Technics, National und Panasonic: Plattenspieler, Verstärker, Receiver und Bandgeräte mit technischen Daten
35 Geräte von Technics, National und Panasonic aus den Jahren 1961 bis 1998 mit technischen Daten, 180 Fotos und Neupreisen in DM: die Direktantriebs-Plattenspieler SL-1200, SL-1300, SL-1500 und SL-1700, der riemengetriebene SL-20, die Profi-Serie SU-9600, SE-9600 und ST-9600, Quadro-Receiver, die Röhrengeräte National SA-52 und Panasonic SA-30 und der Studio-CD-Player SL-P1200. Dazu die Geschichte von Konosuke Matsushita.
- Gründer
- Konosuke Matsushita
- Gründung
- 15. Juni 1917, Osaka
- Marke National
- seit 1927
- Auf dieser Seite
- 35 Modelle
Firmengeschichte kompakt: von der Steckdose zum Direktantrieb

Konosuke Matsushita, geboren am 27. November 1894 in einem Dorf südlich von Osaka, war der jüngste von acht Kindern eines Grundbesitzers, der sein Vermögen mit Rohstoffspekulationen verlor. Der Junge ging in die Lehre, erst in einem Hibachi-Geschäft für Holzkohleöfen, dann in einem Fahrradladen mit Drehbank und Werkzeugen. Als in Osaka die ersten Straßenbahnen fuhren, erkannte er, dass Elektrizität die Zukunft war, und heuerte bei der Osaka Electric Light Company an. Mit 22 war er Inspektor, die höchste Stufe für einen Techniker. Nebenbei entwarf er eine Steckdose, die seiner Zeit voraus war; die Firma lehnte ab.
Am 15. Juni 1917 gründete er mit 100 Yen Startkapital sein eigenes Unternehmen und baute die Steckdose selbst, mit zwei Kollegen von der Osaka Electric Light Company, Mumeno Iue und dessen Bruder Toshio, der später Sanyo gründete. Der Umsatz blieb dünn, bis ein Auftrag über tausend Isolatoren für Ventilatoren Geld in die Kasse brachte. In einem zweistöckigen Haus startete die Matsushita Electric Devices Manufacturing Works mit Steckern und Adaptern eigener Entwicklung, 1922 folgte eine neue Fabrik. 1923 erkannte Matsushita den Markt für eine brauchbare batteriebetriebene Fahrradlampe: Seine kugelförmige Lampe hielt bis zu vierzig Stunden statt drei. Die Großhändler winkten ab, also lieferte er Muster direkt an die Fahrradläden, und die Bestellungen kamen in Flut. Für die zweite, quadratische Lampe fand er 1927 in einer Zeitung das englische Wort „National“, ein Name für Produkte, die in jedem Haushalt des Landes stehen sollten.
1931 druckte Matsushita Electric englische Bedienungsanleitungen, 1932 entstand eine Exportabteilung, das Unternehmen teilte sich in drei Bereiche: Radios, Lampen und Batterien, Installationsmaterial. 1935 wurde aus der Einzelfirma die Matsushita Electric Industrial Company mit neun Töchtern und einer eigenen Handelsgesellschaft; drei Mitarbeiter, darunter Karl Scriba, besuchten über 20 Fabriken in den USA und Europa, auch Philips und Siemens. 1952 kam die technische und finanzielle Kooperation mit Philips, 1954 die Übernahme der Victor Company of Japan, JVC. 1959 entstand die Vertriebsgesellschaft in New York, 1962 die National Panasonic GmbH in der Bundesrepublik als Basis für Europa. Anfang der Siebziger hatte Matsushita über 78.000 Mitarbeiter und 27.000 Patentanmeldungen, 1971 folgte der Gang an die New Yorker Börse.
Bei HiFi war der Mischkonzern spät dran. Um 1960/61 vergab er Aufträge an Fremdfirmen, etwa an Luxman, weil die eigene Erfahrung fehlte; der Panasonic SA-30 auf dieser Seite ist ein solches Gerät auf Luxman-Basis. Unter dem Namen Panasonic entstanden zunächst nur Radios. Die ersten eigenen HiFi-Geräte hießen National, wie der Receiver SA-52 von 1966, der den Receivern von Scott und Fisher technisch überlegen war und die Hälfte kostete. Später hieß die Marke National Panasonic, und für die hochwertigen Komponenten kam der Name Technics dazu, um sie von der Konsumelektronik abzuheben. Dass heute so wenige Geräte dieser Zeit angeboten werden, liegt an ihrer Qualität: Kaum jemand trennt sich davon.
1969/70 brachte Technics mit dem Laufwerk SP-10 den ersten Plattenspieler mit Direktantrieb und blieb bei diesem Prinzip, 1971 kam der SL-1100, 1973 der SL-1200. Ab 1973 setzte Technics in Verstärkern und Receivern auf direkt gekoppelte Schaltungen. Die Plattenspieler SL-1200, SL-1500 und SL-1300 finden bis heute zu hohen Preisen ihre Liebhaber; der SL-1200 lief in fünf Generationen bis 2010. Eine echte Rarität ist der riemengetriebene SL-20, ein manueller Spieler für Puristen in kleiner Stückzahl. Seit 1970 hat Technics eine lange Reihe von Plattenspielermodellen gebaut. Quadrophonie gab es ab 1972, einige der besten Quadro-Receiver stehen unten. Die Modelle dieser Seite stammen überwiegend aus den Jahren 1961 bis 1975; eine komplette Übersicht aller Technics-Geräte ist nicht möglich.
Technics baut heute wieder Verstärker und Plattenspieler unter Panasonic; wer eine Anlage neu zusammenstellt, beginnt mit unserer HiFi-Receiver-Kaufberatung und wählt die Boxen in der Regallautsprecher-Kaufberatung.
- 1917Gründung durch Konosuke Matsushita in Osaka, erstes Produkt eine Steckdose
- 1923Batterie-Fahrradlampe mit 40 Stunden Laufzeit
- 1927Marke National
- 1935Matsushita Electric Industrial, Holding mit neun Töchtern
- 1952Kooperation mit Philips
- 1954Übernahme von JVC
- 1961Röhrenverstärker Panasonic SA-30 auf Luxman-Basis
- 1962National Panasonic GmbH in Deutschland
- 1966Röhrenreceiver National SA-52 mit Motional Feedback
- 1970SP-10, erstes Laufwerk mit Direktantrieb
- 1972Einstieg in die Quadrophonie
- 1973Erster SL-1200 mit Tonarm EPA-120
- 2010Produktionsende des SL-1210 nach fünf Generationen
Plattenspieler und Tonarme 1973–1993 · 10 Modelle
Technics begann 1970 mit dem SP-10 gleich beim Direktantrieb und ließ die Riemenlaufwerke aus; der SL-20 von 1975 ist die seltene Ausnahme. SL-1200, SL-1300 und SL-1500 begründeten den Ruf der Marke, SL-1600 und SL-1700 brachten die IC-Servosteuerung, die Quarzregelung kam erst mit den MK-II-Modellen. Die Direktantriebe von SL-1200 bis SL-1700 sind innerhalb einer halben Umdrehung auf Drehzahl, der SL-1200 MKII in einer Vierteldrehung.
