Rotel: Vollverstärker RA-1312 und RA-1412, die RX-Receiver, Serie 2000 und Michi mit technischen Daten
46 Rotel-Modelle von 1972 bis 1995 mit technischen Daten, Originalfotos und Neupreisen in DM: die dicken Aluminiumfronten der Siebziger um RA-1312 und RA-1412, die RX-Receiver, die 19-Zoll-Serie 2000 und die Michi-Serie der Neunziger.
- Gegründet
- 1957, Tokio
- Gründer
- Tomoki Tachikawa
- Bekannt für
- RA-1412, Michi
- Auf dieser Seite
- 46 Modelle
Firmengeschichte kompakt
Tomoki Tachikawa, in Taiwan geboren und in Japan mit Handelsfirmen tätig, gründete Rotel 1957 in Tokio. Zeitweise liefen die Geräte auch unter dem Namen Roland. Rotel blieb ein Familienunternehmen: Nach dem Gründer führte sein Sohn Bob Tachikawa die Firma, heute Peter Kao aus derselben Familie. Entwicklung und Vertrieb saßen lange in England, die Entwicklungsabteilung heute in Hongkong. Was Rotel vor 1972 baute, ist kaum dokumentiert; die Geschichte, die Sammler interessiert, beginnt mit dem kleinen RA-211 von 1972 und den Verstärkern und Receivern der Jahre danach.
Mitte der Siebziger baute Rotel Geräte, die man heute als Boliden bezeichnet: dickes Aluminium, massive Knöpfe und Schalter, der RA-1412 mit 22,5 kg, der RX-1603 mit 33 kg. In den jeweiligen Klassen verbaute Rotel durchweg gute Bauteile, deshalb laufen diese Geräte heute meist ohne Reparatur. Anfang der Achtziger änderte sich das Design, gut zu sehen an der RX-x02-Serie: schwarze Fronten statt silberner, weniger Bedienelemente, Bedienkomfort vor Ausstattung. Die 19-Zoll-Serie 2000 mit Class-A-Betrieb bis 5 Watt und die Michi-Serie der frühen Neunziger sind die teuren Ausnahmen in einem Programm, das sonst für sein Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt ist. Für RX-1603 und RA-1412 in sehr gutem Zustand zahlst du heute Sammlerpreise; die RX-x02-Receiver und die kleinen RA-Verstärker bleiben bezahlbar.
- 1957Rotel von Tomoki Tachikawa in Tokio gegründet
- 1972RA-211, der kleine Vollverstärker mit 2 × 12 W DIN, dazu der Tuner RT-222
- 1975RA-1312, RA-913, Tuner RT-1024 und Receiver RX-800; der RA-1412 als Spitzenmodell
- 1978Playmixer RZ-8, Vorverstärker mit Mischpult und Rhythmusgeber
- Anfang 1980erRX-x02-Serie: schwarze Fronten, reduzierte Bedienung
- 1990Plattenspieler RP-855, 1992 „Best Buy“ bei Hi-Fi Choice
- Anfang 1990erMichi-Serie: Endstufe RHB-10 mit 2 × 200 W und Dämpfungsfaktor 550
- 1999Letzte Plattenspieler von Rotel
Vollverstärker und Vorverstärker 1972–1980 · 12 Modelle
Rotels Verstärker der Siebziger erkennst du an Phono-Eingängen mit einstellbarer Empfindlichkeit (2, 4 oder 8 mV) und Abschlussimpedanz, an zwei Tape-Schleifen und, bei den großen Modellen, an auftrennbarer Vor- und Endstufe. DIN-Leistungen gelten an 4 Ohm bei 1 kHz, IHF-Werte an 8 Ohm von 20 bis 20.000 Hz; den Unterschied erklärt der Ratgeber DIN- und IHF-Norm.
Stereo-Vollverstärker · ab 1975
Rotel RA-1412
| Leistung | 2 × 160 W DIN 2 × 110 W IHF |
|---|---|
| Dämpfungsfaktor | 80 ±10 % |
| Klirrfaktor Endstufe | 0,1 % 20–20.000 Hz |
| Übertragungsbereich | 3–100.000 Hz −1 dB |
| Klirrfaktor Vorverstärker | 0,08 % 20–20.000 Hz |
| Frequenzgang Vorverstärker | 3–50.000 Hz ±1 dB |
| Eingänge | Phono 1 + 2: 2/4/8 mV, 25/50/100 kΩ einstellbar; RIAA ±0,2 dB |
| Fremdspannungsabstand | Phono über 80 dB, Tape über 95 dB |
| Lautsprecher | 4–16 Ω |
| Maße (B × H × T) | 540 × 180 × 430 mm |
| Gewicht | 22,5 kg |
| Neupreis | 2.000 DM |
Der RA-1412 ist der große Rotel-Verstärker der Siebziger: 2 × 160 Watt DIN, Dämpfungsfaktor 80, Phono-Stufe mit über 80 dB Fremdspannungsabstand und RIAA-Abweichung von 0,2 dB. Die Phono-Eingänge lassen sich in Empfindlichkeit und Abschlussimpedanz dreistufig anpassen, das war damals ein Merkmal der Oberklasse. 540 mm Breite und 22,5 kg brauchen ein stabiles Rack.
Für den RA-1412 in sehr gutem Zustand zahlst du heute Sammlerpreise. Mit dieser Reserve treibt er jede Standbox, und die dicke Aluminiumfront sieht nach 50 Jahren noch aus wie neu. Die Bedienungsanleitung in Deutsch, Englisch und Französisch lag dem Archiv bei; wir ergänzen sie, sobald das PDF wieder vorliegt.
Stereo-Vollverstärker · 1975–1979
Rotel RA-1312
-
RA-1312 (unten) mit dem Tuner RT-1024: 2 × 110 W IHF an 8 Ω, drei Lautsprecherpaare, mischbarer Mikrofoneingang. -
RA-1312 von schräg vorn, 485 mm breit. -
Front links: Leistungsanzeigen in Watt, Bass- und Höhenregler, Tiefenfilter. -
Front im Detail: Lautstärke, Betriebsart, Tape-Monitor und Eingangswahl. -
Front im Detail: Leistungsanzeigen in Watt, Klangregler mit wählbaren Eckfrequenzen und Filter. 17,5 kg, Neupreis 1978 1.648 DM. -
Aus dem Archiv: zwei Paare aus RA-1312 und Rotel-Tuner, jeweils übereinander.
| Leistung | 2 × 110 W IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz 2 × 160 W DIN, 4 Ω, 1 kHz |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,05 % 20–20.000 Hz |
| Frequenzgang | 5–50.000 Hz +0,5/−1 dB |
| Leistungsbandbreite | 5–100.000 Hz |
| Dämpfungsfaktor | 70 8 Ω, 20–20.000 Hz |
| Eingänge | Phono 1 + 2 MM: 2/4/8 mV, 30/50/100 kΩ; RIAA ±0,2 dB 30–15.000 Hz AUX 1 + 2, Tape 1 + 2: 150 mV/50 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono MM 75 dB IHF-A AUX 95 dB |
| Ausstattung | 3 Lautsprecherpaare, Mikrofon mischbar, 2 × Kopfhörer, wählbare Eckfrequenzen, Vor- und Endstufe auftrennbar |
| Leistungsaufnahme | 1.000 W max. |
| Maße (B × H × T) | 485 × 180 × 405 mm |
| Gewicht | 17,5 kg |
| Neupreis 1978 | 1.648 DM |
Der RA-1312 war ab 1975 neben dem RA-1412 Rotels Spitzenverstärker: 2 × 110 Watt IHF an 8 Ohm mit unter 0,05 Prozent Klirr, Dämpfungsfaktor 70, zwei Phono-Eingänge mit wählbarer Empfindlichkeit und 95 dB Fremdspannungsabstand an den Hochpegeleingängen. Drei Lautsprecherpaare, ein mischbarer Mikrofoneingang, zwei Tape-Schleifen, zwei AUX und zwei Kopfhörerbuchsen machen ihn zur Schaltzentrale einer großen Anlage; Vor- und Endstufe lassen sich trennen. Mit 1.000 Watt Leistungsaufnahme bei Volllast ist er ein Gerät, das eine eigene Steckdose verdient.
Als Partner baute Rotel die Tuner RT-1024 und RT-1025. Beim Kauf achtest du auf die massive Aluminiumfront, die Kratzer schlecht verzeiht, und auf die Lautsprecherschalter, die bei drei Paaren viel zu tun hatten. Der Neupreis 1978 lag bei 1.648 DM.
