The Fisher: Röhren-Receiver, Verstärker und Tuner aus New York mit technischen Daten
28 Fisher-Geräte von 1955 bis 1978 mit technischen Daten, 85 Fotos und Neupreisen in DM: die Röhren-Receiver 400, 500C und 800, die Verstärker X-100 und X-101C, die Mono-Endstufe 80AZ, der Tuner 4000-R, der Rundumstrahler WS-80 und die Transistor-Receiver bis zum RS-1022. Dazu Avery Fishers Firmengeschichte von 1937 bis zum Verkauf an Emerson und Sanyo.
- Gegründet
- 1937, New York
- Gründer
- Avery Fisher
- Bekannt für
- 500C, 400, X-100
- Auf dieser Seite
- 28 Modelle
Firmengeschichte kompakt

Avery Fisher, geboren am 4. März 1906 in Brooklyn und ein begeisterter Hobbygeiger, gründete 1937 in den USA die Firma Philharmonic Radio, weil die Geräte seiner Zeit Musik nicht in höchster Qualität wiedergaben und ihn sein Hobby zu Wiedergabegeräten höchster Güte trieb. Das erste Produkt war eine HiFi-Anlage mit einer Röhrenendstufe mit Gegenkopplung und Bassreflex-Lautsprechern mit Magnetsystem; im selben Jahr kamen ein Empfänger mit 20 bis 20.000 Hz, für 1937 ein unerhörter Frequenzgang, und ein MM-Tonabnehmer. 1938 folgte ein koaxiales Lautsprechersystem mit Motional Feedback, 1939 ein Dynamikexpander, und ab 1939 bekamen die Tuner Kanalmittenanzeiger. Im Zweiten Weltkrieg lief die Fertigung für die Rüstung; 1945 verkaufte Fisher Philharmonic Radio und gründete Fisher Radio, seine zweite Audiofirma, für High-Fidelity-Bausteine und Geräte.
Sein technisches Personal holte Fisher vorzugsweise aus Europa. Ab 1945 entstand ein Phono-Vorverstärker, 1952 der erste Trioden-Verstärker von Fisher mit 50 Watt, 1953 ein Hornlautsprechersystem für Kinos und Theater und 1954 ein Mischpult für Profis zu einem außerordentlich günstigen Preis. 1955 hielten Spitzenwertanzeigen Einzug in die Verstärker, 1956 kam mit dem TR-1 ein Phono-Vorverstärker nur mit Transistoren, von dem rund 100.000 Stück verkauft wurden, dazu dualdynamische Begrenzer in den Tunern für den HiFi-Sektor, die Kontrolleinheit 80-C, die Tuner 80-R und FM-40, der Vorverstärker PR-6 und die Endstufe 20-A. Im August 1957 stellte Fisher den UKW/MW-Receiver 500 und den reinen UKW-Tuner FM-90X vor.
Mit der Stereophonie kam 1958 eine Anlage aus Steuergerät und Plattenspieler mit Magnetsystem, sehr teuer und damals das Beste, was man kaufen konnte. 1959 brachte Fisher seine erste Fernbedienung und einen UKW/MW-Receiver, der Stereosendungen wiedergab, 1960 das Nachhallgerät Dynamic Spacexpander und einen 60-W-Receiver mit der neuen Röhre 7591 im Ausgang, 1961 mit dem 500C Fishers ersten kompletten FM-Multiplex-Receiver. Zwischen 1959 und 1961 entstanden wichtige Verbesserungen der UKW/MW-Stereotuner und unzählige Patente. In den Sechzigern bot Fisher wie Luxman viele Geräte als Bausatz an, die StrataKit-Serie, etwa die Verstärker KX-90 und KX-100; das K in der Bezeichnung steht für Kit. 1966 kam Fishers erster Tuner mit automatischer HF-Verstärkungsregelung, 1967 HiFi-Systeme mit sieben ICs, 1968 Tuner und Receiver mit Autoscan und Sensortasten, 1969 mit Autoscan und Suchlauf.
Ein Fisher-Receiver mit UKW-Teil braucht für Digitalradio und Streaming heute einen Zuspieler; ein Netzwerkplayer am Aux-Eingang reicht dafür.
