Yamaha: CR-Receiver, Endstufen, NS-Lautsprecher und Plattenspieler mit technischen Daten
13 Yamaha-Geräte von 1974 bis 1993 mit technischen Daten, 145 Archivfotos und Neupreisen in DM: die Receiver CR-1000 und CR-2020, die Kombination C-2 und B-2, die Profi-Endstufen PC5002M und P2200, die Monitore NS-1000M und NS-690 II und die Plattenspieler YP-800, YP-D8, YP-B2 und PF-800.
- Gegründet
- 1887
- Gründer
- Torakusu Yamaha
- Sitz
- Hamamatsu, Japan
- Auf dieser Seite
- 13 Modelle
Firmengeschichte kompakt
Torakusu Yamaha baute 1887 in Hamamatsu sein erstes Harmonium, 1897 wurde daraus die Nippon Gakki K.K., ein Instrumentenbauer für Klaviere und Blasinstrumente. 1954 zeigte die Firma ihren ersten HiFi-Plattenspieler, 1955 gab sie die Motorradfertigung an die neu gegründete Yamaha Motor ab, 1968 kamen die ersten HiFi-Stereogeräte. Seit 1987, dem hundertsten Firmenjahr, heißt das Unternehmen Yamaha Corporation.
Für Sammler zählen die Jahre 1974 bis 1985. Ende 1974 kam der CR-1000 als Spitze der Receiverreihe über CR-400, CR-600 und CR-800, 1976 folgten die Vorstufe C-2 mit der Endstufe B-2 und die Lautsprecher NS-1000 und NS-1000M, 1977 der CR-2020. In den Achtzigern baute Yamaha Endstufen für die Bühne, P2200 und PC5002M, deren Heimausführungen P2201 und 101M mit denselben Platinen liefen, dazu die Plattenspieler YP-D8 und PF-800 und 1989 den Vorverstärker CX-1000 mit eingebautem D/A-Wandler. Nur ein Teil der japanischen Modellpalette kam nach Europa; die Geräte auf dieser Seite wurden hier verkauft und werden heute gesucht.
- 1887Torakusu Yamaha baut in Hamamatsu sein erstes Harmonium; 1897 Gründung der Nippon Gakki K.K.
- 1954Erster HiFi-Plattenspieler von Nippon Gakki; 1955 Ausgliederung der Motorräder als Yamaha Motor
- 1968Erste HiFi-Stereogeräte
- 1974CR-1000 als Spitzenreceiver über CR-400, CR-600 und CR-800; der YP-800 löst den YP-700 ab
- 1976C-2 und B-2 kommen nach Europa, NS-1000 und NS-1000M im Handel
- 1982PC5002M, P2200 und der Tuner T-960 II
- 1987Umbenennung in Yamaha Corporation zum 100. Firmenjahr
- 1989CX-1000, Vorverstärker mit Hi-Bit-D/A-Wandler und RS-Fernsteuersystem
Receiver 1974–1980 · 2 Modelle
Yamahas Receiver der Siebziger stehen zwischen der ersten CR-Reihe mit dem CR-1000 an der Spitze und der 2000er-Reihe, in der CR-2020 und CR-2040 das obere Ende bildeten. Beide hier gezeigten Geräte haben auftrennbare Vor- und Endstufen und zwei Phono-Eingänge.
Stereo-Receiver UKW · 1974–1976
Yamaha CR-1000
- CR-400
- CR-600
- CR-800
- CR-1000
-
Front -
Front links mit Netzschalter und Kopfhörerbuchse -
Holzgehäuse von oben -
Innenansicht von oben -
Innenansicht -
Rückseite -
Anschlussfeld: 2 × Phono, 2 × AUX, 2 × Tape, Vor- und Endstufe auftrennbar -
Lautsprecherklemmen, Netzsteckdosen und Typenschild -
Netzspannungswähler des Europa-Modells: 110, 120, 130, 220, 230 und 240 V, 50/60 Hz
| Empfindlichkeit UKW | Mono 1,7 µV (10,3 dBf) Stereo 3,0 µV (15,3 dBf) |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 55 dB |
| ZF-Dämpfung | 110 dB |
| Kanaltrennung | 45 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | Mono 0,15 % · Stereo 0,3 % |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz ±0,5 dB |
| Selektivität | 80 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Mono 75 dB · Stereo 73 dB |
| Sinusleistung (IHF) | 2 × 70 W (8 Ω) · 2 × 85 W (4 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,1 % |
| Frequenzgang | 10–100.000 Hz (Hochpegel) |
| Dämpfungsfaktor | 70 (8 Ω, DIN 1 kHz) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 MM: 3,0 mV, Eingangswiderstand 30, 50 oder 100 kΩ Phono 2 MM: 50 kΩ AUX, Tape 1 + 2: 150 mV |
| Phono RIAA | ±0,2 dB (20–20.000 Hz) |
| Geräuschspannungsabstand | Phono 80 dB (IHF-A) · AUX, Tape 90 dB |
| Ausstattung | Dual-MOSFET-Eingang, 5-fach Drehkondensator, Auto-Touch-Tuning mit LED, doppeltes FM-Muting, Schutzschaltungen |
| Abmessungen | 510 × 174 × 335 mm |
| Gewicht | 19 kg |
| Bauzeit | 1974–1976 |
| Neupreis | 1974: 1.998 DM · 1976: 2.098 DM |
Der CR-1000 stand ab Ende 1974 an der Spitze von Yamahas erster Receiverreihe, darunter CR-400 (800 DM), CR-600 (1.100 DM) und CR-800 (1.500 DM). Für seine 1.998 DM bekam man ein Tunerteil mit Dual-MOSFET und fünffachem Drehkondensator, dessen Auto-Touch-Tuning den Sender per LED anzeigt, dazu 2 × 70 Watt an 8 Ohm und einen Verstärker, dessen Vor- und Endstufe sich auf der Rückseite trennen lassen.