Plattenspieler, manuell · Direktantrieb · 1973 bis 2010 in fünf Generationen
Technics SL-1200, SL-1210 MKII und SL-120
- SL-1200 (1973)
- SL-120
- SL-1200 MKII
- SL-1210 MKII
-
Tonarm EPA-120, 220 mm, Überhang 14 mm Foto: avsite.gr -
SL-1200, Foto der bisherigen Seite -
SL-1210 MKII, die schwarze Ausführung, mit Quarz-Direktantrieb -
Tonarm des SL-1210 MKII, höhenverstellbar -
Typenschild: Quartz Direct Drive Turntable System SL-1210MK2 -
Tonarmbasis und Pitch-Schieberegler, daneben das Stroboskop am Tellerrand -
Tonarmlager mit Gegengewicht und Antiskating -
Tonarmbasis mit Höhenverstellring -
Pitch-Regler ± 8 %
| Antrieb | Direktantrieb, manuell · 20-poliger bürstenloser DC-Langsamläufer, Rotor im Teller |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min, ± 10 % regelbar |
| Gleichlaufschwankungen | ± 0,03 % |
| Rumpelgeräuschabstand | 70 dB (DIN B) |
| Plattenteller | Aluminium-Spritzguss, 330 mm, 1,75 kg |
| Hochlaufzeit | innerhalb einer halben Umdrehung bei 33⅓ |
| Tonarm EPA-120 | statisch ausbalanciert, 220 mm effektiv, Überhang 14 mm, Spurfehlwinkel ± 2°, Auflagekraft 0–4 g |
| Leistungsaufnahme | 4 W |
| Maße (B × H × T) | 453 × 180 × 366 mm |
| Gewicht | 10 kg |
| Neupreis 1973 | 945 DM ohne Tonabnehmer |
| Antrieb | Direktantrieb, manuell · Quarzsynthesizer, Rotor im Teller |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min, ± 8 % regelbar |
| Gleichlaufschwankungen | ± 0,025 % |
| Rumpelgeräuschabstand | 78 dB (DIN B) |
| Plattenteller | Aluminium-Spritzguss, 330 mm, 1,75 kg |
| Hochlaufzeit | innerhalb einer Vierteldrehung bei 33⅓ |
| Tonarm | EPA-100 MKII, höhenverstellbar, 250 mm effektiv, Überhang 15 mm Spurfehlwinkel +1,6° bis +2,0°, Auflagekraft 0–3 g, Tonabnehmer 5–10 g |
| Leistungsaufnahme | 13,5 W |
| Maße (B × H × T) | 453 × 162 × 360 mm |
| Gewicht | 11 kg |
Der SL-1200 ist das Gerät, das den Ruf von Technics begründet hat. Das erste Modell kam 1973 für 945 DM ohne Tonabnehmer, mit dem Tonarm EPA-120; ab Ende 1974 gab es das Laufwerk SL-120 ohne Arm. SL-1200 und SL-1210 unterscheiden sich nur in der Farbe, silber oder schwarz, ab MKII nur noch schwarz als 1210. Legendär wurde er ab der MKII durch den patentierten quarzgesteuerten Direktantrieb, der die Solldrehzahl innerhalb einer Vierteldrehung erreicht.
In 30 Jahren wurde der 1200 fünfmal überarbeitet (MKI bis MKV), kein anderer Plattenspieler wurde so lange am Stück gebaut; das Guinness-Buch führte ihn als am längsten hergestelltes Produkt der Unterhaltungselektronik, offiziell endete die Fertigung 2010. Am interessantesten und extrem selten sind die ersten Modelle von 1973 bis 1975 mit dem EPA-120. Wer heute einen MKII kauft, prüft Pitch-Regler, Tonarmlager und ob der Teller ohne Schleifen anläuft.
Plattenspieler, Vollautomat · Direktantrieb · ab 1974
Technics SL-1300, SL-1310 und SL-1360
- SL-1200
- SL-1300 / SL-1310
- SL-1500 / SL-1510
- SL-1600 / SL-1610
- SL-1700 / SL-1710
-
SL-1310 von schräg oben, Tonarm in S-Form -
Bedienfeld des Vollautomaten -
Tonarm und die Tasten Start und Stop -
Headshell und Typenschild SL-1310 -
Tonarm mit Headshell von oben -
SL-1300, die silbergraue Ausführung -
SL-1300, Foto der bisherigen Seite
| Antrieb | Direktantrieb, Vollautomat · bürstenloser DC-Motor |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min, ± 5 % regelbar |
| Drehzahlabweichung | 0,002 % |
| Gleichlaufschwankungen | ± 0,03 % |
| Rumpelgeräuschabstand | 70 dB (DIN B) |
| Plattenteller | Aluminium-Spritzguss, 330 mm, 1,75 kg |
| Hochlaufzeit | 1 s, innerhalb einer halben Umdrehung |
| Tonarm | Kardan, S-Form, Aluminium, statisch ausbalanciert effektive Masse 23 g mit 6-g-System |
| Effektive Länge | 230 mm, Überhang 15 mm |
| Spurfehlwinkel | +1,6° bis +2,0° |
| Auflagekraft | 0–3 g |
| Tonabnehmergewicht | 4,5–9 g, mit Zusatzgewicht 8,5–13 g |
| Zarge | Aluminium-Druckguss |
| Leistungsaufnahme | 8 W |
| Maße (B × H × T) | 453 × 139 × 366 mm |
| Gewicht | 9,4 kg |
| Neupreis 1974 | 998 DM mit Tonabnehmer EPC-270C |
Der SL-1300 kam 1974 als „zivile“ Ergänzung zum SL-1200: derselbe Direktantrieb, der innerhalb einer halben Umdrehung auf Drehzahl ist, dazu Vollautomatik. SL-1300 und der etwas spätere SL-1310 unterscheiden sich nur in der Farbe, silbergrau oder anthrazit; der SL-1360 ist identisch und wurde nur in den USA verkauft. 998 DM mit dem Tonabnehmer EPC-270C waren kein Sonderangebot, trotzdem wurde der 1300 ein Verkaufsschlager.
Die Beliebtheit ist ungebrochen, am Preis des silbernen Modells ist das abzulesen. Steht ein SL-1300 zum Verkauf: zugreifen. Der manuelle Zwilling ist der SL-1500, der Nachfolger mit IC-Servosteuerung der SL-1600.
Plattenspieler, Vollautomat · Direktantrieb, BFG-Servo · um 1976/77
Technics SL-1600 und SL-1610
- SL-1300 / SL-1310
- SL-1600 / SL-1610
- SL-1700 / SL-1710
-
Gesamtansicht Foto: Robert Emre -
Tonarm mit Headshell, daneben das Typenschild Foto: Robert Emre
| Antrieb | Direktantrieb, Vollautomat · bürstenloser DC-Motor, BFG Servo Control (IC AN630) |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min, ± 5 % regelbar |
| Drehzahlabweichung | 0,002 % |
| Gleichlaufschwankungen | ± 0,025 % |
| Rumpelgeräuschabstand | 73 dB (DIN B) |
| Plattenteller | Aluminium-Spritzguss, 330 mm, 1,75 kg |
| Hochlaufzeit | 1 s, innerhalb einer halben Umdrehung |
| Tonarm | Kardan, S-Form, Aluminium, statisch ausbalanciert, effektive Masse 23 g mit 6-g-System |
| Effektive Länge | 230 mm, Überhang 15 mm |
| Auflagekraft | 0–3 g · Tonabnehmer 4,5–9 g (8,5–13 g mit Zusatzgewicht) |
| Zarge | Aluminium-Druckguss |
| Leistungsaufnahme | 8 W |
| Maße (B × H × T) | 453 × 139 × 366 mm |
| Gewicht | 9 kg |
SL-1600 und SL-1610 sind die überarbeiteten Nachfolger von SL-1300 und SL-1310: geänderte Tonarmlagerung und der Chip AN630 mit 321 Bausteinen für die BFG-Servosteuerung. Der IC ersetzte etliche Bauteile, machte eine Quarzregelung überflüssig und spart knapp 400 g Gewicht; der Rumpelabstand stieg auf 73 dB.
Beide Modelle sind selten, weil um 1977 die Quarz-Plattenspieler anderer Hersteller kamen und Servoregelung als veraltet galt. Das war Unsinn: Die Gleichlaufwerte der Technics-Servomodelle sind oft besser als die der Quarzmodelle anderer Marken. Technics zog nach, alle MK-II-Modelle haben Quarz. Wer einen Technics mit Automatik sucht, ist mit SL-1600 oder SL-1610 bestens bedient.
