HiFi-KlassikerHerstellerEngland
QED: Vollverstärker, Vor- und Endstufen aus England mit technischen Daten, Fotos und Phono-Boards
10 QED-Geräte von 1984 bis Anfang der 1990er mit technischen Daten, 54 Archivfotos und dem Unterschied zwischen Standard- und SA-Phonoboard, gesammelt seit 2006.
- Gegründet
- 1973
- Gründer
- Bob Abraham, Ian Vine
- Geräte
- 1984 bis Anfang 1990er
- Auf dieser Seite
- 10 Modelle
Firmengeschichte kompakt
QED ist heute eine Kabelmarke, und wer die Geräte von damals kennt, bedauert das. Bob Abraham und Ian Vine gründeten die Firma 1973 in England; bis 1978 baute QED nur Lautsprecherkabel. Im Januar 1984 kam der erste Vollverstärker A230 zusammen mit dem UKW-Tuner T-231 und dem Plattenspieler R-232EN, im Oktober 1985 folgte der A240, Ende 1986 zeichnete die Zeitschrift What Hi-Fi den A240 SA als besten Verstärker aus. 1988 kamen Vorverstärker C300, Endstufe P300 und Tuner T260, danach lief die Geräteproduktion aus, und QED baute nur noch Zubehör wie den Phonovorverstärker DS 1 und Kabel.
Was alle QED-Geräte gemeinsam haben: handgebaut, 5 mm dicke Aluminiumfront, Regler und Potis von ALPS, ein überdimensionierter Ringkerntrafo von Holden & Fisher und keine integrierten Schaltkreise, nur diskrete Transistoren auf Glasfaserplatinen. Die Bauteile wurden auf Toleranzen unter einem Prozent selektiert. Das Ziel war High End zum erschwinglichen Preis, und weil die Stückzahlen klein blieben und der Name heute kaum jemandem etwas sagt, bekommst du einen QED gebraucht günstiger, als er klingt. Ich würde zugreifen, vor allem bei einem A240 SA oder einem C300 SA.
- 1973Gründung durch Bob Abraham und Ian Vine; bis 1978 nur Lautsprecherkabel
- 1984Januar: Vollverstärker A230, Tuner T-231, Plattenspieler R-232EN; graue Front mit grüner Schrift
- 1985Oktober: A240 MK I, erstmals mit optionalem SA-Phonoboard
- 1986What Hi-Fi: „Best Amplifier“ für den A240 SA
- 1987A240 MK II mit neuem Gehäuse und neuer Platine, als CD und SA
- 1988C300, P300 und T260: Vor-/Endstufen-Kombination mit Tuner
- 1989Neupreis C300 SA: 1.298 DM
- 1990erEnde der Geräteproduktion; QED baut Kabel und Zubehör
SA-Board oder Standard-Board: der Unterschied bei QED
Bei fast jedem QED-Verstärker entscheidet eine Steckkarte über den Wert: das Phonoboard. Die Standard-Karte verstärkt nur MM-Systeme und ist für sich schon gut (RIAA 20–20.000 Hz ± 0,1 dB, 72 dB Geräuschspannungsabstand). Das SA-Board, ausgeschrieben Super Analogue Board, verarbeitet MM und MC, arbeitet kanalgetrennt und steckt in den Geräten mit dem Zusatz SA ab Werk. Premium Phono Board und SA-Board sind dasselbe Bauteil; Premium hieß es, wenn der Kunde das Gerät ab Werk in der SA-Ausführung bestellte.
Für den Gebrauchtkauf heißt das: Ein A240 CD oder ein C300 CD hat das Standard-Board, ein A240 SA, A270 oder C300 SA das SA-Board. Nachrüsten ging, die Karte gab es als Erweiterung; alle Nachrüst-Boards sehen gleich aus. Wer Platten hört, sucht die SA-Variante oder einen Verstärker mit nachgerüsteter Karte. Die Fotos zeigen beide Karten im Vergleich und eingebaut im A240 CD und im C300 SA.
-
Oben SA, unten Standard: Das SA-Board hier ist die Nachrüstkarte für MM und MC, darunter die Standard-Karte nur für MM. -
Premium Phono Board (SA) mit selektierten Bauteilen. -
A240 CD von innen: Standard-Board eingebaut. -
C300 SA von innen: Premium Phono Board eingebaut.