Fisher fertigte auch für Realistic, zum Beispiel den heute gesuchten und selten zu findenden UKW-Multiplex-Röhrentuner Realistic 214 von 1963, verkauft über die Filialen von Radio Shack; seine Daten stehen unten bei den Tunern. Als der Audiomarkt 1969 zum Massenmarkt wurde, verkaufte Avery Fisher die Firma für 31 Millionen US-Dollar an Emerson, in weiser Voraussicht, denn dem Konkurrenzkampf wäre Fisher nicht gewachsen gewesen; er blieb Berater für Emerson und später für Sanyo. 1972 kamen Empfänger mit PLL-Multiplexdecoder, 1975 übernahm Sanyo die Firma, mehr dazu auf der Sanyo-Seite, 1977 wurde Hifi Fisher Europa gegründet, 1978 folgten ein 120-poliger Plattenspielermotor für MT-6330 und MT-6340 und die Quarzsteuerung. Als Mäzen spendete Avery Fisher 10,5 Millionen US-Dollar und hatte Einfluss in den Ausschüssen der New Yorker Philharmonie; das Lincoln Center benannte seinen Konzertsaal 1973 zum Dank in Avery Fisher Hall um. Er starb 1994. Für Sammler gilt: Alle Fisher-Geräte bis 1970 sind unbedingt zu empfehlen; was danach kam, hat mit The Fisher qualitativ nichts mehr zu tun und trägt nur noch den Namen FISHER.
Den Röhrenklang eines Fisher 400 oder 500C gibt es heute neu, mit Garantie und ohne Röhrensuche: Unsere Röhrenverstärker-Kaufberatung zeigt, welche aktuellen Geräte den Charakter der alten Röhrenreceiver am ehesten treffen.
- 1937Philharmonic Radio, gegründet von Avery Fisher
- 1945Fisher Radio, die zweite Firma
- 1952Erster Trioden-Verstärker von Fisher, 50 W
- 1956Transistor-Phonovorverstärker TR-1, 80-C, 80-R, FM-40
- 1957Receiver 500 und Tuner FM-90X
- 1961500C, Fishers erster kompletter FM-Multiplex-Receiver
- 1963Receiver 400, Realistic 214 für Radio Shack
- 1969Verkauf an Emerson für 31 Millionen US-Dollar
- 1975Übernahme durch Sanyo
Röhrenverstärker, Vor- und Endstufen 1955–1965 · 6 Modelle
Fishers Röhrenverstärker der Fünfziger und Sechziger: die Mono-Endstufe 80AZ mit ihrer Kontrolleinheit 80-C, die Vollverstärker X-100 und X-101C mit 6BQ5 beziehungsweise 7591 im Ausgang und die Steuergeräte 400-C und CA-40. Die Modellkürzel sind verwirrend, kleine Änderungen bekamen einen neuen Buchstaben am Ende; die X-100-Varianten stehen deshalb gemeinsam in einem Abschnitt.
Mono-Röhrenendstufe · ab 1955
The Fisher 80AZ
-
Transformatoren und Röhrenkäfig Foto: Matthias Sowa -
Von der anderen Seite Foto: Matthias Sowa -
Von unten Foto: Matthias Sowa -
Röhren bei geöffnetem Käfig Foto: Matthias Sowa -
Typenschild Foto: Matthias Sowa -
Frequenzgang Foto: Matthias Sowa -
Zwei 80AZ als Stereopaar Foto: Matthias Sowa -
Schriftzug mit Modellbezeichnung Foto: Matthias Sowa
| Sinusleistung | 1 × 30 W an 8 Ω (15–35.000 Hz ±1 dB, IHF) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,5 % (30 W) · 0,15 % (25 W) · 0,05 % (10 W) |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±0,1 dB (über alles) |
| Leistungsbandbreite | 10–50.000 Hz ±1 dB |
| Dämpfungsfaktor | über 26 (16 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | 1 V |
| Geräuschspannungsabstand | über 95 dB |
| Lautsprecherimpedanz | 4, 8, 16 Ω |
| Röhren | 1 × 12AT7, 1 × 12AU7, 2 × EL37, 1 × 5V4G |
| Baujahre | ab 1955 |
Die 80AZ war Anfang der Fünfziger ihrer Zeit weit voraus, und ihre Daten sprechen für sich: 30 W Mono bei 0,5 % Klirr, 0,05 % bei 10 W, 20 bis 20.000 Hz bei ±0,1 dB und über 95 dB Geräuschspannungsabstand. Hinter diesen Werten dürfen sich viele heutige Röhren-Monos getrost verstecken. Als Partner gehörten die Vorverstärker 80-C oder 50-PRC und die Tuner 80-T, 80-R oder FM-80 dazu. Wer heute zwei 80AZ bekommt, hat die Basis für eine exzellente Stereowiedergabe.