Passende Tuner RT-1024 und RT-1025 Playmixer RZ-8 aus derselben Anlage
Stereo-Vollverstärker · 1975–1979
Rotel RA-913
Passender Tuner: RT-925
| Leistung | 2 × 60 W IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz 2 × 80 W DIN, 4 Ω, 1 kHz |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,06 % 1 W 0,3 % max. |
| Frequenzgang | 5–70.000 Hz +0,5/−1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 50 8 Ω, 20–20.000 Hz |
| Eingänge | Phono 1 + 2 MM 2 mV/50 kΩ; RIAA ±0,3 dB 30–15.000 Hz AUX, Tuner, Tape 150 mV/50 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono MM 75 dB IHF-A AUX 95 dB |
| Ausstattung | 2 VU-Meter, Klangregelung abschaltbar, kanalgetrennte Pre-Out und Main-In |
| Leistungsaufnahme | 370 W max. |
| Maße (B × H × T) | 480 × 150 × 375 mm |
| Gewicht | 11,5 kg |
| Neupreis 1978 | 998 DM |
Der RA-913 ist der Vollverstärker eine Klasse unter dem RA-1312: 2 × 60 Watt IHF an 8 Ohm, 75 dB Fremdspannungsabstand an Phono, 95 dB an den Hochpegeleingängen, dazu zwei VU-Meter in der massiven Aluminiumfront. Die Klangregelung lässt sich abschalten, Vor- und Endstufe sind kanalgetrennt auftrennbar. Mit 11,5 kg und 998 DM Neupreis war er 1978 der Rotel für Leute, die den Klang des 1312 wollten, aber nicht drei Lautsprecherpaare. Der passende Tuner heißt RT-925.
Stereo-Vollverstärker · Mitte der 1970er
Rotel RA-1212
| Leistung | 2 × 100 W DIN |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,3 % |
| Übertragungsbereich | 5–100.000 Hz |
| Eingänge | Phono 2/4/8 mV, 30/50/100 kΩ einstellbar |
| Fremdspannungsabstand | Phono über 70 dB |
| Maße (B × H × T) | 430 × 140 × 380 mm |
| Gewicht | 13 kg |
| Neupreis | 1.198 DM |
Der RA-1212 ist der stärkste Verstärker der 430 mm breiten Reihe: 2 × 100 Watt DIN, einstellbare Phono-Empfindlichkeit wie bei den großen Modellen, 13 kg. Mit 0,3 Prozent Klirr liegt er deutlich über dem RA-1312, hat aber dessen Leistungsklasse für 1.198 DM statt 1.648 DM. Für Standboxen in einem normalen Wohnzimmer ist er die vernünftige Wahl, der RA-1312 die für große Räume.
Stereo-Vollverstärker · Mitte der 1970er
Rotel RA-812
| Leistung | 2 × 65 W DIN |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,3 % |
| Übertragungsbereich | 5–100.000 Hz |
| Eingänge | Phono 2/4/8 mV, 30/50/100 kΩ einstellbar |
| Fremdspannungsabstand | Phono über 70 dB |
| Maße (B × H × T) | 430 × 140 × 330 mm |
| Gewicht | 10 kg |
| Neupreis | 998 DM |
Der RA-812 ist der mittlere Verstärker der 430-mm-Reihe mit 2 × 65 Watt DIN und der gleichen einstellbaren Phono-Stufe wie der RA-1212. Mit 10 kg und 998 DM war er das Angebot für Regal- und kleine Standboxen. Wer einen RA-812 öffnet, sieht die großzügige Bauweise dieser Jahre: Netztrafo und Kühlkörper, die für mehr Leistung reichen würden.
Stereo-Vollverstärker · Mitte der 1970er
Rotel RA-810
| Leistung | 2 × 60 W DIN 2 × 40 W IHF |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,3 % |
| Übertragungsbereich | 4–75.000 Hz +0/−3 dB |
| Eingänge | Phono 1: 2 mV/100 kΩ Phono 2: 2/4/8 mV, 30/50/100 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono 1 + 2 65 dB, AUX, Tuner, Tape 75 dB |
| Lautsprecher | 4–16 Ω |
| Maße (B × H × T) | 420 × 140 × 304 mm |
| Gewicht | 10 kg |
Der RA-810 ist der Vorgänger des RA-812 mit 2 × 60 Watt DIN beziehungsweise 2 × 40 Watt IHF. Interessant sind die zwei unterschiedlich ausgelegten Phono-Eingänge: Phono 1 fest mit 2 mV an 100 kΩ, Phono 2 dreistufig einstellbar. Mit 65 dB Fremdspannungsabstand an Phono ist er leiser als die späteren Modelle mit 70 dB und mehr; an einem leisen MM-System hörst du das in Pausen.
Stereo-Vollverstärker und Tuner · Mitte der 1970er
Rotel RA-712 und Tuner RT-724
| Leistung | 2 × 55 W DIN |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,4 % |
| Übertragungsbereich | 5–95.000 Hz |
| Eingänge | Phono 2 mV/50 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono über 70 dB |
| Breite, Höhe | 430 × 140 mm |
| Gewicht | 9 kg |
| Neupreis | 698 DM |
Der RA-712 ist der kleine Vollverstärker der 430-mm-Reihe: 2 × 55 Watt DIN, ein Phono-Eingang mit 2 mV, 9 kg, 698 DM. Dazu gehörte der Tuner RT-724 im gleichen Format, von dem wir nur das Foto haben. In unserer Verkaufsliste stand ein RA-712 in gutem Zustand mit 110 Euro, das ist der günstigste Einstieg in die silberne Rotel-Ära.
Stereo-Vollverstärker · Anfang der 1970er
Rotel RA-611
| Leistung | 2 × 30 W IHF |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,1 % |
| Übertragungsbereich | 4–75.000 Hz ±3 dB |
| Eingänge | Phono 1 + 2: 2,5 mV/50 kΩ Tuner, AUX, Tape 1 + 2: 200 mV |
| Fremdspannungsabstand | Phono 65 dB, Tuner, AUX, Tape 75 dB |
| Ausstattung | 2 × Tape, Dämpfungsschalter |
Der RA-611 ist ein früher Vollverstärker mit 2 × 30 Watt IHF und zwei Phono-Eingängen, mit unter 0,1 Prozent Klirr sauberer als die späteren 430-mm-Modelle. Zwei Tape-Schleifen und ein Dämpfungsschalter für den Ausgang gehören zur Ausstattung. Maße und Gewicht fehlen uns, die Bedienungsanleitung liegt bei Rotel im Archiv.
Stereo-Vollverstärker · 1973
Rotel RA-311
| Leistung | 2 × 12 W IHF 2 × 17,5 W DIN |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,15 % max. |
| Frequenzgang | 15–70.000 Hz −3 dB |
| Eingänge | Phono MM 2,5 mV/40 kΩ; Phono Kristall 140 mV/94 kΩ Tuner, AUX, Tape 170 mV/46 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono 1 + 2 65 dB, Tuner, AUX, Tape 75 dB |
| Lautsprecher | 4–16 Ω |
Der RA-311 von 1973 ist der nächstgrößere Bruder des RA-211 mit 2 × 17,5 Watt DIN und einem zweiten Phono-Eingang für Kristall-Tonabnehmer, wie sie damals in Kofferplattenspielern steckten. 0,15 Prozent Klirr bei Volllast sind für einen Kleinverstärker dieser Jahre ein guter Wert. Für ein Paar wirkungsgradstarke Regalboxen im Arbeitszimmer reicht er bis heute.
Stereo-Vollverstärker und Tuner UKW/MW · 1972
Rotel RA-211 und Tuner RT-222
-
Innen: Netztrafo, Platinen und das Anschlussfeld an der Rückseite.
| Leistung RA-211 | 2 × 9,5 W IHF 2 × 12 W DIN |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,15 % max. |
| Frequenzgang | 15–45.000 Hz −3 dB |
| Dämpfungsfaktor | 30 8 Ω |
| Eingänge | Phono MM 2,0 mV/45 kΩ; Phono Kristall 86 mV/95 kΩ Tuner, AUX, Tape 150 mV/85 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono 1 + 2 65 dB, Tuner, AUX, Tape 70 dB |
| Maße, Gewicht RA-211 | 320 × 110 × 210 mm, 3,0 kg |
| Tuner RT-222 | UKW/MW; Empfindlichkeit 4 µV IHF Klirrfaktor 0,5 %, Geräuschspannungsabstand 63 dB, Kanaltrennung 35 dB 1 kHz ZF-Dämpfung 60 dB, Spiegelfrequenz 40 dB |
| Maße, Gewicht RT-222 | 320 × 110 × 210 mm, 3 kg |
Der RA-211 von 1972 ist der kleinste Rotel im Archiv: 2 × 12 Watt DIN, 320 mm breit, 3 kg. Er hat trotzdem zwei Phono-Eingänge, einen für MM-Systeme und einen für Kristall-Tonabnehmer, und mit 0,15 Prozent Klirr einen Wert, den größere Geräte dieser Jahre nicht erreichen. Der RT-222 ist der Tuner dazu im gleichen Gehäuse; mit 4 µV Empfindlichkeit und 40 dB Spiegelfrequenzdämpfung ist er ein Stadttuner für starke Sender. Zusammen ergeben beide eine Anlage fürs Schlafzimmer oder die Werkstatt, die wenig Platz braucht und nichts kostet.