Beim Kauf achte ich auf das Anschlussfeld: Zwei Phono-Eingänge, zwei AUX und zwei Tape machen den CR-1000 zur Zentrale einer kompletten Anlage, und Phono 1 lässt sich im Eingangswiderstand auf 30, 50 oder 100 kΩ umschalten, was heute kaum ein Gerät bietet. Das Europa-Modell trägt statt der vier Netzausgänge der US-Version einen Spannungswähler von 110 bis 240 Volt; ein US-Gerät mit 117-Volt-Steckdosen auf der Rückseite läuft bei uns nur über einen Vorschalttrafo. Wer mehr Leistung will, greift zum späteren CR-2020 mit 2 × 100 Watt und Headverstärker für MC-Systeme.
Stereo-Receiver UKW/MW · 1977–1980
Yamaha CR-2020
- CR-2020
- CR-2040
-
Front im Betrieb -
Innen -
Innenansicht von vorn -
Anschlussfeld -
Lautsprecherklemmen, Netzsteckdosen und Typenschild -
Front rechts mit Eingangswahl und Lautstärkeregler -
Front links -
Im Betrieb, Gehäusedeckel abgenommen -
Anzeigen, Netzschalter und Kopfhörerbuchsen -
Front Mitte
| Empfindlichkeit UKW | Mono 1,8 µV (10,3 dBf) Stereo 3,2 µV (15,3 dBf) |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 65 dB |
| ZF-Dämpfung | 90 dB |
| Kanaltrennung | 50 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | Mono 0,08 % |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz ±0,5 dB |
| Selektivität | 80 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Mono 77 dB · Stereo 73 dB |
| Mittelwelle | Empfindlichkeit 300 µV · Selektivität 30 dB · Geräuschspannungsabstand 50 dB · Klirrfaktor 0,4 % |
| Sinusleistung (IHF) | 2 × 100 W (8 Ω) · 2 × 120 W (4 Ω) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,05 % |
| Frequenzgang | 10–100.000 Hz (Hochpegel) |
| Dämpfungsfaktor | 40 (8 Ω) |
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 + 2 MM: 2,0 mV Phono MC über eingebauten Headverstärker AUX, Tape 1 + 2: 120 mV |
| Phono RIAA | ±0,2 dB (20–20.000 Hz) |
| Geräuschspannungsabstand (IHF-A) | Phono MM 95 dB · Phono MC 85 dB · AUX, Tape 100 dB |
| Ausstattung | Aufnahme und Wiedergabe unabhängig (Simultan-Programmbetrieb), regelbare Loudness, Multipath-Anzeige, OTS-Abstimmsystem |
| Abmessungen | 540 × 167 × 430 mm |
| Gewicht | 19,3 kg |
| Bauzeit | 1977–1979 |
| Neupreis | 1977: 2.098 DM · 1980: 2.198 DM |
Der CR-2020 gehörte 1980 mit dem CR-2040 zum Besten, was Yamaha an Receivern im Programm hatte. Gegenüber dem CR-1000 bringt er 2 × 100 Watt an 8 Ohm, einen eingebauten Headverstärker für MC-Tonabnehmer, eine Multipath-Anzeige für die Antennenausrichtung und das OTS-Abstimmsystem, das den Sender nach dem Einstellen festhält. Aufnahme und Wiedergabe laufen unabhängig: Du kannst ein Programm auf Band mitschneiden und dabei ein anderes hören.
Mit 19,3 kg und 54 cm Breite braucht der CR-2020 ein stabiles Regal. 1977 kostete er 2.098 DM, 1980 stand er noch mit 2.198 DM in der Liste. Beim Kauf prüfe ich die Multipath-Anzeige und den Headverstärker, beides Baugruppen, die der kleinere CR-1000 nicht hat und die Reparaturen teurer machen.
Yamaha baut bis heute Receiver, inzwischen mit HDMI und Streaming: AV-Receiver im Vergleich › oder klassisch zweikanalig in der HiFi-Receiver-Kaufberatung ›
Vor- und Endstufen 1976–1993 · 4 Modelle
Yamaha trennte Vor- und Endstufe schon 1976 mit C-2 und B-2 und baute in den Achtzigern Endstufen für Bühne und Studio, deren Heimausführungen dieselben Platinen tragen. Der CX-1000 von 1989 ist der letzte große Vorverstärker dieser Seite, mit D/A-Wandler und Fernbedienung.