Plattenspieler, manuell · Direktantrieb · 1975–1976
Technics SL-1500, SL-1510 und SL-150
- SL-1200
- SL-1300 / SL-1310
- SL-1500 / SL-1510
- SL-150
- SL-1700 / SL-1710
-
Von schräg -
Gesamtansicht von vorn, Haube offen -
Gesamtansicht mit geschlossener Haube -
Tellerrand mit Stroboskop und die Bedienelemente -
EPA-150E, aufwendiger als die Arme aller späteren MK-II-Modelle -
Drei Schrauben plus Kabelhalter: der Arm kommt komplett ab -
Von vorn mit aufgelegter Platte -
Drehzahl- und Netzschalter (Speed/Power) -
Mit Magnesium-Headshell Audio-Technica AT-MS11 und AT410E OCC -
Original-Headshell SH-98 aus Aluminiumlegierung -
Rotor und Teller des Direktantriebs -
Zarge ohne Teller: Motor in der Mitte, Pitch-Regler links -
Motor -
Rotor -
SL-1500, die silbergraue Ausführung -
Armboard mit SME-Bohrung für den SL-1500 -
SL-1510, Foto der bisherigen Seite
| Antrieb | Direktantrieb, manuell · bürstenloser DC-Langsamläufer, Rotor im Teller |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min, elektronisch umschaltbar, ± 5 % regelbar |
| Drehzahlabweichung | 0,002 % |
| Gleichlaufschwankungen | ± 0,03 % |
| Rumpelgeräuschabstand | 70 dB (DIN B) |
| Plattenteller | Aluminium-Spritzguss, 330 mm, 1,75 kg |
| Hochlaufzeit | 1 s, innerhalb einer halben Umdrehung |
| Tonarm | EPA-150E, Kardan, S-Form, Aluminium, Antiskating, abnehmbar effektive Masse 17 g (23 g mit 6-g-System) |
| Effektive Länge | 230 mm, Überhang 15 mm |
| Spurfehlwinkel | +1,6° bis +2,0° |
| Auflagekraft | 0–3 g · Tonabnehmer 4,5–9 g (8,5–13 g mit Zusatzgewicht) |
| Zarge | massiv Aluminium |
| Leistungsaufnahme | 6 W |
| Maße (B × H × T) | 453 × 139 × 366 mm |
| Gewicht | 8 kg |
| Neupreis März 1976 | 800 DM ohne Tonabnehmer |
Der SL-1500 von 1975 war die manuelle Ergänzung zum vollautomatischen SL-1300, mit demselben Direktantrieb wie 1200 und 1300 und dem konstruktiv gleichen Arm. Die Zarge ist nicht Kunststoff, sondern massives Aluminium. 0,002 % Drehzahlabweichung sind besser als bei vielen Quarzlaufwerken, deshalb kam die Quarzregelung erst mit den MK-II-Modellen. Ab 1976 gab es nur noch den anthrazitfarbenen SL-1510, farblich passend zur Profi-Serie SU/SE-9600.
Was den 1510 einzigartig macht: Drei Schrauben lösen, Kabelhalter ab, und du hast ein reines Laufwerk, auf das mit passendem Armboard jeder Tonarm passt. Als SL-150 verkaufte Technics es gleich ohne den EPA-150E. Die Bauzeit war kurz, der Nachfolger hieß SL-1700, deshalb ist der 1500 heute seltener als ein 1300. Original-Headshell ist die SH-98. Steht einer zum Verkauf: zugreifen.
Plattenspieler, Halbautomat · Direktantrieb, BFG-Servo · Dezember 1976 bis 1977
Technics SL-1700 und SL-1710
- SL-1300 / SL-1310
- SL-1500 / SL-1510
- SL-1600 / SL-1610
- SL-1700 / SL-1710
-
Von oben, zweite Ansicht -
Headshell mit Audio-Technica-System und Typenschild SL-1710 -
Tonarm von oben -
Tonarmlager mit Gegengewicht und Antiskating -
Innen: Motor und Automatik-Mechanik von unten -
Innen: Steuerplatine mit Kühlkörper -
SL-1710, Headshell und Typenschild, Foto der bisherigen Seite
| Antrieb | Direktantrieb, Halbautomat · bürstenloser DC-Motor, Rotor im Teller, BFG-Servo |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min, ± 5 % regelbar |
| Drehzahlabweichung | 0,002 % |
| Gleichlaufschwankungen | ± 0,025 % |
| Rumpelgeräuschabstand | 73 dB (DIN B) |
| Plattenteller | Aluminium-Spritzguss, 330 mm, 1,75 kg |
| Hochlaufzeit | 1 s, innerhalb einer halben Umdrehung |
| Tonarm | Kardan, S-Form, Aluminium, Antiskating, statisch ausbalanciert effektive Masse 17 g (23 g mit 6-g-System) |
| Effektive Länge | 230 mm, Überhang 15 mm |
| Spurfehlwinkel | +1,6° bis +2,0° |
| Auflagekraft | 0–3 g · Tonabnehmer 4,5–9 g (8,5–13 g mit Zusatzgewicht) |
| Leistungsaufnahme | 7 W |
| Maße (B × H × T) | 453 × 125 × 369 mm |
| Gewicht | 8,8 kg |
SL-1700 und SL-1710 kamen im Dezember 1976 als Nachfolger des SL-1500, auf der Basis von SL-1300 und SL-1500 in Konstruktion, Optik und Technik. Der 1300 war Vollautomat, der 1500 manuell, der 1700 ist der Halbautomat mit Tonarmrückführung; 1700 silber, 1710 schwarz. Neu ist der Antrieb: Ein einziger Chip mit 321 Funktionen steuert ihn, dazu kommt eine BFG-Servoregelung, die 1300 und 1500 nicht hatten. Der Rumpelabstand stieg auf 73 dB nach DIN B.
Es waren die letzten Technics mit dem schlichten, schönen Design des SL-1300; 1977 gab es nur noch den SL-1710. Robust, unanfällig, Spitzenklasse: uneingeschränkt zu empfehlen.
Plattenspieler · Riemenantrieb, FG-Servo · 1975–1976
Technics SL-20 und SL-23A
- SL-20 (manuell)
- SL-23A (Halbautomat)
-
Gesamtansicht -
Mittelschwerer Alu-Rohrarm, Antiskating stufenlos -
Headshell und Typenschild -
SL-23A: Halbautomat mit Drehzahl-Feinregelung -
SL-23A, Detail -
Tonarm mit aufgelegter Platte -
SL-23A, großes Archivfoto (800 Pixel) -
Der Regel-IC ersetzt über 300 Transistoren, Widerstände und Kondensatoren -
SL-20, Foto der bisherigen Seite
| Antrieb | Riemen · DC-Servomotor, FG-Servo mit Frequenzgenerator und IC-Steuerung |
|---|---|
| Bedienung | SL-20 manuell · SL-23A Halbautomat mit Rückführung und Abschaltung |
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min, elektronisch umschaltbar SL-23A: ± 6 % regelbar |
| Plattenteller | 31 cm, 1,5 kg |
| Gleichlaufschwankungen | 0,05 % |
| Drehzahlabweichung | 0,02 % |
| Geräuschspannungsabstand | 65 dB (DIN 45539 B) · 55 dB (IEC 179 B) |
| Hochlaufzeit | 0,7 s (33 U/min) |
| Tonarm | S-Form, mittelschwer, Universalarm, statisch ausbalanciert |
| Effektive Länge | 220 mm, Überhang 13 mm, Kröpfung 22° |
| Auflagekraft | 0–4 g · Tonabnehmer 3–8,5 g |
| Leistungsaufnahme | 3 W |
| Maße (B × H × T) | 428 × 135 × 348 mm |
| Neupreis 1975 | ca. 400 DM |
Der SL-20 war 1975 das Einstiegsmodell und verzichtet bewusst auf alles, was den Preis treibt: rund 400 DM, gemessen am Monatsverdienst trotzdem kein Pappenstiel. Konzentration auf das Wesentliche: Laufwerk, Präzisionsarm, elektronische FG-Servosteuerung und elektronische Drehzahlumschaltung statt Riemenumlegen, stufenloses Antiskating, Trittschalldämpfung und ein kapazitätsarmes Kabel für CD-4-Platten. SL-20 und SL-23 waren die letzten Technics mit Holzzarge.
Der SL-23A hat Antrieb und Daten des SL-20, dazu Halbautomatik mit Tonarmrückführung, Endabschaltung und Drehzahl-Feinregelung für beide Geschwindigkeiten. Der mittelschwere Alu-Rohrarm erreicht nicht die Klasse eines EPA, ist aber solide und erfüllt seine Aufgabe. Probleme gibt es mit beiden nicht; das Angebot ist klein, die Preise sind gestiegen.
Plattenspieler, Vollautomat · Quarz-Direktantrieb · 1983–1985
Technics SL-Q300
-
Von schräg -
Von schräg oben mit offener Haube, gerader Rohrarm rechts -
Von vorn, zweite Ansicht -
Quartz-Emblem und Drehzahlwahl -
Headshell mit System -
Typenschild -
Anschlusskabel: Cinch und Netz
| Antrieb | Direktantrieb · quarzgesteuerter, phasenstarrer DC-Motor |
|---|---|
| Bedienung | Vollautomat, Tipptasten, Erkennung des Plattendurchmessers |
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min |
| Gleichlaufschwankungen | ± 0,035 % |
| Rumpelgeräuschabstand | 56 dB |
| Plattenteller | Aluminium-Spritzguss, 312 mm |
| Tonarm | gerader Rohrarm, statisch ausbalanciert, T4P-Stecksystem 230 mm effektiv, Überhang 15 mm, Kröpfung 22° |
| Tonabnehmer | Technics EPC-P30 (T4P) |
| Zarge | TNRC, resonanzarm |
| Leistungsaufnahme | 7,5 W |
| Maße (B × H × T) | 430 × 100 × 375 mm |
| Gewicht | 4,5 kg |
Der SL-Q300 von 1983 bis 1985 ist ein vollautomatischer Quarz-Direktantrieb der flachen Generation: 10 cm hoch, 4,5 kg, Tipptasten, Stroboskop, Frequenzgenerator-Steuerung, automatische Erkennung des Plattendurchmessers und ein massearmer gerader Arm mit T4P-Steckanschluss, der den Systemwechsel ohne Justage erlaubt. Es gab ihn auch in Silber. Für Vinylhörer, die ein unkompliziertes Gerät mit Direktantrieb wollen, ist er empfehlenswert.