Stereo-Vollverstärker und Tuner UKW/MW · Mitte der 1970er
Rotel RA-1210 und Tuner RT-1220
| RA-1210 | Stereo-Vollverstärker |
|---|---|
| RT-1220 | Stereo-Tuner UKW/MW |
Von RA-1210 und RT-1220 haben wir nur die Fotos. Du hast Prospekt oder Anleitung? Schreib uns.
RA-1210 und RT-1220 sind das Verstärker-Tuner-Paar unterhalb des RA-1212 in der silbernen Reihe. Außer den Fotos liegt uns zu beiden nichts vor; die alte Unterseite dazu ist nicht erhalten. Wer eines der Geräte besitzt und die Daten vom Typenschild oder aus der Anleitung abschreibt, hilft hier weiter.
Stereo-Vorverstärker mit Mischpult · 1978–1980
Rotel Playmixer RZ-8
-
Playmixer RZ-8: Vorverstärker mit Überblendreglern, drei Mikrofoneingängen und Rhythmusgeber. -
Front links: VU-Meter, Master-Regler, Mikrofon- und Phono-Fader. 485 mm breit, 11 kg. -
Front rechts: Fader für Line 1 und 2, darüber die Tasten des Rhythmusgebers. -
Front links, zweite Ansicht: Mikrofon-, Echo- und Phono-Regler unter den VU-Metern.
| Klirrfaktor | unter 0,05 % 20–20.000 Hz |
|---|---|
| Frequenzgang | 10–70.000 Hz +0,5/−1 dB |
| Eingänge | Phono 1 + 2 MM 2 mV/50 kΩ; RIAA ±0,2 dB 30–15.000 Hz AUX 1 + 2, Tape 1 + 2 150 mV/50 kΩ 3 × Mikrofon, auch für E-Gitarre |
| Fremdspannungsabstand | Phono MM 75 dB IHF-A AUX 90 dB |
| Ausstattung | Überblendung Phono und Hochpegel, Echo-Hall rechts/Mitte/links, Rhythmusgeber mit 10 Rhythmen (Tempo, Lautstärke, Bass, Höhen), Kopfhörerausgang, VU-Meter |
| Maße (B × H × T) | 485 × 190 × 380 mm |
| Gewicht | 11 kg |
Den Neupreis des RZ-8 von 1978 haben wir nicht. Du hast eine Preisliste?
Der Playmixer RZ-8 ist Rotels Vorverstärker für Heim-Discos: zwei regelbare Phono- und zwei Hochpegeleingänge mit Überblendung, drei Mikrofoneingänge, die auch E-Gitarren vertragen, ein Echo-Hall-Generator für links, Mitte und rechts und ein Rhythmusgeber mit zehn Rhythmen, dessen Tempo, Lautstärke, Bass und Höhen du einstellst. Dabei bleibt er ein HiFi-Vorverstärker mit 75 dB Fremdspannungsabstand an Phono und einer RIAA-Abweichung von 0,2 dB. Vor einer RA-1312-Endstufe ist er die Anlage für Partys, die einen Plattenwechsel ohne Pause erlaubt.
Vollverstärker mit Phono und Garantie, heute neu: Class-D-Verstärker-Kaufberatung mit aktuellen Modellen ›
Receiver Anfang der 1970er bis Anfang der 1980er · 12 Modelle
Zwei Generationen: die silbernen Receiver der Siebziger von RX-200 bis RX-1603, und die RX-x02-Serie der frühen Achtziger mit schwarzen Fronten von RX-102 bis RX-802. Die RX-x02-Modelle haben alle 1 Prozent Klirr bei Nennleistung und einen Phono-Eingang; die großen RX-803 und RX-1603 liegen bei 0,1 Prozent.
Stereo-Receiver UKW/MW · Ende der 1970er
Rotel RX-1603 und RX-1203
- RX-1203
- RX-1603
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RX-1603: 2 × 250 W DIN, 600 mm breit, 33 kg. Foto: Pierre Bast -
Innen: der große Ringkerntrafo und die Siebelkos des RX-1603. Foto: Pierre Bast -
Front im Detail: Skala, Abstimmknopf und Schieberegler. Foto: Pierre Bast -
RX-1203: das kleinere Modell der Reihe; die Daten fehlen uns.
| Leistung | 2 × 250 W DIN |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Übertragungsbereich | 10–100.000 Hz |
| Eingänge | Phono 2/4/8 mV, 25/50/100 kΩ einstellbar |
| Fremdspannungsabstand | Phono über 75 dB |
| UKW-Empfindlichkeit | 0,5 µV |
| Maße (B × H × T) | 600 × 180 × 480 mm |
| Gewicht | 33 kg |
Zum RX-1203 haben wir Foto und die alte Bedienungsanleitung als Dateinamen, aber keine Daten. Du hast den Prospekt?
Der RX-1603 ist der größte Receiver auf dieser Seite und einer der größten, die Rotel gebaut hat: 2 × 250 Watt DIN, 0,1 Prozent Klirr, ein Tuner mit 0,5 µV Empfindlichkeit, 600 mm Breite und 33 kg. Die Phono-Eingänge sind wie beim RA-1412 in Empfindlichkeit und Impedanz einstellbar. Er gehört mit dem RA-1412 zu den Rotel-Geräten, für die du in sehr gutem Zustand tief in die Tasche greifst. Der RX-1203 ist das Modell darunter im gleichen Design; die alte Unterseite dazu ist nicht erhalten.
Stereo-Receiver UKW/MW · Ende der 1970er
Rotel RX-803
| Leistung | 2 × 120 W DIN |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Übertragungsbereich | 5–50.000 Hz |
| Eingänge | Phono 2,5 mV/50 kΩ; AUX, Tape 150 mV/50 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono 75 dB, AUX 90 dB |
| UKW | Empfindlichkeit 1,5 µV, Trennschärfe 75 dB, Gleichwellenselektion 1,5 dB, Klirrfaktor 0,3 % Stereo, Geräuschspannungsabstand 70 dB, Übersprechdämpfung 43 dB |
| Maße (B × H × T) | 490 × 145 × 430 mm |
| Gewicht | 16 kg |
Der RX-803 ist der große Receiver der 490-mm-Reihe: 2 × 120 Watt DIN mit 0,1 Prozent Klirr, 90 dB Fremdspannungsabstand an den Hochpegeleingängen und ein Tuner mit 75 dB Trennschärfe. Gegenüber dem RX-603 bringt er 50 Watt mehr und 4 kg Netzteil; der Tuner ist bis auf die Empfindlichkeit gleich. Für Standboxen und große Räume ist er der vernünftige Rotel-Receiver, der RX-1603 der für Sammler.
Stereo-Receiver UKW/MW · Ende der 1970er
Rotel RX-603
| Leistung | 2 × 70 W DIN |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Übertragungsbereich | 10–50.000 Hz |
| Eingänge | Phono 2,5 mV/50 kΩ; AUX, Tape 150 mV/50 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono 75 dB, AUX 90 dB |
| UKW | Empfindlichkeit 1,6 µV, Trennschärfe 75 dB, Gleichwellenselektion 1,5 dB, Klirrfaktor 0,3 % Stereo, Geräuschspannungsabstand 70 dB, Übersprechdämpfung 40 dB |
| Maße (B × H × T) | 490 × 145 × 410 mm |
| Gewicht | 12 kg |
Der RX-603 hat den Verstärkerteil des RX-803 mit 2 × 70 statt 2 × 120 Watt und denselben Tuner mit 75 dB Trennschärfe. 0,1 Prozent Klirr und 75 dB an Phono sind Werte, die die späteren schwarzen RX-x02 nicht mehr erreichen. Mit 12 kg ist er der handlichste der großen silbernen Receiver und mein Tipp, wenn du einen Rotel für Regalboxen suchst.
