HiFi-KlassikerHerstellerSchweiz / Deutschland
Thorens: TD 160, TD 280, TD 105, Röhrenverstärker PR 15 und die Consequence-Serie mit technischen Daten
5 Thorens-Geräte mit technischen Daten und 51 Fotos: das Subchassis-Laufwerk TD 160, das Einstiegsmodell TD 105 MK II, der TD 280 ohne Subchassis, der Mono-Röhrenverstärker PR 15 von 1961 und die Consequence-Serie von 1996. Dazu die Restaurierung eines TD 105 MK II mit neuer Zarge aus Birke-Multiplex.
- Gegründet
- 1883
- Herkunft
- Sainte-Croix, Schweiz
- Fertigung ab 1966
- Lahr, Schwarzwald
- Auf dieser Seite
- 5 Modelle
Firmengeschichte kompakt
1883 gründete Hermann Thorens in Sainte-Croix im Kanton Waadt einen Familienbetrieb für Spieldosen und Musikwerke. 1903 kamen Edison-Phonographen dazu, 1906 Horngrammophone für Schellackplatten, 1927 wurde die Firma eine Aktiengesellschaft. Den Weg zum HiFi-Laufwerk ebnete Edouard Thorens, den der Nachbar Paillard 1937 als Ingenieur einstellte; der TD 124 von 1957 machte den Namen bei Tonstudios und Sammlern bekannt. 1962 übernahm Paillard die Thorens S.A., 1965 folgte mit dem TD 150 der erste Thorens mit Subchassis.
Ab dem 1. Juli 1966 entstanden die Plattenspieler in Deutschland: Die Thorens-Franz AG fertigte sie unter Lizenz von Paillard im Gerätewerk Lahr im Schwarzwald, zusammen mit EMT Wilhelm Franz, der Vertrieb zog von Sainte-Croix nach Wettingen. 1968 löste der TD 125 den TD 124 ab, 1972 kam der TD 160, 1976 der TD 126, ab 1977 das Einstiegsmodell TD 105. 1984 folgte der TD 320 mit blattgefedertem Subchassis, im selben Zeitraum der TD 280 ohne Subchassis, Ende der Achtziger TD 2001 und TD 3001. 1996 kam die Consequence-Serie mit Mini-Komponenten. 1999 meldete die Thorens Audio Vertriebs-GmbH Insolvenz an, 2003 kehrte der Name mit der 800er-Serie zurück. Seit dem 1. Mai 2018 führt Gunter Kürten die Firma, die Thorens GmbH sitzt heute in Bergisch Gladbach.
- 1883Gründung durch Hermann Thorens in Sainte-Croix: Spieldosen, ab 1903 Phonographen, ab 1906 Grammophone
- 1957TD 124, das Laufwerk für Studios und Sammler
- 1965TD 150, der erste Thorens mit Subchassis
- 1966Thorens-Franz AG: Fertigung im Gerätewerk Lahr unter Paillard-Lizenz, mit EMT
- 1972TD 160 löst den TD 150 ab und bleibt fast 30 Jahre im Programm
- 1977TD 105 als Einstiegsmodell mit Tonarm Isotrack TP 22
- 1985TD 280 ohne Subchassis, 1984 der TD 320 mit Blattfedern
- 1996Consequence-Serie: Mini-Komponenten, jede über 1.000 DM
- 1999Insolvenz der Thorens Audio Vertriebs-GmbH; 2003 Neustart mit der 800er-Serie
- 2018Gunter Kürten übernimmt, Sitz Bergisch Gladbach
Plattenspieler 1972–1990er · 3 Modelle
Seit dem TD 150 von 1965 hängen Teller und Tonarm bei den großen Thorens an einem federnd gelagerten Subchassis, das Trittschall und Motorvibrationen vom Gehäuse trennt. Der TD 160 folgt diesem Prinzip, der TD 280 ersetzt es durch dämpfende Füße; beim TD 105 MK II geht es um den leichten Tonarm und um die Zarge. Alle drei laufen mit Riemen.