Vollverstärker 1984–1990er · 4 Modelle
Mit dem A230 und dem A240 begann 1984 die eigentliche Geräteproduktion bei QED. Außen und innen sind beide gleich, sie unterscheiden sich nur in der Leistung; der A270 ist der A240 mit größerem Trafo, höherem Gehäuse und SA-Board ab Werk.
Vollverstärker · ab Januar 1984
QED A230
Der erste QED-Verstärker, zuerst mit grauer Front
- A230
- A240 MK I
- A240 MK II
- A270
| Sinusleistung | 2 × 30 W 8 Ω, IHF, 20–20.000 Hz 2 × 40 W 4 Ω |
|---|---|
| Eingangsempfindlichkeit Phono MM | 3 mV / 47 kΩ, 150 pF Standard-Board |
| RIAA-Entzerrung | 20–20.000 Hz ± 0,1 dB |
| Eingangsempfindlichkeit AUX, Tuner, Tape | 300 mV / 47 kΩ |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ± 0,1 dB |
| Leistungsbandbreite | 10–30.000 Hz −3 dB |
| Klirrfaktor | 0,1 % max., volle Leistung |
| Kanaltrennung | 80 dB |
| Geräuschspannungsabstand | AUX, Tuner, Tape: 80 dB Phono MM: 72 dB |
| Maße (B × H × T) | 355 × 65 × 237 mm |
| Gewicht | 4,8 kg |
Den Neupreis des A230 haben wir nicht. Du hast eine QED-Preisliste? Schreib uns.
Der A230 kam im Januar 1984 zusammen mit dem Tuner T-231, zunächst mit hellgrau lackierter Front und grüner Schrift. Während der Bauzeit wechselte QED auf die schwarze Front mit mattgoldener Beschriftung, die danach für alle Geräte galt. 2 × 30 W an 8 Ω reichen für Regalboxen, und das Standard-Phonoboard mit 72 dB Geräuschspannungsabstand ist besser als das, was damals in vielen Vollverstärkern dieser Klasse steckte.
Das SA-Board gab es für den A230 nicht, nur für den A240 und die folgenden Geräte. Wer einen A230 findet, kauft trotzdem: Die Bauteile sind selektiert, die Regler von ALPS, und der Verstärker ist bis auf die Leistung derselbe wie der A240 MK I.
Vollverstärker · ab Oktober 1985
QED A240 MK I
A240 CD mit Standard-Board, A240 SA mit SA-Board; „Best Amplifier“ bei What Hi-Fi 1986
- A230
- A240 MK I
- A240 MK II
- A270
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A240 MK I mit schwarzer Front. -
A240 MK I, Kopfhörerbuchse und Netzschalter -
A240 CD, Eingangswahl und Lautstärke -
A240 MK I, Rückseite -
A240 MK I, Eingänge auf der Rückseite -
A240 MK I, Lautsprecherklemmen -
A240 MK I, Innenansicht von oben -
A240 MK I mit Standard-Phonoboard. -
Standard-Phonoboard: nur Phono MM. -
SA-Board, optional für den A240 CD: Phono MM und MC. -
A240 MK I, Innenansicht mit Kühlkörper -
A240 CD und A240 SA: äußerlich gleich, innen das andere Phonoboard.
| Sinusleistung | 2 × 40 W 8 Ω, IHF, 20–20.000 Hz 2 × 65 W 4 Ω |
|---|---|
| Eingangsempfindlichkeit Phono MM | 3 mV / 47 kΩ, 150 pF Standard-Board |
| RIAA-Entzerrung | 20–20.000 Hz ± 0,1 dB Standard-Board |
| Eingangsempfindlichkeit AUX, Tuner, Tape | 300 mV / 47 kΩ |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ± 0,1 dB |
| Leistungsbandbreite | 10–30.000 Hz −3 dB |
| Klirrfaktor | 0,1 % max., volle Leistung |
| Kanaltrennung | 80 dB |
| Geräuschspannungsabstand | AUX, Tuner, Tape: 80 dB Phono MM: 72 dB Phono MC: 68 dB nur mit SA-Board |
| Maße (B × H × T) | 355 × 65 × 237 mm |
| Gewicht | 5,3 kg |
Den Neupreis des A240 haben wir nicht. Du hast eine QED-Preisliste? Schreib uns.