Plattenspieler, Vollautomat · Quarz-Direktantrieb, 2 Motoren · 1987–1993
Technics SL-QD33
-
Tonarm von schräg -
Von schräg oben, gerader Arm mit T4P -
Mit offener Haube, von vorn -
SL-QD33, Foto der bisherigen Seite
| Antrieb | Direktantrieb, quarzgeregelt · 2 Motoren, Mikroprozessor |
|---|---|
| Bedienung | Vollautomat, Tipptasten, optoelektronische Endabschaltung, Erkennung des Plattendurchmessers |
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min |
| Plattenteller | 312 mm |
| Gleichlaufschwankungen | 0,012 % |
| Drehzahlabweichung | 0,002 % |
| Geräuschspannungsabstand | 56 dB (DIN 45539 B) · 78 dB (IEC 179 B) |
| Hochlaufzeit | 0,7 s (33 U/min) |
| Tonarm | gerade, leicht, Universalarm, statisch ausbalanciert, T4P 220 mm effektiv, Überhang 15 mm, Kröpfung 22° |
| Auflagekraft | 0–4 g · Tonabnehmer 3–8,5 g |
| Zarge | TNRC, resonanzarm |
| Leistungsaufnahme | 5 W |
| Maße (B × H × T) | 439 × 100 × 375 mm |
Der SL-QD33 gehört zu den wenigen Technics-Plattenspielern mit ungewöhnlich langer Bauzeit, von 1987 bis 1993. Quarzgeregelter Direktantrieb, zwei Motoren, Mikroprozessor, Tipptasten, Stroboskop, LED-Anzeige, optoelektronische Endabschaltung und ein massearmer gerader Arm mit T4P-Anschluss in der resonanzarmen TNRC-Zarge. Mit 0,012 % Gleichlaufschwankung und 78 dB nach IEC ist er dem SL-Q300 in den Werten überlegen. Für ambitionierte Vinylhörer, die ein spätes Technics-Laufwerk suchen, nur zu empfehlen; es gab ihn auch in Silber.
Plattenspieler, Halbautomat · Riemenantrieb, FG-Servo
Technics SL-BD22D
-
Zweite Ansicht
| Antrieb | Riemen · Gleichstrommotor mit FG-Servosteuerung |
|---|---|
| Bedienung | Halbautomat |
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 U/min, stufenlos feinregelbar |
| Gleichlaufschwankungen | 0,045 % |
| Rumpelgeräuschabstand | 70 dB (DIN B) |
| Tonarm | gerade, massearm, Kardanaufhängung, statisch ausbalanciert, T4P |
| Zarge | TNRC, vibrationsdämpfend |
| Maße (B × H × T) | 430 × 93 × 375 mm |
| Gewicht | 3,6 kg |
Der SL-BD22D ist der riemengetriebene Einfachspieler neben dem SL-QD33: Gleichstrommotor mit FG-Servo, gerader massearmer Arm in Kardanaufhängung, MM-System mit T4P-Anschluss und stufenlose Drehzahlfeineinstellung. 3,6 kg und 70 dB Rumpelabstand: ein unkompliziertes Gerät für den Einstieg, kein Sammlerstück.
Laufwerke und Tonarmsystem
Technics SP-25, SP-15 und Tonarm EPA-500
| Im Archiv | nur dieses Foto und die Modellnamen |
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Daten zu SP-25, SP-15 und EPA-500 liegen uns nicht vor. Du hast Prospekt oder Bedienungsanleitung? Schreib uns.
Die Laufwerke SP-25 und SP-15 und das Tonarmsystem EPA-500 standen auf der bisherigen Technics-Seite nur mit diesem Foto. Sie gehören in die Reihe der reinen Laufwerke, die mit dem SP-10 begann. Wer Daten oder Fotos hat, hilft uns, den Abschnitt zu vervollständigen.
Ein Technics-Laufwerk braucht einen Verstärker mit Phono-Eingang: HiFi-Receiver mit Phono im Test ›
Profi-Serie 9600: Vorstufe, Endstufe, Tuner 1975–1976 · 4 Modelle
Vorverstärker SU-9600, Endstufe SE-9600 und Tuner ST-9600 bildeten 1975/76 Technics’ Spitzenklasse in Anthrazit; der SL-1510 wechselte deshalb die Farbe. Zusammen kosteten die drei Geräte 1976 fast 4.600 DM. Der SH-9033P gehört optisch zur Serie, Daten liegen uns nicht vor.
Stereo-Vorverstärker · Ende 1975 bis 1976
Technics SU-9600
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Gesamtansicht Foto: Wolfgang Weiner, Werner Rößing -
Rückseite mit Cinch-Buchsen und Netzsteckdosen Foto: Wolfgang Weiner, Werner Rößing -
Rückseite im Detail: Eingänge Phono, Tuner, Aux und Tape Foto: Wolfgang Weiner, Werner Rößing -
Rückseite im Detail: Ausgänge und Netzsteckdosen Foto: Wolfgang Weiner, Werner Rößing -
Front im Detail, linke Hälfte: Eingangswahl und Pegelregler Foto: Wolfgang Weiner, Werner Rößing -
Front im Detail, rechte Hälfte: Klangregler und Filter Foto: Wolfgang Weiner, Werner Rößing -
SU-9600 und SE-9600 als Gespann -
Die Serie komplett mit ST-9600 -
SU-9600, Foto der bisherigen Seite
| Eingänge | Phono 1: 2 mV, 25/50/100 kΩ · Phono 2: 1–3 mV, 25/50/100 kΩ AUX 1+2, Tuner, Tape 100 mV/50 kΩ |
|---|---|
| RIAA-Entzerrung | ± 0,3 dB (20–20.000 Hz) |
| Klirrfaktor | 0,02 % |
| Frequenzgang | 2–100.000 Hz ± 0,25 dB |
| Kanaltrennung | 42 dB |
| Fremdspannungsabstand | AUX, Tuner 90 dB · Phono 1 73 dB · Phono 2 67–76 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 100 dB |
| Ausgangsspannung | 1 V an 600 Ω |
| Klangregelung | Tiefen 125/500 Hz, Höhen 2/8 kHz, ± 12,5 dB in 2,5-dB-Schritten, abschaltbar |
| Netzteil | stabilisiert, mit Netzfilter |
| Maße (B × H × T) | 450 × 173 × 375 mm |
| Gewicht | 10,5 kg |
| Neupreis 1976 | 1.298 DM |
Der SU-9600 bildete mit der Endstufe SE-9600 ein Gespann der Spitzenklasse, und für Phonohörer ist er bis heute das Richtige: Die Entzerrerstufe arbeitet in vier direkt gekoppelten Stufen mit extrem rauscharmen PNP-Transistoren im Eingang, Phono 2 lässt sich in Empfindlichkeit und Impedanz anpassen. Die Klangregelung schaltet in 2,5-dB-Schritten über wählbare Einsatzfrequenzen und lässt sich komplett abschalten.
Idealerweise läuft der SU-9600 mit der SE-9600, auf die er abgestimmt ist. 1.298 DM kostete er 1976. Beim Kauf die Stufenschalter der Klangregelung prüfen: Sie sind das Teil, das nach 50 Jahren am ehesten kratzt.
