empfindlichkeit und Impedanz umschaltbar
| Sinusleistung | AU-11000A: 2 × 110 W (IHF, 8 Ω) AU-9900A: 2 × 80 W (IHF, 8 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,05 % (20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 5–80.000 Hz +0/−1,5 dB (bei 1 W) |
| Dämpfungsfaktor | 70 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 MM: 2, 4 oder 8 mV, 30/50/100 kΩ · Phono 2 MM: 2 mV / 50 kΩ AUX 1 und 2, Tape: 150 mV / 50 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,2 dB, 30–15.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 75 dB (IHF-A) · AUX, Tape 90 dB |
| Klangregelung | Bass ±10 dB (30 Hz) · Mitten ±15 dB (1.000 Hz) · Höhen ±10 dB (20.000 Hz) |
| Filter | Bass −3 dB bei 20 oder 40 Hz · Höhen −3 dB bei 7.000 oder 12.000 Hz · Muting 0, −10, −30 dB |
| Leistungsaufnahme | AU-11000A 915 W · AU-9900A 665 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 460 × 176 × 407 mm |
| Gewicht | AU-11000A 19,2 kg · AU-9900A 17,6 kg |
| Bauzeit | 1975 |
| Neupreis | AU-11000A 3.500 DM · AU-9900A 2.798 DM |
AU-20000, AU-11000 und AU-9900 sind konstruktiv gleich, und AU-11000A und AU-9900A sind äußerlich und in der Ausstattung sogar völlig identisch; sie unterscheiden sich nur in der Ausgangsleistung, 2 × 110 gegen 2 × 80 W. Phono 1 lässt sich in Empfindlichkeit (2, 4, 8 mV) und Impedanz (30, 50, 100 kΩ) umschalten, die Klangregelung hat ein Mittenband mit ±15 dB, dazu je zwei wählbare Filter für Bass und Höhen und ein dreistufiges Muting.
Für den Aufpreis von rund 700 DM bekam man beim AU-11000A 30 W mehr pro Kanal und 1,6 kg mehr Netzteil. Für große Boxen ist der 11000A der richtige, für alle anderen ist der 9900A derselbe Verstärker.
Transistor-Vollverstärker · 1974–1976
Sansui AU-20000
-
Innen: Ringkerntrafo und Kühlkörper -
Im Prospekt Foto: Sansui (Prospekt) -
Innen: Platinen und Verdrahtung -
Rückseite: Lautsprecherklemmen und Netzsteckdosen -
Rückseite mit drei Tape-Anschlüssen -
Front links -
Front rechts
| Sinusleistung | 2 × 170 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) · 2 × 180 W (8 Ω, 1 kHz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,05 % (max., 20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 10–50.000 Hz (bei 1 W) |
| Bandbreite | 5–40.000 Hz +0/−1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 80 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 MM: 1,5, 3 oder 6 mV, 30/50/100 kΩ · Phono 2 MM: 1,5, 3 oder 6 mV / 50 kΩ AUX, Tape 1, 2 und 3: 100 mV / 50 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,5 dB, 20–20.000 Hz |
| Fremdspannungsabstand | Vorverstärker 70 dB · Endstufe 100 dB (IHF-A) |
| Kanaltrennung | AUX, Tape 85 dB · Phono 50 dB |
| Vorverstärkerausgang | 700 mV / 50 kΩ |
| Netzspannung | 100, 117, 220, 240 V |
| Leistungsaufnahme | 350 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 460 × 178 × 400 mm |
| Gewicht | 22,6 kg |
| Bauzeit | 1974–1976 |
| Neupreis 1975 | 4.400 DM |
Der AU-20000 war das Flaggschiff der Definition-Reihe und ist bis heute Spitzenklasse: 2 × 170 W nach IHF, Klirrfaktor unter 0,05 %, 100 dB Fremdspannungsabstand in der Endstufe. Konstruktiv und in der Ausstattung vereint er den Vorverstärker CA-3000 und die Endstufe BA-3000 in einem Gehäuse, und optisch entspricht er fast detailgenau dem CA-3000. Ein großer Ringkerntrafo, drei Tape-Anschlüsse, Überlastschutz, Entzerrer und Differenzverstärker in der Eingangsstufe, Vor- und Endstufe auftrennbar, Phono mit drei Empfindlichkeiten und drei Impedanzen.
4.400 DM im Jahr 1975 waren der Preis eines Kleinwagens, entsprechend selten ist der AU-20000 heute. Getrennt gibt es dieselbe Technik als CA-3000 und BA-3000, in einem Gehäuse nur hier.
Als Vor-/Endstufe: CA-3000 und BA-3000 Passender Tuner: TU-9900
Ein AU-9900 mit 18 kg oder etwas Leichtes mit Garantie? Aktuelle Vollverstärker in unserer Class-D-Kaufberatung ›
AU-X und Alpha 1979–2000 · 5 Modelle
Nach der Definition-Reihe baute Sansui seine Spitzenverstärker in zwei Linien: 1979 den AU-X1 mit Tuner TU-X1, ab 1987 die AU-X…01-Serie mit selektierten Bauteilen nur für Vertragshändler, und von 1990 bis 1997 die Alpha-Serie AU-α607, AU-α707 und AU-α907 in kleinen Stückzahlen. Der AU-X1111 MOS ist das Spitzengerät der letzten Jahre vor der Schließung 2001.
Transistor-Vollverstärker · ab 1979
Sansui AU-X1
-
Der AU-X1 in der Historie des Archivs -
Front im Detail -
Bedienelemente -
Front von schräg oben, rechte Hälfte -
Eingangswahl: zwei Phono, Tuner, Aux, Tape -
Rückseite -
Innen: ein Drittel des Raums gehört dem Netzteil
| Sinusleistung | 2 × 160 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) · 2 × 220 W (4 Ω, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,007 % |
| Frequenzgang | 5–70.000 Hz +0/−0,5 dB |
| Leistungsbandbreite | 0–500.000 Hz +0/−3 dB |
| Rechteckanstiegszeit | 0,5 µs |
| Dämpfungsfaktor | 200 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 und 2 MM: 2,5 mV / 47 kΩ · Phono 1 und 2 MC: 0,1 mV / 200 Ω Tuner, AUX, Tape/DAT: 200 mV / 33 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,2 dB, 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 76 dB · Phono MC 91 dB (IHF-A) · Tuner, AUX, Tape/DAT 110 dB |
| Kanaltrennung | Tuner, AUX, Tape/DAT 50 dB · Phono 90 dB |
| Lautsprecher | 4–16 Ω |
| Leistungsaufnahme | 400 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 480 × 195 × 450 mm |
| Gewicht | 27,7 kg |
| Bauzeit | ab 1979 |
Der AU-X1 kam 1979 zusammen mit dem Tuner TU-X1, und seine Konstruktion ist außergewöhnlich: Rund ein Drittel des Innenraums nimmt das Netzteil ein, ein riesiger Ringkerntrafo mit zweimal vier Elkos versorgt den Verstärker, ein eigenes Netzteil mit zwei weiteren Elkos den Phonoteil. Der Aufbau ist kanalgetrennt, die Verarbeitung exzellent, Phono MC ist an Bord, und die Rechteckanstiegszeit von 0,5 µs sorgt für eine präzise, trockene Basswiedergabe an schwierigen Boxen.
Unter den Transistor-Vollverstärkern von Sansui ist der AU-X1 für mich die Referenz: 2 × 160 W an 8 Ω, 2 × 220 W an 4 Ω, Dämpfungsfaktor 200 und 0,007 % Klirr sind Werte, die kein anderer Sansui dieser Seite erreicht. 27,7 kg verraten, wo das Geld steckt. Einen Neupreis kennt das Archiv nicht.
Passender Tuner: TU-X1 Der Vorgänger an der Spitze: AU-20000
Transistor-Vollverstärker · 1987–1990
Sansui AU-X501
- AU-X201
- AU-X301
- AU-X501
- AU-X701
- AU-X901
-
Front -
Front, zweite Ansicht mit Fernbedienung -
Source Direct: das Signal geht direkt an die Endstufen -
Lautstärkeregler und Source Direct -
Front links: Schriftzug, Netzschalter, Klangregler -
Klangregelung: Tone, Subsonic, Loudness, Bass und Treble -
Rückseite: Lautsprecherklemmen für zwei Paare -
Front rechts: Balance und Aufnahmewahl -
Von oben -
Leistungstransistoren Sanken 2SA1494 und 2SC3858 -
Kanalgetrennter Aufbau
| Sinusleistung | 2 × 80 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,005 % (Volllast) |
| Frequenzgang | 1–200.000 Hz +0/−3 dB · 20–20.000 Hz ±0 dB |
| Rechteckanstiegszeit | 0,5 µs |
| Dämpfungsfaktor | 100 (8 Ω, 20–20.000 Hz) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2,5 mV / 47 kΩ · Phono MC: 0,3 mV / 100 Ω CD, Tuner, AUX, Tape/DAT: 150 mV / 47 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,2 dB, 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 83 dB · Phono MC 70 dB (IHF-A) · CD, Tuner, AUX, Tape/DAT 110 dB |
| Kanaltrennung | Hochpegel 50 dB · Phono 50 dB |
| Lautsprecher | 4–16 Ω |
| Endstufe | 2 × 2SA1494, 2 × 2SC3858 (Sanken) · 2 Elkos mit je 10.000 µF |
| Leistungsaufnahme | 410 W · 690 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 448 × 135 × 370 mm |
| Gewicht | 10,8 kg |
| Bauzeit | 1987–1990 |
Die AU-X-Serie mit den Endziffern 01 bestand aus fünf Modellen, AU-X901, AU-X701, AU-X501, AU-X301 und AU-X201, und lief von 1987 bis 1990 parallel zu den normalen AU-Verstärkern, aber nur über ausgesuchte Sansui-Vertragshändler. Der Unterschied steckt in den Bauteilen: Für die X…01 wurden nur selektierte Teile höchster Qualität verwendet. Der AU-X501 ist die abgespeckte Fassung des AU-X701, der Qualität tut das keinen Abbruch.
Was beide auszeichnet, ist die Phono-Vorstufe mit MM und MC und einer RIAA-Abweichung von nur ±0,2 dB zwischen 20 und 20.000 Hz, dazu 83 dB Geräuschspannungsabstand an MM. Der Klirrfaktor bei Vollaussteuerung beider Kanäle liegt bei 0,005 %, bei einem Watt, also schon über Zimmerlautstärke, unter der Messgrenze. Der Source-Direct-Schalter leitet das Eingangssignal direkt an die Endstufen. Weil die X…01 deutlich teurer waren als leistungsgleiche Standardmodelle, wurden wenige verkauft; für Plattenhörer sind AU-X901, AU-X701 und AU-X501 heute eine klare Empfehlung.
Transistor-Vollverstärker · ab 1987
Sansui AU-X901
-
Front von schräg links -
Front -
Eingangswahl -
Rückseite mit dem symmetrischen XLR-Eingang -
Anschlüsse: drei Tape, zwei Lautsprechergruppen -
Innen -
Netztrafos im Detail
| Sinusleistung | 2 × 130 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) · 2 × 150 W (6 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,005 % |
| Frequenzgang | 1–300.000 Hz +0/−3 dB · 20–20.000 Hz +0/−0,5 dB |
| Rechteckanstiegszeit | 0,5 µs |
| Dämpfungsfaktor | 100 (8 Ω, 20–20.000 Hz) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2,5 mV / 47 kΩ · CD, Tuner, AUX, Tape/DAT: 150 mV / 47 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,2 dB, 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 88 dB (IHF-A) · CD, Tuner, AUX, Tape/DAT 110 dB |
| Kanaltrennung | Hochpegel 50 dB · Phono 50 dB |
| Lautsprecher | 4–16 Ω |
| Leistungsaufnahme | 450 W · 820 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 448 × 160 × 441 mm |
| Gewicht | 18,1 kg |
| Bauzeit | ab 1987 |
Der AU-X901 ist das Spitzenmodell der X…01-Serie und zugleich die internationale Fassung des AU-α907i, mit dem Sansui 1987 das neue Logo einführte; er gehört zu den letzten großen Verstärkern vor der Schließung 2001. Neben CD, Tuner, Phono und einem Hochpegeleingang gibt es drei Tape-Anschlüsse und zwei Direkteingänge, einen symmetrischen 3-Pol-XLR und einen Cinch: Das Signal läuft dort ohne Eingangswahlschalter direkt in die Endstufe, nur der Lautstärkeregler bleibt im Weg.