Vorverstärker (Kontrolleinheit) · 1956
The Fisher 80-C
Zur Endstufe 80AZ gehört die Kontrolleinheit 80-C von 1956, zusammen mit den Tunern 80-R und 80-T aus demselben Jahr. Daten zum 80-C hat unser Archiv nicht; die alte Modellseite ist nicht erhalten.
Röhren-Vollverstärker · 6BQ5/EL84 · 1962–1964
The Fisher X-100
- X-100
- X-100A
- X-100B
- X-100C
- KX-100
-
Rückseite Foto: Ingo Erhart -
Röhren im Detail Foto: Ingo Erhart -
Front, Mitte Foto: Ingo Erhart -
Front, linke Hälfte Foto: Ingo Erhart -
Front, rechte Hälfte Foto: Ingo Erhart -
Von oben Foto: Ingo Erhart -
Ohne Gehäuse Foto: Ingo Erhart -
Ohne Gehäuse, schräg von vorn Foto: Ingo Erhart -
Ohne Gehäuse, schräg von oben Foto: Ingo Erhart -
Front rechts im Detail Foto: Ingo Erhart -
Ohne Gehäuse von oben Foto: Ingo Erhart -
Rückseite ohne Gehäuse Foto: Ingo Erhart -
Mit Metallgehäuse Foto: Ingo Erhart -
Front, Mitte -
Die Variante X-100A
| Klirrfaktor | 0,5 % (max.) |
|---|---|
| Sinusleistung | 2 × 16 W |
| Musikleistung | 2 × 18 W |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±1 dB (über alles) |
| Kanaltrennung | über 50 dB |
| Dämpfungsfaktor | über 30 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM 1 + 2: 3 mV / 47 kΩ (High), 10 mV / 50 kΩ (Low) · Phono Kristall 150 mV · AUX 1 + 2: 180 mV / 200 kΩ · Tape, Tuner 180 mV / 100 kΩ |
| Phono RIAA | ±0,5 dB (30–20.000 Hz) |
| Geräuschspannungsabstand (IHF-A) | Phono 75 dB · AUX, Tuner, Tape 80 dB |
| Lautsprecher | 4, 8, 16 Ω |
| Röhren | 11: 4 × ECC83/7025/12AX7, 2 × 7247, 4 × EL84/6BQ5, 1 × GZ34/5AR4 |
| Ausstattung | getrennte Bass- und Höhenregler je Kanal, Ausgang für Center-Kanal, 2 × Phono MM, Loudness, Tape Monitor, High- und Low-Filter |
| Maße (B × H × T) | 384 × 122 × 300 mm |
| Gewicht | 10 kg |
| Baujahre | 1962–1964 (X-100) |
| Neupreis 1962 | 980 DM Holzgehäuse 129 DM |
Kern der X-100-Serie ist ein 6BQ5-Verstärker mit 5AR4-Gleichrichter, bekannt für sehr musikalische Wiedergabe: ein toller Verstärker, solange du keine Lautsprecher mit zu geringer Impedanz laut fährst. Die X-100 waren Fishers Einstiegsverstärker in Ausstattung, Leistung und Preis, und die Serie ist so interessant wie verwirrend, weil kleine Änderungen einen neuen Buchstaben bekamen; eine D-Version gab es erst ab dem X-101. Alle vier Ausführungen X-100, X-100A, X-100B und X-100C sind konstruktiv gleich, teilen sich das Chassis und haben Premium-Mylar-Elkos; sie unterscheiden sich in Ausstattung und Sinusleistung.