Stereo-Endstufe · 1975–1976
Technics SE-9600
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Gesamtansicht Foto: Wolfgang Weiner -
Rückseite von schräg oben: Lautsprecherklemmen, darüber die Siebelkos Foto: Wolfgang Weiner -
Von oben: Netztrafo und Siebelkos zwischen den Kühlkörpern Foto: Wolfgang Weiner -
Kühlkörper mit Endtransistoren Foto: Wolfgang Weiner -
Front im Detail: Leistungsanzeigen und Regler Foto: Wolfgang Weiner -
Front links im Detail: Schriftzug und Leistungsanzeige Foto: Wolfgang Weiner -
Rückseite mit Umschaltung der Ausgangsimpedanz Foto: Wolfgang Weiner -
Tuner, Vorverstärker und Endstufe der 9600-Serie übereinander Foto: Wolfgang Weiner -
SE-9600, Foto der bisherigen Seite
| Sinusleistung | 2 × 110 W an 8 Ω (IHF und DIN) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,08 % bei Nennleistung |
| Leistungsbandbreite | 5–60.000 Hz |
| Frequenzgang | 5–150.000 Hz +0/−3 dB |
| Dämpfungsfaktor | 100 an 8 Ω, umschaltbar 100 / 10 / 3 / 1 |
| Fremdspannungsabstand | 110 dB bei Nennleistung |
| Geräuschspannungsabstand | 100 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | 1 V / 40 kΩ |
| Lautsprecher | 4–16 Ω |
| Schutz | Abschaltung bei 90 °C, Stromflussbegrenzer, Kurzschluss- und Überlastschutz, OCL |
| Leistungsaufnahme | 960 W bei Vollast |
| Maße (B × H × T) | 450 × 193 × 426 mm |
| Gewicht | 23,6 kg |
| Neupreis 1976 | 2.198 DM |
Die SE-9600 ist die Endstufe zum SU-9600 und erfüllt praktisch jeden Wunsch nach Leistung. Ihr Merkmal ist die umschaltbare Ausgangsimpedanz: Der Dämpfungsfaktor lässt sich auf 100, 10, 3 oder 1 stellen, ein Feature aus den Sechzigern, das in den Siebzigern verschwand. Wer klassische Lautsprecher besitzt, die mit hohem Dämpfungsfaktor dünn klingen, weckt sie damit zu neuem Leben. Lautsprecher von 4 bis 16 Ω sind anschließbar.
Dazu kommen Abschaltautomatik bei 90 °C, Stromflussbegrenzer, OCL-Technik und Schutz gegen Kurzschluss und Überlast. 23,6 kg und 960 W Leistungsaufnahme bei Vollast: ein Gerät für ein stabiles Rack und eine eigene Steckdose.
Stereo-Tuner UKW/MW · 1975–1976
Technics ST-9600
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Gesamtansicht Foto: Wolfgang Weiner -
Front links mit Skala Foto: Wolfgang Weiner -
Front rechts: Skala, Instrumente und Abstimmknopf Foto: Wolfgang Weiner -
Rückseite Foto: Wolfgang Weiner -
Innenansicht Foto: Wolfgang Weiner -
ST-9600, Foto der bisherigen Seite
| Empfindlichkeit mono | 0,7 µV (S/N 20 dB, 75 Ω) · 1,4 µV (300 Ω) |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 75 dB mono · 73 dB stereo |
| Klirrfaktor | 0,15 % mono · 0,25 % stereo |
| Trennschärfe | 85 dB (1 kHz) · Selektivität 80 dB |
| Spiegelfrequenz / ZF-Dämpfung | 95 dB / 95 dB |
| AM-Unterdrückung | 65 dB |
| Frequenzgang | 20–18.000 Hz +0,2/−0,8 dB |
| Aufbau | lineare Keramikfilter, 8-fach-Abstimmkondensator, 4-poliger Dual-Gate-MOSFET, doppelte PLL, Servo-Abstimmung, Rosa-Rauschen-Generator |
| Neupreis 1976 | 1.100 DM |
| Empfindlichkeit MW | 30 µV · Bereich 520–1.605 kHz |
|---|---|
| Selektivität / Trennschärfe | 30 dB / 25 dB |
| Spiegelfrequenz / ZF-Dämpfung | 80 dB / 85 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 50 dB (1 kHz) · Klirr 0,3 % |
| Maße (B × H × T) | 450 × 173 × 362 mm |
| Gewicht | 8,7 kg |
Der ST-9600 vervollständigt die 9600-Serie: lineare Keramikfilter, ein achtfacher Abstimmkondensator, Dual-Gate-MOSFET im Eingang, doppelte PLL-Schaltung, Servo-Senderabstimmung und ein Generator für rosa Rauschen zum Einmessen der Anlage. 0,7 µV an 75 Ω und 85 dB Trennschärfe sind Spitzenwerte der Zeit. Mit 1.100 DM war er das günstigste der drei Geräte und bringt mit 8,7 kg trotzdem Masse ins Rack.
Zusatzgerät der 9600-Serie
Technics SH-9033P
| Im Archiv | nur dieses Foto und der Modellname |
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Daten zum SH-9033P liegen uns nicht vor. Du hast Prospekt oder Anleitung? Schreib uns.
Der SH-9033P stand auf der bisherigen Technics-Seite nur mit diesem Foto und gehört dem Gehäuse nach zur 9600-Serie. Was genau er tut, sagen wir erst, wenn ein Prospekt vorliegt.
Vollverstärker und Endstufen 1975–1998 · 7 Modelle
Vom SU-8600 mit 2 × 85 W bis zur Endstufe SE-A1000 von 1997: Technics-Verstärker halten die Daten der 9600-Serie in bezahlbaren Gehäusen. Zu SU-V8, SU-3500, SE-A50 und SU-A800DM2 hat das Archiv nur Fotos; wer Prospekte hat, schreibt uns.
Stereo-Vollverstärker
Technics SU-8600
| Sinusleistung | 2 × 85 W (DIN) · 2 × 76 W an 8 Ω (DIN) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,08 % (4 Ω) · IM-Verzerrung 0,08 % (4 Ω) |
| Leistungsbandbreite | 5–50.000 Hz −3 dB |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ± 0,3 dB |
| Eingänge | Phono 1+2 2 mV/47 kΩ · Tuner, AUX, Tape 150 mV/47 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono 60 dB · Tuner, AUX, Tape 85 dB |
| Maße (B × H × T) | 450 × 173 × 352 mm |
| Gewicht | 12,7 kg |
Der SU-8600 ist der große Vollverstärker im Gehäuseformat der 9600-Serie, 45 cm breit und 17,3 cm hoch, mit zwei Phono-Eingängen und 2 × 85 W nach DIN. Der SL-1510 wurde anthrazit, damit er optisch zu SU-8600 und 9600-Serie passt. Ein solider Verstärker für große Boxen, dessen Phono-Störabstand von 60 dB unter dem des SU-9600 liegt.
Stereo-Vollverstärker · 1977–1979
Technics SU-7700K und SU-7700
- SU-7700K (schwarz)
- SU-7700 (silber)
| Sinusleistung | 2 × 50 W an 8 Ω (20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,08 % (20–20.000 Hz) |
| Frequenzgang | 10–40.000 Hz bei 0,02 % Klirr |
| Leistungsbandbreite | 8–55.000 Hz −3 dB |
| Dämpfungsfaktor | 50 an 8 Ω |
| Eingänge | Phono MM 2,5 mV/47 kΩ · Tuner, AUX, Tape 150 mV/36 kΩ |
| Phono-Entzerrung | RIAA ± 0,2 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 63 dB · Hochpegel 83 dB |
| Klangregelung | Bass ± 12 dB (50 Hz), Höhen ± 12 dB (20 kHz), Tone Defeat |
| Filter | High 8 kHz −6 dB/Okt. · Subsonic 30 Hz −12 dB/Okt. · Muting −20 dB |
| Lautsprecher | 4–16 Ω |
| Leistungsaufnahme | 450 W max. |
| Maße (B × H × T) | 410 × 139 × 371 mm |
| Gewicht | 9,7 kg |
Den SU-7700K stellte Technics 1977 vor und verkaufte ihn bis 1979, in Silber als SU-7700. Der eingebaute MM-Phono-Vorverstärker ist sehr gut und hält die RIAA-Kurve auf ± 0,2 dB; die Klangregelung hat eine Tone-Defeat-Stellung, in der das Netzwerk überbrückt wird, dazu ein Subsonic-Filter bei 30 Hz gegen Rumpeln. Ein sehr guter, solider Verstärker mittlerer Leistung, zu dem der Tuner ST-7300K gehörte.
Stereo-Vollverstärker
Technics SU-V8
| Im Archiv | nur dieses Foto und der Modellname |
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Daten zum SU-V8 liegen uns nicht vor. Du hast Prospekt oder Anleitung? Schreib uns.
Der SU-V8 aus der V-Reihe stand auf der bisherigen Seite nur mit Foto. Daten tragen wir nach, sobald ein Prospekt vorliegt.
Stereo-Vollverstärker
Technics SU-3500
Stereo-Vollverstärker
Technics SU-A800DM2
| Im Archiv | nur dieses Foto und der Modellname |
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Daten zum SU-A800DM2 liegen uns nicht vor. Du hast Prospekt oder Anleitung? Schreib uns.