Stereo-Receiver UKW/MW · Anfang der 1980er
Rotel RX-802
| Leistung | 2 × 80 W DIN |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Übertragungsbereich | 10–100.000 Hz |
| Eingänge | Phono 2,4/6,4 mV, 40 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono über 70 dB |
| UKW-Empfindlichkeit | 0,8 µV |
| Maße (B × H × T) | 610 × 140 × 380 mm |
| Gewicht | 13,5 kg |
| Neupreis | 1.428 DM |
Der RX-802 ist das Spitzenmodell der schwarzen RX-x02-Serie und das einzige mit 0,1 Prozent Klirr: 2 × 80 Watt DIN, ein Tuner mit 0,8 µV Empfindlichkeit, Phono mit zwei wählbaren Empfindlichkeiten. Mit 610 mm ist er breiter als jeder andere Receiver dieser Seite außer dem RX-1603. Für 1.428 DM bekamst du Anfang der Achtziger die Leistung des RX-803 im neuen, aufgeräumten Design.
Stereo-Receiver UKW/MW · Anfang der 1980er
Rotel RX-602
| Leistung | 2 × 60 W DIN |
|---|---|
| Klirrfaktor | 1 % |
| Übertragungsbereich | 10–75.000 Hz |
| Eingänge | Phono 2,4 mV/40 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono über 70 dB |
| UKW-Empfindlichkeit | 1,0 µV |
| Maße (B × H × T) | 570 × 135 × 330 mm |
| Gewicht | 10,3 kg |
| Neupreis | 1.128 DM |
Der RX-602 ist das zweite Modell der schwarzen Serie: 2 × 60 Watt DIN, Tuner mit 1,0 µV, 10,3 kg. Der Klirrfaktor von 1 Prozent bei Nennleistung gilt für alle RX-x02 unterhalb des RX-802; bei Zimmerlautstärke spielt er keine Rolle, bei Volllast an 4-Ohm-Boxen hörst du ihn. Für 1.128 DM war er der Receiver für Wohnzimmer mit Regalboxen.
Stereo-Receiver UKW/MW · Anfang der 1980er
Rotel RX-402
| Leistung | 2 × 40 W DIN |
|---|---|
| Klirrfaktor | 1 % |
| Übertragungsbereich | 15–75.000 Hz |
| Eingänge | Phono 2,4 mV/60 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono über 70 dB |
| UKW-Empfindlichkeit | 1,2 µV |
| Maße (B × H × T) | 475 × 115 × 320 mm |
| Gewicht | 7 kg |
| Neupreis | 848 DM |
Der RX-402 ist die Mitte der schwarzen Serie: 2 × 40 Watt DIN, 1,2 µV, 7 kg, 848 DM. Das 475 mm breite, 115 mm flache Gehäuse teilt er mit RX-202 und RX-102. Für Regalboxen mit 88 dB in einem 20-Quadratmeter-Zimmer ist er genug, und er ist der RX-x02, den du am häufigsten findest.
Stereo-Receiver UKW/MW · Anfang der 1980er
Rotel RX-202
| Leistung | 2 × 30 W DIN |
|---|---|
| Klirrfaktor | 1 % |
| Übertragungsbereich | 20–70.000 Hz |
| Eingänge | Phono 2,2 mV/47 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono über 70 dB |
| UKW-Empfindlichkeit | 1,5 µV |
| Maße (B × H × T) | 475 × 115 × 270 mm |
| Gewicht | 6 kg |
| Neupreis | 668 DM |
Der RX-202 bringt 2 × 30 Watt DIN in dem flachen 475-mm-Gehäuse der kleinen Serie, 6 kg, 668 DM. Für Küche, Arbeitszimmer oder als Zweitgerät reicht er; der Tuner mit 1,5 µV ist in der Stadt kein Problem. Zwischen RX-202 und RX-402 entscheidet die Lautsprechergröße.
Stereo-Receiver UKW/MW · Anfang der 1980er
Rotel RX-102
| Leistung | 2 × 15 W DIN |
|---|---|
| Klirrfaktor | 1 % |
| Übertragungsbereich | 20–50.000 Hz |
| Eingänge | Phono 2,8 mV/47 kΩ |
| Fremdspannungsabstand | Phono über 65 dB |
| UKW-Empfindlichkeit | 2,0 µV |
| Maße (B × H × T) | 475 × 115 × 270 mm |
| Gewicht | 4,5 kg |
Der RX-102 ist der kleinste schwarze Rotel-Receiver: 2 × 15 Watt DIN, 2,0 µV, 4,5 kg. Mit 65 dB Fremdspannungsabstand an Phono ist er der leiseste der Serie, im Wortsinn: Hier rauscht es bei leisen Platten hörbar. Er ist ein Gerät für die Werkbank oder das Kinderzimmer, kein Hauptreceiver.
Stereo-Receiver UKW/MW · 1975–1976
Rotel RX-800
-
RX-800: 2 × 40 W IHF an 8 Ω, Bass und Höhen für beide Kanäle getrennt. -
Rückseite von schräg hinten: Anschlussfeld mit Cinch-Buchsen und Lautsprecherklemmen. 460 mm breit. -
Innen: Keramikfilter, FETs, ICs, Endstufen direkt an die Lautsprecher gekoppelt. -
Front im Detail. -
Rückseite: 2 × Tape, 2 × AUX, zwei Lautsprechergruppen, zwei geschaltete Netzausgänge, Pre-Out und Main-In kanalweise. -
Front rechts: Skala, Instrumente, Balance, Lautstärke und Abstimmung. -
Front rechts unten: Eingangstasten, Balance, Lautstärke und Abstimmung. -
RX-800, 1975/76 an der Spitze von Rotels Receiver-Programm. Foto: Manuel Ruths
| Leistung | 2 × 40 W IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz 2 × 50 W DIN, 4 Ω, 1 kHz |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,2 % 20–20.000 Hz |
| Frequenzgang | 4–75.000 Hz −3 dB |
| Dämpfungsfaktor | 35 8 Ω |
| Eingänge | Phono 1 MM 2,0 mV/45 kΩ, Phono 2 MM 4,0 mV/45 kΩ; RIAA ±0,5 dB AUX 1 + 2, Tape 1 + 2 115 mV |
| Fremdspannungsabstand | Phono MM 65 dB IHF-A AUX 75 dB |
| UKW | Empfindlichkeit 1,4 µV IHF, 9,3 dBf AM-Unterdrückung 65 dB; Spiegelfrequenz 100 dB; Trennschärfe 70 dB; Kanaltrennung 38 dB; Klirrfaktor unter 0,5 %; Frequenzgang 20–15.000 Hz ±0,5 dB; ZF-Dämpfung 100 dB; Selektivität 80 dB; Geräuschspannungsabstand 65 dB |
| Mittelwelle | Empfindlichkeit 15 µV, Selektivität 40 dB, Geräuschspannungsabstand 50 dB |
| Ausstattung | Bass und Höhen je Kanal getrennt, 2 × Tape, 2 × AUX, zwei Lautsprechergruppen, 2 geschaltete Netzausgänge, Pre-Out/Main-In kanalweise, Netzspannung innen umschaltbar |
| Maße (B × H × T) | 460 × 150 × 340 mm |
| Gewicht | 12 kg |
| Neupreis 1975 | 1.498 DM |
Der RX-800 stand 1975/76 an der Spitze von Rotels Receiver-Programm: 2 × 40 Watt IHF an 8 Ohm mit unter 0,2 Prozent Klirr, Endstufen ohne Koppelkondensator direkt am Lautsprecherausgang, ein Tuner mit 100 dB Spiegelfrequenz- und ZF-Dämpfung. Bass und Höhen regelst du für beide Kanäle getrennt, zwei Phono-Eingänge mit 2 und 4 mV nehmen unterschiedliche Systeme auf, und Vor- und Endstufe lassen sich kanalweise trennen. Die Netzspannung ist innen umschaltbar, was bei Importgeräten aus den USA hilft.
Mit 65 dB Fremdspannungsabstand an Phono liegt er unter den späteren RX-603 und RX-803; dafür ist seine Ausstattung mit zwei geschalteten Netzausgängen und zwei Lautsprechergruppen vollständiger. 1.498 DM kostete er 1975.
Quadro-Receiver UKW/MW, 4 Kanäle · Anfang der 1970er
Rotel RX-154
| Leistung | 4 × 10 W IHF, 8 Ω |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,5 % |
| Frequenzgang | 20–50.000 Hz |
| UKW-Empfindlichkeit | 3,0 µV IHF |
| Gewicht | 7,8 kg |
Der RX-154 ist Rotels Antwort auf die Quadro-Welle: vier Endstufen zu je 10 Watt an 8 Ohm, 3,0 µV Empfindlichkeit, 7,8 kg. Er ist ein kleines Gerät für vier kleine Boxen und heute vor allem für Sammler der Quadrophonie interessant; wer Stereo hören will, nimmt den RX-400 derselben Generation.