Der X-100B von Ende 1962 bis Ende 1964 ist ein 7868-Verstärker mit 12AX7 in der Vorstufe und Kopfhöreranschluss; als Bausatz hieß er KX-100, dem nur das Einstellpoti für die Vorspannung fehlt, dort sitzt ein fester Widerstand. Der X-100C von Ende 1964 bis Anfang 1965 war einer der letzten Fisher-Röhrenverstärker, mit den 2,5 mm starken Frontplatten und den Knöpfen der ersten Transistorgeräte 600-T, TFM-300 und TX-300 und kleinen Änderungen in der Schaltung; die Daten sind die des X-100B. Das Holzgehäuse 10-U in Walnuss oder Mahagoni gab es gegen Aufpreis, das Metallgehäuse MC-1 war Serie.
X-100 und KX-100 sind international gesucht und erzielen die höchsten Preise der X-Serie, höchstwahrscheinlich wegen des Designs in der klassischen Fisher-Linie; das Angebot aller Ausführungen ist rar. Die Modelle A und C stehen technisch in nichts nach, erreichen diese Preise aber nicht.
Röhren-Vollverstärker · 7591 · 1962–1965
The Fisher X-101C
-
Mit Holzgehäuse (Wood Case) Foto: soundup.ru -
Ohne Gehäuse -
Rückseite -
Chassis von hinten -
Front ohne Gehäuse -
Ohne Gehäuse von vorn -
Mit Service Manual -
Röhren und Transformatoren -
Chassis von oben -
Eingebaut in ein Möbel -
Lageplan der Röhren V1 bis V10 -
Front
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 3,5 mV · Tuner 300 mV · Tape 200 mV |
|---|---|
| Kanaltrennung | 40 dB (1 kHz) |
| Phono RIAA | ±1 dB |
| Sinusleistung | 2 × 25 W (8 Ω) |
| Musikleistung | 2 × 27 W (8 Ω) |
| Fremdspannungsabstand | 88 dB |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±1 dB |
| Übersprechdämpfung | 60 dB (1 kHz) |
| Lautsprecher | 4, 8, 16 Ω |
| Klirrfaktor | 0,5 % (Volllast) |
| Röhren | 10: 4 × 7591, 6 × ECC83 (12AX7) |
| Maße (B × H × T) | 375 × 122 × 290 mm (ohne Holzgehäuse) |
| Gewicht | 11,8 kg (ohne Holzgehäuse) |
| Baujahre | 1962–1965 |
| Neupreis 1962 | 1.398 DM mit Holzgehäuse |
Der X-101C wurde von 1962 bis 1965 gebaut und löste 1964 die X-100-Reihe ab: zehn Röhren, vier 7591 im Ausgang für 2 × 25 W, sechs ECC83 in der Vorstufe, ein Ausgang für einen Center-Lautsprecher und getrennte Bass- und Höhenregler für jeden Kanal. Mit 88 dB Fremdspannungsabstand und 60 dB Übersprechdämpfung ist er der erwachsenere Verstärker neben dem X-100. Das Mahagoni-Holzgehäuse gab es als Zubehör, mit Gehäuse kostete er 1962 1.398 DM, und heute ist er ein schönes Sammlerobjekt.
Vorverstärker (Steuergerät)
The Fisher 400-C / 400-CA
Der 400-C und seine Variante 400-CA sind Fishers Steuergeräte: Auf der Front sitzen die Eingangswahl mit AUX 2 und die Loudness-Contour-Schaltung. Daten haben wir dazu nicht; wer ein Gerät besitzt, hilft mit Prospekt oder Anleitung weiter.
Archivfoto · Daten gesucht
The Fisher CA-40
Röhrenklang neu, mit Garantie? Röhrenverstärker: aktuelle Modelle ›
Receiver 1957–1978 · 11 Modelle
Vom ersten UKW/MW-Receiver 500 von 1957 über die Röhren-Receiver 500C, 800C und 400 bis zu den Transistorgeräten 600T und 450T und zur RS-Serie der Sanyo-Zeit. Die Kabel-Fernbedienung RK-40 passt an 450T, 250TX, 500C, 500TX, 600T und 800T.