Stereo-Vorverstärker und Stereo-Endstufe · ab 1976
Yamaha C-2 und B-2
- C-1
- C-2
- C-4
- B-1
- B-2
-
C-2, Netzschalter und Klangregler -
C-2, Filter-, Mode-, Tape- und Eingangswahl -
C-2, Eingangswahl, Muting und Lautstärke -
C-2 innen: 4 FETs, 2 ICs, 63 Transistoren, 7 Zenerdioden -
Yamaha B-2, Endstufe mit Peak-Level-Metern wie bei der B-1 -
B-2, Netzschalter und Peak-Anzeige -
B-2 von schräg vorn -
B-2, Front -
B-2, Pegelsteller und Lautsprecherwahl
| Eingangsempfindlichkeit | Phono 1 + 2 MM: 2 mV / 47 kΩ Phono 3 MC: 50 µV / 10 Ω AUX 1 + 2, Tuner, Tape: 120 mV / 47 kΩ |
|---|---|
| Phono RIAA | ±0,2 dB (30–15.000 Hz) |
| Klirrfaktor | 0,003 % (max.) |
| Frequenzgang | 5–100.000 Hz +0/−1,5 dB |
| Fremdspannungsabstand | AUX, Tuner 100 dB · Phono MM 85 dB · Phono MC 70 dB |
| Ausgangsspannung | 1 V / 600 Ω |
| Ausstattung | 2 schaltbare Ausgänge, Einsatzfrequenzen für Bass und Höhen wählbar |
| Abmessungen | 435 × 72 × 320 mm |
| Gewicht | 7,8 kg |
| Bauzeit | 1976–1980 |
| Neupreis 1978 | 1.900 DM |
| Sinusleistung (IHF) | 2 × 100 W (8 Ω, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Klirrfaktor | 0,08 % (max.) · 0,03 % bei 50 W |
| Frequenzgang | 0–100.000 Hz +0/−1 dB |
| Dämpfungsfaktor | 70 (8 Ω) |
| Geräuschspannungsabstand | 115 dB |
| Aufbau | V-FET-Endstufen, FET-Differenzverstärker, je Kanal eigener Trafo und 18.000 µF |
| Ausstattung | Lautsprecher A und B, Pegelregler je Gruppe und Kanal, Peak-Level-Meter |
| Abmessungen | 436 × 151 × 370 mm |
| Gewicht | 26 kg |
| Bauzeit | ab 1976 |
| Neupreis 1978 | 2.898 DM |
Vorverstärker C-2 und Endstufe B-2 kamen 1976 nach Europa, als kleinere Geschwister von C-1 (5.600 DM) und B-1 (4.600 DM). Die Ausstattung beschränkt sich auf das Nötige: drei Phono-Eingänge, einer davon mit 50 µV an 10 Ω für MC-Systeme, zwei schaltbare Vorstufenausgänge und Klangregler, deren Einsatzfrequenzen du wählen kannst. Mit 0,003 % Klirr und 100 dB Fremdspannungsabstand an den Hochpegeleingängen bleibt die C-2 auch nach heutigen Zahlen sauber.
Die B-2 liefert 2 × 100 Watt aus V-FETs und bekommt für jeden Kanal einen eigenen Trafo mit konstantspannungsgeregeltem Netzteil und 18.000 µF Siebung, damit sich die Kanäle nicht gegenseitig beeinflussen. Zwei Lautsprechergruppen hängen an eigenen Pegelreglern je Kanal, die Peak-Level-Meter stammen von der B-1. Für die Kombination zahlte man 1978 zusammen 4.798 DM; wer sie heute findet, sollte die 26 kg schwere Endstufe auf die V-FETs prüfen lassen, denn die sind heute schwer zu ersetzen.
Stereo-Endstufe, Doppel-Mono · 1982–1985
Yamaha PC5002M und 101M
- PC5002M
- 101M
-
Innen: zwei Trafos, jeder Kern wiegt 10 kg, je Kanal 4 × 18.000 µF/100 V und 2 × 39.000 µF/63 V -
Anschlussfeld -
Leistungsanzeige -
Frontschild mit Thermo- und Schutzanzeigen -
Netzschalter je Kanal -
Pegelsteller je Kanal -
Yamaha 101M, die Heimausführung mit denselben Platinen; Neupreis 1985: 10.998 DM
| Sinusleistung (IHF) | 2 × 500 W (8 Ω, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Sinusleistung (max.) | 2 × 750 W (8 Ω) |
| Mono gebrückt | 1 × 1.500 W (8 Ω) |
| Klirrfaktor | 0,003 % bei 1 W · 0,01 % bei Vollast |
| Frequenzgang | 5–100.000 Hz ±0,2 dB |
| Dämpfungsfaktor | 100 (8 Ω) |
| Geräuschspannungsabstand | 110 dB |
| Endtransistoren | 10 Paar Sanken NPN/PNP je Kanal |
| Siebung | je Kanal 4 × 18.000 µF/100 V + 2 × 39.000 µF/63 V |
| Abmessungen | 482 × 264 × 441 mm |
| Gewicht | 61 kg |
| Bauzeit | 1982–1985 |
| Neupreis 1985 | 101M: 10.998 DM PC5002M nicht bekannt |
Die PC5002M ist die Bühnenausführung der Heimendstufe 101M, beide ab 1982 verkauft, mit denselben Platinen, denselben zehn Paar Sanken-Endtransistoren je Kanal und derselben Elkobatterie. Doppel-Mono heißt hier: zwei Trafos, deren Kerne je 10 kg wiegen, zwei getrennte Netzteile und 61 kg Gesamtgewicht. 2 × 500 Watt Sinus an 8 Ohm, gebrückt 1.500 Watt, bei 0,003 % Klirr im Ein-Watt-Bereich reichen auch für wirkungsgradschwache Boxen in großen Räumen.
Die 101M kostete 1985 10.998 DM, die PC5002M lag als Profigerät darüber, der Listenpreis ist nicht überliefert. Wer eine von beiden angeboten bekommt, sollte zugreifen, aber vorher prüfen, ob die Netzteil-Elkos noch dicht sind: Vier 18.000-µF- und zwei 39.000-µF-Becher je Kanal zu ersetzen ist bei dieser Bauweise eine Arbeit für den Fachbetrieb. Die kleinere Bühnenendstufe P2200 steht weiter unten.