Der A240 folgte dem A230 im Oktober 1985 und ist bis auf die Leistung dasselbe Gerät: 2 × 40 W an 8 Ω, 2 × 65 W an 4 Ω. Neu war das optionale SA-Phonoboard für die Ausführung A240 CD; damit bekam der Verstärker einen MC-Eingang mit 68 dB Geräuschspannungsabstand. Ende 1986 kürte What Hi-Fi den A240 SA zum besten Verstärker.
Für Plattenhörer ist der A240 SA der QED, den ich suchen würde, auch der A230 ohne SA-Board lohnt sich. Die Fotos zeigen das Gerät von allen Seiten, das Innere mit dem Standard-Board sowie beide Karten im Vergleich.
Vollverstärker · ab 1987
QED A240 MK II
A240 MK II CD (Standard-Board) oder A240 MK II SA (SA-Board)
-
A240 MK II: neues Gehäuse, 430 mm breit. -
A240 MK II, Rückseite -
A240 MK II, Eingänge mit Aufdruck „Series II“ -
A240 MK II mit SA Premium Phonoboard. -
A240 SA, Front mit Listen- und Record-Wahlschalter -
A240 CD, Wahlschalter Listen und Record
| Sinusleistung | 2 × 40 W 8 Ω, IHF, 20–20.000 Hz 2 × 65 W 4 Ω |
|---|---|
| Phono | A240 CD: 1 × MM, RIAA 20–20.000 Hz ± 0,1 dB Standard-Board A240 SA: 1 × MM, 1 × MC, RIAA +0/−0,5 dB SA-Board, Daten wie C300 SA |
| Eingänge | Phono (Disc), CD, Tuner, Video, Tape 1, Tape 2 |
| Frequenzgang | 5–30.000 Hz |
| Klirrfaktor | unter 0,1 % 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | AUX, Tape, Tuner: 80 dB Phono MM: 72 dB Phono MC: 68 dB SA-Board |
| Maße (B × H × T) | 430 × 64 × 240 mm |
| Gewicht | 6 kg |
Den Neupreis des A240 MK II haben wir nicht. Du hast eine QED-Preisliste? Schreib uns.
1987 überarbeitete QED den A240: neues Gehäuse in voller Breite von 430 mm, innen eine neue Platine, dazu die Eingänge CD und Video. Die Leistung blieb bei 2 × 40 W an 8 Ω. Wie beim MK I gibt es den CD mit Standard-Board und den SA mit SA-Board ab Werk; die Phonosektion des SA entspricht der des Vorverstärkers C300 SA.
Ein MK II erkennst du am breiten Gehäuse und an den Eingängen CD und Video auf der Rückseite; beim Kauf lohnt der Blick ins Innere, ob die kanalgetrennte SA-Karte steckt oder nachgerüstet wurde.
Vollverstärker, Bi-Wiring · nach dem A240
QED A270
SA-Phonoboard ab Werk, seltener als der A240
- A230
- A240 MK I
- A240 MK II
- A270
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A-270: das höhere Gehäuse für den größeren Ringkerntrafo. -
A270, von schräg vorn -
A270, Front Foto: avforums.co.za -
A270, Innenansicht Foto: canuckaudiomart.com -
A270, Ringkerntrafo und Endstufe Foto: canuckaudiomart.com
| Sinusleistung | 2 × 50 W 8 Ω, IHF, 20–20.000 Hz 2 × 75 W 4 Ω |
|---|---|
| Phono | 1 × MM, 1 × MC SA-Board ab Werk, Daten wie C300 SA |
| Eingänge | Phono (Disc), CD, Tuner, Video, Tape 1, Tape 2 |
| Frequenzgang | 5–30.000 Hz |
| Klirrfaktor | unter 0,1 % 20–20.000 Hz, volle Leistung |
| Geräuschspannungsabstand | AUX, Tape, Tuner: 80 dB |
| Lautsprecher | Bi-Wiring |
| Maße (B × H) | 430 × 90 mm |
| Gewicht | 8,4 kg |
Den Neupreis des A270 haben wir nicht. Du hast eine QED-Preisliste? Schreib uns.