Stereo-Receiver UKW/MW · Anfang der 1970er
Rotel RX-200 und RX-400
- RX-200
- RX-400
| Leistung | 2 × 10 W IHF, 8 Ω RX-400: 2 × 20 W |
|---|---|
| Klirrfaktor | unter 0,5 % (RX-400: unter 0,2 %) |
| Frequenzgang | 30–30.000 Hz (RX-400: 15–50.000 Hz) |
| UKW-Empfindlichkeit | 3,0 µV IHF RX-400: 2,5 µV |
| Gewicht | 5 kg (RX-400: 7 kg) |
RX-200 und RX-400 sind die frühen kleinen Receiver: 2 × 10 Watt mit 0,5 Prozent Klirr beim RX-200, 2 × 20 Watt mit 0,2 Prozent beim RX-400, 5 und 7 kg. Der RX-400 ist in jeder Zahl das bessere Gerät und kostet gebraucht kaum mehr. Beide sind Einstiegsreceiver, deren Wert heute im Design der frühen Siebziger liegt.
Stereo-Receiver UKW/MW · um 1972/73
Rotel FAX-660A
| Gerätetyp | Stereo-Receiver UKW/MW |
|---|---|
| Bauzeit | um 1972/73 |
Zum FAX-660A gibt es keine Unterlagen. Nach Aufbau und Bauteilen ist es ein kleiner Receiver um 2 × 15 W. Du weißt mehr?
Der FAX-660A ist der Receiver ohne Papiere. Die Konstruktion sagt genug: keine Kühlrippen für Leistungstransistoren, kleine Elkos, sparsame Bestückung, also ein Gerät um 2 × 15 Watt aus der Zeit um 1972/73. Als Sammlerstück ist er wegen der ungewöhnlichen Typenbezeichnung reizvoll, als Verstärker für den Alltag nimmst du einen RX-400.
Receiver mit Phono-Eingang und Garantie, heute neu: HiFi-Receiver-Kaufberatung mit aktuellen Modellen ›
Tuner 1972–1979 · 4 Modelle
Stereo-Tuner UKW/MW · 1975–1979
Rotel RT-1024 und RT-1025
- RT-1024
- RT-1025
-
RT-1024: vier Instrumente für Ratiomitte, Feldstärke, Mehrwegempfang und Dolby-Pegel. -
Links: Skala, Instrumente, Kopfhörerregler und Multipath-Schalter. -
Mitte: Skala, Instrumente und die Dolby-Pegelregler. -
Rechts: Dolby-Sektion, regelbarer Ausgang, Kopfhörerverstärker. -
RT-1025: technisch gleich, ohne Dolby, Neupreis 1.098 DM. -
RT-1024, 485 mm breit, 11 kg.
| UKW-Empfindlichkeit | 1,2 µV IHF, 9,3 dBf, Mono |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 55 dB |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 110 dB |
| ZF-Dämpfung | 110 dB |
| Trennschärfe | 80 dB |
| Kanaltrennung | 45 dB Stereo |
| Gleichwellenselektion | 1 dB |
| Klirrfaktor | unter 0,2 % Stereo |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz +0,5/−1 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 70 dB Stereo 75 dB Mono |
| Mittelwelle | Empfindlichkeit 150 µV, Selektivität 40 dB, Geräuschspannungsabstand 50 dB, Klirrfaktor 0,5 % |
| Ausstattung RT-1024 | Dolby-Sektion für UKW und Tonband, regelbarer Ausgang, Kopfhörerverstärker, Instrumente für Ratiomitte, Feldstärke, Mehrwegempfang, Dolby-Pegel; Antenne 75 und 300 Ω; Netzspannung umschaltbar |
| Maße (B × H × T) | 485 × 180 × 370 mm |
| Gewicht | 11 kg RT-1025: 10,8 kg |
| Neupreis | 1.298 DM RT-1025: 1.098 DM |
RT-1024 und RT-1025 sind die Tuner zu RA-1312 und RA-1412, technisch gleich: 1,2 µV Empfindlichkeit, 110 dB Spiegelfrequenz- und ZF-Dämpfung, 80 dB Trennschärfe, 45 dB Kanaltrennung. Der RT-1024 hat zusätzlich eine Dolby-Sektion für UKW-Sendungen in Dolby und für Tonbandgeräte, dazu vier Instrumente für Ratiomitte, Feldstärke, Mehrwegempfang und Dolby-Pegel, einen regelbaren Ausgang und einen eigenen Kopfhörerverstärker. Der RT-1025 verzichtet auf Dolby und kostete 200 DM weniger.
Dolby-UKW gab es in Deutschland praktisch nicht, deshalb ist der RT-1025 heute der vernünftigere Kauf; der RT-1024 ist das Gerät für die vollständige Anlage. Beide wiegen rund 11 kg und sind 485 mm breit wie der RA-1312.
Stereo-Tuner UKW/MW · Mitte der 1970er
Rotel RT-824
| UKW-Empfindlichkeit | 1,2 µV |
|---|---|
| Übersprechdämpfung | über 70 dB |
| Kanaltrennung | über 40 dB |
| Ausgangspegel | 0–1,5 V regelbar |
| Maße (B × H × T) | 430 × 140 × 330 mm |
| Gewicht | 9 kg |
| Neupreis | 898 DM |
Der RT-824 ist der Tuner zur 430-mm-Reihe um RA-812 und RA-1212: 1,2 µV Empfindlichkeit wie beim großen RT-1024, über 40 dB Kanaltrennung, ein bis 1,5 Volt regelbarer Ausgang und 9 kg Gewicht. Für 898 DM bekamst du den Empfang des RT-1024 ohne Dolby und Instrumentenpark.
Stereo-Tuner UKW/MW · Mitte der 1970er
Rotel RT-622
| UKW-Empfindlichkeit | 1,7 µV |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 70 dB |
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Kanaltrennung | 40 dB |
| Trennschärfe | 60 dB |
| ZF-Dämpfung | 100 dB |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 100 dB |
| Ausstattung | Muting-Einsatz stufenlos regelbar |
Der RT-622 ist der mittlere Tuner mit 1,7 µV Empfindlichkeit, 0,1 Prozent Klirr und je 100 dB ZF- und Spiegelfrequenzdämpfung. Der stufenlos regelbare Muting-Einsatz ist praktisch, wenn schwache Sender zwischen starken liegen. Er passt zu RA-611 und RA-712.
Stereo-Tuner UKW/MW · Mitte der 1970er
Rotel RT-425
| UKW-Empfindlichkeit | 1,6 µV |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 70 dB Mono 63 dB Stereo |
| Klirrfaktor | 0,3 % |
| Kanaltrennung | 40 dB |
| AM-Unterdrückung | 50 dB |
| Trennschärfe | 50 dB |
| ZF-Dämpfung | 75 dB |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 60 dB |
| Gleichwellenselektion | 1,5 dB |
| Maße (B × H × T) | 430 × 140 × 300 mm |
| Gewicht | 5,7 kg |
Der RT-425 ist der Einstiegstuner der 430-mm-Reihe: 1,6 µV, 63 dB Geräuschspannungsabstand in Stereo, 50 dB Trennschärfe. In Ballungsräumen mit vielen Sendern trennt er schlechter als der RT-622; auf dem Land, wo wenige Sender stark einfallen, hörst du den Unterschied nicht.
Serie 2000 um 1980 · 9 Modelle
Die Serie 2000 ist Rotels Rack-Serie im 19-Zoll-Format mit 482 mm Breite: Vorverstärker, Endstufe, drei Vollverstärker, zwei Tuner, Kassettendeck und Equalizer. Endstufe RB-2000 und die Vollverstärker RA-2040 und RA-2030 arbeiten bis 5 Watt Sinus in reinem Class-A-Betrieb. Die Geräte waren teuer und entstanden in kleinen Stückzahlen; wer sie hat, gibt sie nicht her, komplette Anlagen tauchen so gut wie nie auf.