Stereo-Endstufe, Doppel-Mono · 1982–1985
Yamaha P2200 und P2201
- P2200
- P2201
-
Frontschild -
Linke Fronthälfte mit Netzschalter und Leistungsanzeige -
Netzschalter und Thermo-Anzeige -
Leistungsanzeige -
Anzeigen und Pegelsteller -
Seite mit Kühlrippen -
Von oben -
Pegelsteller je Kanal -
Im Rack -
Innen -
Je Kanal sechs Sanken 2SA909 -
Rückseite: XLR-Eingang und Lautsprecherklemmen je Kanal, Netzschalter in der Mitte -
XLR-Eingang und Typenschild
| Sinusleistung (IHF) | 2 × 240 W (8 Ω, 20–20.000 Hz) |
|---|---|
| Sinusleistung (dynamisch) | 2 × 340 W (8 Ω) |
| Klirrfaktor | 0,01 % (max.) |
| Frequenzgang | 5–100.000 Hz ±0,2 dB |
| Dämpfungsfaktor | 350 (8 Ω) |
| Übersprechdämpfung | 75 dB |
| Geräuschspannungsabstand | 115 dB |
| Endtransistoren | 6 × Sanken 2SA909 je Kanal |
| Leistungsaufnahme | 1.300 W (max.) |
| Abmessungen | 480 × 183 × 376 mm |
| Gewicht | 20 kg · P2201: 19 kg |
| Bauzeit | 1982–1985 |
Neupreis nicht überliefert. Du hast eine Preisliste? Schreib uns.
Die P2200 ist wie die PC5002M eine Endstufe für die Bühne, die P2201 das baugleiche Modell ohne Leistungsanzeige und ein Kilo leichter. Innen ist der Aufbau kanalgetrennt, nur den Strom liefert ein einzelner großer Ringkerntrafo für beide Seiten. Ein Dämpfungsfaktor von 350 und 0,01 % Klirr bei 2 × 240 Watt stehen für eine Endstufe, die die Membran fest im Griff hat; der Tiefton kommt trocken und mit Druck.
Genau deshalb halte ich die P2200 für zu schade für den reinen Profieinsatz: Sie treibt Lautsprecher mit niedriger Impedanz und schlechtem Wirkungsgrad, an denen ein Receiver aus derselben Zeit die Luft anhält. 1.300 Watt maximale Leistungsaufnahme und 20 kg sagen dir, was du dir ins Regal stellst. Findest du eine P2200 oder P2201 in gutem Zustand, überlege nicht lange.
Stereo-Vorverstärker mit D/A-Wandler · 1989–1993
Yamaha CX-1000
- C-70
- CX-1000
- MX-1000
-
Von schräg vorn mit Fernbedienung -
Netzschalter und Klangregler -
Eingangswahl und Lautstärke -
Eingangswahltasten -
Anzeige der Abtastfrequenz: 32, 44,1 und 48 kHz -
Klang- und Balanceregler -
Klangregler Bass, Mitten, Höhen -
Balance, Subsonic-Filter und Mode -
Rückseite links -
Eingänge und Typenschild -
Rückseite rechts -
Video- und Fernsteuer-Anschlüsse -
Fernbedienung
| Eingangsempfindlichkeit | Phono MM: 2,5 mV / 47 kΩ, Kapazität 220 oder 330 pF Phono MC: 100 µV / 10, 100 oder 1.000 Ω AUX, Tuner, Tape 1 + 2: 150 mV / 47 kΩ |
|---|---|
| Phono RIAA | MM 20–20.000 Hz ±0,2 dB · MC 10–100.000 Hz ±0,3 dB |
| Klirrfaktor | 0,001 % (min.) · 0,02 % bei maximaler Ausgangsspannung |
| Ausgangsspannung | max. 12 V |
| Frequenzgang | 5–100.000 Hz |
| Geräuschspannungsabstand | Phono MC 81 dB · Phono MM 83 dB · AUX, Tuner, Tape 106 dB |
| Kanaltrennung | 80 dB (1 kHz) |
| Restrauschen | 1,5 µV |
| Digital | Hi-Bit-D/A-Wandler mit 8-fach Oversampling, optische und koaxiale Ein- und Ausgänge, DAC-Direktausgang, Clean Digital System |
| Ausstattung | AV-Eingangswahl und AV-Ausgänge, Bass, Mitten, Höhen, stufenlose Loudness, Subsonicfilter, vergoldete Buchsen, Fernbedienung RS-CX1000 |
| Abmessungen | 435 × 130 × 400 mm |
| Gewicht | 11,5 kg |
| Bauzeit | 1989–1993 |
| Neupreis 1989 | 2.498 DM |
Der CX-1000 ist der Vorverstärker, mit dem Yamaha 1989 Analog und Digital in ein Gehäuse packte: Hi-Bit-D/A-Wandler mit achtfachem Oversampling, der die Abtastrate selbst erkennt, optische und koaxiale Digitalein- und -ausgänge, AV-Eingangswahl und die Steuerung des RS-Fernsteuersystems für die passende Endstufe MX-1000. Hinter der Klappe sitzen die Zweitfunktionen: Mittenregler, stufenlose Loudness, Subsonicfilter und die Kapazitäts- und Impedanzanpassung für MM- und MC-Systeme.