Der SU-A800DM2 aus der A-Reihe stand auf der bisherigen Seite nur mit diesem Foto.
Stereo-Endstufe
Technics SE-A50
| Im Archiv | nur dieses Foto und der Modellname |
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Daten zur SE-A50 liegen uns nicht vor. Du hast Prospekt oder Anleitung? Schreib uns.
Die SE-A50 ist eine Endstufe der A-Reihe, die auf der bisherigen Seite nur mit Foto stand. Die spätere SE-A1000 von 1997 hat Daten.
Stereo-Endstufe · 1997
Technics SE-A1000
| Sinusleistung | 2 × 120 W an 4 Ω (DIN) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,08 % (4 Ω) · IM-Verzerrung 0,08 % (4 Ω) |
| Leistungsbandbreite | 5–50.000 Hz −3 dB |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ± 0,3 dB |
Die SE-A1000 von 1997 ist das jüngste Verstärkergerät auf dieser Seite, eine Stereo-Endstufe mit 2 × 120 W an 4 Ω nach DIN. Für eine Technics-Anlage der späten Neunziger die passende Endstufe.
Vollverstärker heute: kompakt, kühl und mit Phono-Eingang. Class-D-Verstärker in der Kaufberatung ›
Quadro-Receiver 1972–1975 · 5 Modelle
Quadrophonie gab es bei Technics ab 1972. Die SA-X-Receiver bringen vier Endstufen, einen eingebauten CD-4-Demodulator und Anschlüsse für zwei Lautsprecherquartette; als Stereo-Receiver gefahren, liefern sie die doppelte Leistung pro Kanal. Die Angaben nach DIN und IHF stehen nebeneinander, weil beide Normen im Prospekt standen.
Quadro-Receiver UKW/MW · CD-4-Demodulator
Technics SA-8500X
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Zweite Ansicht
| Sinusleistung | 4 × 40 W (DIN) · 4 × 26 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,5 % |
| Frequenzgang | 7–70.000 Hz +0/−3 dB |
| Eingänge | Phono 2 mV/50 kΩ · AUX 180 mV/30 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono 53 dB · AUX 80 dB |
| Tuner | UKW 1,8 µV · Trennschärfe 65 dB · Spiegelwellen 55 dB · ZF-Unterdrückung 60 dB |
| Besonderheiten | eingebauter CD-4-Demodulator, 2 × 4 Lautsprecher anschließbar |
| Maße (B × H × T) | 542 × 155 × 395 mm |
| Gewicht | 16,9 kg |
Der SA-8500X ist der größte Quadro-Receiver auf dieser Seite: 4 × 40 W nach DIN, eingebauter CD-4-Demodulator, zwei Lautsprecherquartette anschließbar, 54 cm breit und 16,9 kg schwer. Wer ihn heute in Stereo fährt, hat einen kräftigen Receiver mit großem Netzteil; der Phono-Störabstand von 53 dB ist der schwächste Wert des Geräts.
Quadro-Receiver UKW/MW · CD-4-Demodulator
Technics SA-8000X
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Zweite Ansicht
| Sinusleistung | 4 × 18 W (DIN) · 4 × 13 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,5 % |
| Frequenzgang | 10–50.000 Hz +0/−3 dB |
| Eingänge | Phono 1,5 mV/50 kΩ · AUX 180 mV/30 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono 60 dB · AUX 78 dB |
| Tuner | UKW 1,8 µV · Trennschärfe 65 dB · Spiegelwellen 55 dB · ZF-Unterdrückung 60 dB |
| Besonderheiten | eingebauter CD-4-Demodulator |
| Maße (B × H × T) | 495 × 160 × 400 mm |
| Gewicht | 13,5 kg |
Der SA-8000X ist die kleinere Ausgabe des SA-8500X mit 4 × 18 W nach DIN, gleichem Tunerteil und CD-4-Demodulator. Am Phono-Eingang ist er mit 60 dB sogar ruhiger als der große Bruder. 13,5 kg, knapp 50 cm breit.
Quadro-Receiver
Technics SA-7300X
| Sinusleistung | 4 × 8 W (IHF) · 2 × 20 W (IHF) im Stereobetrieb |
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Vom SA-7300X kennen wir nur die Leistung: 4 × 8 W im Quadro- und 2 × 20 W im Stereobetrieb nach IHF, dieselben Werte wie beim SA-5400X. Ein Einstiegsgerät der Quadro-Jahre; wer den Prospekt hat, schreibt uns.
Quadro-Receiver · 1973/74
Technics SA-6700X
| Sinusleistung | 4 × 23 W (IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,5 % |
| Dämpfungsfaktor | 30 an 8 Ω |
| Frequenzgang | 7–40.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | 90 dB (AUX) |
| Tuner | UKW 1,8 µV · Trennschärfe 65 dB · Kanaltrennung 40 dB |
Der SA-6700X von 1973/74 liegt mit 4 × 23 W nach IHF zwischen SA-8000X und SA-8500X und bringt mit 90 dB an AUX den besten Störabstand der Quadro-Reihe.
Quadro-Receiver UKW · 1974
Technics SA-5400X
| Sinusleistung | 4 × 8 W (IHF) · 2 × 20 W (IHF) im Stereobetrieb |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,8 % |
| Frequenzgang | 7–28.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | 90 dB (AUX) |
| Tuner | UKW 2,0 µV (IHF) · Geräuschspannungsabstand 65 dB |
| Maße (B × H × T) | 410 × 135 × 310 mm |
| Gewicht | 10,5 kg |
Der SA-5400X von 1974 ist der kleinste der Quadro-Receiver, 41 cm breit und 10,5 kg, mit 4 × 8 W oder 2 × 20 W nach IHF. Für vier kleine Boxen im Wohnzimmer reicht das; als Stereo-Receiver ist er ein Gerät für Regalboxen mit gutem Wirkungsgrad.
Röhrenzeit: Panasonic und National 1961–1969 · 2 Modelle
Bevor der Name Technics entstand, baute Matsushita Röhrengeräte unter Panasonic und National. Der SA-30 von 1961 entstand auf einem Luxman-Chassis, der Receiver SA-52 von 1966 war eine Eigenentwicklung mit Motional Feedback. Beide sind Raritäten; vom Panasonic SA-30 sind weltweit drei Exemplare bekannt.
Röhren-Vollverstärker mit Motional Feedback · ab 1961, ab 1962 als National SA-30
Panasonic SA-30 / National SA-30 mit MFB-Lautsprechern EASB-8M2
- Panasonic SA-30 (1961)
- National SA-30 (ab 1962)
- Luxman SQ-5B
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Von schräg -
Front von vorn, Röhren oben sichtbar -
Bedienelemente -
Front rechts: MFB-Anzeige, Lautstärke, Balance, Netz- und Lautsprecherschalter -
Front rechts im Detail: Motional-Feedback-Anzeige -
Front Mitte im Detail: Panasonic-Emblem und MFB-Feld. Röhrenbestückung: 3 × 12AX7, 2 × 6AN8, 4 × 6BQ5, 5AR4 -
Chassis -
Chassis, Mitte -
Verdrahtung von unten -
Die Ausgangsübertrager stammen von Panasonic, nicht von Luxman -
Rückseite -
Rückseite im Detail: Brummabgleich, Rec Out und Eingänge -
Rückseite im Detail: Lautsprecherbuchsen -
MFB-Lautsprecher EASB-8M2 -
Anschlussschema der EASB-8M2 -
SA-30, Foto der bisherigen Seite
| Leistung | 2 × 14 W Sinus · 2 × 20 W Musik |
|---|---|
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz −1,5 dB |
| Eingänge | Phono MM 4,5 mV/50 kΩ · Phono Kristall 14 mV/133 kΩ · AUX, Tuner 250 mV/500 kΩ |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM 60 dB · Tuner, AUX 65 dB (Vollaussteuerung) |
| Lautsprecher | 8 Ω · MFB-Ausgang 8 Ω |
| Röhren | 3 × 12AX7, 2 × 6AN8, 4 × 6BQ5, 1 × 5AR4 |
| Maße (B × H × T) | 420 × 175 × 310 mm mit Holzgehäuse |
| Gewicht | 12,5 kg mit Holzgehäuse |
| Vertrieb | ab 1962 National-Panasonic GmbH, Hamburg, als National SA-30 |
| Prinzip | 3 Wege, geschlossen, 8 Ω, Motional Feedback |
|---|---|
| Tieftöner | 200 mm, 8P-ZIS |
| Mitteltöner | 76 mm, MP-31SA |
| Hochtöner | Horn HT-23SA |
| Übergangsfrequenzen | 1.500 / 5.000 Hz, 12 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 25–25.000 Hz ± 3 dB |
| Belastbarkeit | 20 W Sinus |
| Schalldruck | 90 dB (1 W/1 m) |
| Maße (B × H × T) | 293 × 497 × 145 mm |
| Gewicht | 5,8 kg |
Der Panasonic SA-30 ist mehr als eine Rarität: Weltweit sind drei Exemplare mit dem Namen Panasonic bekannt, eines in Japan als Totalschaden, eines in Osteuropa als Restaurierungsobjekt und das hier gezeigte in hervorragendem Zustand. 1961 lieferte Luxman das Chassis des SQ-5B samt Netzteil als Bausatz an Matsushita; die Ausgangsübertrager stammen von Panasonic, und der SA-30 hat zehn statt neun Röhren, die zehnte ist der Gleichrichter 5AR4. Luxman wählte bewusst das auslaufende SQ-5B-Chassis und nicht das des SQ-65, damit der Panasonic dem eigenen Programm nicht ähnlich sah.