Zwei Lautsprechergruppen, eine sehr gute Phono-Vorstufe mit 88 dB Geräuschspannungsabstand und 2 × 130 W an 8 Ω. Wegen des hohen Preises wurden wenige verkauft, entsprechend selten taucht ein AU-X901 heute auf. Wenn einer angeboten wird, ist er einer der besten Sansui-Verstärker, die du kaufen kannst.
Das kleinere Modell: AU-X501 Das Spitzengerät der späten Jahre: AU-X1111 MOS
Transistor-Vollverstärker mit MOS-FET-Endstufe · 1999–2000
Sansui AU-X1111 MOS
-
Front im Detail -
Bedienelemente -
Rückseite: Lautsprecherklemmen und Typenschild -
Rückseite: Cinch-Eingänge und XLR-Direkteingang -
Rückseite im Detail: Processor-Schleife, Power Amp Direct, XLR -
Von oben -
Innen: Ringkerntrafo und Doppel-Mono-Aufbau
| Sinusleistung | 2 × 110 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) · 2 × 150 W (6 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,005 % |
| Frequenzgang | 0–100.000 Hz +0/−3 dB · 20–20.000 Hz +0/−0,5 dB |
| Rechteckanstiegszeit | 0,5 µs |
| Dämpfungsfaktor | 200 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2 mV / 47 kΩ · CD, Tuner, AUX, Tape/DAT: 150 mV / 47 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,2 dB, 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 88 dB (IHF-A) · CD, Tuner, AUX, Tape/DAT 110 dB |
| Kanaltrennung | Hochpegel 50 dB · Phono 50 dB |
| Lautsprecher | 4–16 Ω |
| Netzspannung | 230 V |
| Leistungsaufnahme | 350 W · 820 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 470 × 178 × 488 mm (mit Seitenteilen) |
| Gewicht | 35,1 kg |
Im AU-X1111 MOS arbeiten MOS-FETs, die Sansui nur für die High-End-Modelle „Vintage“ und „Limited“ entwickelt hat; der erste Vollverstärker damit war 1999 die Limited-Fassung des AU-α607. Der AU-X1111 MOS ist das Spitzengerät der letzten Sansui-Jahre: Doppel-Mono-Aufbau, 35,1 kg, zwei Lautsprechergruppen, neben CD, Tuner und Phono MM zwei Hochpegeleingänge, drei Tape-Anschlüsse und ein symmetrischer XLR-Direkteingang, der am Eingangswahlschalter vorbei in die Endstufe führt.
Der einzige Wermutstropfen: Phono MC fehlt, in dieser Preisklasse eigentlich selbstverständlich. Für MC bleibt ein externer Übertrager oder der AU-α707DR.
Transistor-Vollverstärker, Doppel-Mono · 1991–1992
Sansui AU-α707DR
- AU-α607
- AU-α707
- AU-α907
-
Front Foto: Wolfgang Dummler -
Rückseite von schräg Foto: Wolfgang Dummler -
Rückseite im Detail Foto: Wolfgang Dummler -
XLR-Direkteingang und Lautsprecherklemmen Foto: Wolfgang Dummler -
Front im Detail: Lautstärke und Eingangswahl Foto: Wolfgang Dummler -
Bedienelemente Foto: Wolfgang Dummler -
Front von schräg oben Foto: Wolfgang Dummler -
Der kleine Bruder AU-α607, Rückseite
| Sinusleistung | 2 × 130 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Dynamische Ausgangsleistung | 405 W (2 Ω) · 320 W (4 Ω) · 210 W (6 Ω) |
| Klirrfaktor | 0,003 % |
| Frequenzgang | 0–300.000 Hz +0/−3 dB · 20–20.000 Hz +0/−0,5 dB · 3–80.000 Hz +0/−1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 150 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2,5 mV / 47 kΩ · Phono MC: 300 µV / 100 Ω CD, Tuner, AUX, Tape/DAT: 150 mV / 20 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,2 dB, 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM über 88 dB · Phono MC über 70 dB (IHF-A) · Hochpegel über 110 dB |
| Kanaltrennung | Hochpegel 50 dB · Phono 50 dB |
| Lautsprecher | 4–16 Ω |
| Netzspannung | 230 V |
| Leistungsaufnahme | 330 W · 1.000 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 466 × 163 × 450 mm (mit Seitenteilen) |
| Gewicht | 22,5 kg |
| Bauzeit | 1991–1992 |
Die Alpha-Serie bestand aus AU-α607, AU-α707 und AU-α907, Sansuis High-End-Verstärkern, die von 1990 bis 1997 in kleinen Stückzahlen parallel zum Normalprogramm gebaut wurden. Der AU-α707DR ist ein Doppel-Mono-Verstärker mit allen denkbaren Anschlüssen: Phono MM und MC, CD, Tuner, AUX, Tape/DAT und für eine externe Quelle einen symmetrischen 3-Pol-XLR- und einen Cinch-Direkteingang, die am Eingangswahlschalter vorbei in die Endstufe führen. 0,003 % Klirr und 405 W dynamische Leistung an 2 Ω machen ihn zum Partner für schwierige Boxen.
Wolfgang Dummler, dem die Fotos gehören, holte seinen 707DR in Paris ab und hängte ihn am selben Nachmittag an Focal 1027 Be und Transrotor Z1; sein Accuphase musste danach weichen. Die Alpha-Serie ist neben den Geräten bis 1975 das, was Sammler am meisten suchen. Der kleinere AU-α607 MRX kostete neu 3.500 DM.
Doppel-Mono mit Garantie statt Sammlerjagd? Aktuelle Vollverstärker in unserer Class-D-Kaufberatung ›
Endstufen und Vorverstärker (BA/CA) 1968–1976 · 5 Modelle
BA steht bei Sansui für die Endstufe („Basic Amplifier“), CA für den Vorverstärker. Der BA-90 von 1968 ist der Anfang, die Baureihe „Definition“ von 1973 mit BA-5000, BA-3000 und CA-3000 der Höhepunkt: Endstufen, die damals in der Weltspitze mitspielten und heute mehr kosten als neu.
Stereo-Endstufe · ab 1968
Sansui BA-90
-
Aus der BA-Übersicht des Archivs
| Gerätetyp | Stereo-Endstufe („Basic Amplifier“) |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 28 W |
| Bauzeit | ab 1968, mit BA-60 und BA-100 |
Mehr Daten hat das Archiv nicht. Du hast einen BA-90 mit Prospekt? Schreib uns.
Der BA-90 gehört zur ersten Transistor-Endstufenreihe von 1968, zusammen mit BA-60 und BA-100, und folgt den Röhren-Endstufen BA-202 und BA-303 des Vorjahres. 2 × 28 W, schmale Front, als Partner für die CA-Vorverstärker gedacht. Er ist ein Sammlerstück für Leute, die die Entwicklung von der Röhre zum Transistor in einem Regal zeigen wollen.
Stereo-Endstufe · ab 1973
Sansui BA-5000
| Sinusleistung | 2 × 300 W (IHF) |
|---|---|
| Monobetrieb (BTL) | 600 W (8 Ω) |
| Frequenzgang | 15–30.000 Hz |
| Leistungsbandbreite | 20–30.000 Hz |
| Klirrfaktor | unter 0,1 % |
| Fremdspannungsabstand | über 100 dB |
| Maße (B × H × T) | 482 × 222 × 466 mm |
| Gewicht | 49 kg |
| Bauzeit | ab 1973 |
| Neupreis | 4.900 DM |
Die BA-5000 ist die größte Endstufe, die Sansui gebaut hat: 2 × 300 W nach IHF, im Brückenbetrieb 600 W mono an 8 Ω, über 100 dB Fremdspannungsabstand und 49 kg. Mit BA-3000, CA-3000 und AU-20000 bildete sie die Baureihe „Definition“, deren Werbetext du oben in der Firmengeschichte liest.
Für 4.900 DM gab es 1975 nichts Stärkeres im Programm, und das Gerät hat seinen Wert gehalten: Eine gut erhaltene BA-5000 kostet heute deutlich mehr als neu. Rechne beim Transport mit zwei Leuten und beim Service mit einem Spezialisten, der 300-Watt-Endstufen kennt.
Stereo-Endstufe · 1973–1975
Sansui BA-3000
-
Rückseite -
Rückseite im Detail: Eingänge und Mode-Schalter (2-CH/Mono) -
Aus der BA-Übersicht des Archivs -
Mit dem Vorverstärker CA-3000 -
Innen: Ringkerntrafo, zwei Elkos mit je 22.000 µF -
Innen: Ringkerntrafo und Endstufenplatinen -
Ringkerntrafo im Detail -
Von oben -
Endstufe: drei Darlington-Stufen je Kanal
| Sinusleistung | 2 × 170 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) · 2 × 85 W (16 Ω) |
|---|---|
| Monobetrieb | 340 W (8 und 16 Ω) |
| Klirrfaktor | 0,05 % (max., 20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 5–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Bandbreite | 20–20.000 Hz (Klirrfaktor 0,05 %) |
| Dämpfungsfaktor | 100 (8 Ω) |
| Geräuschspannungsabstand | 100 dB (IHF-A) |
| Dynamikbereich | 100 dB |
| Netzteil | Ringkerntrafo, 2 Elkos mit je 22.000 µF · 3 Darlington-Stufen je Kanal |
| Netzspannung | 100, 117, 220, 240 V |
| Leistungsaufnahme | 370 W (min.) · 1.100 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 460 × 178 × 400 mm |
| Gewicht | 22,6 kg |
| Bauzeit | 1973–1975 |
| Neupreis | 3.600 DM |
Die BA-3000 gehört wie die größere BA-5000 zu den Endstufen, die Anfang der Siebziger in der Weltspitze mitspielten. Ein Ringkerntrafo wie in der BA-5000, zwei Elkos mit je 22.000 µF und drei Darlington-Stufen pro Kanal liefern 2 × 170 W an 8 Ω und 340 W im Monobetrieb, bei 100 dB Geräuschspannungsabstand. Der passende Vorverstärker ist der CA-3000; wer beides in einem Gehäuse will, nimmt den AU-20000.
Eine gut erhaltene BA-3000 ist heute teurer als neu, vorausgesetzt, du findest überhaupt eine. Die Instrumente auf der Front sind das Erkennungszeichen; achte darauf, dass beide noch arbeiten.
Passender Vorverstärker: CA-3000 Beides in einem Gehäuse: AU-20000
Stereo-Vorverstärker · ab 1973
Sansui CA-3000
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1: 1,5 mV / 30 kΩ · 3 mV / 50 kΩ · 6 mV / 100 kΩ Phono 2: 1,5, 3 oder 6 mV |
|---|---|
| Frequenzgang | 10–100.000 Hz |
| Klirrfaktor | unter 0,03 % |
| Fremdspannungsabstand | über 70 dB |
| Phono-Entzerrer | Doppel-Differential-FET-Verstärker mit gepaarten rauscharmen FETs in der ersten Stufe, SEPP-Class-A-Komplementärstufe am Ausgang |
| Maße (B × H × T) | 460 × 178 × 373 mm |
| Gewicht | 13,9 kg |
| Bauzeit | ab 1973 |
| Neupreis | 3.250 DM |
Der CA-3000 ist der Vorverstärker zur BA-3000 und BA-5000 und selbst Spitzenklasse: Der Phono-Entzerrer arbeitet in der ersten Stufe mit einem Doppel-Differential-FET-Verstärker aus gepaarten, rauscharmen FETs und am Ausgang mit einem SEPP-Class-A-Komplementärverstärker, der Klirrfaktor liegt unter 0,03 %. Beide Phono-Eingänge lassen sich in drei Stufen auf Empfindlichkeit und Impedanz des Tonabnehmers einstellen. 13,9 kg für einen Vorverstärker sagen den Rest.