Die Phonostufe ist gut, 83 dB Geräuschspannungsabstand an MM und eine MC-Entzerrung bis 100 kHz innerhalb ±0,3 dB. Sein Handicap ist der motorgetriebene Lautstärkeregler; prüfe ihn beim Kauf über den ganzen Weg. Der CX-1000 wird oft angeboten, wer aber nur Platte hört und auf Wandler, AV und Fernbedienung verzichten kann, ist mit dem reinen Analog-Vorverstärker C-70 besser bedient.
Kräftige Endstufen gibt es heute kompakt und kühl: Class-D-Verstärker in der Kaufberatung ›
Tuner 1982–1983 · 1 Modell
Von Yamahas Tunern hat das Archiv den T-960 II dokumentiert, das mittlere Modell einer fünfköpfigen Reihe. Die Preisliste nennt daneben CT-400 (600 DM), CT-600 (800 DM), CT-800 (1.100 DM) und den CT-7000 (2.800 DM), einen der besten UKW-Tuner, die je gebaut wurden.
UKW/MW-Tuner, Synthesizer · 1982–1983
Yamaha T-960 II
- T-1060
- T-960 II
- T-760
- T-560
- T-460
-
Netzschalter und Funktionstasten -
Stationstasten -
Rückseite -
Antennenanschlüsse -
Ausgang und FTZ-Nummer -
Die silberne Ausführung, darunter der Verstärker A-760 II -
Bedienungsanleitung
| Empfindlichkeit UKW (75 Ω) | Mono 0,9 µV · Stereo 12 µV |
|---|---|
| AM-Unterdrückung | 65 dB |
| ZF-Dämpfung | 100 dB |
| Spiegelfrequenzdämpfung | 70 dB |
| Pilottonunterdrückung | 100 dB (19 kHz) · 75 dB (38 kHz) |
| Selektivität | 90 dB |
| Trennschärfe | 90 dB (±300 kHz) |
| Kanaltrennung | 50 dB (1 kHz) |
| Klirrfaktor | Mono 0,05 % · Stereo 0,05 % |
| Gleichwellenselektion | 1,2 dB |
| Frequenzgang | 30–15.000 Hz +0,3/−1 dB |
| Geräuschspannungsabstand | Mono 80 dB · Stereo 72 dB |
| Übersprechdämpfung | 60 dB |
| Ausstattung | Bandbreite automatisch oder manuell, Servo-Lock-Synthesizer mit CSL-Mikrocomputer, PLL-Stereodecoder, 10 UKW- und 10 MW-Speicher, Suchlauf, Pegeltongenerator |
| Abmessungen | 435 × 72 × 320 mm |
| Gewicht | 3,8 kg |
| Bauzeit | 1982–1983 |
| Neupreis 1982 | 698 DM |
Der T-960 II kam 1982 als Mittelklasse zwischen T-1060 und T-760, darunter standen T-560 und T-460. Für 698 DM bekam man einen Synthesizer-Tuner, der die ZF-Bandbreite selbst umschaltet, bei starken Sendern breit für wenig Klirr, bei dicht belegten Frequenzen schmal für Trennschärfe; wer das nicht will, schaltet von Hand. Zehn UKW- und zehn MW-Speicher, Suchlauf und ein Pegeltongenerator zum Einpegeln des Kassettendecks gehören dazu.
Mit 0,9 µV Mono-Empfindlichkeit, 90 dB Trennschärfe und 80 dB Geräuschspannungsabstand ist das Gerät kein Spielzeug; es gab es in Schwarz und in Silber. Beim Kauf probiere ich Speicher und Suchlauf durch, bevor ich auf den Empfang höre.
UKW-Spitzentuner baut heute niemand mehr; der Weg zu Radio in guter Qualität führt über Internetradios › oder DAB+-Radios in der Kaufberatung ›
Lautsprecher 1976–1980er · 2 Modelle
Yamaha baute hervorragende Lautsprecher, exportierte aber nur einen Bruchteil davon nach Europa. Die NS-1000M ist der Monitor, den Sammler suchen, die NS-690 II das vierte Modell von oben im Programm von 1980. Beide sind geschlossene Dreiwegeboxen mit 300-mm-Tieftöner.
Lautsprecher, 3 Wege, geschlossen · ab 1976 im Handel
Yamaha NS-1000M und NS-1000
- NS-1000M
- NS-1000
- FX-3
-
NS-1000, die Wohnzimmerausführung mit Echtholzfurnier und etwas größerem Gehäuse -
NS-1000, Front -
NS-1000, Seitenwand -
NS-1000, Chassis und Pegelsteller -
NS-1000M mit Bespannung -
NS-1000M, Hoch- und Mitteltöner mit Pegelstellern -
NS-1000M, Tieftöner mit Schutzgitter -
Frequenzweiche der NS-1000M: Übergänge bei 500 und 6.000 Hz, 12 dB/Oktave
| Prinzip | passiv, 3 Wege, geschlossen, 8 Ω |
|---|---|
| Tieftöner | 300 mm |
| Mitteltöner | 88 mm, Ferritmagnet |
| Hochtöner | 33 mm, Ferritmagnet |
| Übergangsfrequenzen | 500 und 6.000 Hz, 12 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 40–20.000 Hz |
| Resonanzfrequenz | 40 Hz |
| Belastbarkeit | 100 W Sinus |
| Schalldruck | 90 dB (1 W / 1 m) |
| Pegelsteller | Mittel- und Hochtöner, +3 dB bis aus |
| Abmessungen | NS-1000M: 375 × 675 × 326 mm NS-1000: 395 × 710 × 349 mm |
| Gewicht | NS-1000M: 31 kg · NS-1000: 39 kg |
Neupreis nicht in den Archivlisten. Du hast einen Prospekt mit Preis? Schreib uns.