Stereo-Vorverstärker, 19 Zoll · um 1980
Rotel RC-2000
| Eingänge | Phono 1 MM 2 mV, 35/50/70 kΩ, 0/100/200 pF Phono 2 MM 2 mV/50 kΩ Phono 3 MC 100 µV/33 Ω Tuner, AUX 1 + 2, Tape 150 mV/50 kΩ |
|---|---|
| Phono RIAA | ±0,2 dB |
| Übertragungsbereich | 4–160.000 Hz |
| Klirrfaktor | 0,008 % |
| Fremdspannungsabstand | 95 dB |
| Maße (B × H × T) | 482 × 143 × 333 mm |
| Gewicht | 10 kg |
Der RC-2000 ist der Vorverstärker der Serie 2000 mit drei Phono-Eingängen: Phono 1 für MM mit wählbarer Impedanz und Kapazität, Phono 2 für MM fest, Phono 3 für MC mit 100 µV an 33 Ohm. 0,008 Prozent Klirr, 95 dB Fremdspannungsabstand und ein Übertragungsbereich bis 160 kHz sind Werte, die man in dieser Zeit bei Luxman oder Accuphase suchte. Zusammen mit der RB-2000 ist er die Rotel-Vor-End-Kombination für Plattensammler mit mehreren Laufwerken.
Stereo-Endstufe, Class A/B, 19 Zoll · um 1980
Rotel RB-2000
| Leistung | 2 × 120 W IHF Class A bis 5 W |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,01 % |
| Übertragungsbereich | 5–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 110 dB |
| Netzteil | Ringkerntrafo |
| Maße (B × H × T) | 482 × 143 × 430 mm |
| Gewicht | 18 kg |
Die RB-2000 ist die Endstufe der Serie: 2 × 120 Watt IHF aus einem Ringkerntrafo-Netzteil, bis 5 Watt in reinem Class-A-Betrieb, danach A/B, 0,01 Prozent Klirr, 110 dB Geräuschspannungsabstand. Die ersten 5 Watt decken bei Lautsprechern mit 88 dB Wirkungsgrad die normale Zimmerlautstärke ab; die Endstufe spielt also die meiste Zeit in Class A und wird entsprechend warm. 18 kg und 430 mm Tiefe brauchen ein stabiles Rack.
Stereo-Vollverstärker, Class A/B, 19 Zoll · um 1980
Rotel RA-2040
| Leistung | 2 × 120 W IHF Class A bis 5 W |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,01 % |
| Übertragungsbereich | 5–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 110 dB |
| Eingänge | Phono 1 MM 2 mV, 35/50/70 kΩ, 0/100/200 pF Phono 2 MM 2 mV/50 kΩ Phono 3 MC 100 µV/33 Ω Tuner, AUX 1 + 2, Tape 150 mV/50 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,3 dB |
| Fremdspannungsabstand | 95 dB |
| Netzteil | Ringkerntrafo |
| Maße (B × H × T) | 482 × 143 × 408 mm |
| Gewicht | 22 kg |
Der RA-2040 vereint RC-2000 und RB-2000 in einem Gehäuse: 2 × 120 Watt IHF mit Class A bis 5 Watt, drei Phono-Eingänge inklusive MC, 0,01 Prozent Klirr, 22 kg. Wer keine getrennte Vor-End-Kombination will, bekommt hier dieselbe Technik in einem Gerät und spart ein Höheneinheit im Rack. Er ist der seltenste der drei Vollverstärker der Serie.
Stereo-Vollverstärker, Class A/B, 19 Zoll · um 1980
Rotel RA-2030
| Leistung | 2 × 80 W IHF Class A bis 5 W |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,01 % |
| Übertragungsbereich | 5–100.000 Hz +0/−3 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 105 dB |
| Eingänge | Phono 1 MM 2 mV, 35/50/70 kΩ, 0/100/200 pF Phono 2 MM 2 mV/50 kΩ Phono 3 MC 200 µV/150 Ω Tuner, AUX 1 + 2, Tape 150 mV/50 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,3 dB |
| Fremdspannungsabstand | 95 dB |
| Maße (B × H × T) | 482 × 143 × 408 mm |
| Gewicht | 18 kg |
Der RA-2030 ist der mittlere Vollverstärker der Serie 2000 mit 2 × 80 Watt IHF, ebenfalls Class A bis 5 Watt und drei Phono-Eingängen; der MC-Eingang ist mit 200 µV an 150 Ohm für Systeme mit höherer Ausgangsspannung ausgelegt als beim RA-2040. 105 dB Geräuschspannungsabstand und 0,01 Prozent Klirr liegen auf dem Niveau des großen Modells. Für die meisten Räume reichen 80 Watt in dieser Qualität.
Stereo-Vollverstärker, 19 Zoll · um 1980
Rotel RA-2020
| Leistung | 2 × 60 W IHF |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,02 % |
| Übertragungsbereich | 2–160.000 Hz +0/−3 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 100 dB |
| Eingänge | Phono 1 MM 2 mV/50 kΩ Phono 2 MC 200 µV/150 Ω Tuner, AUX 1 + 2, Tape 150 mV/50 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,5 dB |
| Maße (B × H × T) | 482 × 143 × 328 mm |
| Gewicht | 13 kg |
Der RA-2020 ist der Einstieg in die Serie 2000: 2 × 60 Watt IHF ohne Class-A-Bereich, 0,02 Prozent Klirr, 100 dB Geräuschspannungsabstand, ein MM- und ein MC-Eingang. Mit 13 kg und 328 mm Tiefe ist er der kompakteste Verstärker der Serie und optisch kaum vom RA-2040 zu unterscheiden. Beim Kauf vergleichst du das Typenschild, der Preisunterschied zwischen den drei Modellen ist erheblich.
UKW-Tuner, 19 Zoll · um 1980
Rotel RT-2100
- RT-2000
- RT-2100
| UKW-Empfindlichkeit | 1,6 µV IHF |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 80 dB Mono 75 dB Stereo |
| Klirrfaktor Stereo | 0,007 % wide 0,2 % narrow |
| Trennschärfe | 80 dB narrow |
| Kanaltrennung | 47 dB 1 kHz |
| ZF-Dämpfung | 115 dB |
| Maße (B × H × T) | 482 × 143 × 328 mm |
| Gewicht | 7,5 kg |
Der RT-2100 ist der reine UKW-Tuner der Serie 2000 mit umschaltbarer ZF-Bandbreite: In der breiten Stellung erreicht er 0,007 Prozent Klirr, in der schmalen 80 dB Trennschärfe. 80 dB Geräuschspannungsabstand in Mono und 115 dB ZF-Dämpfung sind Spitzenwerte der Zeit. Wer Mittelwelle braucht, nimmt den RT-2000; wer nur UKW hört, hat hier den besseren Tuner.
Stereo-Tuner UKW/MW, 19 Zoll · um 1980
Rotel RT-2000
- RT-2000
- RT-2100
| UKW-Empfindlichkeit | 1,7 µV IHF |
|---|---|
| Geräuschspannungsabstand | 80 dB Mono 75 dB Stereo |
| Klirrfaktor Stereo | 0,007 % wide 0,2 % narrow |
| Trennschärfe | 80 dB narrow |
| Kanaltrennung | 45 dB 1 kHz |
| ZF-Dämpfung | 100 dB |
| Mittelwelle | Empfindlichkeit 200 µV, Geräuschspannungsabstand 55 dB, Gleichwellenselektion 40 dB |
| Maße (B × H × T) | 482 × 143 × 328 mm |
| Gewicht | 7,5 kg |
Der RT-2000 ist der RT-2100 mit Mittelwelle; bei UKW gibt er mit 1,7 µV, 45 dB Kanaltrennung und 100 dB ZF-Dämpfung minimal nach. Beide Tuner teilen Gehäuse und die umschaltbare ZF-Bandbreite. Gebraucht sind beide selten, der RT-2000 taucht etwas häufiger auf.
Kassettendeck, 3 Köpfe, 19 Zoll · um 1980
Rotel RD-2200
| Laufwerk | 3 Köpfe, Gleichstrommotor |
|---|---|
| Gleichlaufschwankung | 0,05 % |
| Frequenzgang | Normal 30–17.000 Hz, Chrom 30–19.000 Hz ±3 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Chrom: 64 dB mit Dolby 56 dB ohne |
| Maße (B × H × T) | 482 × 150 × 260 mm |
| Gewicht | 7,5 kg |
Das RD-2200 ist das Kassettendeck im 19-Zoll-Format der Serie: drei Köpfe für Hinterbandkontrolle, 0,05 Prozent Gleichlaufschwankung, 19.000 Hz mit Chromband. 64 dB mit Dolby sind der Stand um 1980, kein Spitzenwert. Es ist das Gerät, das die Serie vollständig macht; als Deck allein gibt es Besseres aus Japan.