Röhren-Receiver · 1961
The Fisher 500C und 800C
Der 500C von 1961 ist Fishers erster kompletter FM-Multiplex-Receiver; sein Vorgänger 500 kam im August 1957, 1960 folgte ein 60-W-Receiver mit der damals neuen Röhre 7591 im Ausgang. Das Foto zeigt 500C und 800C, die Schwestermodelle. Daten zu beiden fehlen in unserem Archiv, dafür passt die Kabel-Fernbedienung RK-40 auch an den 500C.
Receiver
The Fisher 800 A
Der 800 A ist ein früher Receiver der 800er-Reihe, die mit dem 800C und dem 800T weiterlief. Mehr als dieses Foto hat unser Archiv nicht.
Röhren-Receiver UKW · 1963
The Fisher 400
| Eingangsempfindlichkeit | 1,8 µV |
|---|---|
| Selektivität | 60 dB |
| Kanaltrennung | 35 dB (Stereo) |
| Fremdspannungsabstand | 55 dB (Stereo) |
| Sinusleistung | 2 × 30 W (IHF) |
|---|---|
| Musikleistung | 2 × 37,5 W (IHF) |
| Klirrfaktor | 0,5 % (1 kHz) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM 4,4 mV · Phono Kristall 14 mV · AUX 280 mV · Tape 500 mV |
| Leistungsbandbreite | 25–25.000 Hz ±1,5 dB |
| Fremdspannungsabstand | Phono 70 dB · Tuner, Tape, AUX 90 dB |
| Übersprechdämpfung | 35 dB (1 kHz) |
| Röhren | 3 × EF94, 1 × EC92, 6 × ECC83, 1 × EC900, 4 × 7868, 1 × EM84A |
| Maße (B × H × T) | 450 × 146 × 305 mm |
| Gewicht | 15 kg |
Der 400 von 1963 ist der UKW-Röhrenreceiver für den Alltag: 2 × 30 W Sinus nach IHF aus vier 7868, ein Tuner mit 1,8 µV Empfindlichkeit und 60 dB Selektivität und ein magisches Band EM84A als Abstimmanzeige. 15 kg und 450 mm Breite verlangen ein stabiles Regal. Wer ihn mit Phono betreibt, bekommt 70 dB Fremdspannungsabstand am MM-Eingang, an den Hochpegeleingängen 90 dB.
Transistor-Receiver UKW · 1965
The Fisher 600T
| Eingangsempfindlichkeit | 1,8 µV |
|---|---|
| Selektivität | 60 dB |
| Kanaltrennung | 40 dB (Stereo) |
| Fremdspannungsabstand | 55 dB (Stereo) |
| Sinusleistung | 2 × 45 W (IHF) |
|---|---|
| Musikleistung | 2 × 50 W (IHF) |
| Klirrfaktor | 0,5 % (1 kHz) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM 2,8 mV · Phono High 5,5 mV · AUX 380 mV · Tape 500 mV |
| Leistungsbandbreite | 25–25.000 Hz ±1,5 dB |
| Fremdspannungsabstand | Phono 77 dB · Tape, AUX 90 dB |
| Übersprechdämpfung | 35 dB (1 kHz) |
| Maße (B × H × T) | 400 × 130 × 280 mm |
| Gewicht | 13,5 kg |
Der 600T von 1965 gehört zu den ersten Transistorgeräten von Fisher, mit den 2,5 mm starken Frontplatten, die auch der X-100C bekam. 2 × 45 W Sinus, 77 dB Fremdspannungsabstand am Phono-Eingang und 40 dB Kanaltrennung im Tuner sind der Schritt über den 400 hinaus, bei 1,5 kg weniger Gewicht. Die Kabel-Fernbedienung RK-40 passt auch an ihn.
Tuner-Verstärker (TA)
The Fisher TA-600
Receiver
The Fisher 203
Receiver
The Fisher 450T
Der 450T gehört zu den Receivern, an die die Kabel-Fernbedienung RK-40 passt. Die alte Modellseite zum 450T ist nicht erhalten; Daten nehmen wir gern auf.