NS-1000M und NS-1000 gab es bei uns ab 1976, und zusammen mit FX-1 und FX-3 waren sie die Spitze von Yamahas Lautsprecherprogramm. Der Unterschied liegt im Gehäuse: Die NS-1000M ist der Monitor mit Schutzgitter vor dem 300-mm-Tieftöner, die NS-1000 die Wohnzimmerausführung mit Echtholzfurnier, 3,5 cm höher und 8 kg schwerer. Nettovolumen, Chassis und Daten sind gleich, der 88-mm-Mitteltöner und der 33-mm-Hochtöner sitzen auch in der FX-3.
Mit 90 dB an einem Watt und 100 Watt Sinusbelastbarkeit ist die NS-1000M kein Lautsprecher für die Röhrenendstufe mit 15 Watt; ich hänge sie an mindestens 2 × 70 Watt, etwa den CR-1000 aus demselben Haus, und stelle sie auf einen niedrigen Ständer, damit der Mitteltöner auf Ohrhöhe kommt. Die Pegelsteller für Mittel- und Hochtöner reichen von +3 dB bis aus; beim Gebrauchtkauf drehe ich sie einmal durch und höre auf Kratzen. Ein Paar mit 62 kg Gesamtgewicht holst du nicht mit dem Fahrrad.
Lautsprecher, 3 Wege, geschlossen · ab 1979
Yamaha NS-690 II
-
Mit Bespannung -
Gehäuse von der Seite -
Typenschild: NS-690 II, 40 W, 8 Ω, Nippon Gakki Co. Hamamatsu -
Frequenzweiche: Übergänge bei 800 und 6.000 Hz -
Frequenzweiche, zweite Ansicht -
Hochtöner JA-0509B, 30-mm-Soft-Dome -
Mitteltöner JA-0701, 75-mm-Soft-Dome -
Tieftöner JA-3060, 300 mm -
Der JA-3060 ausgebaut -
JA-3060 von hinten
| Prinzip | passiv, 3 Wege, geschlossen, 8 Ω |
|---|---|
| Tieftöner | 300 mm (JA-3060) |
| Mitteltöner | 75 mm Soft Dome, Ferritmagnet (JA-0701) |
| Hochtöner | 30 mm Soft Dome, Ferritmagnet (JA-0509B) |
| Übergangsfrequenzen | 800 und 6.000 Hz, 12 dB/Okt. |
| Frequenzgang | 35–20.000 Hz |
| Resonanzfrequenz | 40 Hz |
| Belastbarkeit | 40 W Sinus · 80 W Spitze |
| Schalldruck | 90 dB (1 W / 1 m) |
| Pegelsteller | Mitteltöner +2,5 dB bis aus |
| Gehäuse | amerikanisches Walnussfurnier |
| Abmessungen | 350 × 630 × 314 mm |
| Gewicht | 27 kg |
| Bauzeit | ab 1979 |
Neupreis nicht in den Archivlisten. Du hast einen Prospekt mit Preis? Schreib uns.
Die NS-690 II war 1980 das viertgrößte Modell im Yamaha-Programm, eine geschlossene Dreiwegebox mit 300-mm-Tieftöner JA-3060, 75-mm-Mittelkalotte und 30-mm-Hochtonkalotte, beide weich beschichtet, in einem resonanzarmen Gehäuse mit amerikanischem Walnussfurnier. Mit 40 Watt Sinusbelastbarkeit und 90 dB Wirkungsgrad reicht ihr ein Receiver der 50-Watt-Klasse; der CR-1000 ist mehr als genug.
Gegenüber der NS-1000M trennt die Weiche den Tieftöner erst bei 800 statt 500 Hz, und Pegelsteller gibt es nur für den Mitteltöner. Beim Kauf lohnt ein Blick auf die Sicken der Kalotten und auf die Weiche, die unten von beiden Seiten zu sehen ist.
Geschlossene Dreiwege-Monitore mit 30-cm-Bass gibt es neu kaum noch; was heute in dieser Klasse spielt, steht in der Standlautsprecher-Kaufberatung ›
Plattenspieler 1974–1980er · 4 Modelle
Vier Yamaha-Laufwerke hat das Archiv mit Daten dokumentiert: den YP-800 von 1974 mit höhenverstellbarem Tonarm, den YP-D8 als Spitzenmodell der Direktantriebe ab 1978, den günstigen Riementriebler YP-B2 und den PF-800 von 1984 mit Subchassis und zweiteiligem Teller. Vom YP-D4 stammt der Tonarm des YP-B2.