Oktav-Equalizer, 2 × 10 Bänder, 19 Zoll · um 1980
Rotel RE-2000
| Bänder | 2 × 10, Oktaven 32, 63, 125, 250, 500, 1.000, 2.000, 4.000, 8.000, 16.000 Hz |
|---|---|
| Regelbereich | +12/−12 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 100 dB |
| Klirrfaktor | 0,005 % |
| Maße (B × H × T) | 482 × 143 × 328 mm |
| Gewicht | 6,3 kg |
Der RE-2000 ist der Oktav-Equalizer der Serie mit zehn Bändern je Kanal von 32 Hz bis 16 kHz und ±12 dB Regelbereich. 100 dB Geräuschspannungsabstand und 0,005 Prozent Klirr bedeuten, dass er in der Tape-Schleife nichts verschlechtert, solange die Regler in der Mitte stehen. Er ist das Gerät, mit dem du eine Raummode bei 63 Hz um 6 dB zähmst, ohne die Boxen umzustellen.
Michi-Serie Anfang bis Mitte der 1990er · 7 Modelle
Michi war Rotels High-End-Serie der frühen Neunziger, verkauft bis etwa 1995: zwei Endstufen RHB-10 und RHB-05, zwei Vorverstärker RHA-10 und RHC-10, der Phono-Vorverstärker RHQ-10, der Tuner RHT-10 und der CD-Player RHCD-10. Rotel verbaute Bauteile mit engen Toleranzen und ließ alles weg, was dem Klang nicht diente, bis hin zum Phono-Eingang in den Vorverstärkern. Der Neupreis war hoch, die Stückzahl klein, und wer die Anlage gekauft hat, gibt sie nicht wieder her; Gebrauchtgeräte sind entsprechend selten.
Stereo-Endstufe, Class A/B · Anfang der 1990er
Rotel Michi RHB-10
- RHB-10
- RHB-05
-
RHB-10: 2 × 200 W an 8 Ω, Dämpfungsfaktor 550 über den ganzen Frequenzbereich, 28,5 kg. -
Innen: vollsymmetrischer Aufbau mit zwei Ringkerntrafos. -
RHB-10 von schräg vorn, zweite Ansicht. -
Michi-Anlage komplett: Endstufe, Vorverstärker, Tuner und CD-Player. -
Michi von schräg vorn, die Fronten in dunklem Grau. -
Michi, Detail der Fronten. -
Michi-Front im Detail. -
Komplette Serie im Rack. -
Katalogseite der Michi-Serie.
| Leistung | 2 × 200 W IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz 2 × 330 W IHF, 4 Ω |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,03 % max. |
| Dämpfungsfaktor | 550 8 Ω, 20–20.000 Hz |
| Anstiegsgeschwindigkeit | 40 V/µs |
| Eingangsempfindlichkeit | 775 mV/30 kΩ |
| Frequenzgang | 10–130.000 Hz +0/−1 dB |
| Übersprechdämpfung | 100 dB 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | 130 dB |
| Lautsprecher | 4–8 Ω |
| Leistungsaufnahme | 550 W max. |
| Maße (B × H × T) | 470 × 195 × 375 mm |
| Gewicht | 28,5 kg |
| Neupreis | 4.500 DM |
Die RHB-10 ist die größte Endstufe, die Rotel je gebaut hat, 28,5 kg schwer: 2 × 200 Watt an 8 Ohm, 2 × 330 Watt an 4 Ohm, vollsymmetrischer Aufbau mit zwei Ringkerntrafos und elektronischer Schutzschaltung. Der Dämpfungsfaktor von 550 gilt über den ganzen Bereich von 20 bis 20.000 Hz; andere Hersteller nennen ihn nur bei 1 kHz, wo er am höchsten ist. Zusammen mit 40 V/µs Anstiegsgeschwindigkeit heißt das straffe Kontrolle über große Tieftöner. Im unteren Leistungsbereich arbeitet sie in Class A.
4.500 DM kostete sie neu. Wer heute eine findet, prüft die Schutzschaltung und die Lautsprecherrelais; die Endstufe selbst ist so großzügig ausgelegt, dass sie 30 Jahre ohne Überholung läuft.
Stereo-Endstufe, Class A/B · Anfang der 1990er
Rotel Michi RHB-05
- RHB-10
- RHB-05
| Leistung | 2 × 100 W IHF, 8 Ω, 20–20.000 Hz 2 × 160 W IHF, 4 Ω |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,03 % max. |
| Dämpfungsfaktor | 550 8 Ω, 20–20.000 Hz |
| Anstiegsgeschwindigkeit | 40 V/µs |
| Eingangsempfindlichkeit | 775 mV/30 kΩ |
| Frequenzgang | 10–130.000 Hz +0/−1 dB |
| Übersprechdämpfung | 90 dB 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | 130 dB |
| Netzteil | 2 Ringkerntrafos, 8 × 6.000 µF |
| Leistungsaufnahme | 400 W max. |
| Maße (B × H × T) | 470 × 80 × 365 mm |
| Gewicht | 13,5 kg |
Die RHB-05 ist die kleine Michi-Endstufe und steht der großen in fast nichts nach: kanalgetrennt aufgebaut, zwei Ringkerntrafos, acht Elkos mit je 6.000 µF, derselbe Dämpfungsfaktor 550 und dieselben 130 dB Geräuschspannungsabstand, nur mit 2 × 100 statt 2 × 200 Watt. Mit 80 mm Höhe und 13,5 kg passt sie in Regale, in die die RHB-10 nicht passt. Für Lautsprecher ab 87 dB Wirkungsgrad ist sie die vernünftigere Michi.
Stereo-Vorverstärker mit Fernbedienung · Anfang der 1990er
Rotel Michi RHA-10
- RHA-10
- RHC-10
| Klirrfaktor | 0,004 % 20–20.000 Hz |
|---|---|
| Intermodulation | 0,004 % |
| Eingang | 140 mV/13 kΩ, drei Hochpegeleingänge |
| Ausgang | 775 mV/100 Ω |
| Frequenzgang | 4–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 110 dB |
| Ausstattung | Fernbedienung, Motorpoti, gekapselter Eingangswahlschalter, Gegentaktschaltung, vergoldete Cinchbuchsen, großer Ringkerntrafo |
| Leistungsaufnahme | 12 W, 2,4 W Standby |
| Maße (B × H × T) | 470 × 76 × 322 mm |
| Gewicht | 7,7 kg |
Der RHA-10 ist die Schaltzentrale für die beiden Michi-Endstufen: drei Hochpegeleingänge, gekapselter Eingangswahlschalter, Gegentaktschaltung, vergoldete Cinchbuchsen und ein Motorpoti, das die Fernbedienung steuert. 0,004 Prozent Klirr und 110 dB Geräuschspannungsabstand sind Werte, die er mit dem passiven Bruder RHC-10 teilt. Einen Phono-Eingang gibt es nicht; dafür ist der RHQ-10 vorgesehen.
Passiver Stereo-Vorverstärker · Anfang der 1990er
Rotel Michi RHC-10
- RHA-10
- RHC-10
| Prinzip | passive Vorstufe |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,004 % 20–20.000 Hz |
| Intermodulation | 0,004 % |
| Eingang | 140 mV/10 kΩ, fünf Hochpegeleingänge |
| Ausgang | 775 mV/100 Ω |
| Frequenzgang | 4–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 110 dB |
| Ausstattung | gekapselter Eingangswahlschalter, Gegentaktschaltung, vergoldete Cinchbuchsen |
| Leistungsaufnahme | 12 W |
| Maße (B × H × T) | 470 × 76 × 322 mm |
| Gewicht | 5 kg |
Der RHC-10 ist die passive Vorstufe der Michi-Serie mit fünf Hochpegeleingängen, ohne Fernbedienung und ohne Phono. Mit 10 kΩ Eingangsimpedanz braucht er Quellen mit niedriger Ausgangsimpedanz, der RHCD-10 ist dafür gemacht. Wer die Fernbedienung nicht vermisst, bekommt hier zwei Eingänge mehr und spart 2,7 kg.
Phono-Vorverstärker MM/MC · Anfang der 1990er
Rotel Michi RHQ-10
| Eingänge | Phono MM 2,5 mV/47 kΩ, 100 pF Phono MC 0,3 mV/100 Ω Empfindlichkeit und Abschluss einstellbar |
|---|---|
| RIAA | 20–20.000 Hz ±0,1 dB |
| Ausgang | 775 mV/100 Ω; fest und regelbar |
| Geräuschspannungsabstand | 90 dB MM 75 dB MC |
| Klirrfaktor | 0,005 % 20–20.000 Hz |
| Übersprechen | 80 dB |
| Aufbau | diskret, gekapselter Ringkerntrafo |
| Leistungsaufnahme | 18 W |
| Maße (B × H × T) | 470 × 76 × 322 mm |
| Gewicht | 6,8 kg |
Der RHQ-10 ersetzt den fehlenden Phono-Eingang der Michi-Vorverstärker und ist auch für Plattensammler ohne Rotel-Anlage eine Empfehlung: MM und MC mit einstellbarer Empfindlichkeit und Abschlussimpedanz, RIAA-Abweichung 0,1 dB, 90 dB Geräuschspannungsabstand an MM, diskreter Aufbau mit gekapseltem Ringkerntrafo. Der regelbare Ausgang mit Lautstärkeregler auf der Front erlaubt es, den RHQ-10 direkt an eine Endstufe zu hängen; wer nur Platte hört, braucht dann keinen Vorverstärker.