Der A270 ist konstruktiv der A240 MK II mit mehr Leistung: 2 × 50 W an 8 Ω, 2 × 75 W an 4 Ω. Dafür brauchte er einen größeren Ringkerntrafo, und das Gehäuse wuchs von 64 auf 90 mm Höhe. Das SA-Phonoboard für MM und MC steckt ab Werk drin, und die Lautsprecherklemmen sind für Bi-Wiring ausgelegt.
QED verkaufte vom A270 deutlich weniger als vom A240, entsprechend selten taucht er auf. Wer einen sieht, hat den kompletten QED-Vollverstärker vor sich: Leistung für Standboxen, MC-Eingang, und die Phonosektion des C300 SA in einem Gehäuse.
Vollverstärker mit Phono heute: Class-D-Verstärker-Kaufberatung mit aktuellen Modellen ›
Vor- und Endstufe ab 1988 · 3 Modelle
1988 brachte QED die getrennte Kombination: Vorverstärker C300, Endstufe P300 und dazu den Tuner T260 im gleichen Gehäuse. Beide Geräte sind heute selten; die Phono-Platine des C300 SA ist das größte Bauteil im Gerät.
Stereo-Vorverstärker · ab 1988
QED C300 SA
C300 CD (für CD optimiert, Standard-Board), C300 SA (Premium Phono Board), Standardversion
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QED C300: keine Klangregelung, kein Balanceregler, keine Filter. Die Lautstärke stellt ein zweistufiger ALPS-Regler getrennt für links und rechts. -
C300 mit durchsichtigem Deckel -
C300 über der Endstufe P300 -
C300 und P300, Rückseiten -
C300, Wahlschalter Listen und Record -
C300, Lautstärke links/rechts und Netzschalter -
C300 mit durchsichtigem Deckel, von schräg vorn -
C300 von oben: links die Phonosektion als größtes Bauteil, rechts der Ringkerntrafo von Holden & Fisher, dazwischen fast leere Platine. -
C300, Platine im Detail -
C300 SA mit Premium Phonoboard, kanalgetrennt.
| Eingangsempfindlichkeit Phono MM | 3 mV / 47 kΩ, 150 pF |
|---|---|
| Eingangsempfindlichkeit Phono MC | 150 µV / 470 Ω |
| RIAA-Entzerrung | +0/−0,5 dB 20–20.000 Hz |
| Eingangsempfindlichkeit AUX, Tape | 300 mV / 47 kΩ |
| Ausgangsspannung | 1 V |
| Kanaltrennung Phono | über 60 dB |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ± 0 dB |
| Leistungsbandbreite | 5–30.000 Hz ± 0,8 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MM über 72 dB Phono MC über 68 dB AUX, Tuner, Tape über 90 dB |
| Netzteil | Ringkerntrafo 100 VA, Holden & Fisher |
| Maße (B × H × T) | 430 × 64 × 340 mm |
| Gewicht | 6,0 kg |
| Neupreis 1989 | 1.298 DM mit Premium Phono Board |
Der C300 ist ein Vorverstärker ohne alles, was nicht verstärkt: keine Klangregelung, kein Balanceregler, keine Filter, dafür ein zweistufiger ALPS-Lautstärkeregler für linken und rechten Kanal. QED lieferte ihn für CD optimiert mit Standard-Board oder als C300 SA mit dem Premium Phono Board; ein CD-Gerät ließ sich mit der SA-Karte nachrüsten. Die Phonoplatine ist das größte Bauteil im Gehäuse, der Rest dient der Signalverstärkung, und der 100-VA-Ringkerntrafo von Holden & Fisher ist für einen Vorverstärker maßlos überdimensioniert. So wollte QED das: Die Stromversorgung bleibt bei jeder Belastung und jeder Impulsspitze stabil.