Passende Endstufe: BA-3000 Die kleinere Kombination: CA-2000 und BA-2000
Vorverstärker und Endstufe · ab 1975
Sansui CA-2000 und BA-2000
CA-2000 und BA-2000 kamen 1975 zusammen mit CA-1000 und BA-1000 als kleinere Vor-/Endstufen-Kombinationen unter der Definition-Reihe. Außer diesem Foto hat das Archiv zu den beiden nichts bewahrt; Daten, Neupreis und Bauzeit tragen wir nach, sobald ein Besitzer Prospekt oder Serviceunterlagen schickt.
Tuner 1970–1991 · 14 Modelle
Zu fast jedem AU-Verstärker baute Sansui den passenden Tuner im gleichen Gehäuseformat: TU-777 zum AU-999, TU-9500 zum AU-9500, TU-x900 zur x900-Reihe. Der TU-9900 von 1975 ist der Tuner, mit dem Sansui in der Weltspitze mitspielte, der TU-X1 von 1979 der letzte große Analogtuner vor der Digitalzeit.
Stereo-Tuner UKW/MW · ab 1970
Sansui TU-555, TU-666 und TU-777
- TU-555
- TU-666
- TU-777
- TU-999
-
TU-555, das Einstiegsmodell -
TU-666 (Skala im Detail) mit FET und IC -
TU-666, zweite Aufnahme
| Modelle | TU-555, TU-666, TU-777, TU-999 |
|---|---|
| Empfänger | UKW und Mittelwelle |
| TU-666 | FET und IC im Empfangsteil |
| Passende Verstärker | TU-666 zum AU-555A · TU-777 zum AU-999 |
| Bauzeit | ab 1970 |
| Neupreis | TU-555 769 DM · TU-777 949 DM |
1970 brachte Sansui vier Tuner auf einmal: TU-555, TU-666, TU-777 und TU-999, in Front und Holzgehäuse passend zu den AU-Verstärkern derselben Nummern. Der TU-666 arbeitet mit FET und IC im Empfangsteil und gehört zum AU-555A, der TU-777 ist der Partner des AU-999. Messwerte hat das Archiv zu diesen vier nicht bewahrt, nur die Neupreise 769 DM für den TU-555 und 949 DM für den TU-777.
Stereo-Tuner UKW/MW · ab 1972
Sansui TU-9500
| Empfindlichkeit UKW | 1,7 µV |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,2 % |
| Signalrauschabstand | 75 dB |
| Maße (B × H × T) | 500 × 140 × 347 mm |
| Gewicht | 9,5 kg |
| Bauzeit | ab 1972 |
| Neupreis | 1.698 DM |
Der TU-9500 ist der Tuner zum AU-9500, im selben 500-mm-Gehäuse und mit 9,5 kg fast so schwer wie mancher Verstärker. 1,7 µV Empfindlichkeit und 0,2 % Klirr sind 1972 Spitzenwerte; zusammen mit dem Verstärker ergibt er das Paar, das Sansui-Sammler am häufigsten komplett suchen.
Stereo-Tuner UKW/MW · ab 1972
Sansui TU-7500
| Empfindlichkeit UKW | 1,9 µV (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,3 % |
| Signalrauschabstand | 70 dB |
| Empfangsteil | Dual-MOS-FET, MPX-Differenzdemodulator |
| Maße (B × H × T) | 440 × 140 × 322 mm |
| Gewicht | 8 kg |
| Bauzeit | ab 1972 |
| Neupreis | 1.298 DM |
Der TU-7500 passt zu AU-7500 und AU-6500 und bringt mit Dual-MOS-FET im Eingang und MPX-Differenzdemodulator die Technik des TU-9500 ins 440-mm-Gehäuse. 1.298 DM kostete er neu, 400 DM weniger als der große Bruder, bei 1,9 statt 1,7 µV Empfindlichkeit.
Stereo-Tuner UKW/MW · 1973–1975
Sansui TU-505
-
Rückseite mit ungeschalteter Netzbuchse Foto: Peter Böhm -
Front im Prospekt
| Empfindlichkeit UKW | 2,5 µV (IHF, 9,3 dBf) |
|---|---|
| Kanaltrennung | 30 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | 0,8 % |
| Selektivität | 40 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 65 dB |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz ±3 dB |
| Empfindlichkeit MW | 15 µV |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand MW | 50 dB |
| Klirrfaktor MW | 1 % (max.) |
| Antennenanschluss | 75 und 300 Ω |
| Ausstattung | FET, IC, Keramikfilter, UKW-Stummschaltung, schaltbare Rauschunterdrückung UKW und MW, Tonbandanschluss, ungeschaltete Netzbuchse |
| Maße (B × H × T) | 407 × 115 × 278 mm |
| Gewicht | 5,5 kg |
| Bauzeit | 1973–1975 |
Der TU-505 ist der Tuner zum AU-505, ein guter Empfänger mit FET, IC und Keramikfilter, UKW-Stummschaltung, schaltbarer Rauschunterdrückung für UKW und MW und einem Tonbandanschluss direkt am Tuner, dazu hinten eine ungeschaltete Netzbuchse. Holzseitenteile wie beim Verstärker, saubere Verarbeitung. Mit 2,5 µV und 65 dB Geräuschspannungsabstand ist er kein Fernempfänger, für Ortssender reicht er bis heute.
Stereo-Tuner UKW/MW · ab 1974
Sansui TU-4400
| Empfindlichkeit UKW | 1,1 µV |
|---|---|
| Trennschärfe | über 60 dB |
| Klirrfaktor | 0,4 % |
| Maße (B × H × T) | 400 × 120 × 240 mm |
| Gewicht | 5,0 kg |
| Bauzeit | ab 1974 |
| Neupreis | 940 DM |
Der TU-4400 ist der Tuner zu den 400-mm-Verstärkern AU-2200, AU-3300 und AU-4400 von 1974 und misst sich mit 1,1 µV Empfindlichkeit und über 60 dB Trennschärfe mit dem größeren TU-5500. Mit 5 kg und 940 DM der leichteste und günstigste Tuner dieser Reihe.
Stereo-Tuner UKW/MW · ab 1974
Sansui TU-5500
| Empfindlichkeit UKW | 1,1 µV |
|---|---|
| Trennschärfe | über 60 dB |
| Klirrfaktor | 0,4 % |
| Maße (B × H × T) | 434 × 130 × 243 mm |
| Gewicht | 6,9 kg |
| Bauzeit | ab 1974 |
| Neupreis | 1.170 DM |
Der TU-5500 passt zu AU-5500 und AU-6600 und teilt Gehäuse und Gewicht mit dem TU-7700, bei 1,1 statt 0,9 µV Empfindlichkeit und über 60 statt über 80 dB Trennschärfe. In Gegenden mit dichtem Senderangebot ist der 7700 die bessere Wahl, am Ortssender hörst du keinen Unterschied.
Stereo-Tuner UKW/MW · ab 1974
Sansui TU-7700
| Empfindlichkeit UKW | 0,9 µV |
|---|---|
| Trennschärfe | über 80 dB |
| Klirrfaktor | 0,3 % |
| Maße (B × H × T) | 434 × 130 × 243 mm |
| Gewicht | 6,9 kg |
| Bauzeit | ab 1974 |
| Neupreis | 1.490 DM |
Der TU-7700 ist der große Tuner der 1974er-Reihe: 0,9 µV Empfindlichkeit, über 80 dB Trennschärfe und 0,3 % Klirr, im Gehäuse des TU-5500. Er gehört zum AU-7700 und ist von den 434-mm-Tunern der, den du für schwierige Empfangslagen nimmst.
Stereo-Tuner UKW/MW · ab Ende 1975
Sansui TU-3900
-
Zweite Ansicht -
TU-3900 und AU-3900 Foto: Sansui (Prospekt)
| Empfindlichkeit UKW | 2,0 µV (IHF, 9,3 dBf) · 1,1 µV (DIN) |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 53 dB |
| ZF-Dämpfung | 90 dB |
| Kanaltrennung | 40 dB |
| Klirrfaktor | 0,4 % |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 80 dB |
| Trennschärfe | 60 dB (±300 kHz) |
| Geräuschspannungsabstand | Stereo 60 dB · Mono 62 dB |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz +0,2/−0,5 dB |
| Gleichwellenselektion | 2,5 dB (40 kHz Hub) |
| Empfindlichkeit MW | 22 µV (47 dB/m) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand MW | 50 dB |
| Klirrfaktor MW | 0,8 % |
| Antennenanschluss | 75 und 300 Ω |
| Maße (B × H × T) | 400 × 120 × 240 mm |
| Gewicht | 5,0 kg |
| Bauzeit | ab Ende 1975 |
Der TU-3900 ist optisch und in den Abmessungen die Ergänzung zu AU-4900, AU-3900 und AU-2900, dem 400-mm-Trio von Ende 1975. Mit 2,0 µV nach IHF, 90 dB ZF-Dämpfung und 60 dB Trennschärfe ist er ein ehrlicher Mittelklassetuner, kein Fernempfänger. Zum Neupreis kennt das Archiv zwei Angaben, die um 10 DM auseinanderliegen, deshalb steht hier keine.
Stereo-Tuner UKW/MW · ab 1977
Sansui TU-5900
| Empfindlichkeit UKW | 1,0 µV |
|---|---|
| Signalrauschabstand | über 70 dB |
| Trennschärfe | über 60 dB |
| Klirrfaktor | 0,35 % |
| Kanaltrennung | über 40 dB |
| Empfangsteil | Doppelresonator-Jaumann-Keramikfilter, 3-fach Drehkondensator, MOS-FET, Stereodemodulator-IC |
| Anschlüsse | Dolby-FM- und 4-Kanal-Adapter |
| Maße (B × H × T) | 430 × 132 × 243 mm |
| Gewicht | 6,4 kg |
| Bauzeit | ab 1977 |
Der TU-5900 gehört zur x900-Reihe und zu AU-5900 oder AU-6900: Doppelresonator-Jaumann-Keramikfilter im ZF-Teil, dreifacher Drehko, MOS-FET im Eingang und ein IC als Stereodemodulator, hinten ein Anschluss für Dolby-FM- und 4-Kanal-Adapter. Gegenüber dem TU-7900 fehlen der vierte Drehkokreis und die PLL-Demodulation, was sich in über 60 statt über 85 dB Trennschärfe zeigt.
Stereo-Tuner UKW/MW · ab 1977
Sansui TU-7900
| Empfindlichkeit UKW | 0,9 µV |
|---|---|
| Signalrauschabstand | über 75 dB |
| Trennschärfe | über 85 dB |
| Klirrfaktor | 0,35 % |
| Kanaltrennung | über 40 dB |
| Empfangsteil | MOS-FET, PLL-Multiplexdemodulator, 4-fach Drehkondensator |
| Anschlüsse | Dolby-FM- und 4-Kanal-Adapter |
| Maße (B × H × T) | 430 × 132 × 243 mm |
| Gewicht | 6,6 kg |
| Bauzeit | ab 1977 |
Der TU-7900 ist der Tuner zu AU-6900 und AU-7900: 0,9 µV Empfindlichkeit, vierfacher Drehkondensator, PLL-Multiplexdemodulator und über 85 dB Trennschärfe, womit er auch dicht belegte Bänder sauber trennt. Wie der TU-5900 hat er den Anschluss für Dolby-FM- und 4-Kanal-Adapter; darüber steht nur noch der TU-9900.