Plattenspieler, Riemenantrieb, Subchassis, manuell · 1972–1976 · MK II 1976–1984
Thorens TD 160 und TD 160 MK II
Nachfolger des TD 150, Technik aus dem TD 125 MK II
- TD 160
- TD 160 MK II
- TD 160 S MK IV
- TD 160 S MK V
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TD 160 MK I: das erste Modell mit weißer Schleiflackzarge, Tonarm TP 16 und Headshell TP 60. -
TD 160 mit Tonarm TP 16, zweite Ansicht. -
Unter dem Teller: das kegelgefederte Subchassis trägt Innenteller und Tonarm. -
TD 160 MK II in einer Eigenbauzarge mit Decca-Tonarm. -
MK II ohne Teller: Subchassis-Platte und Innenteller. -
Innenteller und Tellerlager. -
Eigenbauzarge von schräg oben. -
Drehzahlschalter mit Schriftzug TD 160 MK II. -
Mit Tellermatte und Decca-Tonarm. -
Drehzahlschalter 33/45, mechanisch umgeschaltet.
| Antrieb | Riemen, 16-Pol-Synchronmotor · Regelung über die Netzfrequenz |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 UpM, mechanisch umgeschaltet |
| Plattenteller | 300 mm, Zinkspritzguss |
| Gleichlaufschwankung | 0,06 % |
| Geräuschspannungsabstand | über 65 dB |
| Tonarm | TP 16, mittelschwer, Aluminium · Headshell TP 60 |
| Effektive Länge | 230 mm |
| Spurfehlwinkel | 0,18° |
| Tonabnehmer | 4–12 g · Auflagekraft 0–3 g |
| Subchassis | kegelgefedert, Teller und Arm entkoppelt |
| Maße (B × H × T) | 442 × 150 × 358 mm |
| Gewicht | 8,5 kg |
| Bauzeit | 1972–1976 · MK II 1976–1984 · S MK IV und S MK V bis in die 1990er |
Den Neupreis des TD 160 haben wir nicht. Du hast eine Thorens-Preisliste aus den Siebzigern? Schreib uns.
Der TD 160 kam 1972 als Nachfolger des TD 150 und blieb fast dreißig Jahre im Programm. Motor, Teller und Tonarm stammen aus dem TD 125 MK II, nur schaltet der TD 160 die Drehzahl mechanisch um und hält sie über die Netzfrequenz statt mit Elektronik. Das kegelgefederte Subchassis und die dämpfende Tellermatte hat Thorens gegenüber dem TD 150 weiter verbessert. Genau dieses Subchassis entscheidet, ob ein TD 160 gut klingt: Sauber justiert, mit frei schwingendem Innenteller und Riemen ohne Berührung am Ausschnitt, spielt er auf dem Niveau des TD 125. Steht es schief, rumpelt und eiert er, und der Besitzer schimpft auf den Plattenspieler statt auf die drei Federn.
Viele Besitzer haben den TP 16 gegen einen SME 3009 getauscht, dafür ist das Laufwerk wie geschaffen; die Daten beider Arme stehen in unserer Tonarm-Tabelle. Beim Kauf suche ich die frühen Geräte: Ihr Tellerlager hat ein Drucklager mit Kugel, die späteren Generationen bekamen einen konischen Dorn. Der MK II lief von 1976 bis 1984, danach kamen die S-Versionen MK IV und MK V mit dem Tonarm TP 90 aus dem TD 320, im MK IV auch mit dem TP 16 MK IV. Ein TD 160 mit originaler weißer Schleiflackzarge wie auf dem ersten Foto ist heute die seltene Variante.