Plattenspieler, Direktantrieb, manuell · 1974–1976
Yamaha YP-800
- YP-700
- YP-800
- YP-1000
-
Tonarm und Bedienelemente -
Mit geschlossener Haube -
Von oben -
Tonarm -
Rückseite -
Modellschild -
Von schräg oben -
Mit Haube von schräg oben -
Mit Haube von vorn -
Tonarmlager -
Tonarmlager und Armbasis mit der runden Montageplatte -
Der Tonarm: Lager, runde Montageplatte und verstellbare Stütze stimmen mit dem Stax UA-7 des YP-1000 überein -
Zum Vergleich: der Grace G-840F, für den der YP-800-Arm oft gehalten wird Foto: hifido.jp -
Tonarm und Bedienfeld -
Drehzahl-Feinregler und Drehzahltasten -
Stroboskop -
Typenschild und Spannungswähler -
Von hinten
| Antrieb | Direktantrieb, 12-poliger bürstenloser DC-Servomotor |
|---|---|
| Plattenteller | 310 mm, 2,0 kg, Aluminium |
| Geschwindigkeiten | 33⅓ und 45 U/min, manuell, regelbar mit Stroboskop |
| Gleichlaufschwankung | 0,04 % |
| Geräuschspannungsabstand | über 60 dB |
| Tonarm | S-Form, Aluminium, mittelschwer, statisch ausbalanciert, höhenverstellbar, Antiskating manuell |
| Effektive Länge | 242 mm Gesamtlänge 340 mm |
| Überhang | 13 mm |
| Spurfehlwinkel | 1,5° |
| Auflagekraft | 0–3 g |
| Systemgewicht | 2–16 g, Headshell Aluminium |
| Zarge | 15 mm laminiertes Sperrholz mit Verstrebungen, Oberseite Aluminium-Druckguss, eingebaute Wasserwaage |
| Abmessungen | 481 × 175 × 371 mm |
| Gewicht | 12,5 kg |
| Bauzeit | 1974–1976 |
| Neupreis 1974 | 1.100 DM ohne Tonabnehmer |
Der YP-800 löste 1974 den YP-700 ab und lief bis 1976: Direktantrieb mit zwölfpoligem bürstenlosem Gleichstrommotor, regelbare Drehzahl mit Stroboskop, eine Zarge aus 15 mm laminiertem Sperrholz unter einer Aluminium-Druckgussplatte und eine eingebaute Wasserwaage zum Ausrichten. 12,5 kg und 1.100 DM ohne System waren 1974 eine Ansage, und Angebote sind heute selten, weil die Besitzer ihn behalten.
Den Tonarm hat kein anderer Yamaha-Spieler: höhenverstellbar, mit unabhängig höhenverstellbarem Lift, 242 mm effektive Länge, Systemgewichte von 2 bis 16 g. Seine Geometrie, die runde Montageplatte und die verstellbare Tonarmstütze stimmen bis in die Bohrungen mit dem Stax UA-7 überein, der offiziell auf dem teureren YP-1000 saß. Für mich steht damit fest, dass Stax auch diesen Arm gebaut und am Lager optisch verändert hat. Die Verwechslung mit dem Grace G-840F taucht immer wieder auf und hält einem Blick auf die Details nicht stand. Solche Zulieferungen waren damals üblich, Ariston und Jelco sind weitere Beispiele, und Lenco baute ganze Laufwerke für Sony.
Plattenspieler, Direktantrieb · ab 1978
Yamaha YP-D8
- YP-D3
- YP-D4
- YP-D6
- YP-D8
-
Von schräg vorn -
Bedienfeld -
Ohne Plattenteller -
Laufwerk und Tonarm -
Tonarmlager -
Tonarmlager mit Gegengewicht -
Typenschild -
Überhanglehre und Stroboskopscheibe
| Antrieb | Direktantrieb, 12-poliger kernloser DC-Motor mit Frequenzgenerator (FG-Servo) |
|---|---|
| Plattenteller | 300 mm, 2,7 kg |
| Geschwindigkeiten | 33⅓ und 45 U/min, Feinregelung ±6 %, Stroboskop mit Frequenzoszillator |
| Gleichlaufschwankung | 0,04 % |
| Geschwindigkeitsabweichung | 0,002 % |
| Geräuschspannungsabstand | 77 dB |
| Tonarm | S-Form, mittelschwer, statisch ausbalanciert, Höhe ±3 mm verstellbar |
| Effektive Länge | 232 mm |
| Überhang | 16 mm |
| Kröpfungswinkel | 22° |
| Auflagekraft | 0–4 g |
| Systemgewicht | 2–15 g |
| Abmessungen | 470 × 163 × 378 mm |
| Gewicht | 15,0 kg |
| Bauzeit | ab 1978 |
Neupreis nicht in den Archivlisten. Du hast eine Preisliste von 1978? Schreib uns.
Ab 1978 war der YP-D8 das Spitzenmodell unter Yamahas Direktantrieben, über YP-D6 und YP-D3. 15 kg Kampfgewicht, eine resonanzgedämpfte Zarge und ein 2,7 kg schwerer Teller zeigen, wo das Geld geblieben ist. Der Antrieb ist ein kernloser, schlitzloser Zwölfpol-Gleichstrommotor mit Frequenzgenerator, der die Drehzahl auf 0,002 % hält, die Kontrolle übernimmt ein Stroboskop mit eigenem Oszillator, also unabhängig vom Netzbrummen.
Der S-förmige Tonarm ist Feinmechanik mit Höhenverstellung um ±3 mm, damit du Systeme mit unterschiedlicher Bauhöhe parallel zur Platte bekommst, und nimmt Tonabnehmer von 2 bis 15 g. Gegenüber dem YP-800 von 1974 ist er 10 mm kürzer und leichter in der Bedienung, mit 77 dB Geräuschspannungsabstand aber der ruhigere Spieler. Ein YP-D8 in gepflegtem Zustand ist eine Empfehlung ohne Einschränkung.