Stereo-Tuner UKW/MW · 1975–1978
Sansui TU-9900
-
Front mit Skala -
Front links -
Front rechts -
Bedienknöpfe -
Im Prospekt Foto: Sansui (Prospekt) -
Aus der BA-Übersicht: der passende Tuner zur BA-5000 -
Front Foto: Ulrich Friedrich -
Skala Foto: Ulrich Friedrich -
Front von schräg links Foto: Ulrich Friedrich -
Front, zweite Aufnahme Foto: Ulrich Friedrich -
Rückseite: Antennenanschlüsse Foto: Ulrich Friedrich -
Rückseite: Typenschild und Ausgänge Foto: Ulrich Friedrich
| Empfindlichkeit UKW | Mono 1,5 µV (IHF, 9,3 dBf) · 0,9 µV (DIN) |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 80 dB |
| ZF-Dämpfung | 90 dB |
| Kanaltrennung | 35 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | Mono 0,06 % (Wide) · Stereo 0,5 % (Narrow), 1 kHz |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 110 dB |
| Trennschärfe | 55 dB (Wide) · über 90 dB (Narrow) |
| Selektivität | 50 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Mono 80 dB · Stereo 76 dB |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz +0,5/−0,8 dB |
| Gleichwellenselektion | 1,0 dB (Wide) · 3,0 dB (Narrow) |
| Empfindlichkeit MW | 15 µV |
|---|---|
| Fremdspannungsabstand MW | 55 dB |
| Klirrfaktor MW | 0,8 % |
| Trennschärfe MW | 70 dB |
| Antennenanschluss | 75 und 300 Ω |
| Ausstattung | Bandbreite Wide/Narrow, PLL-Multiplexdecoder, stabilisiertes Netzteil mit Zenerdioden, Ausgang 0–1 V regelbar, automatische Mono-Umschaltung, umschaltbare Signalanzeige, vorbereitet für Dolby-UKW |
| Maße (B × H × T) | 460 × 160 × 310 mm |
| Gewicht | 9,6 kg |
| Bauzeit | 1975–1978 |
| Neupreis 1975 | 1.998 DM |
Der TU-9900 ist der Tuner, mit dem Sansui 1975 in der Weltspitze mitspielte, und die Ergänzung zu AU-9900, AU-11000A, AU-20000 und der Kombination CA-3000/BA-3000. Umschaltbare Bandbreite Wide/Narrow, PLL-Multiplexdecoder, 110 dB Spiegelfrequenzdämpfung und über 90 dB Trennschärfe in der schmalen Stellung: Damit holst du auch heute Sender aus einem belegten Band, an denen Digitaltuner scheitern. Das Netzteil ist mit Zenerdioden stabilisiert, der Ausgang stufenlos von 0 bis 1 V regelbar, bei schwachem Signal schaltet er automatisch auf Mono, die Signalanzeige ist umschaltbar, und er war schon für Dolby-UKW-Sendungen vorbereitet.
Mit 1.998 DM war er 1975 teurer als mancher Verstärker, und er ist eines der Sansui-Geräte, die heute mehr kosten als neu. Die Fotos von Ulrich Friedrich zeigen ein Exemplar von innen: ein Tuner, der gebaut ist wie eine Endstufe.
Passender Verstärker: AU-20000 Der Nachfolger an der Spitze: TU-X1
Stereo-Tuner UKW/MW · ab 1977
Sansui TU-919
Der TU-919 kam 1977 zusammen mit dem Vollverstärker AU-919 und markiert den Übergang zur Digitaltechnik, der sich zwei Jahre später beim TU-X1 schon abzeichnete. Mehr als dieses Foto hat das Archiv nicht; wer Daten oder einen Prospekt hat, hilft uns weiter.
Stereo-Tuner UKW/MW · 1979–1980
Sansui TU-X1
-
Front von schräg rechts -
Rückseite -
Front rechts im Detail -
Front mit Skala. Innen: 81 Transistoren, 6 FETs, 47 Dioden -
Front rechts mit Abstimmknopf
| Empfindlichkeit UKW | Mono 0,90 µV (IHF, 9,3 dBf) · Stereo 1,49 µV (DIN) |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 80 dB |
| ZF-Dämpfung | 90 dB |
| Klirrfaktor | Mono 0,04 % · Stereo 0,05 % |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 130 dB |
| Trennschärfe | 130 dB (±300 kHz) |
| Selektivität | 50 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Mono 86 dB · Stereo 83 dB |
| Frequenzgang | 20–15.000 Hz +0,2/−0,5 dB |
| Gleichwellenselektion | 2,5 dB (40 kHz Hub) |
| Empfindlichkeit MW | 15 µV |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand MW | 65 dB |
| Klirrfaktor MW | 0,2 % |
| Antennenanschluss | 75 und 300 Ω |
| Ausstattung | stabilisiertes Netzteil mit Zenerdioden, 400-Hz-Pegeltongenerator, PLL-MPX-Demodulator, Dual-MOS-FETs, Ausgang 0–2 V regelbar, automatische Mono-Umschaltung · 81 Siliziumtransistoren, 6 FETs, 47 Dioden |
| Maße (B × H × T) | 480 × 197 × 450 mm |
| Gewicht | 16,2 kg |
| Bauzeit | 1979–1980 |
Der TU-X1 wurde 1979 vorgestellt und war nach dem TU-9900 Sansuis größter Tuner: 16,2 kg, 480 mm breit, 450 mm tief, gebaut als Partner des AU-X1. 0,90 µV Empfindlichkeit, 86 dB Geräuschspannungsabstand in Mono, 130 dB Spiegelfrequenzdämpfung, ein stabilisiertes Netzteil mit Zenerdioden, ein 400-Hz-Pegeltongenerator zum Einpegeln des Tonbandgeräts, PLL-MPX-Demodulator, Dual-MOS-FETs, ein von 0 bis 2 V regelbarer Ausgang und die automatische Mono-Umschaltung bei schwachem Signal.
Verkauft wurde er selten, der Umbruch zum Digitaltuner war 1979 schon im Gang. Genau das macht ihn heute zur Rarität: ein Analogtuner am Ende der Entwicklung, mit 81 Transistoren und 47 Dioden im Gehäuse eines Verstärkers.
Digital-Synthesizer-Tuner UKW/MW · 1988–1991
Sansui TU-X111
- TU-X111
- TU-X111 L
-
Front -
Display und Tasten -
Front rechts -
Rückseite -
Rückseite im Detail: Antennenanschlüsse (FM 75 Ω, AM) -
Rückseite im Detail: Ausgänge und Typenschild
| Empfindlichkeit UKW | 1,8 µV (IHF, 10,8 dBf) · 1,4 µV (DIN) |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 80 dB |
| ZF-Dämpfung | 90 dB |
| Kanaltrennung | 45 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | Mono 0,15 % · Stereo 0,2 % |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 80 dB |
| Trennschärfe | 95 dB (±300 kHz) |
| Selektivität | 50 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Mono 80 dB · Stereo 74 dB |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz +0,3/−0 dB |
| Gleichwellenselektion | 2,5 dB (40 kHz Hub) |
| Empfindlichkeit MW | 15 µV |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand MW | 50 dB |
| Klirrfaktor MW | 0,2 % |
| Antennenanschluss | 75 und 300 Ω |
| Ausstattung | 20 Stationsspeicher, Sendersuchlauf · TU-X111 L zusätzlich mit Langwelle |
| Maße (B × H × T) | 430 × 80 × 270 mm |
| Gewicht | 2,8 kg |
| Bauzeit | 1988–1991 |
Der TU-X111 ist der Digital-Synthesizer-Tuner der späten Achtziger, von 1988 bis 1991 verkauft: ein Mittelklassegerät, das alles für guten Rundfunkempfang mitbringt, 20 Stationsspeicher, Sendersuchlauf, 95 dB Trennschärfe und 80 dB Geräuschspannungsabstand in Mono, bei 2,8 kg und 80 mm Höhe. TU-X111 und TU-X111 L sind identisch, das L empfängt zusätzlich Langwelle. Für eine AU-X…01-Anlage der richtige Partner, für Sammler der analogen Zeit uninteressant.
UKW ist heute nur noch ein Weg zum Radio. Netzwerkplayer mit Internetradio in unserer Kaufberatung ›
Stereo-Receiver 1967–1980 · 14 Modelle
Sansui baute wahrscheinlich mehr Receiver als jeder andere Hersteller, Stereo wie Quadro. Hier steht ein Querschnitt durch die Baureihen von 1967 bis 1980: die Transistor-Nachfolger der Röhrenreceiver (1000X, 3000A bis 5000A), die Zahlenreihen 210 bis 881, die großen 7070, 8080 und 9090 und die G-Serie mit G-7700 und G-8000. In Europa sind gut erhaltene Exemplare schwerer zu finden als in den USA und Kanada, entsprechend höher sind die Preise.
Stereo-Receiver UKW/MW · 1967–1970
Sansui 1000X
-
Rückseite: Vor- und Endstufe auftrennbar Foto: Sansui (Prospekt) -
Aus der Quadro-Übersicht des Archivs -
Zweite Ansicht
| Empfindlichkeit UKW | 1,6 µV · 2,0 µV (IHF) |
|---|---|
| Antennenanschluss | 300 und 75 Ω |
| Sinusleistung | 2 × 35 W (4 Ω) · 2 × 28 W (8 Ω) |
| Musikleistung | 100 W (4 Ω) · 76 W (8 Ω), IHF |
| Leistungsbandbreite | 20–30.000 Hz (IHF) |
| Frequenzgang | 15–40.000 Hz ±1 dB |
| Klirrfaktor | unter 0,8 % |
| Klangregelung | Bass ±12 dB (50 Hz) · Höhen ±10 dB (10 kHz), je Kanal getrennt · Loudness +8 dB (50 Hz), +3 dB (10 kHz) bei −30 dB · High-Filter −10 dB (10 kHz) |
| Ausstattung | FM Muting, UKW-Empfindlichkeit Distant/Local, Vor- und Endstufe auftrennbar (Vorverstärkerausgang 0,8 V), Tape Monitor 1 und 2, Lautsprecher A, B, A+B |
| Netzspannung | 100, 110, 117, 127, 220, 230, 240, 250 V |
| Leistungsaufnahme | 170 W (max.) |
| Bauzeit | 1967–1970 |
| Neupreis | 1.548 DM |
Der 1000X ist der Transistor-Nachfolger des Röhrenreceivers 1000A, von 1967 bis 1970 gebaut, mit 2 × 28 W an 8 Ω und 2 × 35 W an 4 Ω. Die Ausstattung ist für einen Receiver der späten Sechziger komplett: Klangregelung je Kanal getrennt, Loudness, High-Filter, zwei Tape-Schleifen, umschaltbare UKW-Empfindlichkeit für Fern- und Ortsempfang und eine auftrennbare Vor-/Endstufe mit 0,8 V am Vorverstärkerausgang. Maße und Gewicht nennt das Archiv an zwei Stellen leicht unterschiedlich, deshalb stehen sie hier nicht.
Stereo-Receiver UKW/MW · ab 1967
Sansui 3000A
| Empfindlichkeit UKW | 1,4 µV |
|---|---|
| Kanaltrennung | über 50 dB |
| Sinusleistung | 2 × 48 W (IHF) |
| Klirrfaktor | unter 0,8 % |
| Frequenzgang | 10–50.000 Hz |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 2,5 mV · AUX, Tape 150 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 70 dB · AUX, Tape 75 dB |
| Lautsprecher | Impedanzwahlschalter 4–32 Ω |
| Maße (B × H × T) | 465 × 150 × 380 mm |
| Gewicht | 15 kg |
| Bauzeit | ab 1967 |
Der 3000A von 1967 ist der erste der drei großen Transistorreceiver am Ende der Sechziger: 2 × 48 W nach IHF, 15 kg und ein Ausgangswahlschalter, der Lautsprecher von 4 bis 32 Ω anpasst, ein Erbe der Röhrenzeit, als Boxen noch 16 oder 32 Ω hatten. Für alte Hochohm-Boxen ist er einer der wenigen Transistorreceiver, die dafür gebaut sind.