Die MFB-Funktion kam zusätzlich hinzu, mit Lizenz auf das Luxman-Patent von 1961; sie steckt auch im Receiver SA-52. Ab 1962 hieß das Gerät National SA-30, weil Matsushita Ende 1961 den Markennamen wechselte; wann die Produktion endete, ist nicht überliefert. Der Wert der Kombination liegt in den MFB-Lautsprechern EASB-8M2, einer Eigenentwicklung von Matsushita, mutmaßlich das letzte existierende Paar: geschlossenes Gehäuse, elektrodynamische Gegenkopplung und für die Größe ein verzerrungsfreier Tiefbass bis 25 Hz. Wie MFB arbeitet, steht auf der Seite Motional Feedback.
Röhren-Stereoreceiver UKW/MW/KW mit Motional Feedback · 1966–1969
National SA-52 (SA-52H)
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Innen: 18 Röhren, 12 Dioden -
Netz- und Ausgangsübertrager mit Röhren -
Front links -
Front rechts -
Abstimmanzeige -
Front im Detail: MFB-Regler und Bassregler -
National-Werbung für den SA-52H mit Motional Feedback -
SA-52, Foto der bisherigen Seite
| Leistung | 2 × 20 W Sinus · 2 × 30 W Musik |
|---|---|
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ± 0,5 dB |
| Eingänge | Phono MM 3,5 mV/33 kΩ · Phono Kristall 14 mV/133 kΩ · AUX, Tape 80 mV/500 kΩ |
| Lautsprecher | 4, 8, 16, 32 Ω regelbar · MFB-Ausgang 8 Ω |
| Röhren | 18 Röhren, 12 Dioden: ECC81, 3 × ECC82, 4 × ECC83, 4 × EL84, 2 × 6AU6, 6BE6, 2 × 6BA6, 6AB9 |
| Maße (B × H × T) | 470 × 160 × 330 mm |
| Gewicht | 15 kg |
| Vertrieb 1966 | Transonic, Hamburg |
| Neupreis 1966 | 979 DM mit Holzgehäuse |
| UKW-Empfindlichkeit | 5,0 µV (IHF, 300 Ω) |
|---|---|
| Trennschärfe | 85 dB (1 kHz) · Selektivität 80 dB |
| Klirrfaktor mono | 0,15 % |
| Kanaltrennung | 35 dB |
| Frequenzgang | 20–18.000 Hz +0,2/−0,8 dB |
| AM-Unterdrückung / ZF-Dämpfung / Spiegelfrequenz | 65 dB / 95 dB / 95 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 75 dB mono · 73 dB stereo |
| Kurzwelle | 30 µV |
| Mittelwelle | 20 µV · Selektivität 30 dB · Störabstand 50 dB · Klirr 0,3 % |
Der SA-52 ist eines der wenigen Röhrengeräte, die in der Geschichte von National, Panasonic und Technics entstanden, und anders als der SA-30 eine Eigenentwicklung. 1966 war das Spitzenklasse: Motional Feedback, ein Frequenzgang mit nur ± 0,5 dB Abweichung, 18 Röhren mit vier EL84 in der Endstufe, UKW, MW und Kurzwelle. Technisch war er den Receivern von Scott und Fisher überlegen und kostete mit 979 DM die Hälfte.
Das gezeigte Gerät gehört Jürgen Gathmann und ist Zustand 1; sein Wert liegt oberhalb von 1.000 Euro. Die Lautsprecherimpedanz lässt sich von 4 bis 32 Ω einstellen, der MFB-Ausgang ist für die National-MFB-Boxen gedacht. Wer einen SA-52 findet, kauft ein Stück Firmengeschichte, das es kaum ein zweites Mal gibt.
Röhrenklang ohne Ersatzteilsuche: Aktuelle Röhrenverstärker in der Kaufberatung ›
Bandmaschinen und Kassettendecks 1976–1980 · 3 Modelle
Technics baute Tonbandgeräte für den Profibereich: Die RS-1500US ist das bekannteste, das zweiteilige Kassettendeck RS-9900US das aufwendigste. Zur RS-1500US und zur RS-858D hat das Archiv nur Fotos.
Spulenbandmaschine
Technics RS-1500US
| Im Archiv | nur dieses Foto und der Modellname |
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Daten zur RS-1500US liegen uns nicht vor. Du hast Prospekt oder Anleitung? Schreib uns.
Die RS-1500US ist die bekannteste Technics-Bandmaschine, auf der bisherigen Seite aber nur mit diesem Foto vertreten. Daten tragen wir nach, sobald ein Prospekt vorliegt.
Bandgerät
Technics RS-858D US
| Im Archiv | nur dieses Foto und der Modellname |
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Daten zur RS-858D liegen uns nicht vor. Du hast Prospekt oder Anleitung? Schreib uns.
Die RS-858D US stand auf der bisherigen Seite nur mit Foto. Wer das Gerät besitzt, hilft uns mit Daten und Fotos.
Kassettendeck, zweiteilig · 3 Motoren, 3 Köpfe · 1976–1980
Technics RS-9900US
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Verstärkereinheit von vorn Foto: B. Warlitz -
Verstärkereinheit im Detail: Schieberegler und Schalter Foto: B. Warlitz -
Verstärkereinheit: Aussteuerungsinstrumente und Pegelregler Foto: B. Warlitz -
Laufwerk von vorn Foto: B. Warlitz -
Laufwerk mit eingelegter Kassette Foto: B. Warlitz -
Laufwerk im Detail: Typenschild und Tasten Foto: B. Warlitz
| Laufwerk | 3 Motoren, kollektorloser DC-Antrieb, vollelektronische Logiksteuerung |
|---|---|
| Spuren | 4 Spur / 2 Kanal Stereo |
| Köpfe | 3: Löschkopf, Aufnahme, Wiedergabe |
| Bandgeschwindigkeit | 4,75 cm/s |
| Gleichlaufschwankungen | 0,04 % |
| Frequenzgang | Chrom 20–20.000 Hz · Normal 20–18.000 Hz |
| Signalrauschabstand | 57 dB ohne · 67 dB mit Dolby B |
| Eingangsempfindlichkeit | 60 mV/150 kΩ |
| Besonderheiten | Prüfoszillator für Azimut, Signaloszillator 400 Hz und 8 kHz, geregelter Schnelllauf |
| Fernbedienung | Technics RP-9690 |
| Maße (B × H × T) | Laufwerk 483 × 193 × 375 mm · Verstärker 473 × 193 × 375 mm |
| Gewicht | Laufwerk 15 kg · Verstärker 9 kg |
Das RS-9900US wurde von 1976 bis 1980 gebaut und ist ein Kassettendeck der Spitzenklasse, tauglich für den semiprofessionellen Einsatz: Laufwerk und Verstärkereinheit sitzen in zwei getrennten Gehäusen, der schnelle Vor- und Rücklauf wird über einen Geschwindigkeitsregler gesteuert, ein Prüfoszillator stellt den Azimut ein, Signaloszillatoren liefern 400 Hz und 8 kHz. Die Funktionstasten arbeiten vollelektronisch.
Mit 24 kg für ein Kassettendeck und 48 cm Breite pro Gehäuse braucht das RS-9900 ein Rack. Die Fotos stammen von B. Warlitz.
CD-Player und Anlagen 1986–1998 · 2 Modelle
Der SL-P1200 trägt die Zahl des Studio-Plattenspielers nicht zufällig: ein Profi-CD-Player mit Pitch-Regler und Jog-Shuttle, acht Jahre lang gebaut. Die Minianlage SC-HD51 von 1998 ist das jüngste Gerät dieser Seite.