Mit 150 µV an 470 Ω für MC und über 68 dB Geräuschspannungsabstand ist der C300 SA eine Phonostufe, die auch heute vor einem Netzwerkplayer bestehen kann. 1989 kostete er 1.298 DM; gebraucht bekommst du ihn, wenn du einen findest, für deutlich weniger.
Endstufe dazu: P300 Tuner dazu: T260 SA- und Standard-Board erklärt
Stereo-Endstufe · ab 1988
QED P300
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QED P300: 2 × 47 W an 8 Ω, laststabil. -
P300, Innenansicht von oben -
P300 von innen: aufgeräumt, ohne Drahtverhau, nur selektierte Bauteile.
| Sinusleistung | 2 × 47 W 8 Ω, IHF, 20–20.000 Hz 2 × 65 W 4 Ω |
|---|---|
| Frequenzgang | 8,5–64.000 Hz ± 1 dB |
| Klirrfaktor | 0,05 % Vollaussteuerung, 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | 95 dB Vollaussteuerung |
| Maße (B × H × T) | 430 × 90 × 340 mm |
| Gewicht | 8,4 kg |
Den Neupreis der P300 haben wir nicht. Du hast eine QED-Preisliste? Schreib uns.
2 × 47 W an 8 Ω sehen im Katalog bescheiden aus; die P300 liefert diese Leistung ohne Einbruch über den ganzen Frequenzbereich und bleibt an fast jedem Lautsprecher stabil. Innen wie beim C300: Glasfaserplatine, keine ICs, nur diskrete Transistoren, kein Drahtverhau. Der kurze Signalweg bringt eine gute Rechteckanstiegszeit; Impulse kommen schnell, und komplexe Tiefbasstöne bleiben präzise.
Die P300 passt im Gehäuseformat genau unter den C300 und neben den T260; die Kombination ist 430 mm breit und wirkt mit den drei schwarzen Fronten wie ein Gerät.
Phono-Vorverstärker als Steckkarte, MM und MC · ab 1985 als Option, ab 1988 im C300 SA
QED Premium Phono Board (SA)
Super Analogue Board, SA-Board, Premium Phono Board
| Eingänge | 1 × Phono MM, 1 × Phono MC |
|---|---|
| Empfindlichkeit | MM 3 mV / 47 kΩ, 150 pF MC 150 µV / 470 Ω |
| RIAA-Entzerrung | +0/−0,5 dB 20–20.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | MM über 72 dB · MC über 68 dB |
| Serienmäßig in | A240 SA, A270, C300 SA |
| Nachrüstbar in | A240 CD, C300 CD |
Das SA-Board ist QEDs Phonostufe als Steckkarte: kanalgetrennt, mit selektierten Bauteilen, für MM und MC. Premium Phono Board und SA-Board sind dasselbe Teil; Premium stand auf der Rechnung, wenn ein Gerät ab Werk als SA bestellt wurde. Die Standard-Karte verstärkt nur MM, hat 72 dB Geräuschspannungsabstand und RIAA ± 0,1 dB; sie ist gut, das SA-Board ist besser und das einzige mit MC-Eingang.
Heute würde ich beim Kauf eines QED immer fragen, welche Karte steckt. Steht SA auf dem Gerät oder liegt die Nachrüstkarte drin, hast du eine Phonostufe, für die andere Hersteller damals ein eigenes Gehäuse verlangten.
Vor- und Endstufe heute in einem Gerät: HiFi-Receiver-Kaufberatung mit aktuellen Modellen ›
Tuner 1984–1990er · 2 Modelle
Zu jedem Verstärker baute QED den passenden Tuner im gleichen Gehäuse: T-231 zum A230, T-237 zum A240, T260 zu C300 und P300.
UKW-Tuner · ab Januar 1984 (T-231)
QED T-231 und T-237
- T-231
- T-237
- T260
-
A230 und T231 in Grau mit grüner Schrift, der ersten Ausführung. -
A240 MK I und T237: Verstärker und Tuner im gleichen Gehäuse. Foto: canuckaudiomart.com
| T-231 | UKW-Tuner zum A230, ab Januar 1984, zuerst graue Front |
|---|---|
| T-237 | UKW-Tuner zum A240 MK I |
Empfindlichkeit, Maße und Preise der beiden Tuner fehlen uns. Du hast ein Datenblatt? Schreib uns.