Stereo-Receiver UKW/MW · um 1970
Sansui 4000A
| Empfindlichkeit UKW | 1,4 µV |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 45 W (IHF) |
| Frequenzgang | 10–50.000 Hz |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 2,5 mV / 50 kΩ · AUX, Tape 150 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 70 dB · AUX, Tape 70 dB |
| Ausstattung | 2 Phono-Eingänge, 3 Lautsprecherpaare |
| Maße (B × H × T) | 470 × 167 × 333 mm |
| Gewicht | 14,8 kg |
Der 4000A liegt zwischen 3000A und 5000A, mit 2 × 45 W, zwei Phono-Eingängen und Anschlüssen für drei Lautsprecherpaare. Der 4000 ohne A steht in der Chronik für 1970 mit derselben Leistung; die Daten hier gelten für die A-Fassung.
Stereo-Receiver UKW/MW · Ende der 1960er
Sansui 5000A
- 5000
- 5000A
- 5000X
| Empfindlichkeit UKW | 1,4 µV |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 55 W (IHF) |
| Klirrfaktor | unter 0,1 % |
| Frequenzgang | 10–50.000 Hz |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 2,5 mV / 50 kΩ · AUX 150 mV |
| Geräuschspannungsabstand | 80 dB |
| Ausstattung | 4 Tonbandgeräte und 3 Lautsprecherpaare anschließbar |
Der 5000A ist das Spitzenmodell der Reihe: 2 × 55 W nach IHF, ein Klirrfaktor unter 0,1 % und Anschlüsse für vier Tonbandgeräte und drei Lautsprecherpaare, was ihn zum Receiver für die Tonbandfreunde der Zeit machte. Die Chronik führt den 5000 mit 2 × 52 W für 1969 und den 5000A für 1970, 1973 folgte der 5000X mit gleicher Leistung; zum Baujahr des 5000A nennt das Archiv zwei Angaben, deshalb bleibt es hier beim Jahrzehnt.
Stereo-Receiver UKW/MW · um 1973
Sansui 400A
| Empfindlichkeit UKW | 2,0 µV |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 20 W (IHF) |
| Frequenzgang | 20–30.000 Hz (1 % Klirrfaktor) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 2,2 mV (MM) · AUX, Tape 150 mV |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 70 dB · AUX, Tape 80 dB |
| Kanaltrennung | 50 dB |
Der 400A ist der kleine Receiver neben den 1000ern, 2 × 20 W nach IHF, Phono mit 2,2 mV Empfindlichkeit und 70 dB Geräuschspannungsabstand. Die Chronik nennt den 400 mit 2 × 20 W für 1973. Maße und Gewicht fehlen im Archiv.
Stereo-Receiver UKW/MW · 1971–1973
Sansui 350A, 310 und 210
- 210
- 310
- 350A
-
Sansui 310, 2 × 15 W -
Sansui 210, 2 × 10 W
| Musikleistung | 54 W (4 Ω) |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 20 W (8 Ω) |
| Klirrfaktor | 1 % |
| Leistungsbandbreite | 30–30.000 Hz |
| Empfindlichkeit UKW | 2,0 µV |
| Maße (B × H × T) | 416 × 145 × 300 mm |
| Gewicht | 9 kg |
| Bauzeit | ab 1971 |
| Neupreis | 1.055 DM |
| Musikleistung | 44 W (4 Ω) |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 15 W (8 Ω) |
| Klirrfaktor | 1 % |
| Leistungsbandbreite | 25–25.000 Hz |
| Empfindlichkeit UKW | 2,8 µV |
| Maße (B × H × T) | 435 × 125 × 280 mm |
| Gewicht | 7,6 kg |
| Neupreis | 798 DM |
| Musikleistung | 34 W (4 Ω) |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 10 W (8 Ω) |
| Klirrfaktor | 1 % |
| Leistungsbandbreite | 30–25.000 Hz |
| Empfindlichkeit UKW | 2,8 µV |
| Maße (B × H × T) | 435 × 127 × 282 mm |
| Gewicht | 6,1 kg |
| Bauzeit | ab 1973 |
350A, 310 und 210 sind die kleinen Receiver der frühen Siebziger, vom 350A mit 2 × 20 W und 9 kg bis zum 210 mit 2 × 10 W. Alle drei haben die Front der Receiver-Serie von 1972, der 350A folgt dem 350 von 1968 mit gleicher Leistung. Ein 350A für 1.055 DM war damals der Einstieg in eine Sansui-Anlage; heute sind diese drei die bezahlbaren Sansui-Receiver, bei denen du dir Zeit für den Zustand nehmen kannst, weil sie nicht selten sind.
Stereo-Receiver UKW/MW · ab 1973
Sansui Eight, Seven und Six
- Six
- Seven
- Eight
-
Sansui Seven, 2 × 47 W -
Sansui Six, 2 × 39 W
| Musikleistung (4 Ω) | Eight 200 W · Seven 160 W · Six 130 W |
|---|---|
| Sinusleistung (8 Ω) | Eight 2 × 60 W · Seven 2 × 47 W · Six 2 × 39 W |
| Klirrfaktor | unter 0,3 % |
| Leistungsbandbreite | Eight 10–40.000 Hz · Seven und Six 10–50.000 Hz |
| Empfindlichkeit UKW | Eight 1,7 µV · Seven 1,8 µV · Six 2,0 µV |
| Maße (B × H × T) | Eight 444 × 140 × 327 mm · Seven 440 × 140 × 328 mm · Six 424 × 140 × 315 mm |
| Gewicht | Eight 17 kg · Seven 14,3 kg · Six 13,2 kg |
| Bauzeit | ab 1973 |
| Neupreis | Seven 2.465 DM |
1973 nannte Sansui seine mittleren Receiver nicht mehr nach Zahlen, sondern Six, Seven und Eight. Der Eight ist mit 2 × 60 W an 8 Ω und 200 W Musikleistung an 4 Ω das Spitzenmodell, der Seven mit 2 × 47 W kostete 2.465 DM, der Six bringt 2 × 39 W. Alle drei haben Tuner mit 1,7 bis 2,0 µV Empfindlichkeit und unter 0,3 % Klirr.
Der Six ist das Gerät, über das in Tonbandforen bis heute gestritten wird, ob es HiFi oder schon High-End sei. Meine Antwort: ein sehr gut gebauter Mittelklasse-Receiver seiner Zeit, bei dem die Verarbeitung die Daten übertrifft.
Stereo-Receiver UKW/MW · ab 1975
Sansui 221, 331 und 331L
- 221
- 331
- 331L
-
331L: technisch identisch, zusätzlich Langwelle Foto: Sansui (Prospekt) -
221: 2 × 8 W, der kleinste der Reihe Foto: Sansui (Prospekt)
| Empfindlichkeit UKW | 2,5 µV (IHF) · 1,3 µV (DIN) |
|---|---|
| Klirrfaktor Stereo (Tuner) | 1 % |
| Kanaltrennung | über 30 dB |
| Sinusleistung | 2 × 12 W (IHF, 8 Ω) |
| Frequenzgang | 20–30.000 Hz |
| Klirrfaktor | 1 % |
| Maße (B × H × T) | 424 × 125 × 266 mm |
| Gewicht | 5,7 kg |
| 331L | wie 331, zusätzlich Langwelle |
| Neupreis 331 | 695 DM |
| Empfindlichkeit UKW | 2,5 µV (IHF) · 1,3 µV (DIN) |
|---|---|
| Klirrfaktor Stereo (Tuner) | 1 % |
| Sinusleistung | 2 × 8 W (IHF, 8 Ω) |
| Frequenzgang | 20–30.000 Hz |
| Klirrfaktor | 1 % |
| Maße (B × H × T) | 424 × 125 × 266 mm |
| Gewicht | 5,3 kg |
221, 331 und 331L sind die kleinsten der Receiver-Reihe von 1975, die mit den Zahlen 221 bis 881 die ganze Preisskala abdeckte. 2 × 8 W beim 221, 2 × 12 W beim 331, beide im selben Gehäuse mit 424 mm Breite; der 331L ist technisch mit dem 331 identisch und empfängt zusätzlich Langwelle, was ihn für den europäischen Markt interessant machte. Für ein Schlafzimmer oder eine Werkstatt reichen sie, als Hauptanlage sind 551 oder 661 die bessere Wahl.
Stereo-Receiver UKW/MW · ab 1975
Sansui 551 und 441
- 441
- 551
-
Sansui 441, 2 × 12 W Foto: Sansui (Prospekt)
| Empfindlichkeit UKW | 2,5 µV (IHF) · 1,3 µV (DIN) |
|---|---|
| Klirrfaktor Stereo (Tuner) | 0,7 % |
| Kanaltrennung | über 35 dB |
| Sinusleistung | 2 × 16 W (IHF, 8 Ω) |
| Frequenzgang | 25–30.000 Hz |
| Klirrfaktor | 0,8 % |
| Maße (B × H × T) | 424 × 135 × 285 mm |
| Gewicht | 8,6 kg |
| Bauzeit | ab 1975 |
| Neupreis | 848 DM |
Der 551 ist der Receiver, nach dessen Nachfolger im HiFi-Forum bis heute gefragt wird, und das zu Recht: 2 × 16 W nach IHF, 8,6 kg, ein Tuner mit 0,7 % Klirr und über 35 dB Kanaltrennung, für 848 DM. Der 441 darunter bringt 2 × 12 W; zu ihm hat das Archiv nur das Foto. Mehr Leistung gibt es beim 661 mit 2 × 20 W oder gleich beim 881.
Die größeren Modelle: 661, 771, 881 Die kleineren Modelle: 221, 331
Stereo-Receiver UKW/MW · ab 1975
Sansui 661, 771 und 881
- 661
- 771
- 881
-
Sansui 771, 2 × 32 W Foto: Sansui (Prospekt) -
Sansui 881, 2 × 40 W, das Spitzenmodell der Reihe Foto: Sansui (Prospekt)
| Empfindlichkeit UKW | 2,2 µV (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor Stereo (Tuner) | 0,7 % |
| Kanaltrennung | über 35 dB |
| Sinusleistung | 2 × 20 W (IHF, 8 Ω) |
| Frequenzgang | 15–40.000 Hz |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 2,5 mV / 50 kΩ · AUX, Tape 100 mV / 50 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand | Phono über 70 dB · AUX, Tape über 80 dB |
| Bestückung | 45 Transistoren, 25 Dioden, 1 FET, 2 ICs, 4 Zenerdioden |
| Lautsprecher | 4–16 Ω |
| Maße (B × H × T) | 444 × 135 × 300 mm |
| Gewicht | 10 kg |
| Bauzeit | ab 1975 |
| Neupreis | 661 1.098 DM · 771 1.298 DM · 881 1.695 DM |
661, 771 und 881 sind die oberen drei der 1975er-Reihe. Der 661 bringt 2 × 20 W nach IHF mit 45 Transistoren und 10 kg, der 771 2 × 32 W, der 881 als Spitzenmodell 2 × 40 W für 1.695 DM. Zu 771 und 881 hat das Archiv Fotos und Neupreise, aber keine Messwerte. Der 881 ist der gesuchteste der Reihe und in gutem Zustand mit Originalkarton einer der Receiver, die den Neupreis wieder erreichen.