UKW-Tuner · Anfang der 1990er
Rotel Michi RHT-10
| UKW-Empfindlichkeit | 0,95 µV 75 Ω |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 60 dB |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 80 dB |
| Pilottonunterdrückung | 60 dB |
| Kanaltrennung | 50 dB Stereo |
| Gleichwellenselektion | 1,0 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 82 dB Stereo 87 dB Mono |
| Klirrfaktor | 0,005 % Mono 0,1 % Stereo |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz ±0,5 dB |
| ZF-Dämpfung | 100 dB |
| Selektivität | 60 dB wide und narrow |
| Ausstattung | manueller und automatischer Suchlauf, 16 Stationstasten, zwei Bandbreiten, HF-Abschwächer, Mono, Muting, Vishay-Widerstände, Keramikfilter |
| Maße (B × H × T) | 470 × 76 × 322 mm |
| Gewicht | 5,5 kg |
Der RHT-10 ist der reine UKW-Tuner der Serie: unabhängige Baugruppen, selektierte Vishay-Widerstände, zwei ZF-Bandbreiten, HF-Abschwächer, 16 Stationstasten. 87 dB Geräuschspannungsabstand in Mono und 0,005 Prozent Klirr sind sehr gute Werte; mit 60 dB Selektivität in beiden Bandbreiten und 80 dB Spiegelfrequenzdämpfung bleibt er aber hinter dem RT-2100 der Serie 2000 zurück. Ein guter Tuner, der den übrigen Michi-Komponenten nicht ganz gerecht wird.
CD-Player · Anfang der 1990er
Rotel Michi RHCD-10
-
RHCD-10: zwei Ringkerntrafos für Analog- und Digitalteil, Philips-Laufwerk CDM9. -
Display und Lade des RHCD-10 im Detail. -
RHCD-10 im Rack; innen arbeiten getrennte Netzteile, Einzeltransistoren und zwölf Black-Gate-Elkos.
| Wandler | Dual-DAC, 20 Bit, 8-fach Oversampling, 352,8 kHz |
|---|---|
| Laufwerk | Philips CDM9 |
| Frequenzgang | 5–20.000 Hz ±0,5 dB |
| Dynamikumfang | 98 dB 30 kHz |
| Geräuschspannungsabstand | 115 dB |
| Kanaltrennung | 90 dB 1 kHz |
| Klirrfaktor | 0,003 % 20–20.000 Hz |
| Ausstattung | 2 Ringkerntrafos (analog und digital getrennt), Einzeltransistoren, 12 Black-Gate-Elkos, zwei Digitalfilter-Kennlinien, Fernbedienung |
| Maße (B × H × T) | 470 × 151 × 344 mm |
| Gewicht | 10,7 kg |
Der RHCD-10 ist ein CD-Player, wie ihn Rotel nur einmal gebaut hat: zwei Ringkerntrafos, einer für den Analog- und einer für den Digitalteil, völlig getrennt; das Philips-Laufwerk CDM9; eine Ausgangsstufe aus selektierten Einzeltransistoren statt Operationsverstärkern; zwölf Black-Gate-Elkos, die teuersten, die es gab. Zwei umschaltbare Kennlinien des Digitalfilters lassen dich den Klang anpassen, die Fernbedienung war serienmäßig. 10,7 kg für einen CD-Player sagen, wo das Geld steckt. Wer einen angeboten bekommt, kauft ihn und lässt das CDM9-Laufwerk gleich warten.
Vor-End-Kombinationen und Vollverstärker heute: Class-D-Verstärker-Kaufberatung mit aktuellen Modellen ›
Kassettendecks Mitte der 1970er · 1 Modell
Kassettendeck, Frontlader · Mitte der 1970er
Rotel RD-12F und RD-20
| Bauform | Frontlader |
|---|---|
| Gleichlaufschwankung | 0,09 % |
| Frequenzgang | Normal 30–15.000 Hz, Chrom 25–16.000 Hz, Ferrochrom 25–15.000 Hz |
| Signalrauschabstand | 60 dB mit Dolby |
| Maße (B × H × T) | 505 × 115 × 248 mm |
| Gewicht | 8 kg |
Zum RD-20 haben wir nur das Foto. Du hast die Daten?
Das RD-12F ist Rotels Frontlader der Siebziger mit 0,09 Prozent Gleichlaufschwankung, Dolby und Einstellungen für Normal-, Chrom- und Ferrochromband. 60 dB mit Dolby und 16.000 Hz mit Chromband sind Durchschnitt der Zeit. Das RD-20 stand in der Archiv-Anlage mit RA-1312, RT-1024 und RT-1025; außer dem Foto liegt uns dazu nichts vor.
Plattenspieler 1990–1999 · 1 Modell
Rotel baute Plattenspieler bis 1999. Die frühen Modelle RP 1000 und RP 3000 stehen im Vintage-Plattenspieler-Ratgeber, weil der RP 1000 ein CEC mit anderem Gehäuse ist. Hier steht der späte RP-855.
Plattenspieler, Riemenantrieb, manuell · 1990–1992
Rotel RP-855
-
RP-855, Ecke mit den Bedientasten: Riemenantrieb, gerader Tonarm, ab Werk mit Audio-Technica AT110E, Neupreis 598 DM. -
Mit geschlossener Haube: 310-mm-Teller aus Aluminium-Druckguss, 1,5 kg. -
Mit geöffneter Haube und dem externen Netzteil daneben. -
Von oben: Teller und der gerade, statisch ausbalancierte Tonarm. -
Externes Netzteil mit Netzschalter neben dem Laufwerk. -
Tonarmlager mit Gegengewicht und Antiskating. -
Tonarm mit Headshell von der Seite. -
Teller und Tonarm mit Headshell von schräg oben, 432 mm breit. -
Rückseite mit Typenschild, Cinchkabel und dem externen Netzteil.
| Antrieb | Gleichstrom-Servomotor, Riemen |
|---|---|
| Geschwindigkeiten | 33 und 45 U/min |
| Gleichlaufschwankung | 0,03 % |
| Geräuschspannungsabstand | über 70 dB |
| Plattenteller | 310 mm, 1,5 kg, Aluminium-Druckguss |
| Tonarm | gerades Rohr, statisch ausbalanciert, ölgedämpft, Antiskating |
| Überhang | 16 mm |
| Tonabnehmergewicht | 3,9 g |
| Auflagekraft | 0,5–3 g |
| Tonabnehmer ab Werk | Audio-Technica AT110E |
| Maße (B × H × T) | 432 × 135 × 350 mm |
| Gewicht | 7,7 kg |
| Neupreis 1990 | 598 DM |
Der RP-855 ist ein manueller Riemenläufer mit geradem, ölgedämpftem Tonarm, gebaut von 1990 bis 1992 und ab Werk mit dem Audio-Technica AT110E bestückt. 0,03 Prozent Gleichlaufschwankung und über 70 dB Geräuschspannungsabstand sind für 598 DM sehr gute Werte; Hi-Fi Choice kürte ihn 1992 zum „Best Buy“ für 200 Pfund, mit Lob für detaillierte, klare Wiedergabe und guten Bass. Es ist der Spieler für Puristen, die nur Start, Stopp und zwei Geschwindigkeiten brauchen.
Beim Kauf prüfst du den Riemen und die Öldämpfung des Lifts; das Tonabnehmergewicht von 3,9 g beim AT110E gibt die Klasse vor, in der du ein Ersatzsystem suchst. Der Vintage-Plattenspieler-Ratgeber erklärt, worauf du bei Tonarm und Lagern achtest.
Prüfpunkte für den Gebrauchtkauf Tonarm und Tonabnehmer abstimmen













































































































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