Receiver
The Fisher 250T
Receiver
The Fisher 200T
Receiver
The Fisher 160T
Receiver UKW/MW · Sanyo-Zeit · 1977–1978
Fisher RS-1022
-
Linke Fronthälfte -
Rechte Fronthälfte -
Rückseite -
Anschlüsse -
Lautsprecherklemmen und Sicherungen
| Eingangsempfindlichkeit | Stereo 4,8 µV (IHF) · Mono 1,7 µV |
|---|---|
| Übersprechdämpfung | 40 dB |
| Klirrfaktor | Mono 0,4 % · Stereo 0,2 % |
| Frequenzgang | 20–15.000 Hz ±1,5 dB |
| Gleichwellenselektion | 1 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Mono 68 dB · Stereo 66 dB |
| Spiegelfrequenzunterdrückung | 56 dB |
| AM-Unterdrückung | 55 dB |
| Eingangsempfindlichkeit | 300 µV |
|---|---|
| Spiegelfrequenzunterdrückung | 48 dB |
| Fremdspannungsabstand | 55 dB |
| Klirrfaktor | 0,3 % |
| Sinusleistung | 2 × 24 W an 8 Ω (DIN, 1 kHz) |
|---|---|
| Musikleistung | 2 × 30 W an 8 Ω (DIN, 1 kHz) |
| Klirrfaktor | 0,5 % (Volllast) |
| Leistungsbandbreite | 7–30.000 Hz |
| Frequenzgang | 20–20.000 Hz ±1 dB (über alles) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM 2 mV / 50 kΩ · AUX, Tape 150 mV |
| Phono RIAA | ±0,5 dB (30–20.000 Hz) |
| Geräuschspannungsabstand (IHF-A) | Phono MM 60 dB · AUX, Tape 70 dB |
| Maße (B × H × T) | 440 × 120 × 300 mm |
| Gewicht | 9,0 kg |
| Baujahre | 1977–1978 |
Der RS-1022 war 1977 der kleinste von sieben Fisher-Receivern; daneben gab es RS-1020, RS-1035, RS-1052, RS-1058, RS-1060 und RS-1080. Er ist ein Mittelklassegerät für Einsteiger, die einen preiswerten Receiver suchen: 2 × 24 W Sinus nach DIN, ein UKW-Teil mit 1,7 µV in Mono und 68 dB Geräuschspannungsabstand, dazu Mittelwelle. Nach der Faustregel von oben, Fisher bis 1970, fällt er in die Sanyo-Zeit; als günstiger Receiver mit Phono-Eingang taugt er trotzdem.
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Tuner und Multiplex-Adapter 1956–1966 · 9 Modelle
Fishers Tuner von 80-R und FM-40 (1956) über den FM-90X (1957) und 101-R und 4000-R (ab 1959) bis zur Laboratory Series mit dem R-200 (1964). Der Multiplex-Adapter MPX-100 kam 1962, ein Jahr nach dem Start von UKW-Stereo in den USA. Der Realistic 214 wurde von Fisher für Radio Shack gebaut.
UKW/MW-Stereo-Röhrentuner · ab 1959
The Fisher 4000-R / 101-R
-
Front ohne Gehäuse Foto: Matthias Sowa -
Ohne Gehäuse, schräg von oben Foto: Matthias Sowa -
Rückseite mit den sieben Ausgängen Foto: Matthias Sowa -
Von oben Foto: Matthias Sowa -
Von oben, zweite Perspektive Foto: Matthias Sowa -
Front links: MW-Teil Foto: Matthias Sowa -
Front rechts: UKW-Teil Foto: Matthias Sowa -
Konsole Fisher Futura II (F-210) mit X-101-A und 101-R Foto: Matthias Sowa -
Typenschild: Chassis 4000-R, Fisher Radio Corporation, New York
| Betriebsarten | MW-UKW Stereo, UKW Multiplex Stereo, UKW Mono, MW Mono |
|---|---|
| Frontend | separat, für elektrische und mechanische Stabilität |
| Abstimmanzeige | zwei, getrennt für MW und UKW |
| Frequenzbereich | 20–20.000 Hz ±1 dB |
| Empfindlichkeit UKW | 1,6 µV |
| Übersprechdämpfung | 80 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 60 dB |
| Ausgänge | 7: UKW, UKW Record, UKW Multiplex, MW, MW Record, UKW-MW, UKW-MW Record |
| Baujahre | ab 1959 |
Der 4000-R ist ab 1959 die Konsolenversion des UKW/MW-Stereo-Röhrentuners 101-R, gebaut für den Musikschrank Fisher Futura II (Modell F-210) zusammen mit dem Verstärker X-101-A. Technisch und optisch sind beide gleich, der einzige Unterschied: Der 4000-R trägt keine Modellbezeichnung auf der Frontplatte. Vier Betriebsarten, ein separates Frontend und zwei getrennte Abstimmanzeigen für MW und UKW, dazu 1,6 µV Empfindlichkeit und 80 dB Übersprechdämpfung, auch heute Spitzenklasse.