Im Vintage-Ratgeber: TD 160 neben TD 166 und TD 318 Kleiner Bruder: TD 105 MK II
Plattenspieler, Riemenantrieb, Einstiegsmodell · ab 1977
Thorens TD 105 MK II: Einstiegsmodell und Restaurierung
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TD 105 MK II nach der Restaurierung, noch ohne Haube, mit Sony XL-MC1. -
Zarge: Birke-Multiplex, 21 Lagen, 30 mm, sechsfach gewachst und poliert. -
Detail: die sichtbaren Multiplex-Lagen der Zarge und das Typenschild TD 105 MK II. -
Sony XL-MC1: MC-System im Isotrack TP 22, Neupreis 230 US-Dollar. -
Fertig: die Haube stammt vom Technics 1210, das Netzteil bekam einen Netzfilter.
| Stellung | Einstiegsmodell ab 1977 |
|---|---|
| Antrieb | Riemen |
| Tonarm | Isotrack TP 22, sehr geringe Masse |
| Tonabnehmer | für Systeme mit hoher Nadelnachgiebigkeit |
| Zarge | Serie: Kunststoff · hier: Birke-Multiplex 30 mm, Boden MDF 12 mm |
| Umbau | Haube vom Technics 1210 · Netzfilter im Netzteil · System Sony XL-MC1 |
Gleichlauf, Rumpelabstand und Neupreis des TD 105 tragen wir nach, sobald ein Prospekt vorliegt. Du hast einen? Schreib uns.
Gegen den TD 105 haben viele Thorens-Fans Vorurteile. Er war ab 1977 das Einstiegsmodell, und die serienmäßige Kunststoffzarge sieht nach nichts aus. Dem Laufwerk wird sie nicht gerecht: Verarbeitung und Ausstattung sind Thorens-Niveau, in den Tests der Zeit ließ der kleine Thorens teurere Konkurrenten hinter sich, und der Tonarm Isotrack TP 22 hat so wenig Masse, dass du Spitzensysteme mit hoher Nadelnachgiebigkeit montieren kannst. Ich empfehle den Kauf ohne Einschränkung, und wer die Zarge nicht erträgt, baut sich eine.
So ist das Gerät auf den Fotos entstanden: Die Kunststoffzarge wich einer aus 21-lagigem Birke-Multiplex, 30 mm stark, sechsfach gewachst und poliert, mit einem Boden aus 12 mm MDF und zusätzlichen Verstrebungen im Randbereich. Diese Zarge schwingt nicht mehr mit. Die Haube stammt vom Technics 1210, das Netzteil bekam einen Netzfilter. Als Tonabnehmer läuft ein Sony XL-MC1, ein MC-System der Spitzenklasse mit 230 US-Dollar Neupreis, für das es noch Originalnadeln gibt: sehr räumliche Abbildung, kräftiger Bass, klare Höhen.
Plattenspieler, Riemenantrieb, ohne Subchassis, manuell mit Endabschaltung · ab 1985 · Exclusiv ab 1988
Thorens TD 280
- TD 280
- TD 280 Exclusiv
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Thorens TD 280: ohne Subchassis, dafür schwingungsdämpfende Füße und externes Netzteil. -
TD 280 von rechts. -
Von oben, daneben das externe Netzteil. -
Mit geschlossener Haube. -
Tonarm TP 28 ES mit System. -
Tonarmbasis mit Antiskating-Rad. -
Gegengewicht des TP 28 ES. -
Rückseite mit Cinch-Kabel und Buchse für das Netzteil. -
Fuß: hier dämpft der TD 280 statt mit Subchassis.
| Antrieb | Riemen, 24-Pol-Motor · optoelektronische Endabschaltung |
|---|---|
| Drehzahlen | 33⅓ und 45 UpM, elektronisch umgeschaltet |
| Plattenteller | 300 mm, Aludruckguss |
| Gleichlaufschwankung | 0,045 % |
| Geräuschspannungsabstand | über 70 dB |
| Hochlaufzeit | 1,5 s |
| Tonarm | TP 28 ES, leicht, gerade, Aluminium |
| Effektive Länge | 232 mm · Überhang 16 mm · Kröpfung 23° |
| Tonabnehmer | 4–12 g · Auflagekraft 0–3 g |
| Netzteil | extern, 16 V / 900 mA |
| Aufstellung | schwingungsdämpfende Füße statt Subchassis |
| Maße (B × H × T) | 440 × 135 × 355 mm |
| Gewicht | 7,5 kg |
| Bauzeit | ab 1985, fünfmal überarbeitet · Exclusiv ab 1988 |
Den Neupreis des TD 280 haben wir nicht. Du hast eine Thorens-Preisliste von 1985 bis 1990? Schreib uns.