Plattenspieler, Riemenantrieb, manuell · 1978–1979
Yamaha YP-B2 und YP-B2B
- YP-B2
- YP-B2B
- YP-D4
-
Ohne Haube -
Headshell und Cut-Taste -
Frontleiste mit Modellbezeichnung -
Drehzahlschalter -
Mit geöffneter Haube -
Tonarm -
Tonarmlager mit Gegengewicht -
Rückseite mit Typenschild
| Antrieb | Riemen, 4-poliger Synchronmotor (Wechselstrom) |
|---|---|
| Plattenteller | 300 mm, 1,3 kg mit Gummiauflage |
| Geschwindigkeiten | 33⅓ und 45 U/min |
| Gleichlaufschwankung | 0,06 % |
| Geschwindigkeitsabweichung | 0,005 % |
| Geräuschspannungsabstand | 62 dB |
| Tonarm | S-Form, mittelschwer, statisch ausbalanciert, wie beim YP-D4 |
| Effektive Länge | 215 mm |
| Überhang | 16 mm |
| Kröpfungswinkel | 22° |
| Auflagekraft | 0–4 g |
| Systemgewicht | 4–10 g |
| Automatik | Endabschaltung |
| Abmessungen | 435 × 140 × 360 mm |
| Gewicht | 6,0 kg |
| Bauzeit | 1978–1979 |
Neupreis nicht in den Archivlisten. Du hast eine Preisliste? Schreib uns.
Der YP-B2 ist Yamahas Einstieg von 1978 bis 1979, ein manueller Riementriebler mit Endabschaltung, 4-Pol-Synchronmotor und einem Teller von 1,3 kg; das B in YP-B2B steht für die schwarze Ausführung, technisch sind beide gleich. Der S-förmige Tonarm ist derselbe wie beim YP-D4 und nimmt Systeme von 4 bis 10 g, also die übliche MM-Klasse.
Mit 0,06 % Gleichlaufschwankung und 62 dB Geräuschspannungsabstand liegt er klar unter dem YP-D8, aber für ein Einsteigergerät sah er gut aus und tut es noch. Wer mit kleinem Budget in Vinyl einsteigt und einen Riemen wechseln kann, bekommt hier einen ehrlichen Spieler; mehr als einen neuen Riemen und eine Nadel sollte man vor dem ersten Hören aber nicht investieren müssen.
Plattenspieler, Riemenantrieb, Subchassis · ab 1984
Yamaha PF-800 und PF-1000
- PF-800
- PF-1000
-
Von oben -
Draufsicht -
Mit geschlossener Haube -
Von schräg oben -
Von schräg vorn -
Mit Haube von vorn -
Bedienfeld -
Plattenteller -
Tonarm von oben -
Tonarmlager -
Tonabnehmer auf der Platte
| Antrieb | Riemen, FG-Servomotor |
|---|---|
| Plattenteller | 300 mm, zweiteilig: oberer Teller Aluminium-Druckguss innerer Teller PF-800: Zinkdruckguss 0,86 kg · PF-1000: Bronze 1,63 kg |
| Geschwindigkeiten | 33⅓ und 45 U/min, Feinregelung ±6 %, Stroboskop |
| Hochlaufzeit | 0,7 s (33 U/min) |
| Gleichlaufschwankung | 0,023 % |
| Geschwindigkeitsabweichung | 0,002 % |
| Geräuschspannungsabstand | 78 dB |
| Tonarm | gerade, leicht, statisch ausbalanciert, Lift ölgedämpft, automatischer Lift mit Motorstopp |
| Effektive Länge | 222 mm |
| Überhang | 16 mm |
| Kröpfungswinkel | 22° |
| Auflagekraft | 0–4 g |
| Systemgewicht | 3–10 g |
| Aufbau | Subchassis für Teller und Tonarm, doppelte Dreipunktfederung, Füße mit Feder und Gummi |
| Abmessungen | 473 × 154 × 376 mm |
| Gewicht | PF-800: 13,0 kg · PF-1000: 13,7 kg |
| Bauzeit | ab 1984 |
Neupreise nicht in den Archivlisten. Du hast eine Preisliste? Schreib uns.
PF-800 und PF-1000 von 1984 sehen aus wie ein Ei dem anderen und sind bis auf ein Teil identisch: Der innere Teller besteht beim PF-1000 aus 1,63 kg Bronze, beim PF-800 aus 0,86 kg Zinkdruckguss. Darunter arbeitet ein Subchassis, das Teller und Tonarm auf einer doppelten Dreipunktfederung trägt, der Riemen läuft von einem FG-Servomotor, der die Drehzahl auf 0,002 % hält, und der Arm hebt am Plattenende automatisch ab und stoppt den Motor.
0,023 % Gleichlaufschwankung und 78 dB Geräuschspannungsabstand sind die besten Werte dieser Seite, und der gerade, leichte Arm passt zu nachgiebigen MM-Systemen zwischen 3 und 10 g. Wer einen der beiden sucht, braucht Geduld und ein größeres Budget: Die Stückzahlen waren klein, und wer einen besitzt, gibt ihn selten her.
Bevor du ein Laufwerk aus den Siebzigern kaufst: Prüfpunkte für Vintage-Plattenspieler › und Tonarm-Daten mit Resonanzrechner ›


















































































































































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