Die kleineren Modelle: 441, 551 Die großen Receiver: 7070, 8080, 9090
Stereo-Receiver UKW/MW · ab 1977
Sansui 6060 und 5050
- 5050
- 6060
| Empfindlichkeit UKW | 1,9 µV (IHF) · 1,1 µV (DIN) |
|---|---|
| Klirrfaktor Stereo (Tuner) | 0,4 % |
| Leistungsbandbreite | 15–40.000 Hz (IHF) |
| Klirrfaktor | 0,4 % |
| Sinusleistung | 2 × 40 W (IHF) |
| Fremdspannungsabstand | AUX 80 dB (IHF) |
| Maße (B × H × T) | 462 × 146 × 300 mm |
| Gewicht | 11,4 kg |
| Bauzeit | ab 1977 |
6060 und 5050 sind die mittleren Receiver der 1977er-Reihe von 1010 bis 9090DB, der 6060 mit 2 × 40 W nach IHF und 11,4 kg. Zum 5050 hat das Archiv nur das Foto von Hartmut Boehme; die Chronik nennt beide für 1977. Der 6060 bringt die Optik der großen 8080 und 9090 ohne deren 20 kg.
Stereo-Receiver UKW/MW · 1976–1977
Sansui 9090, 8080 und 7070
- 7070
- 8080
- 9090
- 9090DB
-
Sansui 8080, 2 × 80 W nach IHF, 20,9 kg Foto: Sansui (Prospekt) -
Sansui 7070, 2 × 60 W nach IHF, 16,6 kg Foto: Sansui (Prospekt)
| Empfindlichkeit UKW | 0,9 µV (DIN) |
|---|---|
| Klirrfaktor Stereo (Tuner) | 0,3 % |
| Leistungsbandbreite | 5–45.000 Hz (IHF) |
| Klirrfaktor | 0,2 % |
| Sinusleistung | 2 × 80 W (IHF) |
| Fremdspannungsabstand | AUX 80 dB (IHF) |
| Maße (B × H × T) | 540 × 180 × 397 mm |
| Gewicht | 20,9 kg |
| Neupreis | 2.580 DM |
| Empfindlichkeit UKW | 1,8 µV (IHF) · 1,0 µV (DIN) |
|---|---|
| Klirrfaktor Stereo (Tuner) | 0,4 % |
| Leistungsbandbreite | 10–40.000 Hz (IHF) |
| Klirrfaktor | 0,3 % |
| Sinusleistung | 2 × 60 W (IHF) |
| Fremdspannungsabstand | AUX 80 dB (IHF) |
| Maße (B × H × T) | 502 × 156 × 371 mm |
| Gewicht | 16,6 kg |
9090, 8080 und 7070 sind die großen Receiver von 1976, ein Jahr später kamen sie als 9090DB, 8080DB und 7070DB mit Dolby-Rauschunterdrückung für UKW. Der 8080 bringt 2 × 80 W nach IHF bei 20,9 kg und einem Tuner mit 0,9 µV nach DIN, der 7070 2 × 60 W bei 16,6 kg. Zum 9090 selbst hat das Archiv Foto und Neupreis, 2.750 DM, aber keine Messwerte; die Chronik führt ihn mit 2 × 110 W.
Mit einem dieser Receiver kaufst du 17 bis 21 kg Technik, die nach 50 Jahren frische Elkos und einen Blick auf die Lämpchen verdient. Dafür bekommst du die Sansui-Front mit der breiten Skala, die diese Serie zu den meistgesuchten Receivern der Marke macht.
Stereo-Receiver UKW/MW · 1978–1980
Sansui G-8000
-
Front mit Skala -
Front im Detail -
Bedienelemente -
Innen -
Netzteil mit den Elkos -
Rückseite -
Rückseite im Detail -
Rückseite im Detail: Lautsprecherklemmen und Pre-Out/Main-In -
Rückseite im Detail: Eingänge und Antennenanschluss
| Empfindlichkeit UKW | Mono 1,6 µV (IHF, 9,3 dBf) · 1,0 µV (DIN) |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 65 dB |
| ZF-Dämpfung | 95 dB |
| Kanaltrennung | 45 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | Mono 0,07 % · Stereo 0,09 % |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz ±0,5 dB |
| Selektivität | 80 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Mono 77 dB · Stereo 73 dB |
| Mittelwelle | Empfindlichkeit 300 µV · Selektivität 30 dB · Geräuschspannungsabstand 50 dB · Klirrfaktor 0,5 % |
| Sinusleistung | 2 × 120 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) · 2 × 130 W (DIN, 4 Ω, 1 kHz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,025 % (20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 0–100.000 Hz +0/−3 dB (über alles) |
| Dämpfungsfaktor | 60 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 und 2 MM: 2,5 mV / 47 kΩ · AUX, Tape 1 und 2: 150 mV |
| Phono RIAA | ±0,5 dB, 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 79 dB (IHF-A) · AUX, Tape 95 dB |
| Maße (B × H × T) | 560 × 201 × 475 mm |
| Gewicht | 24,5 kg |
| Bauzeit | 1978–1980 |
| Neupreis 1978 | 1.898 DM |
Der G-8000 hat wie der G-9000 DC-Endstufen mit FET-Differenzverstärker, die ein sehr gutes Einschwingverhalten und eine schnelle Anstiegszeit bringen, FETs auch im Vorverstärkereingang, dreibandige Klangregelung und ein Subsonic-Filter. 2 × 120 W nach IHF, 0,025 % Klirr, 95 dB Geräuschspannungsabstand an AUX und ein Tuner mit 1,0 µV nach DIN, in einem Gehäuse von 560 mm Breite und 24,5 kg.
Die G-Serie von 1978 reichte vom G-2000 mit 2 × 18 W bis zum G-33000 mit 2 × 330 W; der G-8000 ist der größte, den du realistisch findest. In Foren wird über die Elkos im Netzteil diskutiert; die Innenfotos zeigen, wie sie verbaut sind.
Der Nachfolger mit Digitalanzeige: G-7700 Der Vorgänger: 9090
Stereo-Receiver UKW/MW mit Digitalanzeige · ab 1980
Sansui G-7700
- G-4700
- G-5700
- G-6700
- G-7700
- G-8700
- G-9700
-
Von schräg oben, Holzgehäuse -
Rückseite von schräg oben -
Bedienelemente -
Front im Detail: Skala und Regler -
Front links im Detail -
Front mit digitaler Senderanzeige -
Phono-Vorverstärker -
LED-Spitzenwertanzeige
| Empfindlichkeit UKW | Mono 1,7 µV (IHF, 9,3 dBf) · 1,0 µV (DIN) |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 65 dB |
| ZF-Dämpfung | 90 dB |
| Kanaltrennung | 42 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | Mono 0,1 % · Stereo 0,15 % (DIN, 1 kHz) |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz ±0,5 dB |
| Selektivität | 80 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Mono 76 dB · Stereo 71 dB |
| Mittelwelle | Empfindlichkeit 300 µV · Selektivität 33 dB · Geräuschspannungsabstand 46 dB · Klirrfaktor 0,5 % |
| Sinusleistung | 2 × 120 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) · 2 × 130 W (DIN, 4 Ω, 1 kHz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,025 % (20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 0–200.000 Hz +0/−3 dB (über alles) |
| Dämpfungsfaktor | 80 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 und 2 MM: 2,5 mV / 47 kΩ · AUX, Tape 1 und 2: 150 mV |
| Phono RIAA | ±0,2 dB, 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 78 dB (IHF-A) · AUX, Tape 95 dB |
| Ausstattung | digitale Senderanzeige, Quarz-Verriegelung, LED-Signal- und Abstimmanzeige, LED-Spitzenwertanzeige, DC-Endstufen, Subsonic-Filter, FETs |
| Maße (B × H × T) | 505 × 182 × 422 mm |
| Gewicht | 18 kg |
| Bauzeit | ab 1980 |
Die G-700-Serie von 1980 bestand aus G-4700, G-5700, G-6700, G-7700, G-8700 und G-9700. Der G-7700 hat eine digitale Senderanzeige mit Quarz-Verriegelung, LED-Anzeigen für Signal und Abstimmung, eine LED-Spitzenwertanzeige, DC-Endstufen, Subsonic-Filter und FETs im Eingang. Mit 2 × 120 W nach IHF und 0,025 % Klirr leistet er dasselbe wie der G-8000, bei 18 statt 24,5 kg und einem Phono-Entzerrer mit ±0,2 dB RIAA-Genauigkeit.
Zwischen G-8000 und G-7700 entscheidet die Optik: analoge Skala und 560 mm Breite oder Digitalanzeige im kompakteren Gehäuse. Reparaturen lohnen sich bei beiden; die Endstufen sind sauber zugänglich.
Receiver mit Phono, UKW und Streaming neu kaufen? HiFi-Receiver in unserer Kaufberatung ›
Quadrophonie und Raumklang 1970–1975 · 14 Modelle
Die Q-Serie von 1972 bestand aus den Quadro-Receivern QRX-7500, QRX-6500, QRX-5500, QRX-3500, QRX-3000, QR-1500 und QR-500, den Quadro-Verstärkern QA-7000, QS-500 und QS-100 und den Vierkanal-Tonbandgeräten QD-5500S, SD-5050S und SD-3030. Vorher kam 1970 der Synthesizer QS-1, danach 1974 die zweite Receiverserie QRX-6001 bis QRX-9001. Der Hall-Verstärker RA-500 steht hier, weil er aus Stereo Raumklang macht.
Quadro-Synthesizer-Decoder ohne Endstufen · 1971–1972
Sansui QS-1
-
Prinzip: vier Lautsprecher um den Hörplatz -
Front im Detail Foto: Mathias Sowa -
Bedienelemente Foto: Mathias Sowa -
Front rechts im Detail Foto: Mathias Sowa -
Von schräg oben. Innen arbeiten 20 Transistoren und 8 ICs Foto: Mathias Sowa -
Rückseite Foto: Mathias Sowa -
Rückseite im Detail: 2-CH Input, Tape Monitor, Output Front/Rear Foto: Mathias Sowa -
Innen: Platine und Verdrahtung Foto: Mathias Sowa
| Eingangsspannung | 130 mV / 50 kΩ (2 Kanal) · mindestens 90 mV |
|---|---|
| Tape Monitor | 2 Kanal 130 mV / 50 kΩ · 4 Kanal 775 mV / 50 kΩ |
| Ausgangsspannung | Low 130 mV · High 430 mV (4 Kanal) · maximal 1 V bzw. 3,5 V |
| Tape Out | 130 mV (2 Kanal) · 775 mV (4 Kanal) |
| Frequenzgang | Front 20–20.000 Hz ±1 dB |
| Matrix | Rear Solo −10 dB (10 kHz) · Concert Hall 1: 20–20.000 Hz +1/−2 dB · Concert Hall 2: rechts +6 dB (50 Hz), links +6 dB (10 kHz) · Surround +6 dB (50 Hz) |
| Rückkanal | Phasenmodulation bis 180° (10 kHz) |
| Bestückung | 20 Transistoren, 8 ICs, 12 Dioden, 1 Zenerdiode |
| Netzspannung | 100, 117, 220, 240 V |
| Leistungsaufnahme | 10 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 395 × 127 × 278 mm |
| Gewicht | 5,5 kg |
| Bauzeit | 1971–1972 |
Der QS-1 ist ein Synthesizer-Decoder mit Phasenschieber-Modulator und ohne eingebaute Endstufen, anders als der QS-100: ein Decoder für Pseudoquadrophonie, der aus jeder Stereoquelle vier Kanäle rechnet, mit den Programmen Rear Solo, Concert Hall 1 und 2 und Surround. Er braucht einen zweiten Stereoverstärker für die hinteren Boxen. Gebaut wurde er 1971 und 1972; heute findest du ihn, wenn überhaupt, nur vereinzelt. Die Fotos stammen von Mathias Sowa.