Tuner · 1956
The Fisher 80-R / 80-T
Die Tuner 80-R und 80-T sind die Partner der Endstufe 80AZ und der Kontrolleinheit 80-C; der 80-R kam 1956. Mehr als dieses Detailfoto haben wir nicht.
UKW-Tuner · 1956
The Fisher FM-40
UKW-Tuner · 1957
The Fisher FM-90
UKW-Stereo-Tuner
The Fisher FM-100C
UKW-Stereo-Tuner mit Fernbedienung
The Fisher MF-320 / MF-300
Der MF-320 trägt auf der Front ein Remote-Control-Feld, die Stationsanzeige und die Regler für ARC, Antenne und Lautstärke; der MF-300FM ist der Stereo-Tuner von 1963 aus derselben Reihe. Daten fehlen; wer eine Anleitung hat, hilft uns weiter.
UKW/MW-Stereo-Tuner mit Partnern · 1964
The Fisher R-200, 400-CX und SA-1000 (Laboratory Series)
Multiplex-Adapter · 1962
The Fisher MPX-100
UKW-Multiplex-Röhrentuner · 1963
Realistic 214 (made by Fisher)
| Eingangsempfindlichkeit | 2,2 µV |
|---|---|
| Selektivität | 60 dB |
| Kanaltrennung | 30 dB (Stereo) |
| Signalrauschabstand | 50 dB (Multiplex Stereo) · 70 dB (Mono) |
| Geräuschspannungsabstand | 79 dB |
| Sensitivität | 1 µV |
| Leistungsbandbreite | 30–15.000 Hz ±1 dB |
| Übersprechdämpfung | 50 dB |
| Röhren | 11 |
| Abstimmanzeige | magisches Auge |
| Neupreis 1963 | 760 DM 189,99 US-Dollar |
Den Realistic 214 baute Fisher 1963 für Radio Shack, die Filialen der Radio Shack Corporation, früher Tandy. Elf Röhren, ein magisches Auge als Abstimmanzeige und eine Schaltung, die AFC überflüssig machte; auf der Front vier Regler für Muting, Senderwahl und die vierfache Funktionswahl, hinten Ausgänge für ein Stereo-Tonbandgerät. Als Bausatz gab es ihn für 150 US-Dollar; heute ist er gesucht und selten zu finden.
Radio heute ohne UKW-Antenne? Netzwerkplayer mit Internetradio: aktuelle Modelle ›
Lautsprecher 1967–1974 · 1 Modell
1967 kamen die Lautsprecher XP-15 und XP-55, ab 1970 die rundum abstrahlenden WS-70 und WS-80.