Den TD 280 verkaufte Thorens ab 1985 als preiswerte Alternative zu den 300er-Modellen und überarbeitete ihn im Laufe der Jahre fünfmal. Das Subchassis der größeren Thorens fehlt, stattdessen dämpfen Füße den Trittschall, und das Netzteil mit 16 V sitzt außen; Drehzahlumschaltung und Endabschaltung arbeiten elektronisch. Verarbeitung und der Tonarm TP 28 ES sind trotzdem Thorens-Qualität, und mit 0,045 % Gleichlaufschwankung und über 70 dB Rumpelabstand misst er besser als der TD 160. Ab 1988 gab es den TD 280 Exclusiv mit einer Zarge aus wählbaren Edelhölzern.
Lass dich vom schlichten Aussehen nicht täuschen: Wer gute Wiedergabe will und auf Schauwert verzichten kann, bekommt mit dem TD 280 viel Thorens für wenig Geld. Ein TD 280 mit AKG P8 ES ging über unser Archiv für 150 Euro weg, und mehr als das Doppelte ist er heute nicht wert. Prüf beim Kauf, ob das externe Netzteil dabei ist; ohne läuft nichts, und das Original ist schwer zu ersetzen.
Im Vintage-Ratgeber mit Gebrauchtpreis Mit Subchassis: TD 160
Ein Thorens braucht einen Verstärker mit Phono-Eingang: HiFi-Receiver mit Phono im Test ›
Röhrenverstärker 1961 · 1 Modell
Mono-Röhrenvollverstärker · ab 1961
Thorens PR 15
zeitgleich mit den Plattenspielern TD 184 und TD 134, Thorens SA, Sainte-Croix
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Thorens PR 15: 15 W Mono, zwei davon ergeben eine Stereoanlage. Foto: M. Sowa -
Front links: Eingangswahl Radio, Micro, PU, Bande. Foto: M. Sowa -
Front rechts: Bässe, Höhen und Lautstärke, französisch beschriftet. Foto: M. Sowa -
Zwei PR 15 nebeneinander: so wird daraus Stereo. Foto: M. Sowa -
Lochblechdeckel über den Röhren. Foto: M. Sowa -
Zwei PR 15 gestapelt. Foto: M. Sowa -
Stapel von der Seite. Foto: M. Sowa -
Fronten der beiden Geräte. Foto: M. Sowa -
Rückseiten: Eingänge und Lautsprecheranschlüsse. Foto: M. Sowa -
Rückseite, Detail: Netzspannung 110 bis 250 V, Eingänge PU Hi, PU Bi, Radio, Micro, Bande, Ausgang 4/16 Ω. Foto: M. Sowa -
Innen: Röhren und Übertrager. Foto: M. Sowa -
Schaltplan des PR 15. Foto: M. Sowa
| Prinzip | Mono-Vollverstärker mit Röhren |
|---|---|
| Ausgangsleistung | 15 W |
| Eingänge | 2 × Phono (PU Hi, PU Bi) · Mikrofon · Tuner · Tape |
| Lautsprecher | 4 Ω oder 16 Ω |
| Stereo | mit zwei PR 15 als Doppel-Mono |
| Maße (B × H × T) | 310 × 110 × 220 mm |
| Gewicht | 6,8 kg |
| Bauzeit | ab 1961 |
Röhrenbestückung, Klirrfaktor und Neupreis des PR 15 fehlen uns. Du hast einen Prospekt oder eine Preisliste von Thorens aus den frühen Sechzigern? Schreib uns.