Quadro-Rückkanalverstärker · ab 1971
Sansui QS-100 und QS-500
-
QS-100, das kleinere Modell
| Gerätetyp | Rückkanalverstärker mit QS-Decoder und eigenen Endstufen |
|---|---|
| QS-500 | 120 W |
| Bauzeit | ab 1971 |
Weitere Daten liegen nicht vor. Du hast Prospekt oder Anleitung? Schreib uns.
QS-100 und QS-500 sind die Rückkanalverstärker von 1971: Decoder und Endstufen für die beiden hinteren Boxen in einem Gehäuse, so dass die vorhandene Stereoanlage zur Vierkanalanlage wird. Der QS-500 ist mit 120 W das große Modell. Mehr als die beiden Fotos hat das Archiv zu ihnen nicht.
Quadro-Vollverstärker · ab 1972
Sansui QA-7000
| Musikleistung | 4 × 108 W (4 Ω) |
|---|---|
| Sinusleistung | 4 × 20 W (8 Ω) |
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Leistungsbandbreite | 10–30.000 Hz |
| Maße (B × H × T) | 440 × 140 × 322 mm |
| Gewicht | 14 kg |
| Bauzeit | ab 1972 |
Der QA-7000 ist der Vierkanal-Vollverstärker der Q-Serie von 1972: 4 × 20 W an 8 Ω bei 0,1 % Klirr, im Gehäuse des AU-7500. Für eine Quadroanlage ohne Tuner ersetzt er den QRX-Receiver.
Quadro-Vollverstärker · um 1973
Sansui QA-5000
| Sinusleistung | 4 × 10 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,8 % |
| Leistungsbandbreite | 35–25.000 Hz (IHF) |
| Fremdspannungsabstand | 65 dB |
| Decoder | CD-4, QS, SQ, QS-Matrix |
| Maße (B × H × T) | 400 × 120 × 307 mm |
| Gewicht | 10,4 kg |
Der QA-5000 ist der kleine Quadro-Verstärker mit 4 × 10 W und Decodern für alle drei Verfahren der Zeit: CD-4 für die Diskret-Schallplatten, QS und SQ für die Matrixplatten. Für Quadro-Platten brauchst du genau diese Decoderausstattung; die Leistung reicht für vier kleine Boxen.
Quadro-Receiver UKW/MW · ab 1972
Sansui QR-500
| Sinusleistung | 4 × 8 W (8 Ω) |
|---|---|
| Leistungsbandbreite | 30–30.000 Hz |
| Klirrfaktor | unter 0,3 % |
| Empfindlichkeit UKW | 5,0 µV |
| Maße (B × H × T) | 445 × 132 × 306 mm |
| Gewicht | 7,6 kg |
| Bauzeit | ab 1972 |
Der QR-500 ist der Einstieg in die Quadro-Receiver: 4 × 8 W, ein Tuner mit 5,0 µV Empfindlichkeit, 7,6 kg. Für vier kleine Regalboxen in einem Jugendzimmer der Siebziger gedacht, heute ein günstiger Weg, QS-Platten überhaupt einmal vierkanalig zu hören.
Quadro-Receiver UKW/MW · ab 1972
Sansui QR-1500
| Sinusleistung | 4 × 15 W (8 Ω) |
|---|---|
| Leistungsbandbreite | 10–30.000 Hz |
| Klirrfaktor | unter 0,3 % |
| Empfindlichkeit UKW | 3,0 µV |
| Maße (B × H × T) | 480 × 132 × 310 mm |
| Gewicht | 9 kg |
| Bauzeit | ab 1972 |
Der QR-1500 bringt 4 × 15 W und einen Tuner mit 3,0 µV; gegenüber dem QR-500 wächst die Breite auf 480 mm. Er leistet so viel wie der QRX-3000, hat aber dessen Ausstattung nicht, deshalb der Unterschied im Namen.
Quadro-Receiver UKW/MW · 1971 bis Ende 1972
Sansui QRX-3000
| Sinusleistung | 4 × 15 W (8 Ω) |
|---|---|
| Leistungsbandbreite | 20–30.000 Hz |
| Klirrfaktor | unter 0,3 % |
| Empfindlichkeit UKW | 2,5 µV |
| Maße (B × H × T) | 505 × 140 × 330 mm |
| Gewicht | 14 kg |
| Bauzeit | 1971 bis Ende 1972 |
Der QRX-3000 ist der kleinste der ersten QRX-Serie und der einzige, der schon Ende 1972 wieder aus dem Programm fiel. 4 × 15 W wie der QR-1500, aber 14 kg und ein Tuner mit 2,5 µV. Wer einen findet, hat den seltensten QRX.
Quadro-Receiver UKW/MW · ab 1973
Sansui QRX-3500
-
Aus der Receiver-Übersicht des Archivs Foto: Sansui (Prospekt)
| Sinusleistung | 4 × 22 W (8 Ω) |
|---|---|
| Leistungsbandbreite | 10–33.000 Hz |
| Klirrfaktor | unter 0,3 % |
| Empfindlichkeit UKW | 2,2 µV |
| Maße (B × H × T) | 526 × 181 × 350 mm |
| Gewicht | 18,5 kg |
| Bauzeit | ab 1973 |
Der QRX-3500 folgte 1973 auf den QRX-3000 und ist mit 4 × 22 W und 18,5 kg schon ein ernsthafter Quadro-Receiver im großen Gehäuse der 5500er und 6500er. Er ist der QRX, der in Deutschland am häufigsten angeboten wird, und deshalb der realistische Einstieg in Sansuis Vierkanalzeit.
Quadro-Receiver UKW/MW · 1973–1975
Sansui QRX-5500A
- QRX-5500
- QRX-5500A
-
Front im Detail -
Bedienelemente -
Front links: Klangregler, Filter, Lautsprecherwahl -
Rückseite -
Rückseite im Detail: Lautsprecherklemmen für zwei 4-Kanal-Sätze, Typenschild -
Rückseite im Detail: Antennenanschlüsse und Eingänge -
Der QRX-5500 ohne A in der Quadro-Übersicht
| Empfindlichkeit UKW | Mono 1,9 µV (IHF, 9,3 dBf) · 1,1 µV (DIN) |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 65 dB |
| ZF-Dämpfung | 75 dB · 90 dB (98 MHz) |
| Kanaltrennung | 40 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | Mono 0,3 % · Stereo 0,5 % |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz +0,5/−3 dB |
| Selektivität | 60 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Mono über 65 dB |
| Mittelwelle | Empfindlichkeit 300 µV · Selektivität 30 dB · Geräuschspannungsabstand 50 dB · Klirrfaktor 0,5 % |
| Sinusleistung | 4 × 27 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) · 4 × 33 W (DIN, 8 Ω, 1 kHz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,5 % (20–20.000 Hz) |
| Dämpfungsfaktor | 40 (8 Ω) |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz +0/−3 dB (0,4 % Klirrfaktor) |
| Kanaltrennung | 50 dB (1 kHz) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM 1 und 2: 2,5 mV / 50 kΩ · AUX, Tape 1 und 2: 100 mV / 50 kΩ |
| Phono RIAA | ±1 dB, 30–15.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 70 dB (IHF-A) · AUX, Tape 80 dB |
| Quadro-Verfahren | SQ, QS |
| Maße (B × H × T) | 594 × 203 × 370 mm |
| Gewicht | 21,6 kg |
| Bauzeit | 1973–1975 |
| Neupreis 1975 | 3.590 DM |
Der QRX-5500A war der Mittlere von sechs Quadro-Receivern der ersten Serie: QRX-3000, QRX-3500, QRX-5500, QRX-6500, QRX-7500 und QRX-9500. Er decodiert SQ und QS und bringt 4 × 27 W nach IHF, in einem Gehäuse von 594 mm Breite und 21,6 kg. Zwei Phono-Eingänge, zwei Tape-Schleifen, ein Tuner mit 1,1 µV nach DIN.
Das A hinter der Nummer kam im Lauf der Produktion: Der QRX-5500A hat andere ICs als der QRX-5500, weil Sansui vom „QS-Decoder“ und „QS-Synthesizer“ auf die späteren Verfahren QS, SQ und Surround wechselte. Beim Kauf lohnt der Blick auf das Typenschild, mit A hast du die neuere Decodertechnik. 3.590 DM kostete er 1975.
Das nächstgrößere Modell: QRX-6500 Was das A bedeutet: Quadrophonie bei Sansui
Quadro-Receiver UKW/MW · ab 1973
Sansui QRX-6500
-
Aus der Receiver-Übersicht Foto: Sansui (Prospekt) -
Front im Detail Foto: Sansui (Prospekt)
| Sinusleistung | 4 × 37 W (8 Ω) |
|---|---|
| Leistungsbandbreite | 20–20.000 Hz |
| Empfindlichkeit UKW | 1,8 µV |
| Klirrfaktor | unter 0,2 % |
| Maße (B × H × T) | 536 × 181 × 363 mm |
| Gewicht | 22 kg |
| Bauzeit | ab 1973 |
Der QRX-6500 steht mit 4 × 37 W zwischen QRX-5500 und QRX-7500 und ist mit 22 kg der schwerste der drei. Vier Kanäle mit je 37 W reichen, um auch im Stereobetrieb mit gebrückten Endstufen ordentliche Boxen zu treiben, was viele Besitzer heute tun, wenn die Quadro-Platten ausgehen.
Quadro-Receiver UKW/MW · bis 1975
Sansui QRX-7500
- QRX-7500
- QRX-7500A
-
Von schräg vorn -
Von oben: das Holzgehäuse -
Rückseite -
Anschlüsse für vier Lautsprecher -
Front links im Detail: Instrumente und Skala -
Front rechts im Detail: Skala, Abstimmung und Decoder-Wahl -
Aus der Quadro-Übersicht -
Aus der Receiver-Übersicht Foto: Sansui (Prospekt)
| Empfindlichkeit UKW | Mono 1,9 µV (IHF, 9,3 dBf) · 1,2 µV (DIN) |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 65 dB |
| ZF-Dämpfung | 95 dB · 90 dB (98 MHz) |
| Kanaltrennung | 37 dB (Stereo) |
| Klirrfaktor | Mono 0,3 % · Stereo 0,5 % |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz +0,5/−3 dB |
| Selektivität | 60 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 65 dB |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 75 dB |
| Mittelwelle | Empfindlichkeit 300 µV · Selektivität 25 dB · Geräuschspannungsabstand 50 dB · Klirrfaktor 0,5 % |
| Sinusleistung | 4 × 25 W (IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz) · 4 × 35 W (DIN, 8 Ω, 1 kHz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,3 % (20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz +0/−3 dB (0,4 % Klirrfaktor) |
| Kanaltrennung | 50 dB (1 kHz) |
| Dämpfungsfaktor | 40 |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 und 2 MM: 2,5 mV / 50 kΩ · AUX, Tape 1 und 2: 100 mV / 50 kΩ |
| Phono RIAA | ±1 dB, 30–15.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 70 dB (IHF-A) · AUX, Tape 80 dB |
| Quadro-Verfahren | SQ, QS, CD-4 |
| Maße (B × H × T) | 594 × 203 × 370 mm |
| Gewicht | 21,8 kg |
| Bauzeit | bis 1975 |
| Neupreis 1975 | 3.950 DM |
Der QRX-7500 war der Zweitgrößte der ersten Serie, über ihm stand nur der QRX-9500. Anders als der QRX-5500 decodiert er neben SQ und QS auch CD-4, das Diskretverfahren für Vierkanalplatten mit Trägerfrequenz; wer CD-4-Platten hat, braucht genau diesen oder den QA-5000. 4 × 25 W nach IHF, 4 × 35 W nach DIN, 594 mm breit, 21,8 kg.
Auch der QRX-7500 bekam im Lauf der Produktion den Zusatz A mit neuen Decoder-ICs. Mit 3.950 DM war er 1975 der teuerste Receiver im Programm nach dem 9500.