Standlautsprecher · omnidirektional, 3 Wege · 1971–1974
The Fisher WS-80 / WS-70
-
Einzelne Box Foto: Matthias Sowa -
Oberseite mit Gitter Foto: Matthias Sowa -
Ausgebaute Chassis Foto: Matthias Sowa -
Chassis im Gehäuse Foto: Matthias Sowa -
Typenschild und Anschlussklemmen Foto: Matthias Sowa -
Markenschild am Gehäuse Foto: Matthias Sowa
| Bauart | 3 Wege, geschlossenes Gehäuse, Rundumabstrahlung |
|---|---|
| Chassis | 250-mm-Tieftöner, 140-mm-Mitteltöner, 76-mm-Breitbandhochtöner |
| Übergangsfrequenzen | 400 / 1.500 Hz |
| Frequenzgang | 35–20.000 Hz |
| Belastbarkeit | 30 W Sinus |
| Impedanz | 8 Ω |
| Schalldruck | 82 dB (1 W / 1 m) |
| Baujahre | 1971–1974 |
| Neupreis 1971 | 450 DM je Stück, 130 US-Dollar |
| Bauart | 2 Wege |
|---|---|
| Tieftöner | 200 mm |
| Übergangsfrequenz | 1.500 Hz |
| Frequenzgang | 45–20.000 Hz |
| Baujahre | ab 1970 |
| Neupreis 1971 | 379 DM je Stück, 110 US-Dollar |
Der WS-80 wurde von 1971 bis 1974 verkauft, WS steht für Wide Surround: ein omnidirektionaler Lautsprecher, der nach allen Seiten abstrahlt, wie man es von Sonab und Pöhler aus dieser Zeit kennt. Drei Wege im geschlossenen Gehäuse mit 250-mm-Tieftöner, 140-mm-Mitteltöner und 76-mm-Breitbandhochtöner, getrennt bei 400 und 1.500 Hz, 35 bis 20.000 Hz, 30 W Sinus an 8 Ω und 82 dB Schalldruck, also ein Fall für einen Verstärker mit Reserven. Der kleinere WS-70 ab 1970 ist ein Zweiwegesystem mit 200-mm-Tieftöner. 1971 kostete der WS-80 130 US-Dollar, damals 450 DM das Stück, der WS-70 110 US-Dollar oder 379 DM.
Ein omnidirektionales System ist eine sphärische Box mit dreidimensionaler 360°-Abstrahlung. Die Produktion solcher Systeme begann 1958, vor allem für High Fidelity; ein frühes Patent meldete ein gewisser Moore am 19. Oktober 1937 an (US-Patent 2096192), ein weiteres Jesse C. Irby Jr. am 11. April 1961 (US-Patent 2979150). Zwei Bauarten gibt es: mehrere gerichtete Lautsprecher in einem konventionellen Gehäuse oder ein kugelförmiges Gehäuse mit bis zu elf Einheiten oben, unten, links und rechts. Trotz ihrer Qualität sind sie groß, schwer und aufwendig herzustellen.
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Zubehör 1960er · 1 Modell
Die Kabel-Fernbedienung RK-40, im Archiv unter dem 450T geführt, passt an 450T, 250TX, 500C, 500TX, 600T und 800T; die Fernbedienung RK-10 kam 1963.
Nachhallgerät · 1960
The Fisher Dynamic Spacexpander K-10
Die Sechziger Jahr für Jahr: Fishers produktivste Zeit
- 1958: Tuner 90-R und 90-T, Vorverstärker 90-C
- 1959: Receiver 600
- 1961: Verstärker X-1000, Stereo-UKW/MW-Tuner 202-R
- 1962: Verstärkerbausatz KX-200, Stereo-Tuner FM-100-B und FM-200-B, Multiplex-Adapter MPX-100, Verstärker X-100 und X-101C
- 1963: Receiver 400, Stereo-Tuner MF-300FM, Fernbedienung RK-10, Stereo-Multiplex-Tuner FM-1000, Tuner-Bausatz KM-60, Realistic 214
- 1964: Endstufen-Bausatz K-1000 (K steht für Kit), UKW/MW-Stereo-Tuner R-200
- 1965: Verstärker TX-200, Receiver 600T, Stereo-Tuner TFM-1000
- 1966: Stereo-Receiver 440T, Multiband-Tuner R-200-B
- 1967: Lautsprecher XP-15 und XP-55
- 1968: Receiver 700T und 500TX
Die Liste ist nicht vollständig. UKW-Stereo wurde in den USA am 1. Juni 1961 erstmals gesendet, an diesem Tag von zwei Stationen: WEFM Chicago und WGFM Schenectady. Fishers Multiplex-Tuner und -Adapter der Jahre 1961 bis 1963 sind die Antwort darauf.






















































































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