Der T-231 kam im Januar 1984 zusammen mit dem A230, beide zunächst mit hellgrauer Front und grüner Schrift, später schwarz mit mattgoldener Beschriftung. Der T-237 ist der Tuner zum A240 MK I. Von beiden haben wir die Fotos mit dem jeweiligen Verstärker, aber keine Messwerte; wer die Daten hat, hilft uns weiter.
Tuner UKW, MW, LW · ab 1988
QED T260
-
QED T260: UKW, Mittel- und Langwelle im Gehäuse des C300. -
T260: Three Waveband Stereo FM Tuner, Anzeige in Bernstein, Signalstärke als Leuchtkette. Foto: audio-extasa.eu -
T260, Front -
T260, Rückseite -
T260, Rückseite von schräg oben -
T260, Senderregler Preset Stations FM/AM -
T260, Stationswahl und Tasten -
T260, Wellenbereichstasten LW, MW und FM Foto: audio-extasa.eu -
T260, Anzeige und Abstimmknopf Foto: audio-extasa.eu
| Wellenbereiche | UKW, MW, LW |
|---|---|
| Eingangsempfindlichkeit | 1,0 µV Mono 2,2 µV Stereo |
| Geräuschspannungsabstand | 72 dB Stereo |
| AM-Unterdrückung | 55 dB |
| Klirrfaktor | 0,08 % |
| Kanaltrennung | 45 dB |
| Maße (B × H × T) | 430 × 64 × 240 mm |
| Gewicht | 4,5 kg |
Den Neupreis des T260 haben wir nicht. Du hast eine QED-Preisliste? Schreib uns.
Der T260 ergänzt die C- und P-Komponenten: gleiche Front, gleiche Breite von 430 mm, gleiche 64 mm Höhe wie der C300. Mit 1,0 µV für Mono und 2,2 µV für Stereo ist er ein empfindlicher Tuner, und mit Mittel- und Langwelle deckt er auch das ab, was 1988 noch gesendet wurde. Die Frequenz zeigt er digital an, die Signalstärke als Leuchtkette neben dem Abstimmknopf.
Tuner mit DAB+ und Streaming gibt es heute im Receiver: HiFi-Receiver-Kaufberatung ›
Plattenspieler ab 1984 · 1 Modell
Plattenspieler, Riemenantrieb · ab 1984 (R-232EN)
QED R-232 und R-232E
- R-232
- R-232E
| Antrieb | Riemen, 33 / 45 U/min |
|---|---|
| Motor | 24-polig, AC synchron |
| Drehzahlregelung | R-232E: elektronisch, quarzgesteuert |
| Teller | Glas |
| Tonarm | kardanisch gelagert, festes Gegengewicht, Antiskating |
| Geräuschspannungsabstand | R-232: 68 dB R-232E: 70 dB |
| Gleichlaufschwankung | R-232: 0,15 % R-232E: 0,12 % |
| Maße (B × H × T) | 400 × 340 × 105 mm |
| Gewicht | 6,8 kg |
Vom R-232 fehlt uns ein Foto. Du hast einen? Foto anbieten.
Der R-232 ist QEDs einziger Plattenspieler: Riemenantrieb mit 24-poligem Synchronmotor, Glasteller, kardanischer Tonarm mit festem Gegengewicht und Antiskating, zwei Geschwindigkeiten. Der R-232E hat zusätzlich eine quarzgesteuerte elektronische Drehzahlregelung und bringt es auf 0,12 % Gleichlaufschwankung statt 0,15 %. Zum Start im Januar 1984 hieß das Laufwerk R-232EN.
Ein Foto hat unser Archiv nicht; wer einen R-232 besitzt, schickt uns gern eines, wir nennen den Namen dazu. Worauf du bei Riementrieblern dieser Zeit achtest, steht in unserem Ratgeber zu Vintage-Plattenspielern.
Worauf du bei alten Laufwerken achtest: Vintage-Plattenspieler mit Prüfpunkten ›






















































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