Dass Thorens auch Verstärker gebaut hat, wissen wenige. Der PR 15 kam 1961 aus Sainte-Croix, zeitgleich mit den Plattenspielern TD 184 und TD 134: ein Mono-Vollverstärker mit Röhren, 15 W, 6,8 kg, kompakt mit 310 mm Breite. Die Eingänge verraten die Zeit: zwei Phono-Eingänge für Systeme mit hohem und niedrigem Pegel (PU Hi und PU Bi), dazu Mikrofon, Tuner und Tape. Lautsprecher schließt du mit 4 oder 16 Ω an. Für Stereo brauchst du zwei Geräte und betreibst sie als Doppel-Mono, so wie es 1961 beim Übergang von Mono auf Stereo üblich war.
Ein PR 15 ist ein Sammlerstück für Thorens-Komplettisten, ein Paar ist eine kleine Röhrenanlage mit Geschichte. Der Schaltplan auf dem letzten Foto hilft bei der Überholung; nach sechs Jahrzehnten sind Koppel- und Netzteilkondensatoren fällig, bevor du Röhren beurteilst. Was in den Fassungen steckt, kannst du uns gern sagen, das Archiv hat die Bestückung nie festgehalten.
Röhrenklang mit Garantie heute: Röhrenverstärker im Test ›
Consequence-Serie ab 1996 · 1 Modell
Mini-Komponenten, 210 mm breit · ab 1996
Thorens Consequence: TTP 2000F, TTA 2000, TMA 2000, TIA 2000, TCD 2000, TDA 2000, TNF 2000
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Thorens Consequence: frei kombinierbare Komponenten, 210 mm breit, überdimensionierte Ringkerntrafos. -
TTP 2000F: Vorverstärker mit MM- und MC-Eingang, Kapazität in vier Stufen wählbar. -
TTP 2000F, Front mit goldfarbenen Knöpfen. -
TTA 2000: Endstufe, 2 × 60 W an 4 Ω, die ersten 10 W in Class A. -
TTA 2000, Frontdetail. -
TCD 2000: Toplader mit Klappdeckel, Klirrfaktor 0,0017 %. -
TMA 2000: Mono-Endstufe, 240 W an 4 Ω. -
TIA 2000: Vollverstärker in voller Breite, 2 × 72 W an 4 Ω. -
TDA 2000: D/A-Wandler mit zwei Bitstream-Wandlern. -
TNF 2000: Netzfilter, rund 800 DM, das einzige Gerät der Serie unter 1.000 DM. -
TFB 2200: Systemfernbedienung. -
Katalog „Komponenten 96/97“ zur Consequence-Serie.
| Eingänge | Phono MM 2,7–10 mV / 47 kΩ, 47 / 100 / 150 / 200 pF Phono MC 180 µV–7,7 mV / 100 Ω CD, AUX, Tape, Tuner 150 mV–10 V / 38 kΩ |
|---|---|
| Frequenzgang | 10–50.000 Hz −1 dB |
| Ausgangsspannung | 12,5 V max. |
| Klirrfaktor | 0,005 % |
| Fremdspannungsabstand | über 90 dB |
| Maße (B × H × T) | 210 × 86 × 340 mm |
| Gewicht | 4,5 kg |
| Sinusleistung | 2 × 60 W an 4 Ω davon 2 × 10 W Class A 2 × 35 W an 8 Ω davon 2 × 5,5 W Class A |
|---|---|
| Frequenzgang | 10–150.000 Hz −0,5 dB |
| Empfindlichkeit | 1 V / 30 kΩ |
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Fremdspannungsabstand | 107 dB |
| Maße (B × H × T) | 210 × 86 × 340 mm |
| Gewicht | 7,5 kg |
| Sinusleistung | 240 W an 4 Ω · 190 W an 8 Ω |
|---|---|
| Frequenzgang | 10–100.000 Hz −0,5 dB |
| Empfindlichkeit | 0,7 V / 30 kΩ |
| Klirrfaktor | 0,06 % |
| Geräuschspannungsabstand | 85 dB |
| Dämpfungsfaktor | 120 |
| Maße (B × H × T) | 210 × 86 × 340 mm |
| Gewicht | 7,5 kg |
| Sinusleistung | 2 × 72 W an 4 Ω |
|---|---|