Studio-CD-Player · 1986–1994
Technics SL-P1200
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Von schräg -
Mit Bedienungsanleitung -
Lade und Tastenfeld -
Tastenfeld, Jog-Shuttle und Pitch-Regler -
Von schräg vorn, zweite Ansicht -
Display mit großen Ziffern und Zehntelsekunden -
Pitch-Regler und Jog-Shuttle -
Display mit Titelanzeige und Suchtasten -
Von schräg vorn, Laufwerksklappe geöffnet -
Geöffnete Lade mit CD -
Laufwerk mit Spindel, Lade geöffnet -
Rückseite: Line Out, Wired Remote und Subcode -
SL-P1200, Foto der bisherigen Seite
| Frequenzgang | 4–20.000 Hz ± 0,1 dB |
|---|---|
| Ausgangsspannung | 2 V (max.) |
| Klirrfaktor | 0,0025 % (max.) |
| Dynamikbereich | 96 dB |
| Kanaltrennung | 106 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 110 dB |
| Gleichlaufschwankungen | nicht messbar |
| Abtastfrequenz | 44,1 kHz |
| Ausstattung | Pitch ± 8 % (Flachbahnregler), 20-Titel-Programm, Twin Class AA, getrennte Netzteile digital/analog, Fernbedienung, kein Digitalausgang |
| Netz | 120 V 50/60 Hz oder 240 V |
| Leistungsaufnahme | 32 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 430 × 168 × 379 mm |
| Gewicht | 14,5 kg |
| Neupreis | 3.998 DM |
Der SL-P1200 lief ungewöhnlich lange, von 1986 bis 1994, als professioneller Studio-CD-Spieler der Spitzenklasse. Die Konstruktion ist kompromisslos: ein dreischichtiger Sockel aus Gummi, Metall und Spezialkunststoff gegen Resonanzen, getrennte Stromversorgung für Digital- und Analogteil, Twin-Class-AA-Schaltung, Pitch ± 8 % über Flachbahnregler, Jog-Shuttle, 20-Titel-Programm und Fernbedienung. Das Display zeigt große Ziffern und Zehntelsekunden.
Einen Digitalausgang gibt es nicht; der eingebaute Wandler war das Argument gegen jeden externen. Die Zahl 1200 lehnt sich an den Studio-Plattenspieler SL-1200 an. 14,5 kg, 3.998 DM, heute kaum noch zu finden.
Minianlage · Verstärker, Tuner-Vorverstärker, CD, Kassette, Lautsprecher · 1998
Technics SC-HD51
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Tuner, CD-Player und Kassettendeck übereinander -
Tuner und CD-Player, zweite Ansicht -
Lautsprecher SB-HD51 mit Fernbedienung -
Systemfernbedienung -
Tuner ST-HD51 mit RDS-Display, darunter der CD-Player -
Verstärker HD51 mit großem Lautstärkeregler -
Lautsprecher SB-HD51 ohne Abdeckung: Hoch- und Tieftöner -
SC-HD51, Foto der bisherigen Seite
| Sinusleistung | 2 × 23 W (DIN, 6 Ω) · 2 × 18 W (IHF, 20–20.000 Hz, 6 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 1 % bei Vollaussteuerung · 0,09 % (1–9 W) |
| Geräuschspannungsabstand | 90 dB |
| Lautsprecher | 4 und 8 Ω |
| Leistungsaufnahme | 90 W (max.) |
| Maße (B × H × T) | 196 × 103 × 255 mm |
| Gewicht | 3,5 kg |
| UKW-Empfindlichkeit | 1,8 µV (IHF) · 1,5 µV (DIN) |
|---|---|
| Tuner | Geräuschspannungsabstand 75 dB · Klirr 1 % (max.) · Kanaltrennung 35 dB |
| Vorverstärker | 50–25.000 Hz ± 0,5 dB · Klirr 0,09 % · Geräuschspannungsabstand 83 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | 250 mV/15 kΩ |
| Maße (B × H × T) | 196 × 67 × 235 mm |
| Gewicht | 1,2 kg |
| Prinzip | 2-Wege-Bassreflex, 6 Ω |
|---|---|
| Tieftöner / Mittelhochtöner | 120 mm / 60 mm |
| Belastbarkeit | 30 W Sinus · 60 W Musik |
| Übergangsfrequenz | 2.500 Hz |
| Frequenzbereich | 55–26.000 Hz |
| Schalldruck | 85 dB (1 W/1 m) |
| Maße (B × H × T) | 190 × 297 × 216 mm |
| Gewicht | 3,6 kg |
Die Minianlage SC-HD51 von 1998 bestand aus Verstärker HD51, Tuner-Vorverstärker ST-HD51, CD-Player SL-HD51, Kassettendeck RS-HD81 und den Lautsprechern SB-HD51, gesteuert über die Systemfernbedienung RAK-CH193WH; das Display des Tuners zeigt die gewählten Funktionen. Mit 2 × 23 W an 6 Ω und 85 dB Wirkungsgrad der Boxen ist das eine Anlage für Schlafzimmer und Küche, verarbeitet aber wie die großen Geräte. Das Datenblatt deckte auch die Schwester SC-HD81 ab.
CD-Sammlung heute abspielen und streamen: Netzwerkplayer in der Kaufberatung ›
Lautsprecher 1961–1980er · 2 Modelle
Die interessantesten Lautsprecher dieser Seite stehen beim Panasonic SA-30: die MFB-Boxen EASB-8M2 mit Daten. Hier stehen die übrigen Modelle der bisherigen Seite, der Hochtöner EAS-10TH1000 und der Fernsehlautsprecher SPT-501.
Lautsprecherchassis
Technics EAS-10TH1000
| Im Archiv | nur dieses Foto und der Modellname |
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Daten zum EAS-10TH1000 liegen uns nicht vor. Du hast ein Datenblatt? Schreib uns.
Das Chassis EAS-10TH1000 stand auf der bisherigen Seite nur mit diesem Foto. Das Kürzel EAS trägt auch der MFB-Lautsprecher EASB-8M2; mehr sagen wir, wenn ein Datenblatt vorliegt.
Zusatzlautsprecher zum Fernseher · ab 1972
Panasonic SPT-501 „Sputnik“ (National SPT-501)
| Einsatz | externe Ergänzung zum Fernseher Panasonic TR-005EU / National TR-005EU „Apollo-Kapsel“ |
|---|---|
| Anschluss | Klinkenstecker am Kopfhörerausgang des Fernsehers |
| Verkauf | ab 1972, auch als National SPT-501 |
Der SPT-501, Spitzname Sputnik, wurde ab 1972 verkauft, auch unter dem Namen National. Er war als externer Lautsprecher zum Fernseher TR-005EU, der „Apollo-Kapsel“, gedacht und wird per Klinkenstecker an dessen Kopfhörerausgang angeschlossen. Ein Designstück der Siebziger, kein HiFi-Lautsprecher; ein Foto fehlt uns noch.
Von den Boxen SB-7000, SB-9500 und SB-E100 haben wir nur Fotos aus der alten Lautsprecher-Übersicht.
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Technics SB-7000 -
Technics SB-9500 -
Technics SB-E100
Technics-Boxen der 80er brauchen Ständer, um auf Ohrhöhe zu kommen; passende Modelle für Regalboxen stehen in unserer Lautsprecherständer-Kaufberatung, neue Regalboxen in der Regallautsprecher-Kaufberatung.
Motional Feedback: Matsushita war vor Philips
MFB, Motional Feedback, gilt als Erfindung von Philips. Das stimmt nicht: Matsushita setzte das Verfahren schon 1961 ein, Philips erst ab 1975. MFB senkt die Verzerrungen kleiner Tieftöner, indem die Abweichung der Membranbewegung im Lautsprecher erfasst, als Steuerspannung an den Verstärker zurückgeführt und dort korrigiert wird. Auf dieser Seite findest du es im Panasonic SA-30 mit den Lautsprechern EASB-8M2 und im Receiver National SA-52; die Technik erklären wir auf der Seite MFB: Motional Feedback.





















































































































































































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