Die zweite Serie: QRX-7001, QRX-9001 Das kleinere Modell: QRX-5500A
Quadro-Receiver UKW/MW, zweite Serie · ab 1974
Sansui QRX-7001, QRX-9001 und QRX-777
- QRX-6001
- QRX-7001
- QRX-8001
- QRX-9001
-
QRX-9001, das Spitzenmodell der zweiten Serie -
QRX-777
| Modelle | QRX-6001, QRX-7001, QRX-8001, QRX-9001 · QRX-777 |
|---|---|
| Bauzeit | ab 1974, Abverkauf bis 1978 |
| Neupreis QRX-7001 | 3.950 DM |
Zu dieser Serie fehlen Messwerte im Archiv. Du hast Prospekt oder die deutsche Anleitung des QRX-9001? Schreib uns.
1974 löste die zweite Serie mit QRX-6001, QRX-7001, QRX-8001 und QRX-9001 die erste ab; sie waren die letzten Quadro-Receiver von Sansui, gebaut bis 1974/75 und bis 1978 abverkauft. Der QRX-7001 kostete 3.950 DM, der QRX-9001 war das Spitzenmodell, der QRX-777 ein weiteres Gerät dieser Jahre. Daten hat das Archiv zu keinem der drei bewahrt, nur die Fotos; zum QRX-9001 gab es dort einmal die deutsche Bedienungsanleitung, die nicht mehr vorliegt.
Tonbandgeräte, vier Spuren · ab 1972
Sansui QD-5500, SD-7000 und SD-5000
-
Die Vierkanal-Tonbandgeräte im Prospekt -
SD-5000 und SD-7000: vier Spuren, zwei Kanäle
| QD-5500 | 4 Kanäle, Auto-Reverse, 3 Motoren, 3 Köpfe |
|---|---|
| SD-7000, SD-5000 | 4 Spuren, 2 Kanäle |
| Weitere Modelle | QD-5500S, SD-5050S, SD-3030 |
| Bauzeit | ab 1972 |
Zur Quadro-Anlage gehörte das Vierkanal-Tonband: Der QD-5500 nimmt vier Kanäle auf, hat Auto-Reverse, drei Motoren und drei Köpfe. SD-7000 und SD-5000 sind Vierspur-Stereogeräte, dazu kamen QD-5500S, SD-5050S und SD-3030. Mehr als die Prospektabbildungen hat das Archiv zu den Bandmaschinen nicht.
Hall-Verstärker (Reverberation Amplifier) · 1973–1975
Sansui RA-500
- RA-500
- RA-700
-
Front im Detail -
Aus der Verstärker-Übersicht des Archivs -
Innen: Platine -
Rückseite -
Rückseite im Detail: Ein- und Ausgänge für Verstärker und Tapedeck -
Von schräg oben -
Funktionsweise im Prospekt -
Katalogseite -
Das größere Modell RA-700
| Klirrfaktor | unter 0,2 % (1 kHz) |
|---|---|
| Frequenzgang | 20–30.000 Hz ±2 dB |
| Kanaltrennung | 30 dB (1 kHz) |
| Hallbetrieb | an / aus / Aufnahme |
| Nachhallzeit | 0–10 s |
| Verzögerungszeit | 1,9–3,2 s einstellbar |
| Eingang | 200 kΩ (1 kHz) · 200 mV bei minimaler Verzögerung · maximal 3 V (1 kHz) |
| Ausgangsspannung | 300 mV |
| Geräuschspannungsabstand | 65 dB (bei 300 mV) |
| Bestückung | 11 Siliziumtransistoren, 3 Dioden |
| Netzspannung | 100, 117, 220, 240 V (50/60 Hz) |
| Leistungsaufnahme | 30 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 302 × 162 × 265 mm |
| Gewicht | 5,2 kg |
| Bauzeit | 1973–1975 |
| Neupreis 1975 | 565 DM |
Der Reverberation Amplifier RA-500 ist ein Vorläufer heutiger Raumklangprozessoren: Er legt über ein reines Stereosignal einen Hall mit einstellbarer Verzögerung und macht so aus zwei Kanälen einen Raum, wahlweise auch bei der Aufnahme. Elf Siliziumtransistoren und drei Dioden, 5,2 kg, 565 DM im Jahr 1975. Der RA-700 ist das größere Modell, von dem das Archiv nur das Foto hat. Für Sammler von Sansui-Quadro gehört der RA-500 ins Regal, klanglich ist er ein Effektgerät seiner Zeit.
Vier Kanäle und mehr gibt es heute mit Garantie. AV-Receiver in unserer Kaufberatung ›
Modellchronik 1949 bis 1980: alle Baureihen im Überblick
Die Liste nennt je Jahr die Modelle, die Sansui neu vorstellte, mit der Sinusleistung, wo der Prospekt sie angab. Sie hilft beim Einordnen eines Gerätes, dessen Typenschild du vor dir hast, ersetzt aber keinen Steckbrief: Modelle mit eigenem Abschnitt findest du über die Modellsuche. In den Achtzigern folgten die Baureihen so dicht aufeinander, dass eine vollständige Liste kaum möglich ist; die wichtigsten späten Verstärker stehen in der Gruppe AU-X und Alpha.
- 1949A102
- 1954HPR-100, HF-2A3S
- 1955PR-330K, HF-R5K, HF-L6K, HF-V6K
- 1956PM-V600, PM-R500, HF-L60, HF-R50
- 1957Q-50 (50 W), FM-7
- 1958Q-101 (100 W), Q-55 (50 W), Q-3535 (2 × 35 W), SP-220
- 1959SM-88 (2 × 44 W), SM-20 (2 × 10 W)
- 1960SM-34 (2 × 17 W), SM-26 (2 × 15 W), SM-12 (2 × 6 W)
- 1961SM-32 (2 × 16 W), SM-21 (2 × 10 W), SM-80 (2 × 40 W)
- 1964AU-70 (2 × 25 W), TU-70, 1000A
- 1965AU-111 (2 × 40 W)
- 1966500A (2 × 12 W), SAX-300 (2 × 30 W)
- 1967AU-777 (2 × 30 W), BA-303 (2 × 27 W), BA-202 (2 × 11 W), CA-303, CA-202, SAX-100 (2 × 10 W), SAX-200 (2 × 20 W)
- 19682000 (2 × 30 W), 3000A, 350 (2 × 20 W), 800 (2 × 20 W), TU-777, BA-60, BA-90 (2 × 28 W), BA-100
- 19695000 (2 × 52 W), AU-555, AU-888, BA-150, AU-777D (2 × 30 W)
- 19702000A (2 × 35 W), 4000 (2 × 45 W), 5000A (2 × 55 W), AU-222, AU-666, AU-999 (2 × 50 W), TU-555, TU-666, TU-777, TU-999, CA-606
- 1971350A (2 × 20 W), QS-100 und QS-500 (Quadro), QS-1 (Pseudo-Quadro), AU-555A, BA-100, CA-100
- 1972DCA-1100, QR-500, QA-7000, QR-1500, QRX-3000 (alle Quadro), AU-9500, AU-8500, AU-7500, AU-6500, TU-9500, SR-4050C, SR-2050C, FR-1050C, FR-3060, QD-5500S, SD-5050S, SD-3030, SD-7000, SD-5000
- 1973Six, Seven, Eight, 200 (2 × 5 W), 400 (2 × 20 W), 500 (2 × 23 W), 600 (2 × 25 W), 210 (2 × 10 W), 220 (2 × 15 W), 5000X (2 × 55 W), 2000X (2 × 38 W), 1500, 5500, QR-4500, QR-5500, QR-6500, QRX-3500, QRX-5500, QRX-6500, QRX-7500 (alle Quadro), AU-101, AU-111, AU-505 (2 × 25 W), BA-5000 (2 × 300 W), BA-3000, BA-60, CA-5000, CA-3000, CA-303, CA-202, TU-505
- 1974QRX-6001, QRX-7001, QRX-8001, QRX-9001, AU-317, AU-2200, AU-3300, AU-4400, AU-5500, AU-6600, AU-7700, AU-7500, AU-9500, TU-9500, TU-5500, TU-7500, TU-7700
- 1975221 (2 × 8 W), 331, 441 (2 × 12 W), 551, 661 (2 × 20 W), 771 (2 × 32 W), 881 (2 × 40 W), QRX-5001 (Quadro), B-50, AU-3900, AU-4900, AU-5900, AU-6900, AU-7900, AU-9900, AU-11000, AU-20000, CA-2000, CA-1000, BA-2000, BA-1000
- 19769090 (2 × 110 W), 8080, 7070, AU-11000A, AU-20000, AU-10000, AU-2900, AU-3900, AU-4900, AU-5900, AU-6900, AU-7900, AU-8900, AU-9900 (2 × 80 W), AU-607, AU-707
- 19779090DB (2 × 110 W), 8080DB, 7070DB, 6060, 5050 (2 × 45 W), 3030 (2 × 35 W), 2020 (2 × 25 W), 1010 (2 × 15 W), AU-919 (2 × 100 W), AU-717 (2 × 80 W), AU-517 (2 × 60 W), AU-2200, AU-3300, AU-4400, AU-6600, AU-7700, AU-8800, TU-517, TU-717, TU-919, TU-3900, TU-4400, TU-5900, TU-7900, TU-9900
- 1978G-2000 (2 × 18 W), G-3000 (2 × 26 W), G-5000 (2 × 45 W), G-6000 (2 × 65 W), G-7000 (2 × 85 W), G-8000 (2 × 120 W), G-9000 (2 × 160 W), G-22000 (2 × 220 W), G-33000 (2 × 330 W), AU-4900, AU-9900A (2 × 80 W), AU-117, AU-217, AU-317, AU-417, AU-617, AU-819, TU-217, TU-317, TU-919
- 1979G-4500, G-7500, AU-519, AU-719, AU-X1, TU-X1
- 1980G-4700, G-5700, G-6700, G-7700, G-8700, G-9700, AU-D607, AU-D707, AU-D807, AU-D907 (2 × 100 W), CA-F1, BA-F1
Vom neuen Logo 1987 bis zum Ende 2001
1987 änderte Sansui das Firmenlogo. Der erste Verstärker mit dem neuen Zeichen war der AU-α907i, die achte Generation der 07er-Reihe; international hießen die Geräte AU-X701 und AU-X901, parallel lief ab 1987 die AU-X…01-Serie mit selektierten Bauteilen nur über Vertragshändler. Danach machte Sansui den Fehler vieler japanischer Hersteller und verlegte sich Ende der Achtziger auf Konsumer-HiFi, die klassische Linie wurde aufgegeben. Nur die Alpha-Serie mit AU-α607, AU-α707 und AU-α907 hielt von 1990 bis 1997 in kleinen Stückzahlen das alte Niveau. Nach einem Wechsel der Produktionsstätte im April 2000, einer kurzen weiteren Alpha-Fertigung und einer Neuauflage der alten Röhrengeräte wurde die Firma 2001 geschlossen. Was danach unter dem Namen Sansui verkauft wurde, hat mit den Geräten auf dieser Seite nichts mehr zu tun.











































































































































































































































































































































Kommentarbereich geschlossen.