| Eingänge | Phono MM 2,2–10 mV / 47 kΩ, 100 pF · Phono MC als Zubehör CD, AUX, Tape, Tuner 150 mV–3 V / 40 kΩ |
| Dämpfungsfaktor | 140 |
| Klirrfaktor | 0,01 % |
| Geräuschspannungsabstand | über 80 dB |
| Maße (B × H × T) | 430 × 86 × 340 mm |
| Gewicht | 10 kg |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±0,2 dB |
|---|---|
| Ausgangsspannung | 1 V max. |
| Klirrfaktor | 0,0017 % |
| Geräuschspannungsabstand | 110 dB |
| Maße (B × H × T) | 210 × 86 × 340 mm |
| Gewicht | 5,5 kg |
| Wandler | 2 × Bitstream, 21 Bit, 1-Bit-Quantisierung |
|---|---|
| Ausgangsspannung | 2 V / 100 Ω |
| Klirrfaktor | 0,0009 % |
| Fremdspannungsabstand | 111 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 113 dB |
| Frequenzgang | 5–20.000 Hz |
| Maße (B × H × T) | 200 × 86 × 340 mm |
| Gewicht | 4,8 kg |
| Zusatzfunktion | Phono-Netzteil 8 und 16 V, 700 mA |
|---|---|
| Maße (B × H × T) | 210 × 86 × 340 mm |
| Gewicht | 5 kg |
| Neupreis | rund 800 DM alle anderen Komponenten über 1.000 DM |
Die Consequence-Serie baute Thorens ab 1996: Mini-Komponenten mit 210 mm Breite und 86 mm Höhe, die du nach Geschmack zusammenstellst, vom Vorverstärker TTP 2000F über die Stereo-Endstufe TTA 2000 und die Mono-Endstufe TMA 2000 bis zu CD-Player TCD 2000, D/A-Wandler TDA 2000, RDS-Tuner TRT 2000 und dem Netzfilter TNF 2000, der zugleich das Phono-Netzteil liefert. Der Vollverstärker TIA 2000 ist mit 430 mm das einzige Gerät in voller Breite. Die Bauteile sind vom Feinsten, die Ringkerntrafos überdimensioniert, die Verarbeitung tadellos; der TTA 2000 liefert die ersten 10 W je Kanal in Class A, der Wandler kommt auf 113 dB Geräuschspannungsabstand.
Gekauft haben die Serie wenige, weil jede Komponente über 1.000 DM kostete; einzig der Netzfilter lag mit rund 800 DM darunter. Heute sind alle Consequence-Geräte Raritäten. Wer eine komplette Kette findet, hat eine Anlage, die klanglich in die Spitzenklasse gehört und auf einem Sideboard Platz hat; wer nur ein Einzelgerät sieht, nimmt den TTP 2000F oder den TIA 2000, beide haben einen vollwertigen Phono-Eingang für einen TD 160 oder TD 280.
Kompakte Komponenten heute: Kompaktanlagen im Test ›
Weitere Thorens im Archiv: TD 166 MK II, TD 318 MK II, TD 2001
Von drei weiteren Laufwerken hat das Archiv nur Fotos: dem TD 166 MK II, dem kleinen Bruder des TD 160 mit Subchassis, dem TD 318 MK II aus der 300er-Reihe und dem TD 2001 vom Ende der Achtziger. Die drei stehen mit Einordnung und Gebrauchtpreisen im Ratgeber Vintage-Plattenspieler. Gleichlauf, Rumpelabstand, Tonarm und Neupreis tragen wir nach, wenn uns Prospekte vorliegen; TD 124 und TD 126 fehlen ganz. Du hast Unterlagen oder ein Gerät zum Fotografieren? Schreib uns.
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TD 166 MK II: Subchassis-Laufwerk unterhalb des TD 160. -
TD 318 MK II aus der 300er-Reihe. -
TD 2001, Ende der Achtziger.























































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